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DE1171741B - Photographisches Bildmaterial, das durch einen abriebfesten Schutzueberzug geschuetzt ist - Google Patents

Photographisches Bildmaterial, das durch einen abriebfesten Schutzueberzug geschuetzt ist

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Publication number
DE1171741B
DE1171741B DEE25739A DEE0025739A DE1171741B DE 1171741 B DE1171741 B DE 1171741B DE E25739 A DEE25739 A DE E25739A DE E0025739 A DEE0025739 A DE E0025739A DE 1171741 B DE1171741 B DE 1171741B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
polymer
image
abrasion
thermoplastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE25739A
Other languages
English (en)
Inventor
James William Henry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE1171741B publication Critical patent/DE1171741B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
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    • GPHYSICS
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G 03 c
Deutsche Kl.: 57 b-17/05
Nummer: 1171741
Aktenzeichen: E 25739IX a / 57 b
Anmeldetag: 22. Oktober 1963
Auslegetag: 4. Juni 1964
Die Erfindung bezieht sich auf ein photographisches Material mit einem abriebfesten Schutzüberzug. Insbesondere betrifft die Erfindung ein ein photographisches Bild, ζ. B. ein stereographisches Bild aufweisendes Material mit einem abriebfesten Schutz-Überzug.
Das photographische Material nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug entsprechend den Abbildungen aus einer Schicht (13,15) eines Polymerisates besteht, dessen thermoplastischer to Fließpunkt höher liegt als der thermoplastische Fließpunkt einer weiteren Polymerisatschicht (12,14), die zwischen der Schicht (13,15) des höheren thermoplastischen Fließpunktes und einer das Bild (11) tragenden Schicht (10) angeordnet ist, wobei die Schicht (12,14) das Bild (11) selbst tragen kann ohne eine Schicht (10).
Das photographische Material der Erfindung kann beispielsweise dadurch hergestellt werden, daß ein photographisches Material, das auf einer Unterlage (10), z. B. Papier, ein Bild trägt (z. B. eine photographische oder photomechanische Kopie, insbesondere ein stereographisches Bild), mit einer Schicht (12,14) eines ersten thermoplastischen Polymerisats versehen wird. Auf diese an dem Bild haftende Schicht as wird dann eine weitere dünne Schicht (13,15) eines zweiten, abriebfesten Polymerisats aufgebracht, die bessere Gebrauchs- oder Abnutzungseigenschaften und einen wesentlich höheren thermoplastischen Fließpunkt aufweist als die erste Polymerisatschicht. Auf diese Weise wird ein Bild erhalten, das gegen Abrieb und, falls die Polymerisatschicht hydrophob ist, auch gegen Feuchtigkeit geschützt ist. Weiterhin können Ersparnisse dadurch erzielt werden, daß die erste Polymerisatschicht aus einem weniger kostspieligen Material bestehen kann.
