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DE1168551B - Kurzschlusslaeufermotor mit magnetisch lueftbarer Bremse - Google Patents

Kurzschlusslaeufermotor mit magnetisch lueftbarer Bremse

Info

Publication number
DE1168551B
DE1168551B DEE22167A DEE0022167A DE1168551B DE 1168551 B DE1168551 B DE 1168551B DE E22167 A DEE22167 A DE E22167A DE E0022167 A DEE0022167 A DE E0022167A DE 1168551 B DE1168551 B DE 1168551B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
motor
ring
rotor
motor according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE22167A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Wagner
Johannes Moebius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEKTRO MOTOREN FEINBAUWERK GR
Original Assignee
ELEKTRO MOTOREN FEINBAUWERK GR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEKTRO MOTOREN FEINBAUWERK GR filed Critical ELEKTRO MOTOREN FEINBAUWERK GR
Priority to DEE22167A priority Critical patent/DE1168551B/de
Publication of DE1168551B publication Critical patent/DE1168551B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes
    • H02K7/1021Magnetically influenced friction brakes
    • H02K7/1026Magnetically influenced friction brakes using stray fields
    • H02K7/1028Magnetically influenced friction brakes using stray fields axially attracting the brake armature in the frontal area of the magnetic core

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Kurzschlußläufermotor mit magnetisch luftbarer Bremse Die Erfindung bezieht sich auf einen Kurzschlußläufermotor, insbesondere Kleinstmotor, mit magnetisch luftbarer Bremse, die aus einem eine bauliche Einheit bildenden und axial auf der Läuferwelle gegen eine die Rückstellung im Sinne einer Bremsung bewirkenden Bremsfeder verschiebbaren Bremsring und einem Bremsbelag kegelförmiger Gestalt besteht, wobei bei eingeschaltetem Motor die dem Läufer zugekehrte Stirnfläche des Bremsringes mit der ihr zugewandten Läuferstimfläche magnetisch anziehend zusammenwirkt, während bei abgeschaltetem Motor der Bremsbelag auf der Rückseite des Bremsringes mit einer gleichfalls kegelig gestalteten Bremsfläche auf der Innenseite des Lagerschildes in Wirkverbindung tritt.
  • Bei Kurzschlußläufermotoren der eingangs erwähnten Gattung ist es bekannt, eine auf der Läuferwelle geführte und gegen Verdrehung gesicherte sowie mit einem Bremsbelag versehene Metallkappe vorzusehen, die mit dem Läufer umläuft, der beim Einschalten des Motors die Kappe - unter überwindung der Druckkraft einer auf der Welle geführten Druckfeder - anzieht und somit die Abbremsung am Gehäuse freigibt.
  • Bei derartigen Motoren ist unabdingbare Voraussetzung, daß die magnetische Haltekraft in jedem Falle stärker sein muß als die Bremskraft erzeugende Bremsfeder. Vor allem bei Kleinstmotoren ist diese magnetische Haltekraft zur Halterung der Magnetkappe an der Stirnseite des Läuferkörpers bei der Leerlaufstromaufnahme gering. Sie sinkt zudem - bedingt durch das schwächere Streufeld - bei steigender Polzahl. Diese Art Bremsen ergeben daher nur eine geringe Bremswirkung.
  • Zur Erhöhung der Bremskraft ist dann weiterhin vorgeschlagen worden, an Stelle der auf der Welle geführten Druckfeder sternförmig angeordnete Blatt-oder Tellerfedern vorzusehen, bei denen in der Bremsluftstellung ein geringerer und in der Bremsstellung ein stärkerer Feder- bzw. Bremsdruck vorhanden ist. Zur Erzielung einer betriebssicheren Abschaltung der Magnetkappe muß jedoch die Vorspannung der Federn bei eingeschaltetem Motor in jeder Gebrauchslage groß genug und genau eingestellt sein.
