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DE848529C - Ausloesevorrichtung - Google Patents

Ausloesevorrichtung

Info

Publication number
DE848529C
DE848529C DEP21677D DEP0021677D DE848529C DE 848529 C DE848529 C DE 848529C DE P21677 D DEP21677 D DE P21677D DE P0021677 D DEP0021677 D DE P0021677D DE 848529 C DE848529 C DE 848529C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curved
tension
tensioned
release device
leaf spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP21677D
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Guthrig Richmond
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Maclaren & Co Ltd
Original Assignee
Robert Maclaren & Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Maclaren & Co Ltd filed Critical Robert Maclaren & Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE848529C publication Critical patent/DE848529C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/60Means for producing snap action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features
    • F16H35/14Mechanisms with only two stable positions, e.g. acting at definite angular positions
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/26Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members
    • H01H13/36Snap-action arrangements depending upon deformation of elastic members using flexing of blade springs
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/32Thermally-sensitive members
    • H01H37/52Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element
    • H01H37/54Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element wherein the bimetallic element is inherently snap acting
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T74/00Machine element or mechanism
    • Y10T74/18Mechanical movements
    • Y10T74/18888Reciprocating to or from oscillating
    • Y10T74/18896Snap action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Auslösevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung in l#orm eines Schnappschalters mit zwei oder mehreren durch 1_ängsschlitze getrennten an @ ihren linden zusaminenhäiigeciden Blattfedern, von welchen eine hzw. die äußeren durch Biegung so verkürzt sind, daß die andere bzw. die inneren dauernd in gespanntem Zustand gehalten werden.
  • Die 1?rtindung eignet sich besonders in Verb» n-(lung mit einem auf \\"irnie ansprechenden Gerät, beisl»els\\eise einem Thermostaten, für die Schließung oder Unterbrechung eines elektrischen Stromkreises oder in Verbindung finit einem Ventil, ohne jedoch auf diese beiden Anweiidungsmöglichkeiten beschriinkt zu Die Frfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder an ihren beiden Enden in der mittleren Längslinie durch einen Nocken und einen verstellbaren Schraubenbolzen abgestützt ist und eine heftige Schnappwirkung bei der von ihr im gespannten Zustand gehaltenen I-ilattfeder dadurch ausgelöst wird, daß eine äußere oder innere Kraft auf letztere ausgeübt wird, die ausreicht, uin sie in einem mit dein Auge nicht mehr wahrnehmbaren Ausmaße über oder unter die durch ihre Enden gelegte Ebene zu drücken.
  • Diese :'lusfiihrung gemäß der Erfindung ermöglicht eine einfache, billige und geschlossene Bauart, bei welcher der jeweils gewünschte Grad der Verstellung leicht herbeigeführt bzw. schnell auf die zur Betätigung des Mechanismus erforderliche Kraft eingestellt werden kann.
  • Die leichte Einstellmöglichkeit wird dadurch erreicht, daß im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen dieser Art, die Schnappfunktion durch das direkte Einwirken der Kraft auf den dauernd in Spannung gehaltenen Teil der Blattfeder herbeigeführt und nicht, wie es bisher üblich war, durch das Heben und Senken der gebogenen Blattfederenden. Dadurch wird es ermöglicht, an den Blattfederenden verstellbare Anschläge vorzusehen, mit welchen der Spannungsgrad des wirksamen Teiles eingeregelt wird.
  • Der Spannungsgrad kann zusätzlich noch durch einen weiteren gebogenen Federkörper, erhöht werden.
