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DE1169885B - Verfahren zur Verminderung der Verfilzungs-neigung von Keratin-Textilfasern - Google Patents

Verfahren zur Verminderung der Verfilzungs-neigung von Keratin-Textilfasern

Info

Publication number
DE1169885B
DE1169885B DEC29041A DEC0029041A DE1169885B DE 1169885 B DE1169885 B DE 1169885B DE C29041 A DEC29041 A DE C29041A DE C0029041 A DEC0029041 A DE C0029041A DE 1169885 B DE1169885 B DE 1169885B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
treatment
container
solution
bath
treated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC29041A
Other languages
English (en)
Inventor
Claude Trezain
Bois Colombee
Jean Claude Cosnard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Saint Gobain SA
Original Assignee
Compagnie de Saint Gobain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie de Saint Gobain SA filed Critical Compagnie de Saint Gobain SA
Publication of DE1169885B publication Critical patent/DE1169885B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/322Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing nitrogen
    • D06M13/35Heterocyclic compounds
    • D06M13/355Heterocyclic compounds having six-membered heterocyclic rings
    • D06M13/358Triazines
    • D06M13/364Cyanuric acid; Isocyanuric acid; Derivatives thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verminderung der Verfilzungsneigung von Keratin-Textilfasem Zusatz zur Anmeldung: C 24997 IV c / 8 k -Auslegeschrift 1157 194 Gegenstand der Patentanmeldung C 24997 IV c/8 k (deutsche Auslegeschrift 1157 194) ist ein Verfahren zur Verminderung der Verfilzungsneigung von Keratin-Textilien, gemäß welchem die Textilien bei in der Nähe des Neutralpunktes liegenden pH-Werten mit wäßrigen Lösungen von Alkalimetallsalzen der N-dichlorierten Isocyanursäure behandelt werden.
  • Ein Nachteil des angegebenen Verfahrens besteht darin, daß es diskontinuierlich arbeitet, wobei das zu behandelnde Material für unterschiedliche Verweilzeiten, die zwischen 10 Minuten und mehreren Stunden liegen können, in den Apparaturen festgelegt ist.
  • Die Erfindung betrifft eine vorteilhafte Ausbildung der Behandlung von Keratin-Textilien nach dem Verfahren der Hauptpatenanmeldung, und zwar zum kontinuierlichen Betrieb, was dadurch ermöglicht wird, daß erfindungsgemäß bestimmte Arbeitsbedingungen innegehalten werden.
  • Voraussetzung für die kontinuierliche Durchführung der Behandlung ist die Einhältung folgender Bedingungen: 1. Verwendung sehr konzentrierter Lösungen der Salze, da die Kontaktdauer zwischen dem Textilmaterial und der Behandlungslösung sehr kurz ist.
  • 2. Verwendung sehr beständiger Lösungen während der ganzen Dauer der Behandlung mit einem konstanten Gehalt an wirksamem Chlor, um Ungleichmäßigkeiten der erzielten Wirkungen zu vermeiden.
  • Gemäß Ziffer 1 besteht das Behandlungsbad für die Keratin-Textilien aus einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallsalzes der N-dichlorierten Isocyanursäure, deren pH-Wert in der Nähe des Neutralpunktes liegt und deren Konzentration zwischen 20 und 100 g/1 liegt.
  • Vorteilhaft liegt die Temperatur des Behandlungsbades zwischen 5 und 35° C.
  • Zweckmäßig setzt man unter Berücksichtigung von Ziffer 2 den wäßrigen Lösungen von Alkalimetallsalzen der N-dichlorierten Isocyanursäure zur Erleichterung der Benetzung des behandelten Textilmaterials ein chlorbeständiges oberflächenaktives Mittel zu, z. B. anionische, nichtionische oder kationische oberflächenaktive Stoffe. Die verwendeten oberflächenaktiven Stoffe dürfen keinen Einfluß auf die Stabilität der Behandlungslösungen und auf deren Verhalten gegenüber den behandelten Keratin- ; Textilien besitzen. Geeignet sind Kondensate von Äthylenoxyd mit Laurylalkohol. Die Behandlung von Keratin-Textilien gemäß der Erfindung wird üblicherweise durch eine Reihe von zusätzlichen Behandlungen in Ansäuerungsbädern, Entchlorungsbädern, Spülbädern, Enthärtungsbädern u. dgl. abgeschlossen, wobei die Reihenfolge dieser Behandlungsmaßnahmen verschieden sein kann.
