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DE225836C - - Google Patents

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Publication number
DE225836C
DE225836C DENDAT225836D DE225836DA DE225836C DE 225836 C DE225836 C DE 225836C DE NDAT225836 D DENDAT225836 D DE NDAT225836D DE 225836D A DE225836D A DE 225836DA DE 225836 C DE225836 C DE 225836C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
shaped part
thumb
lamp
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT225836D
Other languages
English (en)
Publication of DE225836C publication Critical patent/DE225836C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/30Starting; Igniting
    • H05B31/305Ignition devices

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES J
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- .M 225836 KLASSE 21/. GRUPPE
HUGO LISKE in BERLIN.
Die Bogenlampen, insbesondere aber die Wechselstromlampen haben vielfach den Nachteil, daß sie beim Einschalten der Lampe nicht sofort zünden, sondern daß der Lichtbogen in kontinuierlicher Folge so lange abreißt, bis sich die Kohlen genügend erwärmt haben.
Versuche haben ergeben, daß man dieses Abreißen des Lichtbogens beim Einschalten
ίο der Bogenlampe durch sehr starke Bremsvorrichtungen, wie z. B. Pumpen o. dgl., beseitigen kann. Diese Anordnungen haben aber den Nachteil, daß sie nicht nur beim Zünden, sondern auch während des Brennens der Lampe eingeschaltet sind, wodurch die Regulierfähigkeit der Lampe während des Brennens in empfindlichem Maße beeinflußt wird. Es gibt aber auch Zündvorrichtungen, bei welchen die Bremswirkung fast gänzlich beim
so Regulieren der Lampe aufgehoben ist, und zwar ist dieses der Fall bei den sogenannten Ventilluftpumpen mit seitlichem im Mantel angeordnetem Ventil.
Nach der vorliegenden Erfindung wird eine ähnliche Wirkung \vie bei diesen zuletzt genannten Ventilluftpumpen dadurch erreicht, daß die Bremsvorrichtung für die Regelungsorgane nur im Anfange des Zündhubes wirkt und nach einer gewissen Periode des Zündhubes mechanisch ausgeschaltet wird, wodurch die Lampe im weiteren Verlaufe des Zündhubes sowie während des Betriebes ohne diese, nur für den Zündhub nötige starke Bremsvorrichtung brennt. Erreicht wird dieses durch eine Bremsvorrichtung, welche durch eine Abschnappvorrichtung ein- und ausgeschaltet wird.
Zum besseren Verständnis der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung eine Ausführungsform einer solchen Bremsvorrichtung, die in der beschriebenen Weise beim Zünden der Lampe wirkt, dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch eine Lampe mit übereinanderstehenden Kohlen mit teilweiser Seitenansicht, während die Fig. 2 eine Oberansicht veranschaulicht. Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichen die Einwirkung der Bremsvorrichtung auf das Regelungsorgan im vergrößerten Maßstabe. Fig. 6 zeigt die Bremsvorrichtung im Moment des Einschaltens, Fig. 7 dagegen beim Ausschalten.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist dort eine Bremsvorrichtung für eine Lampe mit übereinanderstehenden Kohlen dargestellt. 1 ist der untere Lampenteller, 2 der obere Lampenteller, die miteinander durch Streben 3 in Verbindung stehen. In dem unteren Lampenteller ι ist der Kohlenhalter 4 für die untere Kohle 5 befestigt, während die obere Kohle 6 in einem Führungsrohr 7 gleitet und durch eine aus zwei Platten 8 und 9 bestehende Klemmvorrichtung beim Einschalten der Lampe sowohl angehoben als auch während des Abbrandes der Elektroden periodenweise freigegeben wird, sobald sich die beiden Klemmplatten 8 und 9 in ungefähr wagerechter Rieh-' tung befinden. Die beiden Klemmplatten sitzen an dem unteren Ende einer Zugstange 10, die oben an einem zweiarmigen Hebel 11 befestigt ist. Dieser zweiarmige Hebel 11 hat seinen Drehpunkt bei 13 und trägt an seinem Ende vermittels einer Blattfeder; 14 gelenkig den Kern I5, während das andere Ende 12
45
55