  • Die Biegung dieses zusätzlichen federnden Körpers soll dazu dienen, den Spannungsgrad an den mit ihm verankerten Federkörper zu variieren.
  • Die erwähnte Blattfeder kann schließlich mit .Anschlägen zusammenwirken, die in der Mitte der Plattenenden angeordnet sind, so daß die Platte quer zu ihren Enden gebogen wird.
  • Die Erfindung betrifft darüber hinaus eine Auslösevorrichtung, wie sie in den vorhergehenden Al>-s:itzen erläutert wurde, wobei jedoch der Spannungsgrad in dem federnd gebogenen und unter Spannung gehaltenen Teil durch Änderung des federnd gebogenen Teiles geändert wird, an welchem der erstere befestigt ist.
  • Der Grad der Verstellung bzw. dies Ausschlages des ?Mittelpunktes des federnd gespannten Teiles kann von einem mit dem Auge nicht mehr feststellbaren Ausmaße sein und durch die Anordnung eines die Bewegung des betreffenden federnd gespannten Teiles begrenzenden, verstellbaren Anschlages eingeschränkt werden. Wenn die einwirkende Kraft schwankend ist, kann die Einstellung derart sein, daß die Auslösevorrichtung selbsttätig ihre Normalstellung wieder einnimmt, wenn die einwirkende Kraft nachläßt. Statt dessen kann die Einstellung auch so sein, daß die erforderliche Stellkraft in umgekehrter Richtung erzeugt wird, um den Mechanismus in seine Normalstellung zurückzuführen.
  • Die verbesserte Auslösevorrichtung kann mit einem auf Wärme ansprechenden Gerät verbunden werden, das die erforderliche normale Kraft für den unter Spannung stehenden Körper erzeugt, so daß das Ganze einen Thermostaten bildet. Diese Einrichtung kann mit einem oder mehreren Kontakten ausgestattet sein, so daß man dieselbe zum öffnen und Schließen eines elektrischen Stromkreises bzw. als Schalter verwenden kann. Statt dessen kann aber auch die Vorrichtung zur Betätigung eines Ventils ausgebildet sein, beispielsweise eines Gasventils, mit welchem die Gaszufuhr eines Kühlschrankes gesteuert wird.
  • Einer oder auch beide federnd gebogene Körper können aus Bimetall hergestellt sein, so daß die von innen auf sie einwirkende Kraft oder Kräfte bei Temperaturschwankungen den Mechanismus betätigen oder die für seine Betätigung erforderliche Kraft erzeugen.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt durch einen thermostatisch betätigten Schalter in Form einer der Erfindung gemäß ausgebildeten Auslösevorrichtung, Fig. 2 den Gegenstand der Fig. i in einer Ansicht von oben und F19. 3 von unten gesehen, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. i, Fig. 5 eine Seitenansicht von links, Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 7 einen senkrechten Mittelschnitt durch den Gegenstand der Fig. 6, Fig. 8 den Gegenstand der Fig. 6 in einer Draufsicht von oben.
  • Fig. 9 bis i i, 12 bis 14, 1,5 l)is 17, 18 bis 20 und 21 bis 23 zeigen Allbildungen entsprechend den Fig.6 bis 8 und stellen weitere Ausführungsbeispiele einer Auslösevorrichtung gen:iß der Erfindung dar.
  • Iw der Zeichnung sind die gleichen oder entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Bei allen dargestellten Auslösevorrichtungen bezeichnet a einen federnd gespannten Teil, welcher im Zustand der Spannung durch einen zweiten federnden.Teil b gehalten wird.
  • Der in Fig. i bis 5 dargestellte thermostatisch betätigte Auslöser besitzt einen Füllkörper c aus Porzellan oder einem anderen Isolierstoff, auf dessen Oberfläche eine Brücke c' aus leitendem Material mittels Schrauben cl befestigt ist. Eingeklemmt zwischen der Brücke c2 und dem Füllkörper c sind die beiden Seiten einer federnden Platte aus Metall oder einem sonstigen geeigneten Material, welche bei c3 geschlitzt ist, wodurch das federnde Stück a gebildet wird, welches im Zustand der Spannung gehalten wird und an zwei Seiten in den federnden Teil b übergeht. Dieser Teil b wird in Stellung gehalten durch eine Platte, welche an ihrem einen Ende auf einem Nocken c4, der aus der Oberfläche des Füllkörpers c aufragt, und an ihrem anderen Ende auf einer Stellschraube c5 aufliegt, die durch eine in der Schulter c7 sitzende Mutter c6 hindurchgeführt ist.
