DE69405484T2 - Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial - Google Patents
Wärmeempfindliches AufzeichnungsmaterialInfo
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Description
- Diese Erfindung betrifft ein thermisches (hitzeempfindliches) Aufzeichnungsmaterial zum Zeichnen.
- Ein thermischer Hochgeschwindigkeits- (10 bis 25 mm/s) Aufzeichnungsapparat, der high definition-Bilder liefert, gleich solchen, die durch elektrostatische Plotter mit einem CAD/CAM-System erhalten werden, wurde zur Verwendung anstelle eines elektrostatischen Plotters entwickelt. Dieser thermische Aufzeichnungsapparat wird nun zu etwa der Hälfte des Preises von elektrostatischen Plottern verkauft.
- Die Vorteile eines solches Raster- Thermoaufzeichnungsapparates sind, daß die gleiche Zeichnung durch Verwendung einer Repeat-Funktion kontinuierlich ausgegeben werden kann, was die Notwendigkeit der Erstellung von Diazo-Kopien vermeidet, und daß ein opakes thermisches Aufzeichnungsmaterial verwendet werden kann. Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial, das herkömmlich in dieser Art von Aufzeichnungsapparaten verwendet wird, wird gewöhnlich hergestellt, indem man zunächst natürlichen Zellstoff mit einem Bekk-Index von nicht mehr als 120 s zur Glättung der Oberfläche auf einen Bekk-Index von 150 bis 1 100 s kalandriert, dann eine thermische (hitzeempfindliche) Aufzeichnungsschicht aufbringt und anschließend trocknet und schließlich die thermische Aufzeichnungsschicht kalandriert. Um die Fähigkeit zu verbessern, die Originale zu konservieren und mit hoher Geschwindigkeit zu drucken, wurde die Verwendung eines opaken synthetischen Papieres mit einer Opazität von 90 bis 95 % vorgeschlagen. Ein solches Papier ist bekanntermaßen geeignet als Träger für ein Thermotransferaufzeichnungsblatt wie beschrieben in JP-A-63- 222891, JP-A-63-290790, JP-A-63-307988 und JP-A-63-315293 (der Begriff "JP-A bedeutet hier eine "ungeprüft veröffentlichte japanische Patentanmeldung").
- Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial, das das oben erwähnte opake synthetische Papier als Träger umfaßt, hat einen hohen Bekk-Index (600 bis 2500 s, gemessen gemäß JIS P-8119), ausgezeichnete Hochgeschwindigkeitsbedruckbarkeit und Aufzeichnungshaltbarkeit. Ein solches Material ist jedoch zu glatt, um sich befriedigend mit einem Bleistift beschreiben oder radieren zu lassen. Es bestand ein Bedürfnis, diese Eigenschaften zu verbessern. Es bestand auch ein Bedürfnis, ein halbtransparentes Thermoaufzeichnungsmaterial zu entwickeln, das sich auf Diazo-Papier kopieren läßt, wie das Aufzeichnungsmaterial für einen elektrostatischen CAD- Plotter.
- Die Erfinder haben bereits ein halbtransparentes thermisches Aufzeichnungsmaterial vorgeschlagen, daß sich im Diazo-Prozeß kopieren läßt und aus einem synthetischen Papierträger besteht, auf dem eine thermische farbbildende Schicht (siehe JP-A-3-190787 oder EP-A-0434073 als Äquivalent) aufgebracht ist. Dieser Träger umfaßt eine biaxial gestreckte Grundschicht aus einem Kunstharzfilm, auf dessen beiden Seiten ein uniaxial gestreckter thermoplastischer Harzfilm, der 10 bis 50 Gew.-% Calciumcarbonat-Pulver enthält, als papierartige Schicht aufgebracht ist. Dieser Träger hat (i) eine Opazität von nicht mehr als 45 %, gemessen gemäß JIS P- 8138, (ii) eine papierartige Schicht, auf der die thermische farbbildende Schicht gebildet wird, die einen Bekk-Index von 100 bis 300 s und eine Mittellinien-Rauhigkeit (Ra, gemessen gemäß JIS B-0601) von nicht mehr als 1,5 µm hat, und (iii) eine Dichte von nicht mehr als 1,1 g/cm³, gemessen gemäß JIS P-8118. Dieses zuvor vorgeschlagene Aufzeichnungsmaterial ist bereits zu praktischer Verwendung gekommen.
