DE2064244A1 - Verfahren und Vorrichtung zum kontaminationsfreien Ein- oder Ausbau von Objekten durch eine Öffnung in einer Wand - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum kontaminationsfreien Ein- oder Ausbau von Objekten durch eine Öffnung in einer WandInfo
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Description
GESELLSCHAFT FÜR 75 Karlsruhe, den 9. November I97O
KERNFORSCHUNG MBH PLA 70/53 Ga/sz
Verfahren und Vorrichtung zum !contaminationsfreien Ein- oder Ausbau
von Objekten durch eine Öffnung in einer Wand"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontaminationsfreien Ein-
oder Ausbau von Objekten durch eine Öffnung in einer Wand von z.B.
Heißen Zellen mittels einer Vorrichtung, die aus der Kombination
von Doppeldeckelsystemen und einem beidseitig verschließbarem Balg.
besteht.
Es sind Einrichtungen bekannt (DAS 1 218 2J55), mit denen Gegenstände
aus einem ersten abgeschlossenen Raum in einen zweiten ebenfalls
abgeschlossenen Raum ein- und auszuschleusen sind, ohne daß dabei die zur Umgebung weisenden Außenflächen bzw. Abschlußdeckel
der einzelnen Räume kontaminiert werden. Diese Einrichtungen bedie-r
nen sich einer Doppeldeckelvorrichtung als gasdichten Verschluß für zwei miteinander korrespondierende Öffnungen zweier Behälter,
insbesondere solchen für die Aufnahme von radioaktiven Stoffen,
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bestehend aus zwei mit je einer Dichtung versehenen Verschlußdeckeln
und einem Verriegolungsrneehani.smui::, bsi dem radial bewegbare Verriegelungselemente
durch ein eine axial eingeleitete Kraft übertragendes Bauteil bewegt werden. Die beiden Deckel bestehen jeweils
in an sich bekannter Weise aus zwei axial gegeneinander bewegbaren
Teilen mit einer an ihrem Umfang zu einer konischen Nut zur Aufnahme
der Dichtungsringe ausgearbeiteten Trennfuge, wobei die Deckelpaare
Federn und Schraubstifte aufweisen, die die Außen- und Innenteile
der beiden Deckel gegeneinander drücken und die Schraubstifte in diesem Zustand über den Außenflächen der Deckel derart hervorstehen,
daß sie die Außenflächen der jeweils gegenüberliegenden Deckel gerade berühren, wenn der Behälter an der Dichtung anstößt.
Das axial bewegbare Bauteil ist ein Kolben, an dem durch eine Feder
in Greifstellung gehaltene Greifbacken angelenkt sind, die in eine
entsprechende Öffnung im Außenteil des unteren Deckels eingreifen,
wobei die Greifhaken an ihrem Schaft Nocken aufweisen, die in Aussparungen in den den Kolben führenden Zylinder eingreifen.
Bei diesen Einrichtungen ist aber der Ausgangs- und Endzustand,
insbesondere der der Abschlußelemente der einzelnen Räume, gleich,
d.h. vor und nach einem Ein- oder Ausschleusvorgang verschließen die gleichen Abschlußelemente die Schleusenöffnungen der am ,Schleusenvorgang
beteiligten Räume. Mit einem derartigen einzigen Doppeldeckelsystem ist es dahingegen nicht möglich, einen Gegenstand aus einem
Raum in einen anderen Raum zu bringen, wobei der Abschlußdeckel des einen Raumes fest mit dem Gegenstand verbunden bleibt, und danach
die beiden Räume voneinander zu trennen, ohne daß dabei der eine Raum nicht durch eine meist strahlende Öffnung (radioaktiv strahlende
Öffnung bei Heißen Zellen) freigelegt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, ein Verfahren zu bieten, das
sich an sich bekannter Doppe]deckelsysterne bedient und .'as Wechselvorgänge
von an Abschlußdeckeln eines kontaminierter; Raumes befestigten
Gegenständen gefahrlos geblattet.
