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DE1167060B - Diaprojektor - Google Patents

Diaprojektor

Info

Publication number
DE1167060B
DE1167060B DEB43901A DEB0043901A DE1167060B DE 1167060 B DE1167060 B DE 1167060B DE B43901 A DEB43901 A DE B43901A DE B0043901 A DEB0043901 A DE B0043901A DE 1167060 B DE1167060 B DE 1167060B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
push rod
projector according
projector
magazine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB43901A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Pfoertsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Braun KG
Original Assignee
Carl Braun KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Braun KG filed Critical Carl Braun KG
Priority to DEB43901A priority Critical patent/DE1167060B/de
Publication of DE1167060B publication Critical patent/DE1167060B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
    • G03B23/048Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement with horizontally sliding mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Diaprojektor Die Erfindung betrifft einen Diaprojektor mit seitlich der optischen Achse angeordnetem Diamagazin und einem quer zu diesem bewegbaren motorisch betriebenen Wechselschieber. Bei bekannten Projektoren ist der Wechselschieber durch Motorkraft antreibbar ausgebildet. Er steht hierzu über ein Kurbelgetriebe mit dem Antriebsmotor in Verbindung. Bei diesen Projektoren zeigt sich der Nachteil, daß bei manueller Betätigung des Wechselschiebers Teile der Getriebekette zwischen diesem und dem Motor mitzubewegen sind. Es ist auch bekannt, den Wechselschieber mittels eines angelenkten Hebels zu bewegen, der über eine motorisch betätigte Mitnehmerscheibe antreibbar ist. Wenn auch bei diesen Projektoren zwischen Motor und Mitnehmerscheibe bereits eine durch eine Nockenscheibe periodisch betätigte Kupplung vorgesehen ist, so sind zum manuellen Betätigen des Wechselschiebers dennoch Hebel und Mitnehmerscheibe mitzubewegen. Nach einem älteren Vorschlag ist beabsichtigt, den Bildwechsel mittels eines Schwenkarmes vorzunehmen, der mittels einer Exzenterscheibe antreibbar ist. Bei diesem Projektor erlaubt die Exzenterscheibe nach Trennung vom Antriebsmotor jedoch keine manuelle Handhabung des Schwenkarmes.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, Maßnahmen zur leichtgängigen Betätigung des Wechselschiebers zum Zwecke des manuellen Bildwechsels bei Diaprojektoren mit motorischem Antrieb zu schaffen. Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch die Anordnung einer parallel zum Wechselschieber ausgebildeten Schubstange, die mittels einer an einem durch Motorkraft treibbaren Antriebsrad angelenkten Kurbelstange zwischen zwei Endstellungen bewegbar und mit dem Wechselschieber durch ein Kuppelglied lösbar verbunden ist. Auf diese Weise ist der motorisch treibbare Wechselschieber auch unabhängig des motorischen Antriebsorgans und der Getriebekette zwischen diesem und dem Antriebsorgan für sich allein bewegbar.
  • Es kann dabei die Schubstange durch einen Blechformteil mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt gebildet werden, der auf einer gehäusefesten Gleitbahn aufgesetzt ist und eine Aussparung od. dgl. zur Aufnahme des Kuppelgliedes aufweist. Letzteres kann durch einen am Wechselschieber angelenkten Doppelhebel gebildet sein, der entgegen der Kraft eines Federelementes schwenkbar ist.
  • In Ausbildung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, das Antriebsrad vorzugsweise aus einem Kunststoff zu bilden und mit einem Anlaufkörper zu versehen, der entlang seiner Länge einen unterschiedliehen Abstand von der Drehachse des Antriebsrades aufweist und beim Umlauf periodisch in ein mit der Zahnleiste des Magazins kämmendes Schaltrad eingreift und dieses um einen Diaabstand fortschaltet.
  • Die Drehbewegungen des Antriebsrades können durch die Schubstange beendbar sein, und zwar dadurch, daß diese in der einen Endstellung mittels eines angeformten Ansatzes einen am Projektorgehäuse ortsfest angeordneten im Stromkreis des Antriebsmotors liegenden Schalter betätigt. Dieser kann durch eine mit einem Ende an einem Isolierkörper gehalterte Blattfeder und einem Kontaktstreifen gebildet sein, der im Abstand vom Isolierkörper eine als Kontakt dienende Abbiegung aufweist. Zweckmäßig ist dabei der mit der Schubstange zur Anlage kommende Teil der Blattfeder mit einer Auflage aus isolierendem Werkstoff versehen.