Claims (2)

mit der üblichen Pumpe 16 in Verbindung ' steht. Der Kern 15 sitzt an einem Gelenkzapfen 17, der von der Bremsvorrichtung beeinflußt wird. Die Bremsvorrichtung besteht aus einem Bock 18, der mittels zweier Schrauben 19 und 20 an dem oberen Lampenteller befestigt ist. An diesem Bock 18 befindet sich drehbar angeordnet ein U-förmiger Teil 21, der in wagerechter Stellung durch eine Feder 22 gehalten wird und, falls er nicht durch den Gelenkzapfen 17 beeinflußt wird, sich immer am Bock 18 bei 23 anlegt. An dem U-förmigen Teil 21 ist außerdem noch ein Anschlagdaumen 24 in der Weise drehbar befestigt, und zwar an einer Achse 27, daß er durch eine Feder 25 immer auf den U-förmigen Teil gepreßt wird. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Ist die Lampe ausgeschaltet, so befindet sich der Drehzapfen 17 über dem Daumen 24 (vgl. Fig. 3). Wird die Lampe eingeschaltet, so dreht sofort der Kern 15; beeinflußt durch die Spule, den Hebel 11 entgegen dem Sinne des Uhrzeigers, wodurch der Zapfen 17 sofort auf die Nase 26 des Hebeldaumens 24 stößt, und da dieser Hebeldaumen 24 auf dem U-förmigen Teil aufliegt, sich also nicht drehen kann, so wird der U-förmige Teil 21 gedreht (vgl. Fig. 6). Die Feder 22, die kräftig gehalten sein kann, wirkt aber dieser Drehung entgegen, wodurch jetzt die Regelungsorgane in ihrer weiteren Bewegung gebremst werden. Diese Bremsung dauert so lange, bis der Zapfen 17 von der Nase abgeglitten ist. Nach dem Abgleiten findet keine Einwirkung der Bremsvorrichtung auf die Regelungsorgane statt, weil sich der Zapfen 17 während der Regelung dauernd unterhalb der Nase 26 befindet. . Wird die Lampe ausgeschaltet, so hört die Einwirkung des Kernes auf den Hebel 11 auf, ;. und dieser wird jetzt im Drehsinne des Uhrzeigers durch die von der Klemmvorrichtung festgehaltene Kohle gedreht. Bei dieser Drehung stößt der Zapfen 17 jetzt an die untere Seite der Nase 26 des Hebeldaumens 24 an und dreht, da der U-förmige Teil 21 feststeht, den Hebeldaumen um seine Achse 27, was" : ohne weiteres möglich ist, da die Feder 25 eine geringe Stärke besitzt (vgl. Fig. 7). Es ist selbstverständlich, daß die vorliegende Anordnung nicht nur für Bogenlampen mit einander sich gegenüberstehenden Kohlen, sondem auch für Lampen mit schräg zueinander stehenden Kohlen verwendet werden kann. Ρλτεντ-Α νSprüche:
1. Vorrichtung zum Zünden von Bogen- : lampen, insbesondere von Wechselstrombogenlampen, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Regelungsvorrichtung beeinflussender Hebel mit seinem Endpunkt an einen , nach zwei Richtungen federnden Bremshebel anstößt, wobei die Federkraft, die beim Zünden der Lampe überwunden werden muß, so groß ist, daß eine starke Bremsung der Zündbewegung so lange eintritt, bis nach erfolgter Zündung der von der Regelvorrichtung beeinflußte Hebel an dem Bremshebel vorbeigegangen ist, während bei der entgegengesetzten Bewegung der Regelvorrichtung diese nur die in der zweiten Richtung wirkende schwächere
. Federkraft zu überwinden braucht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremshebel _ aus einem U-förmigen Teil und einem in , diesem U-förmigen Teil federnd drehbar angeordneten Hebeldaumen besteht, wobei der U-förmige Teil selbst wieder federnd drehbar, jedoch mit stärkerer Federung an einem am Lampenteller befestigten Bocke angeordnet ist. ";[ ■: .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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