DE1775389A1 - Verbindungsglied zur Vereinigung von zwei duennen Platten in zueinander senkrechter Lage - Google Patents
Verbindungsglied zur Vereinigung von zwei duennen Platten in zueinander senkrechter LageInfo
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Description
TECHKICAIR S.A., in Vernier (Kanton Genf,Schweiz).
Verbindungsglied zur Vereinigung von zwei dünnen Platten in zueinander senkrechter Lage.
Die Priorität der schweizerischen Patentanmeldung Nr. 12407/67 vom 5· September 1967 ist in Anspruch genommen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verbindungsglied zur Vereinigung von zwei dünnen zueinander senkrechten Platten,
welches durch einen vorderen Abschnitt gekennzeichnet ist, wel- f
eher dazu bestimmt ist, in eine öffnung einer der Platten eingesteckt zu werden, und einen eine äussere Schulter bildenden
Kopf zur Begrenzung des Einsteckens des Gliedes in diese öffnung,
wobei dieser vordere Abschnitt einen Schlitz zur Aufnahme eines Handabschnitts der zweiten senkrecht zu der ersten liegenden
Platte aufweist, welcher einen vorderen schmalen Abschnitt und einen hinteren breiteren Abschnitt enthält, wobei
der Boden des Schlitzes vor der äusseren Schulter liegt, wobei die Ausbildung so getroffen ist, dass, wenn das Verbindungsglied
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vollständig eingesteckt ist, was einer Ansohlagstellung der
beiden Platten und der Anlage des Kopfe an der ersten Platte entspricht, der Randabschnitt der in den Schlitz eingeführten
Platte bei Berührung mit dem Boden örtlioh verformt wird und in dem rückwärtigen Abschnitt des Schlitzes eine seitliche
Verdickung bildet, welche die zweite Platte an dem Verbindungsglied befestigt.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
Pig. 1 ist eine Seitenansicht einer ersten Ausführ ungsform eines erfindungsgemässen Verbindungsgliedes.
Fig. 2 ist ein Schnitt lange der Linie 2-2 der
Pig. 1.
Pig. 3 ist eine Ansicht des in fig· I dargestellten Gliedes von unten.
Pig. 4 und 5 zeigen in zwei fig· 1 bzw. Pig. 2 entsprechenden Ansichten das an zwei zu vereinigenden flatten
angeordnete Verbindungsglied in zwei Arbeiteschritten seiner Anbringung.
Pig. 6 und 7 zeigen eine zweite Ausfuhrungsform, wobei das Verbindungsglied an zwei zu vereinigenden Platten in
zwei Arbeitsschritten seiner Anbringung dargestellt ist.
Pig. 8 ist eine Seitenansicht einer dritten Ausfuhr ungsform·
Pig. 9 ist eine Ansicht dee In fig· 8 dargestellten Gliedes von unten.
Pig. 10 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer vierten Ausführungsform.
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Pig. 11 ist eine Aneicht des in Pig. 10 dargestellten Gliedes von unten.
Pig. 12 ist eine Ansicht einer fünften Ausführungsform von unten.
Pig. 13 ist eine Ansicht einer sechsten Ausführunßsform.
Das in Pig. 1 bis 3 dargestellte Verbindungsglied besitzt einen vorderen zylindrischen Schaft 1 und einen Kopf -
2 grösseren Durchmessers, welcher an dem hinteren finde des
Schafts 1 eine Umfangschulter 3 bildet. Der Schaft 1 enthält einen Querschlitz 4 mit einem vorderen schmalen Abschnitt 5,
in welchem der Schlitz parallele Seitenwinde 5a besitzt, und einem rückwärtigen Abschnitt 6, in welchem der Schlitz einen
kreisförmigen Querschnitt aufweist. Der rückwärtige Abschnitt 6, welcher breiter als der vordere Abschnitt 5 ist, liegt au diesem zentrisch, und der Boden 6a des Schlitzes befindet sich
vor der Schulter 3·'
Wie in Fig. 4 dargestellt, wird zur Vereinigung f
von zwei zueinander senkrechten Flatten A und B der Schaft 1 in eine Öffnung der Platte A eingesteckt, während der Schlitz
4 einen Randabschnitt der senkreoht zu der Platte A angeordneten Platte B aufnimmt. In einem ersten in Pig. 4 dargestellten
Arbeitsschritt zur Anbringung wird die Platte B einfaoh in den Schlitz 4 eingeführt, und die Platte A kann sich noch auf dem
rückwärtigen Abschnitt dee Schafte 1 verschieben, wobei der
Abstand L zwischen dem Grund 6a des Schlitzes und der Schulter
3 grosser als die Dicke S der Platte A ist.
