[go: up one dir, main page]

DE1172219B - Mit Hilfseinrichtungen ausgeruesteter Werkstatt-wagen fuer untertaegige Abbaubetriebe - Google Patents

Mit Hilfseinrichtungen ausgeruesteter Werkstatt-wagen fuer untertaegige Abbaubetriebe

Info

Publication number
DE1172219B
DE1172219B DEM34899A DEM0034899A DE1172219B DE 1172219 B DE1172219 B DE 1172219B DE M34899 A DEM34899 A DE M34899A DE M0034899 A DEM0034899 A DE M0034899A DE 1172219 B DE1172219 B DE 1172219B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workshop trolley
conveyor
workshop
trolley
offset
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM34899A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLERNER MASCHF GLUECKAUF
Original Assignee
KLERNER MASCHF GLUECKAUF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLERNER MASCHF GLUECKAUF filed Critical KLERNER MASCHF GLUECKAUF
Priority to DEM34899A priority Critical patent/DE1172219B/de
Publication of DE1172219B publication Critical patent/DE1172219B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

  • Mit Hilfseinrichtungen ausgerüsteter Werkstattwagen für untertägige Abbaubetriebe Die Erfindung betrifft einen mit Hilfseinrichtungen ausgerüsteten Werkstattwagen für untertägige Abbaubetriebe, der an einem Förderer in Streblängsrichtung verschiebbar geführt ist, und kennzeichnet sich dadurch, daß die Führungsmittel für den eine wesentlich geringere Breite als der Förderer besitzenden Werkstattwagen ausschließlich an der dem Abbaustoß abgekehrten Seite des Förderers angeordnet sind und aus zwei in der Höhe und/oder seitlich gegeneinander versetzten Führungsbahnen bestehen, von denen die eine oberhalb der versatzseitigen Fördererwand angeordnet ist, wobei der Werkstattwagen auf den Führungsbahnen mittels in senkrechter oder waagerechter Ebene umlaufender Laufrollen in einer ein Abheben oder Kippen vermeidenden Weise derart geführt ist, daß er mit seiner dem Abbaustoß zugekehrten Seitenwand im wesentlichen nur die versatzseitige Seitenwand des Förderers übergreift. Ein derartiger Werkstattwagen kann für die Durchführung sehr verschiedenartiger Hilfs- und Vorbereitungsarbeiten für die eigentliche Gewinnung sowie von Reparaturarbeiten verschiedenster Art herangezogen und mit für diese Zwecke geeigneten Hilfseinrichtungen ausgerüstet werden. Außerdem läßt sich dieser Werkstattwagen mit Vorteil für den Materialtransport im Streb, die Strebbefahrung sowie den Transport von Verletzten od. dgl. verwenden.
  • Es ist zwar bereits ein Abbauschlitten für Gewinnungsbetriebe in mehr oder weniger steil gelagerten Flözen bekannt, der unter anderem auch dem Transport von Werkzeugen u. dgl. dienen soll. Dieser bekannte Schlitten ist jedoch zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe nicht geeignet, da er lediglich in solchen Aufbaubetrieben verwendet werden kann, in denen auf Grund der Lagerungsverhältnisse die Verwendung eines Förderers ohnehin nicht notwendig oder möglich ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Problemstellung besteht demgegenüber darin, in modernen, mit einem Förderer, z. B. einem Doppelkettenkratzerförderer, ausgerüsteten Gewinnungsbetrieben die Durchführung der für die eigentliche Gewinnung notwendigen Hilfs- und Vorbereitungsarbeiten sowie von Reparaturarbeiten durch Einsatz eines Werkstattwagens zu erleichtern. Bei der Lösung dieser Aufgabe sind bestimmte Betriebsbedingungen, die in jedem modernen Abbaubetrieb auftreten, zu berücksichtigen. Dadurch ergibt sich z. B. die Notwendigkeit, den Werkstattwagen so anzubringen und zu verfahren, daß weder ein gegebenenfalls am Förderer geführtes Gewinnungsgerät noch der Förderer selbst in ihren Funktionen irgendwie behindert werden. Zum anderen besteht die Notwendigkeit, den Werkstattwagen möglichst schmal auszuführen, um die Feldesbreite so klein wie möglich zu halten.
  • Der erfindungsgemäß vorgeschlagene Werkstattwagen wird diesen Forderungen in vollem Umfange gerecht. Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausbildung des Werkstattwagens ergibt sich die Möglichkeit, die vorstehend geschilderten Aufgaben ohne Unterbrechung und Behinderung der Strebförderung sowie gegebenenfalls gleichzeitig mit der Durchführung von Gewinnungsarbeiten durch an der dem Abbaustoß zugekehrten Seite des Förderers geführte Gewinnungsgeräte vorzunehmen.
  • Da der Werkstattwagen eine wesentlich geringere Breite als der Förderer aufweist und denselben nur um ein geringes Maß übergreift, steht praktisch der gesamte Raum oberhalb der Förderrinne für den Durchgang des Fördergutes zur Verfügung, so daß auch bei einer besonders starken Beaufschlagung des Förderers sowie bei Anfall großer Brocken die Bewegung des Fördergutes durch das Doppelkettenband des Strebförderers in keiner Weise behindert wird. Die Anordnung der Führungsmittel für den Werkstattwagen auf der dem Abbaustoß abgekehrten Seite des Förderers bietet den Vorteil, daß die Führungsmittel gegen Zuschüttung und/oder Beschädigung durch hereinbrechendes Haufwerk weitgehend geschlitzt sind und es somit keiner besonderen Maßnahmen bedarf, um diese von hereingebrochenem Haufwerk frei zu halten. Bei Verwendung von an der dem Abbaustoß zugekehrten Seite des Förderers geführten Gewinnungsgeräten ergibt sich durch diese Anordnung eine vorteilhafte Trennung der Führungsmittel des Werkstattwagens und der Gewinnungsmaschinen derart, daß beide Einrichtungen unabhängig voneinander in Längsrichtung des Förderers bewegt werden können. Somit ist es möglich, von dem Werkstattwagen aus ohne Unterbrechung der Gewinnungsarbeit beispielsweise irgendwelche Sicherungs-, Reparatur- oder Transportarbeiten im Streb vorzunehmen, bei deren Durchführung - je nach Art der Arbeit - sich der Werkstattwagen entweder in Ruhestellung oder aber in Bewegung befindet. Während man bisher die zur Durchführung der verschiedenartigen Hilfsarbeiten in modernen Streben benötigten Einrichtungen jeweils von Hand in umständlicher Weise an den jeweiligen Arbeitsplatz transportieren mußte, was insbesondere in Flözen geringer Mächtigkeit und größeren Einfallens mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, sind auf dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Werkstattwagen die für diese Arbeiten erforderlichen Hilfseinrichtungen zusammengefaßt oder auswechselbar angeordnet, so daß sie in einfachster Weise an den jeweiligen Arbeitsplatz befördert werden können. Außerdem bietet ein derartiger Werkstattwagen die Möglichkeit, wesentlich größere und leistungsfähigere Hilfseinrichtungen, beispielsweise schwere Zugwinden, Richt-, Bohr-und Schneideeinrichtungen. im Streb verwenden zu können, die bisher wegen ihrer großen Abmessungen und ihres erheblichen Gewichtes für einen Einsatz im Streb praktisch nicht in Frage kamen. Man ist daher unter Verwendung der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Werkstattwagen in der Lage, zahlreiche Arbeiten an Ort und Stelle im Streb vorzunehmen, die bisher nur in der Abbaustrecke oder aber in unter- oder übertägigen Werkstätten durchgeführt werden konnten. Hierdurch erübrigt sich der bislang erforderliche Transport der vielfach erhebliche Abmessungen und ein großes Gewicht besitzenden zu bearbeitenden bzw. reparaturbedürftigen Einrichtungen und Geräte im Streb bzw. in den Grubenstrecken, der mit einem erheblichen Zeit-, Arbeits- und Kostenaufwand verbunden ist.
  • Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Werkstattwagens besteht darin, daß er im Bedarfsfalle eine laufende Beobachtung von schälenden Gewinnungsgeräten od. dgl. während ihres Betriebes gestattet, die bisher wegen der großen Arbeitsgeschwindigkeit derartiger Geräte, insbesondere in Flözen geringer Mächtigkeit, nicht möglich war. Da der Werkstattwagen eine wesentlich, z. B. um die Hälfte, geringere Breite als der Förderer besitzt, wird - insbesondere dann, wenn er mit seiner dem Abbaustoß zugekehrten Seitenwand etwa mit der die Öffnung der Förderrinne seitlich begrenzenden Innenkante der versatzseitigen Seitenwand des Förderers abschließt - durch seine Fahrbahn der Abstand des Strebausbaus vom Förderer nur unwesentlich verbreitert. Dies gilt um so mehr, als in den meisten Fällen auf der dem Abbaustoß abgekehrten Seite des Förderers Kabelkanäle, Lampengestelle, Seitenbracken, Rohrleitungen od. dgl. angeordnet sind, so daß die ohnehin vorhandene Baubreite des Förderers durch die versatzseitig desselben vorgesehenen Führungsmittel für den Werkstattwagen nicht oder nur unwesentlich vergrößert werden. Die Führungsbahnen für die Laufrollen des Werkstattwagens können hierbei ohne weiteres beiderseits der an der versatzseitigen Seitenwand des Förderers vorgesehenen Seitenbracken, Kabelkanäle, Lampengestelle od. dgl. vorgesehen werden, so daß der Werkstattwagen diese ganz oder teilweise umgreift.
  • Infolge der geringen Bauhöhe des erfindungsgemäß vorgeschlagenen Werkstattwagens kann dieser bei allen praktisch in Frage kommenden Flözmächtigkeiten verwendet werden. Auf Grund der niedrigen Bauhöhe des Werkstattwagens lassen sich die für die jeweils durchzuführenden Arbeiten erforderlichen Hilfsgeräte in relativ geringem Abstand oberhalb des Förderers anordnen, d. h. dort, wo sie am wirksamsten eingesetzt werden können. Außerdem wird die Arbeitsweise der in der Regel für das Vorrücken des Förderers verwendeten Vorschubzylinder durch den erfindungsgemäß vorgeschlagenen Werkstattwagen nicht behindert. Um das Vorrücken des Förderers zu unterstützen bzw. gegebenenfalls auch ohne die Verwendung von Vorschubzylindern vornehmen zu können, ist es ferner möglich, den Werkstattwagen auf seiner dem Versatz zugekehrten Seite mit mindestens einem in etwa waagerechter Ebene ausfahrbaren Stützausleger auszurüsten. Bei einer solchen Ausbildung des Werkstattwagens kann somit dieser auch als in Längsrichtung des Strebförderers bewegbarer Vorschubrichtung verwendet werden.
  • Dadurch, daß der Werkstattwagen auf den Führungsbahnen mittels in senkrechter oder waagerechter Ebene umlaufender Laufrollen in einer ein Abheben oder Kippen vermeidenden Weise geführt ist, wird auch bei geneigtem Einfallen oder Hindernissen in den Führungsbahnen in Form von Gesteins- oder Kohlebrocken ein Entgleisen des Werkstattwagens mit Sicherheit ausgeschlossen.
  • In allen Fällen ist es zweckmäßig, wenn der Werkstattwagen mit mehreren. vorzugsweise hydraulisch betätigten Hilfseinrichtungen zur Erzeugung und Übertragung von Zug- und/oder Druckkräften ausgerüstet ist. Diese können aus mindestens einem hydraulischen Zylinder großer axialer Länge bestehen, dessen vorzugsweise doppelseitig beaufschlagbarer Kolben unmittelbar an ein über verstellbare Umlenkeinrichtungen geführtes flexibles Zugmittel (insbesondere Seil) angeschlossen ist. Für die Betätigung dieser Hilfseinrichtungen kann im Werkstattwagen eine vollständige hydraulische Druckerzeugungsanlage eingebaut sein, deren Antrieb durch einen eingebauten Antriebsmotor erfolgen kann.
  • Dieser kann gegebenenfalls gleichzeitig einen Teil der Laufrollen antreiben. Eine andere zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß der Antrieb der Druckerzeugungsanlage und/oder die Fahrbewegung des Werkstattwagens von versatzseitig des Förderers geführten, von ortsfesten Antrieben bewegten Zugmitteln, z. B. versatzseitig angeordneten Zugmitteln eines schälenden Gewinnungsgerätes, abgeleitet ist.
  • In diesem Fall erübrigt sich die Anordnung eines Antriebsaggregates auf dem Werkstattwagen.
  • Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung kann der Werkstattwagen mit vorzugsweise hydraulisch betätigten, in am Förderer vorgesehen, in Streblängsrichtung im Abstand zueinander angeordneten Ausnehmungen, Rasten od. dgl. eingreifenden Kupplungsgliedern für eine Festlegung gegenüber dem Förderer versehen sein. Dabei kann der Werkstattwagen mit verstellbaren Anschlußstutzen für eine lösbare Verbindung mit in Streblängsrichtung im Abstand zueinander angeordneten Anschlußstücken einer an der Versatzseite des Förderers vorgesehenen Energiezuleitung, insbesondere Anschlußnippeln einer Druckmittelleitung ausgerüstet sein. Die am Werkstattwagen und am Förderer vorgesehenen Kupplungselemente und Anschlußteile werden zweckmäßig derart angeordnet und ausgebildet, daß die Anschlußteile nach dem Einrasten der Kupplungselemente in Kupplungsstellung stehen.
  • Obwohl der Werkstattwagen gemäß der Erfindung, wie eingangs dargelegt, nur eine geringe Breite auf weist und im Normalbetrieb den Förderer nicht oder nur unwesentlich übergreift, besteht selbstverständlich die Möglichkeit, für Sonderfälle, beispielsweise den Transport von Unfallverletzten oder von großen Maschinenteilen, an der dem Kohlenstoß zugekehrten Seite des Werkstattwagens einen lösbar oder um eine etwa parallel zur Längsrichtung des Förderers verlaufende Achse schwenkbaren, z. B. als Plattform ausgebildeten Ausleger anzubringen, dessen dem Werkstattwagen abgekehrte Seite sich unter Zwischenschaltung von Rollen auf der dem Kohlenstoß zugekehrten Seitenwand des Förderers abstützt. Nach Beendigung des diese Plattform benötigenden Transportvorganges kann der Ausleger entweder entfernt oder nach oben in eine Lage unmittelbar an der Seitenwand des Wagens und parallel zu dieser geschwenkt werden.
