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DE1166285B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechvermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1166285B
DE1166285B DEW30525A DEW0030525A DE1166285B DE 1166285 B DE1166285 B DE 1166285B DE W30525 A DEW30525 A DE W30525A DE W0030525 A DEW0030525 A DE W0030525A DE 1166285 B DE1166285 B DE 1166285B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
relay
circuit arrangement
switch
buffer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW30525A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Emerson Hersey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Publication of DE1166285B publication Critical patent/DE1166285B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 38
Nummer: 1166 285
Aktenzeichen: W 30525 VIII a / 21 a3
Anmeldetag: 12. August 1961
Auslegetag: 26. März 1964
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen, bei denen elektromechanische Schalter zur Herstellung der gewünschten Verbindungswege benutzt werden.
Es sind verschiedene Arten von Fernsprechvermittlungssystemen entwickelt worden, die in Betrieb verschiedene Vorteile besitzen. Ein wesentliches Merkmal jedes Fernsprechvermittlungssystems ist die Zuverlässigkeit. Die meisten derzeitigen Fernsprechsysteme für den kommerziellen Gebrauch hängen von metallischen Kontakten für die Steuerung wie auch für die Verbindungswege zwischen den Teilnehmern ab, um die erforderliche Zuverlässigkeit zu schaffen. Bei einem derartigen System, das diesen Vorteil bei verbesserter Arbeitsgeschwindigkeit und Einfachheit der Wahl der Verbindungswege erreicht, werden elektromechanische Kreuzschienenschalter verwendet, welche die Auswahl eines bestimmten Kontaktpaars aus einer Vielzahl von Kontakten in einer Matrixanordnung durch Erregen von Koordinaten bzw. Steuerleiterpaaren ermöglicht. Jedoch ist die Arbeitsgeschwindigkeit der zu den Kreuzschienenschaltern gehörigen Steueranordnung noch durch die Ansprechzeit der mechanischen Teile der Schalter beschränkt.
Schaltsysteme, bei denen elektronische Schaltelemente, wie Halbleitereinrichtungen, an Stelle der oben beschriebenen metallischen Kontakte verwendet werden, sind entwickelt worden, um die Arbeitsgeschwindigkeit zu erhöhen und damit die Benutzungszeit der zugehörigen Steuereinrichtungen herabzusetzen. Bei derartigen elektronischen Schaltsystemen werden zentrale Steuereinrichtungen verwendet, die so aufgebaut sind, daß sie in beträchtlich kürzerer Zeit arbeiten, als die Ansprechzeit der oben beschriebenen elektromechanischen Einrichtungen beträgt.
Es ist bereits auch bekannt, daß zur Herabsetzung der Haltezeit von Markierern für Kreuzschienenschalter Register nacheinander die verschiedenen Stufen bei der Verbindung eines Teilnehmers mit einem anderen durch ein Kreuzschinennetzwerk betätigen und daß die Leitungen zu einem Register während der Herstellung der Verbindung so lange gehalten werden, bis die Verbindung durch die von diesem Register gesteuerte Stufe hergestellt ist.
Es ist daher eine allgemeine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Fernsprechvermittlungssystem zu schaffen.
Entsprechend der Erfindung wird eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen geschaffen, die aus elektromechanischen Schaltern besteht, die so miteinander verbunden sind, daß sie Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder:
Western Electric Company Incorporated, New York, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt, Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Als Erfinder benannt:
Ralph Emerson Hersey, Denville, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. August 1960 (53 188)
Verbindungswege innerhalb des Netzwerkes bilden, bei der Speichereinrichtungen vorgesehen sind, um Schaltersteuersignale zeitweise zu speichern, und bei der Gattereinrichtangen zwischen die Speichereinrichtungen und einen gemeinsamen Signalweg geschaltet sind, der die Steuersignale eines gemeinsamen Steuerkreises führt, welche Gattereinrichtungen so betätigt werden können, daß sie die gewählten Speichereinrichtungen mit dem gemeinsamen Signalweg verbinden und freigegeben werden, nachdem die Steuersignale in die gewählten Steuereinrichtungen eingegeben sind.
Somit liefert die Erfindung eine Vereinigung der Vorteile eines Systems mit gemeinsamer Steuerung mit denjenigen eines elektromechanischen Schaltsystems, z. B. eines Kreuzschienensystems.