- Das oben erwähnte thermische Aufzeichnungsmaterial ist geeignet zur high-speed Bedruckung, läßt sich im Diazo-Prozeß kopieren und mit einem Bleistift beschreiben.
- Manchmal führt jedoch dieses Material zur Defekten, die weiße Flecken genannt werden. Außerdem besteht immer noch ein Bedürfnis nach einem halbtransparenten Thermoaufzeichnungsmaterial mit verbesserter Punktreproduzierbarkeit.
- EP-A-0 476 508 beschreibt einen Träger für ein hitzeempfindliches Aufzeichnungsmaterial. Der Träger umfaßt einen biaxial gestreckten Grundfilm, der 15 bis 45 Gew.-% eines feinen anorganischen Pulvers enthält, und einen biaxial gestreckten Oberflächenfilm, der 0 bis 5 Gew.-% eines anorganischen feinen Pulvers enthält, wobei der Oberflächenfilm einen Bekk-Index von 1000 bis 8000 s und eine mittlere Rauhigkeit um die Mittellinie von 0,6 µm oder weniger hat.
- Die Erfinder entdeckten, daß ein Träger mit einem uniaxial gestreckten Film mit verringertem Calciumcarbonat-Gehalt als papierartige Schicht, auf dem eine thermisch farbbildende Schicht ausgebildet wird, und einem uniaxial gestreckten Film mit einem erhöhten Gehalt an anorganischem Feinpulver als Rückseitenschicht ein Thermoaufzeichnungsmaterial zur Verfügung stellt, das sich nach dem Diazo-Verfahren kopieren läßt, eine ausgezeichnete high-speed Bedruckbarkeit und Bildqualität besitzt und mit einem Bleistift beschrieben werden kann.
- Die vorliegende Erfindung stellt ein Thermoaufzeichnungsmaterial zur Verfügung, welches umfaßt: (1) einen synthetischen Papierträger, auf dessen einer Seite (2) eine thermisch farbbildende Schicht aufgebracht ist, wobei der Träger einen biaxial gestreckten Harzfilm (B) als Grundschicht mit einem uniaxial gestreckten thermoplastischen Harzfilm (A), der 1 bis 8 Gew.-% Calciumcarbonat-Pulver enthält, als papierartige Schicht auf einer Seite und einen uniaxial gestreckten thermoplastischen Harzfilm (C), enthaltend 15 bis 55 Gew.-% feines anorganisches Pulver, als Rückseitenschicht auf der anderen Seite umfaßt, wobei die thermisch farbbildende Schicht auf der papierartigen Schicht (A) angebracht wird, und wobei (i) der Träger eine Opazität von nicht mehr als 45 % hat, gemessen gemäß JIS P-8138, (ii) die papierartige Schicht (A), auf der die thermofarbbildende Schicht vorgesehen wird, einen Bekk-Index von 1 000 bis 3 500 s (gemessen gemäß JIS P-8119) und eine mittlere Rauhigkeit um die Mittellinie (Ra) von nicht mehr als 0,5 µm hat (gemessen gemäß JIS B-0601), (iii) die Rückseitenschicht (C) einen Bekk-Index von 100 bis 900 s und eine mittlere Rauhigkeit um die Mittellinie (Ra) von 0,6 bis 1 µm hat und (iv) der Träger eine Dichte von 0,91 bis 1,1 g/cm³, gemessen gemäß JIS P-8118 hat.
