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DE1172931B - Vorrichtung zum Drehen zylindrischer Werkstuecke, insbesondere beim Schweissen von Umfangsnaehten mittels Stuetzrollen - Google Patents

Vorrichtung zum Drehen zylindrischer Werkstuecke, insbesondere beim Schweissen von Umfangsnaehten mittels Stuetzrollen

Info

Publication number
DE1172931B
DE1172931B DEB55574A DEB0055574A DE1172931B DE 1172931 B DE1172931 B DE 1172931B DE B55574 A DEB55574 A DE B55574A DE B0055574 A DEB0055574 A DE B0055574A DE 1172931 B DE1172931 B DE 1172931B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support roller
workpiece
pivot axis
axis
pivotable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB55574A
Other languages
English (en)
Inventor
Allan Henry Barye Swan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOC Group Ltd
Original Assignee
British Oxigen Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Oxigen Ltd filed Critical British Oxigen Ltd
Publication of DE1172931B publication Critical patent/DE1172931B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work
    • B23K37/053Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work aligning cylindrical work; Clamping devices therefor
    • B23K37/0538Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work aligning cylindrical work; Clamping devices therefor for rotating tubes, e.g. rollers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Drehen zylindrischer Werkstücke, insbesondere beim Schweißen von Umfangsnähten mittels Stützrollen Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Drehen zylindrischer Werkstücke; insbesondere beim Schweißen von Umfangsnähten mittels Stützrollen. Derartige Vorrichtungen weisen Stützrollen auf, auf welchen sich das zylindrische Werkstück um seine Längsachse drehen kann.
  • Solche Vorrichtungen finden beispielsweise beim automatischen Lichtbogenschweißen von Umfangsnähten an Röhren oder Kesselschüssen Verwendung. Dabei ruht der zu schweißende zylindrische Körper auf den umlaufenden Stützrollen, so daß eine oder mehrere Umfangsnähte kontinuierlich an einem oder mehreren feststehenden Schweißköpfen vorbeilaufen.
  • Bei derartigen Vorrichtungen erweist es sich als nachteilig, daß das zylindrische Werkstück sich in Richtung seiner Längsachse zu verschrauben versucht. Hierdurch treten Verschiebungen der zu schweißenden Umfangsnähte mit Bezug auf die feststehenden Schweißköpfe auf. Solche Verschraubungen sind vermutlich auf Formungenauigkeiten der zu schweißenden Rotationskörper oder auf ungenaue Ausrichtung der Stützrollen oder auf andere, nicht im einzelnen feststellbare Unregelmäßigkeiten zurückzuführen. Die unerwünschte axiale Verschraubung kann unter Umständen durch Anschläge für die Stirnseiten der zu schweißenden Werkstücke vermieden werden, wobei jedoch durch die schweren Werkstücke unter Umständen sehr erhebliche Kräfte auf die Anschläge ausgeübt werden. Aus diesen Gründen ist die Verwendung stirnseitiger Anschläge nicht ratsam.
  • Es ist bereits bekannt, zur axialen Förderung von zylindrischem Gut Stützrollen zu verwenden, deren Achse um eine die Stützrollenachse rechtwinklig schneidende Achse verdrehbar ist, wodurch Richtung und Geschwindigkeit der Förderung einstellbar sind.
  • Die Erfindung versucht, die Verschraubung von Rotationskörpern mittels dreheinstellbarerStützrollen zu verhindern. Die Erfindung geht von einer Vorrichtung zum Drehen zylindrischer Werkstücke, insbesondere beim Schweißen von Umfangsnälten mit mindestens zwei, in einem axialen Abstand voneinander, jeweils symmetrische zur Längsachse des Werkstückes angeordneter Paare von Stützrollen aus, deren Achsen im wesentlichen parallel zueinander liegen und bei denen eine der Stützrollen jedes Paares unverschiebbar angeordnet ist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Stützrolle um eine zu ihrer Achse rechtwinklig verlaufende Stützrollenschwenkachse schwenkbar ist, welche mit der, durch den Angriffspunkt der betreffenden Stützrolle an der Außenfläche des Werkstückes bestimmten Tangentialebene einen endlichen Winkel einschließt, Durch jeweils entsprechende Einstellung der verschwenkbaren Stützrolle kann der Verschraubung des zylindrischen Werkstückes entgegengewirkt werden, so daß sich das Werkstück auf den Stützrollen ohne axiale Verschiebung drehen kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung schneidet die Stützrollenschwenkachse die Mitte der zugeordneten Stützrolle. Die Stützrollenschwenkachse kann hierbei rechtwinklig zu der durch den Angriffspunkt der zugeordneten Stützrolle an der äußeren Oberfläche des Werkstückes bestimmten Tangentialebene verlaufen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß sich die Stützrolle verhältnismäßig leicht verschwenken läßt, auch wenn das daraufliegende zylindrische Werkstück schwer ist.
