[go: up one dir, main page]

DE1169153B - Waehleinrichtung mit zweistufigem Waehlvorgang fuer selbsttaetige Plattenwechsler - Google Patents

Waehleinrichtung mit zweistufigem Waehlvorgang fuer selbsttaetige Plattenwechsler

Info

Publication number
DE1169153B
DE1169153B DEW30226A DEW0030226A DE1169153B DE 1169153 B DE1169153 B DE 1169153B DE W30226 A DEW30226 A DE W30226A DE W0030226 A DEW0030226 A DE W0030226A DE 1169153 B DE1169153 B DE 1169153B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
circular ring
selector
rotation
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW30226A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Shermann Tuttle
Charles Albert Mellon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wurlitzer Co
Original Assignee
Wurlitzer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wurlitzer Co filed Critical Wurlitzer Co
Publication of DE1169153B publication Critical patent/DE1169153B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Wähleinrichtung mit zweistufigem Wählvorgang für selbsttätige Plattenwechsler Zusatz zum Patent: 1059 206 Das Hauptpatent betrifft eine Wählvorrichtung für selbsttätige Plattenwechsler mit einem drehbaren Plattenmagazin, dessen Stellung zum Zweck des Abspielens der gewünschten Platte durch Wählstifte od. dgl. bestimmt ist, die in Gruppen zusa:mmengefaßt sind und bei der jeder Gruppe ein eigener für die Wählstifte der Gruppe gemeinsamer Wählhebel zugeordnet ist und bei der durch den Wählvorgang zuerst alle Betätigungsorgane auf den bestimmten Wählstift eingestellt werden und danach durch Wahl der Gruppe der bestimmte Wählstift betätigt wird.
  • Bei dem Plattenwechsler des Hauptpatentes wird die Einstellung der Wählhebel durch eine vorgespannte Feder bewerkstelligt, welche das die Wählhebel tragende Rad an elektromagnetisch betätigte Anschläge treffen läßt. Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Antriebsvorrichtung zu verbessern und damit eine beträchtliche Energieersparnis und rasche Schaltfolge auch bei Verwendung von Magneten geringer Zugkraft zu erzielen.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Verschwenkung der die. Wählhebel tragenden Kreisringscheibe aus der Ausgangsmittelstellung in zwei Arbeitsstellungen links und rechts der Mittelstellung dadurch, daß zwei die entgegengesetzte Drehrichtung der Kreisringscheibe wahlweise bewirkende Zugmagnete an einem reit der Kreisringscheibe verbundenen Stellhebel angreifen und daß je eine weitere linke bzw. rechte Arbeitsstellung zwischen der Mittelstellung und den äußersten: Arbeitsstellungen dadurch gewonnen wird, daß ein von einem Magnet betätigter beidseitiger Anschlag in die Bahn des Stellhebels gebracht wird. Diese Steuereinrichtung ermöglicht die rasche überführung der Steheinrichtung in andere, auf entgegengesetzten Seiten der Mittelstellung befindliche Schaltstellungen.
  • Durch die vorliegende Erfindung kann eine ferngesteuerte Betätigungsvorrichtung für die Steheinrichtung der Wählerstifte vorgesehen sein, welche mit der Steuereinrichtung für die Steheinrichtung in neuartiger und verbesserter Weise derart zu einer konstruktiven Einheit verbunden ist, daß trotz äußerst gedrungener Bauart eine bequeme Zugänglichkeit aller Elemente zum Zwecke der Wartung gewährleistet ist.
  • Der erfindungsgemäße Musikautomat ist in wirtschaftlichster Weise herstellbar und äußerst betriebssicher.