  • In manchen Fällen ist es zweckmäßig, den Werkstattwagen mit verstellbaren Mitteln für eine Abstützung am Ausbau und/oder in an sich bekannter Weise für eine Verspannung gegen das Hangende auszurüsten. Durch diese Abstütz- bzw. Verspannungselemente kann der Werkstattwagen in seiner jeweiligen Arbeitsstellung zuverlässig festgelegt werden, derart, daß mittels der am Werkstattwagen vorgesehenen Hilfseinrichtungen erhebliche Kräfte ausgeübt und übertragen werden können. Hierzu kann der Werkstattwagen in an sich bekannter Weise mit mindestens einer gegen das Hangende ausfahrbaren, gegenüber der Vertikalen vorzugsweise abwinkelbaren Abspannvorrichtung ausgerüstet sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Streb mit einem an einem Doppelketten-Kratzerförderer geführten Werkstattwagen, F i g. 2 eine Draufsicht zu F i g. 1, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Streb mit einer anderen Ausführungsform eines Werkstattwagens, Fig. 4 einen Querschnitt durch eine dritte Ausführungsform eines Werkstattwagens in größerem Maßstab, Fig. 5 eine vierte Ausführungsform eines Werkstattwagens, gleichfalls im Querschnitt, F i g. 6 eine Draufsicht zu F i g. 5, F i g. 7 eine schematische Darstellung des bei dem Werkstattwagen gemäß Fig. 5 und 6 verwendeten Triebwerkes, F i g. 8 eine Draufsicht zu F i g. 7.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist vor dem Abbaustoß 1 ein Doppelketten-Kratzerförderer 2 angeordnet, an dessen dem Abbaustoß 1 zugekehrter Seitenwandung 3 ein in der Zeichnung nicht dargestelltes schälendes Gewinnungsgerät geführt sein kann. Das Profil des Doppelketten-Kratzerförderers 2 ist in der Zeichnung nur schematisch angedeutet. Es kann selbstverständlich ein beliebig ausgebildeter, aus gelenkig miteinander verbundenen Rinnenschüssen bestehender Doppelketten-Kratzerförderer Verwendung finden. An der dem Abbaustoß 1 abgekehrten Seitenwand 4 des Doppelketten-Kratzerförderers 2 ist ein Werkstattwagen 5 in Streblängsrichtung verschieblich geführt. Bei den in der Zeichnung dar- gestellten Ausführungsbeispielen besitzt der Werkstattwagen 5 quer zur Strebrichtung eine etwa der halben Breite des Förderers 2 entsprechende Breite, die im Bedarfsfalle jedoch noch etwas kleiner gewählt werden kann. Die dem Abbaustoß 1 zugekehrte Seitenwand 6 des Werkstattwagens 5 schließt in allen Fällen etwa mit der die Öffnung der Förderrinne 2 a seitlich begrenzenden Innenkante 4 a der versatzseitigen Seitenwand 4 des Förderers 2 ab. Hierdurch erreicht man, daß der Werkstattwagen noch mit etwa einem Drittel bis einem Viertel seiner Gesamtbreite den Förderer 2 übergreift, so daß auf der dem Abbaustoß 1 abgekehrten Seite des Förderers 2 nur ein schmaler Fahrweg für die Führung des Werkstattwagens 5 erforderlich ist, andererseits jedoch trotzdem die Förderung des Haufwerkes in der Förderrinne 2 a in keiner Weise behindert wird. Eine nennenswerte Vergrößerung des Abstandes zwischen den Stempeln 7 der versatzseitig des Förderers 2 angeordneten ersten Stempelreihe und dem Abbaustoß 1 ist daher gegenüber den üblichen, mit Doppelketten-Kratzerförderern ausgerüsteten Abbaubetriebspunkten nicht erforderlich.
  • Bei den in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Werkstattwagen 5 auf zwei versatzseitig des Förderers 2 angeordneten Führungsschienen 8, 9 mittels in senkrechter Ebene umlaufender Laufrollen 10 verfahrbar. Die beiden Führungsschienen 8, 9 sind parallel zueinander, jedoch seitlich und in der Höhe gegeneinander versetzt angeordnet. Die Führungsschiene 8 ist - wie aus den Fig. 1, 3 und 4 ersichtlich - auf der versatzseitigen Seitenwand 4 des Förderers 2 befestigt, während die Führungsschiene 9 von versatzseitig des Förderers 2 vorgesehenen, in Strebslängsrichtung im Abstand zueinander angeordneten plattenartigen Ansätzen 11 getragen ist. Am freien Ende der plattenartigen Ansätze 11 können nach oben vorstehende Kupplungsansätze 12 vorgesehen werden, an denen Vorschubvorrichtungen für den Förderer 2 angreifen können.
  • Der Werkstattwagen 5 ist mit drei Laufrollen 10 ausgerüstet, von denen zwei von einem in den Fig. 1 bis 3 nicht dargestellten, im Werkstattwagen 5 eingebauten Antriebsmotor angetrieben sind. Die Laufrollen 10 sind bei diesen Ausführungsbeispielen als Doppelkranzräder ausgebildet, wodurch eine besonders sichere Führung an den Führungsschienen 8, 9 gewährleistet ist. An der dem Versatz zugekehrten Seitenwand 6 des Werkstattwagens 5 sind ferner mehrere in Längsrichtung des Werkstattwagens 5 im Abstand zueinander angeordnete Führungsklauen 13 vorgesehen, welche den Kopf der Führungsschiene 8 umgreifen und den Werkstattwagen 5 mit dem Förderer 2 unter Wahrung der Längsverschieblichkeit derart kuppeln, daß ein Abheben oder ein Kippen des Werkstattwagens 5 zum Versatz hin ausgeschlossen ist. Selbstverständlich ist es möglich, am Werkstattwagen 5 auch die versatzseitige Führungsschiene 9 umgreifende Führungsklauen od. dgl. vorzusehen, um auch in entgegengesetzter Richtung ein Kippen des Werkstattwagens mit Sicherheit auszuschließen.
  • Wie aus F i g. 2 ersichtlich, sind an beiden Stirnseiten des Werkstattwagens 5 keilförmig ausgebildete Räumflächen 14, 14 a vorgesehen, welche die Fahrbahn des Werkstattwagens von Fördergut räumen sollen. Die dem Versatz zugekehrten Abschnitte 14 a dieser Räumflächen können gegebenenfalls dazu verwendet werden, um an der Versatzseite des Förderers 2 federnd befestigte Lampengestelle od. dgl. während des Vorbeifahrens des Werkstattwagens 5 zum Versatz hin seitlich wegzudrücken.
  • Bei den in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen ist zwischen den Führungsschienen 8 und 9 ein Kabel- und Leitungskanal 15 an der versatzseitigen Seitenwand 4 des Förderers 2 befestigt.
  • In dem Kabelkanal 15 ist unter anderem eine Druckluftleitung 16 angeordnet, welche mit in Längsrichtung des Förderers 2 im Abstand zueinander angeordneten Anschlußnippeln 17 ausgerüstet ist. Mit den in die Oberseite des Kabelkanals 15 mündenden Anschlußnippel 17 können an der Unterseite des Werkstattwagens 5 vorgesehene Anschlußstutzen 18 verbunden werden. Auf diese Weise kann dem Werkstattwagen 5 aus einer versatzseitig des Förderers 2 vorgesehenen Druckluftleitung 16 Energie für den Antrieb eines oder mehrerer im Werkstattwagen 5 eingebauter Antriebsaggregate zugeführt werden.
