DE1168702B - Halteklammer, insbesondere für Zierleisten - Google Patents
Halteklammer, insbesondere für ZierleistenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: F 06 b
■:rp\ —
fclf
Deutsche Kl.:
Deutsche Kl.:
Nummer: 1 168 702
Aktenzeichen: F 17737 XII / 47 a
Anmeldetag: 15. Juni 1955
Auslegetag: 23. April 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halteklammer, insbesondere zur Befestigung von Zierleisten an
Wandflächen.
Es sind bereits Halteklammern zum Befestigen von Zierleisten bekannt, die mit einer im wesentlichen
ebenen Basis hinter die Flanschen der Zierleiste greifen und die ein federndes Schnappteil aufweisen,
das in ein Loch der betreffenden Haltewand eingesteckt werden kann, an der die Zierleiste befestigt
werden soll. Der Sohnappteil ist üblicherweise rautenförmig in Leistenrichtung gesehen und ist aus
einem Blechstreifen geformt, der aus der Basis herausgeschnitten und gebogen ist und die gleiche Breite
aufweist. Da der Schnappteil im allgemeinen scharfe Kanten aufweist und aus gehärtetem Material besteht,
so schneiden diese Kanten, wenn sie in eine kreisförmige Öffnung eingeschoben werden, kleine
V-förmige Nuten in den Umfangsrand der Öffnung. Diese V-förmigen Nuten bilden nun eine Art von
Führungen für die parallelen Kanten des Schnappteiles, so daß der Schnappteil und damit die ganze
Halteklammer verhältnismäßig leicht wieder herausgezogen werden kann und die Zierleiste nicht einwandfrei
befestigt ist. Dieser Nachteil wird bei Halteklammern aus einem Metallstreifen, dessen Fasern
etwa in seiner Längsrichtung verlaufen, bestehend aus einem flachen Grundteil mit quer zur Faserrichtung
abgebogenen Enden zur Aufnahme einer Leiste und einem durch teilweises Ausschneiden eines
länglichen Streifens aus dem Oberteil und Umbiegen um parallele Querachsen zu einem etwa rautenförmigen,
offenen Schnappteil geformten Halteteil gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß das in an
sich bekannter Weise nach innen gebogene freie Ende des Schenkels des Schnappteiles nach innen
auf das Grundteil zu verjüngt ist. ■ Zwar werden auch bei dieser Konstruktion beim
Einschieben noch die V-förmigen Nuten im Öffnungsrand gebildet, doch gleitet beim vollständigen Einschieben
des Schnappteiles in die Öffnung der verjungte Teil aus diesen Nuten heraus und legt sich
dabei gegen das innerhalb der Nuten noch verbleibende unversehrte Randstück, so daß eine Schwächung
der Haltekraft der Halteklammer nicht eintritt. Dieser Vorgang hängt mit einem weiteren Spreizen
der Schenkel des Schnappteiles zusammen, wodurch die Haltekraft weiter verbessert wird.
Eine vorteilhafte Konstruktion ergibt sich, wenn sowohl das in an sich bekannter Weise nach innen
gebogene freie Ende des Schenkels als auch der unmittelbar an die Biegekante anschließende, nach
außen gebogene Teil des anderen Schenkels des Halteklammer, insbesondere für Zierleisten
Anmelder:
F. T. Products Limited, London
Vertreter:
Dar.-Ing. W. Höger, Dr.-Ing. E. Maier
und Dipl.-Ing. W. Stellrecht M. Sc, Patentanwälte,
Stuttgart S, Uhlandstr. 16
Als Erfinder benannt:
Eric Birger Fernberg, Northwood, Middlesex
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 16. Juni 1954 (17 689)
Schnappteiles nach innen auf den Grundteil zu verjüngt
sind.
Durch eine derartige Ausbildung des Schnappteiles wird der Widerstand der Halteklammer noch
heraufgesetzt. Ferner ist es zweckmäßig, die Halteklammer so auszubilden, daß sie zur Befestigung
einer C-f örmig gestalteten Leiste mit einem Steg Und zwei Flanschteilen an einer mit Öffnungen versehenen
Wand dienen kann.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer
Halteklammer,
Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Halteklammer,
eingesetzt in eine Leiste, die im Querschnitt dargestellt ist;
F i g. 3 zeigt eine schaubildliche Darstellung einer anderen Halteklammer;
F i g. 4 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Halteklammer.
Jede der dargestellten Halteklammern besteht aus einem einzigen Metallstreifen, dessen Fasern in der
Längsrichtung verlaufen. Der Streifen wird, nachdem er in seine in den Figuren dargestellte Form gebracht
wurde, federnd und nicht rostend gemacht, was in bekannter Weise erfolgen kann.
Die Klammer nach F i g. ■ 1 und 2 besitzt einen flachen Hauptteil 10. Ausgehend von der Mitte
dieses Teiles ist ein Schnappteil 11 ausgeschnitten.
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■ 409 560/198
Der Schnappteil besitzt eine Nase 12 und zwei Schenkel 13, 14. Die Schenkel verlaufen zunächst
von der Nase aus nach außen, sodann nach innen, derart, daß Bogen 15 und 16 gebildet werden. Der
Schenkel 14 endigt frei und ist an seinem unteren Ende 17 zugespitzt. Der Schnappteil 11 geht an der
Stelle 18 in den Hauptteil 10 über. Beide Teile bestehen aus einem Stück. Der Zweck der Zuspitzung
des freien Endes 17 am Schenkel 14 wird weiter unten erläutert. : ·
Durch das Ausschneiden des Schnappteiles 11 aus dem Hauptteil 10 werden zwei Flügelteile 19 und 20
gebildet, deren Enden 21 und 22 leicht abwärts aus der Ebene des Hauptteiles 10 herausgebogen sind.
