[go: up one dir, main page]

DE19618274A1 - Eintragsystem für einen Rottebehälter - Google Patents

Eintragsystem für einen Rottebehälter

Info

Publication number
DE19618274A1
DE19618274A1 DE1996118274 DE19618274A DE19618274A1 DE 19618274 A1 DE19618274 A1 DE 19618274A1 DE 1996118274 DE1996118274 DE 1996118274 DE 19618274 A DE19618274 A DE 19618274A DE 19618274 A1 DE19618274 A1 DE 19618274A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
entry
entry system
rotting
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1996118274
Other languages
English (en)
Other versions
DE19618274C2 (de
Inventor
Simon-Thomas Dros
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herhof Umwelttechnik GmbH
Original Assignee
Herhof Umwelttechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herhof Umwelttechnik GmbH filed Critical Herhof Umwelttechnik GmbH
Priority to DE29623465U priority Critical patent/DE29623465U1/de
Priority to DE1996118274 priority patent/DE19618274C2/de
Publication of DE19618274A1 publication Critical patent/DE19618274A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19618274C2 publication Critical patent/DE19618274C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
    • C05F17/964Constructional parts, e.g. floors, covers or doors
    • C05F17/971Constructional parts, e.g. floors, covers or doors for feeding or discharging materials to be treated; for feeding or discharging other material
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
    • C05F17/921Devices in which the material is conveyed essentially horizontally between inlet and discharge means
    • C05F17/939Means for mixing or moving with predetermined or fixed paths, e.g. rails or cables
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P20/00Technologies relating to chemical industry
    • Y02P20/141Feedstock
    • Y02P20/145Feedstock the feedstock being materials of biological origin
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/40Bio-organic fraction processing; Production of fertilisers from the organic fraction of waste or refuse