- Der Träger, der in der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann und auf dem eine Beschichtungszusammensetzung zur Bildung einer thermischen Schicht aufgebracht wird, ist ein synthetisches mehrschichtiges Transparentpapier (Opazität: 5 bis 45 %). Der Träger der vorliegenden Erfindung kann wie folgt hergestellt werden: Ein thermoplastisches Harz, das bis 3 Gew.-% und vorzugsweise 1,5 bis 3 Gew.-% feines anorganisches Pulver enthält, wird in einem Extruder schmelzgeknetet und aus einer Düse zu einem Blatt extrudiert. Nach der Akühlung wird das extrudierte Blatt wieder erhitzt, diesmal auf eine Temperatur, die um 8 bis 15ºC niedriger als der Schmelzpunkt (Peak-Temperatur, gemessen mit einem Differentialscankalorimeter (DSC)) des thermoplastischen Harzes liegt, und 3,5- bis 8-mal in Längsrichtung mit einer Streckgeschwindigkeit von 5 bis 25 m/min gestreckt, indem man den Unterschied in der Umdrehungsgeschwindigkeit von mehreren Walzen nutzt.
- Ein thermoplastisches Harz, das 1 bis 8 Gew.-% Calciumcarbonat-Pulver, vorzugsweise mit einer Partikelgröße von nicht mehr als 1,5 µm enthält, wird in einem Extruder schmelzgeknetet, aus einer Düse zu einem Blatt extrudiert und auf einer Seite des oben hergestellten gestreckten Films schmelzlaminiert.
- Ein thermoplastisches Harz, das 15 bis 55 Gew.-% und vorzugsweise 18 bis 45 Gew.-% feines anorganisches Pulver enthält, vorzugsweise mit einer Partikelgröße von nicht mehr als 1,5 µm, wird in einem Extruder schmelzgeknetet, aus einer Düse zu einer Folie extrudiert und mit der anderen Seite des oben hergestellten gestreckten Films schmelzlaminiert.
- Das resultierende dreischichtige Filmlaminat wird auf eine Temperatur von weniger als dem Schmelzpunkt des thermoplastischen Harzes abgekühlt, auf eine Temperatur in der Gegend des Schmelzpunktes des thermoplastischen Harzes wiedererhitzt (im Bereich einer Temperatur, die um 3ºC niedriger liegt als der Schmelzpunkt, bis zu einer Temperatur, die um 5ºC höher liegt als der Schmelzpunkt), und dann 4- bis 10-mal. in Querrichtung mit einer Streckgeschwindigkeit von 17,5 bis 200 m/min mittels einer Spannmaschine gestreckt. Der resultierende gestreckte Film wird bei einer um 2 bis 3ºC höheren Temperatur als die Querstrecktemperatur getempert und dann geschnitten.
- Der Bekk-Index (gemäß JIS P-8119) und die mittlere Rauhigkeit um die Mittellinie (Ra) (gemäß JIS B-0601) sind beides Maße, die für den Grad der Oberflächenglätte stehen. Sie unterscheiden sich jedoch im Meßverfahren, d.h. der erstere Parameter wird makroskopisch gemessen, während der letztere mikroskopisch gemessen wird, so daß zwischen ihnen keine proportionale Korrelation besteht. In diesem Zusammenhang wird auf JP-B-1-35751 (der Begriff "JP-B" bedeutet hier eine geprüfte veröffentlichte japanische Patentanmeldung) und Reports of Institute of Printing Bureau, Ministry of Finance, Band 29, Nr. 9, Seiten 615-622, "KOGAKUTEKI SESSHOKUHO O CHUSHIN TOSHITA KAMI NO INSATSU HEIKATSUDO NO SOKUTEIHO" verfaßt von Shinpei Inamoto (September 1977) Bezug genommen.
