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DE1173034B - Vortreibkopf zum Einpressen einer Rohrleitung in das Erdreich - Google Patents

Vortreibkopf zum Einpressen einer Rohrleitung in das Erdreich

Info

Publication number
DE1173034B
DE1173034B DEH33674A DEH0033674A DE1173034B DE 1173034 B DE1173034 B DE 1173034B DE H33674 A DEH33674 A DE H33674A DE H0033674 A DEH0033674 A DE H0033674A DE 1173034 B DE1173034 B DE 1173034B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
propulsion
pipeline
pipe
displaying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH33674A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Horst-D Baser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EOn Ruhrgas AG
Original Assignee
Ruhrgas AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruhrgas AG filed Critical Ruhrgas AG
Priority to DEH33674A priority Critical patent/DE1173034B/de
Publication of DE1173034B publication Critical patent/DE1173034B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B7/00Special methods or apparatus for drilling
    • E21B7/04Directional drilling
    • E21B7/046Directional drilling horizontal drilling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Vortreibkopf zum Einpressen einer Rohrleitung in das Erdreich Die Erfindung betrifft einen Vortreibkopf zum Einpressen einer Rohrleitung in das Erdreich mit Spülhilfe, der mit Schneiden, gerichteten Druckwasserdüsen und einer durch das Innere der- Rohrleitung geführten Ableitung für die gelösten Erdstoffe versehen ist.
  • Bei der Verlegung von Kabeln, Rohrüberlandleitungen, z. B. Ölleitungen und sonstigen Leitungen, sind zahlreiche Kreuzungen mit Flußläufen, breiten Gleisanlagen, Stadtbezirken od. dgl. durchzuführen, bei denen aus verschiedenen Gründen, zumeist zur Vermeidung von Störungen, das die Leitung umaebende Erdreich, wie z. B. Fluß- oder Kanalsohle, aus wasserbaulichen Gründen nicht geöffnet oder geschlitzt werden darf.
  • Es sind bereits verschiedene Verfahren und Vorrichtungen zum Vortreiben von Rohrleitungen durch Erdreich bekannt. Bei einem dieser Verfahren erfolgt das Vortreiben der mit einem besonders ausgebildeten Kopf versehenen Rohrleitung durch Verdrängen des umgebenden Erdreiches, das dabei in der Umgebung der Rohrleitung verdichtet wird. Es sind auch Verfahren und Vorrichtungen bekannt, bei denen mit Hilfe von Spülmitteln allein oder mittels einer kombinierten Anwendung von Spülmitteln und mechanischen Lockerungs- oder Schneidvorrichtungen, die sich an dem der Rohrleitung vorgesetzten Kopf befinden, das Erdreich vor dem Kopf zertrümmert bzw. Qelöst wird. Eine in dem Rohr befindliche Spülleitung dient bei diesen bekannten Vorrichtungen zum Abführen des Gemisches aus Spülflüssigkeit und ausgespültem Erdreich bzw. zertrümmertem Gestein. Es ist auch ein Vortreibkopf mit Spülschlitzen bekannt, bei dem eine Korrektur der Richtung des vorzutreibenden Rohrkopfes durch Änderung des Spülvorganges vorgenommen werden soll. Zur Feststellung horizontaler Abweichungen beim Vortreiben von Rohrleitungen ist die Verwendung von Differenzdruckmanometern bekannt.