  • Die verwendete Apparatur kann es ermöglichen, am Ende jeder Phase des Behandlungskreislaufes wenigstens zum Teil die Flüssigkeit zu entfernen, mit welcher die behandelten Textilien gesättigt sind, um so eine Verunreinigung der verschiedenen verwendeten Bäder zu verhindern. Dieses Ergebnis wird z. B. durch die Verwendung bekannter Vorrichtungen, wie Abquetschwalzen, Nutschvorrichtungen usw., erzielt.
  • Für die Durchführung der Ansäuerung werden wäßrige Lösungen von anorganischen oder organischen Säuren verwendet, wobei die Säurekonzentration vorzugsweise so bemessen ist, daß der pH-Wert der Ansäuerungslösungen zwischen 1,5 und 5 liegt. Dieser Wert wird in Abhängigkeit von den Arbeitsbedingungen im Einzelfalle auf einen zwischen diesen Grenzen liegenden eingestellt.
  • Die Entchlorungsbäder bestehen aus an sich bekannten wäßrigen Lösungen von Natriumbisulfit, Natriumhydrosulfit oder anderen üblicherweise verwendeten Entchlorungsmitteln. Die Konzentration dieser Bäder schwankt selbstverständlich je nach der Art des verwendeten Entchlorungsmittels, z. B. wird bei Verwendung eines Entehlorungsbades, das Natriumsulfit enthält, mit Lösungen gearbeitet, deren Konzentration zwischen 2 und 20 g71 liegt.
  • Je nach den im Einzelfall gegebenen Voraussetzungen kann die Geschwindigkeit, mit der das Material im Zuge seiner Behandlung die verschiedenen Bäder passiert, innerhalb verhältnismäßig weiter Grenzen schwanken. Vorzugsweise liegt die Verweilzeit des Gutes zwischen 0,5 und 15 m/Min. in den Bädern.
  • Die Enthärtungsbäder bestehen aus wäßrigen Lösungen der üblichen Enthärtungsstofle, wie z. B. eines quaternären Ammoniumhalogenids, einer anionischen oder einer nichtionischen Verbindung.
  • Obwohl das Verfahren gemäß der Erfindung in erster Linie für die Behandlung von in Form von Kammgarn- oder Halbkammgarnlunten vorliegender Textilien geeignet ist, kann es auch auf andere Stoffe, wie Kammabfall, Garne, Gewebe oder Gewirke, wie auch auf Fertigerzeugnisse angewendet werden.
  • Die nachstehenden Beipiele zeigen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Das bei den Versuchen verwendete Material ist eine Kammgarnlunte australischer Herkunft, mit einem Gewicht von 1 kg/45 m der Qualität 100/105 mit einem mittleren Faserdurchmesser von 21,55 Mikron.
  • Die Behandlungen werden mittels einer Lisseuse durchgeführt. In jedem Behälter der Lisseuse befindet sich eine perforierte Trommel, die zum Teil in das Bad eingetaucht ist und sich um ihre Achse dreht. Auf diese Trommel wird die Kammgarnlunte aufgelegt. Um eine vollkommene und homogene Imprägnierung des Materials zu sichern, wird das Bad in das Innere der perforierten Trommel eilgesaugt und im oberen Teil des Behälters, der mit einer Vorrichtung zum Konstanthalten des Flüssigkeitsniveaus ausgerüstet ist, ausgeschleudert. Abgangseitig jedes Behälters ist eine aus zwei Kautschukwalzen bestehende Auswringvorrichtung angeordnet. Der Druck zwischen den beiden Walzen dieser Vorrichtung kann durch ein mit Gegengewichten arbeitendes System eingestellt werden. Die Behälter sind außerdem mit Vorratsbehältern kombiniert, aus welchen das ständige Auffüllen der Bäder durch Dosiervorrichtungen gesteuert erfolgt.
  • Bei den nunmehr beschriebenen Versuchen wird der Druck der Auswringwalzen so eingestellt, daß ihre Entwässerungswirkung 10011/o beträgt, d. h. die Kammgarnlunte nach diesem Auswringvorgang noch ihr eigenes Gewicht an Badflüssigkeit enthält.
  • Die Bewertung der verfilzungswidrigen Eigenschaften, die die Wolle durch die erfindungsgemäße Behandlung erhalten hat, erfolgte in der nachstehend beschriebenen Weise: Aus der Kammgarnlunte wird ein Abschnitt von 23 cm Länge ausgeschnitten, der an jedem Ende und in jedem Viertel, bezogen auf diese Enden, durch einen Baumwollfaden verknotet wird.
  • Der Abstand zwischen den Endknoten, unter Anwendung einer Spannung von 100 g gemessen, beträgt nach dieser Vorbereitung der Probe 21 cm.
