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DE1167203B - Handpumpe fuer Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Handpumpe fuer Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1167203B
DE1167203B DES62044A DES0062044A DE1167203B DE 1167203 B DE1167203 B DE 1167203B DE S62044 A DES62044 A DE S62044A DE S0062044 A DES0062044 A DE S0062044A DE 1167203 B DE1167203 B DE 1167203B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
ring
contact
contacts
hand pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES62044A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Alfandari
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STOP Ste
Original Assignee
STOP Ste
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by STOP Ste filed Critical STOP Ste
Publication of DE1167203B publication Critical patent/DE1167203B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/46Cleaning windscreens, windows or optical devices using liquid; Windscreen washers
    • B60S1/48Liquid supply therefor
    • B60S1/481Liquid supply therefor the operation of at least part of the liquid supply being controlled by electric means
    • B60S1/482Liquid supply therefor the operation of at least part of the liquid supply being controlled by electric means combined with the operation of windscreen wipers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Handpumpe für Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Handpumpe für Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen, bei deren Betätigung Einschaltkontakte für einen elektrischen Scheibenwischer, der zusätzlich getrennt einschaltbar ist, geschlossen werden.
  • Bekanntlich arbeiten Scheibenwaschanlagen mit den Scheibenwischern derart zusammen, daß der Wischvorgang unter Aufspritzen von zusätzlicher Spülflüssigkeit durchgeführt wird. Durch Pumpen, die von Hand oder auch durch einen zusätzlichen Antrieb betätigt werden, wird dabei über entsprechende Leitungen die Flüssigkeit aus einem Vorratsbehälter angesaugt und aus Düsen auf die Scheiben aufgespritzt. Es ist bekannt, die Betätigung oder Einschaltung der Spritzpumpe mit der Einschaltung der Wischvorrichtung zu vereinigen, wobei letztere auch in üblicher Weise getrennt eingescbaltet werden kann.
  • Es ist dabei auch bekannt, den Wischvorgang mit Nacheilung zum Aufspritzen zur Vermeidung des Trockenwischens einer verschmutzten Scheibe in Gang zu setzen und weiterhin zum Abwischen der aufgespritzten Flüssigkeit mit Nacheilung zu beenden. Ferner ist es auch bekannt, den Flüssigkeitsdruck des Reinigungsmittels zum Betätigen des Wischerschalters, auszunutzen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu-,crrunde, eine Handpumpe und einen Wischerschalter M von besonderer Einfachheit sowohl in der Handhabung als auch in der Ausbildung selbst zu schaffen, wobei auch die Anbringung wesentlich erleichtert ist.
  • Zu diesem Zweck ist die Handpumpe am Fahrzeug unter Zwischenschaltung eines elastisch nachgebenden Gliedes befestigt, das mit einer offenen Kontaktbrücke für das Einschalten des elektrischen Scheibenwischers in Verbindung steht, die beim Betätigen der Pumpe durch Verformen des elastisch nachgebenden Gliedes geschlossen wird. Nach einer Ausführungsfonn besteht das elastisch nachgebende Glied aus einer Unterlegscheibe, durch welche eine verschiebbare Stößelführung nachgiebig gelagert ist, an dem der Pumpenkörper mit einem Ringbund befestigt ist und durch den der Pumpenstößel geführt wird, und daß Kontakte mit dem Durchführungshals bewegbar sind, denen feststehende Kontakte zugeordnet sind.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß der bewegbare Kontakt ringförmig ist und mittels eines Tragringes an dem als drehbarer Bedienungskopf ausgebildeten Durchführungshals sitzt und daß der Tragring beim Drehen des Bedienungsknopfes unter der Wirkung von Schrägflächen den bewegbaren Kontakt bis zur Dauerberührung mit den feststehenden Kontakten bringt. Eine derartige Handpumpe läßt sich in einer Waschanlage an dem Kraftfahrzeug verhältnismäßig einfach und unauffällig anbringen. Sie hat auch den Vorteil, daß gegebenenfalls nur eine einzige Betätigungsstelle sowohl zur Einschaltung von Wischern als auch der gemeinsamen Einschaltung erforderlich ist, so daß der Fahrer in seiner Aufmerksainkeit kaum beeinträchtigt ist. Weiterhin ermöglicht sie durch eine Verstellung der gemeinsamen Betätigung eine Anpassung an verschiedenartige Betriebsverhältnisse.
  • An Hand der Zeichnungen soll die Erfindung. an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
  • F i g. 1 zeigt eine schematische übersicht einer gesamten Scheibenwisch- und -waschanlage mit einer Handpumpe und einem Schalter, welcher in F i g. 2 im Schnitt dargestellt ist; F i g. 3 und 4 zeigen zwei andere Ausführungsformen der Handpumpe teilweise geschnitten; F i g. 5 und 6 zeigen im Ouerschnitt Einzelteile des Schalters nach F i g. 4.
  • Nach F i g. 1 und 2 steht die Handpumpe 1, 2 über Leitungen 5 und 6 mit entsprechend eingefügten Ventilen 7 und 8 mit dem Vorratsbehälter 3 und den Spritzdüsen 4 in üblicher Weise in Verbindung.
  • Der Antriebsmotor 9 des Scheibenwischers 12 ist über den Wischerschalter 11 und die Leitung 16 an den Hauptschalter 10 für die Stromversorgang der elektrischen Hilfseinrichtungen des Fahrzeuges angeschlossen. Der Wischerschalter 11 ist durch die zu den isoliert auf der Grundplatte 18 der Pumpe angebrachten Kontaktklemmen 19 und 20 der Kontaktbrücke 13 führenden Oberbrückungsleitungen 14 und 15 überbrückbar.
  • Die Pumpe besteht aus der Pumpenfassung2, in welche der aus elastischem Material hergestellte und eindrückbare Pumpenkörper 1 mit dem Stößelkopf 17 fest eingesetzt ist. Die Unterseite der Pumpenfassung 2 und des darin eingesetzten Pumpenkörpers 1 ist durch die starre Bodenplatte 29 fest verschlossen. Die Pumpe ist mit ihrer Bodenplatte 29 unter Zwischenschaltung eines elastischen Ringes als elastisch nachgebendes Glied 25 auf der Grundplatte 18 mittels der Schrauben 26 und 27 befestigt. Durch diese Schrauben 26 und 27 kann auch die gesamte Pumpe auf der Spritzwand des Fahrzeuges 28 befestigt sein. Die Kontaktbrücke 13 wird aus den an den Kontaktklemmen 19 und 20 sitzenden und isoliert zu dem Gehäuse angeordneten Kontaktfedern23 und 24 gebildet, welche am vorderen Teil gegenüberstehende Kontaktflächen aufweisen. Im Ruhezustand der Pumpe ist die Kontaktbrücke 13 geöffnet.
  • Bei einer Betätigung der Handpumpe wirkt der Druck auf den Stößelkopf 17 und unter Zusammendrücken des Pumpenkörpers 1, so daß die darin enthaltene Flüssigkeit durch die Düsen aufgespritzt wird. Gleichzeitig wirkt der Druck über die Bodenplatte 29 auf das nachgiebige Glied 25, so daß eine Annäherung zur Grundplatte 18 erfolgt, wobei die Kontaktfedern 23 und 24 zusammengedrückt und die Kontaktbrücke 13 geschlossen wird. Hierdurch wird der Scheibenwischer in Gang gesetzt. Beim Nachlassen des Druckes auf den Stößelkopf 17 hört das Aufspritzen auf, und weiterhin wird die Kontaktbrücke 13 geöffnet. Da die Scheibenwischer in üblicher Weise einen Rückstellungskontaktschalter aufweisen, läuft der Wischvorgang noch eine kurze Zeit bis zur Ausgarigsstellung des Wischblattes weiter. Der Pumpenkörper nimmt beim Nachlassen des Druckes seine ursprüngliche Form wieder an, und es wird in üblicher Weise über die entsprechenden Ventile angesaugt, so daß er sich wiederum mit Flüssigkeit füllt. Durch erneutes Drücken des Stößelkopfes wird der Vorgang wiederholt, wobei durch die erwähnte Verzögerung der Ausschaltung des Wischers eine kontinuierliche Arbeitsweise erreicht werden kann.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist der Pumpenkörper30 starr und besitzt eine innere Membran, die in üblicher Weise durch den Stößel 31 für den Saug-und Druckhub betätigt wird. Der Pumpenkörper 30 weist einen halsartigen Ringbund 300 auf, in welchen die Stößelführung 32 eingesetzt ist. Die axiale Bohrung der Stößelführung dient dabei als Lager für den verschiebbaren Stößel 31 mit dem Betätigungsknopf 31a. Die Stößelführung 32 sitzt mit ihrem äußeren Schaftumfang in einer entsprechenden öffnung der Grundplatte 38 längsverschiebbar. Zwischen einem Ringrand 320 am Ende der Stößelführung und der Grundplatte 38 ist ein elastisch nachgebender Ring 33, der von einem Bördelring 32 a eingefaßt ist, als elastisch nachgebendes Glied angeordnet. Die Stößelführung mit dem daran gehalterten Pumpenkörper 30 kann somit unter Zusammendrückung des elastischen Ringes 33 in Stößelrichtung verschoben werden. Zwischen den Stirnflächen des Ringbundes 300 und der Stößelführung 32 ist weiterhin starr eine Scheibe 37 aus Isolierinaterial eingespannt, welche einen Kontaktring 36 trägt. Damit zusammenarbeitende feststehende Kontakte 34 und 35 sind an den isoliert auf der Grundplatte 38 angebrachten Kontaktklemmen 39 und 40 angeordnet. An die Kontaktklemmen 39 und 40 wird wiederum die Oberbrückungsleitung 14 und 15 des Wischerschalters 11 angeschlossen. Die Wirkungsweise der Pumpe entspricht derjenigen nach F i g. 2. Sie hat jedoch den Vor-teil, daß bei der Anbringung an der Spritzwand lediglich der Stößel 31 mit dem vorderen Teil der Führung auf der Vorderseite liegt, während der wesentliche Pumpenkörper mit den Anschlüssen sich hinter der Spritzwand befindet.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 4 bis 6 ist der Pumpenkörper 42 wiederum mit einem halsartigen Ringbund 420 zur Aufnahme der Stößelführung 43 versehen. Die axiale Durchbohrung der Stößelführung 43 nimmt den Schaft des Stößels verschiebbar zur Einwirkung auf die innere Membran des Pumpenkörpers 42 auf. Die Stößelführung 43 sitzt auf dem äußeren Schaftumfang längsverschiebbar und drehbar in einer entsprechenden öffnung der Grundplatte 48 oder auch der Spritzwand. Am äußeren Ende ist die Stößelführung 43 zu einem Rand verbreitert, der als Drehknopf 430 dient. Zwischen der Innenfläche des Drehknopfes 430 und der Grundplatte 48 ist ein elastischer Ring 44 als elastisch nachgebendes Glied angeordnet. Die Stößelführung 43 mit dem daran angeordneten Pumpenkörper kann somit sowohl eine Längsbewegung gegen den elastischen Ring 44 als auch eine Drehbewegung, die zweckmäßigerweise auf 90' begrenzt ist, ausführen. Bei einer solchen Drehbewegung der Stößelführung 43 wird der davon gehaltene Pumpenkörper mitbewegt, wozu die angeschlossenen Leitungen 55 und 56 biegsam ausgeführt sind.
  • An der Stößelführung 43 sitzt eingeklemmt zwischen den Stimflächen der Stößelführung und des Ringbundes 420 des Pumpenkörpers 42 oder mit einem dieser Teile befestigt, drehschlüssig ein Tragring 45 (F i g. 5) aus isolierendem Material mit dem Kontaktring 46. Auf der Grundplatte 48 ist starr der den Kontakttr*äger in eine Abstufung aufnehmende Ringkörper 47 (F i g. 6) angeordnet, der die Kontaktklemmen 58 und 59 für die festen Kontakte 49 und 50 trägt. Die Kontakte 49 und 50 werden durch Anlage des Kontaktringes 46 geschlossen, sobald eine Längsverschiebung der Stößelführung 43 erfolgt. Die Auflageflächen 51 und 53 des Ringkörpers 47 und des Tragringes 45 sind mit zusammenarbeitenden Schrägflächen 52 und 54 versehen, die bei einer Drehung eine Verschiebung des Tragringes 45 mit dem Kontaktring 46 auf die festen Kontakte 49 und 50 bewirken. Bei einer Betätigung des Stößelkopfes 57 wird die Druckbewegung auch auf die Stößelführung 43 unter Zusammenpressen des elastischen Ringes 44 übertragen, so daß hierdurch die Kontakte 49 und 50 über den Kontaktring 46 geschlossen werden. Es erfolgt dabei sowohl ein Aufspritm der Waschflüssigkeit als auch das Einschalten des Wischers. Andererseits kann durch eine Drehbewegung des Drehknopfes 430 eine Verschiebung der Stößelführung 43 ohne Stößelbewegung zur Annäherung der Kontakte 49, 50 und 46 zur Kontaktgabe erfolgen. Diese Ausbildung ermöglicht somit eine gemeinsame Betätigung der Pumpe und des Wischers und weiterhin auch eine getrennte Einschaltung des Wischers ohne Aufspritzen von Waschflüssigkeit. Hierdurch entfällt der übliche getrennte Wischerschalter. und es ist auch nur ein Stromkreis erforderlich.
  • Diese Ausführungsart ermöglicht also eine außerordentlich einfache Montage einer Scheibenwaschanlage mit einer einzigen Bedienungsstelle, so daß die Handhabung durch den Fahrer ohne besondere Inanspruchnahme seiner Aufmerksamkeit durchführbar ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Handpumpe für Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen, bei deren Betätigung Einschaltkontakte für einen elektrischen Scheibenwischer, der zusätzlich getrennt einschaltbar ist, geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe(1, 2) am Fahrzeug(28) unter Zwischenschaltung eines elastisch nachgebenden Gliedes(25) befestigt ist, das mit einer offenen Kontaktbrücke (13) für das Einschalten des elektrischen Scheibenwischers in Verbindung steht, die beim Betätigen der Pumpe durch Verfonnen des elastisch nachgebenden Gliedes (25) geschlossen sind.
  2. 2. Handpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch nachgebende Glied aus einem Ring (33 bzw. 44) besteht, durch welche eine verschiebbare Stößelfüllrung (32 bzw. 43) nachgiebig gelagert ist, an dem der Pumpenkörper (30 bzw. 42) mit einem Ringbund (300 bzw. 420) befestigt ist und durch den der Pumpenstößel (31) geführt wird, und daß Kontakte (Kontaktring 36 bzw. 46) mit dem Durchführungshals (32 bzw. 43) bewegbar sind, denen feststehende Kontakte (34 und 35 bzw. 49 und 50) zugeordnet sind. 3. Handpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegbare Kontakt (Kontaktring 46) ringförmig ist und mittels eines Tragringes (45) an dem als drehbarer Bedienungsknopf ausgebildeten Durchführungshals (43) sitzt, und daß der Tragring (45) beim Drehen des Bedienungsknopfes (430) unter der Wirkung von Schrägflächen (52 und 54) den bewegbaren Kontakt (46) bis zur Dauerberührung mit den feststehenden Kontakten (49 und 50) bringt.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 754 566, 964 751; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1702 515, 1712 575, 1749 893, 1762 394; österreichische Patentschrift Nr. 180 844; französische Patentschrift Nr. 1083 693.
DES62044A 1958-03-10 1959-03-06 Handpumpe fuer Scheibenwaschanlagen von Kraftfahrzeugen Pending DE1167203B (de)

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