- In der vorliegenden Erfindung wird die Notwendigkeit der Semitransparenz, die für einen Diazoprozeß erforderlich ist, dadurch erfüllt, daß man ein synthetisches Transparentpapier mit einer Opazität von nicht mehr als 45 % und vorzugsweise 5 bis 28 % wählt. Das Bedürfnis nach high-speed Bedruckbarkeit und high definition-Bildern wird dadurch erfüllt, daß die papierartige Schicht einen Bekk-Index von 1 000 bis 3 500 s und vorzugsweise 1 300 bis 3 000 s und eine mittlere Rauhigkeit um die Mittellinie (Ra) von nicht mehr als 0,5 µm und vorzugsweise 0,2 bis 0,4 µm hat. Das Bedürfnis nach glatter Papierzufuhr und Nicht-Anhaften der Blätter wird durch eine Rückseitenschicht mit einem Bekk-Index von 100 bis 900 s und einem Ra von 0,6 bis 1 µm erfüllt. Außerdem sind die high definition Image- und Semitransparenz- Charakteristiken dadurch ausgewogen, daß man die Dichte des Trägers zwischen 0,91 und 1,1 g/cm³ kontrolliert.
- Der Träger hat eine Dicke von 40 bis 100 µm und vorzugsweise 55 bis 70 µm.
- Das thermoplastische Harz, das als Material für den Träger verwendet werden kann, schließt solche mit einem Schmelzpunkt von wenigstens 155ºC ein wie z.B. Polypropylen, Polyethylenterephthalat und Poly(4-methylpenten-1). Das anorganische feine Pulver, das in die Rückseitenschicht und falls gewünscht in die Grundschicht inkorporiert werden kann, schließt Calciumcarbonat, calcinierten Ton, Diatomeenerde, Talk, Titanoxid, Bariumsulfat, Aluminiumsulfat und Silica ein. Das in der papierartigen Schicht zu verwendende feine anorganische Pulver ist auf Calciumcarbonat beschränkt. Andere feine anorganische Pulver wie calcinierter Ton und Talk erlaubten nicht die Herstellung von high definition- Bildern.
- Die Beschichtungszusammensetzung zur Ausbildung einer thermisch farbbildenden Schicht ist eine wäßrige Dispersion eines thermischen Farbbildners. Geeignete Beschichtungszusammensetzungen schließen eine wäßrige Polyvinylalkohol-Lösung ein, in der ein elektronenspendender Leuko-Farbstoff, wie z.B. Kristallviolettlacton und eine elektronenaufnehmende Verbindung wie 2,2-Bis(4- hydroxyphenyl)propan in feinen Partikeln von nicht mehr als einigen Mikrometern dispergiert sind. Zu Details für die Herstellung der Beschichtungszusammensetzung wird auf JP-B- 45-14039, JP-A-55-93492 und JP-A-55-14281 verwiesen. Die dispergierten Partikel in der Beschichtungszusammensetzung haben gewöhnlich eine volumengemittelte Partikelgröße von nicht mehr als 8 µm und vorzugsweise nicht mehr als 4 µm, weil eine thermische farbbildende Schicht im allgemeinen in einer Dicke von 5 bis 10 µm aufgebracht wird.
- Die Beschichtungszusammensetzung auf der papierartigen Schicht des Trägers wird meist mit einem Luftmessercoater aufgebracht. Nach der Beschichtung wird der aufgebrachte Film getrocknet und kalandriert, so daß er eine ausreichende Glätte für die high speed Bedruckung hat. Für Details dieses Verfahrens siehe Shigyo Times K.K. (Herausgeber), JOHOSANGYO YOSHI, Seiten 178-207 (1981).
- Die folgenden Beispiele werden zur Erläuterung spezieller Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung angegeben und sollen den Umfang der Erfindung nicht beschränken. In den Beispielen sind alle Teile, Prozente und Verhältnisse gewichtsbezogen, soweit nicht anders angegeben.
- Eine Harzzusammensetzung (B) mit 1) 97 % Polypropylen mit einem Schmelzindex (MI) von 0,8 g/10 min und einer DSC-Peak- Temperatur von 164ºC und 2) 3 % Calciumcarbonat mit einer spezifischen Oberfläche von 10 000 cm²/g wurde in einem auf 270ºC eingestellten Extruder geknetet, zu einer Folie extrudiert und in einer Kühlvorrichtung abgekühlt. Die Folie wurde dann auf 156ºC erhitzt und 5-mal in Längsrichtung mit einer Streckgeschwindigkeit von 6 m/min gestreckt.