" " BAD
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Ein erfindungsgemäßer. Verfahren sieht d<\her als Lösung vor, daß
der eine Abschlußflansch des Balges mi1 einem Abschlußf lamch der
öffnung zu einer Verbindungsstelle gekoppelt wird, daß der- am Abschlußflanseh
des Balges befindliche Abschlußdeckel mit einem den Anschlußflansch der öffnung gasdicht abschließenden Deckel, an dem
die Objekte befestigt sind, zu einem ersten Doppeldeckelsystem zusammengeschlossen
wird, daß dieses erste Doppeldeckelsystem catnt den Objekten in den Innenraum des Balges bewegt wird, daß ein im
Innenraum des Balges gelagertes zweites Doppeldeckelsystem zur Verbindungsstelle geführt und das eine Teilelement an den Abschlußflansch
der öffnung und das andere Teilelement am Abschlußfiansch
des Balges angeschlossen wird, und daß danach die beiden Teilelemente
des zwoj ten Doppeldeckelsystems voneinander unter Trennung
der Verbindungsstelle gelöst werden. Dabei kann das zweite Doppeldeckelsystem von Hand durch die elastische Oberfläche des Balges
zur Verbindungsstelle bewegt werden. Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung kann vorsehen, daß das zweite Doppeldeckelsystem
maschinell mittels Greifwerkzeugen, die innerhalb des Balges angeordnet und von außerhalb des Balges betätigbar sind,
zur Verbindungsstelle bewegt wird. Weiterhin ist es möglich, den Balg bei der Einführung des zu schleusenden Objektes in seiner
axialen Längsausdehnung zu verändern.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist gekennzeichnet durch einen an der öffnung angeschlossenen Abschlußflansch,
in dessen Innern ein den Deckel des Objektes fest und dicht halterndes Rohrstück mittels Verbindungsstücken am Abschlußflansch
eingefügt ist, durch einen Abschlußdeckel des Balges, der in einem Abschluß!'lansch des Balges dicht und fest mittels weiterer
Verbindungsstücke gehalten ist, durch eine Schraubverbindung für die dichte Zuεammeηfügung von Deckel und Abschlußdeckel, durch
eine Ausnehmung im Balg, in dor das ;;,v;eite DoppeldcckelcysteT. angeordnet
int, dessen eines Teilelement in den Abcchlußflansch der
öffnung fest und dicht und decr.cn anderes Teilelement in den Abcchlußflansch
fest und dicht oirifügbnr ist. Das zweite Doppeldeckelsystem
ist durch einn weitere Schraubverbindung in das erste und
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20642U
_ 4
zweite Teilelernent koppel- bzw, trennbar.
zweite Teilelernent koppel- bzw, trennbar.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles mittels 'der
Figuren 1 - ) im folgenden näher erläutert:
Figur 1 zeigt den Ankoppelvorgang von Balg und Öffnung einer Wand in einer Heißen Zelle.
Figur 2 stellt eine Zwischenstellung und die Endstellung des Schleusvorganges dar.
Figur 3 stellt ebenfalls zwei Stellungen des Schleusvorganges dar.
In Figur 1 ist die Abschirmwand 1 einer Heißen Zelle 2 dargestellt,
durch welche eine öffnung J in den Außenraum 4 geführt ist. In der
öffnung 3> ist ein Manipulator 5 angeordnet, welcher aus der Heißen
Zelle entfernt werden soll. Der Deckel 6 des Manipulators 5 ist
über eine Dichtung 8 an einem Rohrstück 7 befestigt, welches in dem Flansch 9 mittels mit den Dichtungen 11 abgedichteter und schräg
durch die Wandung des Flansches 9 geführter Schrauben 10 bzw. Verbindungsstücken
befestigt ist. Das Rohrstück 7 ist mittels der
Dichtung 12 gegenüber dem Außenraum 4 abgedichtet, wobei die eine Stirnfläche des Rohrstückes zu einem Wulst 12 ausgebildet ist, der
mit seiner schneidenförmigen Umrandung auf dieser Dichtung 12 aufliegt.
Vor dem Deckel 6 des Manipulators 5 und dem Flansch 9 liegt ein
Balg 14, der aus durchsichtigem Material bestehen kann und dessen Außenumfang mittels einer Spiralfeder 15 oder Einzelringen 15 auf
einem bestimmten Maß gehalten ist. Die Länge des Balges 14 ist variierbar.
