DE1172759B - Druckabhaengiger Schaltmechanismus fuer elektrische Anlagen - Google Patents
Druckabhaengiger Schaltmechanismus fuer elektrische AnlagenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 02 c
Deutsche Kl.: 21 c - 40/04
Nummer: 1 172 759
Aktenzeichen: R 20795 VIII d / 21 c
Anmeldetag; 16. März 1957
Auslegetag: 25. Juni 1964
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaltmechanismus für elektrische Anlagen mit einem zwischen
zwei Steuerstellungen arbeitenden Schalter und einem auf einen Betriebszustand der Anlage ansprechenden
druckempfindlichen Organ, welches beim Ansprechen auf Änderungen in dem Betriebszustand in einer
Richtung über einen gegebenen Bereich bewegbar ist, um den Schalter aus seiner einen Steuerstellung in
die andere umzulegen, und welches eine Blockierungsvorrichtung steuert, die beim Ansteigen des
Druckes in der Anlage über eine vorbestimmte Grenze hinaus in der einen Richtung bewegt wird,
um den Schalter in seine andere Steuerstellung umzulegen, und die außerdem dahingehend wirkt, beim
Ansprechen auf Änderungen unterhalb der vorbestimmten Grenze die Bewegung des druckempfindlichen
Organs in der entgegengesetzten Richtung innerhalb des gegebenen Bewegungsbereiches zu verhindern,
wobei die Blockierungsvorrichtung einen schwenkbar gelagerten Teil aufweist, der beim Ansprechen
des druckempfindlichen Organs auf eine Druckerhöhung von dem Organ entgegen der Kraft
einer mit dem schwenkbaren Teil arbeitsmäßig verbundenen Feder in der einen Richtung bewegbar ist.
Schaltmechanismen dieser genannten Art sind z. B. in der Kühl- oder Gefriertechnik mehrfach bekannt,
jedoch folgen bei diesen das druckempfindliche Organ und die von ihm betätigten Teile allen durch Druckänderungen
hervorgerufenen Bewegungen. Diese Bewegungen erhöhen die Abnutzung und haben häufig
eine Änderung der Einstellung zur Folge, was zu ungenauem Arbeiten oder Versagen des Schaltmechanismus
führen kann.
Demgegenüber besteht der Zweck der Erfindung darin, einen Schaltmechanismus der einleitend genannten
Art zu schaffen, bei welchem das druckempfindliche Organ und die von ihm betätigten Teile
den durch Druckänderungen in der zu regelnden Anlage hervorgerufenen Bewegungen nur in einer Richtung
folgen und auch nur dann, wenn der bisherige Höchstwert des Druckes überschritten wird.
Gemäß der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erfüllt, daß der schwenkbare Teil einen keilförmigen
Nocken trägt, der bei der Bewegung des Teiles im Eingriff mit einem Nachlaufteil gehalten wird, so daß
zwischen ihnen eine Keilwirkung hervorgerufen wird, die nach einer Bewegung des schwenkbaren Teiles in
der einen Richtung dessen Bewegung in der entgegengesetzten Richtung verhindert.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung steht der Nockennachlaufteil mit der Nockenfläche im Eingriff
und ist so geführt, daß er bei einer Bewegung des Druckabhängiger Schaltmechanismus für
elektrische Anlagen
elektrische Anlagen
Anmelder:
Ranco Incorporated, Columbus, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. E. Wiegand, München 15, und
Dipl.-Ing. W. Niemann,
Hamburg 1, Ballindamm 26, Patentanwälte
Als Erfinder benannt:
Frederick Arthur Greenawalt,
Columbus, Ohio (V. St. A.)