- Eine Harzzusammensetzung (A), umfassend 1) 97 % Polypropylen mit einem MI von 4,0 g/10 min und 2) 3 % Calciumcarbonat mit einer spezifischen Oberfläche von 15 000 cm²/g, einem Siebrückstand auf einem 325-mesh-Sieb von 8 ppm, einer Weiße von 92 %, einer Helligkeit (L*-Wert) von 92,2, einem Farbton (a*-Wert) von +0,8 und einer Gelbfärbung (b*-Wert) von +1,5; und eine Harzzusammensetzung (C), umfassend 1) 75 % Polypropylen mit einem MI von 4,0 g/10 min, 2) 5 % hochdichtes Polyethylen (nachstehend abgekürzt mit HDPE) und 3) 20 % Calciumcarbonat, mit einer mittleren Partikelgröße von 1,5 µm, wurden jeweils in separaten Extrudern bei 220ºC schmelzgeknetet, aus separaten Düsen zu einer Folie extrudiert und auf die Vorder- bzw. Rückseite des 5-fach gestreckten Films laminiert, und anschließend auf 60ºC gekühlt.
- Das Filmlaminat wurde wieder auf 164ºC erhitzt und 7,5-mal in Querrichtung mittels einer Spannmaschine gestreckt, bei 166ºC getempert, auf 60ºC gekühlt und dann geschnitten, so daß ein mehrschichtiger gestreckter Filmträger mit einer dreischichtigen Struktur (A/B/C 14/30/14 µm) erhalten wird.
- Der resultierende Träger hatte eine Opazität von 14,5 % und eine Dichte von 0,93 g/cm³. Die papierartige Schicht A hatte eine Bekk-Index von 2 800 s, eine Ra von 0,23 µm und eine maximale Rauhigkeit um die Mittellinie (Rmax) von 3,3 µm (gemessen gemäß JIS B-0601). Die Rückseitenschicht 0 hatte einen Bekk-Index von 640 s, eine Ra von 0,64 µm und eine Rmax von 6,8 µm.
- Kristallviolettlacton (20 kg) wurde in einer 10%igen wäßrigen Polyvinylalkohol-Lösung (Verseifungsgrad: 98 %, Polymerisationsgrad: 500) durch Mahlen in einer 300-1- Kugelmühle während 24 h dispergiert. Separat wurden 20 kg 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan in einer wäßrigen 10%igen Polyvinylalkohol-Lösung dispergiert, indem man sie in einer 300-1-Kugelmühle 24 h mahlte. Die resultierenden zwei Dispersionen wurden mit einem Kristallviolettlacton zu 2,2- Bis(4-hydroxyphenyl)propan-Verhältnis von 1:5 gemischt. Zu einem 20 kg Aliquot der Mischung wurden 5 kg ausgefälltes Calciumcarbonat gegeben und anschließend hinreichend dispergiert, so daß eine Beschichtungszusammensetzung für eine thermisch farbbildende Schicht mit einer Kugelmühle hergestellt wurde.
- Die papierartige Schicht A des Trägers wurde mit der Beschichtungszusammensetzung auf ein Trockengewicht von 6 g/m² mit einem Luftmessercoater aufgebracht, in einem Heißlufttrockner bei 50ºC getrocknet und dann kalandriert, so daß ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.
- Eine 1%ige wäßrige Lösung eines Ethylenharnstoff-Primers wurde auf eine papierartige Schicht A des Trägers, der gemäß dem Verfahren in Beispiel 1 hergestellt wurde, auf ein Feststoffgewicht von 1 g/m² aufgebracht und getrocknet, so daß ein Träger mit einer Gesamtdicke von 60 µm und einer Opazität von 13 % hergestellt wurde. Die Primerschicht, die auf der papierartigen Schicht A haftet, hatte einen Bekk- Index von 2 900 s, eine Ra von 0,2 µm und eine Rmax von 3,0 µm Der Träger insgesamt hatte eine Dichte von 0,95 g/cm³. Die physikalischen Eigenschaften des Trägers werden in Tabelle 1 gezeigt.