An einem Teil des Außenumfanges des Balges 14- ist eine Ausnehmung 16, z.B. eine sackförmige Ausnehmung, angebracht, in
welcher sich ein zweites Doppeldeckelsystem 17 mit den Teilelementen l8 und 19 sowie eine dje beiden Teilelemente l8 und I9 verbindende
Sehraubverbindung 20 angeordnet ist.
Der Balg 14 ist an seinem einen dem Deckel 6 des Manipulators 5
zugewandten Ende mit einem Abschlußdeckel ?.\ versehen, der in einem
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■
:
BAD ORIGINAL
Plansch 22 am Balgende mit den ebenfalls schräg durch don Plansch
22 geführten und abgedichteten Schrauben 2J> bzw. Verbindungsstücken
arretiert ist. Am Abschlußdeckel 21 können Schraubverbindungen dicht angebracht sein, welche von seinem Inneren zu bedienen und
im Gegengewinde 26 im Deckel β des Manipulators 5 einschraubbar sind.
Wie in Figur 1 dargestellt wird der Balg 14 und insbesondere der
Abschlußdeckel 21 des Flansches 22 des Balges 14 an den Plansch an der öffnung 3 der Absehirmv/and 1 herangeführt. Die äußere Stirnfläche
des Flansches 22 des Balges 14 weist einen nach innen gerichteten
Wulst 25 auf, dessen schneidenförmige Umrandung ebenfalls zwischen den entlang den Stirnflächen des Flansches 9 und des Abschlußdeckels
21 umlaufenden Dichtungen 12 und J52 bei der Kopplung des Balges 14 mit dem Flansch 9 zur Auflage kommt. Die schneidenförmigen
Umrandungen des Wulstes 1J> am Deckel 6 des Manipulators
"5 und des Wulstes 25 liegen in dieser Stellung sich nahezu
berührend gegenüber.
Bei dem Kopplungsvorgang des Deckels 6 mit dem Abschlußdeckel 21 wird die Schraubverbindung 24 im Gewinde 26 im Deckel 6 eingeschraubt.
Dann werden die Schrauben 10 bzw. Verbindungsstücke im Flansch 9 und die Schrauben 2j5 bzw. Verbindungsstücke im Plansch
22 gelöst. Danach wird die Längsausdehnung des Balges 14 vergrößert
(von Hand oder maschinell) und das nunmehr von dem Abschlußdeckel 21 und dem Deckel 6 gebildete erste Doppeldeckelsystem über eine
Haltevorrichtung 27 im Inneren des Balges 14 mitsamt dem Manipulator
5 vollkommen in den Innenraum des Balges 14 eingeführt. Der Kopplungsvorgang des Abschlußdeckels 21 sowie des Deckels 6 ist im
unteren Teil der Figur 2 dargestellt.
In Fig. 35 1st eine Stellung dargestellt, in welcher der Manipulator
5 mit dem ersten Doppeldeckelsystem (Deckel 6 und Abschlußdeckel 21) vollständig im Innenraum des Balges 14 untergebracht ist. Nach
diesem Vorgang sind der Innenraum des Balges 14 und die öffnung 3
in der Abschirmwand 1 frei miteinander verbunden.