  • Der Nocken c4 und die Schraube c5 liegen in der mittleren Längslinie der Platte b, welch letztere infolgedessen quer zu dieser Linie gewölbt ist, wie bei c19 (Fig. 4) angedeutet. Diese Querwölbung vermehrt beträchtlich die Auslösewirkung.
  • Die Brücke c2 greift bei c8 an einer Seite um den Füllkörper herum und ist mit einer Schaltklemme c9 versehen.
  • Unter dem Füllkörper c ist in der Mitte eine Traverse d angeordnet, durch welche eine Schraube dl hindurchgeführt ist, die durch eine Mutter d2 gesichert wird. Diese Traverse ist an dem Füllkörper c mittels Schrauben d3 befestigt und an ihrem nach der Seite verlängerten Ende d4
    stach oben gebogen titid mit einer zweiten Schalt-
    klemme (15 versehen, wie Fig. .I zeigt. Das obere
    F.ude der Schraube (lt bildet einen festete Anschlag,
    der mit eitt(°nt 1)ewcgliclielt Anschlag (16 an dein
    federnden "heil « zusaininenwirkt. Ein verstellbarer
    Anschlag oder 1@ontakt in der Form einer
    Schraube (l7. welche durch die Brücke c2 hindurch-
    geht und durch eine @Ititter da gesichert wird, ist
    vorgesehen, um die Bewegung des heweglichen An-
    schlages d1; zu begrenzen. 11it dem Anschlag d7 wird
    die Grül.ie des :1bstandes zwischen (lein beweglichen
    und (lein festest -\usclilag kontrolliert. Diese Rege-
    lung kann ebenso mit Hilfe der Schraube (1l vor-
    gen<»nmen wer(len.
    :fit der ( @run(ltl;iche (les hüllkiirl>ers c ist ein B'
    metallclctent c angeordnet, (las an einem Ende
    mittels eitles Bolzens und einer Mutter e1 befestigt
    ist..'\in anderen Ende dcssellwti ist ein temperatur-
    regelnder l@ollleii 0'= senkrecht verschiebbar in
    einem zylindrischen Gehiltise c3 angeordnet, der
    durch eine Schraubenfeder c4 belastet ist. Dieses
    Gelt<itise ist in eine zvlindrische Tülle e5 e@uge-
    schratibt, welche alt einer "Pragleiste es l)efestigt
    ist, die mit einem Bolzen tuld einer #N-futter e7 an
    (lein S;itileitels(le des Füllköi-1>ers c in Stellung ge-
    halten wird.
    In die Üf`nung f des hüllk(irpers ist ein Schalt-
    kolllen fl aus einem isolierenden oller sonstigen ge-
    eigneten 1laterial eingesetzt, welcher finit seinem
    olleren I?nde gegen (las federnde Glied a und mit
    seinem tuiteren Ende gegen (las Bimetalleletnent e
    abgestützt ist, und zwar an einem Punkt, der von
    dein 1?nde, alt welchem dasselbe an (lein Füllkörper
    mittels des Bolzens et befestigt ist, entfernt liegt.
    Der Federkfirl>cr a wird dauernd in einem ge-
    spannten Zustand gehalten, da die beiden Enden
    desselben alt den Enden der federnden Platte b
    sitzen. Der Grad der Spannung, in -,welcher der
    Körper a gehalten wird, und somit sein Widerstand
    gegeit eine I@ewegung, wird durch die Spannkraft
    der federnd gebogenen Platte t) gesteuert. Die
    Spannkraft der letzteren kann beliebig durch die
    Stellschraube c--, geregelt werden.
    f?benso kann der für die Betätigung der Aus-
    liiseeinrichttttig erforderliche Druck durch die grö-
    ßere oller geringere Federbelastung des Kolbens e2
    geregelt werden, wobei eine solche Regulierung da-
    durch bewirkt Nverden kann, (laß man das Ge-
    häuSe E#3 mehr oder weniger tief in die feste Tülle e5
    einsrhratibt.
    In heg. i wird der bewegliche Anschlag d6 in
    Beriihrtitig finit (lein festen Anschlag dl gezeigt, wo-
    bei der elektrische Stromkreis von der Schalt-
    klemme (h, durch die Platte d, den testen Anschlag d', die Auslö seeinrichtung, die Brücke c2 und die Schaltklemme c9 festgelegt ist.
  • Wenn das Bimetallelement e durch die Wärme beeinflußt wird, wird ein Druck auf den Kolben f1 ausgeübt, und wenn dieser Druck genügend groß ist, (1,1111t löst sich (las federnde Glied a in der Mitte mit seinem beweglichen Anschlag von dem festen :luschlag und unterbricht dadurch den Stromkreis.