Falls das zu schützende Bild aus einem stereographischen Bild besteht, ist die erste auf das Bild aufgebrachte Schicht ein thermoplastisches Polymerisat, wie z. B. ein Poly-alpha-olefin, welche eine ausreichende Stärke besitzt, damit das für das besondere benutzte Rastersystem erforderliche linsenförmige Muster eingepreßt werden kann. Die zweite, dünne, auf die erste Polymerisatschicht aufgetragene Polymerisatschicht hat einen wesentlich höheren Fließpunkt, um die Rasterung der Oberfläche zu erleichtern, und kann größenordnungsmäßig etwa 1,1 mal so stark sein wie die erste Polymerisatschicht. Vorzugsweise sind die Stärken der beiden Schichten zusammen so bemessen, daß die Linsenoberfläche der Linsen wenigstens um den Betrag ihrer Brennweite von der darunterliegenden Bildoberfläche entfernt ist. Bei der Photographisches Bildmaterial, das durch einen
abriebfesten Schutzüberzug geschützt ist
Anmelder:
Eastman Kodak Company, Rochester, N.Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Wolff und H. Bartels, Patentanwälte, Stuttgart W, Lange Str. 51
Als Erfinder benannt:
James William Henry, Kingsport, Tenn.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 23. Oktober 1962
(232439)
Rasterung des Materials wird ein linsenförmiges Muster aufweisendes Werkzeug auf die Oberfläche mit ausreichendem Druck und, falls erforderlich, unter Verwendung von Wärme gepreßt, um ein linsenförmiges Muster von linsenähnlichen Elementen auf der Polymerisatoberfläche zu bilden, die gleichförmig über die Oberfläche des stereographischen Bildes verteilt sind. Über die Oberfläche können pro 2,54 cm etwa 100 bis 200 zylindrisch geformte »Linsen« verteilt sein. Auf diese Weise wird ein zusammengesetztes Rastermuster derart in die Schichten eingeprägt, daß die äußere Schicht, was das Pressen anbelangt, im Querschnitt unverändert zu sein scheint, d. h., diese Schicht erscheint anstatt gepreßt vielmehr in die Linsenform gezogen oder gefaltet zu sein. Mikrophotographien des Querschnitts des Materials zeigen, besonders im Falle der Verwendung eines Polyesterfilms auf der äußeren Oberfläche, daß der Querschnitt der äußeren Polymerisatschichten im wesentlichen unverändert und an den Stellen der Überschneidung benachbarter Linsen scharf gefaltet ist. Ein solches Ergebnis läßt sich durch Rasterung einer einzelnen Polymerisatschicht, die über ein Bild gezogen ist, nicht leicht erhalten. Im übrigen können gegebenenfalls auch mehrere thermoplastische Schichten erzeugt werden, um die abriebfeste Schicht auf der Bildoberfläche zum Haften zu bringen.
409 598/369
Die Erfindung ist in der Zeichnung näher erläutert. Hier zeigt Bild (Stufe 1) einen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Materials vor dem Einprägen des Rastermusters und Bild (Stufe 2) einen ähnlichen Querschnitt nach dem Prägen des Rastermusters.
In der Zeichnung (Stufe 1) stellt die Schicht 10 eine Trägerunterlage, wie z. B. Papier, welches ein stereographisches Bild 11 trägt, die Schicht 12 eine transparente Schicht eines thermoplastischen Polymerisates,
Diese Polymerisate werden vorzugsweise auf das bedruckte Papier von ähnlicher fasriger Oberfläche oder eine andere der obenerwähnten Trägerunterlagen
die Erfindung zweischichtige Materialien ein, die aus Polymerisatschichten von verschiedenen thermoplastischen und verschiedenen abriebfesten Eigenschaften aufgebaut sind und die an der der abriebfesten Schicht 5 entgegengesetzten Oberfläche, und zwar vor oder nach dem Rastern, der beiden Schichten mit einem Bild versehen werden.
Die bevorzugten Polymerisate bestehen aus Äthylenoder Propylenpolymeren mit einem Molekulargewie z.B. Polypropylenwachs, und die Schicht 13 eine io wichtsbereich von etwa 1000 bis 500 000 (nach der thermoplastische, transparente, abriebfeste Polymeri- Methode von Staudinger bestimmt). Diese satschicht, wie z. B. eine Schicht eines Polyesters, dar. Polymerisate lassen sich befriedigend während des Nach erfolgter Rasterung sieht das Material von Rasterungsschrittes gemäß der Erfindung pressen oder Stufe 1 im wesentlichen wie in Stufe 2 gezeigt aus, formen und umfassen kristalline oder amorphe wobei die linsenförmige Schicht 14 mit einer abrieb- 15 Äthylen- und Propylenhomopolymerisate; Äthylenfesten Schicht 15 versehen ist, die sich im wesent- Propylen-Mischpolymerisate; Buten-Propylen-Mischlichen dem Umriß der Schicht 14 anpaßt. polymerisate; Hexen-Propylen-Mischpolymerisate;
Andere geeignete, bildtragende Unterlagen sind Octen-Propylen-Mischpolymerisate und Mischungen opake oder transparente Unterlagen, die während solcher Polymerisate. Propylenwachse mit Molekulardes Rasterungsschrittes der Polymerisatoberfläche 20 gewichten von etwa 1000 bis 8000 sind besonders nicht unangemessen deformiert werden, einschließlich brauchbar. Glas sowie Metallfolien, Celluloseesterfolien, wie z. B.
