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DE1173121B - Verbindung eines Antriebsgestaenges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlussbuegel einer anhebbaren Balkengleisbremse - Google Patents

Verbindung eines Antriebsgestaenges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlussbuegel einer anhebbaren Balkengleisbremse

Info

Publication number
DE1173121B
DE1173121B DED33186A DED0033186A DE1173121B DE 1173121 B DE1173121 B DE 1173121B DE D33186 A DED33186 A DE D33186A DE D0033186 A DED0033186 A DE D0033186A DE 1173121 B DE1173121 B DE 1173121B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chair
brake
connection
track
drive linkage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED33186A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schoede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Technologies AG
Original Assignee
Thyssen Industrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thyssen Industrie AG filed Critical Thyssen Industrie AG
Priority to DED33186A priority Critical patent/DE1173121B/de
Publication of DE1173121B publication Critical patent/DE1173121B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus
    • B61K7/04Track brakes or retarding apparatus with clamping action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Verbindung eines Antriebsgestänges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlußbügel einer anhebbaren Balkengleisbremse Die Erfindung betrifft eine Verbindung eines parallel zum Gleis und außerhalb des Gleises angeordneten, höhenunveränderlich geführten Antriebsgestänges mit dem Verschiebestuhl und mit dem Federstuhl jedes Kraftschlußbügels einer anhebbaren Balkengleisbremse, unter Verwendung einer Andrückrolle am Federstuhl.
  • Bei einer bekannten derartigen Verbindung ist das Antriebsgestänge an Schwenkhebeln angeschlossen, die an den Federstühlen der Bremse angelenkt sind und mit diesen in höhenunveränderlichen Kraftschlußbügeln liegen. Nur der zum Gleis äußere Bremsbalken ist zusammen mit den Verschiebestühlen, an denen er befestigt ist, anhebbar. Die Schwenkhebel sind an den Verbindungsstellen mit dem Antriebsgestänge mit Andrückrollen versehen. Die wegen des einfachen Anschlusses an den Antriebszylinder vorteilhafte höhenunveränderliche Lagerung des Antriebsgestänges wird dabei erkauft durch eine in verschiedener Hinsicht unbefriedigende Lagerung der Verschiebestühle auf Pendelstützen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung ist, daß die Andrückrolle am Verschiebestuhl verhältnismäßig weit außerhalb der Längsachse des Kraftschlußbügels angreift. Hierdurch wirken auf den Kraftschlußbügel Verschränkungskräfte ein, die schwer zu beherrschen sind.
  • Mit der Erfindung wird bezweckt, eine Verbindung der genannten Art zu schaffen, die sowohl eine bessere Lagerung des Verschiebestuhls ermöglicht als auch die Verschränkungskräfte erheblich herabsetzt.
  • Gemäß der Erfindung besitzt außer dem Federstuhl auch der Verschiebestuhl eine Andrückrolle; beide Rollen sind in der Längsachse des zusammen mit dem Federstuhl und dem Verschiebestuhl anhebbaren Kraftsch.lußbügels gelagert, und der durch den freien Abstand der Rollen hindurchgeführte Teil des Antriebsgestänges ist in an sich bekannter Weise als Keil ausgebildet.
  • Die erfindungsgemäß ausgestaltete Verbindung des Antriebsgestänges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlußbügel behebt nicht nur die beiden genannten Mängel der bekannten Bremse. Sie hat den weiteren Vorteil, daß nach einem Verschleiß der Fläche, an der jede Andrückrolle angreift (z. B. Auskolkung), nur die Keilstücke ausgewechselt zu werden brauchen. Dies geht schnell, und die auszubauenden Teile sind verhältnismäßig leicht. Wenn also bei der Erfindung an Stelle nur einer mit einer Andrückrolle zusammenwirkenden Lauffläche deren zwei vorhanden sind, so ist dies kein Nachteil; denn beide Flächen sind Flächen des leicht auswechselbaren Keiles. Auch die Justierung der Bremsbalken ist vereinfacht. Zum Justieren braucht nur eine im Durchmesser jeweils passende Andrückrolle des Verschiebestuhles eingebaut bzw. ausgetauscht zu werden.
  • Die zum Lösen des genannten Problems verwendeten Elemente sind im Gleisbremsenbau nicht neu. Beispielsweise sind mit Keilflächen zusammenwirkende Andrückrollen bei einer Gleisbremse bekannt, bei der die Bremsbalken ohne Antriebsgestänge allein durch ihre Längsbewegung zum Gleis die Größe der Bremskraft bestimmen. Ferner sind paarweise wirkende Andrückrollen an einem Schiebergestänge bei einer Gleisbremse bekannt, bei der das Schiebergestänge die Funktion eines die Bremse in die Bremsstellung versetzenden Distanzriegels hat, wobei der Distanzriegel auch ein rollenloser prismatischer Riegel sein kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgenden erläutert wird. Es zeigt A b b . 1 in der Draufsicht eine Gleisbremse, oberhalb der Mittellinie in Bremsstellung, unterhalb der Mittellinie in Durchfahrtstellung, A b b . 2 einen Querschnitt entsprechend Linie Linie II-II aus A b b. 1, wobei die rechte Bildseite nicht nur entsprechend A b b. 1 die Durchfahrtstellung, sondern sogar die Lokomotiv-Durchfahrtstellung zeigt, A b b. 3 vergrößert gegenüber A b b. 1 eine Draufsicht entsprechend der Richtung des Pfeils III aus A b b. 2, jedoch ohne Bremsbalken.
