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DE1170519B - Schaltgeraet mit einem Motorschutzschalter und einem elektrisch mit ihm verbundenen Anlassschalter fuer Induktionsmotoren - Google Patents

Schaltgeraet mit einem Motorschutzschalter und einem elektrisch mit ihm verbundenen Anlassschalter fuer Induktionsmotoren

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Publication number
DE1170519B
DE1170519B DEE18412A DEE0018412A DE1170519B DE 1170519 B DE1170519 B DE 1170519B DE E18412 A DEE18412 A DE E18412A DE E0018412 A DEE0018412 A DE E0018412A DE 1170519 B DE1170519 B DE 1170519B
Authority
DE
Germany
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switching device
switch
contact
motor protection
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE18412A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ellenberger and Poensgen GmbH
Original Assignee
Ellenberger and Poensgen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ellenberger and Poensgen GmbH filed Critical Ellenberger and Poensgen GmbH
Priority to DEE18412A priority Critical patent/DE1170519B/de
Publication of DE1170519B publication Critical patent/DE1170519B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70Structural association with built-in electrical component with built-in switch
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/42Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual single-phase induction motor
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    • H01R13/66Structural association with built-in electrical component
    • H01R13/70Structural association with built-in electrical component with built-in switch
    • H01R13/713Structural association with built-in electrical component with built-in switch the switch being a safety switch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Schaltgerät mit einem Motorschutzschalter und einem elektrisch mit ihm verbundenen Anlaßschalter für Induktionsmotoren Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltgerät mit einem Motorschutzschalter und einem elektrisch mit ihm verbundenen Anlaßschalter für Induktionsmotoren, die als Bimetallschalter ausgebildet und in einem gemeinsamen Gehäuse voneinander getrennt untergebracht sind. Bekannte Schaltgeräte dieser Art haben den Nachteil, daß sie sperrig ausgebildet und mit Lötfahnen für den elektrischen Anschluß an den Motor versehen sind. Die mechanische Befestigung erfolgt mittels Schrauben am Gehäuse des Elektromotors. Der elektrische Anschluß und die Montage dieser bekannten Schaltgeräte gestalten sich also schwierig. Es sind auch bereits Motorschutzschalter bekannt, deren elektrischer Anschluß mit Hilfe von Steckerstiften erfolgt, durch die auch gleichzeitig diese bekannten Motorschutzschalter mit dem Elektromotor mechanisch verbunden werden. Diese bekannten Motorschutzschalter sind ebenfalls sehr sperrig ausgebildet und ragen weit über das Gehäuse des Elektromotors hinaus.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schaltgerät der oben bezeichneten Art zu schaffen, das raumsparend ausgebildet und angeordnet ist und in einfacher Weise mechanisch befestigt sowie elektrisch angeschlossen werden kann, wobei auch die beiden Schalter selbst ebenfalls raumsparend aufgebaut und so ausgestaltet sind, daß das Schaltgerät insbesondere für Kühlschrankmotoren Verwendung finden kann. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß das den als Kippschalter ausgebildeten Motorschutzschalter und den in an sich bekannter Weise als Bimetallschalter mit Heizwicklung ausgebildeten Anlaßschalter aufnehmende Gehäuse flach und rechteckig ausgebildet ist und an einer Breitseite eine Steckvorrichtung aufweist, mit der das Schaltgerät unmittelbar auf den Motor aufsteckbar ist, wobei die Steckvorrichtung gleichzeitig für den elektrischen Anschluß an den Motor dient.
  • Diese Steckvorrichtung kann z. B. aus Steckbuchsen bestehen, mit denen das Schaltgerät auf am Motor isoliert angebrachte Steckerstifte aufgesetzt wiid. Durch diese Ausbildung des erfindungsgemäßen Schaltgerätes ist eine einfache Montage erreicht. Werden gemäß einer Weiterbildung der Erfindung die Steckbuchsen. im Bereich des Anlaßschalters vorgesehen, dann ergibt sich auch innerhalb des Schaltgerätes eine einfache vorteilhafte Verbindung zwischen den Schaltgerätteilen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Gehäuse auf beiden Breitseiten je eine Aussparung auf, die gegeneinander versetzt sind und sich nach entgegengesetzten Richtungen öffnen, wobei die eine Aussparung zur Unterbringung des Anlaßschalters und die andere zur Unterbringung des Motorschutzschalters dient. Die beiden Schalter werden in ihren Aussparungen durch je einen Deckel verdeckt. Dadurch, daß sich die Aussparungen zur Unterbringung der beiden Schalter nach entgegengesetzten Richtungen öffnen, gestaltet sich die Montage der beiden Schalter in den Aussparungen sehr einfach. Zur weiteren Halterung des Schaltgerätes am Motor kann das. Gehäuse zusätzlich mit Befestigungsflanschen versehen sein.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das Kippstück des Motorschutzschalters auf den Enden des Birnetallstreifens und der U-förmig abgebogenen Kontaktfeder des beweglichen Kontaktes frei schwingend gelagert sein. Dadurch ergibt sich eine besonders raumsparende Ausbildung des Motorschutzschalters, weshalb auch das gesamte Schaltgerät kleiner ausgebildet werden kann.
