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DE834064C - Geschuetzanordnung auf einer beweglichen Unterlage, z.B. einem Schiff, Flugzeug oderPanzerwagen - Google Patents

Geschuetzanordnung auf einer beweglichen Unterlage, z.B. einem Schiff, Flugzeug oderPanzerwagen

Info

Publication number
DE834064C
DE834064C DEB8380A DEB0008380A DE834064C DE 834064 C DE834064 C DE 834064C DE B8380 A DEB8380 A DE B8380A DE B0008380 A DEB0008380 A DE B0008380A DE 834064 C DE834064 C DE 834064C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gun
weapon
stabilizer
sight
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB8380A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Brevets Aero Mecaniques SA
Original Assignee
Brevets Aero Mecaniques SA
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Filing date
Publication date
Application filed by Brevets Aero Mecaniques SA filed Critical Brevets Aero Mecaniques SA
Application granted granted Critical
Publication of DE834064C publication Critical patent/DE834064C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06Mechanical systems
    • F41A27/08Bearings, e.g. trunnions; Brakes or blocking arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G1/00Arrangements of guns or missile launchers; Vessels characterised thereby
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D7/00Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft
    • B64D7/02Arrangement of military equipment, e.g. armaments, armament accessories or military shielding, in aircraft; Adaptations of armament mountings for aircraft the armaments being firearms

