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DE1171545B - Abschirmblende zum zeitweiligen Strahlen-schutz bei Montagearbeiten an Rohreinfuehrungen in radioaktiv verseuchte Raeume - Google Patents

Abschirmblende zum zeitweiligen Strahlen-schutz bei Montagearbeiten an Rohreinfuehrungen in radioaktiv verseuchte Raeume

Info

Publication number
DE1171545B
DE1171545B DEB65385A DEB0065385A DE1171545B DE 1171545 B DE1171545 B DE 1171545B DE B65385 A DEB65385 A DE B65385A DE B0065385 A DEB0065385 A DE B0065385A DE 1171545 B DE1171545 B DE 1171545B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen
pipe
during assembly
assembly work
radiation protection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB65385A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Braeuner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DEB65385A priority Critical patent/DE1171545B/de
Publication of DE1171545B publication Critical patent/DE1171545B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F7/00Shielded cells or rooms
    • G21F7/005Shielded passages through walls; Locks; Transferring devices between rooms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Structure Of Emergency Protection For Nuclear Reactors (AREA)

Description

  • Abschirmblende zum zeitweiligen Strahlenschutz bei Montagearbeiten an Rohreinführungen in radioaktiv verseuchte Räume Bei Anlagen mit radioaktiver Gefährdung, z. B. bei Kernreaktoranlagen oder Isotopenlaboratorien bzw. Betrieben, in denen radioaktive Substanzen verarbeitet werden, liegt häufig die Aufgabe vor, Organe des Arbeitskreislaufes, z. B. Pumpen, Ventile, Behälter od. dgl., von den zugehörigen Rohrleitungen zu trennen und nach Vornahme etwa einer Reparatur wieder anzuflanschen. Die Durchführung derartiger Reparaturen war bisher nur möglich, wenn über die zu bearbeitenden Stellen bzw. zu trennenden Stellen eine Abschirmung gelegt und die erforderliche Operation durch Fembedienungswerkzeuge ausgeführt wurde. Derartige Arbeiten sind außerordentlich aufwendig und zeitraubend und setzen außerdem voraus, daß die zu bearbeitenden Kreislauforgane bzw. Rohrleitungen für die Bedienung mittels Fernwerkzeug geeignet sind.
  • Die Erfindung will diese Schwierigkeiten beheben. Sie bezieht sich auf eine Abschirmblende zum zeitweiligen Strahlenschutz bei Montagearbeiten an Rohreinführungen in radioaktiv verseuchte Räume und besteht in der Unterteilung der die Rohreinführung umschließenden Blende in ein halbkreisförmiges Hauptstück und zwei an das Hauptstück angelenkte Kreissektoren sowie in einer Führungstasche, die bei der Einführung der Abschirmblende die herabhängenden Kreissektoren zu einer strahlungssicheren Kreisblende schließt.
  • In den A b b. 1 bis 4 ist eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Abschirmblende dargestellt.
  • A b b. 1 zeigt eine aus drei Segmenten bestehende Abschirmblende in Vorderansicht, A b b. 2 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Anordnung in Verbindung mit einem auswechselnden bzw. zu verarbeitenden Kreislauforgan; in A b b. 3 ist die erfindungsgemäße Abschirmblende in geschlossenem Zustand, und in A b b. 4 sind die überlappten Segmente im Schnitt A-B dargestellt.
  • Gemäß A b b. 1 besteht die Abschirmblende aus drei einzelnen Segmenten 1, 2, 3. Segment 1 hat die Form eines Halbkreises und Segment 2 bzw. 3 jeweils die Form eines Viertelkreises. Die drei Segmente ergänzen sich zu einer Kreisfläche. An das Segment 1 sind in den Verbindungspunkten 4 a bzw. 4 b die Segmente 2 bzw. 3 angelenkt. Das tragende Segment 1 hängt an einer Hebevorrichtung 5, beispielsweise einem Seil oder einem Gestänge. Mittels dieser Vorrichtung kann die Segmentanordnung in eine Tasche 10 herabgelassen werden. Diese Führungstasche 10 hat die Aufgabe, die Segmente so zu führen, daß sich die einzelnen Segmente um das Rohr 6 schließen und zu einer Kreisfläche ergänzen. Nach dem Einbringen der erfindungsgemäßen Anordnung kann die Führungstasche 10 durch einen Deckel 11 verschlossen werden. In einer nicht dargestellten Abwandlung der Erfindung kann jedoch auf die Tasche 10 verzichtet werden. Es ist dann erforderlich, daß die Schließbewegung der Abschirmblende mit einem Schließseil gesondert durchgeführt wird. Eine derartige Anordnung läßt sich analog zu dem Schließmechanismus eines Greifers bei Hebezeugen ausführen.
