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DE1169925B - Verfahren zur Herstellung von Phosphor- bzw. Phosphonsaeureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phosphor- bzw. Phosphonsaeureestern

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Publication number
DE1169925B
DE1169925B DEF37571A DEF0037571A DE1169925B DE 1169925 B DE1169925 B DE 1169925B DE F37571 A DEF37571 A DE F37571A DE F0037571 A DEF0037571 A DE F0037571A DE 1169925 B DE1169925 B DE 1169925B
Authority
DE
Germany
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acid
methyl
ester
alkyl
solution
Prior art date
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Pending
Application number
DEF37571A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr H C Dr H C Gerhard Schra Dr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
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Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF37571A priority Critical patent/DE1169925B/de
Publication of DE1169925B publication Critical patent/DE1169925B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/06Phosphorus compounds without P—C bonds
    • C07F9/08Esters of oxyacids of phosphorus
    • C07F9/09Esters of phosphoric acids
    • C07F9/12Esters of phosphoric acids with hydroxyaryl compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • C07F9/4071Esters thereof the ester moiety containing a substituent or a structure which is considered as characteristic
    • C07F9/4084Esters with hydroxyaryl compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Phosphor- bzw.
  • Phosphonsäureestern In der deutschen Patentschrift 1101 406 werden bereits 0,0 - Dialkylthionophosphorsäure - O - (alkylmerkapto- bzw. -sulfinyl-phenyl-)ester beschrieben.
  • Ferner ist aus der deutschen Patentschrift 1116 656 ein Verfahren zur Herstellung von Thionophosphorsäureestern bekannt, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man Alkylmerkapto- bzw. Alkylsulfinyl-aryloxydverbindungen, die im Arylrest außerdem durch Halogenatome oder Alkyl-, Aryl- bzw. Nitrogruppen substituiert sind, mit O,O-Dialkylthionophosphorsäurechloriden in Gegenwart von säurebindenden Mitteln umsetzt und in den erhaltenen 0,0 - Dialkylthionophosphorsäure - O - (alkylmerkapto-aryl)-estern die Merkaptogruppe gegebenenfalls nachträglich zur Sulfinylgruppe oxydiert.
  • Nach den Angaben der vorgenannten Patentschriften zeichnen sich die dort beschriebenen Thionophosphorsäureester durch eine besondere thermische und hydrolytische Beständigkeit sowie durch hervorragende insektizide Eigenschaften aus.
  • Es wurde gefunden, daß bei der Umsetzung von Alkyl - alkylmerkapto - ( - sulfinyl -, - sulfonyl - ) phenolen mit O,O-Dialkylphosphorsäure- bzw. Alkylphosphonsäure-O-alkylesterhalogeniden ebenfalls insektizid hoch wirksame Verbindungen erhalten werden die sich andererseits zum Teil durch eine außerordentlich geringe Warmblütertoxizität auszeichnen.
  • Die erfindungsgemäß herstellbaren neuen Phosphor- bzw. Phosphonsäureester können durch die folgende allgemeine Formel wiedergegeben werden: in der R R1, R2 und R3 für gleiche oder verschiedene, bevorzugt niedermolekulare Alkylreste stehen, R1 darüber hinaus auch eine niedermolekulare Alkoxygruppe bedeutet und der Index n den Wert 0, 1 oder 2 hat.
  • Die verfahrensgemäße Reaktion wird nach prinzipiell bekannten Methoden durchgeführt, d. h., man setzt die obengenannten Phosphor- bzw.
  • Phosphonsäureesterhalogenide bevorzugt in Gegenwart von säurebindenden Mitteln sowie in Anwesenheit inerter organischer Lösungsmittel bei Raum-oder schwach bis mäßig erhöhter Temperatur mit den entsprechenden Alkyl-alkylmerkapto-(-sulfinyl-, -sulfonyl-)phenolen um.
