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DE1171485B - Verfahren zum Herstellen von elektrischen Bau-elementen nach Art der gedruckten Schaltungen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von elektrischen Bau-elementen nach Art der gedruckten Schaltungen

Info

Publication number
DE1171485B
DE1171485B DE1961P0027629 DEP0027629A DE1171485B DE 1171485 B DE1171485 B DE 1171485B DE 1961P0027629 DE1961P0027629 DE 1961P0027629 DE P0027629 A DEP0027629 A DE P0027629A DE 1171485 B DE1171485 B DE 1171485B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base material
etched
layer
areas
conductive material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961P0027629
Other languages
English (en)
Inventor
Raymond J Keogh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kollmorgen Corp
Original Assignee
Photocircuits Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Photocircuits Corp filed Critical Photocircuits Corp
Publication of DE1171485B publication Critical patent/DE1171485B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/26Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors consisting of printed conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)
  • Manufacturing Of Printed Circuit Boards (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von elektrischen Bauelementen nach Art der gedruckten Schaltungen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen von elektrischen Bauelementen nach Art der gedruckten Schaltungen und insbesondere zum Herstellen von Rotoren für elektrische Motoren und Generatoren mit axialem Luftspalt.
  • übliche elektrische Bauelemente nach Art der gedruckten Schaltungen werden in der Regel derart hergestellt, daß man von einem Hartpapier oder ähnlichem Basismaterial ausgeht, das mit einer Metallfolie kaschiert ist. Diese wird teilweise entsprechend dem Leitermuster abgedeckt und sodann das nicht abgedeckte Metall durch einen Ätzvorgang entfernt, so daß die Metallfolie nur dort erhalten bleibt, wo sie gewünschten Leiterbahnen entspricht. Ein schwerwiegender Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß es zu seiner Ausführung stets des metallfolienkaschierten Kunststoffbasismaterials bedarf; diese Methode eignet sich daher ausschließlich für diese eine Art von Ausgangsmaterial und ist beispielsweise vollkommen ungeeignet, wenn als Träger für die Leiterzüge Metalle, ferromagnetische Werkstoffe oder Keramik benutzt werden soll.
  • Dieser Nachteil macht sich besonders störend bemerkbar bei der Herstellung von Rotoren nach Art gedruckter Schaltungen, da für solche, insbesondere zur Anwendung in Wechselstrommotoren und Generatoren mit axialem Luftspalt ein Basismaterial mit magnetischen Eigenschaften erforderlich ist. Ebenso ist es ungeeignet für die Anfertigung von elektrischen Bauelementen zur Verwendung bei höheren Temperaturen, da metallkaschierte Kunststoffe diesen nicht standhalten. Wohl aber ist dies der Fall für Keramik, Glas od. dgl.
  • Es ist ferner bekannt, gedruckte Schaltungen dadurch herzustellen, daß man eine mit einem Kleber versehene Metallfolie vermittels eines dem gewünschten Leitermuster nachgebildeten Stempels, der erhitzt ist, in eine nicht vollständig ausgehärtete Kunststoffträgerplatte, beispielsweise in eine Phenolharz oder Melaminharzplatte eindrückt und dieserart eine Prägung herstellt. Hierbei sind die Fohenteile, welche dem gewünschten Leitermuster entsprechen, eingepreßt, indessen die überflüssigen Folienteile erhaben liegen und in einem nachfolgenden Arbeitsgang, beispielsweise durch Abschleifen, entfernt werden.
  • Dieses Verfahren hat sich bis jetzt in die Praxis nicht einführen können, da es bei gleicher Unwirtschaftlichkeit bezüglich des Kupferverbrauches lediglich ungleich komplizierter ist als das vorangehend beschriebene, übliche Folienätzverfahren. Es weist wie dieses als schwerwiegenden Nachteil auf, daß es lediglich für eine ganz bestimmte Sorte von Basismaterial verwendbar ist, und zwar lediglich für nicht voll ausgehärtete Kunststoffplatten.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es., die vorbeschriebeen Nachteile der bekanntgewordenen Verfahren zu vermeiden, insbesondere aber Bauelemente nach Art der gedruckten Schaltungen - und hier besonders Rotoren dieser Art für elektrische Maschinen mit axialem Luftspalt - auf einer Vielzahl geeigneter Materialien, einschließlich magnetischen Werkstoffen, üblichen Nichtleitern, Keramik, Glas und Metallen auszubilden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, daß die Oberfläche eines geeigneten Basismaterials durch Atzen in, bestianmten, einem vorgegebenen Muster entsprechenden Gebieten abgebaut wird, daß sodann die ganze Oberfläche des Basismaterials, bestehend aus geätzten und urgeätzten Teilen, mit leitfähigem Material überzogen wird und daß dieses leitfähige Material von den Gebieten, welche nicht geätzt worden waren, wieder entfernt wird.