  • Selbstverständlich ist es möglich, dem Werkstattwagen in ähnlicher Weise durch in Längsrichtung des Förderers 2 im Abstand zueinander angeordnete Steckdosen elektrische Energie zuzuführen.
  • Der Werkstattwagen 5 ist mit zwei quer zur Strebrichtung und in etwa waagerechter Ebene angordneten hydraulischen Zylindern 19, 19 a ausgerüstet, deren Kolben 20, 20a durch eine in Fig. 1 bis 3 nicht dargestellte hydraulische Druckerzeugungsanlage beidseitig beaufschlagbar sind. An die Kolbenstangen 21, 21 a dieser hydraulischen Zylinder ist eine sich über einen wesentlichen Teil der Länge des Werkstattwagens 5 erstreckende Stützkufe 22 durch Gelenke 23, 23 a mit etwa senkrechter Drehachse angeschlossen. Selbstverständlich können an Stelle einer einteilig ausgebildeten Stützkufe 22 auch zwei voneinander getrennte Stützelemente Verwendung finden. Die hydraulischen Zylinder 19, 19 a sind vorzugsweise unabhängig voneinander beaufschlagbar, so daß die Stützkufe 22 in der jeweils gewünschten Weise gegen zwei oder mehr Grubenstempel 7 ausgefahren werden kann. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, kann auf diese Weise der Werkstattwagen 5 und über diesen der Strebförderer 2 an den Abbaustoß 1 herangedrückt werden. Die Stützgruppe 22 wird in horizontaler Ebene derart gekröpft, daß der mittlere Längenabschnitt gegenüber den äußeren Längenabschnitten der Stützgruppe 22 zum Abbaustoß 1 versetzt angeordnet ist. Diese gekröpfte Ausbildung der Stützgruppe 22 bietet die Möglichkeit, auch bei sägezahnartig versetzter Anordnung der Grubenstempel 7 den Strebförderer 2 an den Abbaustoß 1 zurückzurücken. Der Werkstattwagen 5 kann außerdem mit einer oder mehreren gegen das Hangende ausfahrbaren Abspannvorrichtungen ausgerüstet werden, welche gegenüber der Vertikalen vorzugsweise abwinkelbar sind, derart, daß die jeweilige Stellung der Spannvorrichtung auf die Richtung der am Werkstattwagen 5 angreifenden Kräfte abgestimmt werden kann.
  • Bei den in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen ist unterhalb der hydraulischen Zylinder 19, 19 a ein weiterer, sich über einen wesentlichen Teil der Länge des Werkstattwagens 5 erstreckender hydraulischer Zylinder 24 angeordnet, dessen Kolben 25 ebenfalls von der im Werkstattwagen angeordneten hydraulischen Druckerzeugungsanlage beidseitig beaufschlagbar ist. Die Druckmittelpumpe die- ser mit Vorratsbehälter, Steuer- und Regelventilen ausgerüsteten Druckerzeugungsanlage ist bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen im Werkstattwagen 5 eingebauten Druckluftmotor angetrieben, an dessen Stelle naturgemäß im Bedarfsfalle auch ein Elektromotor verwendet werden kann.
  • An dem Kolben 25 ist - wie aus Fig. 2 ersichtlich - ein flexibles Zugmittel 26 unmittelbar angeschlossen, welches über eine oder mehrere der am Werkstattwagen 5 vorgesehenen Umlenkrollen 27, 27 a, 27b geführt ist. Das Zugmittel 26 besteht zweckmäßig aus einem verschlossenen Seil, welches gegenüber der vorderen Zylinderkammer 24a des hydraulischen Zylinders 24 durch eine Stopfbüchse 28 abgedichtet ist. Bei dem in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Werkstattwagen 5 auf der dem Abbau stoß 1 zugekehrten Seite mit einem den Förderer übergreifenden Ausleger 29 ausgerüstet, welcher am Werkstattwagen 5 um eine waagerechte Achse schwenkbar und feststellbar gelagert ist. An dem Ausleger 29 ist eine Umlenkrolle 27b drehbar gelagert, über welche das Zugmittel 26 geführt werden kann. Mittels dieses Auslegers 29 ist es möglich, im Breitenbereich des Förderers 2 in Streblängsrichtung wirkende Zugkräfte zu übertragen, beispielsweise um gerissene Förderketten zusammenzuziehen. Der Ausleger 29 kann den Förderer 2 selbstverständlich auch um ein größeres Maß übergreifen, als dies bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall ist.
  • Ferner ist es möglich, den Ausleger 29 in seiner Länge verstellbar auszubilden, derart, daß die Kraftrichtung des Zugmittels26 vorzugsweise über die gesamte Breite des Förderers 2 verschoben werden kann. Durch Umlenkung des Zugmittels 26 über die versatzseitig des Werkstattwagens 5 vorgesehene Umlenkrolle 27 kann eine Zugkraft in Richtung y, d. h. quer zur Längsrichtung des Förderers 2, ausgeübt werden, beispielsweise um beim Rauben des Strebausbaues die gelösten Stempel an den Förderer 2 heranzuziehen. Selbstverständlich ist es möglich, die Umlenkeinrichtungen für das flexible Zugmittel 26 des hydraulischen Zylinders 24 auch in anderer Weise auszubilden und verstellbar auszugestalten, als dies bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall ist. Die Umlenkrollen 27, 27 a können hierbei gegebenenfalls auch in Längsrichtung des Werkstattwagens 5 verstellt werden, um bei in Ruhestellung befindlichem Werkstattwagen die Angriffslinie der Zugkräfte in Längsrichtung des Förderers 2 verschieben zu können. Wesentlich ist, daß der hydraulische Zylinder 24 eine große axiale Länge besitzt und damit einen großen Verstellbereich für das Zugmittel 26 gewährleistet.
  • Auf der Oberseite 6 a des Werkstattwagens können weitere Hilfseinrichtungen auswechselbar sowie gegebenenfalls höhen- und seitenverstellbar sowie in senkrechter und/oder waagerechter Ebene schwenkbar angeordnet werden. So ist beispielsweise bei dem in Fig. 3 dargestellten Werkstattwagen auf seiner Oberseite 6a ein Bohrgerät 30 in horizontaler sowie vorzugsweise ebenfalls in vertikaler Ebene schwenkbar gelagert. Das Bohrgerät 30, welches ebenfalls über die Druckluftleitung 16 und die Anschlußelemente 17 und 18 mit Druckluft versorgt werden kann, dient bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel zur Herstellung von Bohrlöchern für das Stoßtränkverfahren. In ähnlicher Weise können auf dem Werkstattwagen 5 auch die für die nachfolgende Tränkung des Abbaustoßes 1 erforderlichen Geräte auswechselbar befestigt werden. Ferner ist bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel an der dem Abbaustoß 1 zugekehrten Seitenwand 6 des Werkstattwagens 5 ein horizontaler, den Förderer 2 übergreifender Ausleger 31 mittels einer Steckverbindung 32 lösbar befestigt. Der Ausleger 31 kann als eine sich über einen Teil oder die gesamte Länge des Werkstattwagens 5 erstreckende Plattform ausgebildet sein und führt sich auf der dem Abbaustoß 1 zugekehrten Seitenwand 3 des Förderers 2 mittels mehrerer Laufrollen 33. Die Plattform 31 kann zum Transport von Maschinen und Gerät, zur Mannschaftsfahrung oder zum Transport von Verletzten verwendet werden. Selbstverständlich ist es möglich, für den Verletztentransport auch ein besonderes, mit Gurten ausgerüstetes Traggestell vorzusehen, welches sich gleichfalls mittels Laufrollen 33 auf der versatzseitigen Seitenwand des Förderers 2 führt.
  • Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform ist auf der versatzseitigen Seitenwand 4 des Strebförderers 2 ein allseitig geschlossener Kabel- und Leitungskanal 34 mittels Steckverbindungen 35 lösbar befestigt. Der mit der Längskante 4 a der Seitenwand 4 bündig abschließende Kabel- und Leitungskanal 34 dient gleichzeitig als Seitenbracke für das Fördertrum des Strebförderers 2. In an der Oberseite des Kabel- und Leitungskanals 34 vorgesehenen Ausnehmungen 36 ist eine in Streblängsrichtung durchlaufende Kette 37 befestigt, welche gegebenenfalls auch zum Kuppeln der entsprechend der Längeneinteilung des Förderers 2 unterteilten Schüsse des Kabelkanals 34 dienen kann.
  • Der in der Breite besonders schmal bemessene Werkstattwagen 5 ist auf der Kette 37 mittels zweier in Längsrichtung des Werkstattwagens im Abstand zueinander angeordneter, in senkrechter Ebene umlaufender Kettenräder38 geführt. Von den Kettenrädern 38 können eins oder beide mittels eines im Werkstattwagen 5 angeordneten Motors39 über nicht dargestellte Kupplungs- und Getriebeelemente angetrieben werden. Der Antriebsmotor 39 kann über weitere nicht dargestellte Kupplungs- und Getriebeelemente wahlweise auch mit einer Druckmittelpumpe 40 gekuppelt werden, welche das aus Öl bestehende Druckmittel aus einem Vorratsbehälter 41 ansaugt und den einzelnen hydraulischen Arbeits- und Steuerzylindern des Werkstattwagens 5 über in der Zeichnung nicht dargestellte Steuer- und Regelorgane zuführt. Von den Arbeits- und Steuerzylindern des Gerätewagens fließt das Druckmittel anschließend über gleichfalls nicht dargestellte Rückströmleitungen in den Vorratsbehälter 41 zurück. Für den Antrieb der Druckmittelpumpe 40 kann gegebenenfalls auch ein besonderer Antriebsmotor vorgesehen werden.
  • Unterhalb des Kabelkanals 34 ist der Werkstattwagen 5 mittels mehrerer in Streblängsrichtung im Abstand zueinander angeordneter, in waagerechter Ebene umlaufender Laufrollen 42 unmittelbar an der dem Versatz zugekehrten Außenseite der Fördererseitenwand 4 geführt. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, sind bei dieser Ausführungsform die beiden Führungsbahnen für den Werkstattwagen senkrecht übereinander, jedoch ebenfalls auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Kabelkanals 34 angeordnet. Der Kabelkanal 34 wird von dem Werkstattwagen 5 - wie aus der Zeichnung ersichtlich - auf einem wesentlichen Teil seines Querschnittes portalartig umschlossen.
  • An der Oberseite des Kabelkanals 34 ist eine größere Anzahl von in Streblängsrichtung in vorzugsweise gleichmäßigen Abständen angeordneten Rasten vorgesehen, in welche in senkrechter Richtung verstellbare Kupplungszapfen 44 des Werkstattwagens 5 eingreifen können. Zur Verstellung der Kupplungsansätze 44 dienen doppelseitig beaufschlagbare Stellkolben 45, welche in hydraulischen Stellzylindern 46 axial verschieblich geführt sind. In Längsrichtung des Werkstattwagens 5 sind vorzugsweise zwei Stellzylinder 46 in einem dem Abstand der Rasten 43 des Kabelkanals 34 entsprechenden Abstand hintereinander angeordnet. Durch Ausfahren der mit den Stellkolben 45 fest verbundenen Kupplungszapfen 44 zwischen die Begrenzungsanschläge der Rasten 43 kann der Werkstattwagen 5 mit dem Kabelkanal 34 und damit mit dem Förderer 2 gegen Längsverschiebung gesichert gekuppelt werden.
  • Auf der Kolbenstange 47 des Stellkolbens 45 ist ein in einem gleichachsig angeordneten Steuerzylinder 48 geführter Steuerkolben 49 befestigt, durch welchen die Druckmittelzufuhr zu einem weiteren, innerhalb des Vorratsbehälters 41 in waagerechter Ebene angeordneten Stellzylinder 50 gesteuert werden kann. In dem Stellzylinder 50 ist ein doppelseitig beaufschlagbarer Stellkolben 51 axial verschieblich geführt, von dessen Kolbenstange 52 ein Anschlußstutzen 53 getragen wird. Der Anschlußstutzen 53 steht über einer flexiblen Leitung 54 mit dem im Werkstattwagen vorgesehenen Antriebsmotor 39 in Verbindung, durch welchen bei Stillstand des Werkstattwagens die Druckmittelpumpe 40 angetrieben wird. An die flexible Leitung 54 kann außerdem ein in der Zeichnung nicht dargestellter, z. B. hydraulischer Akkumulator angeschlossen werden. dessen aufgespeicherte Energie für die Fahrbewegung des Werkstattwagens 5 ausgenutzt werden kann.
  • An der versatzseitigen Seitenwand des Kabelkanals 34 sind in einer der Höhe des Anschlußstutzens 53 entsprechenden Höhenlage in Längsrichtung des Förderers 2 in einem dem Abstand der Kupplungsrasten 43 entsprechenden Abstand Selbstanschlußnippel 55 vorgesehen, welche an eine in dem Kabelkanal 34 verlagerte Druckluftleitung 56 angeschlossen sind. Durch Verstellung des Stellkolbens 51 in Richtung z wird der mit einer Dichtung 53 a ausgerüstete Anschlußstutzen unter Öffnung des Selbstanschlußnippels 55 mit der Druckluftleitung 56 gekuppelt, so daß über die flexible Leitung 54 dem Antriebsmotor 39 sowie einem hydraulischen Akkumulator Druckluft zugeführt wird. Die Anordnung und Ausbildung der am Werkstattwagen 5 und an dem mit dem Strebförderer2 fest verbundenen Kabelkanal 34 vorgesehenen Kupplungselemente 43 bzw.
  • 44 sowie der Anschlußteile 53, 55 ist derart gewählt, daß nach dem Einrasten der Kupplungselemente 43, 44 die Anschlußteile 53, 55 einander genau gegenüberstehen. Hierbei wird ferner die Druckmittelzufuhr zu dem hydraulischen Stellzylinder 50 durch den Steuerkolben 49 derart gesteuert, daß der Stellkolben 51 erst nach dem Einrasten der Kupplungselemente 43, 44 in Richtung z bewegt werden kann.