  • In der Anordnung nach A b b. 2 soll beispielsweise das Rohr 6 unter Zuhilfenahme der erfindungsgemäßen Abschirmblende abgetrennt werden. Dieses Rohr 6 führt aus dem Core eines Reaktors, d. h. aus einem stark radioaktiv verseuchten Raum, nach außen. Vor dem Abtrennen der Rohrleitung 6 muß naturgemäß der Arbeitskreislauf unterbrochen werden, so daß im Inneren des Rohres 6 sich kein radioaktives Medium befindet. Diese Abtrennung kann z. B. durch ein Ventil 14 erfolgen. Aus Sicherheitsgründen ist das Rohr 6 mit einer Abschirmung 7 aus einem schweren Stoff, z. B. Blei, versehen. Da speziell bei einem Hochtemperaturreaktor die mit dem Bleimantel 7 umgebene Rohrleitung 6 infolge der thermischen Ausdehnung eine gewisse Bewegungsfreiheit besitzen muß, ist die Öffnung für die Durchführung dieses Rohres durch den Betonmantel 12 entsprechend groß. Sie ist mit einem Stahlmantel 8 ausgekleidet, der in bekannter Weise an der Betonaußenfläche mit einem Flansch befestigt ist. Die Betonabschirmung 12 ist ein Teil der biologischen Abschirmung des Reaktors. In dem freien Zylinderraum 9 zwischen der Abschirmung 7 und dem Stahlmantel 8 kann eine Isolation, z. B. eine Wärmeisolation, mit geringer Schutzwirkung eingefüllt sein. Damit ist eine kreisringförmige Fläche zwischen den Rohren 7 und 8 für die radioaktive Strahlung unabgeschirmt. Während des ungestörten Betriebes entsteht hierdurch keine Gefährdung, weil die in der Reaktortechnik üblichen Abschirmmaßnahmen ausreichen.
  • Soll eine Reparatur der oben beschriebenen Art durchgeführt werden, so ist es erforderlich, den Zylinderraum 9 zwischen der Abschirmung 7 und dem Stahlmantel 8 nach außen hin zusätzlich abzuschirmen. Diese Aufgabe erfüllt die erfindungsgemäße Abschirmblende, die den verseuchten Raum strahlendicht abschließt. Die bereits beschriebene Führungstasche 10, die in den Flansch des Stahlmantels 8 angeschweißt ist, kann bis zur Behälterwand 13 verlängert werden, die bei Hochtemperaturreaktoren üblicherweise vorhanden ist.
  • In der A b b. 3 ist die Abschirmblende in geschlossenem Zustand dargestellt. Aus der A b b. 4 ist zu erkennen, daß sich die einzelnen Segmente strahlensicher überlappen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Abschirmblende zum zeitweiligen Strahlenschutz bei Montagearbeiten an Rohreinführungen in radioaktiv verseuchte Räume, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h die Unterteilung der die Rohreinführung umschließenden Blende in ein halbkreisförmiges Hauptstück (1) und zwei an das Hauptstück angelenkte Kreissektoren (2, 3) sowie durch eine Führungstasche (10), die bei der Einführung der Abschirmblende die herabhängenden Kreissektoren zu einer strahlungssicheren Kreisblende schließt.
  2. 2. Abschirmblende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptstück (1) mit einem Betätigungsorgan (5), z. B. einem Seil, verbunden ist, mit dessen Hilfe die Blende mittels Fernwerkzeug in die Führungstasche (I.0) einführbar ist.
  3. 3. Abschirmblende nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungstasche (10) unmittelbar an den Stahlmantel (8) für die Auskleidung der Rohreinführungsöffnung angeschweißt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1042 323; Patentschrift Nr. 19 752 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
DEB65385A 1961-12-30 1961-12-30 Abschirmblende zum zeitweiligen Strahlen-schutz bei Montagearbeiten an Rohreinfuehrungen in radioaktiv verseuchte Raeume Pending DE1171545B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2611303A1 (fr) * 1987-02-24 1988-08-26 Atomic Energy Authority Uk Enceinte blindee pour la manutention de produits radioactifs
US4801423A (en) * 1986-04-14 1989-01-31 Combustion Engineering, Inc. Radiation shielding door assembly

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19752C (de) * SEELIG & COMP, in Berlin Neuerungen an dem Verfahren und Apparat zur Herstellung von Feinsprit direkt aus der Maische
DE1042323B (de) * 1956-05-19 1958-10-30 Arno Fischer Absperrvorrichtung mit Aufnahmekammer fuer das oder die Verschlussstuecke

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