  • Weiterhin ist es im Sinne der Erfindung auch möglich, in den verfahrensgemäß erhältlichen Dialkylphosphor - ( - phosphon - )säure - O - (alkylalkylmerkapto - phenyl) - estern die Alkylmerkaptogruppe durch Behandlung mit Oxydationsmitteln wie Salpetersäure, Wasserstoffperoxyd, Kaliumpermanganat oder unterhalogenigen Säuren nachträglich zur Sulfinyl- bzw. Sulfonylgruppe zu oxydieren.
  • Als säurebindende Mittel haben sich bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens insbesondere Alkalicarbonate oder -alkoholate bewährt, während als Lösungsmittel Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol, Xylol, ferner niedermolekulare aliphatische Ketone und Nitrile, z. B. Aceton, Methyläthyl-, Methylisopropyl- und Methylisobutylketon, in Frage kommen.
  • Wie oben bereits erwähnt, hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, die verfahrensgemäße Reaktion bei schwach bis mäßig erhöhter Temperatur (30 bis 100°C) durchzuführen. Schließlich ist es zwecks Vervollständigung der Umsetzung und damit zur Erzielung guter Ausbeuten sowie reiner Verfahrensprodukte von Vorteil, das Reaktionsgemisch nach Vereinigung der Ausgangskomponenten noch einige Zeit (1 bis 5 Stunden) unter Erwärmen nachzurühren.
  • Die erfindungsgemäß erhältlichen Phosphor- bzw.
  • Phosphonsäureester stellen meist farblose bis schwach gelb gefärbte wasserunlösliche, viskose Öle dar, die sich zum Teil unter stark vermindertem Druck unzersetzt destillieren lassen. Die Ester zeichnen sich durch eine hervorragende Stabilität, insbesondere gegenüber thermischen und hydrolytischen Einflüssen aus und besitzen eine beachtliche Wirkung gegenüber schädlichen Insekten, z. B. Spinnmilben, Blattläusen und Raupen, sowie Schmeißfliegen und deren Larven. Einige Verbindungen zeichnen sich auch durch eine sehr gute Zeckenwirkung aus.
  • Den aus der deutschen Patentschrift 1116 656 bekannten Thionophosphorsäureestern analoger Zu- sammensetzung sind die verfahrensgemäß herstellbaren Verbindungen hinsichtlich der Dauerwirkung eindeutig überlegen. Diese technische Überlegenheit der Verfahrensprodukte geht aus der nachfolgenden Tabelle hervor: Prüfung der Dauerwirkung bei Anwendung gegen Blattläuse (Mycodes persicae) an Weißkohl
    Wirkstoff- Abtötung der Schädlinge
    Ester konzentration in Oi« nach
    in 0/0 4Tagen 7 Tagen 9Tagen 111 Tagen 13 Tagen 15 Tagen
    O CH3
    CH30\II || <
    /PO <' \» SCH3 0,1 100 100 100 65 25 20
    CH30 0,02 100 100 100 65 20
    (erfindungsgemäß, Beispiel 1)
    5 Cll3
    CH0\ - II
    /PO < SCH3 Ql 100 25
    CH30 SClla 95 100 25
    0,02 95 0
    (bekannt aus deutscher Patentschrift
    1116656, Beispiel 1)
    Auf Grund ihrer hervorragenden insektiziden Eigenschaften finden die erfindungsgemäß herstellbaren Phosphor- bzw. Phosphonsäureester als Schädlingsbekämpfungsmittel, besonders im Pflanzenschutz sowie auf dem veterinärmedizinischen Gebiet und dem Hygienesektor Verwendung. Die neuen Verbindungen werden dabei in der für Schädlingsbekämpfungsmittel auf Basis von Phosphorsäureestern üblichen Weise angewandt, d. h. bevorzugt zusammen mit geeigneten festen oder flüssigen Streck- bzw. Verdünnungsmitteln.