  • In weiterer Ausgestaltung des Motorschutzschalters kann sein Bimetallstreifen an einem gelenkig gelagerten einstellbaren Arm befestigt sein. Zur Einstellung des Armes dient beispielsweise eine Zugschraube, die entgegen der Kraft einer Druckfeder betätigt werden kann. Bei Betätigung der Schraube wird der Bimetallstreifen zugleich mit dem Arm bewegt, so daß es möglich ist, das Ende des Bünetallstredens näher an den Kippunkt heranzaführen oder es von ihm fortzubewegen, wodurch sowohl der Schaltdruck als auch der Schaltweg verkleinert oder vergrößert werden. Gleichzeitig wird hierbei die Zeit für die Kontaktschließung eingestellt. Um den Schaltdruck noch weiter verringern zu können, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung auch die Kontaktfeder des beweglichen Kontaktes gelenkig gelagert. Wird diese Kontaktfeder des beweglichen Kontaktes gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in ein Bauteil eingehängt, in dem auch der Arm für den Bimetallstreifen gelenkig gelagert ist, dann wird dadurch eine einfache und raumsparende Konstruktion erzielt.
  • Zur Begrenzung des Weges des beweglichen Kontaktes sowohl beim Aus- als auch beim Einschalten ist für die Kontaktfeder des beweglichen Kontaktes ein versteRbarer Anschlag vorgesehen, der aus einer Druckschraube besteht, gegen die sich das U-förrnig abgebogene Ende der Kontaktfeder beim Trennen der Kontakte legt und durch die die Zeit für die Kontaktöffnung eingestellt werden kann. Um diese Druckschraube in ihrer eingestellten Lage zu sichern, ist auf ihr eine Druckfeder angeordnet.
  • In vorteilhafter Weise kann das Schaltgerät gemäß der Erfindung für Kühlschränke od. dgl. verwendet werden. In diesem Falle sind im Gehäuse des Schaltgerätes getrennte Anschlüsse z. B. für Beleuchtung und für einen Thermostaten vorgesehen. Da die beiden Schalter sehr raumsparend ausgebildet sind, ist es möglich, im Gehäuse auch einen Entstörkondensator unterzubringen, der gleich in den Stromkreis eingeschaltet ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schaltgerätes gemäß der Erfindung, Fig. 2 ein geöffnetes bzw. aufgeschnittenes Schalt-gerät gemäß der Erfindung in etwas abgeänderter Ausführung.
  • F i g. 3 eine Ansicht von links gemäß F i g. 2, F i g. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel des im erfindungsgemäßen Schaltgerät angeordneten Motorschutzschalters, F i g. 5 eine Schaltskizze des erfindungsgemäßen Schaltgerätes.
  • Gemäß F i g. 1 besteht das Gehäuse des erfindungsgemäßen ScMtgeYätes aus einem Gehäuseblock 1, der im Inneren ausgespart ist, wobei in den Aussparungen, die voneinander getrennt sind und sich nach entgegengesetzten Richtungen hin öffnen, ein Motorschutzschalter und ein Anlaßschalter für Induktionsmotoren untergebracht sind. Ein Deckel 2 dient zur Abdeckung des Anlaßschalters und ein Deckel 3 zur Abdeckung des Motorschutzschalters. Der Deckel 2 ist mit einem etwa halbkreisförmigen Ansatz 4 versehen, in dem drei Steckbuchsen 5, 6 und 7 vorgesehen sind. Die Steckbuchsen 5, 6, 7 stehen, wie insbesondere aus F i g. 5 hervorgeht und später erklärt werden wird, mit den Schaltgerätteilen in elektrischer Verbindung. Mit Hilfe dieser Steckbuchsen 5, 6, 7 wird das Schaltgerät auf Steckerstifte, die am Motor isoliert angeordnet sind, aufgesteckt. Damit ist dieses Schaltgerät an den Motor elektrisch angeschlossen.
