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DE1169299B - Hydraulischer Stellantrieb mit einem Differentialkolbenstellmotor - Google Patents

Hydraulischer Stellantrieb mit einem Differentialkolbenstellmotor

Info

Publication number
DE1169299B
DE1169299B DEG30405A DEG0030405A DE1169299B DE 1169299 B DE1169299 B DE 1169299B DE G30405 A DEG30405 A DE G30405A DE G0030405 A DEG0030405 A DE G0030405A DE 1169299 B DE1169299 B DE 1169299B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
space
piston
cylinder
working
displacement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30405A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Wessel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DEG30405A priority Critical patent/DE1169299B/de
Publication of DE1169299B publication Critical patent/DE1169299B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/20Other details, e.g. assembly with regulating devices
    • F15B15/22Other details, e.g. assembly with regulating devices for accelerating or decelerating the stroke
    • F15B15/223Other details, e.g. assembly with regulating devices for accelerating or decelerating the stroke having a piston with a piston extension or piston recess which completely seals the main fluid outlet as the piston approaches its end position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Hyctraühscher Stellantrieb,mit. einem Differentialkolbenstellmotor Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Steilantrieb mit einem Differentialkolbenstellmotor, einem Steuerventil, einer Ölpumpe und einem Ölbehälter, wobei in der Eilgangsstellung des Steuerventils die beiden Zylinderräume des Steilzylinders miteinander verbunden sind und das Druckmittel von der Pumpe dem kolbenseitigen Zylinderraum zugeführt wird, mit einer Dämpfungseinrichtung, bei der mit dem großen Kolben an der Kolbenstangenseite ein Kolben geringeren Durchmessers verbunden ist, der bei Hubende in einen an der Stirnseite des Zylinders angeordneten entsprechenden kleinen Zylinderraum eindringt.
  • Es ist bekannt, bei hydraulischen Steilantrieben mit Differentialkolbenstellmotoren, bei denen ein Arbeits- und ein Leerhub gegeben ist, zur Beschikkung des Leerhubraumes die im Arbeitshubraum verdrängte Flüssigkeit über den Steuerschieber in den Leerhubraum zu leiten, so daß die Pumpe lediglich die dem Kolbenstangenvolumen entsprechende Flüssigkeitsmenge zu fördern hat. Es sind ferner bei hydraulischen Stellmotoren Einrichtungen zur Endlagendämpfung bekannt, bei denen ein den Arbeitsraum vergrößernder Dämpfungsraum vorgesehen ist, in den ein Hilfskolben eindringt, wobei über dessen Undichtigkeiten zur entsprechenden Zylinderfläche die Flüssigkeit in den sich verkleinernden, mit dem Rücklauf verbundenen Raum zurückfließt. Dabei ist die Passung zwischen Kolben und Zylinder maßgebend für den Dämpfungseffekt. Da jedoch die Kolbenfläche des für die Dämpfung vorgesehenen Hilfskolbens nur einen Bruchteil der Fläche der zum Leerhub beaufschlagten freien Kolbenfläche aufweist, muß naturgemäß im Dämpfungsraum auch ein Vielfaches des Leerhubraumdruckes herrschen. Es ist daher nicht ungewöhnlich, daß in dem Dämpfungsraum Drücke bis zu 1000 atü und mehr herrschen. Dies bedingt wiederum entsprechende Dichtungsmaßnahmen und Wandungsdimensionierungen des Dämpfungsraumes. Die für derartige Dämpfungseinrichtungen erforderlichen Passungen übersteigen gegebenenfalls die Fertigungsmöglichkeiten; es sei denn, daß zusätzlich Drosseln angebracht werden, die aber erfahrungsgemäß störanfällig sind.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, solche bekannte Eilgangsschaltungen mit einer bekannten Dämpfungseinrichtung zu verbinden, wobei zur Erreichung der vollen Dämpfungswirkung die unzulässig hohen Drücke im Dämpfungsraum vermieden werden sollen, ohne daß störanfällige Drosselstellen zur Verwendung kommen.