  • Folgende Beispiele erläutern das beanspruchte Verfahren näher: Beispiel 1 Man löst 154g (1 Mol) 3-Methyl4-methylmerkaptophenoi (F. = 80' C) in 800 ccm Methyläthylketon, fügt zu dieser Lösung zunächst 150 g wasserfreies, feingepulvertes Kali um karbonat und tropft dann unter Rühren bei 50 bis 60'C 155 g O.O-Dimethylphosphorsäurechlorid ein. Danach wird das Reaktionsgemisch noch I Stunde bei 60 bis 70 C gerührt, auf Zimmertemperatur abgekühlt und mit 600 ccm Benzol verdünnt. Den ausgefallenen Niederschlag saugt man ab, wäscht das Filtrat zweimal mit je 300 ccm Eiswasser und trocknet anschließend die organische Phase über Natriumsulfat. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels hinterbleiben 200 g (entsprechend 840in der Theorie) O.O-Dimethylphosphorsäure - 0 - (3 - methyl - 4- methylmerkaptophenyi)-ester in Form eines gelben, wasserunlöslichen Öles. das unter einem Druck von 0,01 Torr bei 108°C siedet.
  • Analyse für ein Molgewicht von 262: Berechnet . . . S 12,2"jo, P ll,80!o; gefunden ... S 13,30io. P 11,90to.
  • Die mittlere Toxizität der Verbindung (Das) beträgt an der Ratte per os etwa 150 mgje Kilogramm Tier. Spinnmilben werden von 0,01°l0igen Lösungen des Esters sicher abgetötet.
  • Beispiel 2 85 g (0,5 Mol) 3-Methyl-4-methylsulfinylphenol (F. - l23C) werden in 300 ccm Acetonitril gelöst.
  • Zu dieser Lösung fügt man 80 g wasserfreies, gemahlenes Kaliumcarbonat und tropft anschließend unter Rühren 75 g O,O-Dimethylphosphorsäurechlorid ein. Danach wird das Reaktionsgemisch 2 Stunden bei 70"C gerührt. dann auf Zimmertemperatur gekühlt und der ausgefallene Niederschlag abgesaugt. Das Filtrat rührt man mit 500 ccm Eiswasser aus. nimmt das abgeschiedene Öl in 200 ccm Chloroform auf und trocknet die Chloroformlösung über Natriumsulfat. Schließlich wird das Lösungsmittel im Vakuum entfernt. Man erhält als Rückstand 89 g O,O-Dimethylphosphorsäure-0-(3-methyl-4 - methylsulfinyl - phenyl) - ester in Form eines gelben, wasserunlöslichen Oles.
  • Analyse für ein Molgewicht von 278: Berechnet . . SO-Anteil 17,3, P ll,l, S 11,501"; gefunden ... SO-Anteil 17,1, P 10,8, S11.60/o.
  • An der Ratte per os besitzt die Verbindung eine mittlere Toxizität von etwa 75 mg je Kilogramm Tier. Schmeißfliegenlarven werden mit dem Ester noch in einer Aufwandmenge von I Teil je Million Teile vollständig vernichtet. Beispiel 3 Zu einer Lösung von 186 g (1 Mol) 3-Methyl-4-methylsulfonylphenol in 800 ccm Methyläthylketon fügt man zunächst 150 g wasserfreies, gemahlenes Kaliumcarbonat und versetzt sie anschließend unter Rühren bei 40°C mit 150 g O,O-Dimethylphosphorsäurechlorid. Danach wird die Mischung noch 1 Stunde bei 40"C gerührt, dann mit 800 ccm Benzol verdünnt und der ausgefallene Niederschlag abgesaugt. Das Filtrat wäscht man zweimal mit je 500 ccm Eiswasser, trocknet die organische Phase darauf über Natriumsulfat und entfernt die Lösungsmittel im Vakuum. Es werden als Rückstand 220 g (entsprechend 750/0 der Theorie) des O,O-Dimethylphosphorsäure - O - (3 - methyl - 4 - methylsulfonylphenyl)-esters in Form eines gelben, wasserunlöslichen Öles erhalten.
  • Analyse für ein Molgewicht von 294: Berechnet ... S 10,90/0, P 10,6°lo; gefunden ... S 10,90/0, P 10,10/o.
  • Die mittlere Toxizität (DL50) der Verbindung beträgt an der Ratte per os etwa 50 mg je Kilogramm Tier. Spinnmilben werden mit 0,01 0/oigen Lösungen des Esters sicher vernichtet.