  • Wie aus F i g. 2 und 3 hervorgeht, kann das Schaltgerät zusätzlich mit Flanschen 8 und 9 versehen sein, die Bohrungen 10 zur Befestigung des Schaltgerätes am Motor aufweisen. Das in F i g. 2 und 3 dargestellte Schaltgerät weist ebenfalls einen Gehäuseblock 11 und zwei Deckel 12, 13 auf, die die Aussparungen 14 und 15 des Gehäuseblocks 11 abdecken.
  • In der Aussparung 14 ist ein als Bimetallschalter ausgebildeter Anlaßschalter untergebracht, während die Aussparung 15 zur Aufnahme eines ebenfalls als Bimetallschalter ausgebildeten Motorschutzschalters dient.
  • Der Bimetallstreifen 16 des Anlaßschalters ist mit i Hilfe einer Schraube 17 an einem Vorsprung 18 des Gehäuseblocks 1 befestigt. Er weist eine Heizwicklung 19 auf, deren rechtes Ende gemäß F i g. 2 mit dem Kontakt 20 des Bimetallstreifens 16 und deren linkes Ende mit einer Anschlußfahne 21 verbunden ist. Der Kontakt 20 des Bimetallstreifens 16 arbeitet einerseits mit einem festen Kontakt 22 zusammen, der an einer Anschlußfahne 23 befestigt ist, die mit Hilfe einer Schraube 24 am Vorsprung 25 des Gehäuseblocks 1 angeschraubt ist. Ferner kann der Kontakt 20 mit einem Kontakt 26 zusammenarbeiten, der an einer Kontaktfeder 27 angeordnet ist, die an der Anschlußfahne 21 angeschraubt ist. Mit Hilfe einer Druckschraube 28, die sich in einem Metallplättchen 29 befindet, kann die Kontaktfeder 27 und damit die Entfernung des Kontaktes 26 vom Kontakt 20 des Bimetallstreifens 16 eingestellt werden. Mit dem freien Ende des Birnetallstreifens 16 ist eine biegsame dünne Blattfeder 30 verbunden, die mit Hilfe der Schraube 31 sowohl am Gehäuseblock 1 als auch an einer Anschlußfahne 32 befestigt ist.
  • Der in der Aussparung 15 untergebrachte Motorschutzschalter besitzt ebenfalls einen BimetaUstreifen 33, auf den eine Heizwicklung 34 aufgewickelt ist, die an ihrem rechten Ende bei 35 mit dem Bimetallstreifen 33 und mit ihrem linken Ende an der Anschlußfahne 21 befestigt ist. Ferner besitzt der Motorschutzschalter eine Kontaktfeder 36, die einen Kontakt 37 aufweist, der mit einem Kontakt 38 einer Kontaktfeder 39 zusammenarbeitet. An ihren linken Enden gemäß F i g. 2 sind der Birnetallstreifen 33 und die Feder 36 mit Hilfe einer Schraube 40 und einer Mutter 41 am Vorsprung 42 des Gehäuseblocks 1 befestigt. Zur Befestigung der Kontaktfeder 39 dient eine Schraube 43, die in eine Anschlußfahne 44 eingeschraubt ist. Zur Einstellung der Kontaktfeder 39 und damit des Kontaktes 38 dient eine Druckschraube 45, die in ein Metallplättchen 46 eingeschraubt ist.
  • Das kontaktseitige Ende der Kontaktfeder 36 ist U-förmig abgebogen und greift mit dem schneidenförmig ausgebildeten Ende 47 in eine V-förmige Abbiegung einer Blattfeder 48 ein. Auf der gegenüberliegenden Seite weist die Blattfeder 48 ebenfalls eine V-förmige Abbiegung auf, in die das freie Ende des Bimetallstreifens 33 eingreift. Ferner ist in der Wand 49, die die beiden Aussparungen 14 und 15 voneinander trennt, ein Kontaktstück 50 eingelegt, das zur Verbindung von Schaltteilen innerhalb des Schaltgerätes dient. Für dieses Kontaktstück 50 ist in der Wand 49 ein Aussparung 51 vorgesehen.
