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DE1171769B - Fahrzeugluftreifen - Google Patents

Fahrzeugluftreifen

Info

Publication number
DE1171769B
DE1171769B DEM53681A DEM0053681A DE1171769B DE 1171769 B DE1171769 B DE 1171769B DE M53681 A DEM53681 A DE M53681A DE M0053681 A DEM0053681 A DE M0053681A DE 1171769 B DE1171769 B DE 1171769B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
pneumatic vehicle
bolt
vehicle tire
tread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM53681A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Russler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metzeler Gummiwerke AG
Original Assignee
Metzeler Gummiwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metzeler Gummiwerke AG filed Critical Metzeler Gummiwerke AG
Priority to DEM53681A priority Critical patent/DE1171769B/de
Publication of DE1171769B publication Critical patent/DE1171769B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/14Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
    • B60C11/16Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of plug form, e.g. made from metal, textile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Fahrzeugluftreifen Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugluftreifen mit in die Profilrippen oder Profilblöcke des Laufbelages eingearbeiteten Löchern zur nachträglichen, ständigen oder wahlweisen Halterung von mit dem Kopf voran einzuführenden aus Metall, Kunststoff oder anderen verschleißfesten Werkstoffen bestehenden Bolzen od. dgl., in die im wesentlichen radial zur Reifenachse verlaufende Stifte aus Hartmetall, Sintermetall od. dgl. eingearbeitet sind.
  • Das Einvulkanisieren von eisgriffigen metallenen Stiften, Nägeln od. dgl. in den Laufbelag eines Fahrzeugluftreifens ist bekannt. Diese Herstellungsweise von sogenannten Eisreifen ist jedoch unwirtschaftlich, da das sitzgerechte Einsetzen der einzuvulkanisierenden Stifte, Nägel od. dgl. von Hand in die Vulkanisationsform des Reifens große Sorgfalt verlangt und deshalb zeitraubend ist. Es wurden desha.lb bereits arbeitssparende Verfahren vorgeschlagen, die das Einsetzen von Stiften, Nägeln od. dgl. in die Vulkanisier- und Preßformen von Fahrzeugluftreifen vermeiden und das Befestigen der Stifte, Nägel od. dgl. in den Reifenlaufbelägen unabhängig von dem Herstellen der Reifen, also dem Formen und Vulkanisieren, nach der Vulkanisation gestatten. Zu diesem Zweck werden die Löcher zum Aufnehmen der Stifte, Nägel od. dgl. im Laufbelag des fertigen Fahrzeugluftreifens durch Bohren, Brennen oder Heizen, d. h. durch Ausformen in der Vulkanisationsform zugleich mit dem Gestalten des ganzen Reifens und insbesondere des Reifenprofils, hergestellt. Die zum Einsetzen in den Laufbelag eines Fahrzeugluftreifens vorgesehenen Stifte, Nägel od. dgl. besitzen dabei abgerundete Köpfe bzw. seitlich abstehende Zackenhaken od. dgl., die in Boden und Seitenwand des Loches eingreifen. Es ist außerdem bekannt, in auf irgendwelche Weise gestaltete und in dem Laufbelag eines Fahrzeugluftreifens gehalterte, dessen Gleitfähigkeit mindernde Stollen Einsätze aus Hartmetall, Wolfrainlegierungen, Sintermetall, Siliziumkarbid oder diesen ähnlichen Stoffen einzubetten. Diese Einsätze wurden bisher mit senkrecht zur Reifenoberfläche kreisförinigen oder rechteckigen Querschnitten vorgesehen.