  • Dann wird die Probe einem Walkversuch unterzogen, der so durchgeführt wird, daß die Probe in einen Behälter von 1000 ccm Fassungsvermögen eingetaucht wird, der zehn Kautschukkugeln und 150 cm-; einer Lösung der folgenden Zusammensetzung enthält: Seife 5 g/1, Natriumcarbonat 0,5 g/1 und schaumzerstörende Emulsion auf Grundlage von Silikonen 2 CC/1.
  • Der Behälter wird auf einem mit 45 Umdr./Min. in einem Wasserbad, dessen Temperatur durch einen Thermostaten auf 40° C erhalten wird, umlaufenden Rad befestigt.
  • Die Dauer des Walkversuchs beträgt 1.5 Minuten. Nach Durchführung des Versuchs wird die Probe gespült, ausgepreßt und ohne Spannung an der freien Luft getrocknet. Dann wird der Abstand zwischen den Endknoten unter Anwendung einer Spannung von 100 g gemessen.
  • Der Widerstand gegen das Verfilzen wird durch den Prozentsatz der Verkürzung nach der folgenden Formel berechnet: In dieser Formel bedeutet L die Länge der Probe nach dem Walkversuch.
  • Ferner werden aus verschiedenen Proben von Kammgarnlunte Garne von Nm 2/28 hergestellt, aus welchen achtzehn Litzen entnommen werden, die unter den gleichen Bedingungen wie beim ersten Versuch der Kammgarnlunte geknotet und dem gleichen Walkversuch unterworfen werden. Auf diese Weise ist es möglich, eine Beziehung zwischen dem »Einlaufen« der Kammgarnlunte und der aus diesem Band hergestellten Garne zu erhalten. Beispiel 1 Die Kammgarnlunte wird mit einer Geschwindigkeit von 1,5m/Min. durch eine Lisseuse hindurchgeführt.
  • Der erste Behälter dieser Maschine, ebenso wie dieser ihm zugeordnete Vorratsbehälter, enthalten eine wäßrige Lösung mit einem Gehalt von: 40 g/1 Natriumsalz der N-dichlorierten Isocyanursäure und 1 g durch Kondensation von 9 Mol Äthylenoxyd mit 1 Mol Laurylalkohol hergestellter Netzmittel bei einem pii-Wert der Lösung von 6,4.
  • Das Badvolumen wird durch Nachschub aus dem Vorratsbehälter konstant gehalten. Der Verbrauch an Reservelösung beträgt 1 1 je Kilogramm behandeltes Textilgut.
  • Der zweite Behälter enthält eine wäßrige Lösung von 1,5 ccm/1 Salzsäure von 20° B6. Der diesem Behälter zugeordnete Reservebehälter enthält eine wäßrige Lösung von 15 ccm/1 Salzsäure von 20° B6. Die Zuführung dieser Lösung aus dem Reservebehälter in den Arbeitsbehälter wird so eingestellt, daß der Verbrauch 330 ccm Reservesalzsäurelösung je Kilogramm behandelten Materials beträgt.
  • Unter diesen Bedingungen bleibt der pii-Wert des Säurebades ständig in der Nähe von 2.
  • Der dritte Behälter enthält eine Lösung von 5 ccm/1 Natriumbisulfit von 36° Be. Der diesem Behälter zugeordnete Reservebehälter enthält eine Lösung von 50 ccm,/1 Natriumbisulfit von 36° B6. Die Menge an aus dem Reservebehälter in den Hauptbehälter eingeführter Lösung wird so eingeregelt, daß der Verbrauch 900 ccm an Reservelösung je Kilogramm behandelten Materials beträgt. Unter diesen Bedingungen stellt sich der pll-Wert der in dem Behandlungsbehälter enthaltenen Lösung auf nahe 3 ein.
  • Der vierte Behälter ist unmittelbar an eine Wasserzuleitung angeschlossen. Der Wasserverbrauch beträgt 301/kg an behandeltem Textilmaterial.
  • Nach dem Verlassen dieses Behälters wird die Kammgamlunte in einer Trockenvorrichtung mit perforierter Trommel getrocknet.
  • Ein Vergleichs-Walkversuch mit unbehandeltem und gemäß dem Beispiel behandelter Kammgarnlunte ergibt folgende Werte:
    Verkürzung
    Probe in Prozent
    Nicht behandelte Probe . . . . . . . . . . . 54,7
    Gemäß Beispiel 1 behandelte Wolle 11,9
    Diese Ergebnisse entsprechen im Falle eines Garnes Nm 2/28 einem Einlaufen von 2,4% bei dem gemäß Beispiel 1 behandeltem Material gegenüber 56% bei der nicht behandelten Probe.