  • Bei dem in F i g. 4 dargestellten Motorschutzschalter ist der Bimetallstreifen 52 bei 53 an einen Arm 54 angenietet, der in dem Blechstück 55 schwenkbar gelagert ist. Zu diesem Zweck weist dieses Blechstück 55 an seinem linken Ende gemäß F i g. 4 eine schlitzförmige Aussparung auf, in die das senkrecht abgebogene Ende 56 des Armes 54 eingreift. Mit seitlichen Schultern 57 stützt sich hierbei der Arm 54 an dem Blechstück 55 ab. Zur Einstellung des Armes 54 und damit auch des Bimetallstreifens 52 dient eine Zugschraube 58, die sich mit ihrem Kopf an einem Metallstreifen 59 abstützt und in den Arm 54 eingeschraubt ist. Zwischen dem Metallstreifen 59 und dem Arm 54 befindet sich eine Druckfeder 60. Der Bünetallstreifen 52 ist ebenfalls mit einer Heizwicklung 61 versehen. Sein rechtes Ende arbeitet in derselben Weise wie der Bimetall-' streifen 33 gemäß F i g. 2 mit einer entsprechend gebogenen Blattfeder 48 zusammen, die ebenfalls mit zwei gegenüberliegenden V-förmigen Abbiegungen, versehen ist. In die rechte V-förmige Abbiegung gemäß F i g. 4 greift das U-förmig abgebogene Ende der Kontaktfeder 62 ein, die mit ihrem linken hakenförmig gebogenen Ende in eine schlitzförinige öffnung 63 des Blechstückes 55 eingehängt ist. Damit ist eine gelenkige Lagerung der Kontaktfeder 62 erreicht. Mit dem Kontakt 64 der Kontaktfeder 62 arbeitet ein fester Kontakt 65 zusammen.
  • In den Blechstreifen 59 ist ferner eine Druckschraube 66 eingeschraubt, an deren unteres Ende sich das U-förrnig abgebogene Ende der Kontaktfeder 62 anlegt, wie aus F i g. 4 hervorgeht. Zur Sicherung der eingestellten Lage der Schraube 66 befindet sich auf dieser eine Druckfeder 67, die sich einerseits am Blechstreifen 59 und andererseits am Kopf der Schraube 66 abstätzt.
  • In der Schaltskizze nach F i g. 5 sind der Anlaßschalter gemäß F i g. 2 und der Motorschutzschalter nach F i g. 4 schematisch dargestellt. Das Gehäuse ist in dieser F i g. 5 durch eine strichpunktierte Linie 68 gekennzeichnet. Die Trennungswand 49 ist ebenfalls durch eine strichpunktierte Querlinie angedeutet. Ferner sind in F ig. 5 die Steckbuchsen 5, 6 und 7 zu sehen, wobei die Steckbuchse 5 mit dem einen Ende der Hauptphase 69 und die Steckbuchse 6 mit dem einen Ende der Hilfsphase 70 in Verbindung steht. Die Steckbuchse 7 ist mit dem Verbindungspunkt 71 der Hilfsphase 70 und der Hauptphase 69 verbunden. Dem Schaltgerät wird an den Anschlußpunkten 72 und 73 die Netzspannung zugeführt. Der Anschlußpunkt 73 steht über die Leitung 74 mit der Anschlußfahne 75 und über die Verbindungsleitung 76 mit der Anschlußfahne 77 in Verbindung.
  • Zwischen der Anschlußfahne 77 und der Anschlußfahne 78, die mit der Anschlußfahne 79 und damit auch mit dem Anschlußpunkt 72 verbunden ist, liegt eine Lampe 80, die über den Türkontakt 81 eines Kühlschrankes Spannung erhält. Mit der Anschlußfahne 79 ist eine Anschlußfahne 82 verbunden. Zwischen dieser Anschlußfahne 82 und dem Kontakt 65 des Motorschutzschalters liegt der Thermostat 83 eines Kühlschrankes. Der Stromverlauf in dem Schaltgerät gemäß F i g. 5 ist folgender: Der Strom fließt vom Anschlußpunkt 72 über die Anschlußfahnen 79 und 82 über den geschlossenen Thermostaten zu dem festen Kontakt 65, vorr dort über den Kontakt 64 der Kontaktfeder 62, das Blechstück 55, den Birnetallstreifen 52, die Heizwicklung 61 über das Anschlußstück 21 und die Heizwicklung 19 zum Kontakt 20 des Bünetallstreifens 16 des Anlaßschalters. Vom Kontakt 20 des Bünetallstreifens 16 fließt der Strom einerseits über die Blattfeder 30 und ,die Steckbuchse 5 zur Hauptphase 69 und andererseits über den Kontakt 22 der Anschlußfahne 23 und die Steckbuchse 6 zur lElfswicklung 70. Die Rückleitung des gemeinsamen Hilfsphasen- und Hauptphasenstromes erfolgt über den Verbindungspunkt 71, über die Steckbuchse 7 und die Anschlußfahne 75 sowie über die Leitung 74 zum Anschlußpunkt 73.