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Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 17. MÄRZ 1952
B 8380 XIIJ2c
Die Erfindung 1x?zieht sich auf die Anordnung von Geschützen auf einem Fahrzeug, ζ. Β. einem Schiff, einem Flugzeug oder einem Panzerwagen.
Sie besteht darin, die Waffe auf dem beweglichen Träger unter Zwischenschaltung einer dreiachsigen Aufhängung zu montieren, wobei von den Achsen je zwei senkrecht zueinander stehen und die Drehungen um die Achsen ül>er Servomotoren durch eine Stabilisierungsvorrichtung erfolgen, die die Waffe in einer Fbene, vorzugsweise der horizontalen, stabilisiert, und durch eine Richtvorrichtung gesteuert werden; die Visiereinrichtung wird durch ein Visier gebildet, welches fest mit der Waffe derart \ erblinden ist, daU die Visierlinie seitlich und vertikal zur Schußlinie der Waffe entsprechend den Anforderungen des Richtens geneigt werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt »
Fig. ι ein Schema für die Anordnung und Lage- ao rung des Geschützes mit Visiereinrichtung entsprechend der Erfindung,
Fig. 2 die Seitenansicht eines Panzerwagens mit der Geschützanordnung entsprechend der Erfindung.
Im allgemeinen sind während des Schießens auf ein bewegliches Ziel die Schußlinie und die Visierlinie nicht parallel, sondern bilden zwischen sich einen Winkel, der eine Funktion der Relativ-
geschwindigkeit des Zieles, seiner Bewegungsrichtung sowie Entfernungen und ballistischer Faktoren ist. Demzufolge weichen die Richtwinkel in der Waagerechten und Senkrechten, die durch den Stabilisator gegeben werden und für das genaue Richten des Geschützes erforderlich sind, im allgemeinen von den entsprechenden Winkeln der durch das Ziel laufenden Visierlinie ab. Wenn das Geschütz und das Visier derart aufgehängt sind, daß die Stellungen der Drehachsen ihrer Aufhängungen von den Winkeln des waagerechten Richtens abhängen, werden überdies die Drehwinkel um diese Achsen, die zur Sicherung einer tatsächlichen Stabilisation notwendig sind, im allgemeinen für das Geschütz· und für das Visier verschieden sein.
Die bekannten Methoden zur Stabilisierung der Waffen unterteilen sich in zwei Hauptklassen.
Bei der einen Klasse ist eine besondere Aufhängung in drei Achsen vorhanden sowohl für das Geschütz als auch für das Visier, wobei die Drehungen um die Achsen dieser Aufhängungen die algebraische Summe aus den erforderlichen Drehungen ist, die einerseits zur Herstellung der Bezugsebenen und anderseits zur Herstellung der dem Richten entsprechenden Drehungen in bezug auf diese El>enen erforderlich sind. Es ist also nötig, daß die Stabilisiereinrichtung bestimmte Drehungen für die Gelenke der Geschützaufhängung und andere Drehungen, die sich von den vorhergehenden unterscheiden, für die Gelenke der Visieraufhängung sichert. Eine andere Lösung könnte darin bestehen, durch den Stabilisator die gewollten Drehungen für die Stabilisation des einen der Geräte (Geschütz oder Visier) zu sichern, dann diese Drehungen durch ein Zusatzgerät zur Sicherung der Stabilisation des anderen Gerätes zu verwenden. Diese Lösung erfordert auf jeden Fall zwei Aufhängungen' mit drei Achsen und einem Stabilisator, der getrennt verschiedene Drehungen für die betreffenden Gelenke dieser l>eiden Aufhängungen steuern kann.
Bei der zweiten Klasse wird die horizontale Bezugsebene sowie auch evtl. eine vertikale Bezugsel >ene durch eine Plattform verkörpert, die kardanisch aufgehängt ist und durch einen Stabilisator unter Zwischenschaltung von Servomotoren horizontal gehalten wird. Das Geschütz und das Visier sind dann auf dieser stabilisierten Plattform montiert, und zwar jedes der beiden durch eine besondere Aufhängung in je zwei Achsen, durch welche das Geschütz und das Visier in besonderer Weise waagerecht und senkrecht gerichtet werden können. Die vertikale Bexugsebene kann durch unmittelhare Drehung der stabilisierten Plattform unter Kontrolle des Stabilisators mittels eines zwischengeschalteten Servomotors eingestellt werden. Eine andere Lösung könnte darin bestehen, eine vertikale Bezugsebene zu errichten, indem man das Geschütz und das Visier um ihre diesbezüglichen Achsen für das waagerechte Richten Drehungen unterwirft, die die algebraische Summe aus den Drehungen, die für die Errichtung der vertikalen Bezugsebene j erforderlich sind, und aus den Drehungen ist, die für das Richten erforderlich sind.