Frederick Arthur Greenawalt,
Columbus, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 21. März 1956 (572 935)
schwenkbaren Teiles in der einen Richtung sich quer zur Bewegungsrichtung des Nockens bewegen kann,
um der Nockenfläche zu folgen und einen Anschlag zu schaffen, welcher die Bewegung des Teiles in der
entgegengesetzten Richtung blockiert, und daß Mittel vorgesehen sind, die während der Bewegung des
schwenkbaren Teiles in der einen Richtung den Nachlaufteil im Eingriff mit der Nockenfläche halten.
Die Erfindung kann z. B. vorteilhaft bei einer Steuervorrichtung für eine von einem Elektromotor
angetriebene Gefrieranlage benutzt werden, um den Motorstromkreis zu öffnen, falls in der Anlage ein
übermäßig hoher Druck aufgebaut wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt einen Schaltmechanismus im Schnitt, welcher in eine schematisch dargestellte Gefrieranlage
geschaltet ist und dazu dient, die Anlage im Falle eines übermäßig hohen Druckes des Kühlmittels abzuschalten;
F i g. 2 und 3 sind Schnittansichten des Schaltmechanismus, in denen bestimmte Teile in verschiedenen
Stellungen wiedergegeben sind;
F i g. 4 ist eine Teilansicht, welche bestimmte Teile des Schaltmechanismus in einem größeren Maßstab
wiedergibt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein gewöhnlich geschlossener elektrischer
Schalter 5 vorgesehen, der durch einen Balg 6, welcher dem Druck des Kühlmittels in der Hoch-
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druckseite der zu regelnden Gefrieranlage unterworfen ist, geöffnet werden kann, wenn der Druck
ein vorbestimmtes Maximum erreicht. Die Bewegung des Balges wird auf den Schalter durch einen Hebel 7
übertragen, und eine einstellbare Feder 8 wirkt der Ausdehnung des Balges entgegen, um den Druck zu
regeln, bei welchem der Schalter geöffnet wird; diese Ausführung ist insgesamt bekannt.
Der Hebel kann sich gemäß der Ausdehnung des Balges frei bewegen, jedoch wird seine Bewegung bei
einer Druckverkleinerung in dem Balg durch die Zusammenarbeit zwischen einem Nocken 9 auf dem
Hebel 7 und einer Anschlagschraube 10 blockiert, die von einer nach oben gedrückten Gleitstange 11 getragen
wird, welche durch die sich gegen die Nockenfläche legende Schraube gegen eine Aufwärtsbewegung
festgehalten wird. Wenn der Hebel 7 sich in Richtung gegen die Schalteröffnungsstellung bewegt
(entgegen dem Uhrzeigersinn bei Betrachtung der Zeichnung), bewegt sich die Gleitstange 11 entsprechend
dem erforderlichen Weg nach oben, um die Schraube mit dem Nocken in Berührung zu
halten, so daß die Schraube jedwede Bewegung des Hebels in Uhrzeigerrichtung blockiert. Eine mehr ins
einzelne gehende Erläuterung der Ausführungsform der Erfindung folgt.
Der Schaltmechanismus weist ein zweckentsprechendes Gehäuse 12 auf, in welches derSchalter5
eingeschlossen ist. Der Schalter 5 ist ein üblicher Schnappschalter und wird von einem Sockel 13 aus
dielektrischem Material getragen, welcher in eine öffnung in einer Wandung des Gehäuses eingesetzt
ist. Bei der dargestellten Ausführungsform weist der Schalter eine Kontaktblattfeder 14 auf, die an einem
Ende mit einem Anschlußstück 15 verbunden ist, und ihr gegenüberliegendes Ende, welches einen Kontakt
16 trägt, bewegt sich zwischen einem elektrisch isolierten Anschlag 17 und einem Kontakt 18, welcher
an einem zweiten Anschlußstück 19 befestigt ist, das in den Sockel 13 eingebettet ist.