  • Für Kleinstmotoren, bei denen bekanntlich die Haltekraft bei Leerlaufstrom besonders gering ist, eignen sich diese Federanordnungen im Hinblick auf eine rationelle Serienfertigung jedoch nicht, weil zur Federmontage zeitraubende Justierarbeiten unumgänglich sind. Überdies besteht bei solchen Federn der Nachteil, daß der Motor baulich länger wird, was aber gerade bei Kleinstmotoren nicht immer in Kauf genommen werden kann.
  • Im Zusammenhang mit Elektromotoren sind weiterhin Bremsanordnungen bekannt, bei denen die Bremsstellung über in der Nähe des Totpunkts stehende Hebelgestänge erreicht wird. Bei derartigen in der Bremslüftstellung nicht erkennbar in einer unmittelbaren Vortotpunktlage stehenden Bremsen sind die Kniehebel ausschließlich in einer vom Motor getrennten Bremseinrichtung untergebracht, also nicht den bewußten Platzverhältnissen im Motorinnern unterworfen. Sie weisen außerdem nicht die zur Erreichung einer einwandfreien Bremslüftung (bei einer betriebsstabilen Bremse mit Vortotpunktlage während der Lüftung) zweckmäßigen Fliehkraftgewichte an Winkelhebelarmen des Hebelsystems auf.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Kurzschlußläufermotor ohne wesentliche Veränderung der Abmessungen mit einer magnetisch luftbaren, gegenüber der Luftkraft mit vielfach erhöhter Bremskraft wirkenden Bremse zu schaffen, die vorzugsweise, jedoch nicht ausschließlich bei Kleinstmotoren Verwendung finden kann.
  • Erreicht wird dieses Ziel erfindungsgemäß dadurch, daß ein in bekannter Weise um einen quer in der Läuferwelle sitzenden Zapfen schwenkbares Winkelhebelpaar in seiner Bremslüftstellung in einer Vortotpunktstellung steht, indem eine durch die Achse wenigstens einer quer zur Läuferachse gerichteten Bremsfeder und deren Aufhängungen gelegte Ebene nahezu, jedoch nicht vollständig mit der Achse des Lagerzapfens des aus Winkelhebeln bestehenden Hebelpaares zusammenfällt, deren in Achsrichtung abgewinkelte Hebelarme mit Fliehgewichten versehen sind.
  • Dabei empfiehlt es sich, daß die Winkelhebel im Bereich zwischen der Läuferstirnfläche und einer Innenangriffsfläche des zumindest auf der Innenseite etwa stufenförmig in axialer Richtung abgesetzten Bremsringes angeordnet sind und im Bereich ihrer Scheitelzone je eine mit der Innenangriffsfläche des Bremsringes zusammenwirkende Stützfläche besitzen.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Enden der Bremsfeder an den Achsenden je einer Lagerbuchse zur Lagerung von die Winkelhebel-Stützflächen bildenden Rollen angreifen bzw. an diesen aufgehängt sind und daß die mit der Läuferwelle durch einen gemeinsamen Lagerzapfen auf Mitnahme gekuppelten Winkelhebel durch zwei jeweils außerhalb der Winkelhebelschenkel angeordnete Bremsfedern verbunden sind.
  • Schließlich sind vorteilhaft die Fliehgewichte an 'den Winkelhebelarmen durch Schenkelverlängerungen od. dgl. dieser Arme gebildet.
  • Zur Erzielung des erforderlichen magnetischen Streufeldes und einer besseren Haltekraft für den Bremsring ist es vorteilhaft, gemäß einer Weiterbildung der Erfindung den Läuferkörper entsprechend der Motorleistung mit einer Stirnaussparung entsprechender Axialtiefe hinter dem Kurzschlußring zu versehen, die sich radial bis in den Bereich der Kurzschlußstäbe erstreckt.