  • Der Erfindung liegt die weitere Verbesserung von Fahrzeugluftreifen der eingangs angegebenen Art als Aufgabe zugrunde, und zwar insbesondere das Erhöhen der Gleitschutzwirkung der in den Reifenlaufbelag eingesetzten, stiftförinige Einsätze von Hartmetall-, Sinterinetall- oder dergleichen enthaltenden Bolzen, Stollen od. dgl. bei gleichbleibendem Werkstoffaufwand.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der jeweils von einem prismatischen Teil des Bolzens od. dgl. gehalterte Stift dreieckigen Querschnitt hat. Mit besonderem Vorteil kann nach weiteren Erfindungsmerkmalen der Stift abgerundete Kanten und nach außen gewölbte Dreiecksflächen haben. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung folgt dabei die Mantelfläche des prismatischen Teiles des Bolzens od. dgl. dem Umfang des Stiftes gegenüber einer Äquidistante. Jeder Stift aus Hartinetall, Sinterinetall od. dgl. wird erfindungsgemäß in den Bolzen od. dgl. bei dessen Herstellung je nach dem für den Bolzen verwendeten Werkstoff nach dem an sich bekannten Druckguß", Spritzguß- oder Preßverfahren form- und reibungsschlüssig eingebettet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Prinzip dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 ein gleichseitiges Dreieck mit eingezeichnetem flächengleichem Kreis zur Veranschaulichung der die Größe des Kreisdurchmessers weit überschreitenden Länge einer Dreiecksseite, F i g. 2 die Stimansicht eines in den Laufbelag eines Fahrzeugluftreifens einzusetzenden Bolzens oder Stollens mit in diesen eingebettetem Stift aus Hartmetall, Sintermetall od. dgl. mit im wesentlichen dreieckigem Querschnitt und # F i g. 3 eine Seitenansicht des Bolzens oder Stollens nach F i g. 2.
  • In dem Bemühen, die Eisgriffigkeit von Hartmetall-, Sintennetall- oder dergleichen Stifte enthaltenden Stollen, Bolzen od. dgl. ohne weiteren Materialkostenaufwand wesentlich zu erhöhen, wurde erfindungsgemäß gefunden, daß die Wirkung der Hartmetall-, Sinterrnetall- oder dergleichen Stifte durch Änderung der Querschnittsform gegenüber bisher vorherrschenden kreisförmigen Querschnitten überraschend erhöht werden kann, indem der Querschnitt in Form eines gleichseitigen Dreieckes gewählt wird (F i g. 1). Ein aus Hartmetall, Sintermetall od. dgl. bestehender Einsatzstift kreisrunden Querschnittes gräbt in das Eis bei eintretendem Gleiten des Fahrzeugluftreifens eine Rille von einer Breite ein, die dem Durchmesser des Einsatzstiftes entspricht. Hat jedoch der Einsatzstift2 mehr oder weniger einen Querschnitt in Form eines gleichseitigen Dreiecks, so hat der von diesem in das Eis gegrabene Einschnitt die Länge einer Dreiecksseite, die bei einem genau gleichseitigen Dreieck die 1,35fache, Größe des Durchmessers eines bei gleicher Länge das gleiche Volumen aufweisenden Einsatzstiftes 1 kreisförmigen Querschnittes besitzt.
  • Es kann also bei als befriedigend angenommener Wirkung von Hartmetall-, Sintermetall- oder dergleichen Stifte kreisförmigen Querschnittes enthaltenden Bolzen, Stoßen od. dgl., die in Fahrzeugluftreifen eingebettet sind, bei Verwenden von Einsatzstiften 2 mit gleichseitigen Dreiecksquerschnitten, deren Seitenlänge der des Durchmessers der Stifte mit kreisförrnigem Querschnitt entspricht, nicht nur der Werkstoffaufwand für die Einsatzstifte und für die Halterungen der Einsatzstifte fühlbar herabgesetzt, sondern auch eine wesentliche Verbilligung der sogenannten Eisreifen erreicht werden.