  • Die Erfindung ist an Hand der Beschreibung und der Zeichnungen erläutert. Es bedeutet F i g. 1 eine Seitenansicht der Verstelleinrichtung für die Wählerstifte mit verschwenkbarer Klappe für eine ferngesteuerte Betätigungseinrichtung, deren Elemente somit von außen zugänglich sind, F i g. 2 eine Ansicht in Richtung 11-U der F i g. 1 bei geöffneter Klappe, F i g. 3 eine Teilansicht in Richtung III-III der F i g. 1, F i g. 4 einen senkrechten Teilschnitt, F i g. 5 einen waagerechten Schnitt entlang V-V der F i g. 4, F i g. 6 einen waagerechten Teilschnirot VI VI der F i g. 4, F i g. 7 einen senkrechten; Teilschnitt entlang VII-VII der F i g. 5, F i g. 8 einen Wählerstift sowie Hubmagnet für dessen Betätigung, F i g. 9 einen Hebel zur Übertragung der Bewegung eines Hubmagneten auf die Wählerstifte, F i g. 10 einen Teilschnitt entlang X-X der F i g. 7; in dieser Darstellung befindet sich die vardrehbare Verstelleinrichtung in, einer der äußersten Arbeitsstellungen, F i g. 11 einen Teilschnitt entlang XI-XI der F i g. 8; die Verstelleinrichtung befindet sich in der Arbeitsstellung nach F i g. 10, F i g. 12 einen der F i g. 10 entsprechenden Schnitt; in dieser Darstellung befindet sich die verdrehbare Verstelleinrichtung jedoch in einer zwischen einer Äußerst- und der Mittelstellung befindlichen Lage, F i g. 13 einen der F i g. 11 entsprechenden Schnitt; die Verstelleinrichtung befindet sich jedoch in der in F i g. 12 dargestellten Stellung, F i g. 14 einen der F i g. 10 entsprechenden Schnitt; die Verstelleinrichtung befindet sich jedoch in ihrer Mittelstellung, F i g. 15 einen der F i g. 11 entsprechenden Schnitt; die Verstelleinrichtung befindet sich in der Mittelstellung, F i g. 16 ein vereinfachtes Schaltschema der elektrischen Steuerkreise zur Betätigung der Auswahleinrichtung.
  • Wie aus den F i g. 4 und 8 ersichtlich, sind die Wählerstifte 34 in einer oberen Kreisscheibe 38 und in einer unteren Kreisscheibe 40 geführt. Sie sind in senkrechter Richtung aus einer in F i g. 8 dargestellten Ruhestellung in eine in F i g. 4 dargestellte, hochgeschobene oder Wählstellung verschiebbar. Die Wählerstifte sind in der Ruhestellung dadurch festgelegt, daß sie mit einer Auskerbung 42 an der Kreisscheibe 40, wie aus F i g. 8 ersichtlich, einrasten. In der hochgeschobenen oder Wählstellung sind sie durch den Zug der Federn 44 gehalten. Das Hochschieben der Stifte in die Wählstellung erfolgt dadurch, da.ß das untere Ende derselben radial nach innen verschoben wird, wodurch die Auskerbungen aus der Kreisscheibe 40 ausrasten, worauf die Wählerstifte durch die Federn 44 hochgezogen werden. Dabei gelangen sie mit der Nase 46 an dem Schalterring 48 zur Anlage, wodurch die 'Schalter geschlossen und der Abspielvargang derjenigen Schallplatten ausgelöst wird, die den hochgefahrenen Wählerstiften zugeordnet sind.
  • Das wahlweise Verschieben der einhundert Wählerstifte 34 ist auch durch eine Anzahl Ziffern tragender Druckknöpfe und eine Anzahl Buchstaben tragender Druckknöpfe gesteuert. Diese sind auf einem Armaturenbrett an der Vorderwandung des Gehäuses angeordnet. Einer jeden in dem Magazin 28 befindlichen Schallplatte ist somit eine Zahl und ein Buchstabe zugeordnet. Nach dem Einwerfen einer Münze drückt der Benutzer denjenigen Buchstaben tragenden Knopf und denjenigen Ziffern tragenden Knopf, welcher der ausgewählten Schallplatte zugeordnet ist.
  • Die einhundert Wählerstifte 34 sind durch zwanzig, wie aus den F i g. 4 und 8 ersichtlich, auf der Unterseite einer Platte 40 auf einem Kreise verteilt angeordnete Hubmagnete 60 wahlweise verschiebbar. Die Hubmagnete sind radial außerhalb der Wählerstifte angeordnet.
  • Die Stelleinrichtung für die Kreisringscheibe ist so ausgebildet, daß die Hubmagnete 60 einen beliebigen Wählerstift der fünf verschiedenen Gruppen verschieben können. Alle fünf Gruppen der Wählerstifte 34 sind auf dem gleichen vorerwähnten Kreise angeordnet.
  • Aus diesem Grunde sind zwanzig, die Bewegung der Hubmagnete übertragende Hebe162 auf einer leichten, verdrehbaren Kreisringscheibe 64, die von einem Speichenrad 66 getragen ist, verschwenkbar und konzentrisch zu den Wählerstiften 34 angeordnet. Wie aus den F i g. 4, 5 und 8 ersichtlich, ist die Kreisringscheibe 64 etwas unterhalb der Hubmagnete 60 angeordnet.
