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DE1141680B - Matrixschalter fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Matrixschalter fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1141680B
DE1141680B DET21158A DET0021158A DE1141680B DE 1141680 B DE1141680 B DE 1141680B DE T21158 A DET21158 A DE T21158A DE T0021158 A DET0021158 A DE T0021158A DE 1141680 B DE1141680 B DE 1141680B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective tube
tube contacts
ferrite
contacts
matrix switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET21158A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Martin Hebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET21158A priority Critical patent/DE1141680B/de
Publication of DE1141680B publication Critical patent/DE1141680B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/24Co-ordinate-type relay switches having an individual electromagnet at each cross-point
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/281Mounting of the relay; Encapsulating; Details of connections

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description

  • Matrixschalter für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen Durch die Kombination von Schutzrohrkontakten mit Ferritstäben werden die sogenannten Ferreed-Relais gebildet. Diese Relais sind in der Weise aufgebaut, daß parallel zu den Schutzrohrkontakten zu deren beiden Seiten je ein Ferritstab angeordnet ist, welcher Erregerwicklungen trägt. Zur Erzielung eines guten magnetischen Schlusses sind die Schutzrohrkontakte und die Ferritstäbe oder -kerne an ihren Enden durch eine magnetisch leitende Preßmasse miteinander verbunden. Durch die Erregung der Wicklungen können die beiden Ferritkerne des Relais in einen derartigen magnetischen Zustand versetzt werden, daß sich ihr magnetischer Fluß über die Schutzrohrkontakte schließt und diese betätigt. Nach Fortfall der Erregung werden die Kontakte durch den Magnetfluß der Ferritstäbe im betätigten Zustand gehalten. Ein Öffnen der Kontakte kann einerseits dadurch erreicht werden, daß durch entsprechende Erregung der Wicklungen des einen Ferritkernes dessen Polarität umgekippt wird, so daß die Magnetflüsse der beiden Ferritstäbe nun in Reihe liegen und nicht mehr über die Kontakte verlaufen. Andererseits kann durch entsprechend bemessene Gegenerregung der Magnetfluß der Ferritstäbe so weit auf den Nullwert gebracht werden, daß diese noch nicht umkippen, jedoch der Fluß zum Halten der Kontakte in der betätigten Stellung nicht mehr ausreicht.
  • Derartige Relais haben große Vorteile. So kann ein sehr kurzer Erregungsimpuls die Ferritstäbe in den Erregungszustand kippen, und das von diesen ausgehende magnetische Feld kann dann die Kontakte betätigen, obwohl der Erregerstrom schon längst abgeklungen ist. Ein weiterer Vorteil ist, daß diese Relais keine Haltestrom und auch keine Haltewicklungen benötigen. Da es auch möglich ist, auf jedem Ferritstab zwei Erregerwicklungen anzuordnen und nur bei koinzidenter Erregung beider Wicklungen den Ferritstab in den anderen Magnetisierungszustand umzukippen, bietet sich ein derartiges Relais als Schaltglied für den Aufbau von Matrixschaltern unmittelbar an. Dem steht jedoch der Nachteil entgegen, daß die Ferritstäbe verhältnismäßig teuer sind und dann auch zwangläufig ein derartiger Matrixschalter teuer wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Matrixschalter mit mehreren Spalten und Zeilen für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, bei dem die Schutzrohrkontakte jedes Schaltpunktes nach Art der Ferreed-Relais durch den Magnetfluß jeweils zweier zu beiden Seiten der Schutzrohrkontakte angeordneterFerritstäbe betätigt werden, der aber nur annähernd die Hälfte für für einen derartigen Matrixschalter normalerweise benötigten Ferritstäbe erfordert und dadurch große Kosteneinsparungen ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß jede Zeile oder jede Spalte zwei vorzugsweise durch einen Rahmen zusammengehaltene Streifen aus magnetisch leitender Preßmasse aufweist, in die abwechselnd ein Ferritstab und parallel zu diesem die einem Schaltpunkt zugeordneten Schutzrohrkontakte mit ihren Enden eingesetzt sind, so daß jeder zwischen den Schutzrohrkontakten zweier Schaltpunkte angeordnete Ferritstab zur Kontaktsteuerung der Schutzrohrkontakte beider Schaltpunkte wechselweise verwendet werden kann.
  • Durch dieseAusbildung wird erreicht, daß beispielsweise an Stelle von zwanzig Ferritstäben bei einer Spalte von zehn Schaltpunkten nur noch elf Ferritstäbe benötigt werden.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigt Fig. 1 den Matrixschalter gemäß der Erfindung, ausschnittsweise in der Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-B durch den Matrixschalter nach Fig. 1.
  • Der dargestellte Matrixschalter hat Ferritstäbe 1 und pro Schaltpunkt beispielsweise vier Schutzrohrkontakte 2 bis 5. Die Ferritstäbe und Schutzrohrkontakte sind so in Spalten 6 angeordnet, daß sich. am Anfang und Ende jeder Spalte ein Ferritstab befindet und daß sich innerhalb dieser Spalte jeweils ein Ferritstab und die einem Schaltpunkt zugeordneten Schutzrohrkontakte abwechseln. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß sich in der gleichen Spalte zu beiden Seiten der Schutzrohrkontakte eines Schaltpunktes je ein Ferritstab befindet, ähnlich wie beim Ferreed-Relais, daß aber für zehn Schaltpunkte nur insgesamt elf Ferritstäbe benötigt werden. -Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Ferritstäbe und Schutzrohrkontakte jeder Spalte 6 an ihrer Ober- und Unterseite in je einen Streifen 7 bzw. 8 aus magnetisch leitender Preßmasse eingebettet, die als Halterung dienen und gleichzeitig einen guten magnetischen Schluß zwischen den Ferritstäben und den Schutzrohrkontakten herstellen. Die Spalten 6 mit den Streifen 7 und 8 werden durch einen Rahmen 9 zusammengehalten; der aus unmagnetischem Material bestehen kann.
  • Jeder Ferritstab trägt, wie Fig. 2 zeigt, zwei Wicklungen, je eine Zeilenwicklung 10 und eine Spaltenwicklung 11. Nur wenn beide Wicklungen koinzident erregt werden, kann der betreffende Ferritstäb in den magnetischen Zustand gekippt werden: Zur Betätigung der Kontakte eines Schaltpunktes werden die Spaltenwicklung dieser Spalte und die zwei Zeilenwicklungen der Zeilen, zwischen denen die Schutzrohrkontakte des Schaltpunktes angeordnet sind, erregt, wie durch die Pfeile für einen Schaltpunkt beispielsweise dargestellt ist. Nur bei den zu beiden Seiten der Kontakte gelegenen Ferritstäben sind beide Wicklungen erregt, die Ferritstäbe werden, wie bei den bekannten Ferreed-Relais, in den Erregungszustand gekippt, und ihr magnetisches Feld schließt die Kontakte des Schaltpunktes, die auch nach Fortfall der Erregung der Wicklungen durch das magnetische Feld in der betätigten Stellung gehalten werden.
  • Durch entsprechend bemessene Gegenerregung der beiden Wicklungen beiderFerritstäbe kann in bekannter Weise der magnetische Fluß so weit auf den Nullwert gebracht werden, daß die Kontakte wieder öffnen. Statt der auf den Ferritstäben einzeln aufgebrachten Wicklungen können auch gemeinsame Zeilen- und Spaltenspulen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Matrixschalter mit mehreren Spalten und Zeilen für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, bei dem die Schutzrohrkontakte jedes Schaltpunktes nach Art des Ferreed-Relais durch den Magnetfuß jeweils zweier zu beiden Seiten der Schutzrohrkontakte angeordneter Ferritstäbe betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zeile oder jede Spalte (6) zwei vorzugsweise durch einen Rahmen (9) zusammengehaltene Streifen (7, 8) aus magnetisch leitender Preßmasse aufweist, in die abwechselnd ein Ferritstab (1) und parallel zu diesem die einem Schaltpunkt zugeordneten Schutzrohrkontakte (2 bis 5) mit ihren Enden eingesetzt sind, so daß jeder zwischen den Schutzrohrkontakten (2 bis 5) zweier Schaltpunkte angeordnete Ferritstab zur Kontaktsteuerung der Schutzrohrkontakte beider Schaltpunkte wechselweise verwendet werden kann.
DET21158A 1961-11-21 1961-11-21 Matrixschalter fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen Pending DE1141680B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET21158A DE1141680B (de) 1961-11-21 1961-11-21 Matrixschalter fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