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Verbindungsleitung zwischen dem Leerhubraum und dem Arbeitshubraum am Ende des kleinen Zylinderraumes angeordnet ist, derart, daß der kleine Kolben nach Eindringen in den kleinen Raum in an sich bekannter Weise die Flüssigkeit in diesem. Raum widerstandslos verdrängt, während in an sich bekannter Weise der Arbeitshubraum im Endhub als Dämpfungsraum dient, wobei eine an sich bekannte, vom Arbeitshubraum ausgehende Abflußleitung durch ein Überdruckventil abgesperrt ist, dessen Ansprechwert den Arbeitsdruck, dieses Raumes übersteigt und so am Ende des Arbeitshubraumes angeordnet ist, daß nach Sperrung des Abflusses über die Verbindungsleitung der als Pufferraum dienende Arbeitshubraum lediglich bei Ansprechen des Überdruckventils Flüssigkeit abfließen läßt, wobei das Überdruckventil, wie an sich bekannt, einstellbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung erzielt den Drosseleffekt einerseits dadurch, daß der große Leerhubraum nur noch Druckmittel von der Pumpe erhält und die damit geringere, dem Leerhubraum zufließende Druckmittelmenge den Endhub schlagartig verlangsamt, und andererseits dadurch, daß der Abfluß des Öls aus dem Arbeitsraum nur nach Überwindung des vorzugsweise einstellbaren überdruckventils beginnt, so daß die Bremswirkung dem eingestellten Druck des Überdruckventils mal Kolbenfläche des Arbeitsraumes entspricht.
  • Eine besonders vorteilhafte Anwendung kann die Erfindung, beispielsweise bei Lademaschinen unter Tage finden, bei denen die Hydraulik die Funktionen, beispielsweise einer Zughacke oder einer anderen Ladeschaufel des Fahrwerks der Hubeinrichtungen, z. B. für den schwenkbaren Förderer und des Wagenabstoßers usw. betätigen muß.
  • Die Figur zeigt eine schematische Darstellung der Erfindung. Der Arbeitsraum 2 und der Leerhubraum 3 sind über eine über einen Steuerschieber 24 verlaufende Leitung 14 miteinander verbunden. Die in dem Arbeitshubraum 2 während des Leerhubs verdrängte Flüssigkeit trägt zur Füllung des Raumes 3 bei, so daß über die Pumpe 5 nur diejenige Flüssigkeitsmenge in den Raum 3 gepumpt zu werden braucht, um die der Raum 3. am Ende des Kolbenweges größer ist als der Raum 2 am Ende seines entgegengerichteten Hubes. Die volle Flüssigkeitsmenge zur Beaufschlagung des Kolbens, d. h. zur Füllung des entsprechenden Zylinderraumes ist also nur während des Arbeitshubes von der Pumpe zu fördern. Für den Arbeitshub sind jedoch bei- weitem nicht die Hubgeschwindigkeiten wie für den Leerhub erforderlich. Die insgesamt für den Arbeitshub und den Leerhub von der Pumpe zu fördernde Flüssigkeitsmenge entspricht daher dem Volumen des Arbeitsraumes plus dem Verdrängungsvolumen der Kolbenstange innerhalb des Arbeitsraumes beim Ende des Arbeitshubes.
  • Die Figur zeigt weiterhin die Anordnung eines an sich bekannten Dämpfungsraumes 15 in Form eines Dämpfungszylinders 16, der sich stirnseitig von dem Arbeitshubraum 2 nach außen erstreckt. In diesen Dämpfungsraum 15 taucht der Dämpfungskolben 17 ein und schließt den Raum 15 gegenüber dem Raum 2 ab. Dieser Raum 15, der einen Fortsatz des Arbeitsraumes 2 bildet, ist über die Leitung 14 mit dem Steuerschieber 24 und von diesem über die Leitung 14 mit dem Raum 3 verbunden. Während des Leerhubes ermöglicht die Stellung des Steuerschiebers also einen Fluß des hydraulischen Mittels aus den Räumen 2 und 15 in den Raum 3. Erst wenn der Dämpfungskolben 17 in den Zylinder 16 eintaucht, kann aus dem Raum 2 keine Flüssigkeit mehr in den Raum 3 abfließen. Nunmehr wird nur noch die geringe im Raum 15 vorhandene Ölmenge in den Raum 3 gedrückt. Im Raum 15 entstehen also keine den Höchstarbeitsdruck im Raum 2 übersteigenden Drücke. Infolgedessen kann die Konstruktion des Zylinders 16 sowie der entsprechenden Dichtungen und Lager dem Höchstarbeitsdruck des Raumes 2 angepaßt sein. Von dem Moment an, in dem der Dämpfungskolben 17 den Raum 2 gegenüber dem Raum 15 abschließt, kann die in dem Raum 2 befindliche Flüssigkeitsmenge nur noch über die vorgesehene Leitung 25 zum Tank 11 abfließen. Diese Leitung 25 darf jedoch während des normalen Arbeitshubes keine Flüssigkeit