  • In einem zu einem Gleis 1 fest angeordneten Unterbaurahmen 2, der im wesentlichen aus einem Paar Trägern 3 und einem Paar Kopfstücken 4 besteht, liegt waagebalkenartig eine durch einen mittig angreifenden Kolben 5 anhebbare Hubtraverse 6, auf welcher mit Pratzen 7 zwei Kraftschlußbügel 8 aufliegen. Die Kraftschlußbügel sind in Gleisrichtung durch die Hubtraverse 6 und diese durch den Unterbaurahmen 2 gesichert. In Gleisquerrichtung sind die Kraftschlußbügel mit den Pratzen 7 auf der Hubraverse gleitend gelagert. An den Kraftschlußbügeln 8 sind die zum Gleis inneren Bremsbalken 9 befestigt. Die äußeren Bremsbalken 10 sind an mit Gleitleisten versehenen Verschiebestühlen 11 befestigt. (Die im Unterbaurahmen 2 enthaltenen Kraftschlußbügel und die Hubtraverse sind in A b b. 1 nicht hervorgehoben.) An den Kraftschlußbügeln 8 ist ferner je ein Federstuhl 12 befestigt. Der mit einer Andrückrolle 13 versehene Kopf des Federstuhles ist gegen die Rückstellkraft einer Feder 14 verschiebbar. Eine zweite Andrückrolle 15 ist in einem Kopf des Verschiebestuhles 11 gelagert. Die Lager der beiden Rollen 13 und 15 sind in der Längsachse 16 des Kraftschlußbügels angeordnet. Zwischen beiden Rollen liegt ein Antriebsgestänge 17, das auf den Trägern 3 des Unterbaurahmens 2 verschiebbar gelagert und damit höhenunveränderlich ist. Der durch den freien Abstand der Rollen hindurchgeführte Teil des Antriebsgestänges ist als Keil 17a ausgebildet. Die beiden Arbeitsflächen des Keiles bestimmen den jeweiligen Abstand der Andrückrollen 13 und 15 zueinander und sind damit die Steuermittel der Bremse.
  • In der Lokomotiv-Durchfahrtstellung (Ab b. 2, rechts) ist die Hubtraverse 6 abgesenkt, und das Antriebsgestänge 17 ist durch einen Zylinder 18 (A b b. 1), dessen höhenunveränderliche Befestigung am Bremsenunterbau nicht gezeichnet ist, so weit zurückgezogen, daß der Keil 17a außerhalb des Bereiches der Rollen 13 und 15 liegt. Eine Zugfeder 19 legt den Verschiebestuhl 11 an das Antriebsgestänge an, so daß die Bremsbalken 10 zurückgezogen sind und die Bremse geöffnet ist.
  • Zum Übergang in die Wagen-Durchfahrtstellung wird die Traverse 6 und damit das Paar Kraftschlußbügel 8 mit den Bremsbalken 9 und 10 und allen beweglichen Teilen (außer dem Antriebsgestänge 17) vom Kolben 5 um das Maß h angehoben, wie im linken Teil von A b b. 2 gezeigt ist. Die Rollen 13 und 15 gleiten beim Anheben unter der verhältnismäßig geringen Kraft der Feder 19 an den entsprechend hoch bemessenen Flächen des Antriebsgestänges 17 hinauf.
  • Im linken Teil von A b b. 2 ist bereits der Obergang in die Bremsbereitschaftsstellung dargestellt. Hierfür wurde durch den Zylinder 18 das Antriebsgestänge 17 so weit vorgeschoben, daß der Keil 17a die beiden Rollen 13 und 15 um ein gewisses, die Weite a der Bremsrille bestimmendes Maß gegen die Kraft der Feder 19 auseinanderdrückt.
  • In der nicht gezeichneten Bremsstellung, also beim Durchlauf eines Wagens, dessen Rad die Bremsrille aufweitet, führt das Antriebsgestänge 17 ohne Längsbewegung zusammen mit dem äußeren Bremsbalken und dem Verschiebestuhl 11 eine Querbewegung gegen die Rückstellkraft der Feder 14 aus.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verbindung eines parallel zum Gleis und außerhalb des Gleises angeordneten, höhenunveränderlich geführten Antriebsgestänges mit dem Verschiebestuhl und mit dem Federstuhl jedes Kraftschlußbügels einer anhebbaren Balkengleisbremse, unter Verwendung einer Andrückrolle am Federstuhl, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß auch der Verschiebestuhl (11) eine Andrückrolle (15) besitzt, daß beide Rollen (13 und 15) in der Längsachse (16) des zusammen mit dem Federstuhl (12) und dem Verschiebestuhl anhebbaren Kraftschlußbügels (8) an den beiden Stühlen gelagert sind und daß der durch den freien Abstand der Rollen hindurchgeführte Teil des Antriebsgestänges (17) in an sich bekannter Weise als Keil (17a) ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 945 153, 928 840, 827 965, 553 633.
DED33186A 1960-04-25 1960-04-25 Verbindung eines Antriebsgestaenges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlussbuegel einer anhebbaren Balkengleisbremse Pending DE1173121B (de)