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Eintragssystem für einen Rottebehäl­ ter sowie einen Rottebehälter, für den ein derartiges Eintrags­ system vorgesehen ist.
Der Rottebehälter kann einen Lochboden zwischen einem darunter befindlichen Belüftungsraum und einem darüber befindlichen Rotteraum aufweisen. Der Rottebehälter ist vorzugsweise ge­ schlossen und dient zur Durchführung eines Verfahrens zum Kom­ postieren von Stoffen oder Stoffgemischen mit organischen Be­ standteilen, insbesondere Abfällen, die organische Bestand­ teile enthalten. Die Kompostierung wird in dem geschlossenen Behälter unter Zwangsbelüftung durchgeführt. Dabei wird die Zuluft dem Belüftungsraum unter Druck zugeführt. Sie durch­ strömt die Löcher bzw. sonstigen Öffnungen in dem Lochboden und strömt anschließend durch das auf dem Lochboden auflie­ gende Rottegut. Nach dem Durchströmen des Rotteguts wird die Abluft aus dem Rottebehälter entfernt. Vor dem Beginn des Kompostierungsvorgangs muß das Rottegut in den Rottebehälter eingebracht werden. Dies geschieht bisher häufig durch einen Radlader, was allerdings in gewissen Anwendungsfällen ver­ besserungsbedürftig ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Eintragssystem für einen Rottebehälter vorzugschlagen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Rahmen, in dem ein Eintrag-Förderband längsverschieblich geführt ist, gelöst. Das Rottegut wird durch das Eintrag-Förderband in den Rottebe­ hälter eingebracht. Ein Radlader ist nicht mehr erforderlich.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen be­ schrieben.
Vorzugsweise ist das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes höhenverstellbar. Hierdurch kann die Fallhöhe des Rottegutes an die bereits erreichte Höhe der Schüttung angepaßt werden. Zu Beginn des Einbringvorgangs wird das vordere Ende des Ein­ trag-Förderbandes abgesenkt. Mit zunehmender Höhe der Schüt­ tung wird das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes mehr und mehr angehoben. Hierdurch kann die Fallhöhe des Rottegutes an die jeweiligen Erfordernisse angepaßt werden. Durch die Fall­ höhe wird die Schüttdichte der Schüttung bestimmt bzw. mitbe­ stimmt. Zur Kontrolle und Steuerung der Schüttdichte ist es also von Vorteil, wenn das vordere Ende des Eintrag-Förderban­ des höhenverstellbar, also absenkbar und anhebbar, ist.
Vorzugsweise ist das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes seitlich verschwenkbar. Hierdurch kann eine gleichmäßige Schüttung über die gesamte Breite des Rottebehälters erreicht werden.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß das hintere Ende des Eintrag-Förderbandes in einem (weiteren) Förderband längsverschieblich geführt ist. Vorzugsweise ist das in dem Förderband längsverschieblich ge­ führte, hintere Ende des Eintrag-Förderbandes antreibbar, bei­ spielsweise durch einen Kettentrieb mit einem Elektromotor. Hierdurch kann das Eintrag-Förderband je nach Bedarf mehr oder weniger weit in den Rottebehälter hinein bewegt werden, so daß eine gleichmäßige Schüttung über die Länge des Rottebehälters erreicht werden kann.
Vorzugsweise sind weitere Förderbänder vorgesehen, deren hin­ tere Enden jeweils an dem nächsthinteren Förderband längsver­ schieblich geführt und dort vorzugsweise antreibbar sind, bei­ spielsweise durch einen Kettentrieb mit einem Elektromotor. Die Anzahl der weiteren Förderbänder richtet sich nach der Länge des Rottebehälters. Es kann ausreichend sein, wenn nur ein einziges weiteres Förderband vorgesehen ist. Je nach Be­ darf können allerdings auch zwei oder mehr weitere Förderbän­ der erforderlich sein, um den Rottebehälter über seine gesamte Länge befüllen zu können.
Vorteilhaft ist es, wenn ein Zuförderband vorgesehen ist zum Fördern von Rottegut zum Eintrag-Förderband oder zu einem der Förderbänder bzw. weiteren Förderbänder. Das Zuförderband ist vorzugsweise fest mit dem Rahmen verbunden. Es befindet sich vorzugsweise im oberen Bereich des Rahmens.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist ein ver­ schiebbarer Wagen vorgesehen, der in einer oder mehreren Schie­ nen längsverschieblich geführt ist und der mit dem vorderen Ende des Eintrag-Förderbandes verbunden ist. Der Wagen ist in einer oder mehreren Schienen des Rahmens geführt. In dem Rotte­ behälter können ebenfalls entsprechende Schienen vorhanden sein, die in Längsrichtung des Rottebehälters verlaufen und die dort vorzugsweise an der Decke des Rottebehälters be­ festigt sind. Der Wagen läuft dann zunächst auf den Schienen des Rahmens und gelangt von dort zu den Schienen in dem Rotte­ behälter, an denen er so weit wie erforderlich entlanglaufen kann. Der Wagen kann antreibbar sein. Es ist allerdings auch möglich, daß der Wagen nicht unmittelbar antreibbar ist, son­ dern durch die Bewegung des Eintrag-Förderbandes und/oder der (weiteren) Förderbänder angetrieben wird.
Vorteilhaft ist es, wenn an dem Wagen eine quer zur Schienen­ richtung verlaufende Führungsschiene vorgesehen ist. An dem Wagen oder an der Führungsschiene kann ein Kran vorgesehen sein bzw. verschieblich geführt sein, dessen Seil mit dem vorderen Ende des Eintrag-Förderbandes verbunden ist. Durch den Kran ist das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes höhen­ verstellbar. Wenn der Kran an einer quer zur Schienenrichtung verlaufenden Führungsschiene verschieblich geführt ist, kann das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes seitlich verschwenkt werden.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß an dem (weiteren) Förderband bzw. an den (wei­ teren) Förderbändern (jeweils) ein Laufwagen längsverschieb­ lich geführt ist, der mit dem hinteren Ende des Eintrag-Förder­ bandes oder mit dem nächstvorderen Förderband verbunden ist. Vorzugsweise ist der Laufwagen antreibbar, beispielsweise durch einen Kettentrieb mit einem Elektromotor.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung ist der Rahmen allseits geschlossen. Hierdurch wird eine Kapselung geschaf­ fen. Wenn das Rottegut durch Förderbänder in den Rottebehälter eingebracht wird, kann es vorkommen, daß Bestandteile des Rottegutes als Staub in die Atmosphäre gelangen. Hierdurch kann eine Verschmutzung der Anlage bewirkt werden. Ferner kann die Gefahr von Staubexplosionen entstehen. Um dies zu verhin­ dern, ist eine Kapselung vorgesehen. Der Rahmen, in dem sich das Eintrag-Förderband und die (weiteren) Förderbänder befin­ den, ist allseits geschlossen, so daß aufgewirbelter Staub nicht in weitere Anlagenteile gelangen kann. Vorzugsweise ist an dem Rahmen eine Dichtung zum Abdichten des Rahmens an dem Rottebehälter vorgesehen. Der Rahmen wird vor dem Beginn des Fördervorgangs in eine mit dem Rottebehälter abdichtende Posi­ tion gebracht. Bei der Dichtung kann es sich um eine umlaufen­ de Dichtung handeln, die vorzugsweise als aufblasbare Schlauch­ dichtung ausgebildet ist. In der abdichtenden Position bilden der Rottebehälter und der allseits geschlossene Rahmen einen einzigen abgedichteten Raum. Sobald die abgedichtete Stellung hergestellt ist, kann mit dem Fördervorgang begonnen werden.
Vorzugsweise ist mindestens ein Staubsensor bzw. Staubmelder vorhanden.
Die Erfindung betrifft ferner einen Rottebehälter, der zur Lösung der obengenannten Aufgabe erfindungsgemäß durch ein erfindungsgemäßes Eintragssystem gekennzeichnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung im einzelnen erläutert. In der Zeich­ nung zeigt
Fig. 1 eine Anlage mit mehreren Rottebehältern in einer schematischen Ansicht von oben,
Fig. 2 ein Eintragssystem und einen Rottebehälter in einer Seitenansicht,
Fig. 3 das Eintragssystem und den Rottebehälter in einer der Fig. 2 entsprechenden Seitenansicht mit teilweise in den Behälter eingefahrenem Eintrag-Förderband,
Fig. 4 das Eintragssystem und den Rottebehälter in einer den Fig. 2 und 3 entsprechenden Sei­ tenansicht mit vollständig in den Rottebe­ hälter eingefahrenem Eintrag-Förderband,
Fig. 5 das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes in einer vergrößerten Seitenansicht,
Fig. 6 eine Ansicht der Fig. 5 von vorne,
Fig. 7 eine Ansicht der Fig. 6 von oben und
Fig. 8 das in Fig. 4 gezeigte Eintragssystem mit Rottebehälter in einer Ansicht von oben.
In der in Fig. 1 in einer Ansicht von oben gezeigten Anlage sind mehrere rechteckige Rottebehälter 1 in einander gegenüber­ liegenden Reihen angeordnet. Die Rottebehälter 1 einer Reihe sind jeweils so aufgestellt, daß ihre Längsseiten ohne Zwi­ schenraum aneinander anliegen. In der Mitte des Zwischenraums 2 zwischen den Rottebehälter-Reihen verläuft ein Verteiler-För­ derband 3, das durch eine Kapselung 4 allseits umschlossen ist, so daß der Staub, der von dem auf dem Verteiler-Förder­ band 3 befindlichen Rottegut möglicherweise gebildet wird, zuverlässig eingeschlossen bleibt. Auf dem Verteiler-Förder­ band 3 ist für jedes Paar gegenüberliegender Rottebehälter 1 eine auf- und zusteuerbare Klappe 5 vorhanden, durch die das Rottegut nach unten auf ein anschließendes Förderband fallen kann.