  • Die oberen Enden der Hebel 62 weisen eine in der Mitte angeordnete Zunge 74 auf, welche radial nach innen weist und mit dem ihr jeweils gegenüberliegenden Wählerstift zusammenwirken kann.
  • Die Kreisringscheibe 64 ist entsprechend der Unterteilung der Wählerstifte 34 in fünf Gruppen mit je zwanzig Stiften in fünf verschiedene Arbeitsstellungen verdrehbar. Dadurch kann die Zunge 74 eines jeden Hebels wahlweise in Gegenüberstellung mit fünf benachbarten Wählerstiften gebracht werden. Die Kreisringscheibe 64 befindet sich normalerweise in der mittleren ihrer fünf Arbeitsstellungen. Dies wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung erreicht, die gleichzeitig zur Festlegung der Mittelstellung als auch zur Verdrehung der Kreisringscheibe in entgegengesetzte Richtungen in die übrigen Schaltstellungen dient.
  • Sie weist zwei miteinander zusammenwirkende Hebel 80 und 82 auf, die unterhalb einer Lagerscheibe 84 angeordnet sind, welche wiederum unterhalb der Kreisringscheibe 64 drehbar gelagert ist und eine Drehschwingbewegung um den Zapfen 88 ausführen kann, den sie mit dem Speichenrad 66 gemeinsam hat und der konzentrisch zu den Wählerstiften 34 angeordnet ist. Betrachtet man die Anordnung von unten, so wird der Hebel 80 durch den Zug einer Feder im entgegensetzten Uhrzeigersinne gegen einen Anschlag 94 gedrückt, an welchem er mit einem justierbaren an seinem freien Ende angebrachten Anschlagelement 92 anliegt. Dadurch ist die Ausgangsstellung des Hebels 80 festgelegt. Diese Stellung des Hebels 90 entspricht der mittleren Stellung der Kreisringscheibe 64. Wie aus F i g. 6 ersichtlich, kann der Hebel 80 aus seiner Ausgangsstellung nur in einer Richtung ausschwingen.
  • Der Hebel 82 ist als Winkelhebel ausgebildet. Eine an seinem Schenkel 98 angehängte Zugfeder 96, die mit ihrem anderen Ende mit dem Hebel 80 verbunden ist, verschwenkt ihn, in der Darstellung nach F i g. 6, im Uhrzeigersinne. Der Hebel 82 wird durch die Zugfeder 96 also im entgegengesetzten Sinne verschwenkt wie der Hebel 80 durch die Feder 90. Eine im Uhrzeigersinne erfolgende Verdrehung des Hebels 82 relativ zu dem Hebel 80 ist durch Anschlag des am Schenkel 98 befindlichen Anschlagstückes 100 am Hebel 80 begrenzt. Dadurch ist die Ausgangsstellung des Winkelhebels 82 festgelegt.
  • Der längere Schenkel 102 des Hebels 82 hat ein gegabeltes freies Ende, dessen Gabelung eine Stellzunge 104 für die Kreisringscheibe 64 aufnimmt. Die Stehzunge ist, wie aus F i g. 7 ersichtlich, an einem an der Unterseite der Kreisringscheibe 64 befestigten Böckchen 106 angeordnet. Die Stehzunge 104 ist durch eine Öffnung 108 in einer unterhalb der Lagerscheibe 84 angeordneten Anschlagscheibe 110, wie aus den F i g. 6, 7 und 10 bis 14 ersichtlich, hindurchgeführt.
  • Der Schenkel 102 ist aus seiner Ausgangsstellung durch die kurzhubigen Hubmagnete 112, 114 in entgegengesetzte Richtungen verschwenkbar. Die Hubmagnete 112, 114 sind an der Unterseite der Lagerscheibe 84 auf gegenüberliegenden Seiten des Schenkels 102 angeordnet. Die Kerne der Hubmagnete sind durch harte Federn 116, 118 an einem Punkt 120 des Schenkels 102 angelenkt. Vorteilhafterweise wird der Punkt 120 näher zum Drehpunkt 88 des Winkelhebels als zur Stehzunge 104 gewählt, so daß der durchlaufende Bogen des Punktes 120 weniger als die Hälfte des durchlaufenden Bogens der Stellzunge 104 beträgt.