  • Schließlich ist noch vorgesehen, die Schubstange vorzugsweise in der inneren Endstellung an einem elastischen Anlaufkörper, z. B. einem Federelement, z. B. Blattfeder, anlaufen zu lassen, um Bewegungen der Schubstange nach erfolgter Unterbrechung des Stromkreises über die Endstellung heraus zu vermeiden. Zum Zwecke der Einregelung dieser Auslaufbewegungen soll die Vorspannung des Federelements einregelbar sein.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hierin bedeutet F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Projektor nach der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der F i g. 1, F i g. 3 eine Seitenansicht eines Kupplungsgliedes zwischen Wechselschieber und motorisch getriebener Schubstange, F i g. 4 eine Draufsicht der F i g. 4, F i g. 5 eine Untersicht eines Teiles des Projektors nach der Erfindung, F i g. 6 ein Schaltrad mit eingreifendem Anlaufkörper in der Seitenansicht und F i g. 7 ein Schaltschema eines Projektors nach der Erfindung.
  • Bei dem in den F i g. 1 und 2 gezeigten Projektor ist mit 1 das Chassis bezeichnet, auf dem die optische Einrichtung 2, 3; 4, 5, 6, 7 angeordnet ist. An der Unterseite des Projektorchassis 1 greifen Aufstellfüße 8 an, die mittels Gewindeansätzen 9 zum Chassis einstellbar sind. Das Chassis 1 dient, wie die Figuren weiterhin erkennen lassen, als Träger eines Wechselschiebers 10, der quer zu einem Diamagazin 11 bewegbar ist und den Transport der in diesem untergebrachten Diapositive in das Bildfenster 12 und zurück durchführt. Am Wechselschieber 10 ist bei 13 eine Schaltwelle 14 drehbar befestigt, die ein lose aufgesetztes aber drehbares Schaltrad 58 trägt, das mit einer Zahnleiste 11' des Magazins kämmt. Die Schaltwelle 14 trägt unverschieb- aber drehbar einen Rückführschieber 15, der mit seinem freien Ende 16 in die Führungsbahn der Dias eingreift und durch entsprechendes Bewegen des Wechselschiebers 10 über die Schaltwelle 14 die Rückführung der vor das Bildfenster 12 gestellten Diapositive in das Magazin 11 ermöglicht. Mit der Schaltwelle 14 ist weiterhin ein Handrad 17 verbunden, das das Verschieben des Wechselschiebers 10 und Drehen der Schaltwelle 14 erleichtert. Erfindungsgemäß ist dem Wechselschieber 10 ein Kuppelglied 18 zugeordnet, das mittels Ansätzen 23 an der Schaltwelle 14 entgegen der Vorspannung der Blattfeder 19 schwenkbar gehalten ist. Das Kuppelglied bildet einen Doppelhebel, dessen Ansätze 23 sich beidseitig des Wechselschiebers erstrecken und zur Kuppelung derselben mit einer durch einen Motor 33 angetriebenen Schubstange 22 mit dem freien Ende 21 des Schenkels 20 in eine Aussparung 48 der Schubstange eingesteckt ist. Manuelle Verschiebebewegungen des Wechselschiebers 10 sind nach Ausbringen des Endes 21 aus der Aussparung 48 durch Verschwenken des Kuppelgliedes 18 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn durchführbar. Nach der Freigabe der Aussparung 48 ist eine Trennung von Wechselschieber und der motorischen Antriebseinrichtung bewirkt, so daß dieser zum Transport von Diapositiven in das Bildfenster manuell längsverschieblich ist.
  • Die Schubstange 22 ist auf einer mit dem Chassis 1 fest verbundenen Gleitbahn 27 aufgesetzt und durch ein Winkelstück 28 auf dieser gehalten. Sie ist bei 29 mit einer Kurbelstange 30 gelenkig verbunden, deren anderes Ende bei 31 exzentrisch an ein Antriebsrad 32 befestigt ist. Dieses bildet ein Schneckenrad, das über eine Schnecke 34 mit der Welle 35 des Motors 33 in Eingriff steht, die gleichzeitig einen Lüfter 36 treibt. Wie aus der F i g. 5 ersichtlich, ist die Schubstange 22 mit einem Ansatz 37 versehen, der eine als Schaltkontakt dienende Blattfeder 38 schaltet, die bei 39 an einer Schaltplatte 40 befestigt ist. Die Blattfeder 38 weist an dem mit dem Ansatz 37 zur Anlage kommenden Teil eine isolierende Auflage 41 auf, die die Entstehung von Masseschluß verhindert. In der Endstellung liegt die Blattfeder an einem Kontaktstreifen 42 an, der am Isolierkörper 40 im Abstand von diesem gehalten ist. Parallel zum Kontaktstreifen 42 und der Blattfeder 38 sind Steckerhülsen 43 und 44 geschaltet, die zur Aufnahme von Steckerstiften 46, 47 eines Steckers 45 dienen und über Leitungen mit einem Handschalter 68 elektrisch leitend verbindbar sind.
  • Der Aussparung 48 der Schubstange 22 ist eine schräge Anlauffläche 49 zugeordnet, die bei relativen Bewegungen von Wechselschieber 10 und Schubstange 22 das Ende 21 entgegen der Kraft der Feder 19 anhebt, damit dieses nach überlaufen der Kante 50 selbsttätig in die Aussparung 48 zum Zwecke der Kupplung von Wechselschieber 10 und Schubstange 22 eingreift. An einer Seitenwandung des Chassis 1 ist eine Blattfeder 51 angeordnet, die als elastischer Anlaufkörper für die Schubstange 22 um ihre Befestigungsstelle 52 schwenkbar ist. Die Blattfeder 51 bildet einen Doppelhebel, dessen einer Arm 53 als Stoppglied für die Schubstange wirkt. Sie wirkt auch dämpfend auf die Bewegungen der Schubstange, so daß beim Abschalten des Motors 33 über den Schalter 38, 42 ein ungewolltes Oberlaufen der Endstellung unmöglich ist. Die Vorspannung der Blattfeder 51 ist mittels einer Einstellschraube 54, deren Länge durch Drehen eines Rändels 55 einstellbar ist, einregelbar.