Der freie Teil der Kontaktfeder 14 wird durch Schnappwirkung aus der einen Stellung in die andere
durch ein Kippglied 20 bewegt, dessen eines Ende an der Feder schwenkbar gelagert ist und dessen gegenüberliegendes
Ende zwischen Grenzstellungen bewegbar ist, die durch im Abstand voneinander angeordnete
Zungen festgelegt sind, welche sich zwischen einem festen Ansatz, wie dargestellt, bewegen. Das
Kippglied 20 wird in Längsrichtung gegen seinen Schwenkpunkt durch eine Spannfeder 21 gedrückt,
deren eines Ende mit dem Kippglied schwenkbar verbunden ist und deren anderes Ende an einem Antriebshebel
22 angebracht ist, welcher so ausgeführt ist, daß er die Feder verschwenkt und ihre Kraftmittellinie
von der einen Seite zur anderen Seite ihrer Totpunktlage relativ zu dem Kippglied bewegt, so
daß der Hebel das Kippglied zwischen seinen Grenzen schnappen läßt und eine Schnappbewegung der Kontaktfeder
14 hervorruft. Der Schmelzpunkt für den Antriebshebel 22 ist relativ zu der Spannungslinie
der Feder 21 so angeordnet, daß er bei Betrachtung der Zeichnungen um seinen Schwenkpunkt im Uhrzeigersinn
beeinflußt daher gewöhnlich in eine Stellung gedrückt wird, in welcher der Kontakt 16 sich
auf dem Kontakt 18 schließt.
Der Antriebshebel 22 wird entgegen dem Uhrzeigersinn zum öffnen des Schalters durch den
Hebel 7 bewegt, der die Form eines Winkelhebels hat, welcher aus einem Metallstanzstück besteht und
auf einem Zapfen 26 verschwenkbar ist, der in den Gehäusewandungen gelagert ist. Der Winkelhebel 7
ist auf der einen Seite mit einem elektrischen Isolator
27 (Fig. 3) versehen, welcher das Stanzstück von dem Schalterantriebshebel 22 elektrisch isoliert.
Der Hebel 7 hat gegenüberliegende, im Abstand voneinander angeordnete Ansätze 28 mit durchgehenden
öffnungen, durch welche ein Zapfen 29 hindurchragt,
ίο der in die untere öffnung eingeschraubt ist, wie dies
aus der Zeichnung ersichtlich ist. Das obere Ende des Zapfens ist mit einer Nut versehen, in welche
ein Ende der Feder 8 eingreift, und das gegenüberliegende Ende der Feder ist mit einer Platte 31 verbunden,
welche auf eine Schraube 32 geschraubt ist, die in einer öffnung in dem Gehäuse 12 drehbar gelagert
ist. Die Spannung der Feder 8 zieht den Hebel 7 in Uhrzeigerrichtung, und durch Drehen der
Schraube 32 zum Verschieben der Platte 31 längs der Schraube kann die Länge und infolgedessen die Spannung
der Feder eingestellt werden, um den Balg 6 zu belasten und zu bewirken, daß der Schalter bei einem
vorbestimmten Druck geöffnet wird, wie dies nachstehend im einzelnen erläutert wird.
Der Hebel 7 wird entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung durch den Balg 6 bewegt, der eine übliche,
auf Druck ansprechende Einrichtung darstellt, welche zwei biegsame plattenförmige Teile aufweist, die miteinander
verlötet sind, um eine hohle ausdehnbare Kammer35 zu bilden, mit der ein Rohr36 verbunden
ist, um den Balg mit dem Inneren der zu regelnden Gefrieranlage in Verbindung zu bringen, wie dies in
F i g. 1 dargestellt ist. Der Balg ist in einem schalenförmigen Teil untergebracht, welcher mit der Gehäusewand
verbunden ist. Eine Stange 37 ist mit der Mitte der Oberwandung des Balges verbunden und
greift am unteren Ende des Zapfens 29 an, so daß bei einer Ausdehnung des Balges der Hebel 7 entgegen
dem Uhrzeigersinn in Richtung des öffnens des Schalters bewegt wird.