  • Die schwenkbare Stützrolle kann ihrerseits wiederum in einem Lagerkörper gelagert sein, der um eine, zu der Achse der Stützrollen parallel verlaufende Achse schwenkbar ist. Durch die Verschwenkung des Lagerkörpers kann die Stützrolle an das zylindrische Werkstück herangehoben werden.
  • Die Erfindung sieht nach einer weiteren Ausführungsform mindestens einen gegen die Stirnseite des Werkstückes wirkenden, axial verschiebbaren Anschlag für die Stirnflächen des zylindrischen Werkstückes vor, der über ein Gestänge die Stützrollenschwenkachse der Schraubbewegung entgegenwirkend verstellt. Die Erfindung wird beispielsweise unter Bezug auf die Zeichnungen an Hand einiger Ausführungsformen beschrieben. Es stellt dar F i g. 1 eine schematische Aufsicht auf ein Rollenbett mit vier Stützrollen, deren eine gemäß der Erfindung schwenkbar ist, F i g. 2 eine Seitenansicht auf eine einzelne schwenkbare Stützrolle, F i g. 3 eine Seitenansicht auf eine einzelne Stützrolle, deren Drehachse anders ausgerichtet ist, F i g. 4 eine schematische Aufsicht auf ein Rollenbett, bei welchem ein Rollenpaar zu einer Einheit zusammengefaßt ist, F i g. 5 eine schematische Aufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung, bei welcher die erwähnte Gegenschraubbewegung selbsttätig ausgelöst wird.
  • Bei der in F i g. 1 der Zeichnungen schematisch dargestellten Vorrichtung ruht ein zylindrisches Werkstück l auf vier, an ihren Umfängen mit Gummibelägen versehenen Stützrollen 2. Eine derartige Vorrichtung kann zum Herstellen von Umfangsnähten oder zur Durchführung anderer Arbeitsgänge verwendet werden. Die Stützrollen sind in Rahmenteilen 3 derart gelagert, daß ihre Drehachsen parallel zueinander und parallel zur Drehachse des Rotationskörpers 1 verlaufen. Die Drehachsen der beiden Rollenpaare liegen in derselben Ebene, und ihr gegenseitiger Abstand ist zweckmäßig verstellbar, um zylindrische Rotationskörper verschiedenen Durchmessers aufnehmen zu können. Eine oder mehrere der Rollen können angetrieben sein, während die übrigen Rollen leer laufen.
  • Eine dieser Stützrollen ist auf einem Hilfsrahmen 4 derart angeordnet, daß ihre Drehachse mit Bezug auf die Drehachsen der anderen Rollen geschwenkt werden kann. Dadurch wird dem gedrehten Körper 1 eine Gegenschraubbewegung mitgeteilt, welche einer unerwünschten Axialbewegung dieses Rotationskörpers entgegenwirkt. Diese Rollenachse wird jeweils so eingestellt, daß die unerwünschte Axialbewegung des gedrehten Körpers längs des Rollenbettes entweder ganz vermieden oder in einem erträglichen Maß gehalten wird.
  • Die in F i g. 2 dargestellte Ausführungsform weist eine Stützrolle 6 auf, die auf einem Hilfsrahmen 7 mittels eines Zapfenlagers gehalten wird, in welches ein an einem Hauptrahmen 9 befestigter Drehzapfen 8 eingreift. Der Hilfsrahmen 7 ist um den Drehzapfen 8 innerhalb einer Ebene zu verschwenken, welche durch die Achsen sämtlicher Stützrollen hindurch- ; geht. Eine Verschwenkung der Rollenachse um 5° ist durchaus ausreichend, um einem auf dieser Stützrolle aufliegenden zylindrischen Rotationskörper eine Gegenschraubbewegung mitzuteilen, welche eine unerwünschte Axialbewegung des Rotationskörpers verhindert. Der genaue Neigungswinkel wird jeweils so gewählt, daß die Gegenschraubbewegung genau die jeweils auftretende unerwünschte Axialbewegung des Rotationskörpers ausgleicht oder diese Axialbewegung zumindestens innerhalb zulässiger Grenzen hält. c Bei der in F i g. 3 dargestellten Ausführungsform ist die Stützrolle 13 in einem Lagerkörper gelagert, welcher um einen Schwenkzapfen 14 verschwenkbar ist, der seinerseits in ein Zapfenlager eines Hilfsrahmens 15 hineinragt, der wiederum fest am Haupt- E rahmen 17 angeordnet ist. Das Zapfenlager ist mit Bezug auf die Vertikale derart geneigt, daß die Achse der Stützrolle 13 innerhalb einer Ebene einstellbar ist, die im wesentlichen parallel zu der Tangentialebene des Zylinders 1 am Berührungspunkt mit der Stützrolle 13 verläuft. Am Schwenkzapfen 14 ist ein Vorsprung 18 angeordnet, der mittels Einstellschrauben in Stellung gehalten wird, welche ihrerseits in Böcke des Hauptrahmens 17 eingeschraubt sind.
  • F i g. 4 der Zeichnungen zeigt eine Ausführungsform, bei welcher ein Stützrollenpaar 25 als gemeinsam verschwenkbare Einheit angeordnet ist, wodurch einem, auf diesem Rollenpaar und einem weiteren Stützrollenpaar 27 aufliegenden zylindrischen Werkstück die erwähnte Gegenschraubbewegung mitgeteilt werden kann. Die Rollen 25 werden von einem Hilfsrahmen 28 gehalten, der seinerseits um einen Schwenkzapfen 29 mit Bezug auf den Hauptrahmen 30 verschwenkbar ist.