weiße, opake Celluloseacetat-, Celluloseacetatpropionat- oder Celluloseacetatbutyratfolien; weitere andere synthetische Polymerisat-Trägerunterlagen, wie 25 aus heißen Schmelzen nach bekannten Schmelz-Polystyrol, Poly(methylmethacrylat), Poly(vinylchlo- beschichtungsverfahren bei Temperaturen der Größenrid), Polyacrylnitril, Polyamid und Polyester. Dem- Ordnung 150 bis 260°C aufgebracht, obwohl auch entsprechend kann die Unterlage oder Trägerschicht 10 höhere oder niedrigere Temperaturen benutzt werden des in Stufe 1 der Zeichnung gezeigten Materials aus können. Andere Beschichtungsverfahren können vereinem der soeben erwähnten synthetischen Poly- 30 wendet werden, und wenn gewünscht, können die merisat-Träger, nämlich einem Polyester, die Schicht 12 betreffenden Polymerisate mit der Papieroberfläche aus einem «-Olefinpolymerisat und die Schicht 13 aus durch Anwenden von Wärme und Druck, wie in den einer abriebfesteren Schicht als die Schicht 12, wie Beispielen unten beschrieben, vereinigt werden, z. B. aus einer Polyamid- oder Polyesterschicht Die Polymerisate, die dann auf die Oberfläche der
bestehen. Die Schichten 10 und 13 können daher 35 Äthylen- oder Propylenpolymerisate oder von anderen ähnliche oder identische Eigenschaften haben, d. h., thermoplastischen Schichten 12 aufgebracht werden, sowohl 10 wie 13 können aus einem Polyester oder bestehen aus organischen Polymerisaten, die gegen einem Polyamid bestehen. Abrieb widerstandsfähiger sind, und zwar insbesondere
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfin- aus Polymerisaten mit einem wesentlich höheren dung kann die Trägerschicht 10 von Stufe 1 der 40 Schmelzpunkt oder wesentlich höherem thermo-Zeichnung entbehrt werden oder wegfallen und kann plastischem Fließpunkt als die «-Olefinpolymerisate, das Bild, wie z. B. ein stereographisches Bild, direkt um das Material insbesondere der für die Herstellung auf die Oberfläche der Schicht 12 aufgebracht werden, von stereographischen Bildern erforderlichen Rasterung und zwar entweder vor oder nach dem Bilden der anzupassen. Daher sollten die Polymerisate thermo-Rasterungen in den Schichten 12 und 13. So kann ein 45 plastische Fließpunkte von oberhalb etwa 1500C zweischichtiges Material hergestellt werden, in dem aufweisen, obwohl, falls ein Polyäthylen- oder PoIya) eine x-Olefinpolymerisatschicht 12 gebildet und propylenwachs mit dem ziemlich niedrigen Fließpunkt anschließend auf die Oberfläche der Schicht 12 eine von etwa 100 bis 150° C für die erste Schicht benutzt thermoplastische, abriebfeste Schicht 13, nämlich eine wird, das Polymerisat der anderen Schicht einen Fließ-Polyesterschicht geschichtet und kaschiert wird. Da- 50 punkt von bis zu etwa 93 bis 15O0C herunter aufweisen nach kann das zweischichtige Material mit einem kann. Infolgedessen wird die dünne, äußere Schicht linsenförmigen