  • Die praktische Verwirklichung der Erfindung bringt eine Reihe von entscheidenden Vorteilen mit sich. Und zwar ist es nicht mehr erforderlich, daß die magnetische Haltekraft zur Halterung des Magnetringes an der Läuferstirnfläche erheblich hoch sein muß, wie dies bei Verwendung einer um die Läuferachse angeordneten Feder der Fall ist; denn hier muß bekanntlich die magnetische Haltekraft die Bremskraft der Feder während des gesamten Motorlaufes überwinden, während bei der Anordnung nach der Erfindung durch die Ausbildung sowie Lage der Lagerung der Winkelhebel die Lüftkraft der die Scheitelzone beider Winkelhebel miteinander verbindenden Bremsfedern in der Bremslüftstellung nur ganz minimal ist, weil die durch die Achsen der Federn gelegte Ebene nahezu, jedoch nicht vollständig mit der Achse des Lagerzapfens zusammenfällt, die mechanischen Kräfte sich also praktisch fast die Waage halten. Somit braucht das magnetische Kraftfeld nur noch geringe Kräfte aufzubringen, um den Magnetring in der Bremslüftstellung zu halten.
  • Auf der anderen Seite werden die Winkelhebel beim Abschalten des Motors - infolge der Fliehkraft der Gegen- bzw. Fliehgewichte - momentartig aus dieser Bremslüftstellung herausgekippt, so daß die Bremsfedern - unterstülzt durch die Fliehkraft -schlagartig wirksam werden können und die Bremse unverzüglich in die Bremsstellung überführen, wobei diese Fliehkräfte die Bremskraft noch unterstützen, so daß also eine sofortige Abbremsung erfolgen kann. Die Bremskraft übersteigt die Haltekraft bei gelüfteter Bremse etwa um das 8- bis 10fache.
  • Die Lage der Achsen des Lagerzapfens für die Winkelhebel in bezug auf die durch die Achsen der Bremsfedern gelegte Ebene ist entscheidend für die Vorspannung der Federn. Fallen Achse und Ebene zusammen, ist die Vorspannung gleich Null, während man jedoch zweckmäßig eine Anordnung wählt, bei der die Ebene durch die Federachsen etwas vor der Achse des Lagerzapfens liegt, um etwas Federvorspannung zu erhalten.
  • Bei der 2poligen Maschine treten sowohl ein stärkeres Streufeld an der Stirnfläche des Stators zum Rotor als auch erhöhte Fliehkräfte auf. Durch den stärkeren Kraftlinienfluß werden die erhöhten Fliehkräfte, die der magnetischen Haltekraft entgegenwirken, in ihrem erhöhten Betrag mehr oder weniger aufgehoben.
  • Um einen sicheren gelüfteten Zustand der Bremse während des Motorlaufes zu bewirken, ist die magnetische Haltekraft stets so bemessen, daß sie selbst bei Unterspannung mit Sicherheit noch größer ist als die ihr entgegenwirkende Axialschubkraft. Letztere addiert sich aus einem Teilbetrag der Fliehkraft mit der aus der Vortotpunktstellung herrührenden Axialkraft.
  • Bei zunehmender Polzahl und damit verbundener Verringerung der Drehzahl nimmt die Fliehkraft und die Stärke des Streufeldes ab. Trotzdem überwiegt auch in diesem Fall die magnetische Haltekraft gegenüber der entgegengesetztgerichteten Axialkraft.
  • Weiterhin kann man zur Erhöhung des Bremsmomentes den Motor unter Beibehaltung seiner Normabmessungen, wie an sich bekannt, auf beiden Seiten mit einer Bremse nach der Erfindung ausrüsten.
  • Zusammenfassend bleibt festzuhalten, daß sich die neue Bremsanordnung im hervorragenden Maße gerade für Kleinstmotoren anbietet, weil der Motor in seinen normalen Abmessungen gebaut werden kann, wobei diese Bremse selbst bei Abnutzung des Bremsbelages bis zu einer durch die magnetische Lüftkraft gegebenen Grenze noch im verstärkten Maße wirksam wird, indem nämlich die Federn nachziehen und nicht - wie dies bei bekannten Ausführungen der Fall ist - schwächer werden oder erlahmen.