  • Die bekannten Verfahren und Vorrichtungen zum Vortreiben von Rohrleitungen durch Erdreich haben aber verschiedene Nachteile: Das mit Verdrängung des Erdreiches arbeitende Verfahren ist nur zum Vortreiben von Rohrleitungen mit relativ geringem Querschnitt anwendbar; Rohrleitungen mit einem Durchmesser von z. B. 200 mm oder mehr können mit diesem Verfahren im allgemeinen nicht eingebracht werden, da sich das Erdreich nicht in dem notwendigen Maße verdrängen bzw. verdichten läßt. Auch die mit Spülmitteln arbeitenden bekannten Vortriebsvorrichtungen haben den Nachteil; daß sie entweder überhaupt nicht lenkbar sind oder daß die Lenkung bzw. Korrektur der Vortreibrichtung lediglich durch Änderung des Spülvorganges erfolgen soll. Bei der zuletzt genannten Vorrichtung soll die Richtungskorrektur bzw. -änderung nach oben oder unten dadurch gesteuert werden, daß die Zu- und Abführung des Spülmittels wahlweise nur an der oberen oder unteren Seite des Vortreibkopfes erfolgt. Diese nur mittelbare Steuerungsmöglichkeit hat u. a. den Nachteil, daß beim Vortreiben durch Erdreich unterschiedlicher Zusammensetzung und Festigkeit die gewünschte Richtungsänderung nicht mit Sicherheit erreicht werden kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Vortreibkopf zum Einpressen von Rohrleitungen beliebigen Durchmessers in Erdreich derart auszubilden, daß es mit Hilfe des Vortreibkopfes möglich ist, Abweichungen von der beabsichtigten Vortreibrichtung von außen zu korrigieren und gewollte Richtungsänderungen herbeizuführen. Außerdem soll die Lage und Richtung des Vortreibkopfes laufend überwacht werden können.
  • Bei einem Vortreibkopf zum Einpressen einer Rohrleitung in das Erdreich mit Spülhilfe, der mit Schneiden, gerichteten Druckwasserdüsen und einer durch das Innere der Rohrleitung geführten Ableitung für die gelösten Erdstoffe versehen ist, wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Kopf aus einem fest mit dem vorderen Ende der Rohrleitung verbindbaren hinteren Teil und einem gegenüber diesem nach allen Seiten begrenzt schwenkbaren vorderen Teil besteht und daß die beiden Teile des Kopfes durch Steuervorrichtungen miteinander verbunden sind.
  • Die Steuervorrichtung an dem Vortreibkopf besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung aus hydraulischen Pressen, deren Kolben und Zylinder am vorderen bzw. hinteren Ende des Kopfes angelenkt sind. Der Vortreibkopf ist nach der Erfindung vorzugsweise mit einem zur Überwachung der Vortreibrichtung und der Höhenlage geeigneten Ortungsgerät versehen, das mit einer elektrischen Anzeigevorrichtung in einem Fernbedienungsstand verbunden ist. Das Ortungsgerät besteht zweckmäßig aus einer Vorrichtung zur Anzeige horizontaler Abweichungen, z. B. einer Libellenanordnung, einer Vorrichtung zur Anzeige der Höhen- bzw. Tiefenlage, z. B. einer Wasserdruckmeßdose, und einer Vorrichtung zur Anzeige seitlicher Abweichungen, z. B. einem Erdkraftliniendetektor.
  • Der Vortreibkopf mit schwenkbarem Vorderteil, dessen Vortreibrichtung bzw. -richtungsänderung von außen überwacht und gesteuert werden kann, löst die gestellte Aufgabe in folgender Weise: Die im Vortreibkopf angeordneten Ortungsgeräte zeigen auf einem Fernbedienungsstand jederzeit die Lage und Richtung des Kopfes an. Die Vorrichtung zur Anzeige horizontaler Abweichungen, die insbesondere aus einem Libellenortungsgerät bestehen kann, zeigt sowohl eine Neigung des Kopfes zur Querachse des Rohres als auch eine Neigung des Kopfes zur Horizontalen (nach oben oder unten). Als Vorrichtung zur Feststellung der absoluten Höhen- bzw. Tiefenlage