  • Zum Schalten des Magazins 11 ist am Antriebsrad 32 ein Anlaufkörper 56 angebracht, der einen unterschiedlichen Abstand von der Drehachse des Antriebsrades aufweist, und mit seinem Rand 57 bei jedem Umlauf des Antriebsrades 32 in das Schaltrad 58 derart eingreift, daß dieses um einen Zahn gedreht und dabei das Diamagazin 11 um einen Diaabstand weiterschaltet. Die Stellungen des Schaltrades 58 sind durch eine unter Federkraft 26 stehende Schaltrolle 59 festgelegt, die auf einem Hebel 60 drehbar aufgesetzt ist.
  • An der Schaltwelle 14 ist, wie die F i g. 2. und 5 weiter zeigen, ein Anlaufkörper 61 aufgesetzt, der mit einem Arm 62 eines Winkelhebels 63 zur Anlage kommt, der über ein Schaltgestänge 64 entgegen der Vorspannung einer Feder 65 Lichtabdeckplatten 66 betätigt. Diese sind um chassisfeste Achsen 67 schwenkbar.
  • Die F i g. 7 zeigt ein Schaltschema der elektrischen Einrichtung eines Projektors. Es ist darin erkennbar, daß der Stromkreis von Stromquelle und Motor über den durch die Blattfeder 38 gebildeten Schalter oder durch den Handschalter 68 geschlossen werden kann, der über die mit den Steckerstiften 46, 47 verbundenen Leitungsteilen gelegt ist. Der Motor 33 soll, wie das Schaltschema zeigt, für 110 bzw. 220 Volt ausgelegt sein.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Diaprojektor mit seitlich der optischen Achse angeordnetem Diamagazin und einem quer zu diesem bewegbaren motorisch getriebenen Wechselschieber, gekennzeichnet durch die Anordnung einer parallel zum Wechselschieber (10) ausgebildeten Schubstange (22), die mittels einer an einem durch Motorkraft treibbaren Antriebsrad (32) angelenkten Kurbelstange (30) zwischen zwei Endstellungen bewegbar und mit dem Wechselschieber (10) durch ein Kuppelglied (18) lösbar verbunden ist.
  2. 2. Projektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (22) durch einen Blechformteil mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt gebildet ist, der auf einer gehäusefesten Gleitbahn (27) aufgesetzt ist und eine Aussparung (48) od. dgl. zur Aufnahme des Kuppelgliedes (18) aufweist.
  3. 3. Projektor nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelglied (18) durch einen am Wechselschieber (10) angelenkten Doppelhebel gebildet ist, der entgegen der Kraft eines Federelementes (19) schwenkbar ist.
  4. 4. Projektor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Antriebsrad (32) ein Anlaufkörper (56) angeordnet ist, der über seine Länge einen unterschiedlichen Abstand von der Drehachse des Antriebsrades aufweist und zum Fortschalten des Magazins beim Umlauf desselben periodisch in ein mit der Zahnleiste des Magazins (11) kämmendes Schaltrad (58) eingreift.
  5. 5. Projektor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (22) in der einen Endstellung z. B. mittels eines angeformten Ansatzes (37) einen im Stromkreis des Antriebsmotors (33) liegenden ortsfesten Schalter betätigt.
  6. 6. Projektor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter durch eine an einem Isolierkörper (40) gehalterte Blattfeder (38) und einem Kontaktstreifen (42) gebildet ist, der im Abstand vom Isolierkörper eine als Kontakt dienende Abbiegung aufweist.
  7. 7. Projektor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Schubstange (22) zur Anlage kommende Teil der Blattfeder (38) eine isolierte Auflage (41) aufweist. B. Projektor nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (22) in ihrer inneren Endstellung an einem chassisfesten elastischen Anlaufkörper, z. B. einem Federelement, anläuft, dessen Vorspannung einstellbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift F 14314IX/42h (bekanntgemacht am z. B. 1956); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1821920; schweizerische Patentschriften Nr. 228 238, 227 627; USA: Patentschrift Nr. 2 401506.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH227627A (de) * 1942-08-05 1943-06-30 Raess Eberhard Ulrich Projektionsapparat zum Vorführen von unbewegten Bildern.
CH228238A (fr) * 1941-10-28 1943-08-15 Pechkranz Rodolphe Appareil de projection lumineuse.
US2401506A (en) * 1941-10-28 1946-06-04 Pechkranz Rodolphe Projection apparatus
DE1821920U (de) * 1956-10-20 1960-11-17 Braun Camera Werk Projektor mit seitlich angeordneten laengsbewegbarem diamagazin.

Patent Citations (4)

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