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.. 6 -■·
Anschließend kann von Hand das zweite Doppeldeckelsystem I7 in der
Ausnehmung ]6 vom Außenraum" 4 an die korrespondierenden öffnungen
(Verbindungsstelle des Balges 3Λ und der Öffnung j5) herangeführt
werden. Das zweite Doppeldeckelsystem I7 wird dabei derart in die
Verbindungsstelle eingefügt, daß das eine Teilelement 18 in den Plansch 9 und das zweite Teilelement I9 wiederum in den. Plansch 22
paßt. Dabei kommt ein Wulst 28, der an einer Stirnfläche des Teil- · elementes l8 angeordnet ist, auf der Dichtung 12 in der Stirnfläche
des Flansches 9 dicht zur Auflage. Das Teilelement I9 ist gegenüber
dem Teilelement 18 und insbesondere der Raum zwischen den Deckeln 3>O und 31 der beiden Teilelemente über eine Dichtung 29
in der einen Stirnfläche des Teilelementes 19, die ebenfalls auf ~
dem Wulst 28 des Teilelementes 18 aufliegt, abgedichtet. Weiterhin kommt die Dichtung 29 (beim Kopplungsvorgang) mit einem Teil auf
dem Wulst.25 an der Stirnfläche des Flansches 22 des Balges 14
dicht zur Auflage, so daß der Innenraum des"Balges 14 und der Innenraum
der öffnung 3 wieder voneinander dicht getrennt sind. Daraufhin
werden das Teilelement 18 und das Teilelement 19-mit den Schrauben
10 im Flansch 9 an der öffnung J5 und den Schrauben 2j5 am
B'lansch 22 des Balges 14 arretiert. Daran anschließend wird mit
der Schraubverbindung 20 (von Hand oder mittels Einrichtungen innerhalb des Balges 14) die Verbindung der beiden Teilelemente l8
und 'I9 des zweiten Doppeldeckelsystems I7 getrennt und die Verbindung
der beiden Flansche 22 und 9 des Balges 14 bzw. der öffnung 3
voneinander getrennt.
In Figur 2 ist im oberen Teil der Zeichnung der getrennte Zustand
des Balges 14 und der öffnung 3 in der Abschirmwand 1 dargestellt.
Im Innenraum des Balges 14 ist der Manipulator mit dem ersten Doppeldeckelsystem
(Rohrstück 'f, Deckel 6, AbschlußJeokel 21, Dichtung
32) geschützt eingeführt, Der Zwischenraum zwischen den Deckeln 6 und 21 bleibt ebenfalls geschützt und kann nicht kontaminiert
werden. Das Teilelement I9 mit dem Abschlußdeckel 31 und
das Teilelement „18 mit seinem Deckel ;50 schließen in diesem getrennten
Zustand von Balg 14 und Flansch 9 die öffnung 3>
in der Absuhirmwand 1 bzw. im Balg 14 gegenüber der Umgebung vollkommen
. -. 7 - . . 209829/0233
— '7 —
dicht ab. Die Deckel 30 bzw. 31 der Teile]emente l8 und 19 des
zweiten Doppeldeekelsystems 17 sind nach außen hin nicht kontaminiert.
Der Einschleusvorgang des Manipulators 5 aus dem Innenraum
des Balges 14 in die öffnung 3 in der Abschirmwand 1 kann
z.B. nach einer Reparatur am Manipulator 5 in umgekehrter Reihenfolge
vorgenommen werden. Nach beendetem Einschleusvorgang sind dann der Deckel 6 des Manipulators 5 und der Abschlußdeckel 21 des
Balges, sowie die Deckel 30 und 31 der beiden Teilelemente l8 und
19 auch weiterhin nicht kontaminiert, so daß der Balg 14 wiederum
vom Plansch 9 an der Öffnung 3 getrennt v/erden kann. Der Balg 14
ist dann mit dem Abschlußdeckel 21 verschlossen, während das zweite
Doppeldeckelsystem I7 in seiner Ausnehmung l6 im Balg 14 lagert.
Es ist durchaus möglich, den Balg 14 nicht aus einem Plastikmaterial
herzustellen, sondern anstelle des Balges 14 ein teleskojjartig
ver.längerbares Rohr zu verwenden. Weiterhin ist es denkbar, innerhalb des Balges 14 bzw. des Rohres von außerhalb betätigbare Greifvorrichtungen anzuordnen, mit denen das zweite Doppeldeckelsystem
17 bzw. der Manipulator 5 bewegt werden können. Zur Aufbewahrung des zweiten Doppeldeckelsystems I7 muß allerdings bei Verwendung
eines Rohres eine entsprechende Ausnehmung mit Gefäß am Rohr selbst
angeordnet sein. Besteht bei Verwendung eines Rohres der Anlaß, das Rohr aus Metall herzustellen (z.B.'aufgrund aus der öffnung
der Heißen Zelle austretender Gamma-Strahlung) so können in der
Rohrwandung geschützte öffnungen mit z.B. Bleiglasfenstern oder dergleichen angeordnet v/erden, durch Vielehe die den Manipulator
aus der öffnung 3 ziehende bzw. das zweite Doppeldeckelsystem I7
handhabende Werkzeuge und deren Bewegungen zu beobachten bzw. zu lenken sind.
