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DE1166325B - Druckgasschalter - Google Patents

Druckgasschalter

Info

Publication number
DE1166325B
DE1166325B DEA42046A DEA0042046A DE1166325B DE 1166325 B DE1166325 B DE 1166325B DE A42046 A DEA42046 A DE A42046A DE A0042046 A DEA0042046 A DE A0042046A DE 1166325 B DE1166325 B DE 1166325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching chamber
switching
insulating body
insulating
piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA42046A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Dieter Floessel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Publication of DE1166325B publication Critical patent/DE1166325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/72Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber
    • H01H33/74Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid having stationary parts for directing the flow of arc-extinguishing fluid, e.g. arc-extinguishing chamber wherein the break is in gas

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Druckgasschalter Die Erfindung betrifft einen Druckgasschalter mit mindestens einer Schaltkammer, in deren Achse die Schaltstücke der Leistungsschaltstelle angeordnet und beim Ausschalten von einem Druckgasstrom beblasen sind. Bei Druckgasschaltern ist es bekannt, die Schaltstücke der Leistungsschaltstelle im Innern eines vorzugsweise keramischen Isolierkörpers anzuordnen, dessen stirnseitige Abschlußteile als aufkittbare Metallarmaturen ausgebildet sind. Die stift- oder düsenförmig gestalteten Schaltstücke sind an diesen Metallarmaturen starr befestigt, sofern es sich um die ortsfesten Schaltstücke handelt, bzw. gleitend geführt, wenn sie beweglich sind. Es ist auch bekannt, die Schaltstücke zur zweckmäßigen Führung des Löschgasstromes mit einer isolierenden Hülle zu umgeben, die zwischen den Schaltstücken und dem äußeren Isolierkörper angeordnet ist. Dabei wird das frische Löschgas über den Ringkanal zwischen Isolierkörper und Hülle zugeführt, dann über Kanäle in letzterer in den Ringraum zwischen Hülle und Schaltstücken eingeleitet und schließlich über das Innere des oder der Hohlkontakte zum Abströmen gebracht. Ferner ist bereits vorgeschlagen worden, für die Durchführungen, die der Stromeinführung in Schaltkammern dienen, armaturlose Isolierkörper zu verwenden, die mittels eines innenliegenden isolierenden Spannrohres zwischen an den Stirnseiten angeordneten Abschlußteilen verspannt sind. Hierbei ist das Spannrohr jedoch verhältnismäßig dünnwandig und umgibt nicht die Schaltstelle.
  • Die Erfindung hat zum Ziel, eine einfache Lösung für die Schaltkammer eines Druckgasschalters anzugeben, bei der in vorteilhafter Weise die Verwendung eines armaturlosen Isolierkörpers für die äußere Isolierung ermöglicht wird, wobei dieser praktisch nur einer Druckverspannung ausgesetzt ist, und bei dem das tote Schaltkammervolumen auf ein Kleinstmaß vermindert ist. Erfindungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen, daß zwischen den Schaltstücken und dem die äußere Isolierung der Schaltkammer bildenden Isolierkörper ein zu letzterem konzentrisch angeordnetes rohrförmiges Isolierstück vorgesehen ist, das einerseits als Spannelement für den Schaltkammerisolierkörper dient und andererseits derart angeordnet ist, daß eine Verkleinerung des toten Schaltkammerraumes auf mindestens die Hälfte bewirkt wird.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine impulsartig arbeitende Schaltkammer eines Druckgasschalters gemäß der Erfindung im Schnitt dargestellt. Mit 1 ist das stiftförmige ortsfeste Schaltstück bezeichnet; dem das, gleichfalls ortsfeste düsenförmige Schaltstück 3 in günstiger Löschdistanz gegenübersteht. Die beiden Schaltstücke 1, 3 sind in der gezeichneten Einschaltstellung durch das bewegliche, tulpenförmige überbrückungsschaltstück 2 miteinander elektrisch verbunden. Letzteres besitzt den Antriebskolben 2 a und ist auf dem Schaltstück 3 gleitend geführt. Die Schaltstücke 1; 2, 3 sind von dem rohrförmigen Isolierstück 4 aus Gießharz umgeben, welches an den Enden die eingegossenen Metallarmaturen 4 b, 4 c besitzt. Das Schaltstück 3 ist mit der unteren Metallarmatur 4 c fest verbunden, wobei in letzterer der Antriebskolben 2 a gleitend geführt ist. Die Schließfeder 10 stützt sich einerseits am Antriebskolben 2a und andererseits am Schaltstück 3 ab. Der Isolierkörper 8, welcher die äußere Isolierung der Schaltkammer bildet, umgibt das rohrförmige Isolierstück 4 konzentrisch und liegt mit seinen Stirnseiten über die elastischen Zwischenlagen 7 einerseits auf dem Gehäuse 5 und andererseits auf dem Flanschteil 6 auf. Die Druckplatte 9 steht über die Verschraubungen 11, 12 mit der flanschartigen Erweiterung der unteren Metallarmatur 4 c in Verbindung. Desgleichen besitzt die obere Metallarmatur 4 b eine flanschförmige Erweiterung, welche dem Gehäuse 5 von der Innenseite her dicht aufliegt. Durch Anziehen der Verschraubungen 11, 12, deren mehrere am Umfang verteilt vorhanden sind, ist somit der Isolierkörper 8 über die Teile 7, 5, 4 b, 4, 4 c, 9, 6, 7 fest verspännbar. Mit 14 ist das bewegliche Ventilorgan des Blasventils bezeichnet, welches auf dem stiftförmigen Schaltstück 1 dicht gleitend geführt ist und zusammen mit der im Teil 4 b eingebetteten Dichtungsscheibe 13 das im Gehäuse 5 gespeicherte Druckgas gegen die Schaltkammer hin abschließt. Das Isolierstück 4 besitzt die Querbohrung 4 a, die den Raum 15 mit dem ringspaltförmigen Raum 16 zwischen dem Isolierstück 4 und dem Schaltkammerisolierkörper 8 kommunizieren läßt: Das Innere des düsenförmigen Schaltstückes 3 ist mit dem Freien und über die Bohrung 3 a mit dem Raum 17 unterhalb des Antriebskolbens 2 a verbunden.
  • Die Wirkungsweise der neuen Anordnung ist folgende: Zum Ausschalten wird das bewegliche Ventilorgan 14 durch eine nicht näher dargestellte Antriebseinrichtung an sich bekannter Art in der angegebenen Pfeilrichtung nach oben bewegt. Dadurch strömt Druckgas aus dem Gehäuse 5 in den Raum 15 ein und beaufschlagt den Antriebskolben 2 a des beweglichen überbrückungsschaltstückes 2, das damit gegen die Schließfeder 10 nach unten bewegt wird. Der sich zwischen den Schaltstücken 1, 3 ausbildende Lichtbogen wird in bekannter Weise beblasen und gelöscht, wobei die Schaltgase durch das Innere des düsenförmigen Schaltstückes 3 ins Freie entweichen. Da der Raum 17 über die Bohrung 3 a entlüftet ist, verweilt das überbrückungsschaltstück 2 in seiner unteren Grenzlage, solange das Ventilorgan 14 geöffnet ist. Das Schließen der Schaltstelle geschieht durch Schließen des Ventilorgans 14, wodurch die Druckgaszufuhr zur Schaltkammer aufhört, so daß die Schließfeder 10 das Überbrückungsschaltstück 2 wieder in die gezeichnete Lage zu bringen vermag. Zuvor hat eine nicht dargestellte, mit der Leistungsschaltstelle elektrisch in Reihe geschaltete Spannungstrennstelle in bekannter Weise die Isolation über die geöffnete Schaltstrecke des Druckgasschalters übernommen. Das Isolierstück 4 wird in vorteilhafter Weise so ausgebildet, daß in der Schaltkammer eine weitgehende Reduktion des toten Raumes, mindestens