- Eine thermisch farbbildende Schicht wurde dann auf dem Primer des Trägers auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 ausgebildet und so ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten.
- Ein semitransparenter Träger wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 hergestellt, außer daß das Calciumcarbonat in der papierartigen Schicht A mit calciniertem Ton mit einer Partikelgröße von 1 µm ersetzt wurde. Die physikalischen Eigenschaften des Trägers.werden in Tabelle 1 gezeigt.
- Eine thermisch farbbildende Schicht wird auf dem Primer des Trägers auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 ausgebildet und so ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten.
- Eine Harzzusammensetzung (B) mit 70 % Polypropylen mit einem MI von 0,8 g/10 min, 5 % HDPE und 25 % Calciumcarbonat wurde in einem auf 270ºC eingestellten Extruder geknetet, aus einer Düse zu einer Folie extrudiert und in einer Abkühlvorrichtung abgekühlt. Die Folie wurde dann auf 140ºC erwärmt und 5-fach in Längsrichtung gestreckt.
- Eine Harzzusammensetzung (A), umfassend a) 45 % Polypropylen mit einem MI von 4,0 g/10 min und b) 55 % Calciumcarbonat mit einer spezifischen Oberfläche von 15 000 cm²/g und einem Siebrückstand auf einem 325 mesh-Sieb von 8 ppm wurde in einem Extruder schmelzgeknetet, zu einer Folie extrudiert und auf jeder Seite des 5-fach gestreckten Films laminiert, gefolgt von Abkühlung auf 60ºC. Das Filmlaminat wurde auf 160ºC wiedererwärmt und 7,5-mal in Querrichtung mittels einer Spannmaschine gestreckt, bei 165ºC getempert, auf 60ºC gekühlt und dann geschnitten, so daß ein opaker synthetischer Papierträger mit einer dreischichtigen Struktur (Dicke, gemessen mit Elektronenmikroskop: A/B/A = 15/30/15 µm) erhalten wurde. Die physikalischen Eigenschaften des resultierenden Trägers werden in Tabelle 1 gezeigt.
- Eine Primer-Schicht und eine thermisch farbbildende Schicht wurde auf einer Seite von Schicht A des Trägers auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 bzw. Beispiel 1 aufgebracht und so ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten.
- Träger für die Beispiele 3 und 4 und die Vergleichsbeispiele 3, 4, 5 und 6 mit den in Tabelle 1 gezeigten physikalischen Eigenschaften wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 bzw. Vergleichsbeispiel 2 hergestellt, außer daß das Compoundierungsverhältnis von Calciumcarbonat und Polypropylen in der Grundschicht und der papierartigen Schicht und die Dicke der Grundschicht und der papierartigen Schicht wie in Tabelle 1 gezeigt geändert wurden.
- Eine Primerschicht und eine thermisch farbbildende Schicht wurden auf der Seite mit der Schicht A der Träger auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 bzw. Beispiel 1 aufgebracht und so ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten.
- Auf jedes der in den Beispielen 1 bis 4 und Vergleichsbeispielen 1 bis 6 hergestellten thermischen Aufzeichnungsmaterial wurde mittels eines großformatigen Thermoplotters "TM 1100", hergestellt von Graphtec Corporation (Auflösung: 16 Dot/mm; Aufzeichnungsgeschwindigkeit: 25 mm/s) ein Bild gedruckt. Die 10 gebildeten Bilder wurden bewertet in abnehmender Reihenfolge der Bildqualität mit 1 bis 10.
- Diazo-Kopien wurden von jedem aufgezeichneten Material unter den gleichen Belichtungsbedingungen gezogen. Die Klarheit der Kopie wurde bewertet und mit B (gut), C (mittel) oder F (schlecht) bezeichnet.
- Separat wurde ein kompaktes Bild auf dem thermischen Aufzeichnungsmaterial ausgedruckt. Die Aufzeichnungsdichte und Punktreproduzierbarkeit wurde bewertet und in die Stufen A (exzellent), B (gut), C (mittel) oder F (schlecht) eingeordnet.