  • In F i g. 5 ist der Thermostat geöffnet dargestellt. Beim Schließen des Thermostaten 83 läuft der Motor an, und der Bünetallstreifen 16 wird durch die, Heizwicklung 19 so erwärmt und durchgebogen, daß sich nach erfolgtem Anlauf der Kontakt 20 des Bünetallstreifens 16 vom festen Kontakt 22 abhebt und dadurch die Hilfsphase 70 abgetrennt wird.
  • Beim Auftreten eines überstromes erfolgt eine derartige Erhitzung 'des Bimetallstreifens 52, daß dieser sich entgegen dem Uhrzeigersinn gemäß F i g. 5 durchbiegt. Vor Erreichen des Kippunktes wird hierbei die Blattfeder 48 zusammengedrückt. Nach überschreiten des Kippunktes gibt die Blattfeder 48 die in ihr aufgespeicherte Energie an die Kontaktfeder 62 ab, wodurch diese gegen die Einstellschraube 66 geschleudert und damit ihr Kontakt 64 von dem festen Kontakt 65 ruckartig abgehoben wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltgerät mit einem Motorschutzschalter und einem elektrisch mit ihm verbundenen Anlaßschalter für Induktionsmotoren, die als Bimetallschalter ausgebildet und in einem gemeinsamen Gehäuse voneinander getrennt untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das den als Kippschalter ausgebildeten Motorschutzschalter und den in an sich bekannter Weise als Bimetallschalter mit Heizwicklung ausgebildeten Anlaßschalter aufnehmende Gehäuse flach und rechteckig ausgebildet ist und an einer Breitseite eine Steckvorrichtung aufweist, mit der das Schaltgerät unmittelbar auf den Motor aufsteckbar ist, wobei die Steckvorrichtung gleichzeitig für den elektrischen Anschluß an den Motor dient.
  2. 2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckvorrichtung aus Steckbuchsen besteht, mit denen das Schaltgerät auf am Motor isoliert angebrachte Steckerstifte aufgesetzt wird. 3. Schaltgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckbuchsen im Bereich des Anlaßschalters vorgesehen sind. 4. Schaltgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse auf beiden Breitseiten je eine Aussparung aufweist, die gegeneinander versetzt sind und sich nach entgegengesetzten Richtungen öffnen, von denen die eine zur Unterbringung des Anlaßschalters und die andere zur Unterbringung des Motorschutzschalters dient und die durch je einen Deckel abgeschlossen sind. 5. Schaltgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zusätzlich mit Befestigungsflanschen versehen ist. 6. Schaltgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippstück des Motorschutzschalters auf den Enden des Birnetallstreifens und der U-förmig abgebogenen Kontaktfeder des beweglichen Kontaktes frei schwingend gelagert ist. 7. Schaltgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Birnetallstreifen des Motorschutzschalters an einem gelenkig gelagerten einstellbaren Arm befestigt ist. 8. Schaltgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung des Armes eine Zugschraube dient, die entgegen der Kraft einer Druckfeder betätigt werden kann. 9. Schaltgerät nach Ansprach 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Kontaktfeder des beweglichen Kontaktes gelenkig gelagert ist. 10. Schaltgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfeder des beweglichen Kontaktes in ein Bauteil eingehängt ist, in dem auch der Arm für den Bimetallstreifen gelenkig gelagert ist. 11. Schaltgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag für die Kontaktfeder des beweglichen Kontaktes eine unter Federwirkung stehende Druckschraube, vorgesehen ist, gegen die sich das U-förn-üg abgebogene Ende der Kontaktfeder beim Trennen der Kontakte legt. 12. Schaltgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche für Kühlschränke od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse getrennte Anschlüsse, beispielsweise für Beleuchtung und/oder einen Thermostaten, vorgesehen sind. 13. Schaltgerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse ein Enstörkondensator eingesetzt und in den Stromkreis eingeschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 760 876, 725 159, 651460; belgische Patentschrift Nr. 528 969; britische Patentschrift Nr. 613 237; USA.-Patentschriften Nr. 2 376 863, 2 189 996, 2183518. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr 1096 470.
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