durchlassen. Sie ist daher durch ein einstellbares Überdruckventil 21 gesperrt. Will die Flüssigkeit aus dem Raum 2 austreten, so muß ihr Druck so groß sein, daß das überdruckventil anspricht. Da jedoch der Normaldruck im Raum 2 während des Leerhubes ein Maß nicht überschreitet, welches sich aus Kolbenfläche 18 minus Kolbenringfläche 22 mal dem Druck im Leerhubraum 3 errechnet, würde hier beim Leerhub die Kolbenbewegung ein Ende finden, wenn nicht durch die Trägheitskräfte, die von der bewegten Masse i über die Kolbentange 13 übertragen werden, ein den am überdruckventil21 eingestellten öffnungsdruck übersteigender Druck im Raum 2 erzeugt würde.
  • Beim Leerhub tritt also in dem Augenblick, in dem der Dämpfungskolben 17 den Raum 15 gegenüber dem Raum 2. abschließt, eine, schlagartige Verlängsamung der Kolbenbewegung des Kolbens 1$ dadurch auf, daß nur noch das im Raum 15 verbleibende Flüssigkeitsvolumen in den Raum 3 gedrückt wird; die weitere Kolbenbewegung daher praktisch allein von der geringeren Zuflußrnenge abhängt, die von der Pumpe 5 über die Leitung 14 dem Raum 3 zugeführt wird. über diesen dämpfend wirkenden Effekt hinaus tritt eine Abbremsung des Kolbenhubes durch die Flüssigkeitspolster im Raum 2 auf. Die Flüssigkeit kann, wie schon erwähnt, nur über das überdruckventil 21 und die Leitung 25 in den Tank oder aber über die zwischen der Umfangsfläche des Kolbens 17 und der Zylinderwandung des Zylinders 16 vorhandenen Undichtigkeiten in den Raum 15 und von diesem über die Leitung 14 wieder in den Raum 3 gedrosselt abfließen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Hydraulischer Stellantrieb mit einem Differentialkolbenstellmotor, einem Steuerventil, einer Ölpumpe und einem Ölbehälter, wobei in der Eilgangstellung des Steuerventils die beiden Zylinderräume des Stehzylinders miteinander verbunden sind und das Druckmittel von der Pumpe dem kolbenseitigen Zylinderraum zugeführt wird, mit einer Dämpfungseinrichtung, bei der mit dem großen Kolben an der Kolbenstangenseite ein Kolben geringeren Durchmessers verbunden ist, der bei Hubende in einen an der Stirnseite des Zylinders angeordneten entsprechenden kleinen Zylinderraum eindringt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (14) zwischen dem Leerhubraum (3) und dem Arbeitshubraum (2) am Ende des kleinen Zylinderraumes (15) angeordnet ist, derart, daß der kleine Kolben (17) nach Eindringen in den kleinen Raum (15) in an sich bekannter Weise die Flüssigkeit in diesem Raum widerstandslos verdrängt, während in an sich bekannter Weise der Arbeitshubraum (2) im Endhub als Dämpfungsraum dient, wobei eine an sich bekannte, vom Arbeitshubraum (2) ausgehende Abflußleitung (25) durch ein überdruckventil (21) abgesperrt ist, dessen Ansprechwert den Arbeitsdruck dieses Raumes übersteigt und so am Ende des Arbeitshubraumes (2) angeordnet ist, daß nach Sperrung des Abflusses über die Verbindungsleitung (14) der als Pufferraum dienende Arbeitshubraum (2) lediglich bei Ansprechen des Überdruckventils Flüssigkeit abfließen läßt, wobei das überdruckventil, wie an sich bekannt, einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 704 996; Zeitschrift »Oelhydraulik und Pneumatik«, 1957, S. 83, Abb. 2 bis 4; l959, S. 24.
DEG30405A 1960-08-31 1960-08-31 Hydraulischer Stellantrieb mit einem Differentialkolbenstellmotor Pending DE1169299B (de)

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DE1169299B true DE1169299B (de) 1964-04-30

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206561B (de) 1962-10-13 1965-12-09 Cie Parisienne D Outil A Air C Vorrichtung zum Daempfen der Hubbewegung des Kolbens eines Hubzylinders
DE3130931A1 (de) * 1981-08-05 1983-02-17 Aviatest GmbH, 4000 Düsseldorf Pressenantrieb insbesondere fuer hydraulisch betriebene beschichtungspressen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704996A (en) * 1952-07-17 1955-03-29 Hannifin Corp Fluid operated cylinder with adjustable cushion

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