  • Beispiel 4 154 g (1 Mol) 3-Methyl-4-methylmerkaptophenol werden in 300 ccm Acetonitril gelöst. Zu dieser Lösung fügt man zunächst 150 g wasserfreies, gesiebtes Kaliumcarbonat und versetzt sie anschließend tropfenweise bei 50"C mit 173 g OO-Diäthylphosphorsäurechlorid. Zur Vervollständigung der Umsetzung wird die Mischung noch 2 Stunden auf 50 bis 60C C erwärmt und dann auf Zimmertemperatur abgekühlt. Die ausgefallenen Salze saugt man ab, versetzt das Filtrat mit 500 ccm Benzol und verrührt die benzolische Lösung mit der gleichen Menge Eiswasser. Nach dem Abtrennen der wäßrigen Schicht wird die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet und schließlich das Lösungsmittel im Vakuum verdampft. Man erhält als Rückstand 280g (entsprechend 960/o der Theorie) des O,O - Diäthylphosphorsäure- O - (3 - methyl -4- methylmerkapto-phenyl)-esters in Form eines schwachgelben, wasserunlöslichen Öles vom Kp.o ol = 118°C.
  • Analyse für ein Molgewicht von 290: Berechnet . . . S 11,0°/o, P l070/o; gefunden . . . S 11,3°/e. P 10.401n.
  • Die mittlere Toxizität der Verbindung beträgt an der Ratte per os etwa 15 mg je Kilogramm Tier.
  • Mit 0,001 0/oigen Lösungen können Blattläuse 1000/oig abgetötet werden.
  • Beispiel 5 Eine Lösung von 85 g (0,5 Mol) 3-Methyl-4-methylsulfinylphenol in 300 ccm Methyläthylketon wird zunächst mit 80 g wasserfreiem, gesiebtem Kaliumcarbonat und anschließend tropfenweise unter Rühren mit 87 g O,O-Diäthylphosphorsäurechlorid versetzt. Danach rührt man die Mischung 3 Stunden bei 60"C, kühlt das Reaktionsgemisch dann auf Zimmertemperatur, verdünnt es mit 400 ccm Benzol und saugt die ausgeschiedenen Salze ab. Das Filtrat wird mit einer gesättigten Natriumchloridlösung gewaschen und schließlich die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Nach Abdestillieren der Lösungsmittel erhält man den O,O-Diäthylphosphorsäure - 0 - (3 - methyl - 4 - methylsulfinylphenyl)-ester als gelbes, wasserlösliches Öl in einer Ausbeute von 121 g (entsprechend 79°/o der Theorie).
  • Analyse für ein Molgewicht von 306: Berechnet ... SO-Anteil 15,7, P 10,1, S 10,5°/o; gefunden . . SO-Anteil 15,5, P 9,9, 5 l0,60/o.
  • An der Ratte per os zeigt die Verbindung eine mittlere Toxizität von 17,5 mg je Kilogramm Tier.
  • Schmeißfliegenlarven können mit dem Ester noch in einer Aufwandmenge von 0,3 Teile je Million Teile sicher abgetötet werden.
  • Beispiel 6 Man löst 93 g (0,5 Mol) 3-Methyl-4-methylsulfonylphenol in 300 ccm Acetonitril, fügt zu dieser Lösung zunächst 80 g wasserfreies, gesiebtes Kaliumcarbonat und tropft anschließend bei 65"C 88 g O,O-Diäthylphosphorsäurechlorid ein. Danach wird die Mischung 2 Stunden auf 70"C erwärmt, dann auf Zimmertemperatur gekühlt und der ausgefallene Niederschlag abgesaugt. Das Filtrat nimmt man in 500 ccm Benzol auf, wäscht die benzolische Lösung mehrmals mit 200 ccm Eiswasser und trocknet die organische Phase über Natriumsulfat. Nach Entfernung des Lösungsmittels im Vakuum hinterbleiben 120 g (entsprechend 750/0 der Theorie) des O,O-Diäthylphosphorsäure - O - (3 - methyl - 4 - methylsulfonylphenyl)-esters in Form eines schwachgelben, wasserunlöslichen Öles.
  • Analyse für ein Molgewicht von 322: Berechnet . . S9,90/o, P 9,70/o; gefunden ... S 9,60/0, P 9,80/o.
  • Die mittlere Toxizität der Verbindung (DL50) beträgt 8,3 mg je Kilogramm Ratte per os. Schmeißfliegenlarven werden noch mit einer Aufwandmenge von 0,3 Teile je Million Teile vollständig vernichtet. Beispiel 7 Zu einer Lösung von 39 g (0,25 Mol) 3-Methyl-4-methylmerkaptophenol in 150 ccm Acetonitril fügt man zunächst 37 g wasserfreies, gepulvertes Kaliumcarbonat und versetzt sie dann tropfenweise unter Rühren bei 60°C mit 33 g Methylphosphonsäure-O-methylesterchlorid. Zur Vervollständigung der Umsetzung wird die Mischung 1 Stunde bei 60°C nachgerührt und dann auf Zimmertemperatur abgekühlt. Die ausgefallenen Salze saugt man ab, verdünnt das Filtrat mit 400ccm Benzol und wäscht es anschließend zweimal mit je 100 ccm Wasser.
  • Nach dem Trocknen der benzolischen Lösung über Natriumsulfat wird diese fraktioniert destilliert.
  • Man erhält nach Verdampfen des Lösungsmittels 46 g (entsprechend 75°/o der Theorie) Methylphosphonsäure - 0 - methyl - 0 - (3 - methyl - 4 - methylmerkapto-phenyl)-ester vom Kp.o,o1 = 108 °C. l08C.
  • Analyse für ein Molgewicht von 246: Berechnet ... S 13,0%, P 12,6%; gefunden ... S13,70/o, P 11,2°lo.
  • Blattläuse werden mit 0n01 °loigen Lösungen der Verbindung zu l000/o abgetötet.
  • Beispiel 8 39 g (0,25 Mol) 3-Methyl-4-methylmerkaptophenol werden in 150 ccm Acetonitril gelöst. Zu dieser Lösung fügt man zunächst 37 g wasserfreies, gesiebtes Kaliumcarbonat und tropft anschließend unter Rühren bei 60°C 40g Äthylphosphonsäure-O-äthylesterchlorid ein. Zur Vervollständigung der Umsetzung wird die Mischung noch 1 Stunde nachgerührt und dann wie im vorhergehenden Beispiel beschrieben aufgearbeitet. Man erhält den Äthylphosphonsäure - O - äthyl - O - (3 - methyl - 4 - methylmerkapto-phenyl)-ester als gelbes, wasserunlösliches Öl in einer Ausbeute von 47 g (entsprechend 69% der Theorie).
  • Analyse für ein Molgewicht von 274: Berechnet . . 5 11,70/1>, P 11.3%; gefunden ... 5 12,70/o, P 10,2%.
  • Blattläuse werden von 0,001°/oigen Lösungen der Verbindung sicher vernichtet.
  • Beispiel 9 Eine Lösung von 85 g (0,5 Mol) 3-Methyl-4-methylsulfinylphenol in 300 ccm Acetonitril wird zu- nächst mit 85 g wasserfreiem. gemahlenem Kaliumcarbonat und anschließend tropfenweise unter Rühren bei 65 C mit 79 g Äthylphosphonsäure-O-äthylesterchlorid versetzt. Danach rührt man die Mischung noch 2 Stunden bei der angegebenen Temperatur und kühlt sie dann auf Zimmertemperatur ab. Die ausgeschiedenen Salze werden durch Filtrieren entfernt.
  • Zum Filtrat fügt man 400 ccm Chloroform und wäscht die Chloroformlösung mehrmals mit je 100 ccm Wasser. Schließlich wird die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels im Vakuum hinterbleibt der Äthylphosphonsäure-O-äthyl-O-(3-methyl-4 - methylsulfinyl - phenyl) - ester in Form eines farblosen, wasserlöslichen Öles. Die Ausbeute beträgt 74 g (entsprechend 51 "/, der Theorie).
  • Analyse für ein Molgewicht von 290: Berechnet . . . S I I ,50/o P 10,7%; gefunden ... S 12,5%. P 9.880)).
  • Larven werden von der Verbindung noch bei einer Aufwandmenge von 1 Teil je Million Teile zu 1000/0 vernichtet.
  • Beispiel 10 Man löst 93 g (0,5 Mol) 3-Methyl-4-methylsulfonylphenol in 300 ccm Acetonitril. fügt zu dieser Lösung 80 g wasserfreies, gesiebtes Kaliumcarbonat und tropft bei 60°C unter Rühren 73 g Methylphosphonsäure-O-äthylesterchlorid ein. Zur Vervollständigung der Umsetzung wird die Mischung noch 1 Stunde bei 80 C gerührt, dann auf Zimmertemperatur gekühlt und der ausgefallene Niederschlag abgesaugt. Das Filtrat verdünnt man mit 500 ccm Benzol und wäscht es anschließend zweimal mit je 50 ccm Wasser.
  • Darauf wird die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Nach Entfernung des Lösungsmittels im Vakuum erhält man 59 g (entsprechend 40°/0 O/o der Theorie) des Nlethylphosphonsäure-0-äthyl-0 - (3 - methyl - 4 - methylsulfonyl - phenyl) - esters in Form eines hellen. wasserlöslichen Öles.
  • Analyse für ein Molgewicht von 292: Berechnet . . . P 10,6%, S11,0%; gefunden ... P 10,3%, 11,9%.
  • Raupen werden noch mit 0,001ti0igen Lösungen der Verbindung sicher abgetötet.
  • Beispiel 11 Zu einer Lösung von 75 g (0,5 Mol) 3-Methyl-4-methylmerkaptophenol in 300 ccm Acetonitril fügt man zunächst 80 g wasserfreies, gesiebtes Kaliumkarbonat und tropft anschließend unter Rühren bei 30 bis 35"C 95 g (0,5 Mol) O-Äthyl-O-n-propylphosphorsäurechlorid (Kp.3 = 70"C) zum Reaktionsgemisch. Zur Vervollständigung der Umsetzung wird die Mischung danach noch 6 Stunden bei der angegebenen Temperatur gerührt und dann wie in den vorhergehenden Beispielen aufgearbeitet. Man erhält 140 g des O-Äthyl-O-n-propylphosphorsäure-0 - (3 - methyl - 4 - methylmerkapto - phenyl) - esters vom Kp.o,oi = 127"C. Die mittlere Toxizität (Das) der Verbindung beträgt an der Ratte per os etwa 37,5 mg je Kilogramm Tier.
  • Zecken werden noch von 0,00050/oigen Lösungen des Präparates zu 600/0 abgetötet. Raupen werden noch von 0,00080/oigen Lösungen sicher abgetötet.
  • Gegen Spinnmilben wirkt der Ester noch in einer Konzentration von 0,0040/> 900/oig abtötend.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von Phosphor- bzw.
    Phosphonsäureestern, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß man O,O-Dialkylphosphorsäure- bzw. Alkylphosphonsäure-O-alkylesterhalogenide mit Alkyl-alkylmerkapto-(-sulfinyl-, -sulfonyl-)phenolen, bevorzugt in Gegenwart von säurebindenden Mitteln umsetzt und gegebenenfalls in den erhaltenen Dialkylphosphor-(-phosphon -)säure -0 (alkyl - alkylmerkapto - phenyl)-estern die Alkylmerkaptogruppe nachträglich zur Sulfinyl- bzw. Sulfonylgruppe oxydiert.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 101 406, 1116 656.
DEF37571A 1962-08-11 1962-08-11 Verfahren zur Herstellung von Phosphor- bzw. Phosphonsaeureestern Pending DE1169925B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101406B (de) 1956-03-22 1961-03-09 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Thionophosphorsaeureestern
DE1116656B (de) 1958-05-28 1961-11-09 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Thionophosphorsaeureestern

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