  • Außerdem kann durch den Steuerkolben 49 die Beaufschlagung des Antriebsmotors 39 durch den Akkumulator und die Kupplung zwischen Antriebsmotor 39 und den Kettenrädem 38 gesteuert werden, derart, daß nach einem Einrasten der Kupplungselemente 43, 44 die Verbindung zwischen Antriebsmotor 39 und Akkumulator getrennt und die Kupplung zwischen Antriebsmotor 39 und den Kettenrädern 38 zwangläufig ausgerückt wird. Beim Lösen der Kupplungselemente 43, 44 werden in diesem Falle durch den Steuerkolben 49 die umgekehrten Schaltvorgänge ausgelöst. Für den Fall, daß für die Kettenräder 38 und die Druckmittelpumpe 40 gesonderte Antriebsmotore vorgesehen sind, kann durch den Steuerkolben 49 beim Einrasten der Kupplungselemente 43, 44 ebenfalls die Energiezufuhr zu dem z. B. elektrisch angetriebenen Fahrwerksmotor zwangläufig unterbrochen werden.
  • In dem unterhalb des Kabelkanals 34 angeordneten Höhenbereich des Werkstattwagens 5 sind zwei in Längsrichtung des Werkstattwagens 5 im Abstand zueinander angeordnete, quer zur Längsrichtung des Förderers 2 gerichtete Druckzylinder 19, 19 a vorgesehen, von denen in F i g. 4 nur einer dargestellt ist. An den freien Enden der Kolbenstangen 21, 21 a ist ähnlich wie bei dem in F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel eine Stützkufe 22 durch Drehgelenke 23 gelenkig befestigt. Durch Ausfahren der Kolbenstangen 21, 21 a kann die Stützkufe 22 in geringem Abstand vom Liegenden gegen die auf der Versatzseite des Förderers 2 angeordneten Gruben stempel 7 abgestützt werden. Da bei der in F i g. 4 dargestellten Ausführungsform die Druckzylinder 19, 19a im Höhenbereich des Strebförderers 2 angeordnet sind werden die beim Ausfahren der Kolbenstangen 21, 21 a wirksamen Druckkräfte in der Ebene des Strebförderers 2 übertragen, so daß beispielsweise beim Umrücken des Strebförderers 2 der Werkstattwagen 5 keinerlei Kippbeanspruchungen erfährt.
  • Bei dem in den F i g. 5 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist versatzseitig des Strebförderers 2 nur eine Führungsschiene 9 vorgesehen, welche an mit der versatzseitigen Seitenwand 4 des Förderers verbundenen Lageransätzen 11 befestigt ist. Die zweite Führungsbahn für den in F i g. 6 nur schematisch angedeuteten Werkstattwagen 5 wird durch den zur Fördermitte abgewinkelten oberen Teil der versatzseitigen Fördererseitenwand 4 gebildet. Diese Führungsbahn ist gegenüber der Führungsschiene 9 ebenfalls seitlich und in der Höhe versetzt angeordnet.
  • Der Werkstattwagen 5 ist auf der Führungsschiene 9 durch zwei in Längsrichtung des Werkstattwagens im Abstand zueinander angeordnete Doppelkranz-Laufrollen 10 sowie auf der versatzseitigen Fördererseitenwand 4 durch eine einfache Laufrolle 57 geführt.
  • Der in den Fig. 5 bis 8 dargestellte Werkstattwagen 5 ist im Gegensatz zu den Ausführungsformen nach Fig. 1 bis 4 nicht mit einem eingebauten Antriebsmotor ausgerüstet, sondern er besitzt ein in Fig. 7 und 8 im einzelnen dargestelltes Triebwerk, das durch versatzseitig des Strebförderers 2 geführte Zugmittel 58, 58 a angetrieben wird. Die Zugmittel 58, 58a werden ihrerseits durch vorzugsweise an den Strebenden angeordnete ortsfeste Antriebe bewegt.
  • Die als Seite oder Ketten ausgebildeten Zugmittel 58, 58 a können gegebenenfalls auch aus dem Vor- und Rücktrum von an der dem Abbaustoß abgekehrten Seite eines Strebförderers geführten Zugmitteln eines schälenden Gewinn ungsgerätes bestehen.
  • Für jedes der gegenläufig bewegten Zugmitteltrums 58, 58 a sind im Werkstattwagen 5 zwei im Abstand hintereinander angeordnete, in senkrechter Ebene umlaufende Umlenkscheiben 59, 60 bzw. 59a, 60a vorgesehen, zwischen welchen jeweils eine Treibscheibe 61, 61 a angeordnet ist. Den Umlenkscheiben 60, 60 a sind Bremsen 62, 62 a zugeordnet, von denen wahlweise die eine oder die andere betätigt werden kann.
  • Mit den Treibscheiben 61, 61 a sind Antriebsscheiben 63, 63 a in Drehrichtung starr gekuppelt.
  • Die Drehbewegung der Antriebsscheibe 63 a wird über einen Ketten- oder Riementrieb 64 auf das Antriebsrad 65 einer Druckflüssigkeitspumpe 66 übertragen. Das Antriebsrad 63 ist demgegenüber über einen Ketten- oder Riementrieb 64 mit dem Antriebsrad 67 eines Vorgeleges 68 gekuppelt. Durch das Vorgelege 68 wird die in Pfeilrichtung a verlaufende Drehrichtung des Antriebsrades 67 in die entgegengesetzte, durch den Pfeil b gekennzeichnete Drehrichtung der Druckmittelpumpe 66 umgelenkt. Zwischen dem Antriebsrad 67 und dem Vorgelege 68 einerseits sowie dem Antriebsrad 65 und der Antriebswelle der Druckmittelpumpe 66 andererseits ist jeweils eine in der Zeichnung nicht dargestellte Überholkupplung, z. B. in Form eines Sperrklinkengetriebes, angeordnet.
  • Durch die gegenläufige Bewegung der Zugmittel 58, 58 a wird die Druckmittelpumpe 66 sowohl bei Stillstand als auch bei Bewegung des Werkstattwagens 5 angetrieben. Durch wahlweise Betätigung der Bremsen 62, 62 a kann der Werkstattwagen 5 in der einen oder anderen Richtung am Strebförderer 2 entlangbewegt werden.
  • Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform ist der eigentliche Werkstattwagen 5 an beiden Stirnseiten mit Kupplungen 69, 69a für die Verbindung mit einem weiteren Gerätewagen 70 ausgerüstet. Der Gerätewagen 70 ist in der gleichen Weise wie der Werkstattwagen 5 mittels zweier Doppelkranz-Laufrollen 10 auf der versatzseitig des Förderers 2 angeordneten Führungsschiene 9 sowie mittels einer einzelnen Laufrolle 57 auf der versatzseitigen Fördererseitenwand 4 geführt. Der Gerätewagen 70 ist bei dem in den F i g. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel mit einer im wesentlichen ebenen Tragfläche 71 größerer Länge ausgerüstet, auf welcher beispielsweise ein Bedienungsmann oder aber ein Verletzter Platz finden kann. An der dem Abbaustoß zugekehrten Seite des Gerätewagens 70 ist eine Plattform 72 um eine in Längsrichtung des Förderers verlaufende Achse schwenkbar und feststellbar befestigt. Die Plattform 72 besitzt eine sich über die gesamte Länge des Gerätewagens 70 erstreckende Länge und ist in ihrer Breite etwa entsprechend der Breite des Strebförderers 2 bemessen.