Das Eintragssystem 6 befindet sich in der Darstellung der Fig. 1 gegenüber dem Rottebehälter 7. Die Klappe 8 über dem Ein­ tragssystem 6 ist geöffnet. Das Rottegut gelangt von dem Ver­ teiler-Förderband 3 durch die Klappe 8 auf das Eintragssystem 6 und von dort in den Rottebehälter 7.
Wenn die Rottebox 9 befüllt werden soll, wird das Eintragssy­ stem 6 in die Stellung 10 verfahren. Es wird ferner um die vertikal verlaufende Achse 11 gedreht, bis seine Vorderseite dem Rottebehälter 9 gegenüberliegt. In der Fig. 1 ist das Eintragssystem in einer teilweise gedrehten Stellung gezeigt.
Wenn sich das Eintragssystem in der Stellung 12 befindet, kann der Rottebehälter 13 befüllt werden.
Wie aus den Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich, besitzt das Ein­ tragssystem einen Rahmen 14, in dem ein Eintrag-Förderband 15 längsverschieblich geführt ist. Im oberen Bereich des Rahmens 14 ist ein Zuförderband 16 fest mit dem Rahmen 14 verbunden. Der Rahmen 14 besitzt ferner einen Fülltrichter 17 über dem Zuförderband 16. Der Rahmen 14 wird derart verfahren, daß der Trichter 17 unter der Klappe 8 (Fig. 1) liegt. Der Trichter 17 ist ferner derart ausgestaltet, daß er eine Kapselung des auf das Zuförderband 16 fallenden Rottegutes bewirkt.
Der Rahmen 14 weist in seinem oberen Bereich zwei parallele, beabstandete, horizontale Schienen 18, 19 auf, an denen die vorderen Enden der Förderbänder 20, 21, 22 längsverschieblich geführt sind. Der Rottebehälter 1 besitzt entsprechende Schie­ nen 23, 24 an seiner Decke, die sich an die Schienen 18, 19 anschließen. Die hinteren Enden der Förderbänder 20, 21, 22 liegen mittels Rollen 25 auf dem Boden des Rahmens 14 auf.
Das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes 15 ist in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise mit einem Seil 26 über eine Rolle 27 an einem Kran 28 aufgehängt. Der Kran 28 ist seinerseits an einer gekrümmten, quer zur Rottebehälter-Längsachse 29 verlau­ fenden Führungsschiene 30 geführt (siehe auch Fig. 6 und Fig. 7). Die Führungsschiene 30 ist an zwei parallelen, beab­ standeten, horizontalen, in Rottebehälter-Längsrichtung 29 verlaufenden Trägern 31, 32 befestigt, die zusammen mit zwei parallelen, beabstandeten, horizontalen, quer zur Rottebehäl­ ter-Längsrichtung 29 verlaufenden Trägern 33, 34 einen ver­ schiebbaren Wagen 35 bilden, der über Rollen 36 auf den Schienen 23, 24 läuft.
Das hintere Ende des Eintrag-Förderbandes 15 ist mit einem Laufwagen 37 verbunden, der in dem nächsthinteren Förderband 20 längsverschieblich geführt und durch einen Kettentrieb mit Elektromotor antreibbar ist. In entsprechender Weise ist das hintere Ende des Förderbandes 20 mit einem Laufwagen 38 ver­ bunden, der in dem nächsthinteren Förderband 21 längsverschieb­ lich geführt und durch einen Kettentrieb mit Elektromotor an­ treibbar ist. Das Förderband 21 besitzt in entsprechender Weise an seinem hinteren Ende einen Laufwagen 39, der in dem nächsthinteren und letzten Förderband 22 längsverschieblich geführt und durch einen Kettentrieb mit Elektromotor antreib­ bar ist.
Das Eintrag-Förderband 15 ist derart mit dem Laufwagen 37 ver­ bunden, daß es um eine annähernd vertikale Achse 40 (siehe Fig. 8) schwenkbar ist. Das hinterste Förderband 22 ist mit einem Laufwagen 41 verbunden, der in einer mit dem Rahmen 14 verbundenen Führung 42 längsverschieblich geführt und durch einen Kettentrieb mit Elektromotor antreibbar ist.
Im Betrieb befindet sich das Eintragssystem zunächst in der in Fig. 2 gezeigten Stellung. Das Eintrag-Förderband wird in den Rottebehälter 1 eingefahren, bis der Laufwagen 37 das vordere Ende des Förderbandes 20 erreicht. Beim weiteren Einfahren des Eintrag-Förderbandes 15 in den Rottebehälter 1 bewegt sich das hintere Ende des Förderbandes 20 längs dem nächsthinteren För­ derband 21. Es wird dabei durch den Laufwagen 38 geführt. Wenn der Laufwagen 38 am hinteren Ende des Förderbandes 20 das vor­ dere Ende des nächsthinteren Förderbandes 21 erreicht, wird der Laufwagen 39 am hinteren Ende des Förderbandes 21 zu dem Rottebehälter 1 hin bewegt.
In Fig. 3 ist die Stellung gezeigt, in der der Laufwagen 39 am hinteren Ende des Förderbandes 21 das vordere Ende des nächsthinteren und gleichzeitig hintersten Förderbandes 22 erreicht hat. Anschließend wird der Laufwagen 41 am hinteren Ende des hintersten Förderbandes 22 längs der mit dem Rahmen 14 verbundenen Schiene 42 bewegt, bis er die in Fig. 4 ge­ zeigte Stellung erreicht hat, in der sich der Laufwagen 41 am vorderen Ende der Führung 42 befindet. Jetzt ist die größt­ mögliche Eindringtiefe des Eintrag-Förderbandes 15 erreicht. Das Rottegut gelangt von dem Zuförderband 16 auf das hinterste Förderband 22 und von dort über die weiteren Förderbänder 21 und 20 auf das Eintrag-Förderband 15, von dem es auf den Boden des Rottebehälters 1 gefördert wird.
Das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes ist durch den Kran 28 und das Seil 26 höhenverstellbar. Es ist ferner durch die quer zur Schienenrichtung 29 verlaufende Führungsschiene 30, deren Radius R dem Abstand zwischen dem Kran 28 und dem Lauf­ wagen 37 entspricht, seitlich verschwenkbar. Das hintere Ende des Eintrag-Förderbandes 15 ist in dem nächsthinteren Förder­ band längsverschieblich geführt, und zwar durch den Laufwagen 37. Neben dem Förderband 20 sind zwei weitere Förderbänder 21, 22 vorhanden, deren hintere Enden jeweils an dem nächsthin­ teren Förderband längsverschieblich geführt sind. Das hinter­ ste Förderband 22 ist an einer mit dem Rahmen 14 verbundenen Führung längsverschieblich geführt. Das Zuförderband 16 dient zum Fördern von Rottegut zum Eintrag-Förderband 15 (Fig. 2) oder zu einem der Förderbänder (zum Förderband 21 in der Stel­ lung gemäß Fig. 3 und zum Förderband 22 in der Stellung gemäß Fig. 4). Der verschiebbare Wagen 35 ist in zwei mit dem Rahmen 14 verbundenen Schienen 18, 19 sowie in zwei daran anschließen­ den, mit der Decke des Rottebehälters 1 verbundenen Schienen 23, 24 längsverschieblich geführt. Ferner ist der Wagen 35 über eine quer zur Schienenrichtung 39 verlaufende Führungs­ schiene 30 und das Seil 26 eines an der Führungsschiene 30 verschieblichen Kranes mit dem vorderen Ende des Eintrag-Förderbandes 15 verbunden.
Der Rahmen 14 ist allseits geschlossen. Er weist an seiner der Öffnung des Rottebehälters 1 zugewandten Endfläche eine umlau­ fende Dichtung auf, so daß der gesamte, aus Rottebehälter 1 und Rahmen 14 gebildete Raum staubdicht gekapselt ist. Das Tor 43 des Rottebehälters 1 ist durch einen Antrieb 44 um eine horizontale, am oberen Ende des Rottebehälters befindliche Achse 45 in der aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlichen Weise nach oben verschwenkbar.
Gemäß der Erfindung sind austeleskopierbare Förderbänder 15, 20, 21, 22 vorhanden, die in einem Rahmen 14 montiert sind, der durch eine Transportvorrichtung vor dem jeweils gewünsch­ ten Rottebehälter positioniert werden kann. In dem Rahmen 14 befindet sich ein oberes, fest montiertes Zuförderband 16, das in Richtung zu dem Rottebehälter 1 hin fördert. Dieses Zuför­ derband 16 erhält das zu behandelnde Material von einem in der Hallenmitte angeordneten Verteiler-Förderband 3.
Die austeleskopierbaren Förderbänder können über eine an der Eingangsöffnung des Rottebehälters 1 befindliche, etwa 1,5 bis 1,6 m hohe Stauwand 46 in den Rottebehälter 1 eingefahren wer­ den. Zur Kontrolle der Schüttdichte ist eine Möglichkeit vorge­ sehen, zunächst eine sehr geringe Fallhöhe für das Rottegut zu haben. Zu diesem Zweck ist das Eintrag-Förderband um eine waag­ rechte Achse an dem Laufwagen 37 schwenkbar, so daß sein vorde­ res Ende nach unten verschwenkt werden kann. Das Eintrag-För­ derband 15 ist ferner um eine senkrechte Achse 40 an dem Lauf­ wagen 37 drehbar, um in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise die gesamte Breite des Rottebehälters 1 überstreichen zu kön­ nen. Das Eintrag-Förderband 15 ist an seinem vorderen Ende höhenverstellbar aufgehängt, nämlich durch das Seil 26 des Kranes 28. An seinem hinteren Ende ist das Eintrag-Förderband 15 längsverschieblich mit dem nächstfolgenden Förderband 20 verbunden. An den Förderbändern 20, 21, 22 und an der Führung 42 sind jeweils links und rechts Führungen für die Laufwagen 37, 38, 39, 41 vorgesehen. Auf einer der beiden Seiten befin­ det sich jeweils zusätzlich eine umlaufende antreibbare Kette mit einem Elektromotor zum Antrieb des jeweiligen Laufwagens 37, 38, 39, 41. Jeder Laufwagen ist über Mitnehmer fest mit der zugehörigen umlaufenden Kette verbunden. Beim Betrieb wird zunächst das vordere Förderband vollständig austelesko­ piert, bevor die Verschiebung des nächsthinteren Förderbandes beginnt.

Claims (14)

1. Eintragssystem für einen Rottebehälter, gekennzeichnet durch, einen Rahmen (14), in dem ein Eintrag-Förderband (15) längsverschieblich geführt ist.
2. Eintragssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes (15) höhen­ verstellbar ist.
3. Eintragssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß das vordere Ende des Eintrag-Förderbandes (15) seitlich verschwenkbar ist.
4. Eintragssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des Eintrag-Förderbandes (15) in einem Förderband (20) längsverschieb­ lich geführt ist.
5. Eintragssystem nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch wei­ tere Förderbänder (21, 22), deren hintere Enden jeweils an dem nächsthinteren Förderband längsverschieblich ge­ führt sind.
6. Eintragssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Zuförderband (16) zum Fördern von Rottegut zum Eintrag-Förderband (15) oder zu einem der Förderbänder (20-22).
7. Eintragssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen verschiebbaren Wagen (35), der in einer oder mehreren Schienen (18, 19; 23, 24) längsver­ schieblich geführt ist und mit dem vorderen Ende des Ein­ trag-Förderbandes (15) verbunden ist.
8. Eintragssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wagen (35) eine quer zur Schienenrichtung (29) verlaufende Führungsschiene (30) vorgesehen ist.
9. Eintragssystem nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeich­ net, daß an dem Wagen (35) oder an der Führungsschiene (30) ein Kran (28) vorgesehen bzw. verschieblich geführt ist, dessen Seil (26) mit dem vorderen Ende des Eintrag-Förderbandes (15) verbunden ist.
10. Eintragssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Förderband (20-22) ein Lauf­ wagen (37-39) längsverschieblich geführt ist, der mit dem hinteren Ende des Eintrag-Förderbandes (15) oder mit dem nächstvorderen Förderband (20, 21) verbunden ist.
11. Eintragssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (14) allseits ge­ schlossen ist.
12. Eintragssystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen (14) eine Dichtung zum Abdichten des Rahmens (14) an dem Rottebehälter (1) vorgesehen ist.
13. Eintragssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen Staubsensor.
14. Rottebehälter, gekennzeichnet durch ein Eintragssystem nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13.
DE1996118274 1996-05-07 1996-05-07 Eintragsystem für einen Rottebehälter Expired - Fee Related DE19618274C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29623465U DE29623465U1 (de) 1996-05-07 1996-05-07 Eintragsystem für einen Rottebehälter
DE1996118274 DE19618274C2 (de) 1996-05-07 1996-05-07 Eintragsystem für einen Rottebehälter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1996118274 DE19618274C2 (de) 1996-05-07 1996-05-07 Eintragsystem für einen Rottebehälter