- Außerdem wurde das Anhaften und die Papierzufuhreigenschaften bewertet und mit B (gut), C (mittel) oder F (schlecht) bezeichnet.
- Die Auswertungsergebnisse werden in der nachstehenden Tabelle 2 gezeigt. Tabelle 1 Tabelle 1 (Fortsetzung) Tabelle 2
- Wie oben beschrieben und gezeigt wurde, hat das semitransparente thermische Aufzeichnungsmaterial, das gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wird, gute Papierzufuhreigenschaft und ist zur Hochgeschwindigkeitsbedruckung geeignet. Außerdem erzeugt es high definition-Bilder, die zur praktischen Verwendung geeignet sind.
Claims (10)
1. Thermisches Aufzeichnungsmaterial, umfassend (1) einen
synthetischen Papierträger, auf dessen einer Seite (2)
eine thermisch farbbildende Schicht aufgebracht ist,
wobei dieser Träger einen biaxial gestreckten Harzfilm
(B) als Grundschicht mit einem uniaxial gestreckten
thermoplastischen Harzfilm (A), der 1 bis 8 Gew.-%
Calciumcarbonat-Pulver enthzlt, als papierartige Schicht
auf einer Seite und (C) einen uniaxial gestreckten
thermoplastischen Harzfilm, der 15 bis 55 Gew.-%
anorganisches feines Pulver enthält, als
Rückseitenschicht auf der anderen Seite enthält, wobei
die thermisch farbbildende Schicht auf der erwähnten
papierartigen Schicht (A) vorgesehen ist, bei dem (i)
der Träger eine Opazität von nicht mehr als 45 %,
gemessen gemäß JIS P-8138, hat, (ii) die papierartige
Schicht (A) einen Bekk-Index von 1 000 bis 3 500 s
(gemessen gemäß JIS P-8119) und eine mittlere Rauhigkeit
um die Mittellinie (Ra) von nicht mehr als 0,5 µm
(gemessen gemäß JIS B-0601) hat, (iii) die
Rückseitenschicht (C) einen Bekk-Index von 100 bis 900 s
und eine mittlere Rauhigkeit um die Mittellinie (Ra) von
0,6 bis 1 µm hat und (iv) der Träger eine Dichte von
0,91 bis 1,1 g/cm³, gemessen gemäß JIS P-8118 hat.
2. Thermisches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1,
wobei der Träger eine Dicke von 40 bis 100 µm hat.
3. Thermisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1
oder 2, worin das thermoplastische Harz, das Bestandteil
der papierartigen Schicht, Grundschicht und
Rückseitenschicht ist, ein Harz auf Propylenbasis ist.
4. Thermisches Aufzeichnungsmaterial nach den Ansprüchen 1,
2 oder 3, wobei der Träger eine Opazität von 5 bis 28 %
(gemessen gemäß JIS P-8138) hat.
5. Thermisches Aufzeichnungsmaterial gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 4, wobei das anorganische feine Pulver
in der Rückseitenschicht (C) Calciumcarbonat ist.
6. Thermisches Aufzeichnungsmaterial gemäß einem der
Ansprüche 2 bis 5, wobei der Träger eine Dicke von 55
bis 70 µm hat.
7. Thermisches Aufzeichnungsmaterial gem-ß einem der
Ansprüche 1 bis 6, wobei die papierartige Schicht (A)
eine mittlere Rauhigkeit um die Mittellinie (Ra) von
nicht weniger als 0,4 µm hat (gemessen gemäß JIS B-
0601).
8. Verfahren zur Herstellung eines thermischen
Aufzeichnungsmaterials gemäß einem der Ansprüche 1 bis
7, umfassend die folgenden Schritte:
i) Aufbringen des Materials, das die thermisch
farbbildende Schicht bildet, auf der Trägerschicht,
ii) Trocknung des aufgebrachten Films und
iii) Kalandrieren des resultierenden Materials.
9. Verwendung eines thermischen Aufzeichnungsmaterials
gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 zur Ausbildung eines
Bildes.
10. Verwendung gemäß Anspruch 9 beim Zeichnen.
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1994
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