DE915471C - Loeschkammer fuer elektrische Druckluftschalter - Google Patents
Loeschkammer fuer elektrische DruckluftschalterInfo
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- DE915471C DE915471C DEA3222A DEA0003222A DE915471C DE 915471 C DE915471 C DE 915471C DE A3222 A DEA3222 A DE A3222A DE A0003222 A DEA0003222 A DE A0003222A DE 915471 C DE915471 C DE 915471C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/53—Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
- H01H33/56—Gas reservoirs
- H01H33/562—Means for avoiding liquefaction or for disposing of liquefaction products
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- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
- Circuit Breakers (AREA)
- Gas-Insulated Switchgears (AREA)
Description
Bei elektrischen Druckluftschaltern sind die Porzellanisolatoren, welche die Schaltelemente
enthalten, und auch die Porzellanzylinder, welche die Schalter tragen und die Druckluft zu den
Unterbrechungsstellen leiten, oft mit einem druckfesten Zylinder ausgekleidet, um zu verhindern,
daß die Porzellanisolatoren durch inneren Überdruck beansprucht werden. Diese Entlastung des
Porzellanzylinders von innerem Überdruck hat den ίο Nachteil, daß die Überschlagsfestigkeit des Porzellanzylinders
vermindert und insbesondere dann sehr stark herabgesetzt wird, wenn sich in dem Zwischenraum zwischen dem Porzellan- und dem
druckfesten Zylinder Niederschläge bilden. Es ist bereits für Porzellanisolatoren, die die
Druckluft zu den Schaltelementen weiterleiten, bekannt, den Zwischenraum zwischen dem Porzellanzylinder
und dem druckfesten Zylinder bei Schaltern mit gerichteter Luftströmung an einem Ende
mit dem Durchströmraum der Druckluft und am anderen Ende mit der Atmosphäre zu verbinden.
Infolge der gerichteten Strömung kann sich in dem Zwischenraum regelmäßig ein Überdruck nicht ausbilden,
aber durch die genannte Verbindung des Zwischenraumes ist auch bei Störungen im Schalterbetrieb
sichergestellt, daß den Zylinder gefährdende Überdrücke nicht auftreten können. Es ist auch
weiterhin bekannt, in der den Zwischenraum mit der Atmosphäre verbindenden Öffnung Siebe,
Klappen oder Sicherheitsventile anzubringen, um das Eindringen von Fremdkörpern in den Schalter
auszuschließen, welche Mittel aber andererseits auch in Störungsfällen das Entstehen eines Überdruckes
im Zwischenraum verhindern sollen. Die Erfindung bezieht sich auf Porzellanisolatoren
mit druckfesten inneren Zylindern, die die Schaltelemente aufnehmen und bei eingeschalteten
Kontakten durch diese elektrisch überbrückt sind, d. h. die Zylinder werden \όπ der Schalt spannung
nur in der kurzen Zeit des Löschvorganges beansprucht, so daß nur in dieser Zeit eine hohe
elektrische Festigkeit erforderlich ist. Die Erfindung bezweckt eine solche Ausbildung des
Porzellanzylinders mit eingesetztem druckfestem Zylinder, daß zwar der Porzellanzylinder weitgehend
vom Druck der Löschluft entlastet wird, daß aber ein Teil der Druckluft durch den Zwischenraum
geleitet und in diesem ein Überdruck aufrechterhalten wird. Zu diesem Zweck ist das Querschnittsverhältnis
der aus dem druckfesten Zylinder in den Zwischenraum und der aus diesem in die äußere Luft führenden Kanäle so bestimmt oder
in den letzteren sind Drosselventile, vorzugsweise in Form federbelasteter Ventile, so eingebaut, daß
im Zwischenraum beim Durchströmen der Luft ein Druck aufrechterhalten bleibt, der wesentlich
niedriger als der Druck in dem druckfesten Zylinder, aber höher, vorzugsweise zwei oder mehrere Male
höher ist als der äußere Atmosphärendruck. Durch die Anordnung gemäß der Erfindung sind
einmal Feuchtigkeitsniederschläge im Zwischenraum verhindert und man gewinnt den Vorteil, daß
die elektrische Festigkeit des keramischen Zylinders zufolge des im Zwischenraum herrschenden Überdrucks
zwei oder mehrere Male höher als bei Atmosphärendruck ist, ohne daß eine unzulässige
Druckbeanspruchung des keramischen Zylinders auftritt.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert, die als Ausführungsbeispiel
eine Löschkammer für einen Druckluftschalter zeigt. In der Zeichnung bezeichnet 1 den inneren
druckfesten Zylinder aus Bakelit oder einem ähnlichen Werkstoff. Mit 2 ist der äußere Porzellanzylinder
und mit 3 der Zwischenraum zwischen den Zylindern bezeichnet, der durch Kanäle 4 mit dem
Inneren des Zylinders 1 und durch Kanäle 5 mit der äußeren Luft in Verbindung steht. In jedem
der Kanäle 5 sitzt ein federbelastetes Ventil 6.