  • Die Härte und Abriebsfestigkeit eines aus Hartmetall, Sintermetall od. dgl. bestehenden Einsatzstiftes 1, 2 (F i g. 1) und der Stirnfläche des diesen Stift umfassenden Halteschaftes der Bolzen, Stollen od. dgl. wird im allgemeinen so gewählt, daß sich die der Fahrbahn zugekehrten und mit dieser in Berührung kommenden Stirnflächen im wesentlichen in übereinstimmung mit dem Reifenlaufbelag abnutzen, ganz gleich, ob die Stirnflächen im Neuzustand des Luftreifens über dessen Lauffläche etwas hervorstehen, mit dieser bündig sind oder auch etwas dieser gegenüber zurückstehen. Nach Zurücklegung großer Fahrstrecken tritt aber auch eine mantelseitige Abnutzung des Schaftes 3 des Bolzens, Stollens od. dgl. 4 auf, wie sie in F i g. 3 strichpunktiert angedeutet ist. Diese Abnutzungserscheinung erfaßt den Schaft 3 der ganzen Länge nach, weil der Schaft unter dem Einfluß der durch ihn auf die Fahrbahn übertragenen Kräfte geringe pendelnde bzw. radial gerichtete Bewegungen in dem ihn umschließenden Guxnmi des Reifenlaufbelages ausführt. Es sind jedoch zusätzlich auch noch Drehbewegungen des Schaftes 3 in dem ihn umgebenden Gummi möglich. Die Ränder bzw. Kanten des Kopfes des Bolzens, Stollens od. dgl. 4 sind abgerundet, mindestens aber abgefast, ausgebildet (F i g. 3). Dadurch wird die Möglichkeit des Entstehens von Einschnitten oder Verletzungen des den Kopf mit großer Spannung umschließenden Gummis und damit das Sichbilden durchgehender Risse im Laufbelag verhindert, so daß die Haltbarkeit des Fahrzeugreifens nicht beeinträchtigt wird.
  • Der aus Hartmetall, Sinterinetall od. dgl. bestehende Einsatzstift 2 kann in den Schaft des fertigen Bolzens, Stollens od. dgl. 4 eingepreßt werden. Es kann jedoch auch je nach dem für den Bolzen, Stollen od. dgl. 4 verwendeten Werkstoff (Metalle, Metall-Legierungen oder geeignete Kunststoffe) während eines den Bolzen, Stollen od. dgl. herstellenden, an sich bekannten Druckguß-, Spritzguß- oder Preßverfahrens in den Schaft 3 form- und reibungsschlüssig eingebettet werden. Durch die bei richtiger Wahl des jeweils für den Bolzen, Stollen od. dgl. verwendeten Werkstoffes gegebene Schrumpfwirkung des fertigen Schaftes 3 wird auf den Einsatzstift 2 ein Druck ausgeübt, der ein Lösen des Stiftes verhindert. Infolge der mit der Zeit auftretenden mantelseitigen Abnutzung des Schaftes 3 (strichpunktierte Linie in Fig. 3) wird die Wandstärke des Schaftes kleiner, und die durch die Schrumpfkräfte gegebenen Zugspannungen im Werkstoff des Schaftes 3 steigen dadurch an. Der Schaft dehnt sich infolge dieser Zugspannungen und reißt dann unter Umständen in Längsrichtung auf. Nach Eintreten eines solchen Risses wird natürlich der Einsatzstift 2 bzw. 1 im Schaft 3 des Bolzens, Stollens od. dgl. 4 mit der Zeit locker und kann herausfallen.
  • Die mantelseitige Abnutzungserscheinung des Schaftes 3 des Bolzens, Stollens od. dgl. 4 muß dann besonders beachtet werden, wenn Einsatzstifte 2 nicht kreisfönnigen Ouerschnittes, z. B. mit einem Querschnitt in Form eines gleichseitigen Dreiecks, angewendet werden. In diesem Fall ist die Wandstärke des kreiszylindrischen Schaftes 3 an den Stellen gegenüber den Dreiecksseiten bedeutend stärker als in der unmittelbaren Nachbarschaft der Dreiecksspitzen, so daß der Werkstoff des Schaftes nicht gleichmäßig ausgenutzt und die mantelseitige Abnutzung des Schaftes im Bereich der Kanten des Einsatzstiftes 2 am schnellsten den kritischen Punkt erreicht. Dieser Erkenntnis folgend besitzt der Schaft 3 des Bolzens, Stollens od. dgl. 4 (F i g. 2, 3) erfindungsgemäß keinen kreisförmigen Querschnitt, sondern ist dem Querschnitt des Einsatzstiftes 2 so angepaßt, daß seine Umfangslinie an allen Stellen des Querschnittes von der Umfangslinie des Einsatzstiftes 2 den gleichen Abstand hat. Die Mantellinie des Schaftes 3 bildet also gegenüber dem Umriß des Querschnittes des Einsatzstiftes 2 eine Äquidistante. Durch diese Gestaltung der Mantelfläche bzw. des Querschnittes des Schaftes 3 des Bolzens, Stollens od. dgl. 4 wird eine vorzeitige Beschädigung des Schaftes an einer bestimmten Stelle des Querschnittes vermieden.