Prägemuster versehen werden, um des aus dem höher schmelzenden Polymerisat zueinen Zweischichtenrasterschirm vorzusehen. Schließ- sammengesetzten Materials während der Rasterung lieh wird auf die der gerasterten Oberfläche entgegen- nicht in unerwünschter Weise beeinflußt, vielmehr gesetzte Oberfläche der Schicht 12 ein stereogra- 55 wird durch diese eine gleichförmige Schutzschicht phisches Bild aufgebracht, indem darauf ein Bild über die Linsen des darunterliegenden Äthylen- oder gedruckt oder kopiert wird oder indem eine Träger- Propylenpolymerisates vorgesehen. Unterlage, wie z. B. Papier, die das Bild trägt, mit der Geeignete Polymerisate für diese äußere Schicht 13
Oberfläche der Schicht 12 vereinigt wird. Oder aber des erfindungsgemäßen Materials bestehen aus PoIydas Bild kann auf das zweischichtige Material, das aus 60 amiden, Acrylpolymerisaten, wie beispielsweise PoIyden Schichten 12 und 13 zusammengesetzt ist, durch acrylnitril, Polystyrolen, wie z. B. isotaktischem PoIy-Bedrucken oder durch Kaschieren eines Blattes, das styrol, das gewünschtenfalls mit anderen Polymeridas Bild aufweist, mit der Oberfläche der Schicht 12 säten, z. B. Styrol-Butadien- und Butadien-Acrylaufgebracht werden, worauf die Anordnung mit nitril-Mischpolymerisaten vermischt sein kann; polyeinem Rastermuster versehen wird, um ein stereo- 65 merisiertem «-Methylstyrol; Poly-(p-methylstyrol); graphisches Material zu erhalten, das aus dem auf Poly-(a-chlorstyrol) und Poly-(p-äthylstyrol). Orgader rückseitigen Oberfläche der gerasterten Schichten nische Celluloseester, wie z. B. Celluloseacetat, mit und 13 befestigten Bild besteht. Daher schließt einem höheren thermoplastischen Fließpunkt als
5 6
demjenigen der benutzten Äthylen- und Propylen- äthylenschicht fließt, angewandt werden. Der Druck polymerisate sind ebenfalls brauchbar. Die bevorzugten wird dann auf etwa 147 kg/cm2 erhöht, worauf das Polymerisate zur Verwendung als Oberflächenschicht 13 Rasterwerkzeug gekühlt wird, um die Linsen fest des erfindungsgemäßen Materials bestehen aus Homo- werden zu lassen. Daher werden sehr brauchbare
polyestern, Mischpolyestern und Mischungen von 5 Ergebnisse erhalten, wenn Polyäthylen- oder PoIy-
Homopolyestern und Mischpolyestern. propylenpolymerisate für die Polymerisatzwischen-
Neben guten Abriebeigenschaften weisen Polyester- schicht in Kombination mit einer äußeren Schicht
filme gute Klarheit oder Durchsichtigkeit, die an eines Polyesters verwendet werden, indem die Schichten
diejenige von Polyesterfasern herankommt, für ein bei Temperaturen von etwa 100 bis 3000C mit dem
optimales Arbeiten der optischen Linsenraster auf. io Rastermuster versehen werden.
Sie sind weiterhin, ohne zu reißen, biegbar und passen Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung im
sich daher den scharfen Übergängen zwischen den einzelnen.
