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DE1172579B - In Fahrzeug eingebaute Zieleinrichtung fuer schwere Schusswaffe - Google Patents

In Fahrzeug eingebaute Zieleinrichtung fuer schwere Schusswaffe

Info

Publication number
DE1172579B
DE1172579B DEH49217A DEH0049217A DE1172579B DE 1172579 B DE1172579 B DE 1172579B DE H49217 A DEH49217 A DE H49217A DE H0049217 A DEH0049217 A DE H0049217A DE 1172579 B DE1172579 B DE 1172579B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
rod
aiming device
aiming
inclination
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH49217A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Helmut Hausenblas
Dipl-Ing Kurt Bohrmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel Werke AG
Original Assignee
Henschel Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henschel Werke AG filed Critical Henschel Werke AG
Priority to DEH49217A priority Critical patent/DE1172579B/de
Priority to US366225A priority patent/US3362073A/en
Priority to CH644464A priority patent/CH413667A/de
Publication of DE1172579B publication Critical patent/DE1172579B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/44Spirit-level adjusting means, e.g. for correcting tilt; Means for indicating or correcting tilt or cant
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/10Aiming or laying means with means for compensating for canting of the trunnions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: F 07 h
Deutsche Kl.: 72 f-15/13
Nummer: 1172 579
Aktenzeichen: H 492171 c / 72 f
Anmeldetag: 18. Mai 1963
Auslegetag: 18. Juni 1964
Es ist bekannt, eine schwere Schußwaffe, insbesondere einen Mörser, beim Schießen vom Erdboden aus mit Hilfe einer an der Waffe angebrachten optischen Zieleinrichtung und eines Stabes zu richten, der in bestimmtem Abstand vor und seitlich der Kugellagerung der Waffe vertikal im Erdboden steht. Bei Anbringung der Waffe in einem Fahrzeug besteht nun die Notwendigkeit, daß dieser Stab seine Stellung relativ zur Kugellagerung der Waffe in einem erdfesten Bezugssystem beibehält, auch wenn das Fahrzeug, z. B. durch Geländeunebenheiten, irgendwelche Schräglagen relativ zum erdfesten Bezugssystem erfährt.
Es ist bekannt, dies näherungsweise dadurch zu erreichen, daß der Stab im Fahrzeug kardanisch gelagert und als Schwerependel ausgeführt wird. Dadurch ergeben sich mehrere Nachteile. Die kardanische Aufhängung des Stabes muß zwecks Erreichung weitgehender Korrektheit der Lage des Stabes relativ zur Waffe, auch bei Auftreten von Fahrzeugneigungen, tief unten im Fahrzeug in derselben Horizontalebene liegen wie die Kugellagerung der Waffe. Das bedeutet, daß man für den Stab oberhalb seiner Lagerung einen kegelförmigen Bewegungsspielraum im Fahrzeug frei halten muß, der für die Lagerung z. B. von Ausrüstungsgegenständen oder Munition verlorengeht. Außerdem muß man aus demselben Grunde im Dachblech des Fahrzeugs einen relativ großen Ausschnitt in der Panzerung vorsehen. Ferner bleibt der Aufhängepunkt des Richtstabes mit der Kugellagerung der Waffe nicht in derselben Horizontalebene, wenn das Fahrzeug Längsneigungen erhält.
Zweck der Erfindung ist es, eine Befestigungseinrichtung für den Richtstab anzugeben, die auf der Oberseite des Fahrzeuges liegt, im Inneren des Fahrzeuges keinen großen Raum benötigt und Neigungen des Fahrzeuges so kompensiert, daß der Stab relativ zur Waffe in einem erdfesten Bezugssystem die bei Waffenbenutzung vom festen Erdboden aus gegebenen Verhältnisse beibehält.
Die Erfindung zeichnet sich aus durch Anordnung des Richtstabes auf oder an der Oberseite des Fahrzeuges derart, daß der Befestigungspunkt des Richtstabes auf oder im Dachblech des Fahrzeuges bei Längs- und Querneigung des letzteren jeweils so verschiebbar und der Richtstab jeweils so bezogen auf ein erdfestes Koordinatensystem vertikal einstellbar ist, daß unabhängig von der Größe der Fahrzeugneigung die gedachte untere Verlängerung des Rieht-Stabes eine gedachte erdfeste Horizontalebene durch den Mittelpunkt der Kugellagerung der Waffe in dem In Fahrzeug eingebaute Zieleinrichtung für
schwere Schußwaffe
Anmelder:
Henschel-Werke Aktiengesellschaft,
Kassel, Henschelstr. 2
Als Erfinder benannt:
Dr. Helmut Hausenblas,
Dipl.-Ing. Kurt Bohrmann, Kassel
für das Schießen vom Erdboden aus festgelegten Punkt durchstößt. Die praktische Verwirklichung dieser Lösung kann — wie im folgenden beschrieben — je nach der gewünschten Bequemlichkeit für das bedienende Besatzungsmitglied einerseits und dem technischen Aufwand andererseits in verschiedener Form erfolgen.