  • Die Kanten 5 des Einsatzstiftes 2 können abgerundet ausgebildet sein, wobei die Umfangslinie des Schaftes 3 des Bolzens, Stollens od. dgl. 4 wiederum eine Äquidistante zu dem Umriß des Einsatzstiftes 2 bildet. Es kann jedoch die Mantelfläche 6 des Schaftes 3 bei einem Einsatzstift 2 mit abgerundeten Kanten auch so ausgebildet sein, als ob die Kanten des Einsatzstiftes 2 nicht abgerundet worden wären, so daß der Schaft 3 dann in dem Bereich der Kanten des Einsatzstiftes 2 verstärkt ausgebildet ist.
  • An Stelle einer ebenen Ausbildung der Seitenflächen 7 des Einsatzstiftes 2 können diese, insbesondere bei abgerundeten Kanten, auch als gewölbte Flächen 8 ausgebildet sein. Durch die gewölbte Seitenflächenausbildung des Einsatzstiftes 2 wird eine günstigere Wirkung der Schrumpfkräfte des Schaftes 3 des Bolzens, Stollens od. dgl. 4 auf den Einsatzstift 2 erreicht.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Fahrzeugluftreifen mit in die Profilrippen oder Profilblöcke des Laufbelages eingearbeiteten Löchern zur nachträglichen ständigen oder wahlweisen Halterung von mit dem Kopf voran einzuführenden, aus Metall, Kunststoff oder anderen verschleißfesten Werkstoffen bestehenden Bolzen od. dgl., in die im wesentlichen radial zur Reifenachse verlaufende Stifte aus Hartmetall, Sintermetall od. dgl. eingearbeitet sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der jeweils von einem prismatischen Teil (3) des Bolzens (4) od. dgl. gehalterte Stift (2) dreieckigen Querschnitt hat. 2. Fahrzeugluftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (2) abgerundete Kanten (5) hat. 3. Fahrzeugluftreifen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (2) nach außen gewölbte Dreieckflächen (8) hat. 4. Fahrzeugluftreifen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche (6) des prismatischen Teiles (3) des Bolzens (4) od. dgl. dem Umfang des Stiftes (2) gegenüber einer Äquidistante folgt. 5. Fahrzeugluftreifen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (2) in den Bolzen (4) od. dgl. bei dessen Herstellung je nach dem für den Bolzen verwendeten Werkstoff nach dem an sich bekannten Druckguß-, Spritzguß- oder Preßverfahren form- und reibungsschlüssig eingebettet wird.
DEM53681A 1962-07-24 1962-07-24 Fahrzeugluftreifen Pending DE1171769B (de)

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DE (1) DE1171769B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5324369A (en) * 1991-06-04 1994-06-28 Ishikawa Giken Gomu Kabushiki Kaisya Spike pin and system for mounting a spike pin
EP1426171A1 (de) * 2002-12-06 2004-06-09 Continental Aktiengesellschaft Patrizenförmiges Werkzeug einer Reifenvulkanisationsform und damit hergestellter Fahrzeugreifen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5324369A (en) * 1991-06-04 1994-06-28 Ishikawa Giken Gomu Kabushiki Kaisya Spike pin and system for mounting a spike pin
EP1426171A1 (de) * 2002-12-06 2004-06-09 Continental Aktiengesellschaft Patrizenförmiges Werkzeug einer Reifenvulkanisationsform und damit hergestellter Fahrzeugreifen

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