  • Die Erfindung wird an Hand der nachfolgenden Beschreibung des in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Schnittdarstellung einer Motorseite, wobei sich die Bremse in der Bremsstellung befindet, F i g. 2 eine der F i g. 1. entsprechende Darstellung mit der Bremse in der Bremslüftstellung.
  • Dabei ist mit 10 ein Lagerschild bezeichnet, in dem die Läuferwelle 11 gelagert ist. Auf der Läuferwelle 11 ist der mit dem Stator 12 zusammenwirkende Läufer 13 vorgesehen, der durch einen Kurzschlußring 14 axial begrenzt wird. Außerdem ist auf der Läuferwelle 11 ein Bremsring 15 und ein Bremsbelag 16 vorgesehen, die mit der Welle auf Mitnahme gekuppelt und auf dieser in axialer Richtung verschiebbar gelagert sind. Die Stirnfläche 17 des Bremsringes 15 wirkt mit der Stirnfläche 18 des Läufers 13 magnetisch anziehend zusammen. Der Bremsbelag 16 hat kegelige Gestalt und wirkt in der Bremsstellung mit einer entsprechend gestalteten Gege.nbremsfiäche 19 des Lagerschildes 10 zusammen.
  • Zwischen der Läuferstirnfläche 18 und dem Bremsring 15, der wenigstens auf seiner Innenseite in axialer Richtung stufenförmig abgesetzt ist, ist ein Winkelhebelgestänge vorgesehen, das aus zwei untereinander gleichen Winkelhebeln 20, 21 und zwei Bremsfedern 22 besteht, wobei die Winkelhebel mit ihren Schenkeln 20 auf einem gemeinsamen, die Läuferachse 11 in Querrichtung durchdringenden Lagerzapfen 23 gelagert sind, während ihr jeweiliger Gegenschenkel 21 als Gegen- bzw. Fliehgewicht ausgeführt ist und eine ballige Stirnfläche 24 besitzt. Die ebenfalls quer zur Läuferwelle 11 verlaufenden Bremsfedern 22 greifen an den Winkelhebeln 20, 21 etwa in der Scheitelzone an, und zwar zweckmäßig an den Enden je einer Lagerachse 25, auf denen je eine sich an einer Innenangriffsfläche 26 des Bremsringes abstützende Rolle 27 gelagert ist. Dabei ist die Lage des Lagerzapfens 23 so vorgesehen, daß das Winkelhebelgestänge in seiner Bremslüftstellung - F i g. 2 - eine Vortotpunktstellung einnimmt, indem nämlich eine durch die Achsen der Federn 22 gelegte Ebene nahezu, jedoch nicht vollständig mit der Achse des Lagerzapfens zusammenfällt, so daß praktisch eine geringe Vorspannung der Federn 22 in der Bremslüftstellung erreicht wird.
  • Zur Erzielung einer besseren Zug- und Haltekraft für den Bremsring erhält der Läuferkörper entsprechend der Motorleistung hinter dem Kurzschlußring 14 eine Stirnaussparung 28, die sich radial bis in den Bereich der Kurzschlußstäbe 29 erstreckt.
  • Die Wirkungsweise der Bremse ist folgende: Wird der sich gemäß F i g. 1 im ausgeschalteten Zustand befindende Motor eingeschaltet, so wird vom Statorpaket 12 über den Läufer 13 und den Bremsring 15 der erforderliche magnetische Nebenschluß erzielt und schlagartig die Abbremsung am Lagerschild 10 freigegeben, indem der Bremsring 15 zusammen mit dem Bremsbelag 16 in axialer Richtung auf den Rotor 13 zu bewegt wird, bis er am Kurzschlußring 14 anschlägt. Das Winkelhebelgestänge 20, 21 wird dabei in die in F i g. 2 wiedergegebene Stellung - Bremslüftstellung - überführt, und zwar legt die Bremse einen Hub h zurück, der je nach Motorgröße etwa 1,5 bis 2 mm beträgt. Bei erreichter Bremslüftstellung verbleibt jedoch noch ein Luftspalt i von etwa 0,1 mm, damit die Klebegefahr ausgeschaltet wird.