  • Wird die Spule des Hubmagneten 112 vom Strom durchflossen, so wird der Kern 122 in die Spule hereingezogen, so daß beide Hebel 80 und 82 nach F i g. 6 im Uhrzeigersinne verschwenkt werden. Dies hat eine entsprechende Verdrehung der Kreisringscheibe 64 und der auf ihr angeordneten Stellhebel 62 zur Folge.
  • Die Verdrehung der Kreisringscheibe 64 aus ihrer Ausgangsstellung unter dem Einfluß des Hubmagnets 112 ist durch Anschlag der Stehzunge 104 an ein an einer Seite der Öffnung 108 der Anschlagscheibe hochgewinkeltes Anschlagelement 1.24 begrenzt. Dadurch ist eine der äußersten Schaltstellungen der Kreisringscheibe 64 festgelegt.
  • Wird die Spule 114 vom Strom durchflossen, so wird der Kern 126 in die Spule hineingezogen. Dadurch erfolgt eine Verdrehung der Kreisringscheibe 64 aus ihrer Ausgangsstellung im entgegensetzten Drehsinne bis die Stellzunge 104 an einem zweiten Anschlagelement 128 der Öffnung der Anschlagscheibe 110 anschlägt. Dadurch ist die zweite der äußersten Schaltstellungen der Kreisringscheibe 64 festgelegt.
  • Die Verdrehung der Kreisringscheibe in die beiden zwischen den äußersten und der Ausgangs- also Mittelstellung gelegenen Schaltstellungen erfolgt durch gleichzeitige Betätigung des Magnets 130 und eines der beiden Hubmagnete 112 oder 114.
  • Durch Beätigung des Magnets 130 wird der Anschlaghebel 132 um den Schwenkbolzen 134 gegen die Kraft der Feder 136 aus der in F i g. 6 und 10 dargestellten Ruhestellung in die in F i g. 12 dargestellte Anschlagstellung verschwenkt.
  • Ein Ende des Anschlaghebels 132 ist mit zwei Anschlagelementen 138, 140 bestückt. Diese befinden sich in der Ruhestellung des Anschlaghebels außerhalb der Bahn der Stellzunge 104. Wird jedoch der Magnet 130 betätigt, so nehmen die Anschlagelemente die in F i g. 12 dargestellte Lage ein, in welcher sie die Stellzunge 104 eingabeln. Wird nun der Hubmagnet 112 oder 114 betätigt, so läuft die Stehzunge entweder an dem Anschlagelement 138 oder 140 an, wodurch die zwischen den Äußerststellungen und der mittleren Ausgangsstellung befindlichen Schaltstellungen der Kreisringscheibe 64 festgelegt sind.
  • Es wird nunmehr auf die F i g. 11, 1.3 und 15 Bezug genommen. Befmdet sich der Hebel 102 in seiner Ausgangs- oder Mittelstellung, so liegt die Zunge 74 eines der Stellhebel 62 beispielsweise in Gegenüberstellung zu einem mit 34a bezifferten Wählerstift. Werden der Magnet 130 und der Hubmagnet 112 betätigt, so nimmt die Stehzunge 104 die in F i g. 12 dargestellte Zwischenstellung ein, so daß die Zunge 74 in Gegenüberstellung zu dem Wählerstift 34 b gelangt. Werden der Magnet 130 und der Hubmagnet 114 betätigt, so gelangt die Zunge 74 in Gegenüberstellung zu dem Wählerstift 34c.
  • Wird der Hubmagnet 112 allein betätigt, so nimmt die Stehzunge 104 die in F i g. 10 dargestellte Stellung ein, wodurch die Zunge 74, wie aus F i g. 11 ersichtlich, in Gegenüberstellung zu dem Wählerstift 34 d gelangt. Wird der Hubmagnet 114 allein betätigt, so gelangt die Zunge 74 in Gegenüberstellung zu dem Wählerstift 34 e.
  • Damit die Möglichkeit der Zusammenwirkung zwischen den Hebeln 62 und den Kernen 150 der Hubmagnete 60 in jeder Verdrehstellung gegeben ist, sind die Hebel 62, wie aus der F i g. 7 und 15 ersichtlich, mit zwei bogenförmigen, waagerecht in der Höhe der Kerne verlaufenden Armen 152, 154 ausgestattet. Bei der Verdrehung der Kreisringscheibe 64 in entgegengesetzte Richtungen wird also die Möglichkeit des Zusammenwirkens der Hebel 62 mit den zugeordneten Kernen 150 der Hubmagnete durch die Arme 152, 154, aufrechterhalten. Jeder der Hubmagnete 60 ist in allen fünf Verdrehstellungen der Kreisringscheibe 64 in der Lage, den ihm zugeordneten Hebel 62 radial nach innen zu verschwenken, wodurch der mit der Zunge 74 des Stellhebels in Gegenüberstellung befindliche der Wählerstifte 34 hochgeschoben wird.