des Kopfes kann z. B. in wasserführenden, nicht bindigen Böden eine Wasserdruckmeßdose verwendet werden, während zur Feststellung seitlicher Abweichungen des Kopfes (nach rechts oder links) z. B. ein Erdkraftliniendetektor verwendet wird. Wenn diese Überwachungs- und Ortungsgeräte eine Abweichung der Vortreibrichtung des Kopfes anzeigen, werden die Steuervorrichtungen, die fest mit den beiden gegeneinander beweglichen Teilen des Kopfes verbunden sind, betätigt. Diese Steuervorrichtungen, insbesondere hydraulische Pressen, befinden sich normalerweise in einer Anschlagstellung. Sie werden im Bedarfsfall durch Steuerung von außen, im allgemeinen von dem Fernbedienungsstand, an dem sich die Anzeigevorrichtungen der Überwachungsgeräte befinden, aus der Anschlagstellung herausgebracht, wobei sie den verstellbaren vorderen Kopfteil in den gewünschten Winkel zur Längsachse der Rohrleitung einstellen. Dadurch wird erreicht, daß jede unbeabsichtigte Abweichung der Vortriebsrichtung, die wegen der Anordnung der überwachungs- und Ortungsgeräte im Kopf außerordentlich frühzeitig erkannt werden kann, durch Richtungsveränderung des vorderen Vortreibkopfteiles sogleich wieder ausgeglichen werden kann und somit Rohrleitungen verhältnismäßig genau gerichtet durch das Erdreich gedrückt werden können. Ebenso kann bei Benutzung des erfindungsgemäßen schwenkbaren Vortreibkopfes das einzupressende Rohr - den Elastizitätsgrenzen des Rohres entsprechend - auch kurvenförmig verlegt werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird an einem in den F i g. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel weiter erläutert. Es zeigt F i g. 1. den erweiterten Kopf einer durch das Erdreich zu pressenden Rohrleitung im Längsschnitt und F i g. 2, 3 und 4 Querschnitte durch die Vorrichtung nach den Linien II-11, III-111 bzw. IV-IV in F i g. 1. In Richtung des Pfeiles 1 (F i g. 1) soll die Rohrleitung mittels einer nicht dargestellten Presse durch das Erdreich 3 gedrückt werden.
  • Der Rohrvortrieb erfolgt durch Pressen, die am Umfang des Vortriebsrohres angreifen und ein kontinuierliches Vortreiben der Rohrleitung sowie Anschweißen der Rohrschüsse ohne nennenswerte Betriebsunterbrechung gestatten. An der Rohrpresse erfolgt auch die Korrektur einer eventuellen Verdrehung des Bohrkopfes um die Rohrachse, die durch eine Kontaktlibelle im Bohrkopf gemessen wird. Am Kopf der Rohrleitung 2 ist an Flanschen 4 ein verbreiterter Kopf 5 auswechselbar angeschraubt. Der Kopf besteht aus zwei Teilen, nämlich einem mit der Rohrleitung 2 fest verbundenen hinteren Teil 5 a und einem beweglichen vorderen Teil 5b, der Schneiden 5c aufweist. Zwischen dem fest verbundenen Kopfteil 5a und dem beweglichen Kopfteil 5 b sind auf dem Umfang verteilte hydraulische Pressen als Steuervorrichtungen 6 angebracht, die schwenkbar an den Kopfteilen angelenkt sind und normalerweise, wenn der Rohrvortrieb in Richtung der Achse I erfolgt, auf ihren Anschlägen ruhen. Die F i g. 7 zeigt, daß die untere Presse etwas ausgefahren ist, um eine etwa 1_-5 bis 2,0' betreffende Abweichung 16 (s. gestrichelte Achse) in Richtung der Achse 1 einzurichten.
  • Die Steuervorrichtungen 6 erhalten durch die Leitungen 6a (F i g. l., 3 und 4) ihr Druckmittel (Öl od. dgl.). In der Rohrleitung 2 sind noch Leitungen 8 (F i g. 1 und 4) enthalten, die dazu dienen, in den Raum 9 zwischen Rohrleitung 1 und Erdreich eine Suspension, beispielsweise eine Bentonitaufschlämmung, einzudrücken, um die Reibung zwischen Rohrleitung und Erdreich zu vermindern, aber auch die Wandung des Erdreiches zu stabilisieren.