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dungsglied vollständig in die Öffnung der Platte A eingesteckt, wobei die Platte B infolge ihrer Anlage ihres entgegengesetzten
Randes oder ihrer Einspannung in nicht dargestellten Halteeinrichtungen zurückgehalten wird. Wahrend dieser Bewegung wird
der in dem Schlitz 4 befindliche Randabschnitt der Platte B örtlich durch Berührung mit dem Grund 6a des Schlitzes verformt,
welcher wie eine Matrize wirkt, so dass der Werkstoff der Platte gestaucht wird und einen Wulst B,j bildet, welcher
den rückwärtigen Abschnitt des Schlitzes erfüllt und die Platte B an dem Verbindungsglied befestigt.
Das Verbindungsglied hat dann die in Fig. 5 dargestellte Stellung. Der Abstand L und der Durchmesser D des
rückwärtigen Abschnitts des Schlitzes können für Platten gegebener Dicke so bestimmt werden,dass die Platte A zwischen dem
Kopf 2 und dem nicht verformten Rand Bg der Platte B fest eingespannt
wird.
Der Schaft 1 muss nicht genau in die Öffnung der
Platte A passen, und unter der Schulter 5 kann eine nicht dargestellte !lochscheibe angeordnet werden, um die Öffnung dicht
zu verschliessen.
Der vordere Abschnitt 5 des Schlitzes ist verhältnismässig
tief und bildet eine Führung für die Platte B. Eine Abschrägung 4a erleichtert die Einführung der Platte in
den Schlitz.
Bei der zweiten, in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform ist der rückwärtige Abschnitt 10 des Schlitzes
mit Kreiequerschnitt gegenüber einem vorderen schmäleren Abschnitt
11 versetzt, derart, dass die Seitenwand 11a des '
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BAD
BAD
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vorderen Abschnitts sich tangential an die Kreiswand des rückwärtigen
Abschnitts anschliesst. Beim Eindrücken des Verbindungsgliedes wird daher der in dem Schlitz befindliche Randabschnitt der Platte umgebogen, wie bei B* in Pig· 7 dargestellt,
so dass er örtlich einen die Platte B an dem Verbindungsglied befestigenden eingerollten Rand bildet. Bei dieser Ausführungsform wirkt der gebogene Grund des Schlitzes auf den Rand der
Platte wie eine eine allmähliche Umbiegung erzeugende Matrize..
Bei der in Fig. 8 und 9 dargestellten Ausführungs- ™
form hat das Verbindungsglied im Grundriss eine allgemein quadratische Form (Fig. 9). Es besitzt einen Schlitz 20 mit
einem trapezförmigen Querschnitt, welcher seitlich durch zwei schräge Schenkel 21 begrenzt wird. Das Verbindungsglied kann
aus einem Rohling ausgearbeitet werden, in welchem diese Schenkel zunächst die strichpunktiert dargestellte gerade Lage einnehmen,
worauf sie gegeneinander umgebogen werden, um dem Schlitz den gewünschten konvergierenden Querschnitt zu geben.
Das Verbindungsglied kann jedoch auch durch Abstechen von λ
einem gezogenen Profilstück hergestellt werden, welches ein dem Umriss des in Fig. 8 dargestellten Verbindungsgliedes entsprechendes
Profil besitzt.
Bei der in Fig. 10 und 11 dargestellten Ausführungsform hat der Schlitz etwa den gleichen Querschnitt wie
der Schlitz 4 des Verbindungsgliedes der Fig. 1, er weist jedoch einen durchgehenden Schenkel 30 und einen nicht durchgehenden
Schenkel 31 auf. Das Verbindungsglied kann dann so benutzt werden, dass eine durchlaufende Platte in den Blindschenkel
31 eingesetzt wird. In diesem Fall kann das Verbin-
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dungsglied verwendet werden, um der in den Schenkel 31 eingesetzten
Platte eine bestimmte Lage in der Längsrichtung zu geben, wobei das Ende derselben an der Wand 30a anschlägt, Bas
Verbindungsglied kann ,jedoch auch benutzt werden, um mit einer ersten Platte zwei weitere Platten zu vereinigen, welche zu
der ersten senkrecht liegen und miteinander einen rechten Winkel bilden.
In Ausführungsabwandlungen kann das Verbindungsglied mehrere durchgehende oder nicht durchgehende Schlitze
aufweisen, welche gegebenenfalls von 90° verschiedene Winkel bilden.