  • Die abklappbare Plattform 72 ist mit zwei Führungsrollen 73 ausgerüstet, welche nach dem Herunterklappen der Plattform 72 sich auf der dem Abbaustoß zugekehrten Seitenwand 3 des Förderers 2 führen. Mit 74 ist der Betätigungshebel für die Bremsen 62, 62a des Werkstattwagens 5 bezeichnet.
  • Die Plattform 72 kann zum Transport von Ausbaumaterial und größeren Maschinen sowie im Bedarfsfalle zur Beförderung von Verletzten oder zur Mannschaftsfahrung benutzt werden. Auf der abklappbaren Plattform 72 und/oder dem Gerätewagen 70 können ferner sonstige Hilfseinrichtungen, z. B.
  • Bohr- und Tränkgeräte für die Durchführung des Stoßtränkverfahrens, auswechselbar befestigt werden.
  • Selbstverständlich können die Führungs- und Antriebselemente des Werkstattwagens auch in anderer Weise ausgebildet sein als bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen. Beispielsweise ist es möglich, für die Bewegung des Werkstattwagens an der Versatzseite des Strebförderers 2 eine mit einem angetriebenen Ritzel des Werkstattwagens 5 kämmende Zahnstange vorzusehen. Ferner können für die Bewegung des Werkstattwagens auch besondere, von ortsfesten Antrieben aus bewegte Zugmittel vorgesehen werden. Schließlich ist es möglich, auf der Versatzseite des Förderers ein ständig mit gleichbleibender Bewegungsrichtung umlaufendes Zugmittel vorzusehen, an dessen gegenläufig bewegte Trume der Werkstattwagen wahweise angeklemmt werden kann.
  • Obwohl der erfindungsgemäß vorgeschlagene Werkstattwagen 5 vorzugsweise mittels Laufrollen in Längsrichtung des Förderers 2 bewegt wird, ist es in manchen Fällen möglich, statt dessen den Werkstattwagen 5 mit Gleitkufen od. dgl. auszurüsten, die auf versatzseitig des Förderers 2 vorgesehenen Gleitbahnen geführt sind. In allen Fällen ist es selbstverständlich möglich, an einem Förderer gegebenenfalls auch mehrere unabhängig voneinander in Streblängsrichtung bewegbare Werkstattwagen vorzusehen. Die Versorgung der Werkstattwagen mit elektrischer oder Druckluftenergie kann auch durch Schleppkabel erfolgen, wobei ferner auf dem Werkstattwagen ein elektrischer Akkumulator vorgesehen werden kann, der die für die Bewegung des Werkstattwagens erforderliche Energie liefert und nach Anschluß des Werkstattwagens an versatzseitig des Förderers vorgesehenen Steckdosen od. dgl. wieder aufgeladen wird. Außer den vorstehend erwähnten Hilfseinrichtungen kann der Werkstattwagen mit zahlreichen anderen Hilfseinrichtungen ausgerüstet werden, beispielsweise mit einer Druckerzeugungsanlage für das Stoßtränkverfahren,Beleuchtungskörpem, hydraulisch betätigten Ketten- oder Seilschneidern usw.
  • Ferner ist es möglich, auf dem Werkstattwagen 5 eine Fernsehkamera - vorzugsweise schwenkbar -anzuordnen und diese Kamera über flexible Leitungen mit einem z. B. am Strebende angeordneten Fernsehempfänger zu verbinden. Der Fernsehkamera kann hierbei ein Schwenkmotor zugeordnet werden, welcher zweckmäßig gleichfalls vom Streb ende her gesteuert wird, derart, daß die Fernsehkamera während der Bewegung des Werkstattwagens 5 in Streblängsrichtung nach Belieben geschwenkt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, z. B. die Arbeit eines Gewinnungsgerätes, das Einbringen des Versatzes, das Vorrücken eines vollmechanisierten Strebausbaus oder die Bewegung des Fördergutes im Strebförderer vom Strebende her ständig zu beobachten.
  • Die Anordnung einer Fernsehkamera auf dem Werkstattwagen ist besonders zweckmäßig in Flözen geringer Mächtigkeit und größeren Einfallens, bei denen eine Strebbefahrung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Selbstverständlich kann das von einer derartigen Fernsehkamera aufgenommene Bild auch auf einen oder mehrere an anderen Stellen des unter-oder übertägigen Betriebes angeordnete Fennsehempfänger übertragen werden. Soweit es die ueber tragungsverhältnisse im untertägigen Grubenbetrieb zulassen, kann das von der Fernsehkamera auf- genommene Bild auch auf funktelegrafischem, d. h. drahtlosem Wege zu der unter und/oder über Tage angeordneten Empfangsstation übermittelt werden.

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Mit Hilfseinrichtungen ausgerüsteter Werkstattwagen für untertägige Abbaubetriebe, der an einem Förderer in Streblängsrichtung verschiebbar geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel für den eine wesentlich geringere Breite als der Förderer (2) besitzenden Werkstattwagen (5) ausschließlich an der dem Abbaustoß (1) abgekehrten Seite des Förderers (2) angeordnet sind und aus zwei in der Höhe und/oder seitlich gegeneinander versetzten Führungsbahnen (8,9) bestehen, von denen die eine oberhalb der versatzseitigen Fördererwand (3) angeordnet ist, wobei der Werkstattwagen (5) auf den Führungsbahnen (8, 9) mittels in senkrechter oder waagerechter Ebene umlaufender Laufrollen (10, 38, 42) in einer ein Abheben oder Kippen vermeidenden Weise derart geführt ist, daß er mit seiner dem Abbaustoß (1) zugekehrten Seitenwand (6) im wesentlichen nur die versatzseitige Seitenwand (3) des Förderers (2) übergreift.
  2. 2. Werkstattwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Abbaustoß (1) zugekehrte Seitenwand (6) des Werkstattwagens (5) etwa mit der die Öffnung der Förderrinne (2 a) seitlich begrenzenden Innenkante (4 a) der versatzseitigen Seitenwand (4) des Förderers (2) abschließt.
  3. 3. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (8, 9) für die Laufrollen (10, 38, 42) des Werkstattwagens (5) beiderseits der an der versatzseitigen Seitenwand (4) des Förderers (2) vorgesehenen Seitenbracken, Kabelkanäle, Lampengestelle (15, 34) od. dgl. vorgesehen sind, derart, daß der Werkstattwagen (5) diese ganz oder teilweise umgreift.
  4. 4. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Versatz zugekehrten Seite des Werkstattwagens (5) mindestens ein in etwa waagerechter Ebene ausfahrbarer Stützausleger (22) vorgesehen ist.
  5. 5. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstattwagen (5) mit mehreren, vorzugsweise hydraulisch betätigten Hilfseinrichtungen (19, 19 a, 24) zur Erzeugung und tÇbertragung von Zug- und/oder Druckkräften ausgerüstet ist.
  6. 6. Werkstattwagen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfseinrichtungen aus mindestens einem hydraulischen Zylinder (24) großer axialer Länge bestehen, dessen vorzugsweise doppelseitig beaufschlagbarer Kolben (25) unmittelbar an ein über verstellbare Umlenkeinrichtungen (27, 27 a, 27b) geführtes flexibles Zugmittel (insbesondere Seil 26) angeschlossen ist.