  • Zum Herstellen des Ätzmusters auf der Basismaterialoberfiäche kann man sich zweckmäßigerweise der bekannten Verfahren bedienen, einschließlich der sogenannten Lichtdruckverfahren. Ebenso kann man sich hierzu der Verfahren bedienen, bei denen galvanisch oder stromlos entsprechende Metalldeckschichten ausgebildet werden.
  • Hierbei werden alle jene Oberflächen, welche nicht abgeätzt werden sollen, durch Aufbringen einer Schutzschicht abgedeckt. Beispielsweise kann das Muster der nicht abzuätzenden Oberflächengebiete im Photodruck hergestellt werden. Nach dem Ätzen wird zweckmäßigerweise die Abdeckschicht entfernt und sodann, vorzugsweise durch galvanische Abscheidung, eine leitfähige Schicht, beispielsweise eine Kupferschicht, auf der ganzen Oberfläche des Basismaterials, also sowohl auf den geätzten als auch auf den ungeätzten Gebieten aufgebaut. Anschließend wird die auf den nicht abgeätzten Gebieten des Basismaterials aufgebaute, leitfähige Metallschicht, vorzugsweise durch Planschleifen, entfernt.
  • Dieses erfindungsgemäße, im nachfolgenden noch näher beschriebene Verfahren zum Herstellen von elektrischen Bauelementen nach Art der gedruckten Schaltungen eignet sich besonders vorteilhaft zur Anfertigung von Rotoren für Maschinen der eingangs erwähnten Art mit axialem Luftspalt. Für derartige Wechselstrom-Induktions-Motoren ist vorgeschlagen worden, als Rotor eine Eisenscheibe zu verwenden, welche auf der Seite, welche der, vorzugsweise gedruckten Feldwicklung zugekehrt ist, eine Kupferauflage besitzt. Die in dem Kupfer durch den wechselnden Magnetfluß hervorgerufenen Ströme führen zum Ausbilden eines Drehmomentes und damit zu einer Drehbewegung des Rotors. Um die magnetische Kupplung zwischen dem Rotor und der Statorwicklung zu verbessern, ist es wünschenswert, einen Teil der Kupferauflage durch ein magnetisches Material zu ersetzen, um auf diese Weise den wirksamen Luftspalt zu verringern und so die Feldstärke zu erhöhen.
  • Für die wirtschaftliche und technisch einfache Herstellung solcher Rotoren nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann als Basismaterial ein Stoff mit geeigneten, magnetischen Eigenschaften dienen, beispielsweise eine Scheibe aus magnetisch weichem Eisen. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, als Basismaterial eine Scheibe zu benutzen, die durch Aufwickeln eines Blechstreifens aus Material mit geringen Verlusten, beispielsweise aus Si-legiertem Blech, hergestellt wird. Um einer solchen gewickelten Scheibe den erforderlichen mechanischen Halt zu geben, kann diese vorteilhafterweise mit einer dünnen Stahlscheibe mechanisch fest verbunden werden.
  • Im folgenden soll die Erfindung an Hand einer beispielsweisen Darstellung näher beschrieben werden. F i g. 1 zeigt einen Rotor für eitre elektrische Maschine mit axialem Luftspalt, welche nach dem erfindungsgemäßen HersmIlverfahren angefertigt ist.
  • F i g. 2 zeigt den gleichen Rotor im Schnitt und die F i g. 3 a bis 3f sind Teil-Schnitt-Darstellungen einzelner Verfahrensstufen.
  • In F i g. 1 ist ein Rotor, wie er für Wechselstrom-InduktionsMotoren mit axialem Luftspalt nach Raymond und Henry-Baudot geeignet ist, mit 10 bezeichnet. Dieser Rotor 10 besteht aus einer Scheibe 11 aus ferromagnetischem Material auf der sich in den mit 12 bezeichneten Gebieten Kupferschichten befinden. Der Rotor kann an einem geeigneten Schaft 13 montiert werden.
  • In F i g. 2 ist der gleiche Rotor dargestellt; 11 bezeichnet wieder die Scheibe aus ferromagnetischem Material und 12 die Gebiete mit Kupfer, 13 ist wieder der Schaft des Rotors.
  • In den F i g. 3 a bis 3 f wird das Verfahren zum Herstellen eines solchen Rotors in seinen einzelnen Stufen beispielsweise dargestellt. In F i g. 3 a ist das Basismaterial für die Scheibe aus ferromagnetischem Stoff 11 im Schnitt dargestellt.
  • Wie in F i g. 3 b gezeigt, wird dessen Oberfläche beispielsweise mit einer S_hicht eines Photoresists, wie es für den Photodruck bekanntgeworden ist, beschichtet. Diese Schicht ist mit 14 bezeichnet. Nach dem Beschichten wird diese Schicht durch ein Negativ nach der bekannten Technik des Photodruckes belichtet und anschließend entwickelt. Danach bleiben lediglich die belichteten Gebiete des Photoresists erhalten, und diese bilden das Muster der Oberfläche des Basismaterials 11, welche nicht abgeätzt werden soll. Dieses Muster ist in F i g. 3 c mit 14 bezeichnet.
  • Das Ätzen erfolgt in einem zum Abbau des verwendeten Eisens geeigneten Bad oder indem die Oberfläche in anderer Weise mit einer solchen Ätzlösung in Berührung gebracht wird. Hierdurch wird, wie in F i g. 3 d dargestellt, das ungeschützte Eisen abgebaut. Die abgebauten Gebiete sind in dieser Figur mit 15 bezeichnet. Anschließend wird zweckmäßigerweise das Ätzresist 14 vorzugsweise durch Abreiben entfernt. Nunmehr wird die ganze Oberfläche, beispielsweise mit Kupfer, plattiert. In F i g. 3 e ist diese vorzugsweise galvanisch aufgebrachte Schicht 17 dargestellt, die sowohl die abgeätzten Oberflächenteile 15 als auch die nicht geätzten Teile 16 des Basismaterials 11 überzieht. Die Dicke eurer solchen Schicht 17, die beispielsweise aus Kupfer besteht, kann z. B. 0,1 mm betragen.
  • Schließlich wird das leitfähige Metall 17, soweit es sich in Gebieten befindet, welche nicht geätzt worden waren (16), durch Abschleifen, Abdrehen oder in anderer geeigneter Weise vollkommen entfernt, so daß eine einheitliche Oberfläche entsteht, in der sowohl die ungeätzten Teile 16 als auch die geätzten und mit leitfähigem Metall ausgefüllten Teile 12 eine Ebene bilden (F i g. 3 f).
  • Die vorstehende Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens an Hand des Beispieles der Herstellung eines Rotors zeigt auch zugleich, in welcher Weise das Verfahren ganz allgemein zum Herstellen von elektrischen Bauelementen nach Art der gedruckten Schaltungen dient. Beispielsweise kann das Basismaterial 11 in einem solchen Falle aus einem geeigneten Isolator bestehen, vorzugsweise einem solchen homogener Art, wie beispielsweise Glas. Dann dienen die in den F i g. 3 a bis 3 f W schriebenen Verfahrensschritte dazu, um auf dem Isoliermaterial Leiterzüge nach einem beliebigen Leitermuster auszubilden, wobei als leitfähiges Material in einem solchen Falle vorzugsweise Kupfer dient.
  • Nach einer Ausgestaltung der Erfindung kann hierbei zum Herstellen der Leiterzüge mit Vorteil von der »stromlosen« Abscheidung von Metallen, vorzugsweise von Kupfer, Gebrauch gemacht werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Herstellen von elektrischen Bauelementen nach Art der gedruckten Schaltungen, insbesondere Rotoren für elektrische Motoren oder Generatoren mit axialem Luftspalt, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche eines geeigneten Basismaterials durch Ätzen in bestimmten, einem vorgegebenen Muster entsprechenden Gebieten abgebaut wird, daß sodann die ganze Oberfläche des Basismaterials, bestehend aus geätzten und ungeätzten Teilen, mit leitfähigem Material überzogen wird und daß dieses leitfähige Material von den Gebieten, welche nicht geätzt worden waren, wieder entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht abzuätzenden Gebiete des Basismaterials durch eine Schutzschicht, vorzusgweise eine solche, welche im Lichtdruck aufgebracht ist, abgedeckt werden, so daß sie nicht mit dem Ätzmittel in Berührung kommen können.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Ätzen die Schutzschicht entfernt, vorzugsweise abgerieben wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen von Rotoren für elektrische Maschinen mit axialem Luftspalt als Basismaterial ein ferromagnetischer Stoff dient, vorzugsweise Eisen mit geringen Verlusten, daß dieses nach einem vorgegebenen Muster abgeätzt und sodann mit einem Kupferüberzug versehen wird, der anschließend von den nicht abgeätzten Teilen der Oberfläche des Basismaterials wieder entfernt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Basismaterial ein Bandwickel dient, der aus einem Blechstreifen, vorzugsweise aus siliziumlegiertem Eisenblech, besteht und zum Verbessern der mechanischen Festigkeit vorzugsweise mit einer dünnen Stahlscheibe verbunden ist.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus leitfähigem Material galvanisch aufgebracht wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus leitfähigem Material durch stromlose Metallabscheidung aufgebaut wird. B. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die stromlos aufgebaute Schicht galvanisch verstärkt wird. In Bracht gezogene Druckschriften: »Elektronike<, 1957, S. 163 bis 167.
DE1961P0027629 1960-07-25 1961-07-24 Verfahren zum Herstellen von elektrischen Bau-elementen nach Art der gedruckten Schaltungen Pending DE1171485B (de)

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DE1961P0027629 Pending DE1171485B (de) 1960-07-25 1961-07-24 Verfahren zum Herstellen von elektrischen Bau-elementen nach Art der gedruckten Schaltungen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2659625A1 (de) * 1976-12-30 1978-07-06 Ferrozell Sachs & Co Gmbh Verfahren zur herstellung von thinclad materialien fuer gedruckte schaltungen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2659625A1 (de) * 1976-12-30 1978-07-06 Ferrozell Sachs & Co Gmbh Verfahren zur herstellung von thinclad materialien fuer gedruckte schaltungen

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CH403899A (de) 1965-12-15

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