benachbarten zylindrischen »Linsen« an. Diese Eigen- B e i s d i e 1 1
schaft erlaubt es dem Polyester, einen vollständigen,
ununterbrochenen Film über die betreffende Linse zu 15 Ein Papierschichtträger, der ein mehrfarbiges,
bilden, so daß mit der hochverschleißfesten Oberfläche stereographisches Bild trug, das durch Verwendung
ein besserer Schutz gegen Abrieb durch Staub oder der obenerwähnten Spezialkamera erhalten worden
mechanischen Gebrauch erreicht wird. Außerdem war, wurde mit einer 0,25 mm dicken Schicht von
pflegen sich die Polyester während des Rasterungs- Polypropylenwachs mit einem Schmelzpunkt oder
Schrittes besser den Umrissen des Rasterwerkzeuges 20 thermoplastischen Fließpunkt von etwa 930C nach
anzupassen und sind außerdem nach erfolgter Raste- einem Schmelzbeschichtungsverfahren bei einer Tem-
rung wärmenachbehandelbar, so daß sie Spannungen, peratur von etwa 150° C beschichtet. Auf die Oberfläche
die das Material in seine ursprüngliche Form zurück- der Polypropylenwachsschicht wurde dann ein 0,127 mm
zukehren veranlassen können, wirksam weggenommen dicker Film eines Mischpolyesters, der durch Umsetzen
werden. 25 von 0,83 Mol Dimethylterephthalat, 0,17 Mol Di-
Wie im Falle der ersten Polymerisatschicht 12 kann . methylisophthalat und 1,0 Mol 1,4-Cyclohexanedi-
auch die äußere abriebfeste Polymerisatschicht 13 methanol erhalten worden war, vereinigt, indem der
nach einem Lösungsmittelbeschichtungsverfahren oder »Sandwich« durch eine Kaschiervorrichtung, die
nach einem Schmelzbeschichtungsverfahren oder durch geheizte Walzen aufwies, hindurchgeführt wurde.
Vereinigen eines bevorzugten Blattes oder Films des 3« Das erhaltene Material wurde dann in einer hydrau-
Polymerisates mit der zu beschichtenden Polymerisat- lischen Presse bei etwa 1000C und 52,5 kg/cm2 unter
oberfläche des das Bild tragenden Materials aufge- ein ein linsenförmiges Rastermuster aufweisendes
bracht werden. Werkzeug gebracht, wonach der Druck auf 147 kg/cm2
Wenn die Erfindung der Herstellung von stereo- erhöht wurde, um ein linsenförmiges Muster in die graphischen Bildern, die mit einer abriebfesten 35 Polymerisatoberfläche des Materials einzudrücken, gerasterten Oberfläche versehen sind, angepaßt wird, Der erhaltene klare Rasterschirm auf dem Bild verwird die Trägerunterlage, wie z. B. Papier, mit einem mittelte einen-hochgradig dreidimensionalen Eindruck, stereographischen Vertikalstrichbild versehen, und Auch war die gerasterte Oberfläche des Bildes gegen zwar einem Schwarz-und-Weiß-Bild oder einem Abrieb widerstandsfähiger als ein vergleichbares farbigen Bild, wie es nach einem photomechanischen 40 Material, das lediglich eine gerasterte Polypropylen-Kopierverfahren erhältlich ist, das bei der Aufnahme oberfläche trug,
des stereographischen Bildes eine Kamera verwendet, Beispiel 2
die für die Bewegung um den Bildgegenstand herum
eingerichtet ist. Das kopierte stereographische Bild Eine 0,025 mm dicke Polyäthylenfolie wurde auf
wird dann mit den erwähnten Polymerisatschichten 45 die Oberfläche eines mehrfarbigen stereographischen
versehen, die schließlich mit dem gewählten linsen- Bildes, das sich auf einem Papierschichtträger befand,
förmigen Muster geprägt werden, indem das Material laminiert, indem der Sandwich durch eine Kaschier-
(richtig ausgerichtet) in einer hydraulischen Presse maschine mit geheizten Walzen hindurchgeführt
unter ein ein linsenförmiges Prägemuster aufweisendes wurde, während gleichzeitig eine 0,0127 mm dicke
Werkzeug gelegt wird oder indem das Material 50 Mischpolyesterfolie vom Beispiel 1 auf die Oberfläche
zwischen Druckwalzen hindurchgeführt wird, wobei der Polyäthylenfolie kaschiert wurde. Durch Ein-
die Walze, die mit der Polymerisatoberfläche in Be- drücken eines linsenförmigen Musters in die PoIy-
rührung kommt, das linsenförmige Prägemuster merisatoberfläche des Materials unter Verwendung
aufweist. eines ein linsenförmiges Muster aufweisendes Werk-