  • Eine weitere Ausführungsform ist schematisch in F i g. 5 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform wird die erwähnte Gegenschraubbewegung dadurch bewirkt, daß eine Stützrolle 50 jeweils dann mit Bezug auf die Achse eines zylindrischen, auf ihr aufliegenden Werkstückes 1 geneigt wird, wenn eine unerwünschte Axialverschiebung des Werkstückes eintritt. Anschläge 52, beispielsweise in Form von Rollen, liegen an beiden Stirnseiten des zylindrischen Werkstückes an und sind an einem Gestänge 53 und an der Lagerung der Stützrolle 50 derart angelenkt, daß die Rolle 50 verschwenkt wird, sobald das Gestänge 53 in Längsrichtung verschoben wird. Die an das Gestänge 53 angelenkten Anschläge 52 sind außerdem bei 55 an dem die Stützrollen haltenden Hauptrahmen 51 schwenkbar angelenkt.
  • Dreht sich das zylindrische Werkstück auf den Stützrollen in einem Drehsinn und führt es eine unerwünschte Axialverschiebung in einer Richtung aus, so wird der selbsttätige Ausgleich dieser unerwünschten Axialverschiebung dadurch erzielt, daß der betreffende Anschlag 52 das Gestänge 53 in entgegengesetzter Axialrichtung verschiebt, wodurch die schwenkbare Stützrolle 50 um ihre Schwenkachse 54 verschwenkt wird. Wird der selbsttätige Ausgleich für die entgegengesetzte Drehrichtung des zylindrischen Werkstückes gewünscht, so ist es notwendig, dieRolle 50 in entgegengesetztem Sinn zu verschwenken, und die Rolle 50 muß infolgedessen dann bei 56 und nicht bei 54 mit Bezug auf den Hauptrahmen schwenkbar angeordnet sein.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: l.. Vorrichtung zum Drehen zylindrischer Werkstücke, insbesondere beim Schweißen von Umfangsnähten, mit mindestens zwei, in einem axialen Abstand, jeweils symmetrisch zur Längsachse des Werkstückes angeordneten Paaren von Rollen, deren Achsen im wesentlichen parallel zueinander liegen, und bei denen eine der Stützrollen jedes Paares unverschiebbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Stützrolle (6, 13, 50) um eine zu ihrer Achse rechtwinklig verlaufende Stützrollenschwenkachse (8, 14, 54) schwenkbar ist, welche mit der durch den Angriffspunkt der betreffenden Stützrolle (6, 13, 50) an der Außenfläche des Werkstückes (1) bestimmten Tangentialebene einen endlichen Winkel einschließt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollenschwenkachse (8 bzw. 14) die Mitte der zugeordneten Stützrolle (6 bzw. 13) schneidet (F i g. 2 und 3).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrollenschwenkachse (14) rechtwinklig zu der durch den Angriffspunkt der zugeordneten Stützrolle an der äußeren Oberfläche des Werkstückes (1) bestimmten Tangentialebene verläuft.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Stützrolle (13) in einem Lagerkörper (16) gelagert ist, der um eine, zu der Achse der Stützrolle parallel verlaufende Schwenkachse (18) schwenkbar ist und die Schwenkachse (14) dieser Stützrolle die Schwenkachse des Lagerkörpers (16) rechtwinklig kreuzt (F i g. 3 ).
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch mindestens einen, gegen die Stirnseite des Werkstückes (1) wirkenden, auf dessen axiale Verschiebung ansprechenden Anschlag (52), der über ein Gestänge (53) die Stützrolle (50) der Axialbewegung des Werkstückes entgegenwirkend um die Stützrollenschwenkachse (54) verschwenkt (F i g. 5). In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 760 127; USA.-Patentschrift Nr. 2 038 204.
DEB55574A 1958-11-24 1959-11-17 Vorrichtung zum Drehen zylindrischer Werkstuecke, insbesondere beim Schweissen von Umfangsnaehten mittels Stuetzrollen Pending DE1172931B (de)

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GB1172931X 1958-11-24

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DEB55574A Pending DE1172931B (de) 1958-11-24 1959-11-17 Vorrichtung zum Drehen zylindrischer Werkstuecke, insbesondere beim Schweissen von Umfangsnaehten mittels Stuetzrollen

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DE (1) DE1172931B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2038204A (en) * 1933-07-20 1936-04-21 William S Bidle Feeding means for round bars
GB760127A (en) * 1953-11-13 1956-10-31 Eric Bode Improvements in and relating to turning roll apparatus for supporting and rotating cylinders

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2038204A (en) * 1933-07-20 1936-04-21 William S Bidle Feeding means for round bars
GB760127A (en) * 1953-11-13 1956-10-31 Eric Bode Improvements in and relating to turning roll apparatus for supporting and rotating cylinders

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