Die einfachste Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß man in der Decke des Fahrzeuges derart angeordnete und derart geneigte gebohrte Löcher anbringt, daß der Richtstab bei Einstecken in das der jeweiligen Längs- und Querneigung · des Fahrzeuges entsprechende Loch die gewünschte Stellung erhält. Damit das bedienende Besatzungsmitglied die jeweils vorhandene Längs- und Querneigung des Fahrzeuges feststellen kann, sind (vorzugsweise im Fahrzeuginneren) geeignete Neigungsmeßeinrichtungen, beispielsweise eine Libelle, angebracht. Eine solche Libelle weist einerseits eine Teilung auf, auf der man die Längsneigung ablesen kann, und zweitens eine solche für Querneigungen. Die Löcher für das Einstecken des Richtstabes sind für genügend eng gestaffelte Werte der Längs- und Querneigungswinkel des Fahrzeuges angebracht und mit diesen beiden Winkelwerten beschriftet.
Will man auch alle Zwischenwerte der Neigungswinkel fehlerfrei erfassen können, so kann der Richtstab in vorteilhafter Erweiterung des Erfindungsgedankens auf einem Kreuzsupport sitzen, welcher vorzugsweise in Flachbauweise auf der Fahrzeugdecke angebracht wird. Die beiden Schlittenführungen liegen dabei in Längs- und Querrichtung des Fahrzeuges. Um jeweils die genaue Vertikalstellung des Richtstabes (bezogen auf ein erdfestes Koordinatensystem) zu erreichen, führt man dann den Richtstab als kardanisch aufgehängtes Schwerependel aus. Um die Bewegungen dieses Schwerependels zu dämpfen,
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ist es zweckmäßig, das untere Ende des Schwerependels sich in einem Dämpfungstopf bewegen zu lassen, der mit einer geeigneten zähen Flüssigkeit gefüllt ist. Die Einstellung des Richtstabes erfolgt dann nach der Anzeige der Fahrzeugneigungsmesser (z. B. der Libelle) an Hand von Skalen für die Verschiebewege, welche an den beiden Schlittenführungen des Kreuzsupports angebracht sind.
An Stelle des Kreuzsupportes, welcher einem kartesischen Koordinatensystem auf der Fahrzeugdecke entspricht, kann man auch eine drehbare Verstelleinrichtung mit im wesentlichen vertikaler Achse für das kardanisch aufgehängte Richtstabpendel verwenden, welche einem Polarkoordinatensystem entspricht, dessen Ursprung vorzugsweise mit dem Aufstellungsort der Richtstabes auf der Fahrzeugdecke bei in Längs- und Querrichtung nicht geneigtem Fahrzeug zusammenfällt. Diese Verstelleinrichtung hat gegenüber dem Kreuzsupport den Vorteil, daß man die Verstellorgane für den Richtstab zur Anpassung an die Fahrzeugneigungen mit besonders einfachen Mitteln aus dem Fahrzeuginneren heraus betätigbar gestalten kann, indem man die Bewegungen durch Seilzüge, Gestänge od. ä. im Koordinatenursprung (Drehpunkt der Verstelleinrichtung) durch die Fahrzeugdecke hindurchführt.
Bei allen bisher beschriebenen Einrichtungen müssen die Richtstabverstellungen entsprechend den Fahrzeugneigungen durch ein Besatzungsmitglied von Hand aus vorgenommen werden. Dies kann dadurch umgangen werden, daß man in einer sehr günstigen Variierung des Erfindungsgedankens die Verstellung der beiden Schlitten des Kreuzsupportes bzw. der Drehung und der Radienverstellung der Verstelleinrichtung, welche einem Polarkoordinatensystem entspricht, durch Stellmotoren durchführen läßt, welche z. B. elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch betrieben sein können.
Es ist noch zu bemerken, daß bei allen beschriebenen Verstelleinrichtungen für den Richtstab die funktionelle Abhängigkeit des Standortes des Richtstabes auf der Fahrzeugdecke von den Längs- und Querneigungswinkeln des Fahrzeuges durch geometrische Beziehungen gegeben ist und auf verschiedenem Wege ermittelt werden kann, z. B. rechnerisch, zeichnerisch oder auf praktisch versuchsmäßigem Wege.