Das in Pig. 10 dargestellte Verbindungsglied besitzt einen Kopf 32 mit einem mit Innengewinde versehenen Blindloch
33. Bas Verbindungsglied kann so mit einem in dieses Loch eingeschraubten mit Gewinde versehenen Halteglied vereinigt
werden, z.B. um die verbundenen Platten zu halten. Bei Ausführungsabwandlungen kann der Kopf des Verbindungsgliedes andere
Befestigungseinrichtungen aufweisen.
Bei der in Pig. 12 dargestellten Ausführungsform besitzt das Verbindungsglied einen Schaft 40 mit länglichem
Querschnitt, welcher in der Längsrichtung von einem geradlinigen Schlitz 41 durchzogen wird. Die in den Schlitz 41 eingeführte
Platte wird so auf einer beträchtlichen Länge geführt, ohne dass das Verbindungsglied auf ihren Seiten wesentliche
Vorsprünge bildet. Bei einer Ausführungsabwandlung kann der Schlitz gebogen sein, um sich einer Platte entsprechender Form
anzupassen, oder um einer geradlinigen elastischen bei ihrer Einfuhrung in den Schlitz gebogenen Platte eine gebogene Form
zu geben. 109839/0516
Bei der in Pig.13 dargestellten Ausführungsform
besitzt die Seitenwand des Schlitzes Zahne 42, an welchen sich der gestauchte Yferkstoff der Platte verankert.
Das Verbindungsglied kann durch Formung in der Form, aus Sintermetall oder aus beliebigen anderen \7erkstoffen
hergestellt werden.
Eine bevorzugte Verwendung des erfindungsgemässen Verbindungsgliedes ist die Vereinigung von Platten aus Aluminiumblech
zur Bildung von Leit- oder Trennwänden in Ventilati
ons kanal en, oder jsur Befestigung der Blechschaufeln an einer
Scheibe zur Bildung eines Schaufelrades für Ventilatoren. Die Benutzung des erfindungsgemäesen Verbind ^lgEgliedee ist jedoch
nicht auf die Vereinigung von Metallplatten beschränkt.
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BAD ORiGiNAL
Claims (8)
1.) Verbindungsglied zur Vereinigung von zwei dünnen Platten in zueinander senkrechter Lage, gekennzeichnet
durch einen zum Einstecken in eine öffnung einer der Platten bestimmten vorderen Abschnitt (1, 40) und einen Kopf (2, 32),
v/elcher eine äussere Schulter (3) zur Begrenzung des Einsteckens des Verbindungsgliedes in diese öffnung bildet, wobei dieser
vordere Abschnitt einen Schlitz (4, 20, 41) zur Aufnahme eines Randabschnitts der zweiten senkrecht zur ersten angeordneten
Platte aufweist, welcher einen schmalen vorderen Abschnitt (5» 11) und einen rückwärtigen breiteren Abschnitt (6, 10) besitzt,
wobei der Grund des Schlitzes vor der äusseren Schulter liegt,
wobei die Auebildung so getroffen ist, dass, wenn das Verbindungsglied
vollständig eingesteckt ist, was einer Ansohlagstellung
der beiden Platten und der Anlage des Kopfs an der ersten Platte entspricht, der Randabschnitt der in den Schlitz eingeführten Platte tttlich durch Berührung mit dem Grund des Schlitze«
verformt wird und eine seitliche Verdickung bildet, welche die
zweite blatte mit dem Verbindungsglied vereinigt.
2.) Verbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (4) in seinem vorderen Abschnitt
(5) parallele Seitenwände (5a) aufweist, welche die in den Schlitz eingeführte Platte seitlich halten.
3.) Verbindungsglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Abschnitt (6) des Schlitzes
einen kreisförmigen Querschnitt besitzt.
4.) Verbindungsglied nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der einen Kreisquerschnitt aufwei-
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BAD ORIQINAL
sende rückwärtige Abschnitt (6) des Schlitzes in Bezug auf den vorderen Abschnitt (5) mit parallelen Wänden (5a) zentrisch
liegt.
5.) Verbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (2a) einen trapezförmigen Querschnitt
hat.
6.) Verbindungsglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige breitere Abschnitt (10) des
Schlitzes gegenüber dem vorderen Abschnitt (11) desselben seitlieh
versetzt ist.
7.) Verbindungsglied nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der rückwärtige Abschnitt (10) des
Schlitzes so geformt ist, dass er den verformten Randabschnitt der in den Schlitz eingeführten Platte seitlich so ablenkt,
dass/eine einen umgebogenen Rand (B,) der Platte bildende Verdickung
entsteht.
8.) Verbindungsglied nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schlitz (51) mit einem nicht durchgehenden
Ende.
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Leerseite
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