  • Diese Bewegung des federnden Gliedes a wird durch den verstellbaren Anschlag oder Kontakt dl bzw. d7 beschränkt, welcher so eingeregelt werden kann, daß, wenn der Druck auf den Kolben f 1 nachläßt, die Auslöseeinrichtung nicht zurückschnappt in die Anfangsstellung, oder so, daß, wenn der Abstand zwischen den Anschlägen beim Öffnen verringert wird, unter dem Druck des Kolbens die Auslöseeinrichtung wieder zurückbewegt wird.
  • Solche selbsttätige Umkehrung kann nur erreicht werden, wenn die wirksame Kraft eine federnde Eigenschaft hat. Bei dem beschriebenen Schalter löst das Bimetallelement einen federnden Druck auf den Kolben aus.
  • Gewiinschtenfalls kann der Nocken c4 durch einen einstellbaren Anschlag ersetzt werden, durch welchen die Federung des Teiles a in derselben Weise wie durch die Schraube c@ geregelt werden kann.
  • Bei der in Fig. 6 bis 8 dargestellten Auslösevorrichtung wird das federnde Glied a im Zustand der Spannung durch ein Gehäuse gehalten, welches aus zwei iibereinandergelagerfen federnden Platten g und g 1 gebildet wird, welche beide eine eingeschnittene rechtwinklige Öffnung g2 aufweisen, jedoch erstreckt sich die Öffnung in der oberen Platte an ihren beiden Enden über die untere Platte aber nur so weit, daß sie noch die Abstützung der Enden des federnden Gliedes a gestattet. Bei dieser Einrichtung bilden die beiden federnden Platten das zweite federnde Glied b. Die Wirkung dieser Ausführung der #Xuslösevoi-riclitung ist ähnlich wie die vorbeschriebene.
  • Die in Fig. 9 bis > i dargestellte Ausführung unterscheidet sich von den Fig. i bis 6 dadurch, (laß der mittlere Teil der geschlitzten Platte an dem Füllkörper c durch die Brücke c2 verankert ist. Dieser mittlere Teil, welcher das federnd gebogene Glied b bildet, dient dazu, die beiden Seiten der geschfitzten Platte in gespanntem Zustand zu halten. Dadurch bilden die beiden Seiten ein doppelt gebogenes Glied a. Dieses trägt zwei bewegliche Anschläge, welche mit den beiden festen Anschlügen zusammenarbeiten. Die Wirkung dieser Auslösevorrichtung ist ähnlich wie die oben beschriebene.
  • Der in Fig. 1z bis 1.1 beschriebene Auslöser besitzt eine federnde Platte b, die so geschlitzt ist, daß sie zwei mittlere federnde Zungen oder Flügel bildet, deren innere Enden von dem Füllkörper c und der Brücke c2 eingeklemmt werden. Diese Zungen bilden das gebogene Glied b. Die beiden Seiten der Platte sind in der Mitte verbunden und tragen den beweglichen Anschlag de. Die Wirkung dieser Ausführung ist ähnlich der in bezug auf die Fig. i bis 5 beschriebenen.
  • Die in Fig. 15 bis 17 beschriebene Auslösevorrichtung ist sehr ähnlich mit der Ausführung gemäß Fig. i bis 5, jedoch ist das federnd gebogene Glied a nicht durchgehend, sondern bildet zwei Zungen oder Flügel, die durch ein Zwischenglied li miteinander verbunden sind, an welchem das innere Ende einer der Zungen oder Flügel bei hl befestigt ist, während das innere Ende der anderen Zunge oder Flügels eine schneidenartige Berührung mit dem genannten- Glied bei h2 bildet. Dieses trägt zwei bewegliche Anschläge d6. Ferner sind zwei feste Anschläge dl und zwei einstellbare Anschläge d7 vorgesehen.
  • Das in Fig. 18 bis 2o dargestellte Ausführungsbeispiel ist ähnlich wie das vorbeschriebene, jedoch mit der Ausnahme, daß die inneren Enden der beiden Zungen oder Flügel, die das biegsame Glied a bilden, beide eine schneidenartige Lagerung an dem Verbindungstück h haben.
  • Ebenfalls ist das in Fig. 2i bis 23 gezeigte Ausführungsbeispiel ähnlich dem Gegenstand der Fig. 15 bis 17, jedoch mit der Abweichung, daß die inneren Enden der beiden Zungen oder Flügel, welche das biegsame Glied a bilden, beide an dem Verbindungsstück h befestigt sind, das die beweglichen Anschläge trägt.
  • Falls gewünscht, kann bei allen Ausführungen an den gebogenen Gliedern entweder eines oder mehrere die Form von Bimetaldstreifen aufweisen, so claß sie bestrebt sind, sich in der einen oder anderen Richtung zu verbiegen, wenn sie einem Temperaturwechsel unterzogen werden. Eine solche Verbiegung dürfte ausreichend sein, um entweder die Auslösung zu bewirken oder alternativ die Kraft zu modifizieren, welche zur Auslösung des Mechanismus erforderlich ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auslösevorrichtung mit Schnappschalter, bestehend aus zwei oder mehreren durch Längsschlitze getrennte, an ihren Enden zusammenhängende Blattfedern, von welchen eine bzw. die äußeren durch Biegung so verkürzt sind, daß die andere oder die inneren dauernd im gespannten Zustand gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (b) an ihren beiden Enden in der mittleren Längslinie durch einen Nocken (c4) und einen verstellbaren Schraubenbolzen (c5) abgestützt ist und eine heftige Schnappwirkung bei der von ihr im gespannten Zustand gehaltenen Blattfeder (a) dadurch ausgelöst wird, daß eine äußere oder innere Kraft auf letztere ausgeübt wird, die ausreicht, um sie in einem mit dem Auge nicht mehr wahrnehmbaren Ausmaß über oder unter die durch ihre Enden gelegte Ebene zu drücken.
  2. 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der federnd gebogene, an seinen Enden eingespannte Körper (b) durch ein zusätzliches, gebogenes federndes Glied in gespanntem- Zustand gehalten wird.
  3. 3. Auslösevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dali das zusätzliche gebogene Glied einstellbar ist, um den Spannungszustand in dem an ihm befestigten, federnden Glied (b) zu variieren.
  4. 4. Auslösevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf in der Mitte ihrer Enden angeordneten Anschlägen (c4, c5) aufliegende Platte (b) an ihren Enden quer gewölbt ist.
  5. 5. Auslösevorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Grad der Spannung in dem unter Spannung gehaltenen gebogenen Teil (a) geregelt wird durch Veränderung der Biegung des gebogenen Teiles (b), an welchem Teil (a) verankert ist.
  6. 6. Auslösevorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein verstellbarer Anschlag (dl bzw. d7) vorgesehen ist, welcher die Bewegung des unter Spannung gehaltenen, gebogenen Teiles (a) begrenzt.
  7. 7. Auslösevorrichtung mit veränderlicher Arbeitskraft nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Anschlag (dB) automatisch die Auslösevorrichtung in ihre normale Stellung zurückführt, wenn sich die Arbeitskraft verringert. B. Auslösevorrichtung nach Anspruch i bis 7 in Verbindung mit einem auf Wärme ansprechenden Gerät, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundfläche des Füllkörpers (c) eine Bimetallfeder (e) angeordnet ist, deren freies Ende unter der Wirkung eines federbelasteten Kolbens (e2) steht und einen in einer Öffnung (f) des Füllkörpers (c) angeordneten Schaltkolben (f1) steuert, dessen oberes Ende sich gegen die Blattfeder (a) und dessen unteres Ende gegen die Bimetallfe.der (c) abstützt. g. Auslösevorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gebogene, unter Spannung gehaltene Teil (a) oder der an diesem befestigte gebogene Teil (b) oder beide aus Bimetall hergestellt sind, so daß die auf sie einwirkende innere Kraft oder Kräfte bei Temperaturänderungen die Einrichtung betätigen oder die zu ihrer Betätigung erforderlichen Kräfte erzeugen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 458 899, 463 907, 6949519.
DEP21677D 1946-04-23 1948-11-13 Ausloesevorrichtung Expired DE848529C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB12191/46A GB615467A (en) 1946-04-23 1946-04-23 Improvements in and relating to snap action mechanism

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE848529C true DE848529C (de) 1952-09-04

Family

ID=10000003

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP21677D Expired DE848529C (de) 1946-04-23 1948-11-13 Ausloesevorrichtung

Country Status (8)

Country Link
US (1) US2478503A (de)
AT (1) AT168521B (de)
CH (1) CH279747A (de)
DE (1) DE848529C (de)
DK (1) DK72828C (de)
FR (1) FR984504A (de)
GB (1) GB615467A (de)
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