SAD
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Claims (9)
1.!Verfahren zum kontaminationsfreien Ein- oder Ausbau von Objekten
—durch eine 'Öffnung In einer Wand von z.B. Heißen Zellen mittels
einer Vorrichtung, die aus der Kombination von Doppeldeckelsystemen
und einem beidseitig verschließbarem Balg oder, dergl. besteht.»
dadurch gekennzeichnet, daß der eine Abschlußflansch
(22) des Balges (.TA) mit einem Abschlußflansch (9) der öffnung ■
(3) zu einer gasdichten Verbindungsstelle (9, 22) gekoppelt wird, daß ein gasdicht im Abschlußflansch (22) des Balges (lh)
• sitzender Abschlußdeckel (21) mit einem den Abschlußflansch (9)
der öffnung (3) gasdicht abschließenden Deckel (6) an dem die Objekte (5) befestigt sind,, zu einem ersten Doppeldeckelsystem"
(6, 21) zusammengeschlossen wird, daß dieses erste Doppeldeckelsystem (6, 21) mitsamt den Objekten (5) in den Innenraum des
Balges (lh) bewegt wird, daß ein im Innenraurn des Balges (lh) gelagertes zweites Doppeldeckelsystem (17) zur Verbindungsstelle
(9, 22) geführt und das eine Teilelement (18) an den Abschlußflansch
(9) der öffnung (3) und das andere Teilelement
(19) am Absehlußfla.nsch (22) des Balges (lh) dicht angeschlossen
wird, und daß danach die beiden Teilelemente (13) und (19) des - zweiten Doppeldeckelsystems (17) voneinander unter gleichzeitiger
Trennung der Verbindungsstelle (9, 22) gelöst werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Doppeldeckelsystem (I7) von Hand durch die elastische Oberfläche
des Balges (lh) zur Verbindungsstelle (9, 22) bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Doppeldeckelsystem (17) maschinell mittcLs Greifwerkzeugen,
die innerhalb des Balges (lh) angeordnet und von außerhalb des Balges (lh) betätigbar sind, zur Verbindungsstelle (9, 22) bewegt
wird.
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4. Verfahren nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Balg (I1I) bei dei1 Einführung des zu schleusenden
Objektes (5) in seiner axialen Längsauudehnung verändert wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch ein an der öffnung
(j5) angeschlossenen Abschlußflansch (9), in dessen Inneren ein den Deckel (6) des Objektes (5) fest und dicht halterndes
Rohrstück (7) mittels Verbindungsstücken (10) am Absehlußflansch
(9) eingefügt ist, durch einen AbschluIBdeckel (21) des Balges
(14), der in einem Abschlußflansch (22) des Balges dicht und fest mittels weiterer Verbindungsstücke (2j5) gehalten 1st, durch
eine Schraubverbindung (24) für die dichte Zusamnienfügung von
Deckel (6) und Abschlußdeckel (21), durch eine Ausnehmung (l5) im Balg (14), in der das zweite Doppeldeckelsystem (17) angeordnet
ist, dessen eines Teilelement (18) in den Abschlußflansch (9) der Öffnung (3>) fest und dicht und dessen anderes Teilelement
(19) in den Abschlußflansch (22) des Balges (14) fest und dicht einfügbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5j dadurch gekennzeichnet, daß im
Innern des Balges (14) eine den Innendurchmesser des Balges (14) bestimmende verlänger- oder verkürzbare Feder (15) oder einzelne
Teilringe angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Balg (l4) ein teleskopartig verlängerbares Rohr ist.
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|---|---|---|---|---|
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| JPH0739056B2 (ja) * | 1988-10-17 | 1995-05-01 | 三菱電機株式会社 | ワイヤ放電加工装置 |
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| BE777478A (fr) | 1972-04-17 |
| GB1337069A (en) | 1973-11-14 |
| NL7117460A (de) | 1972-07-03 |
| DE2064244B2 (de) | 1979-01-04 |
| FR2120085B3 (de) | 1974-02-15 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |