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DE1167099B - Futtersilopresswanne - Google Patents

Futtersilopresswanne

Info

Publication number
DE1167099B
DE1167099B DEI13374A DEI0013374A DE1167099B DE 1167099 B DE1167099 B DE 1167099B DE I13374 A DEI13374 A DE I13374A DE I0013374 A DEI0013374 A DE I0013374A DE 1167099 B DE1167099 B DE 1167099B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tub
silo
parts
filling
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI13374A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Jirko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAU und TURMSPENGLEREI ALOIS J
Original Assignee
BAU und TURMSPENGLEREI ALOIS J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BAU und TURMSPENGLEREI ALOIS J filed Critical BAU und TURMSPENGLEREI ALOIS J
Publication of DE1167099B publication Critical patent/DE1167099B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: AOIf
Deutsche KL: 45 e-25/16
Nummer: 1167 099
Aktenzeichen: 113374 IH / 45 e
Anmeldetag: 19. Juni 1957
Auslegetag: 2. April 1964
Die Erfindung betrifft eine aus starrem Material bestehende Preßwanne für einen Futtersilo, die nach dem Auflegen auf die Silofüllung mit Wasser gefüllt wird.
Es ist bekannt, zum Abdecken und Beschweren des inhomogenen Siloinhaltes z. B. Preßdeckel aus Beton oder Holzdeckel, die mit Formsteinen beschwert werden, zu verwenden. Da die Innendurchmesser der Silos (z. B. 3 m) verhältnismäßig groß sind, besitzen die Preßdeckel ein erhebliches Gewicht, und es ist dabei erforderlich, für sie über der Siloöffnung ein massives Traggestell mit Laufkatze und einem Flaschenzug anzuordnen. Diese Deckel neigen auch zum Klemmen. Ferner sind sogenannte Siloblasen bekannt; das sind runde Behälter aus Gummioder Kunststoffolien, die nach dem Auflegen auf die Silofüllung mit Wasser gefüllt werden. Diese Siloblasen machen ein Traggestell wohl überflüssig, doch sind sie verhältnismäßig teuer und zufolge ihrer Größe etwas unhandlich. Bei der Lagerung der Blasen im Winter leiden sie Schaden, und bei Benutzung sind sie durch Reibung an der Betonsiloinnenwand starkem Verschleiß ausgesetzt. Ihre Lebensdauer ist sehr kurz bemessen.
Es sind Preßwannen bekannt, die aus einzelnen Sektoren ohne gegenseitige Verbindung zusammengesetzt sind. Hier ist der Nachteil, daß diese keine Einheit bilden, so daß sie kippen und sich gegenseitig behindern können; sie schließen auch nicht dicht ab.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Abdeckung, die ohne jedwedes Gerüst oder sonstiges Zusatzgerät auf die Silofüllung ohne Schwierigkeiten aufgesetzt werden kann und dabei trotzdem das erforderliche Preßgewicht erhält. Erfmdungsgemäß besteht die vorgeschlagene Abdeckung aus mindestens drei den Hohlquerschnitt des Silos ausfüllenden zylindersektorförmigen Wannenteilen, die nach ihrer Auflage auf die Silofüllung mit Wasser gefüllt werden, wobei die einander zugeordneten Radialwände der Wannenteile durch von oben mit Spiel übergreifende Bordränder miteinander verbunden sind, wobei die Bordränder bei einem Wannenteil nur nach innen, bei einem zweiten nur nach außen und bei mindestens einem weiteren an der einen Radialwand nach innen und an der anderen nach außen abgebogen sind. Durch diese Bordrandausbildung schafft die Kupphing der Zylindersektorenteile eine Einheit der Preßwanne.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die zylindrische Außenwand der Wannenteile nach innen einen Bordrand aufweisen kann, der zwecks Versteifung längsgerillt ist.
Futtersilopreßwanne
Anmelder:
Bau- und Turmspenglerei Alois Jirko, Wels
(Österreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. K. Blank, Patentanwalt,
München 8, Trogerstr. 4
Als Erfinder benannt:
Alois Jirko, Wels (Österreich)
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 21. Juli 1956 (9/A 4425-56)
Die Unterteilung in Sektoren hat neben der gegebenen Notwendigkeit der Gewichtsbeschränkung der einzelnen Teile, um eine leichte Handhabung zu gewährleisten, den Vorteil, daß bei einer leicht schrägen Lage des Futterstockes kein Wasser auslaufen kann. Die Verbindung der Wannenteile durch übergreifende Bordränder der Radialwände, die mit Spiel ineinandergreifen, hat den Vorteil, daß die Wannenteile mit einem Griff zu kuppeln oder auseinanderzunehmen sind. Das Überlappen der Bordränder macht das Eindringen von Wasser zwischen den Radialwänden der Wannenteile während des Füllens unmöglich.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 im Schaubild eine zylindersektorförmig ausgebildete Wanne,
F i g. 1 a und 1 b je einen Vertikalschnitt durch die beiden Radialwände,
F i g. 2 eine Draufsicht auf einen durch Zusammenfügen von drei Einzelwannen gebildeten Preßdeckel, F i g. 3 im Schaubild einen Ausschnitt aus zwei zusammengefügten Wannen.
Jede Wanne besteht aus zwei Radialwänden 1, 2, einer äußeren zylindrischen Wand 3 und einer Bodenwand 4. Die Radialwand 1 der Wanne A trägt oben einen nach außen U-förmig umgebogenen Bordrand 5, die Radialwand 2 einen nach innen umgebogenen Bordrand 6, ebenfalls U-förmigen Querschnitts. Der innere Bordrand 6 ist in seiner Breite so bemessen, daß ihn der äußere Bordrand 5 der be-
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nachbarten Radialwand 1 von außen übergreifen kann. Die zylindrische Außenwand 3 der Wanne besitzt einen nach innen gerichteten Bordrand 7, der zur Versteifung längsgerillt ist. In Fig. 2 sind drei Wannen/1, B, C in zusammengefügter Stellung gezeigt. Um das Abheben der Wanne leicht vollziehen zu können, besitzt die Wanne C auf jeder Radialwand 1 und 2 einen nach innen umgebogenen Bordrand 6 und die Wanne B nach außen umgebogene Bordränder. Die Höhe der Wannen beträgt zweckmäßigerweise 450 bis 500 mm, die Wandstärke für Aluminiumblech 1,5 mm.
Beim Zusammenstellen der Wannenteile und Einbringen in den Silo wird zuerst der Teil C eingebracht, der zwei nach innen abgebogene Ränder an den Radial wänden aufweist. Dann wird der Teil A oder bei Preßwannen mit mehr als drei Teilen werden die Teile Λ eingesetzt, die an den Radialwänden einen nach innen und einen nach außen abgebogenen Rand haben. Als Schlußteil wird der Teil B eingebracht, der zwei nach außen abgebogene Ränder an den Radialwänden aufweist. Dann wird mit dem Füllen begonnen. Es ist dabei zweckmäßig, daß der Schlußteil zuerst etwas angefüllt wird. Dann können die drei oder mehr Teile gleichmäßig zur Gänze angefüllt werden. Das Abnehmen erfolgt nach dem Entleeren in umgekehrter Reihenfolge.
Durch diese Verbindung von zylindersektorförmigen Wannenteilen wird eine Preßwanne geschaffen, die sich von einer Person leicht auf die Silofüllung aufsetzen läßt. Durch Füllen der zusammengefügten Wannenteile mit Wasser erhält die Wanne das erforderliche Gewicht. Durch Schlauchheber können diese Wannenteile leicht entleert werden, worauf sie nach oben abgehoben werden können. Die Herstellung dieser Wannenteile erfolgt vorteilhafterweise aus Aluminiumblech. Sie können aber auch aus Kunststoff- oder anderen Metallblechen hergestellt sein.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Aus starrem Material bestehende Preßwanne für einen Futtersilo, die nach dem Auflegen auf die Silofüllung mit Wasser gefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wanne aus mindestens drei den Hohlquerschnitt des Silos ausfüllenden, zylindersektorförmigen Wannenteilen besteht und daß außerdem die einander zugeordneten Radialwände der Wannenteile durch von oben mit Spiel übergreifende Bordränder miteinander verbunden sind, wobei die Bordränder bei einem Wannenteil nur nach innen, bei einem zweiten nur nach außen und bei mindestens einem weiteren an der einen Radialwand nach innen und an der anderen nach außen abgebogen sind.
2. Preßwanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Außenwand (3) der Wannenteile nach innen einen Bordrand (7) aufweist, der zwecks Versteifung längsgerillt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 714 586;
belgische Patentschrift Nr. 497 470.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 557/149 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEI13374A 1956-07-21 1957-06-19 Futtersilopresswanne Pending DE1167099B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1167099X 1956-07-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1167099B true DE1167099B (de) 1964-04-02

Family

ID=3686470

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI13374A Pending DE1167099B (de) 1956-07-21 1957-06-19 Futtersilopresswanne

Country Status (1)

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DE (1) DE1167099B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4108319A1 (de) * 1990-03-20 1991-11-28 Lorenz Kirmair Verfahren zum aufbereiten von treber, insbesondere biertreber, zu einem nahrungsmittel, insbesondere kraftfutteraehnlichem viehfuttermittel

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE497470A (de) * 1949-09-10
DE1714586U (de) * 1955-08-04 1956-01-05 Dipl-Landw Karl Vesper Silo-wasserbeutel.

Patent Citations (2)

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BE497470A (de) * 1949-09-10
DE1714586U (de) * 1955-08-04 1956-01-05 Dipl-Landw Karl Vesper Silo-wasserbeutel.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4108319A1 (de) * 1990-03-20 1991-11-28 Lorenz Kirmair Verfahren zum aufbereiten von treber, insbesondere biertreber, zu einem nahrungsmittel, insbesondere kraftfutteraehnlichem viehfuttermittel

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