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DE1168339B - Foerdervorrichtung fuer Paketbestrahlungsanlage - Google Patents

Foerdervorrichtung fuer Paketbestrahlungsanlage

Info

Publication number
DE1168339B
DE1168339B DEU8555A DEU0008555A DE1168339B DE 1168339 B DE1168339 B DE 1168339B DE U8555 A DEU8555 A DE U8555A DE U0008555 A DEU0008555 A DE U0008555A DE 1168339 B DE1168339 B DE 1168339B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
shield
lifting platform
radiation
running rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU8555A
Other languages
English (en)
Inventor
Sidney Jefferson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UK Atomic Energy Authority
Original Assignee
UK Atomic Energy Authority
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UK Atomic Energy Authority filed Critical UK Atomic Energy Authority
Publication of DE1168339B publication Critical patent/DE1168339B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KTECHNIQUES FOR HANDLING PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K5/00Irradiation devices
    • G21K5/02Irradiation devices having no beam-forming means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)

Description

  • Fördervorrichtung für Paketbestrahlungsanlage Die Erfindung bezieht sich auf eine Fördervorrichtung für eine Paketbestrahlungsanlage mit einer Laufschiene zum Befördern von Paketen auf Wagen an einer radioaktiven Strahlenquelle vorbei.
  • Die Strahlenquelle ist notwendigerweise von einem biologischen Schirm umschlossen, welcher gewöhnlich aus Beton gebildet ist; das Innere des Schirms bildet eine Bestrahlungszelle. Bei bekannten Anlagen werden Wagen mit Paketen aus den zu bestrahlenden Materialien durch den Schirm eingeführt, und zwar mittels Labyrinthdurchgängen, um einen Strahlungsaustritt an den Eintritts- und Austrittspunkten bzw.
  • Zu- und Ausgängen der Zelle zu vermeiden; aber dieses Verfahren hat zur Folge, daß die Dickenabmessung des Schirms wegen der Durchgänge vergrößert werden muß. Außerdem stellt die lotrechte Höhe der erforderlichen Öffnung im Schirm für den Durchlaß eines aufgehängten Wagens Schwierigkeiten dar, weil große Öffnungen unerwünschten Zugang zum Inneren der Zelle zulassen und außerdem die Anzahl der für den sicheren Betrieb der Bestrahlungsanlage erforderlichen Verschlüsse in Form von Labyrinthwindungen vergrößert wird.
  • Es ist eine Behältereinschleuseanordnung für eine Vakuumkammer bekannt, bei der eine Förderkette. welche die Behälter abstützt, mit einer Anzahl von im Abstand voneinander vorgesehenen dünnen kolbenartigen Bauteilen vorgesehen ist, wobei jeder Behälter zwischen zwei benachbarten Kolben angeordnet ist.
  • Jedes Kolbenpaar bildet beim Eintritt in einen zylindrischen Tunnel in die Kammer einen vakuumdichten Verschluß um einen Behälter herum. Da der Abstand der Kolben an der Kette geringer als die Länge des Tunnels ist, paßt stets ein Kolben in den Tunnel, um einen größeren Verlust an Vakuum oder Druck in der Kammer zu verhindern.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Bestrahlungsanlage für Pakete od. dgl., bei der die Flächen der Öffnungen, durch welche die Pakete in die Strahlungszelle gelangen und sie verlassen, auf eine Mindestgröße gebracht sind und die Bauart der biologischen Abschirmung eine Vereinfachung erfährt.
  • Die erfindungsgemäße Fördervorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines Paares förderkorbartiger Hebebühnen mit Schienenabschnitten zur Aufnahme der Wagen, welche je an einem der beiden Enden einer hin- und herbewegten Kette hängend wechselweise auf und ab bewegt werden zur Aufnahme bzw. zur Abgabe eines Wagens von bzw. an ein ortsfestes Teilstück der Laufschiene innerhalb und außerhalb der Abschirmung, um die Wagen in vertikaler Richtung durch eine Öffnung hindurchzuschleusen, die sich in einer die Strahlenquelle umgebenden biologischen Abschirmung befindet, und daß die oberen und unteren Enden jeder Hebebühne verlängert sind, um einen Strahlenabschirmungspfropfen für die Öffnung zu bilden, wobei die obere Verlängerung einer Hebebühne die Öffnung schließt, wenn sich die Hebebühne in ihrer untersten Stellung befindet, und die untere Verlängerung die Öffnung schließt, wenn sich die Hebebühne in ihrer obersten Stellung befindet.