  • Die Überführung der Kreisringscheibe 64 in die verschiedenen Schaltstellungen und die wahlweise Betätigung der Hubmagnete 60 beim Drücken der Wählerknöpfe 54 und 56 zur Hochschiebung der Wählerstifte 34 sei an Hand des in F i g. 16 dargestellten vereinfachten Schaltschemas beschrieben. Die Ziffern tragenden Wählerknöpfe 54 schließen bei Betätigung die Schalter 160. Dadurch wird der Stromleiter 162 mit demjenigen der Hubmagnete 60 verbunden, welcher der Zahl des gedrückten Wählerknopfes zugeordnet ist. Die Wählerknöpfe 54 sind in bekannter Weise mit einer mechanischen Sperre ausgestattet, so daß gleichzeitig nur ein Wählerknopf gedrückt werden kann. Der durch die Hubmagnete fließende Strom muß einen Hauptschalter 164 passieren, der in bekannter Weise von dem Münzeinwerfermechanismus gesteuert ist.
  • Weiterhin sind fünf Buchstaben tragende Wählerknöpfe 56 vorgesehen. Diese sind fünf Schaltern 166, 168, 170, 172 und 174 zur Steuerung der Verdrehbewegung der Kreisringscheibe 64 zugeordnet. Gegebenenfalls kann die Anzahl der Buchstaben tragenden Wählerknöpfe und der zugeordneten Steuerschalter auch verdoppelt werden.
  • Die fünf Schalter sind den fünf Schaltstellungen der Kreisringscheibe 64 zugeordnet. Wird der Schalter 166 geschlossen, so wird die Kreisringscheibe 64 aus ihrer Mittelstellung in eine ihrer äußersten Arbeitsstellungen verdreht; denn der Schalter 166 verbindet den Stromleiter 178 mit dem Stromleiter 180, so daß Strom zu dem Hubmagnet 112 fließen kann. Das andere Spulenende des Hubmagnets 112 ist über den Stromleiter 182 geerdet. Der Schalter 166 ermöglicht den Stromzufluß zu dem Hubmagnet 112, ohne den Stromfluß zu dem Magnet 130 freizugeben. In diesem Zusammenhang sei unter Bezugnahme auf die F i g. 6 und 16 darauf hingewiesen, daß der Anschlaghebel 132, wenn er bei Betätigung des Manets 130 von diesem angezogen wird, einen normalerweise geschlossenen Schalter 184 öffnet und einen normalerweise geöffneten Schalter 186 schließt. Der Stromleiter 180, der durch die Schließung des Schalters 166 unter Spannung gesetzt wird, führt über einen normalerweise geschlossenen Relaisschalter 188-1 zu dem normalerweise offenen Schalter 186, so daß beim Schließen des Schalters 166 kein Strom vom Leiter 180 zum Magnet 130 fließen kann. Durch die Schließung des Buchstaben tragenden Schalters 166 kann demnach, je nachdem welcher der Ziffern tra. genden Wählerknöpfe gedrückt wird, wahlweise eine von zwanzig Wählerstiften verschoben werden.
  • Durch die Schließung des Schalters 174 wird de Stromfluß von einem Stromleiter 190 über einen normalerweise offenen Relaisschalter 188-2 zu dem Hubmagnet 114 freigegeben, wodurch die Kreisringscheibe 64 in ihre andere äußerste Arbeitsstellung verdreht wird. Dadurch wird die wahlweise Verschiebung zwanzig weiterer Wählerstifte ermöglicht, Der mittlere Schalter 170 entspricht der mittlerep Ausgangsstellung der Kreisringscheibe64. Durch seine Schließung wird keine Verdrehung der Kreisringscheibe bewirkt. Er stellt lediglich eine Attrappe dar.
  • Durch die Schließung des Schalters 168 wird über den Stromleiter 192 der Stromfluß zu dem Magnet 130 und von dort über den normalerweise geschlossenen Schalter 184 und einen Widerstand 194 zu dem geerdeten Leiter 182 freigegeben. Durch den Magnet 130 wird der Anschlaghebel 132 verschwenkt, so daß die Anschlagelemente 138, 140 desselben in die Bahn der Zunge 104 der Kreisringscheibe 64 gelangen. Durch die Verschwenkung des Anschlaghebels wird der Schalter 184 geöffnet, über welchen bislang die Stromzufuhr zum Magnet 130 erfolgte.
  • Bei der Verschwenkung des Anschlaghebels wird jedoch auch der Schalter 186 geschlossen, so daß die Stromzufuhr zu dem Magnet über den Schalter 186, den normalerweise geschlossenen Relaisschalter 188-1, den Stromleiter 180, den Hubmagnet 112 und den geerdeten Stromleiter 182 aufrechterhalten bleibt. Das Schließen des Schalters 186 bewirkt also auch den Stromzufluß zum Hubmagnet 112, nachdem die Anschlagelemente 138, 140 in die Bahn der Zunge 104 eingefahren sind, so daß die Kreisringscheibe 64 in eine der Zwischenstellungen zwischen einer äußersten Arbeitsstellung und der Mittelstellung befindliche Schaltstellung verdreht wird, wodurch die wahlweise Verschiebung eines Wählerstiftes einer Gruppe zwanzig Wählerstifte ermöglicht wird. Durch die Schließung des Schalters 174 wird der Stromleiter 198 unter Spannung gesetzt, so daß das Relais von Strom durchflossen und der Relaisschalter 188-3 geschlossen wird, wodurch der Strom zunächst über den Stromleiter 192 zum Magnet 130 fließen kann. Durch die Öffnung des Schalters 184 und das Schließen des Schalters 186 durch die Verschwenkung des Anschlaghebels infolge der Anziehung durch den Magnet 130 erfolgt der Stromfluß zum Magnet 130 daraufhin über den geschlossenen Relaisschalter 188-2, den Stromleiter 190 und den Hubmagnet 114, so daß letzterer die Kreisringscheibe 64 in eine Zwischenstellung zwischen der anderen äußersten Arbeitsstellung und mittleren Stellung befindliche Schaltstellung überführt, wodurch die wahlweise Verschiebung eines Wählerstiftes einer weiteren Gruppe von zwanzig Wählerstiften ermöglicht wird.
  • Die oben beschriebenen Einrichtungen zur Verschiebung der Wählerstifte eignet sich vorzüglich zur Betätigung durch eine ferngesteuerte Einheit mit neuartigen und verbesserten Konstruktionsmerkmalen, welche sich außerordentlich leicht anbringen läßt und in bequemer Weise zugänglich ist. Wie aus den F i g. 1, 2 und 4 ersichtlich, ist unterhalb der Kreisringscheibe 64 ein von vier Seitenwänden 200, 202, 204 und 208 gebildeter Gehäusekasten vorgesehen. Die unteren Kanten dieses Gehäusekastens verlaufen waagerecht und liegen, abgesehen von der Unterkante der vorderen Wandung 204, die höher verläuft, in einer Flucht. Den Boden des Gehäusekastens bildet eine L-förmige, verschwenkbare Klappe 212. Der nach oben abgewinkelte Schenkel der Klappe liegt an der Unterkante der vorderen Wandung 204 an, so daß ein geschlossener Gehäusekasten entsteht. Auf der Klappe 212 ist ein Schaltwerk 210 an sich bekannter Bauart zur Steuerung der Schalter 160 und 166 bis 174, wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich, angeordnet.
  • An dem hinteren Rand der verschwenkbaren Klappe 212 sind, wie aus den F i g. 1 und 2 ersichtlich, die Scharnieraugen 214, 216 angebracht. Diese sind durch die Schlitze 218, 220 im Bereich der Unterkante der Rückwandung 208 des Gehäuses, wie aus F i g. 3 ersichtlich, hindurchgeführt.
  • Wie aus F i g. 3 ersichtlich, ist am unteren Rand der Rückwandung 208 eine horizontal verlaufende Schiebeleiste 222 angeordnet. Diese hat zwei Scharnierbolzen 224, 226, welche die Öffnungen 228, 230 der Scharnieraugen 214, 216 durchdringen. Die Klappe 212 ist somit gelenkig mit der Gehäusewandung verbunden.