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DED33186A DE1173121B (de) 1960-04-25 1960-04-25 Verbindung eines Antriebsgestaenges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlussbuegel einer anhebbaren Balkengleisbremse

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DE1173121B true DE1173121B (de) 1964-07-02

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DED33186A Pending DE1173121B (de) 1960-04-25 1960-04-25 Verbindung eines Antriebsgestaenges mit den beweglichen Teilen der Kraftschlussbuegel einer anhebbaren Balkengleisbremse

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006053676B3 (de) * 2006-11-13 2008-02-14 Db Netz Ag Vorrichtung zur Absenkung einer Balkengleisbremse zur Überfahrt durch eine Lokomotive

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE553633C (de) * 1929-04-18 1932-06-29 Ver Stahlwerke Akt Ges Steuervorrichtung fuer eine Gleisbremse mit dahinter angeordnetem Hemmschuh
DE827965C (de) * 1950-05-25 1952-01-14 August Thyssen Huette A G Nach dem umgekehrten Steuerprinzip arbeitende Gleisbremse
DE928840C (de) * 1954-03-10 1955-06-13 Deutsche Bundesbahn Nach dem direkten Steuerprinzip arbeitende Balkengleisbremse
DE945153C (de) * 1954-11-20 1956-07-05 Paul Schoede Nach bekannten Steuersystemen arbeitende Balkengleisbremse

Patent Citations (4)

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