Bei der zuerst beschriebenen Einrichtung mit umsteckbarem Richtstab hat sich folgende Betrachtungsweise als besonders zweckmäßig erwiesen: Erteilt man dem Fahrzeug zuerst eine gewisse Längsneigung, so bleibt zunächst offen, um welche Achse die Querneigungen erfolgen sollen. Die Achse kann entweder auch bei längsgeneigtem ebenso wie bei nicht in dieser Richtung geneigtem Fahrzeug im erdfesten Koordinatensystem horizontal sein, oder man nimmt eine Achse, welche im längs nicht geneigten Fahrzeug horizontal liegt und mit dem Fahrzeug fest verbunden gedacht ist, so daß sie sich bei Längsneigungen des Fahrzeuges mit neigt. Es hat sich gezeigt, daß die erste Anschauungsweise die bequemere ist. Dann entsteht auf der Kugelkalotte der Libelle eine Einteilung, welche in der Grundrißprojektion durch Fig. 5 gezeigt wird. Die Linien gleicher Querneigung sind Parallelen zur Fahrzeuglängsachse. Die Linien gleicher Längsneigungen hingegen sind Ellipsen, deren große Achsen gleich dem Kugeldurchmesser der Libelle sind und die quer zur Fahrzeuglängsrichtung liegen. Setzt man den kardanisch aufgehängten, als Schwerependel ausgeführten Richtstab auf einen Kreuzsupport, so erhält man ein Netz von geraden Linien, welche parallel bzw. senkrecht zur Fahrtrichtung liegen. Die Rückübertragung dieses Netzes auf die Oberfläche der Libelle ergibt dann auf der Libellenoberfläche ein entsprechendes verzerrtes Netz, wobei man die Zugehörigkeit der Punkte dieses Netzes und des rechtwinkligen Netzes auf der Fahrzeugdecke durch entsprechende Bezifferung der ίο Netzpunkte kennzeichnet. Sinngemäßes gilt für den Fall, daß man die Verstelleinrichtung für den Richtstab verwendet, welche einem Polarkoordinatensystem entspricht.
Bei der selbsttätigen Verschiebung des Richtstabes is durch die obenerwähnten Stellmotoren ersetzt man die Libelle durch entsprechende winkelmessende Einrichtungen, bei elektrischen Stelleinrichtungen z. B. durch Potentiometer mit kreisförmigen Widerstandsbahnen, deren Schleifer durch ein Schwerependel betätigt werden. Das eine Potentiometer muß dann mit seiner Widerstandbahn in einer Vertikalebene angebracht sein, die in Fahrzeuglängsrichtung liegt, das zweite Potentiometer in einer Vertikalebene, welche in Fahrzeugquerrichtung liegt. Der nichtlineare Zusammenhang von Längs- und Querneigungswinkeln des Fahrzeuges und Verschiebungswegen des Richtstabes auf der Fahrzeugdecke in Fahrzeuglängs- und -querrichtung (bei Kreuzsupport) wird dann durch ein entsprechendes kleines Rechenwerk hervorgebracht. Sinngemäßes gilt für die Verstelleinrichtung, welche einem Polarkoordinatensystem entspricht.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung in vereinfachter Form dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das Dach eines Panzerfahrzeuges mit Darstellung der der Erfindung zugrunde liegenden Verhältnisse,
F i g. 2 das gleiche Dach, mit Anordnung des Richtstabes auf einem Kreuzsupport, F i g. 3 einen Schnitt in der Ebene A-A des Bildes 2 durch den Kreuzsupport, wobei der Dämpfungstopf sichtbar wird,
F i g. 4 eine einem Poiarkoordinatensystem entsprechende Verstellvorrichtung für den Richtstab, und
F i g. 5 die Grundrißprojektion der Einteilung auf der Kugelkalotte der Libelle, wie sie bereits vorher beschrieben ist.