  • Die Verschiebeleiste 222 ist durch eine Rändelschraube 232 in ihrer Eingriffsstellung festgelegt. Nach Entfernung der Schraube kann die Verschiebeleiste verschoben werden, so daß ihre Scharnierbolzen außer Eingriff gelangen und die Klappe abgenommen werden kann. Der umgekehrte Vorgang spielt sich beim Einsetzen der Klappe ab.
  • Im eingehängten Zustand läßt sich die Klappe nach unten in die in F i g. 1 dargestellte Stellung verschwenken. Dadurch werden die auf ihr angeordneten Elemente von außen zugänglich. Die Verschwenkung der Klappe nach unten ist durch eine Hebelschere 240, 242 begrenzt. Deren Hebelarme sind an einem Zapfen 244 der Gehäusewandung und an einem Zapfen 246 der Klappe angelenkt. Der Arm 242 der Hebelschere weist eine schlüssellochartige Ausnehmung 248 auf. Diese ermöglicht ein schnelles Ausrasten des Zapfens 246, worauf die Klappe mit den daran befindlichen Elementen abgenommen werden kann.
  • In der Schließlage ist die Klappe durch zwei Federrasten 250, 252 gehalten, deren Rastsperren 254, 256 in die Öffnungen 257, 258 im Bereich der Unterkante der vorderen Gehäusewandung 204 einrastbar sind. Die an sich ausreichende Sitzkraft der Federrasten kann vorteilhafterweise durch Schrauben 260 gesichert werden.
  • Die Montage der Klappe gestaltet sich demnach äußerst einfach. Hierzu ist es lediglich erforderlich, die Verschiebeleiste 222 zu verschieben, so daß deren Scharnierbolzen in die Scharnieraugen 214, 216 eingreifen und den Bolzen 246 in die Ausnehmung 248 des Hebelarmes 242 einzusetzen, worauf die Klappe in die Schließstellung verschwenkbar ist, in welcher sie durch die Rastsperren gehalten wird. Der abgewinkelte Schenkel 262 der Klappe füllt die Lücke der vorderen Gehäusewandung vollständig aus.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Wähleinrichtung mit zweistufigem Wählvorgang fürselbsttätige Plattenwechsler nach Patent 1059206, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkung der die Wählhebel tragenden Kreisringscheibe (64) aus der Ausgangsmittelstellung in zwei Arbeitsstellungen, links und rechts von der Mittelstellung, dadurch erfolgt, daß zwei die entgegengesetzte Drehrichtung der Kreisringscheibe wahlweise bewirkende Zugmagnete (112, 114) an einen mit der Kreisringscheibe verbundenen Stellhebel (102) angreifen und daß je eine weitere linke bzw. rechte Arbeitsstellung zwischen der Mittelstellung und den äußersten Arbeitsstellungen dadurch gewonnen wird, daß ein von einem Magnet (130) betätigter beidseitiger Anschlag in die Bahn des Stellhebels gebracht wird.
  2. 2. Wähleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisringscheibe (64) durch Federkraft in die Ausgangsmittelstellung gezogen wird.
  3. 3. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisringscheibe durch einen mit ihr verbundenen ersten Hebel (82), einen zweiten Hebel (80), eine zwischen beiden Hebeln gespannte und den ersten Hebel in einem vorgegebenen ersten Drehsinne relativ zum zweiten Hebel verschwenkende Zugfeder (96), ein die Relativverdrehung des ersten Hebels im vorgegebenen Drehsinne in einer Normalstellung begrenzendes Anschlagstück (100), eine am zweiten Hebel angehängte und diesen in einem entgegengesetzten Drehsinne verschwenkende Feder (90) sowie die Verdrehung des zweiten Hebels in seiner Normalstellung begrenzende Anschläge (92, 94), in ihre Normal- oder Mittelstellung gezogen ist.
  4. 4. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreisringscheibe durch die Hubmagnete (112, 114) und die Anschläge (138, 140) wahlweise in fünf verschiedene Schaltstellungen überführbar ist, so daß der Stellhebel (62) jeder Gruppe mit einem beliebigen der fünf ihm zugeordneten Wählerstifte in Gegenüberstellung bringbar ist.
  5. 5. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fernsteuereinrichtung auf einer verschwenkbaren Klappe (212) angeordnet ist, wobei diese mit einem ausrastbaren Scharnier am Gehäusekasten angelenkt und aus einer geschlossenen in eine geöffnete, den Zugang zu der Fernsteuereinrichtung ermöglichende Lage verschwenkbar ist und mit Sperren zur Festlegung der Schließstellung ausgestattet ist.
  6. 6. Wähleinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ausrastbaren Scharniere aus Scharnieraugen (214, 216) an der rückwärtigen Kante der Klappe und aus an der Unterkante der hinteren Gehäusewandung angeordneten Scharnierbolzen (224, 226) bestehen und daß die Sperren aus an der Vorderkante der Klappe angebrachten Federrasten (250, 252) bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1009 403, 1059 206, 1066761.
DEW30226A 1960-06-27 1961-06-23 Waehleinrichtung mit zweistufigem Waehlvorgang fuer selbsttaetige Plattenwechsler Pending DE1169153B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1169153XA 1960-06-27 1960-06-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1169153B true DE1169153B (de) 1964-04-30

Family

ID=22370010

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW30226A Pending DE1169153B (de) 1960-06-27 1961-06-23 Waehleinrichtung mit zweistufigem Waehlvorgang fuer selbsttaetige Plattenwechsler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1169153B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009403B (de) 1954-12-15 1957-05-29 Norbert Karl Acker Vorwaehleinrichtung fuer Plattenspieler
DE1059206B (de) 1956-03-13 1959-06-11 Wurlitzer Co Waehleinrichtung mit zweistufigem Waehlvorgang fuer selbsttaetige Plattenwechsler
DE1066761B (de) 1959-10-08 AMI (International) S. A., Panama City (Panama); Verir.: Dr.-Ing. W. Reichel, Pat.-Anw., Frankfurt/M. 1 Vorwähleinrichtung für Plattenwechsler zum wahlweisen Abspielen von Schallplatten

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1066761B (de) 1959-10-08 AMI (International) S. A., Panama City (Panama); Verir.: Dr.-Ing. W. Reichel, Pat.-Anw., Frankfurt/M. 1 Vorwähleinrichtung für Plattenwechsler zum wahlweisen Abspielen von Schallplatten
DE1009403B (de) 1954-12-15 1957-05-29 Norbert Karl Acker Vorwaehleinrichtung fuer Plattenspieler
DE1059206B (de) 1956-03-13 1959-06-11 Wurlitzer Co Waehleinrichtung mit zweistufigem Waehlvorgang fuer selbsttaetige Plattenwechsler

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4011019C1 (de)
EP1245034A1 (de) Einrichtung zur steuerung der einschaltung eines leistungsschalters
EP1933345B1 (de) Verriegelungs- und Betätigungssystem für Generatorschalter
DE603754C (de) Wechselschalter fuer Telephonvermittlungsstellen u. dgl.
DE1169153B (de) Waehleinrichtung mit zweistufigem Waehlvorgang fuer selbsttaetige Plattenwechsler
DE2700272B2 (de) Betätigungsmechanismus für einen Schalter
EP0673047A1 (de) Schalter
DE10312305B4 (de) Türverriegelung für elektrische Geräte, insbesondere für Waschmaschinen
DE2124736C3 (de) Drucktastenanordnung
DE2451407C3 (de) Schaltvorrichtung
DE596603C (de) Schaltvorrichtung fuer groessere elektrische Leistungen
DE2325553A1 (de) Schaltuhr
DE3521091C2 (de)
DE1140738B (de) Abschaltvorrichtung fuer Plattenwechsler
DE628993C (de) Bahnwagenueberstromschnellschalter
DE2902533A1 (de) Verbesserungen an den mechanischen vorrichtungen der aufnahme- und/oder wiedergabegeraete fuer cassetten- tonbaender
DE700561C (de) Verriegelungseinrichtung fuer Steuerorgane, insbesondere von Druckluftantrieben elektrischer Schalter
DE4037782C2 (de) Schaltuhr mit Schaltmechanismus
DE2021575C (de) Lastumschalter fur Stufenschalter von Stufentransformatoren mit einer ge raden Anzahl von Vakuumschaltelementen
DE953987C (de) Zeitschalteinrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten eines elektrischen Stromkreises
DE2108013B2 (de) Kreisförmige Anordnung einer Vielzahl von Meldekontakten
DE412568C (de) Adressier- oder aehnliche Druckmaschine mit Kraftantrieb
DE673580C (de) Stromstosssender, insbesondere fuer Selbstanschlussfernsprechanlagen
DE2021575B2 (de) Lastumschalter fuer stufenschalter von stufentransformatoren mit einer geraden anzahl von vakuumschaltelementen
DE2453889B2 (de) Motor-Zeitschalter