  • Im Kopf 5 ist ferner noch ein Ortungsgerät 10 vorgesehen, das aus zwei Kontaktlibellen, einer Präzisionswasserdruckmeßdose und einem Erdkraftliniendetektor besteht. Diese Organe melden fernelektrisch (durch Kabel 17) ihre Stellung, so daß man sofort erkennen kann, ob eine Rohrabweichung vorgekommen ist und welche Steuervorrichtung 6 in Tätigkeit zu setzen ist.
  • Der Abbau der Ortsbrust vor dem Rohrkopf erfolgt nach dem Prinzip des Strahlbohrens mittels scharfer Wasserstrahlen aus einem Kranz von Düsen 11, denen das Wasser durch eine Leitung 15 (F i g. 1, 3 und 4) zugeleitet wird. Das durch die Schneiden 5 c des Rohrkopfes 5 und durch die Strahldüsen 11 gelockerte Erdreich wird durch eine Spülleitung 12 nach hinten abgefördert. Das Druckmittel hat die Aufgabe, das Erdreich zu lockern und Teile aus der Ortsbrust herauszulösen, so daß die Schneiden 5c, die durch eine Presse vorgedruckt werden, lediglich noch stehengebliebene Ränder des Erdreiches fortzudrücken haben. Weitere Düsen 13 dienen zur Spülhilfe zumeist dadurch, daß Preßluft in die Spülleitung eingeblasen wird, wenn sich Verstopfungen in der Spülleitung zeigen oder eine sehr große Länge der Leitung 2 Spül-Transporthilfe benötigt. Die Preßluft wird den Düsen 13 durch eine Leitung 16 (F i g. 1, 3 und 4) zugeführt.
  • Die F i g. 2 zeigt die beiden Kopfteile 5 a und 5 b im Schnitt, die Verteilung der Steuervorrichtungen 6 auf den Kreisumfang und das Spühlrohr 12.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vortreibkopf zum Einpressen einer Rohrleitung in das Erdreich mit Spülhilfe, der mit Schneiden, gerichteten Druckwasserdüsen und einer durch das Innere der Rohrleitung geführten Ableitung für die gelösten Erdstoffe versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf aus einem fest mit dem vorderen Ende der Rohr- Leitung (2) verbindbaren hinteren Teil (5 a) und einem gegenüber diesem nach allen Seiten begrenzt schwenkbaren vorderen Teil(5b) besteht und daß die beiden Teile (5 a und 5 b) des Kopfes durch Steuervorrichtungen (6) miteinander verbunden sind.
  2. 2. Vortreibkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtungen (6) aus hydraulischen Pressen bestehen, deren Kolben und Zylinder am vorderen bzw. hinteren Teil des Kopfes angelenkt sind.
  3. 3. Vortreibkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einem zum Überwachen der Vortreibrichtung und der Höhenlage des Kopfes geeigneten Ortungsgerät (10) versehen ist, das mit einer elektrischen Anzeigevorrichtung in einem Fernbedienungsstand verbunden ist.
  4. 4. Vortreibkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ortungsgerät aus einer Vorrichtung zur Anzeige horizontaler Abweichungen, z. B. einer Libellenanordnung, einer Vorrichtung zur Anzeige der Höhen- bzw. Tiefenlage, z. B. einer Wasserdruckmeßdose, und einer Vorrichtung zur Anzeige seitlicher Abweichungen, z. B. einem Erdkraftliniendetektor, besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 924 198, 949 729; deutsche Auslegeschrift Nr. 1002 695; schweizerische Patentschrift Nr. 316 662.
DEH33674A 1958-06-28 1958-06-28 Vortreibkopf zum Einpressen einer Rohrleitung in das Erdreich Pending DE1173034B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4091630A (en) * 1977-05-03 1978-05-30 Kubota, Ltd. Intermediate sleeve for installing pipeline by propelling pipes underground
DE3105916A1 (de) * 1981-02-18 1982-09-09 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen Rohrvorpresseinrichtung

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DE1002695B (de) * 1953-10-13 1957-02-14 Reuther Tiefbau G M B H Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Abweichens eines Rohrstranges von Wassergewinnungsanlagen u. dgl. von der horizontalen Lage oder vorgegebenen Richtung

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