In dem Dach 1 des Fahrzeugs sind Bohrungen 2 verschiedener Neigungen angeordnet, welche der Aufnahme des Richtstabes 3 dienen. In der zugehörigen Panzerwanne sind strichpunktiert bzw. gestrichelt die Achsen 4 und 5 eingezeichnet, um welche man sich das seitwärtige bzw. längsgerichtete Neigen der Wanne vorstellen kann. Die gedachte untere Verlängerung 6 des Richtstabes durchstößt dann wie ersichtlich eine gedachte erdfeste horizontale Ebene durch den Mittelpunkt der Kugellagerung der Waffe bei jeder Fahrzeugneigung in dem für das Schießen vom Erdboden aus festgelegten Punkt 7. In F i g. 2 bezeichnet 8 den zur Aufnahme des Richtstabes 3 bestimmten Kreuzsupport, der in seiner Ausbildung an sich bekannt ist. Dieser Support wird zweckmäßigerweise in der Praxis sehr flach ausgeführt und teilweise in das Dach 1 versenkt. Der Kreuzsupport ermöglicht eine stufenlose Bewegung des Richtstabes 3 in einem kartesischen Koordinatensystem auf der Fahrzeugdecke. Der Stab ist dabei in
einem Dämpfungstopf 9, gefüllt mit zäher Flüssigkeit 10, als Schwerependel kardanisch aufgehängt, wie aus F i g. 3 ersichtlich wird.
In F i g. 4 ist ein um eine Achse 11 schwenkbarer Arm 12 zu erkennen, welcher einen längsbewegliehen Schlitten 13 trägt, in dem wiederum der Richtstab 3 — aufgehängt in einem Dämpfungstopf wie vorher beschrieben — angeordnet ist. Dadurch wird eine Bewegung des Richtstabes in einem Polarkoordinatensystem auf der Fahrzeugdecke ermöglicht. Die relativ zum angenommenen erdfesten Bezugssystem vertikale Lage des Richtstabes ist wiederum durch dessen Aufhängung im Dämpfungstopf gewährleistet. Mit 14 und 15 sind Skalen bezeichnet, welche nach den Angaben der Fahrzeugneigungsmesser eine Verstellung der Einrichtung ermöglichen.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. In ein Waffenträgerfahrzeug eingebaute Zieleinrichtung mit Richtstab, zum Richten schwerer Schußwaffen, insbesondere von Mörsern, gekennzeichnet durch Anordnung des Richtstabes (3) auf oder an der Oberseite des Fahrzeuges, derart, daß der Befestigungspunkt des Richtstabes auf oder im Dachblech des Fahrzeuges bei Längs- und Querneigung des letzteren jeweils so verschiebbar und der Richtstab jeweils bezogen auf ein erdfestes Koordinatensystem vertikal so einstellbar ist, daß unabhängig von der Größe der Fahrzeugneigung die gedachte untere Verlängerung des Richtstabes eine gedachte erdfeste Horizontalebene durch den Mittelpunkt der Kugellagerung der Waffe in dem für das Schießen vom Erdboden aus festgelegten Punkt durchstößt.
2. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von ins Dachblech des Fahrzeuges gebohrten Löchern (2) derart, daß sie jeweils der Aufnahme des Richtstabes entsprechend den verschiedenen Fahrzeugneigungen dienen.
3. Zieleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch Neigungsmeßeinrichtungen, beispielsweise einer Libelle mit einer Teilung für das Ablesen der Längsneigung und eine solche zum Ablesen der Querneigung, wobei mit den entsprechenden Werten der Teilung auch jeweils die zugehörigen Löcher (2) im Dachblech bezeichnet sind.
4. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung des Richtstabes (3) auf einem Kreuzsupport (8), der in an sich bekannter Flachbauweise ausgeführt und auf bzw. in der Fahrzeugdecke eingebaut ist.
5. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung des Richtstabes auf — einem Polarkoordinatensystem entsprechenden — um eine Achse schwenkbarem Arm (12) mit darauf beweglichem Schlitten (13), wobei die Betätigungsorgane für die Verstellung des den Richtstab tragenden Schlittens im Koordinatenursprung (Drehpunkt der Verstelleinrichtung) durch die Fahrzeugdecke hindurchgeführt sind.
6. Zieleinrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, gekennzeichnet durch an sich bekannte Anordnung des Richtstabes als kardanisch aufgehängtes Schwerependel, mit Bewegung des unteren Pendelendes in einem gleichfalls bekannten Dämpfungstopf (9).
7. Zieleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 6, gekennzeichnet durch Einstellbarkeit des Richtstabes mittels an sich bekannter Fahrzeugneigungsmesser in Verbindung mit entsprechenden Skalen an den Supporten.
8. Zieleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 7, gekennzeichnet durch Verstellbarkeit beider Schlitten des Kreuzsupportes (8) oder Drehbarkeit des schwenkbaren Armes (12) und Verschiebbarkeit der Schlitten (13) mittels Stellmotoren.
9. Zieleinrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Verwendung anderer winkelmessender Einrichtungen an Stelle einer Libelle, beispielsweise von Potentiometern mit kreisförmigen Widerstandsbahnen, deren Schleifer durch ein Schwerependel betätigt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 600/22 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
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