Man sieht, daß diese zweit" Klasse nur einen j Stabilisator erfordert, der nur ein einziges Drehungsspiel verursacht und die Stabilisation der Plattform sichert, aber sie erfordert insgesamt noch ^drei unabhängige Aufhängungen. 7"
Nach der Erfindung ist eine Gesamtanordnung als Geschützanordnung bezeichnet, in der das Geschütz starr l>efestigt ist, drehbar um eine Achse montiert, die in bezug auf einen schwenkbaren Träger immer horizontal bleibt; diese Achse für das vertikale Richten läßt die Drehung der Geschützanordnung in einer vertikalen Ebene zu, in der die Schußlinie liegt.
Der Träger ist selbst drehbar um eine Achse zur Querneigung montiert in bezug auf die drehbare Basis, die senkrecht zu dieser Achse liegt.
Vorteilhaft kann der schwenkbare Träger ein Rahmen mit Lagern sein, die die Achse für das vertikale Richten bilden, während der Träger selbst durch ein Paar Achslager abgestützt wird, die senkrecht zur Achse für das vertikale Richten liegen.
Die drehbare Basis ist derart montiert, daß sie sich um eine Achse drehen kann, die vorteilhaft vertikal liegt, wenn sich der Ix-wegüche Träger in der Ruhelage befindet, und starr mit dem bewegliehen Träger verbunden ist.
Das Visier A entsprechend Fig. 1 ist fest mit der Geschützanordnung verbunden und derart eingerichtet, daß das Zielgerät, z. B. Fernglas, welches die Visierlinie bildet, mit dem Träger des Visiers durch eine Aufhängung auf zwei Achsen derart verbunden ist, daß die Visierlinie zu der Stellung, in der sie parallel zur Schußlinie liegt, vertikal und seitlich verschwenkt werden kann.
Die Stabilisierungsvorrichtung B erzeugt weiter nichts als eine Reihe von Stabilisierungsdrehungen, wie sie für die Stabilisierung der Geschützanordnung notwendig sind, und diese Drehungen werden entsprechend angewendet direkt für die Drehungen des Trägers, der um die Achse mit Querneigung schwingt, und algebraisch hinzugefügt zu den Drehungen für das Richten, die durch die zum Richten dienende Steuervorrichtung C verursacht werden, was die Drehungen der Geschützanordnung und der drehbaren Basis betrifft, bzw. um zwei no andere Achsen.
Der Stabilisator B ist vorteilhaft ein Kreisel. Er wird vorzugsweise auf der drehbaren Basis montiert und derart angeordnet, daß seine Hauptachsen parallel zur Achse für das vertikale Richten und zur Achse mit Querneigung der Aufhängung der Geschützanordnung bleiben.
Angenommen, die Orientierung des Geschützes im Raum ist unabhängig von Winkeldrehungen, die durch den Träger der Waffe verursacht werden, und die Visierlinie ist in bezug auf das Geschütz für das Richten winklig versetzt, so ist die Orientierung der Visierlinie ebenfalls unabhängig von Winkel Verschiebungen des Trägers der Waffe. In anderen Worten heißt es, daß das Visier selbst stabilisiert ist.
Die Stabilisierung nach der Erfindung erfordert nur eine Aufhängung in drei Achsen für die Geschützanordnting, eine zweiachsige Aufhängung zwischen dem Geschütz und der Visierlinie und einen Stabilisator B, der nur eine einzige Reihe von Stabilisierungsdrehungen vollzieht.
Die Stabilisierung des Geschützes und seines Visiers wird also nach der Erfindung mit einer einfacheren Aufhängung und mit einem Stabilisator durchgeführt, der einfacher ist als es bisher erforderlich war.
Dementsprechend wird nach der Erfindung die Geschützanordnung als stabile Plattform verwendet, auf der das Visier montiert ist. Wenn die stabile Plattform nicht horizontal ist, sondern.einen Neigungswinkel hat, der für das Richten in der Senkrechten erforderlich ist, ist das Visier derart angeordnet, daß es die Korrekturwinkel bildet, nicht etwa in l>ezug auf die Horizontale und auf
ao ein vorbestimmtes Azimut, sondern in bezug auf die augenblickliche Orientierung der Schußlinie.
\Tach dem Beispiel Fig. 2 trägt eine Kabine ι
eine Zahl von Geschützen 2 und einen Sitz für den Schützen. Eine von Hand zu betätigende Steuerung 4 ist für das Richten in der Senkrechten und in der Waagerechten vorgesehen. Das Richten in der Senkrechten erfolgt um die Lager 5, die vom Rahmen 6 getragen werden. Dieser Rahmen dreht sich um ein zweites Lagerpaar 7, das von der drehbaren Grundplatte 8 getragen wird, welche sich auf einen Sockel 9 abstützt, mit dem sie durch ein Kugellager verbunden ist, welches die Drehung der Grundplatte 8 um eine senkrecht zum Sockel stehende Achse zuläßt. Diese drehbare Grundplatte 8 trägt auch den Stabilisator 10, der z. B. ein Kreisel ist.
Ein gyroskopisches Visier 11 beliebiger Art wird in der Kabine 1 angeordnet. Es besteht vorteilhaft aus einem kardanisch um zwei Achsen schwingbar aufgehängten Kreisel, dessen Drehachse parallel zur Schußlinie liegt, wenn die Geschützanordnung unbeweglich ist. Die Verschwenkung der Geschützanordnung bringt, sobald der -Richtschütze einem !»eweglichen Ziel folgt, die Kreiselachse in eine Schräglage zur Schußlinie, wobei, eine Gleichgewichtslage durch einen Mechanismus gewährleistet ist, der die Verlagerung des Kreisels durch Steuerung mittels eines Rechengerätes begrenzt. Der Vorlauf der Kreiselachse neigt die Visierlinie durch das Spiel eines optischen Systems zu derjenigen Lage, in der sie parallel zur Schußlinie liegen würde. Das Visier ist derart ausgebildet, daß die Abweichungen seitlich und vertikal von der Visierlinie zur Schußlinie solche gewollten sind, die ein wirkungsvolles Schießen gewährleisten.
Vorteilhaft hat die Geschützanordiiung nach der Erfindung einen Sitz 3 für den Schützen, der starr mit der Waffe derart verbunden ist, daß dieser Sitz und ebenso der Schütze ständig in der gleichen Lage zum Visier bleiben, unabhängig von den Richtwinkeln in der Waagerechten oder Senkrechten.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gesahützanordnung auf einer beweglichen Unterlage, z. B. einem Schiff, Flugzeug oder Panzerwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Waffe auf der beweglichen Unterlage unter Zwischenschaltung einer Aufhängung in drei Achsen, von denen je zwei senkrecht zueinander stehen, montiert ist, wobei die Winkelverstellungen um diese Achsen über zwischengeschaltete Servomotoren durch einen Stabilisator, der die Waffe in bezug auf eine horizontale Ebene stabilisiert, und durch eine Richtvorrichtung gesteuert werden und die Visiereinrichtung aus einem fest mit der Waffe verbundenen Visier besteht, derart, daß seine Visierlinie seitlich und vertikal zur Schußlinie der Waffe geneigt werden kann.
2. Geschützanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse der Aufhängung im wesentlichen senkrecht auf der l>eweglichen Unterlage angeordnet ist, wenn sich die Unterlage in Ruhelage befindet, während die dritte Achse durch den Stabilisator horizontal gehalten wird.
3. Geschützanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabilisator die Waffe auch in einer vertikalen Bezugsebene stabilisiert.
4. Geschützanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabilisator ein Kreisel ist, der derart auf dem Teil, welches sich unmittelbar um die erste Achse dreht, montiert ist, daß die Hauptachsen des Stabilisators parallel zur zweiten, und dritten der Waffenaufhängung bleiben.
5. Geschützanordnung nach einem der An-Sprüche 1. bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz des Schützen starr derart mit der Waffe verbunden ist, daß dieser Sitz als auch der Schütze ständig in der gleichen Relativlage zum Visier bleiben, unabhängig von den Riehtwinkeln in der Waagerechten und Senkrechten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
346S 3.52
DEB8380A 1949-07-28 1950-07-27 Geschuetzanordnung auf einer beweglichen Unterlage, z.B. einem Schiff, Flugzeug oderPanzerwagen Expired DE834064C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB18695/50A GB680262A (en) 1949-07-28 1949-07-28 Improvements in or relating to gun mountings

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE834064C true DE834064C (de) 1952-03-17

Family

ID=10116831

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB8380A Expired DE834064C (de) 1949-07-28 1950-07-27 Geschuetzanordnung auf einer beweglichen Unterlage, z.B. einem Schiff, Flugzeug oderPanzerwagen

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE497048A (de)
CH (1) CH290925A (de)
DE (1) DE834064C (de)
FR (1) FR1022541A (de)
GB (1) GB680262A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1728157B1 (de) * 1968-09-03 1973-02-15 Rheinstahl Ag Munitionsbunker mit einer foerdereinrichtung in gepanzerten fahrzeugen mit drehbarem geschuetzturm

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Also Published As

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CH290925A (fr) 1953-05-31
BE497048A (de)
GB680262A (en) 1952-10-01
FR1022541A (fr) 1953-03-05

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