Bei der Bildung des (linsenförmigen) Rastermusters 55 zeuges, wie im Beispiel 1 beschrieben, wurde ein klares, auf der Oberfläche der Polymerisatschichten können einen linsenförmigen Raster aufweisendes Bild mit Drucke von größenordnungsmäßig 52 bis 154 kg/cm2 gutem Abriebwiderstand, das einen guten dreibei Temperaturen von etwa 100 bis 300° C benutzt dimensionalen Eindruck vermittelte, erhalten,
werden, je nach den relativen, plastischen Fließeigen- Auf ähnliche Weise werden andere «-Olefinpolyschaften der Polymerisatschichten. Die Temperatur 60 merisate nach einem Lösungsmittelbeschichtungswird dabei vorzugsweise unter der plastischen Fließ- verfahren, durch Extrudieren oder Kaschieren mit temperatur des die äußere Schicht des Materials einer Schicht des höherschmelzenden Polymerisates, bildenden Polymerisates gehalten. So kann, wenn eine wie beispielweise eines Polyesters, eines Acrylpoly-Polyäthylenschicht mit der Bildoberfläche verbunden merisates, eines Celluloseester oder eines Styrolpolyist und eine Polyesterschicht auf diese aufgebracht 65 merisates fest verbunden, worauf anschließend die wird, anfänglich während des Rasterungsschrittes ein polymere Oberfläche gerastert wird,
niedrigerer Druck, wie z. B. 52 kg/cm2 bei etwa 1000C Die Ermittlung des »thermoplastischen Fließwährend einer ausreichenden Zeit, damit die Poly- punktes« erfolgte nach dem auf S. 984 bis 988 des
Buches »ASTM Standards on Plastics«, herausgegeben 1962 von der American Society for Testing and Materials, beschriebenen Verfahren, wobei die hier gewählte Bezeichnung: »Thermoplastischer Fließpunkt« der in der amerikanischen Literaturstelle gewählten Bezeichnung: »TENSILE HEAT DISTORTION TEMPERATURE« entspricht.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Photographisches Bildmaterial, das durch einen abriebfesten Schutzüberzug geschützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der abriebfeste Überzug aus einer Schicht (13, 15) eines Polymerisates besteht, dessen thermoplastischer Fließpunkt höher liegt als der thermoplastische Fließpunkt einer weiteren Polymerisatschicht (12,14), die zwischen der Schicht (13,15) des höheren thermoplastischen Fließpunktes und einer das Bild (11) tragenden Schicht (10) angeordnet ist, oder die Schicht (12,14) das Bild (11) selbst tragen kann ohne eine Schicht (10).
2. Photographisches Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymerisat mit dem niedrigeren Fließpunkt aus einem thermoplastischen Poly-alpha-olefin, insbesondere Polyäthylen oder Polypropylen besteht.
3. Photographisches Material nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymerisat mit dem höheren thermoplastischen Fließpunkt aus einem Polyester, insbesondere aus Terephthalsäure und 1,4-Cyclohexandimethanol, besteht.
4. Photographisches Material nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisatoberfläche ein linsenförmiges, vorzugsweise bei einer Temperatur von 100 bis 3000C aufgebrachtes Muster aufweist.
5. Photographisches Material nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die das Bild tragende Schicht (10) aus Papier besteht.
6. Photographisches Material nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisatschichten ein linsenförmiges Rastermuster aufweisen.
7. Photographisches Material nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß es ein mehrfarbiges, stereographisches Bild enthält.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 598/369 5.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEE25739A 1962-10-23 1963-10-22 Photographisches Bildmaterial, das durch einen abriebfesten Schutzueberzug geschuetzt ist Pending DE1171741B (de)

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DEE25739A Pending DE1171741B (de) 1962-10-23 1963-10-22 Photographisches Bildmaterial, das durch einen abriebfesten Schutzueberzug geschuetzt ist

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