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DET21158A DE1141680B (de) 1961-11-21 1961-11-21 Matrixschalter fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1141680B true DE1141680B (de) 1962-12-27

Family

ID=7549988

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET21158A Pending DE1141680B (de) 1961-11-21 1961-11-21 Matrixschalter fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1141680B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221685B (de) * 1963-08-30 1966-07-28 Nederlanden Staat Koordinatenmehrfachschalter unter Verwendung von Schutzrohrankerkontakten fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen
DE1227071B (de) * 1964-08-05 1966-10-20 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zur Steuerung von Koordinatenmehrfachschaltern
DE1227516B (de) * 1964-03-06 1966-10-27 Standard Elektrik Lorenz Ag Koordinatenschalter mit Koinzidenzrelais an jedem Kreuzpunkt
DE1232621B (de) * 1964-07-14 1967-01-19 Ericsson Telefon Ab L M Koordinatenmehrfachschalter fuer Fernmeldeanlagen
DE1234271B (de) * 1964-07-14 1967-02-16 Ericsson Telefon Ab L M Koordinatenmehrfachschalter fuer Fernmelde-anlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungs-anlagen, mit einander kreuzenden Zeilen- und Spaltenleitern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221685B (de) * 1963-08-30 1966-07-28 Nederlanden Staat Koordinatenmehrfachschalter unter Verwendung von Schutzrohrankerkontakten fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen
DE1227516B (de) * 1964-03-06 1966-10-27 Standard Elektrik Lorenz Ag Koordinatenschalter mit Koinzidenzrelais an jedem Kreuzpunkt
DE1232621B (de) * 1964-07-14 1967-01-19 Ericsson Telefon Ab L M Koordinatenmehrfachschalter fuer Fernmeldeanlagen
DE1234271B (de) * 1964-07-14 1967-02-16 Ericsson Telefon Ab L M Koordinatenmehrfachschalter fuer Fernmelde-anlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungs-anlagen, mit einander kreuzenden Zeilen- und Spaltenleitern
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