Das andere Ende des Hauptteiles 10 ist um eine Querachse um einen Winkel von etwas mehr als 90°
umgebogen, so daß ein Seitenteil 23 gebildet wird, der auf der dem Schnappteil 11 gegenüberliegenden
Seite angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine Leiste.
Diese besteht aus einem Steg 24 sowie Flanschen 25 und 26 ungleicher Längen und nach innen gebogener
Kanten 27 und 28.
Die Halteklammern werden vom einen Ende aus in die Leiste eingesteckt und in der Leiste so verschoben,
bis sie jeweils gegenüber von Öffnungen in der Blechwand eines Kraftfahrzeuges sitzen. Fig. 2
zeigt einen Teil einer solchen Blechwand sowie eine darin enthaltene Öffnung 30. Darauf werden die
einzelnen Halteklammern in die zugeordneten Öffnungen eingeschnappt, so daß sie die Leiste fest an
der Wand halten. Die Leiste wird nachgiebig erfaßt und zwar jeweils an den Punkten 27 und 28 zwischen
der Wandung 29 und dem Hauptteil 10 der Klammer. Auf diese Weise wird ein Klappern der Leisten und
der Befestigungsklammern vermieden.
Der Zweck der Teile 22 und 23 an den Halteklammern besteht darin, daß die Klammer daran
gehindert wird, innerhalb der Leiste gegen den Steg 24 zu schlagen, wenn die Leiste mit den Klammern
gegen die Wand gedrückt wird, um die Schnappteile einschnappen zu lassen.
Die Wirkung der zugespitzten Enden 17 des freien Schenkels 14 des Schnappteiles besteht darin, den
Widerstand zu erhöhen, den jeder Schnappteil im Zurückziehen aus der Öffnung heraus bieten soll. Es
wurde festgestellt, daß Schenkel mit parallelen Kanten an den Berührungspunkten mit der Öffnung
weniger Widerstand gegen Herausziehen bieten als Schenkel mit abgeschrägten Kanten.
Der Schenkel 31 gemäß F i g. 3, der in den Hauptteil der Halteklammer übergeht, kann ebenfalls mit
abgeschrägten Kanten 32 und 33 versehen werden, um den Widerstand gegen Herausziehen der Klammern
noch weiter zu erhöhen.
Beim Einschnappen der Schnappteile von Hand in die Wandöffnungen bieten die Klammern dem
Druck durch die Hand einen recht erheblichen Widerstand.
F i g. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, die so geändert ist, um diese Schwierigkeit zu vermeiden.
Bei dieser Halteklammer ist der Schenkel 34, der in den Hauptteil 35 des Blechstreifens übergeht, gestreckt
ausgebildet und steht aus der Ebene des
ίο Metallstreifens in einem Winkel von etwa 90° hervor.
Bei einer derartigen Klammer wird der Druck beim Ansetzen und Einschnappen der Leisten in eine
Öffnung 36 in Längsrichtung zum Schenkel 34 ausgeübt, so daß der Schnappteil leichter eingedrückt
werden kann.
Bei den verschiedenen Halteklammern verläuft die Metallfaser etwa parallel zur Längsrichtung der
Klammer, d. h. in der Längsrichtung der Flügelteile oder 20 der Fig. 1. Hierdurch wird der Widerstand
gegenüber einem Bruch beträchtlich erhöht. Dies ist notwendig, da der Sitz des Schnappteiles in
der Öffnung infolge der zugespitzten Enden und Schulterteile beträchtlich fester ist.
Claims (3)
1. Halteklammer aus einem Metallstreifen, dessen Fasern etwa in seiner Längsrichtung verlaufen,
bestehend aus einem flachen Grandteil mit quer zur Faserrichtung abgebogenen Enden zur
Aufnahme einer Leiste und einem durch teilweises Ausschneiden eines länglichen Streifens aus dem
Grundteil und Umbiegen um parallele Querachsen zu einem etwa rautenförmigen, offenen Schnappteil
geformten Halteteil, dadurch gekennzeichnet,
daß das in an sich bekannter Wei&e nach innen gebogene freie Ende (17) des Schenkels
(14) des Schnappteiles nach innen auf den Grandteil (10) zu verjüngt ist.
2. Halteklammer nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das in an sich bekannter
Weise nach innen gebogene freie Ende (17) des Schenkels (14) und der unmittelbar an
die Biegekante (18) anschließende, nach außen gebogene Teil (32, 33) des anderen Schenkels
(31) des Schnappteiles nach innen auf den Grundteil (10) zu verjüngt sind.
3. Halteklammer nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Befestigung einer
C-förmig gestalteten Leiste mit einem Steg und zwei Flanschteilen an einer mit Öffnungen versehenen
Wand dient.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 546 585, 530 947; USA.-Patentschriften Nr. 2 562 343, 2 283 151.
Britische Patentschriften Nr. 546 585, 530 947; USA.-Patentschriften Nr. 2 562 343, 2 283 151.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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|---|---|---|---|
| DEK44491A DE1168072B (de) | 1961-08-12 | 1961-08-12 | Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus AEthylenpolymeren |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1168702B true DE1168702B (de) | 1964-04-23 |
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ID=7223484
Family Applications (2)
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| DENDAT1168702D Pending DE1168702B (de) | 1961-08-12 | Halteklammer, insbesondere für Zierleisten | |
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Family Applications After (1)
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| DEK44491A Pending DE1168072B (de) | 1961-08-12 | 1961-08-12 | Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus AEthylenpolymeren |
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| GB (2) | GB789880A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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