Im übrigen bezeichnen 7 einen feststehenden Kontakt des Schalters, welcher in dem Deckel 8 der
Löschkammer angeordnet sein kann, 9 den beweglichen Kontakt des Schalters, der von einem in dem
Zylinder 10 beweglichen, nicht dargestellten Kolben betätigt wird, und 11 eine oberhalb der Aus-Strömungsöffnung
des Kontaktes 7 angeordnete Kappe.
Die Erfindung ist in Anwendung auf eine Löschkammer beschrieben, sie kann selbstverständlich
auch an anderen Stellen eines Druckluftschalters, und zwar überall dort verwendet werden, wo ein
Porzellanzylinder gegen einen zu hohen inneren Überdruck durch Einsetzen eines druckfesten
Zylinders geschützt werden soll. .
Claims (1)
- 95 Patentanspruch:Löschkammer für elektrische Druckluftschalter mit einem inneren druckfesten und einem diesen mit Abstand umgebenden äußeren keramischen Zylinder mit zwei Armaturen, von denen eine beide Zylinder abschließt und den festen Kontakt aufnimmt und die andere den beweglichen Kontakt und beide Zylinder trägt, so daß der bewegliche Kontakt in der Einschaltstellung die Zylinder überbrückt, und mit OfF-nungen, die vom Innern des druckfesten Zylinders zum Zwischenraum zwischen beiden Zylindern und von diesem Raum ins Freie führen, dadurch gekennzeichnet, daß das Querschnittsverhältnis der aus dem druckfesten Zylinder in den Zwischenraum und der aus diesem in die äußere Luft führende Kanäle so bestimmt ist oder in den letzteren Drosselventile so eingebaut sind, daß im Zwischenraum beim Durchströmen der Luft ein Druck aufrechterhalten bleibt, der wesentlich niedriger als der Druck in dem druckfesten Zylinder, aber höher, vorzugsweise zwei oder mehrere Male höher ist als der äußere Atmosphärendruck.120Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 668 232.Hierzu 1 Blatt Zeichmingen9530 7.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE287682X | 1949-08-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE915471C true DE915471C (de) | 1954-07-22 |
Family
ID=20307160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA3222A Expired DE915471C (de) | 1949-08-18 | 1950-08-17 | Loeschkammer fuer elektrische Druckluftschalter |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH287682A (de) |
| DE (1) | DE915471C (de) |
| FR (1) | FR1025034A (de) |
| GB (1) | GB671288A (de) |
Families Citing this family (5)
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Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE668232C (de) * | 1930-08-30 | 1938-11-29 | Frida Strauss Geb Ruppel | Isolierkoerper fuer Druckgasschalter |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
1950
- 1950-08-12 CH CH287682D patent/CH287682A/de unknown
- 1950-08-15 US US179506A patent/US2643315A/en not_active Expired - Lifetime
- 1950-08-15 GB GB20210/50A patent/GB671288A/en not_active Expired
- 1950-08-17 DE DEA3222A patent/DE915471C/de not_active Expired
- 1950-08-18 FR FR1025034D patent/FR1025034A/fr not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE668232C (de) * | 1930-08-30 | 1938-11-29 | Frida Strauss Geb Ruppel | Isolierkoerper fuer Druckgasschalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2643315A (en) | 1953-06-23 |
| GB671288A (en) | 1952-04-30 |
| FR1025034A (fr) | 1953-04-09 |
| CH287682A (de) | 1952-12-15 |
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