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19618274A1 true DE19618274A1 (de) 1997-11-13
DE19618274C2 DE19618274C2 (de) 1998-10-29

Family

ID=7793573

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1996118274 Expired - Fee Related DE19618274C2 (de) 1996-05-07 1996-05-07 Eintragsystem für einen Rottebehälter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19618274C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2245210A1 (es) * 2004-01-14 2005-12-16 Industrias Leblan, S.L. Sistema de carga automatica de tuneles de fermentacion de materia organica.

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9400226U1 (de) * 1994-01-08 1994-03-03 Rudnick + Enners Maschinen- und Anlagenbau GmbH, 57642 Alpenrod Befülleinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2245210A1 (es) * 2004-01-14 2005-12-16 Industrias Leblan, S.L. Sistema de carga automatica de tuneles de fermentacion de materia organica.

Also Published As

Publication number Publication date
DE19618274C2 (de) 1998-10-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2152266C3 (de) Fahrbare Einrichtung zum Aufnehmen bzw. Abtransport von gebrauchten Schienenbefestigungsorganen
EP0059984B1 (de) Ausschleusvorrichtung für eine Förderbahn
DE19510858A1 (de) Container
DE19618274C2 (de) Eintragsystem für einen Rottebehälter
DE19831818A1 (de) Siloanlage
DE29623465U1 (de) Eintragsystem für einen Rottebehälter
CH370563A (de) Einrichtung zum Lagern von Gegenständen
DE1293053B (de) Schiffseigene Foerderanlage
AT409116B (de) Anlage für den transport von schüttgut
DE19618286C2 (de) Austragsystem für einen Rottebehälter
DE3822291C2 (de)
DE202020101754U1 (de) Wechselvorrichtung für einen Wechsel von wenigstens zwei Werkstückauflagen für eine Bearbeitungsmaschine
DE3921405C2 (de)
DE4233726A1 (de) Verfahren zum Be- und Entladen von Materialien in und aus umschlossenen Räumen sowie Einrichtung zur Abdeckung oder Luken von umschlossenen Räumen
DE904165C (de) Planiervorrichtung fuer waagerechte Kokskammeroefen
DE1481459A1 (de) Verschiebevorrichtung
AT313172B (de) Vorrichtung zum automatischen Befüllen von Kartoffelboxen in Lagerhäusern für Kartoffeln
DE1807295C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entlee ren von mit Schuttgut gefüllten Behaltern
DE2231495A1 (de) Anlage zum selbsttaetigen beladen von ortsfesten oder ortsbeweglichen ladeflaechen, insbesondere von ladeflaechen von offenen und geschlossenen lastkraftwagen, mit stueckguetern, insbesondere saecken
DE2159661A1 (de) Fahrbarer Brückenkran zum Anheben, Befördern und Aufstapeln von vorgefertigten Trägern oder dergleichen
DD208121A1 (de) Einrichtung zum stauen von containern an deck von schiffen
DE3921877A1 (de) Vorrichtung zum be- und entladen von paletten
DE1901691U (de) Vorrichtung zum beschicken von uebereinander angeordneten staubaendern mit tabak.
DE10159727A1 (de) Vorrichtung zum Austragen von streufähigem Material
DE1256156B (de) Schlitzbunkerentleerungswagen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee