DE1171282B - Hydro-pneumatischer Einrohr-Teleskopschwingungsdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hydro-pneumatischer Einrohr-Teleskopschwingungsdaempfer, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
- F16F9/32—Details
- F16F9/36—Special sealings, including sealings or guides for piston-rods
- F16F9/362—Combination of sealing and guide arrangements for piston rods
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Description
- Hydro-pneumatischer Einrohr-Teleskopschwingungsdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen hydro-pneumatischen EinrQhr-Teleskopschwingungsdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit aus der Dämpferzylindereinheit herausgeführter Kolbenstange, die den den Arbeitszylinder in zwei Arbeitsräume unterteilenden Kolben trägt, mit einer mit Druckgas gefüllten Kammer zum Ausgleich des ein-und austauchendenKolbenstangenvolumens, bei dem die Stangenführung im Abschlußdeckel angeordnet ist und der Abschlußdeckel an der Zylinderinnenseite einen auf ihm kugelig oder annähernd kugelig beweglich gelagerten zylindrischen Hals trägt, an dessen dem Kolben zugekehrten und auf der Kolbenstange geführten Ende die den hydropneumatischen Druck abdichtende Kolbenstangendichtung sitzt, nach Patent 1038 927.
- Bei dem Schwingungsdämpfer nach dem Hauptpatent sind keine besonderen Mittel angegeben, die den Abschlußdeckel und den zylindrischen Hals zusammenhalten, wenn der pneumatische Druck, z. B. bei der Montage, noch nicht vorhanden ist. Der Hals kann sich dann vom Abschlußdeckel lösen. Dies ist nur dadurch zu verhindern, daß der Kolben mittels der Kolbenstange gegen den zylindrischen Hals gezogen wird, wobei letzterer jedoch eine falsche Lage einnehmen kann, insbesondere, wenn zwischen Kugelschale und Kugel, durch die die kardanische Beweglichkeit gegeben ist, eine leicht verrutschende Dichtscheibe angeordnet ist.
- Es ist ein Flüssigkeitsstoßdämpfer in der üblichen Zweirohrbauweise bekannt, dessen Stangenführung in einem Abschlußdeckel kugelig beweglich gelagert ist, wobei die Kolbenstange gegenüber dem Zylinderinneren durch einen nachgiebigen Dichtungsring abgedichtet ist und Stangenführung, Dichtung und der diese Teile in sich aufnehmende Abschlußdeckel eine Montageeinheit bilden. Bei diesem Dämpfer handelt es sich um einen Zweirohrdämpfer, dessen Inneres kein vorgespanntes Gas enthält. Bei ihm ist daher auch kein vorspringender Hals gemäß der Ausführung nach dem Hauptpatent vorhanden. Seine Ausbildung konnte demnach nicht als Lehre für die Erfindung dienen.
- Der Dämpfer gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußdeckel, die Stangenführung, der zylindrische Hals und die Stangendichtung sowie ein Kolbenanschlagteil eine zusammenhängende Montageeinheit bilden, wobei eine Verbindung zwischen dem Abschlußdeckel und dem Hals durch elastische Mittel vorgesehen ist, die den Hals bereits vor dem Auffüllen des Gaspolsters in seiner Einbaulage halten. Auf diese Weise ist ein Lösen des zylindrischen Halses vom Abschlußdeckel oder ein Verrutschen der Dichtscheibe ausgeschlossen, wenn der pneumatische Druck im Schwingungsdämpfer nicht oder noch nicht vorhanden ist.
- Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele eines Schwingungsdämpfers gemäß der Erfindung, und zwar zeigt Abb. 1 einen Schwingungsdämpfer, bei dem der zylindrische Hals durch einen Bördelrand des Abschlußdeckels gehalten wird und das Kolbenanschlagteil sich am zylindrischen Hals abstützt, Ab b. 2 einen Schwingungsdämpfer, bei dem der zylindrische Hals durch einen überzogenen elastischen Schlauch auf einem entsprechenden Ansatz des Abschlußdeckels gehalten wird und das Kolbenanschlagteil als Rohr ausgebildet ist, das sich direkt am Abschlußdeckel abstützt, Ab b. 3 eine Kombination der Ausführungen nach den Ab b. 1 und 2, wobei der zylindrische Hals aus Kunststoffteilen und einem Rohr zusammengesetzt ist.
- Der mit Ventilen 1, 2 bekannter Art ausgerüstete Kolben 3 am Ende der Kolbenstange 4 gleitet gemäß Ab b. 1 in dem Arbeitszylinder 5 und unterteilt diesen in die Arbeitsräume 6 und 7, wobei auf letzterem der Druck des Gaspolsters 8 lastet. Auf einer am offenen Ende des Arbeitszylinders 5 angeordneten Scheibe 9 stützt sich die Montageeinheit ab, die aus dem Abschlußdeckel 10, der Stangenführung 11 und dem zylindrischen Hals 12 mit der Stangendichtung 13 besteht. Das Kolbenanschlagteil 14 stützt sich an dem zylindrischen Hals 12 ab und begrenzt mit seiner unteren Stirnfläche den Weg des,Kolbens. Die deckelseitige Stimfläche des zylindrischen Halses 12 ist als Kugelschale 15 ausgebildet und stützt sich auf der kugeligen Fläche 16 der Stangenführung 11 ab, wobei zwischen beiden eine Dichtscheibe 17 liegt. Der zylindrische Hals 12 wird durch die Elastizität eines Rundschnurringes 18 oder eines sonstigen elastischen Körpers, der sich an dem Bördelrand 19 des Abschlußdeckels 10 abstützt, leicht gegen die Stangenführung 11 gedrückt. Der Rundschnurring 18 kann geschlitzt sein und übernimmt die Dichtung gegenüber dem Gaspolster 8 nicht. Als Dichtung ist die Dichtscheibe 17 vorgesehen. Der Abschlußdeckel 10 wird mittels eines Schlauchringes 20, der als Rückschlagventil gegenüber der Einfüllöffnung 20a dient, gegenüber der Innenwand des Arbeitszylinders 5 abgedichtet, wobei zur Erhöhung der Vorspannung des Schlauchringes eine Sicke 21 angebracht ist. Der Abschlußdeckel 10 wird durch die Bördelung 22 gegen Herausdrücken aus dem Arbeitszylinder gehalten und trägt eine Dichtung 30 mit einer Abstreiflippe, die das Eindringen von Schmutz und Staub verhindern soll. Für die Abdichtung der Kolbenstange 4 gegen den Druck des Gaspolsters 8 ist ausschließlich die Stangendichtung 13 vorgesehen. Der Kolben 3 hat unter der Wirkung des Gaspolsters 8 das Bestreben, sich bis zum Anschlag 14 nach außen zu bewegen. Er wird durch das mit entsprechenden Fahrzeugteilen verbundene Kolbenstangenende 4 a und das Zylinderende 5 a in der gezeichneten Einbaulage gehalten.
- In A b b. 2 und 3 sind gleiche Teile mit gleichen Zahlen, die durch entsprechende Striche ergänzt sind, bezeichnet. Die Montageeinheit nach Ab b. 2 besteht aus dem Abschlußdeckel lO', der mit der Stangenführung 11' einteilig aus Kunststoff, z. B. Polyamid, hergestellt ist, und dem zylindrischen Hals 12', der ebenfalls aus einem Kunststoff besteht und einteilig in die Stangendichtung 13' übergeht. Abschlußdeckel 10' und zylindrischer Hals 12' werden durch den Schlauchring 25 zusammengehalten, der mit Vorspannung auf den genannten Teilen sitzt. Das Kunststoffteil, das den Abschlußdeckel 10' und die Stangenführung 11' bildet, ist durch einen eingegossenen Metallring 24 verstärkt, damit die Formänderung des Kunststoffteiles durch mechanische Beanspruchung, durch Wärmeausdehnung und durch Feuchtigkeitsaufnahme - insbesondere bei Polyamid - in geringen Grenzen gehalten wird.
- Das Kolbenanschlagteil ist als Rohr 14' ausgebildet, welches mit Schrumpfspannung auf dem Metallring 24 sitzt. Das freie Ende des Rohres 14' dient als Begrenzungsanschlag des Kolbens. Die Abdichtung des Abschlußdeckels 10' nach außen übernimmt der Schlauchring 20', der bei der Montage mittels einer Anschrägung 26 radial zusammengepreßt wird, um eine hinreichende Vorspannung für die Abdichtung zu erzielen. Der Abschlußdeckel 10' wird durch den Schraubring 23 auf dem Arbeitszylinder gehalten.
- Die Montageeinheit nach A b b. 3 besteht aus dem Abschlußdeckel 10", der die Stangenführung 11" trägt, dem zylindrischen Hals 12" und der Stangendichtung 13". Der zylindrische Hals 12" ist als Rohr ausgebildet und trägt an beiden Enden aufgepreßte oder in anderer Weise befestigte Kunststoffteile 27 und 28, wobei das Kunststoffteil 27 als Kugelschale 15" und das Kunststoffteil 28 als Träger der Dichtung lY' ausgebildet ist. An dem Kunststoffteil 28 stützt sich das durch eine Bördelung 29 gehaltene Anschlagteil 14" ab. Der Abschlußdeckel 10" und das Kunststoffteil 27 werden durch einen Schlauchring 25" zusammengehalten, wobei der Schlauchring 25" mit der Dichtung 17" einteilig ausgebildet ist. Der Abschlußdeckel 10" wird gegenüber dem Innenmantel des Arbeitszylinders 5" durch den Schnurring 31 abgedichtet, der mittels der Scheibe 32 vorgespannt ist und sich an dem Schraubring 23" abstützt.
- Die Erfindung ist nicht auf die gezeichneten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere kann zwischen dem 'Anschlagteil 14 und dem Kolben ein elastischer Gummianschlag vorgesehen werden, wobei als Widerlager bei dem Anschlagrohr 14' in A b b. 2 eine besondere Anschlagscheibe an dem Rohr befestigt werden kann.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Hydro-pneumatischer Einrohr-Teleskopschwingungsdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit aus der Dämpferzylindereinheit herausgeführter Kolbenstange, die den den Arbeitszylinder in zwei Arbeitsräume unterteilenden Kolben trägt, mit einer mit Druckgas gefüllten Kammer zum Ausgleich des ein- und austauchenden Kolbenstangenvolumens, bei dem die Stangenführung im Abschlußdeckel angeordnet ist und der Abschlußdeckel an der Zylinderinnenseite einen auf ihm kugelig oder annähernd kugelig beweglich gelagerten zylindrischen Hals trägt, an dessen dem Kolben zugekehrten und auf der Kolbenstange geführten Ende die den hydropneumatischen Druck abdichtende Kolbenstangendichtung sitzt, nach Patent 1038 927, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußdeckel(10, 10', 10"), die Stangenführung (11, ll', 11"), der zylindrische Hals (12, 12', 12") und die Stangendichtung (13, 13', 13") sowie ein Kolbenanschlagteil (14, 14', 14") eine zusammenhängende Montageeinheit bilden, wobei eine Verbindung zwischen dem Abschlußdeckel und dem Hals durch elastische Mittel vorgesehen ist, die den Hals bereits vor dem Auffüllen des Gaspolsters in seiner Einbaulage halten.
- 2. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindung zwischen dem Abschlußdeckel (10) und dem Hals (12) ein elastischer Ring (18) durch eine Bördelung (19) des Abschlußdeckels (10) gegen die Kugelfläche (16) der Stangenführung (11) gepreßt ist. 3. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindung zwischen dem Abschlußdeckel (10') und dem Hals (12') ein Schlauchring (25) mit Vorspannung auf dem Außendurchmesser des zylindrischen Halses und dem Außendurchmesser einer zylindrischen Verlängerung des Abschlußdeckels sitzt. 4. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchring (25") mit der Dichtscheibe (17") zwischen Kugelschale (15") und Kugel (16") einteilig ausgebildet ist. 5. Schwingungsdämpfer nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die Bewegung des Kolbens (3) in Zugrichtung begrenzende Anschlagteil (14, 14") sich an dem zylindrischen Hals (12, 12") abstützt und zugleich die Stangendichtung (13, 13") gegen ein Herabfallen sichert. 6. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 1. oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die Bewegung des Kolbens (3) in Zugrichtung begrenzende Anschlagteil (14') sich direkt am Abschlußdeckel (10') abstützt. 7. Schwingungsdämpfer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Hals (12") als Rohr ausgebildet ist und an seinen Enden Kunststoffteile (27 und 28) trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 739 014; deutsche Auslegeschriften Nr. 1007 122, 028 002; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1745 859; französische Patentschrift Nr. 1069 114.
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| DEB48833A DE1171282B (de) | 1958-05-07 | 1958-05-07 | Hydro-pneumatischer Einrohr-Teleskopschwingungsdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
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| DE (1) | DE1171282B (de) |
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