  • Wird der Motor abgeschaltet, so wird im Moment des Ausschaltens die Fliehkraft der Gegen- oder Fliehgewichte 21 der Winkelhebel 20, 21 wirksam, wobei die Winkelhebel 20, 21 durch die Kraft der Bremsfedern 22 und somit auch die Bremse augenblicklich wieder in die Bremsstellung - F i g. 1 -überführt werden. Die Läuferwelle 11 kommt somit praktisch momentan zum Stillstand.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Kurzschlußläufermotor, insbesondere Kleinstmotor, mit magnetisch lüftbarer Bremse, die aus einem eine Baueinheit bildenden und axial auf der Läuferwelle gegen eine die Rückstellung im Sinne einer Bremsung bewirkende Bremsfeder verschiebbaren Bremsring und einem Bremsbelag kegelförmiger Gestalt besteht, wobei bei eingeschaltetem Motor die dem Läufer zugekehrte Stirnfläche des Bremsringes mit der ihr zugewandten Läuferstirnfläche magnetisch anziehend zusammenwirkt, während bei abgeschaltetem Motor der Bremsbelag auf der Rückseite des Bremsringes mit einer gleichfalls kegelig gestalteten Bremsfläche auf der Innenseite des Lagerschildes in Wirkverbindung tritt, d a d u r c h gekennzeichnet, daß ein in bekannter Weise um einen quer in der Läuferwelle (11) sitzenden Zapfen (23) schwenkbares Winkelhebelpaar (21, 20) in seiner Bremslüftstellung in einer Vortotpunktstellung steht, indem eine durch die Achse wenigstens einer quer zur Läuferachse gerichteten Bremsfeder (22) und .deren Aufhängung (25) gelegte Ebene nahezu, jedoch nicht vollständig mit der Achse des Lagerzapfens (23) des aus Winkelhebeln bestehenden Hebelpaares (20, 21) zusammenfällt, deren in Achsrichtung abgewinkelte Hebelarme (21) mit Fliehgewichten (21) versehen sind.
  2. 2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelhebel (21, 20) im Bereich zwischen der Läuferstirnfläche (18) und einer Innenangriffsfläche (26) des zumindest auf der Innenseite etwa stufenförmig in axialer Richtung abgesetzten Bremsringes (15) angeordnet sind und im Bereich ihrer Scheitelzone je eine mit der Innenangriffsfläche des Bremsringes zusammenwirkende abstützende Rolle (27) besitzen.
  3. 3. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Bremsfeder (22) an den Achsenden je einer Lagerbuchse (25) zur Lagerung von die Winkelhebel-Stützflächen bildenden Rollen (27) angreifen bzw. an diesen aufgehängt sind:
  4. 4. Motor nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Läuferwelle (11) durch einen gemeinsamen Lagerzapfen (23) auf Mitnahme gekuppelten Winkelhebel (20, 21) durch zwei jeweils außerhalb der Winkelhebelschenkel (20) angeordnete Bremsfedern (22) verbunden sind.
  5. 5. Motor nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichte an - den Winkelhebelarmen (21) durch Verlängerungen oder Fortsätze dieser Arme gebildet sind.
  6. 6. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des erforderlichen magnetischen Streufeldes und einer besseren Zug-und Haltekraft für den Bremsring (15) der Läuferkörper (13) entsprechend der Motorleistung hinter dem Kurzschlußring (14) eine Stirnaussparung (28) entsprechender Axialtiefe besitzt, die sich radial bis in den Bereich der Kurzschlußstäbe (29) erstreckt.
  7. 7. Motor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des Bremsmomentes der Motor unter Beibehaltung seiner Normabmessungen auf beiden Seiten mit je einer Bremse (15, 16) ausgerüstet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 661916, 959 840; schweizerische Patentschrift Nr. 93 681; französische Patentschrift Nr. 37 893 (erster Zusatz zu 662 219); USA.-Patentschriften Nr. 1231590, 1800 906.
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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FR37893E (fr) * 1930-01-14 1931-02-04 Servo-frein électrique
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