auf die Hälfte, erreicht ist. Im günstigsten Falle braucht der Querschnitt an jeder Stelle des ringspaltförmigen Raumes 15 nicht wesentlich größer als der Durchlaßquerschnitt an der engsten Stelle des düsenförmigen Austrittskanals des Schaltstückes 3 zu sein. Der mit dem Raum 15 über die Querbohrung 4 a verbundene Raum 16 kommt dabei als Totraum beim Ausschalten nicht in Betracht, da die Querbohrung 4a genügend klein gehalten ist. Dadurch wird auch der Druckstoß des einströmenden Gases vom Isolierkörper praktisch ferngehalten. Andererseits wird durch das Kommunizieren der Räume 15, 1,6 ein allfälliger Feuchtigkeitsniederschlag im Raum 16 vermieden. Etwaige, durch unterschiedliche Wärmeausdehnung hervorgerufene Längenunterschiede zwischen dem Isolierkörper 8 und dem als Spannelement wirkenden Isolierstück 4 können durch entsprechende Bemessung der elastischen Zwischenlagen 7 ausgeglichen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1, Druckgasschalter mit mindestens einer aus einem Isolierkörper bestehenden Schaltkammer, in deren Achse die Schaltstücke der Leistungsschaltstelle angeordnet und beim Ausschalten von einem Druckgasstrom beblasen sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß zwischen den Schaltstücken und dem die äußere Isolierung der Schaltkammer bildenden Isolierkörper ein zu letzterem konzentrisch angeordnetes rohrförmiges Isolierstück vorgesehen ist, das einerseits als Spannelement für den Schaltkammerisolierkörper dient und andererseits derart angeordnet ist, daß eine Verkleinerung des toten Schaltkammerraumes auf mindestens die Hälfte bewirkt wird.
  2. 2. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Isolierstück aus Gießharz besteht und an seinen Enden eingegossene Metallarmaturen besitzt, welche mit den Befestigungsteilen des Schaltkammerisolierkörpers in Verbindung stehen.
  3. 3. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Isolierstück mindestens eine Querbohrung besitzt, die das Innere des Isolierstückes mit dem ringspaltförmigen Raum zwischen Isolierstück und Schaltkammerisolierkörper verbindet.
DEA42046A 1962-12-18 1963-01-09 Druckgasschalter Pending DE1166325B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1483362A CH397039A (de) 1962-12-18 1962-12-18 Druckgasschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1166325B true DE1166325B (de) 1964-03-26

Family

ID=4404187

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA42046A Pending DE1166325B (de) 1962-12-18 1963-01-09 Druckgasschalter

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE641323A (de)
CH (1) CH397039A (de)
DE (1) DE1166325B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1240159B (de) * 1964-08-06 1967-05-11 Westinghouse Electric Corp Druckgasschalter
DE1266853B (de) * 1962-09-26 1968-04-25 Licentia Gmbh Druckgasschalter mit einer Leistungsschaltstelle und einer in Reihe liegenden Spannungstrennstelle
DE1285042B (de) * 1966-07-22 1968-12-12 Liebknecht Transformat Schaltkammer fuer Hochspannungsdruckgasschalter und Verfahren zu ihrer Herstellung
WO2006077181A1 (de) * 2005-01-21 2006-07-27 Siemens Aktiengesellschaft Gehäusebaugruppe eines von einer elektrischen isolation umgebenen leiterzuges

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WO2006077181A1 (de) * 2005-01-21 2006-07-27 Siemens Aktiengesellschaft Gehäusebaugruppe eines von einer elektrischen isolation umgebenen leiterzuges

Also Published As

Publication number Publication date
CH397039A (de) 1965-08-15
BE641323A (de) 1964-04-16

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