  • Es ist bekannt, Förderkörbe oder Hebebühnen in der Weise zu betätigen, daß ein Förderkorb an beiden Enden einer Kette oder eines Seils befestigt wird, welches über einer Rolle aufgehängt ist, und daß die Körbe durch Hin- und Herbewegung der Kette in Flucht mit oberen und unteren Be- und Entladestationen bewegt werden.
  • Vorzugsweise ist zur Verstärkung der effektiven Abschirmung in der Nähe der Durchschleusöffnung je eine oberhalb und unterhalb der Öffnung angeordnete Manschette aus Strahlenabschirmmaterial vorgesehen.
  • Die Erfindung wird an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichaung näher erläutert, und zwar zeigt Fig 1 eine schematische Darstellung von einem Teil einer biologischen Abschirmung und einer Strahlungszelle, während Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie 11-11 von Fig. 1 darstellt.
  • Gemäß der Zeichnung umschließt eine biologische Abschirmung 1 eine plattenförmige Gammastrahlenquelle2, um eine Strahlungszelle3 zu bilden. Eine obere Laufschiene 4 ist innerhalb der Zelle angeordnet, derart, daß ein Wagen 5, der an der Laufschiene hängt, eine Folge von Bewegungen entlang den beiden Flächen der Strahlenquelle 2 ausführt, während er durch die Zelle läuft. Jeder Wagen wird durch Laufschienen 6 und 7, die außerhalb und über d r Abschirmung 1 angeordnet sind, nach der Zelle 3 hin und von dieser weg befördert und betritt und verläßt die Zelle 3 über Durchschleusöffnungen 8 und 9, die in einem Deckenabschnitt 10 der Abschirmung vorgesehen sind.
  • Im Betrieb werden eng aufeinanderfolgende Wagen 5, von denen jeder drei Pakete 26 enthält, durch Öffnungen 8 bzw. 9 in die Zelle 3 eingeführt und aus dieser herausgebracht. Die Wagen werden durch die Öffnungen 8 und 9 mittels zweier förderkorbartiger Hebebühnen 11 und 12 hindurchgeschleust, die in diesen Öffnungen senkrecht zu bewegen sind. Die Hebebühnen sind an ihren oberen und unteren Enden mit einer Strahlungsabschirmung 13 versehen Das obere Ende einer jeden Hebebühne wirkt sich als Stopfen oder Verschluß für die Öffnung aus, wenn die Hebebühne innerhalb der Zelle ist, und das untere Ende bildet einen Stopfen, wenn sich die Hebebühne außerhalb der Zelle befindet.
  • Auf jeder der Hebebühnen ist eine kurze Länge der Laufschiene 15 unmittelbar unterhalb der Strahlungsabschirmung 13 am oberen Ende angeordnet. Diese kurze Laufschienenlänge fluchtet abwechselnd mit der Laufschiene außerhalb der Zelle und der Laufschiene 4 innerhalb der Zelle.
  • Die Antriebseinrichtung für die Hebevorrichtungen besteht aus einer einzigen Kette 14, welche um Kettenumlenkräder 16, 17 und 18 herum führt, und mit jeder Hebebühne verbunden ist. Die Kette wird von einem elektrischen oder hydraulischen Motor 19 über ein Kettenrad 20 angetrieben. Die erforderliche Antriebskraft ist verhältnismäßig klein, da die Hebebühnen beim Betrieb im Gleichgewicht stehen. Das genaue Fluchten der Laufschienen wird durch Anschläge 21 und 22 innerhalb der Zelle sichergestellt Eine andere Möglichkeit besteht in der Anwendung bekannter herkömmlicher Verfahren zum Steuern der Kettenbewegung und der Kraftversorgung des Motors.
  • Durch richtige Abstimmung der Bewegung der Hebebühnen mit der Bewegung der Wagen an der Strahlenquelle 2 vorbei kann eine dichte Folge von Wagen 5 durch die Zelle 3 geführt werden. Die Wagen werden durch einen herkömmlichen Schubstangenmechanismus (nicht gezeigt) bewegt, und die Hebebühnen sind so angeordnet, daß nur ein Schubstangenstoß erforderlich ist, um die Wagen auf die beweglichen Laufschienen 15 und von diesen weg zu befördern. Der Bewegungszyklus ist derart, daß, wenn ein Wagen 5 mit zu bestrahlenden Paketen von der Laufschiene 6 zu der wartenden Hebebühne 11 befördert wird, die sich oberhalb der Eintrittsöffnung 8 befindet, ein Wagen 5 mit bereits bestrahlten Paketen von der Laufschiene 4 auf die unterhalb der Ausgangsöffnung 9 wartende Hebebühne 12 befördert wird. In ähnlicher Weise wird, wenn die Stellungen der Hebebühnen 11 und 12 durch die Bewegung der Kette 14 gewechselt haben, ein Wagen mit bestrahlten Paketen von der Hebebühne 12 auf die Laufschiene 7 befördert, und zwar in dem Augenblick, wo ein Wagen mit zu bestrahlenden Paketen von der Hebebühne 11 auf die Laufschiene 4 innerhalb der Zelle befördert wird.