  • Ferner besitzt das nach diesem Beispiel behandelte Material eine gute Griffigkeit und zeigt keine Gelbfärbung. Beispiel 2 Die Kammgarnlunte wird mit einer Geschwindigkeit von 3 m/Min. durch eine Lisseuse durchgeführt. Der erste Behälter enthält eine wäßrige Lösung mit einem Gehalt von: 80 g/1 Natriumsalz der N-dichlorierten Isocyanursäure und 1 g/1 durch Kondensation von 9 Mol Äthylenoxyd mit 1 Mol Laurylalkohol hergestellter Netzmittel von pll 6,4.
  • Das Volumen des Bades in dem Arbeitsbehälter wird durch Nachschub aus dem Reservebehälter konstant gehalten. Der Verbrauch an Reservelösung entspricht 11/kg an behandeltem Material.
  • Der zweite Behälter enthält eine wäßrige Lösung von 2 ccm/1 Chlorwasserstoffsäure von 20° B6. Der diesem Behälter zugeordnete Reservebehälter enthält eine wäßrige Lösung von 25 ccm/1 Salzsäure von 20° B6. Der Nachschub an Reservelösung in den Arbeitsbehälter wird so eingeregelt, daß der Verbrauch 1000 ccm Reserve-Chlorwasserstoffsäurelösung je je Kilogramm an behandeltem Material beträgt.
  • Unter diesen Bedingungen verbleibt der pH-Wert des sauren Bades ständig in der Nähe von 2.
  • Der dritte Behälter enthält eine Lösung von 5 ccm/1 Natriumbisulfit von 36° B6. Der diesem Behälter zugeordnete Reservebehälter enthält eine Lösung von 60 ccm/1 Natriumbisulfit von 36° B6.
  • Der Nachschub der Lösung aus dem Vorratsbehälter in den Arbeitsbehälter wird so eingestellt, daß der Verbrauch 450 ccm der Lösung aus dem Vorratsbehälter je Kilogramm behandelten Materials beträgt.
  • Unter diesen Bedingungen stabilisiert sich der plc-Wert der in dem Behandlungsbehälter enthaltenen Lösung auf einen Wert in der Nähe von 2. Der vierte Behälter ist unmittelbar an eine Wasserzuleitung angeschlossen. Der Verbrauch an Wasser entspricht 301/kg behandelten Materials.
  • Nach dem Austritt aus diesem Behälter wird die Woll-Lunte durch Hindurchleiten durch eine Trokkenvorrichtung mit perforierter Trommel getrocknet.
  • Der vergleichsweise Walkversuch mit einem nicht behandelten und einer gemäß der Erfindung behandelten Woll-Lunte hat die folgenden Ergebnisse:
    Verkürzung
    Probe in Prozent
    Nicht behandelte Wolle . . . . . . . . . . . 54,7
    Gemäß Beispiel 2 behandelte Wolle 22,8
    Dieses Ergebnis entspricht bei einem Garn Nm 2/28 einem Einlaufen von 4% bei dem gemäß Beispiel 2 behandelten Material gegenüber 56% bei dem nicht behandelten Garn.
  • Auch das gemäß diesem Beispiel behandelte Material besitzt eine sehr gute Griffigkeit und zeigt keine Gelbfärbung.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Behandlung von Keratin-Textilfasern oder solche enthaltenden Textilstoffen zwecks Verringerung ihrer Neigung zu verfilzen, nach Patentanmeldung C 24997 IV c/ 8 k (deutsche Auslegeschrift 1157194), dadurch gekennzeichnet, daß das zu behandelnde Textilmaterial fortlaufend durch eine konzentrierte wäßrige Lösung eines Alkalimetallsalzes der N-dichlorierten Isocyanursäure mit in der Nähe des Neutralpunktes liegendem pH-Wert hindurchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine der Behandlung folgende Reihe von Zusatzbehandlungen in Säuerungs-, Entchlorungs-, Spül- und Enthärtungsbädern.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine wäßrige Lösung des Alkalimetallsalzes der N-dichlorierten Isocyanursäure von einer Konzentration zwischen 20 und 100 g/1 und einem pll-Wert in der Nähe des Neutralpunktes verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung bei 5 bis 35° C erfolgt.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bad ein oberflächenaktiver anionischer, nichtionischer oder kationischer Stoff zugesetzt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Säurebehandlung mittels wäßriger Lösungen von Mineral- oder organischen Säuren bei zwischen 1,5 und 5 liegenden p11-Werten durchgeführt wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit, mit welcher das Textilmaterial die verschiedenen Bäder passiert; auf Verweilzeiten zwischen 0,5 und 15 m/Min. je Bad eingestellt wird.
DEC29041A 1962-09-19 1963-01-31 Verfahren zur Verminderung der Verfilzungs-neigung von Keratin-Textilfasern Pending DE1169885B (de)

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