Die Ausführung des Balges ist derart, daß ein in ihm herrschender Druck, der kleiner als der kleinste
Normaldruck in der Gefrieranlage ist, die Stange 37 mit dem Zapfen 29 im Eingriff hält. Wenn beispielsweise
der normale Druckbereich in der Gefrieranlage 7 bis 17,5 kg/cm2 beträgt, hält z. B. ein Druck von
5,25 kg/cm2 den Balg ausgedehnt, so daß die Stange 37 mit den Zapfen 29 des Hebels 7 jederzeit im Eingrifft
steht. Falls es erwünscht ist, daß der Schalter sich z. B. bei 21 kg/cm2 Druck öffnet, wird die Spannung
der Feder 8 so eingestellt, daß sie den Balg derart belastet, daß ein Druck von 21 kg/cm2 erforderlich
ist, um den Balg genügend auszudehnen, damit der Hebel 7 sich in eine Stellung verschwenkt, in
welcher der Schalter geöffnet wird. Es ist ersichtlich, daß, wenn der Druck in dem Balg sich dem Wert von
21 kg/cm2 nähert, der Hebel 7 entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt wird und daß die Spannung der
Feder 8 sich vergrößert, wenn diese Bewegung des Hebels die Feder streckt. Es ist ersichtlich, daß, wenn
bei dem soweit beschriebenen Schaltmechanismus, welcher im Prinzip bekannten Ausführungen ähnelt,
Änderungen im Druck unterhalb 21 kg/cm2 auftreten, der Balg 6, der den Schalter betätigende
Hebel 7 und die Spannfeder 8 sich in Übereinstimmung mit den Erhöhungen und Verminderungen im
Druck des Kühlmittels in der Anlage bewegen würden.
5 6
Gemäß der Erfindung wird jedoch der Hebel 7 in einer zweckentsprechenden, zu kühlenden Kamnach
seiner Bewegung entgegengegetzt dem Uhr- mer E eingeschlossen. Der Stromkreis für den Komzeigersinn
zufolge Ausdehnung des Balges daran ge- pressor A enthält eine von der Stromquelle kornhindert,
sich im Uhrzeigersinn zu bewegen, und dies mende Leitung L1, einen von Hand zu betätigenden
erfolgt durch den an dem Hebel 7 ausgebildeten 5 Ein- und Ausschalter 55, eine Leitung 56 zur einen
Nocken 9 und die Nockennachlaufschraube 10, Seite des Kompressormotors, eine von der anderen
welche durch eine Öffnung in einem Flansch 42 ge- Seite des Motors zu dem Anschlußstück 15 des
schraubt ist, der an der Gleit- oder Rückstellstange Schaltmechanismus führende Leitung 57, die Kon-11
ausgebildet ist. Die Gleitstange 11 ist ein Blech- taktfeder 14, die Kontakte 16,18 zum Anschlußstück
stanzstück, welches im unteren Ende einen sich in io 19 und eine Leitung 58 zu der einen Anschluß-Längsrichtung
erstreckenden Schlitz 45 hat, durch klemme eines thermostatisch betätigten Schalters F,
den sich ein mit Kopf versehener Führungszapfen 46 dessen andere Anschlußklemme mit der zur Stromerstreckt,
welcher an einer Seitenwandung des Ge- quelle führenden Leitung L 2 verbunden ist.
häuses fest angebracht ist. Der obere Teil der Stange Der thermostatische Schalter F kann von beliebiger 11 wird in einem Schlitz mit teilweise offener Seite 15 zweckentsprechender Ausführung sein, von denen in geführt, welcher in einem nach innen gebogenen An- der Technik zahlreiche bekannt sind. Er enthält satz 47 des Gehäuses ausgebildet ist. Es ist ersieht- einen Schalter, welcher durch einen gasgefüllten Balg lieh, daß die Stange 11 sich in senkrechter Richtung, betätigt wird, der einen Fühler Fl hat, welcher auf jedoch nicht seitlich bewegen kann, so daß die die Temperaturen in der Kühlkammer E anspricht Schraube 10 die Bewegung des Hebels 7 im Uhr- 20 und welcher so ausgeführt ist, daß er den Schalter zeigersinn blockiert, wenn sie mit dem Nocken 9 im schließt, wenn die Temperatur eine vorbestimmte Eingriff steht. Höhe erreicht, und den Schalter öffnet, wenn die
häuses fest angebracht ist. Der obere Teil der Stange Der thermostatische Schalter F kann von beliebiger 11 wird in einem Schlitz mit teilweise offener Seite 15 zweckentsprechender Ausführung sein, von denen in geführt, welcher in einem nach innen gebogenen An- der Technik zahlreiche bekannt sind. Er enthält satz 47 des Gehäuses ausgebildet ist. Es ist ersieht- einen Schalter, welcher durch einen gasgefüllten Balg lieh, daß die Stange 11 sich in senkrechter Richtung, betätigt wird, der einen Fühler Fl hat, welcher auf jedoch nicht seitlich bewegen kann, so daß die die Temperaturen in der Kühlkammer E anspricht Schraube 10 die Bewegung des Hebels 7 im Uhr- 20 und welcher so ausgeführt ist, daß er den Schalter zeigersinn blockiert, wenn sie mit dem Nocken 9 im schließt, wenn die Temperatur eine vorbestimmte Eingriff steht. Höhe erreicht, und den Schalter öffnet, wenn die
Eine Spannfeder 50, deren eines Ende mit dem Temperatur auf einen vorbestimmten Mindestwert
Gehäuse verbunden und deren anderes Ende in eine reduziert worden ist. In der Technik ist bekannt, daß
Öffnung in einem Ansatz der Stange 11 eingehakt ist, 25 der Druck des Kühlmittels in dem Verdampfer der
zieht die Stange 11 bei Betrachtung der Zeichnung Temperatur des Verdampfers entspricht, welche ge-
nach oben, so daß, wenn der Hebel 7 sich entgegen maß dem Arbeiten des thermostatischen Schalters F
der Uhrzeigerrichtung bewegt, die Nockenfläche das periodisch ansteigt und fällt. Typische Drücke liegen
Bestreben hat, die Schraube 10 zu verlassen, wodurch innerhalb eines Bereiches von 10,5 bis 14 kg/cm2,
die Stange freigegeben wird, so daß sie sich aufwärts 3° Das Rohr 36 des Balges 6 ist an die Auslaßleitung
bewegt und die Berührung zwischen der Schraube der Gefrieranlage wie dargestellt angeschlossen, so
und dem Nocken aufrechterhält und dadurch eine daß der Druck innerhalb des Balges der gleiche ist
Bewegung des Hebels in Uhrzeigerrichtung bei einer wie in der Hochdruckseite der Anlage,
nachfolgenden Verkleinerung des Druckes in dem Es ist ersichtlich, daß während des normalen
Balg verhindert. Es ist ersichtlich, daß der Nocken 9 35 Arbeitens der Gefrieranlage der thermostatische
und die Nachlaufschraube 10 ähnlich wie ein längs Schalter F das Arbeiten des Motors der Anlage ge-
des Hebels 7 angesetzter Keil arbeiten, wenn der maß der Temperatur in der Kühlkammer E regelt,
Hebel sich entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt, und der Druck des Kühlmittels in der Hochdruck-
um die Bewegung des Hebels in Uhrzeigerrichtung sehe der Anlage steigt und fällt zwischen normalen
zu blockieren. Die Abschrägung der Nockenfläche ist 40 Werten. Während des Anstiegs des Druckes auf einen
derart, daß die auf den Hebel 7 in Uhrzeigerrichtung anfänglichen maximalen Wert, welcher ausreicht, um
wirkende Kraft nicht imstande ist, die Stange 11 bei den Hebel 7 entgegen der Belastung der Feder 8 zu
Betrachtung der Zeichnung nach unten zu treiben. bewegen, bewegt der Balg 6 den Hebel 7 gegen die
Der Teil 9 a des Nockens 9 ist, wie am besten aus Schalteröffnungsstellung, und bei einem Sinken des
F i g. 4 ersichtlich, relativ zur Bewegungsrichtung der 45 Druckes verhindert die mit dem Nocken 9 zusam-
Stangell abgeschrägt, und der Teil 9 a liegt im we- menwirkende Schraube 10 eine Rückkehrbewegung
sentlichen parallel zu dieser Bewegungsrichtung, so des Hebels auf Grund der oben beschriebenen Keil-
daß, wenn der Hebel 7 sich entgegen dem Uhrzeiger- wirkung. Wie oben ausgeführt, ist der Druck, welcher
sinn genügend weit bewegt, um den Schalter zu öff- erforderlich ist, um den Balg ausgedehnt gegen den
nen, die Schraube 10 die Fläche 9 a verläßt und da- 5° Hebel 7 zu halten, beträchtlich kleiner als der kleinste
durch der Feder 50 gestattet, die Stange 11 bis zu der normale Druck, und daher verbleibt der Balg in der
durch den Schlitz 45 und den Zapfen 46 bestimmten Stellung des maximalen normalen Druckes. Infolge-
Grenze (Fig. 3) aufwärts bzw. nach außen zu be- dessen erfolgt keine Bewegung des Balges 6, des
wegen. Hebels 7 und der Feder 8 während der normalen
Durch Einwärtsdrücken der Stange 11 wird die 55 Schwankungen in den Drücken, mit Ausnahme der
Schraube 10 in eine Stellung gegenüber dem unteren Anfangsbewegung der Teile gemäß dem höchsten
Endteil der Nockenfläche 9 a bewegt, so daß der Kopf druck, der auftritt, ohne den Druck zu erHebel
7 durch die Spannung der den Schaltbereich reichen, welcher erforderlich ist, um den Schalter zu
bestimmenden Feder 8 in die Schalterschließstellung öffnen, und daher werden eine Abnutzung und Er-(F
i g. 1) zurückgeführt werden kann. 60 müdung des Balges sowie der den Regelbereich be-
Der Schaltmechanismus wird in einer Gefrier- stimmenden Feder und der Schwenkzapfen veranlage
(Fig. 1) verwendet, in welcher ein von einem mieden.
Elektromotor angetriebener Kompressor A an seiner Obgleich die beschriebene bevorzugte Ausfüh-
Ausgangsseite mit einem Kondensator B verbunden rungsform der Erfindung dahin arbeitet, den Schalter
ist, der seinerseits durch einen zweckentsprechenden 65 entsprechend einem maximalen Druck zu öffnen,
Expansionsregler D mit einem Verdampfer C in Ver- kann das gleiche Prinzip auch verwendet werden, um
bindung steht, welcher mit dem Kompressoreinlaß in den Schalter entsprechend einem minimalen Druck
üblicher Weise verbunden ist. Der Verdampfer C ist zu öffnen, falls dies gewünscht werden sollte. Mini-
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maldruck- oder bei niedrigem Druck wirkende Abschalter sind in der Technik bekannt. In jedem Falle
erzeugen die normalen Schwankungen im Druck keinerlei Bewegung der Teile des Schaltmechanismus.