  • Zusätzlich ist eine Manschette 23 aus Abschirmmaterial von geeigneter Dichte über und unter jeder Öffnung vorgesehen, um die Effektivabschirmung um die Öffnungen herum zu verstärken. Ferner ist die Strahlenquelle 2 relativ zu den Öffnungen derart angeordnet, daß die direkten Gammastrahlen, wie durch die Linien 24 (F i g. 2) angedeutet, auf eine Abschirmmaterialdicke fallen müssen, die der Dicke der biologischen Abschirmung 1 mindestens äquivalent ist.
  • Da die Durchschleuseöffnungen 8 und 9 nicht direkt auf die Strahlungsquelle 2 ausgerichtet sind, brauchen die Strahlungsabschirmungen 13 am oberen und unteren Ende der Hebebühnen 11 und 12 nicht so dick bzw. stark wie die Decke 6 der Abschirmung 1 zu sein, selbst dann nicht, wenn die Abschirmungen 13 aus dem gleichen Material sind.
  • Wenn es jedoch erwünscht ist, die Effektivabschirmung der Strahlung, die an jeder Hebebühne vorgesehen ist, zu erhöhen, werden die Abschirmungen 13 aus Verbundmaterial gebildet, beispielsweise der obere Abschnitt 25 einer jeden Abschirmung 13 aus einem Schwermetall wie Blei und der untere Al> schnitt 27 aus Beton.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Fördervorrichtung für eine Paketbestrahlungsanlage mit einer Laufschiene zum Befördern von Paketen auf Wagen an einer radioaktiven Strahlenquelle vorbei, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß unter Verwendung eines Paares förderkorbartiger Hebebühnen (11, 12) mit Schienenabschnitten (15) zur Aufnahme der Wagen, welche je an einem der beiden Enden einer hin-und herbewegten Kette (14) hängend wechselweise auf- und abbewegt werden zur Aufnahme bzw. zur Abgabe eines Wagens von einem bzw. an ein ortsfestes Teilstück der Laufschiene innerhalb (4) und außerhalb (6, 7) der Abschirmung (1), um die Wagen (5) in vertikaler Richtung durch eine Öffnung (8, 9) hindurchzuschleusen, die sich in einer die Strahlenquelle (2) umgebenden biologischen Abschirmung (1) befindet, und daß die oberen und unteren Enden jeder Hebebühne (11, 12) verlängert sind, um einen Strahlenabschirmungspfropfen (13) für die Öffnung (8, 9) zu bilden, wobei die obere Verlängerung (13) einer Hebebühne (11, 12) die Öffnung (8, 9) schließt, wenn sich die Hebebühne (11, 12) in ihrer untersten Stellung befindet, und die untere Verlängerung (13) die Öffnung (8, 9) schließt, wenn sich die Hebebühne (11, 12) in ihrer obersten Stellung befindet.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der effektiven Abschirmung in der Nähe der Durchschleusöffnung (8, 9) je eine oberhalb und unterhalb der Öffnung angeordnete Manschette (23) aus Strahlenabschirmmaterial vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 818 649; USA.-Patentschriften Nr. 1 528 133, 2370381; Thomas J aeg er, »Grundzüge der Strahlenschutztechnik«, Berlin 1960, S. 201, Abb. 13.2/15.
DEU8555A 1960-12-30 1961-12-19 Foerdervorrichtung fuer Paketbestrahlungsanlage Pending DE1168339B (de)

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GB1168339X 1960-12-30

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DE1168339B true DE1168339B (de) 1964-04-16

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ID=10879269

Family Applications (1)

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DEU8555A Pending DE1168339B (de) 1960-12-30 1961-12-19 Foerdervorrichtung fuer Paketbestrahlungsanlage

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DE (1) DE1168339B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1528133A (en) * 1924-07-15 1925-03-03 Maurice J Ross Piston conveyer
US2370381A (en) * 1940-04-19 1945-02-27 Electric Furnace Co Apparatus for handling and heattreating glass
GB818649A (en) * 1956-04-06 1959-08-19 Harold George Abbey Improvements in or relating to conveyor structures

Patent Citations (3)

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