  7. 7. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß im Werkstattwagen (5) eine hydraulische Druckerzeugungsanlage (40) eingebaut ist.
  8. 8. Werkstattwagen nach Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstattwagen mit einem eingebauten Antriebsaggregat (39) für die Druckerzeugungsanlage (40) undl oder einen Teil der Laufrollen (10, 38) ausgerüstet ist.
  9. 9. Werkstattwagen nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Druckerzeugungsanlage (40) undloder die Fahrbewegung des Werkstattwagens (5) von versatzseitig des Förderers (2) geführten, von ortsfesten Antrieben bewegten Zugmitteln(58 58 a), z. B. versatzseitig angeordneten Zugmitteln eines schälenden Gewinnungsgerätes, abgeleitet ist.
  10. 10. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstattwagen (5) mit vorzugsweise hydraulisch betätigten, in am Förderer (2) vorgesehene, in Streblängsrichtung im Abstand zueinander angeordnete Ausnehmungen, Rasten (43) od. dgl. eingreifenden Kupplungsgliedern (44) für eine Festlegung gegenüber dem Förderer (2) ausgerüstet ist.
  11. 11. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstattwagen (5) mit verstellbaren Anschlußstutzen (18, 53) für eine lösbare Verbindung mit in Streblängsrichtung im Abstand zueinander angeordneten Anschlußstücken (17, 55) einer an der Versatzseite des Förderers (2) vorgesehenen Energiezuleitung, insbesondere Anschlußnippeln einer Druckmittelleitung (16, 56), ausgerüstet ist.
  12. 12. Werkstattwagen nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die am Werkstattwagen (5) und am Förderer (2) vorgesehenen Kupplungselemente (43, 44) und Anschlußteile (53, 55) derart angeordnet und ausgebildet sind, daß die Anschlußteile (53, 55) nach dem Einrasten der Kupplungselemente (43, 44) in Kupplungsstellung stehen.
  13. 13. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß er an seiner dem Kohlenstoß (1) zugekehrten Seite (6) einen lösbaren oder um eine etwa parallel zur Längsrichtung des Förderers (2) verlaufende Achse schwenkbaren, z. B. als Plattform ausgebildeten Ausleger(31, 72) trägt, dessen dem Werkstattwagen (5) abgekehrte Seite sich unter Zwischenschaltung von Rollen (33, 73) auf der dem Kohlenstoß zugekehrten Seitenwand (3) des Förderers (2) abstützt.
  14. 14. Werkstattwagen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstattwagen (5) mit verstellbaren Mitteln (19, 20, 21, 22) für eine Abstützung am Ausbau (7) und/oder in an sich bekannter Weise für eine Verspannung gegen das Hangende ausgerüstet ist.
  15. 15. Werkstattwagen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstattwagen (5) in an sich bekannter Weise mit mindestens einer gegen das Hangende ausfahrbaren, gegenüber der Vertikalen vorzugsweise abwinkelbaren Abspannvorrichtung ausgerüstet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 410 356; deutsche Patentanmeldungen G 2211 VI / 5 b (bekanntgemacht am 29. 11. 1951), G 2194 VI/Sb (bekanntgemacht am 19. 6. 1952): »Bergfreiheit«, 1957, S. 103, 104.
DEM34899A 1957-07-24 1957-07-24 Mit Hilfseinrichtungen ausgeruesteter Werkstatt-wagen fuer untertaegige Abbaubetriebe Pending DE1172219B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM34899A DE1172219B (de) 1957-07-24 1957-07-24 Mit Hilfseinrichtungen ausgeruesteter Werkstatt-wagen fuer untertaegige Abbaubetriebe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM34899A DE1172219B (de) 1957-07-24 1957-07-24 Mit Hilfseinrichtungen ausgeruesteter Werkstatt-wagen fuer untertaegige Abbaubetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1172219B true DE1172219B (de) 1964-06-18

Family

ID=7302140

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM34899A Pending DE1172219B (de) 1957-07-24 1957-07-24 Mit Hilfseinrichtungen ausgeruesteter Werkstatt-wagen fuer untertaegige Abbaubetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1172219B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3314499A1 (de) * 1983-04-21 1984-10-31 Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik Gmbh & Co, 5600 Wuppertal Befahrungseinrichtung fuer einen streb

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE410356C (de) * 1925-03-04 Bernhard Lechtenboehmer Abbauschlitten

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE410356C (de) * 1925-03-04 Bernhard Lechtenboehmer Abbauschlitten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3314499A1 (de) * 1983-04-21 1984-10-31 Hermann Hemscheidt Maschinenfabrik Gmbh & Co, 5600 Wuppertal Befahrungseinrichtung fuer einen streb

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE592754C (de) Einrichtung zum Abbauen und Fortschaffen der Kohle
DE2854673C2 (de)
DE2806767C2 (de) Abbaueinrichtung für den Lang- oder Kurzfrontbergbau
DE1172219B (de) Mit Hilfseinrichtungen ausgeruesteter Werkstatt-wagen fuer untertaegige Abbaubetriebe
DE3729561C2 (de)
DE2732868C2 (de) Fahr- und Versorgungsschiene für eine Bergbau-Gewinnungsmaschine
DE1920322C3 (de) Vorrichtung zum Lösen und Laden des anstehenden Erdreichs beim Rohrvorpressen
DE1002715B (de) Am Kohlenstoss entlang bewegbare Gewinnungsmaschine mit einer stirnseitig angeordneten Bohrkronengruppe
DE945981C (de) Streckenvortriebsmaschine, insbesondere fuer den Braunkohlen-Tiefbau
DE1090161B (de) Lader zum Raeumen eines Haufwerks in Bergwerksbetrieben
DE2621678A1 (de) Bergbau-gewinnungsanlage
DE970191C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verlegen der einer vorzugsweise schaelenden Gewinnungsmaschine zugeordneten Fuehrungseinrichtung mittels von der Gewinnungsmaschine mitgefuehrter Hilfsvorrichtungen
DE977137C (de) Fuehrungs- und Foerdervorrichtung fuer schaelende Gewinnungsgeraete
DE3427177C2 (de) Vorrichtung zum Einbringen und Positionieren von Schildausbau in Aufhauen von Untertagebetrieben
DE812063C (de) Schraemmaschine
DE3149078C2 (de) Zusatzhobelvorrichtung
DE2154196C3 (de) Vortriebsmaschine
DE19523679C1 (de) Gleisgebundene Gleisbaumaschine und Verfahren zum Austauschen von Boden unterhalb von Gleisen
DE3004624A1 (de) Gewinnungseinrichtung fuer bergbaubetriebe, insbesondere fuer kurzfrontbetriebe
DE1283178B (de) Abgestuetzte Antriebsstation fuer Foerdermittel und Gewinnungsgeraete
DE1826216U (de) Schraemmaschine mit vor kopf liegender walze.
DE2926285C2 (de)
DE19750484A1 (de) Gewinnungseinrichtung, insbesondere für die Kohlegewinnung in untertätigen Gewinnungsstreben
DE2735680C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bergen einer ohne Sicherheitswinde in einem Flöz geneigter Lagerung eingesetzten und hier manöverierunfähig liegengebliebenen Gewinnungsmaschine
DE2948991A1 (de) Gleitbahneinrichtung und vortriebsmaschine zum vortreiben von strecken im bergbau und von tunnels