Claims (2)
1. Druckabhängiger Schaltmechanismus für elektrische Anlagen mit einem zwischen zwei
Steuerstellungen arbeitenden Schalter und einem auf einen Betriebszustand der Anlage ansprechenden
druckempfindlichen Organ, welches beim Ansprechen auf Änderungen in dem Betriebszustand
in einer Richtung über einen gegebenen Bereich bewegbar ist, um den Schalter aus seiner
einen Steuerstellung in die andere umzulegen, und welches eine Blockierungsvorrichtung steuert,
die beim Ansteigen des Druckes in der Anlage über eine vorbestimmte Grenze hinaus in der
einen Richtung bewegt wird, um den Schalter in seine andere Steuerstellung umzulegen, und die
außerdem dahingehend wirkt, beim Ansprechen auf Änderungen unterhalb der vorbestimmten
Grenze die Bewegung des druckempfindlichen Organs in der entgegengesetzten Richtung innerhalb
des gegebenen Bewegungsbereiches zu verhindern, wobei die Blockierungsvorrichtung einen
schwenkbar gelagerten Teil aufweist, der beim Ansprechen des druckempfindlichen Organs auf
eine Druckerhöhung von dem Organ entgegen der Kraft einer mit dem schwenkbaren Teil
arbeitsmäßig verbundenen Feder in der einen Richtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der schwenkbare Teil (7) einen keilförmigen Nocken (9) trägt, der bei der Bewegung
des Teiles (7) im Eingriff mit einem Nachlaufteil (10) gehalten wird, so daß zwischen ihnen
eine Keilwirkung hervorgerufen wird, die nach einer Bewegung des schwenkbaren Teiles (7) in
der einen Richtung dessen Bewegung in der entgegengesetzten Richtung verhindert.
2. Schaltmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nockennachlaufteil
(10) mit der Nockenfläche im Eingriff steht und so geführt ist, daß er bei einer Bewegung des
schwenkbaren Teiles (7) in der einen Richtung sich quer zur Bewegungsrichtung des Nockens
(9) bewegen kann, um der Nockenfläche zu folgen und einen Anschlag zu schaffen, welcher
die Bewegung des Teiles (7) in der entgegengesetzten Richtung blockiert, und daß Mittel vorgesehen
sind, die während der Bewegung des schwenkbaren Teiles (7) in der einen Richtung
den Nachlauf teil (10) im Eingriff mit der Nockenfläche halten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 903 974, 809088;
USA.-Patentschrift Nr. 1 688 866.
Deutsche Patentschriften Nr. 903 974, 809088;
USA.-Patentschrift Nr. 1 688 866.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 627842 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US820039XA | 1956-03-21 | 1956-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1172759B true DE1172759B (de) | 1964-06-25 |
Family
ID=22167898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER20795A Pending DE1172759B (de) | 1956-03-21 | 1957-03-16 | Druckabhaengiger Schaltmechanismus fuer elektrische Anlagen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1172759B (de) |
| FR (1) | FR1173012A (de) |
| GB (1) | GB820039A (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1688866A (en) * | 1923-11-05 | 1928-10-23 | Charles C Hansen | Fluid-pressure-operated electric switch |
| DE809088C (de) * | 1948-10-02 | 1951-07-23 | Dr Theodor Stiebel | Einrichtung zur selbsttaetigen Temperaturbegrenzung bei elektrisch zu beheizenden Kochgefaessen |
| DE903974C (de) * | 1951-12-25 | 1954-02-11 | Theodor Stiebel Dipl Ing Dr | Tauchsieder |
-
1957
- 1957-03-06 GB GB7399/57A patent/GB820039A/en not_active Expired
- 1957-03-15 FR FR1173012D patent/FR1173012A/fr not_active Expired
- 1957-03-16 DE DER20795A patent/DE1172759B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1688866A (en) * | 1923-11-05 | 1928-10-23 | Charles C Hansen | Fluid-pressure-operated electric switch |
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| DE903974C (de) * | 1951-12-25 | 1954-02-11 | Theodor Stiebel Dipl Ing Dr | Tauchsieder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB820039A (en) | 1959-09-16 |
| FR1173012A (fr) | 1959-02-18 |
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