Es wird also eine Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen geschaffen, bei der die Verwendung elektromechanischer Schalter, deren Ansprechzeit lang ist im Vergleich zur Dauer der Steuersignale aus einer Steuerschaltung, durch Speichereinrichtungen ermöglicht wird, deren Ansprechzeit im Vergleich zu der der Schalter verhältnismäßig kurz ist, so daß diese durch die Steuersignale betätigt werden können.
Eine spezielle Ausführung der Erfindung besteht aus einer Vielzahl von elektromechanischen Kreuzschienenschaltern, die so miteinander verbunden sind, daß sie ein Fernsprechschaltnetzwerk bilden, um vorbestimmte Verbindungswege zwischen den Fern-
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Sprechteilnehmern zu schaffen. Die Kreuzschienenschalter sind derart miteinander verbunden, daß sie zwanzig Eingangs- und zwanzig Ausgangsleiter ergeben, nämlich eine gewöhnlich als 20 · 20-Schaltungsanordnung bezeichnete Einrichtung. Elektronische zentrale Steuereinrichtungen, wie sie im »A Central Control for ESS« von G. G. D r e w, Bd. 38 Nr. 2, Bell Laboratories Record, auf S. 49 beschrieben sind, gehören zu den Kreuzschienenschaltern des Schaltnetzwerks.
Die in einer besonderen Gruppe innerhalb des Netzwerks angeordneten Kreuzschienenschalter werden durch Pufferrelais für zeitweise Steuerung gesteuert, die ihre eigenen Steuersignale von einer Viel
eine schnell arbeitende elektronische gemeinsame Steuerschaltung mit gespeichertem Programm sein,
Jedes Teilnehmerleitungsverbindungsgestell 10 enthält fünf Niveaus von Leitungschaltern 20 und fünf entsprechende Niveaus von Verbindungsleitungs-
angeordnet sind, welche in bekannter Art miteinander verbunden sind. Zwanzig Teilnehmerleitungsverbindungsgestelle 10 und zwanzig Verbindungsleitungsverbindungsgestelle 11 sind angegeben, doch kann 5 selbstverständlich auch eine größere oder geringere Anzahl von Gestellen benutzt werden, ferner können auf Wunsch zusätzliche Verbindungen vorgesehen werden.
Die Fernsprechapparate 13 a und 13 b sind durch ίο Leitungskreise 14 mit den Teilnehmerleitungsverbindungsgestellen verbunden, während geeignete Verbindungsleirungen 15, die in dieser Ausführung als Verbindungsleitungen innerhalb des Amtes dargestellt sind, mit den Verbindungsleitungsverbindungsgestel-
zahl von Leitern in gemeinsamen Sammelleitungs- 15 len 11 verbunden sind. Die Leitungskreise 14 und die systemen erhalten, die mit der zentralen Steuerein- Verbindungsleitungskreise 15 dienen sowohl dazu, richtung verbunden sind. Unter dem Einfluß dieser Verbindungen zu den Klemmen des Schaltnetzwerks Einrichtung werden besondere Gatterrelais erregt, um herzustellen, als auch eine Information für die zendie ausgewählten Speicher-Pufferrelais mit den Steuer- trale Steuereinrichtung 17 zu liefern, welche unter sammelleitern zu verbinden. Wenn die Speicher- 20 dem Einfluß dieser Einrichtung in Tätigkeit tritt, um Pufferrelais auf die an die Sammelleitungen ange- den gewünschten Fernsprechdienst durchzuführen, legten Signale ansprechen, werden die zugehörigen Die zentrale Steuerung 17 kann vorteilhafterweise Gatterrelais freigegeben, so daß die angegebene Verbindung in den ausgewählten Kreuzschienenschalter
unter dem unmittelbaren Einfluß der Speicher-Puffer- 25 wie sie in Bd. 38, Nr. 2, des Bell Laboratories Record, relais hergestellt wird. Inzwischen werden die gemein- S. 49ff, geschildert ist. samen Sammelleiter frei, um Steuersignale zu anderen
Teilen des Schaltnetzwerks zu leiten. Wenn die angegebene Verbindung hergestellt ist, werden die Speicher-Pufferrelais selbst freigegeben und sind dann be- 30 schaltern 21. Jeder Leitungsschalter 20 besitzt Verreit, eine andere Verbindung in der zugehörigen bindungen 23, die mit entsprechenden Eingängen der Kreuzschienenschaltergruppe zu steuern. fünf Niveaus der Verbindungsleitungsschalter 21 ver-
Die spezielle Ausführung der Erfindung schildert bunden sind. Jeder Leitungsschalter 20 besitzt zwanzwar eine Anordnung zur Herstellung von Verbin- zig Leitungskreise, die senkrecht verbunden sind. Ferdungen zwischen zwei Fernsprechteilnehmern, die mit 35 ner kann jeder Leitungsschalter 20 vervielfacht werdemselben Zentralamt verbunden sind, sie ist jedoch den, um einen bis sieben (oder mehr) andere Leinur ein Beispiel für andere Anordnungen, welche zur
Herstellung von Verbindungen zwischen Fernsprechteilnehmern verschiedener Ämter benutzt werden
können. Dem Fachmann wird es klar sein, daß wei- 40 In F i g. 1 sind diese Einheiten nicht getrennt dartere Anordnungen, z. B. die Änderung der Fernlei- gestellt, doch sei, wie weiter unten an Hand der tungskreise, welche ein bestimmtes Schaltnetzwerk bedienen, verwendet werden können.
Ein besseres Verständnis der Erfindung läßt sich
an Hand der nachfolgenden eingehenden Erläuterung 45 nutzt werden, eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen er- Jeder Verbindungsleiterschalter 21 ist ein 20 · 20-
zielen. Kreuzschienenschalter, der in vier Einheiten aufge-
F i g 1A und 1B zeigen ein Blockschema einer spalten ist, wobei die Verbindungsleitungen 25 von erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, das insbe- den Ausgängen jeder Einheit jedes Verbindungsleisondere die gemeinsamen Sammelleitungssysteme und 50 tungsschalters 21 zu den entsprechenden Eingängen die Gatter- und Pufferrelais zur Steuerung der Schal- gleicher Einheiten der Verbindungsleitungsschalter 26 ter des Schaltnetzwerks veranschaulicht; der Verbindungsleitungsverbindungsgestelle 11 füh-
Fig. 2, 3 und 4, angeordnet nach Art der Fig. 8, ren. Diese Verbindungsleitungen 25 werden in geeigsind schematische Darstellungen der Pufferrelais und neter Weise auch mit den anderen Gestellen verbunder Leiter des Sammelleitungssystems für ein Teil- 55 den.
nehmerleitungsverbindungsgestell der Ausführung der Die Verbindungsleitungsverbindungsgestelle 11,
Fig. 1; von denen zwanzig vorgesehen sind, enthalten jeweils
F i g. 5, 6 und 7, angeordnet nach Art der F i g. 9, die aufgespaltenen Verbindungsleitungsverbindungssind eine schematische Darstellung der Pufferrelais schalter 26 und fünf gleiche Niveaus von Verbin- und der Leiter des Sammelleitungssystems für ein 60 dungsleitungsschaltern 27, wobei jeder Verbindungs-Verbindungsleitungsverbindungsgestell der Ausfüh- leitungsschalter vorteilhafterweise aus einem einzelnen rung der Fig. 1. 20 · 20-Kreuzschienenschalter besteht.
Nunmehr soll auf die Zeichnungen eingegangen Das oben beschriebene Schaltnetzwerk wird durch
werden. Fig. 1 ist ein Blockschema einer speziellen eine gemeinsame elektronische Steuerung 17 gesteu-Ausführung der Erfindung. Das Schaltnetzwerk be- 65 ert, die Kommandosignale von den Sammelleitungssteht aus einer Vielzahl von Kreuzschienenschaltern steuerkreisen 29 über zwei Sammelleitungssysteme bekannter Art, die in Teilnehmerverbindungsgestellen 30,4 und 30 ß für Teilnehmerleitungsverbindungsge-10 und Verbindungsleitungsverbindungsgestellen 11 stelle und zwei Sammelleitungssysteme 31A und 315
tungsschalter zu bilden, so daß insgesamt zwanzig bis hundertsechzig Eingänge (oder mehr) von Fernsprechleitungen für jedes der fünf Niveaus vorhanden sind.
eingehenden Erläuterung der Fig. 2 beschrieben wird, angenommen, daß insgesamt hundertsechzig Leitungseingänge in jedem Leitungsschalter 20 be-
für Verbindungsleitungsverbindungsgestelle liefert. Diese Sammelleitungssysteme 30 und 31 können praktisch einer sein, da die Kommandosignale gleich sind. Jedoch können die Sammelleitungssysteme aus Gründen der Zuverlässigkeit auch doppelt vorgesehen werden, so daß gleichzeitige Verbindungen in verschiedenen Teilen des Schaltnetzwerks hergestellt werden können. Zu jedem Teilnehmerleitungsverbindungsgestell 10 gehört eine Pufferspeicherung 32, die aus einer Vielzahl von Pufferrelais besteht, wie sie weiter unten beschrieben werden. Jede Pufferspeicherung 32 wird wahlweise mit den Sammelleitungssystemen 30 A oder 30 B durch die Gatterrelais 33 unter dem Einfluß von Gattersignalen verbunden, die von der zentralen Steuerung 17 über die Gattersteuerleiter 35 zugeführt werden. In gleicher Weise ist mit jedem Verbindungsleitungsverbindungsgestell eine Puffersteuerung 36 verbunden, die aus einer Vielzahl von Pufferrelais besteht und die wahlweise mit den Sammelleitungssystemen 31A oder 31B durch die Gatterrelais 37 verbunden wird, welche von Gatter-Steuersignalen der gemeinsamen Steuerung 17 über Gattersteuerleiter 38 gesteuert werden.
Demgemäß wird jeder der Schalter des Schaltnetzwerks unmittelbar durch die zugehörigen Pufferrelais in den Pufferspeichern 33 gesteuert, die ihrerseits durch Signale der Sammelleitungssysteme 30 und 31 gesteuert werden, welche über die Gatterrelais 33 und 37 zugeführt werden. Im Betrieb wird ein besonderer über das Netzwerk herzustellender Verbindungsweg durch die gemeinsame Steuereinrichtung 17 festgelegt. Signale, welche die besonderen Elemente der entsprechenden Schalter der Teilnehmerleitungsverbindungsgestelle und der Verbindungsleitungsverbindungsgestelle angeben, welche zur Herstellung dieses Verbindungswegs notwendig sind, werden von der zentralen Steuerung übertragen und in den Sammelleitungssteuerkreisen 29 gespeichert, die vorteilhafterweise aus einer Vielzahl von Multivibratorstufen bekannter Art bestehen können. Wenn die Sammelleitungssteuerkreise 29 entsprechend einer durch einen Teil des Schaltnetzwerks herzustellenden Verbindung eingestellt sind, gibt die zentrale Steuereinrichtung Impulse zu den richtigen Gattersteuerleitern 35 oder 38, die ihrerseits bewirken, daß die Information der Sammelleitungssysteme in den Pufferrelais der Pufferspeicher 32 und 36 gespeichert wird.
Die Gatter- und Pufferrelais besitzen Ansprechzeiten, die beträchtlich geringer als die Ansprechzeit der Kreuzschienenschalter des Schaltnetzwerks sind. Weiter werden die Sammelleitungssysteme 3OA, 305, 31A und 31B von den Pufferrelais getrennt, sobald die letzteren auf die Sammelleitungssignale ansprechen. Somit sind die zentrale Steuereinrichtung 17 und die Sammelleitungssysteme 30 und 31 frei, um andere Gesprächsanmeldungen zu bedienen, ohne daß sie für die verhältnismäßig lange Zeitdauer festgehalten werden, welche die Kreuzschienenschalter des Schaltnetzwerks benötigen, um eine besondere Verbindung herzustellen. Die Pufferrelais bewirken danach, wie weiter unten dargelegt wird, daß die Kreuzschinenschalter die gewünschte Verbindung herstellen, woraufhin eine Anzeige der Beendigung des Wählprozesses zur zentralen Steuerung 17 gegeben wird und die Pufferrelais freigegeben werden, und zur Herstellung einer anderen Verbindung in dem vorliegenden Leitungsverbindungsgestell 10 oder dem Fernleitungsverbindungsgestell 11 verfügbar sind.
In F i g. 3 ist ein Pufferspeicher 32 für ein besonderes in F i g. 2 gezeigtes Teilnehmerleitungsverbindungsgestell 10 dargestellt, wobei die fünf Niveaus der Leitungsschalter zu sehen sind und jedes Niveau acht Einheiten enthält. So sieht man den Leitungsschalter 2000, der die Einheit Null des Niveaus Null darstellt, den Leitungsschalter 2007, der die achte Einheit des Niveaus Null darstellt, den Leitungsschalter 2040, der die Einheit Null des fünften Ni- veaus darstellt, und den Leitungsschalter 2047, der die achte Einheit des fünften Niveaus darstellt. Die Ausgänge jeder Einheit in jedem Niveau sind zusammengeschaltet, doch sind die durch die Schalter hergestellten Verbindungen im Interesse der Klarheit der Zeichnung weggelassen worden. Die Verbindungsleiterschalter 21 dieses besonderen Teilnehmerleitungsverbindungsgestells 10 sind nicht speziell dargestellt, doch ist angenommen, daß ihre Verbindung mit dem Pufferspeicher 32 durch die folgende Erläuterung klar wird.
Es sind zwei Sammelleitungssysteme 3OA und 30 B vorgesehen, wobei zu jedem Verbindungsleitergestell ein Gatterrelaispaar 33^41 und 33 A 2 gehört, wie sie in F i g. 4 dargestellt sind, und jeweils ein Relais mit jedem Sammelleitungssystem zusammenwirkt. In gleicher Weise gehört zu dem nächsten Verbindungsleitungsgestell das Gatterrelaispaar 33 Bl und 33 B 2, das mit den Sammelleitungssystemen 3OA und 30 B zusammenarbeitet. Jedes Gatterrelais wird jedoch einzeln über einen Gattersteuerleiter 35 von der zentralen Steuerung 17 gesteuert. So ist das Gatterrelais 33Al mit dem Gattersteuerleiter 35Al verbunden, das Gatterrelais 33 A 2 mit dem Gattersteuerleiter 35,4 2 usw.
Der Pufferspeicher 32 besteht aus einer Vielzahl von Pufferrelais, deren Betätigungswicklungen einzeln über Kontakte der Gatterrelais 33 mit einzeln Leitern des Sammelleitungssystems 30 verbunden sind. Jede Pufferrelaiswicklung ist bei diesem Pufferspeicher mit Kontakten beider Gatterrelais 33 verbunden. Ferner enthält jeder Pufferspeicher 32 Relais, die auf die selektive Betätigung der Pufferrelais ansprechen, um die richtigen Betätigungssignale an die Halte- und Wählmagnete der Kreuzschienenschalter anzulegen.
Insbesondere enthält jeder Pufferspeicher 32, der mit einem Teilnehmerleitungsverbindungsgestell 10 verbunden ist und dieses steuert, acht senkrechte Gruppenrelais VGB 0 bis VGB 7, die festlegen, welche der acht möglichen Einheiten eines Leitungsschalters 20 in einer gegebenen Verbindung verwendet werden sollen; ferner zehn Magnetpufferrelais, welche in zwei Gruppen angeordnet sind, nämlich die WählmagnetpufferrelaisSMSO bis SMB 2 und SMB 3 bis SMB 9, wobei die Pufferrelais die besonderen Gruppen von Wählmagneten festlegen, die entsprechend der Anordnung der Kreuzschienenschalter erregt werden sollen, wie weiter unten beschrieben wird; weiterhin fünf horizontale Gruppenpufferrelais HGBO bis HGB 4, welche das Niveau der Leitungsschalter 20 oder der Verbindungsleitungsschalter 21 festlegen, das in einer besonderen Verbindung verwendet werden soll; ferner ein Leitungspufferrelais LB, das festlegt, daß die Verbindung in dem Leitungsschalter des Verbindungsleitungsgestells hergestellt werden soll; weiterhin ein Verbindungsleitungspufferrelais JB das festlegt, daß die Verbindung im Verbindungsleitungsschalter des Teilnehmerleitungsverbindungsgestells hergestellt werden soll; ferner vier horizontale
»Fünfer«-Pufferrelais HFB O bis HFB 3 und fünf horizontale »Einer«-Pufferrelais HUBO bis HUB 4, die zusammen eine von zwanzig Senkrechten der Leitungsschalter 20 oder der Verbindungsleitungsschalter 21 festlegen, ein Betätigungspufferrelais OPjS und schließlich ein Freigabepufferrelais RLB.
Die Wicklung jedes der obigen Relais ist mit Kontakten der beiden Gatterrelais 33 A 1 und 33v4 2 verbunden, so daß es mit den beiden Sammelleitungs-
bis VGBl; SMBO bis SMB2; SMB3 bis SMB9; HUBO bis HUB 4; //FßO bis //Fß3 und #G50 bis HGB 4. In gleicher Weise wird entweder das Teilnehmerpufferrelais LB oder das Verbindungsleitungs-5 pufferrelais JB und entweder das Betätigungspufferrelais OPB oder das Freigabepufferrelais RLB betätigt. Sobald das letzte dieser Relais betätigt ist, wird vom Gestellbesetztrelais FB ein Verbindungsweg zur Erde hergestellt und das Relais FB betätigt. Der Ver-
systemen 30 verbunden ist. Hierfür ist es erforderlich, io bindungsweg zur Betätigung des Relais FB führt daß jedes System sechsunddreißig Leiter zur gemein- ferner über die Gatterkontakte G 38 zu den Sammelsamen Verbindung mit allen Pufferspeichern für
sämtliche Teilnehmerleitungsverbindungsgestelle ent
hält. Ein siebenunddreißigster Leiter ist notwendig
leitungsystem anzuzeigen, daß es nunmehr die Information zu den Pufferrelais durchlassen kann. Zusätzlich stellt ein achtunddreißigster Leiter für jedes
leitungssteuerkreisen, um der zentralen Steuerung die vollständige Speicherung der Sammelleitungssteuersignale in den Pufferrelais anzuzeigen, so daß das
und über den Kontakt G 37 an den Gatterrelais 33 15 Sammelleitungssystem für andere Signale gebraucht unmittelbar mit der Erde verbunden, um dem Sammel- werden kann. Unter dem Einfluß der Erde am Sammelleitungsfreigabeleiter am Kontakt G 38 nimmt die zentrale Steuerung die negativen Potentiale weg und gibt das Gatterrelais 33 frei, wobei die Wahl der be-
Sammelleitungssystem einen Pufferfreigabeleiter G 38 20 sonderen Kreuzpunktelemente des Kreuzschienendar, um bei Erregung des Gestellbesetztrelais FB ein schalters unabhängig unter dem direkten Einfluß der Signal zurück zur zentralen Steuerung 17 zu über- Pufferrelais vor sich geht. Solange jedoch die Puffertragen, wie nachfolgend geschildert wird, so daß die relais betätigt sind, liegt die Erde, auch nach öffnen zentrale Steuerung benachrichtigt wird, daß dieses der Gatterkontakte G 39, wenn das Gatterrelais frei-Sammelleitungssystem frei ist, um andere Steuer- 25 gegeben ist, über dem Gestellbesetztrelais FB an dem signale zu anderen Leitungsgestellen zu geben, da jetzt Gestellbesetztleiter, so daß die zentrale Steuerung die gesamte Information zur Herstellung der ge- weiß, daß das Gestell besetzt ist und nicht versucht, wünschten Verbindung zu diesem Schalter im Puffer- diesen Pufferspeicher des Leitungsverbindungsgestells speicher gespeichert ist, der gemäß seiner eigenen zur Herstellung einer anderen Verbindung zu benut-Verdrahtung und der gespeicherten Information dann 30 zen, bevor die vorliegende Benutzung beendet ist. dazu übergeht, die Verbindung unabhängig von der Jedes der Pufferrelais, das durch den Buchstaben B
zentralen Steuerung herzustellen. bezeichnet ist, wird betätigt, wenn es durch ein nega-
Zusätzlich zu diesen gemeinsamen achtunddreißig tives Potential an seinem zugehörigen Leiter im Sam-Leitern für jedes Sammelleitungssystem, die zu der melleitungssystem 30 erregt wird, und hält sich selbst zentralen Steuerung 17 führen, sind noch Leiter vor- 35 durch Sperrkontakte betätigt, die im Interesse der handen, die einzeln zu jedem Pufferspeicher gehören, Klarheit nicht dargestellt sind, die jedoch über die um die Wahl eines bestimmten Pufferspeichers zum
Betrieb mit der Information auf dem gemeinsamen
Sammelleitungssystem zu bestimmen. Diese einzelnen
Leiter umfassen Gatterleiter zur Betätigung der ein- 40 werden Erdpotentiale angelegt, welche die unabhänzelnen Gatterrelais 33 und Gestellbesetztleiter, um gigen Aktionen einleiten, die zur Betätigung eines bezur zentralen Steuerung eine Information zurückzu- sonderen Kreuzpunktes in einem besonderen Leigeben, die anzeigt, daß ein besonderer Pufferspeicher tungsschalter führen. Diese Aktionen werden nun-32 des Verbindungsleitungsgestells zur Zeit mit der mehr beschrieben.
Herstellung eines vorherigen Gesprächs beschäftigt 45 Die erste Aktion besteht in der Betätigung der geist. Das Gestellbesetztsignal kann durch Schließen eigneten Wählmagnete, und zwar eines in der von Kontakten G 39 auf den Gatterrelais übertragen
werden, wodurch eine Erde an den Gestellbesetztleiter oder unmittelbar vom Gestellbesetztrelais FB
nach Freigabe des Gatterrelais angelegt wird. Auf 50 dem Wählmagnetpufferrelais, z. B. dem Relais SMBO Wunsch können die Gestellbesetztleiter eines einzigen über die betätigten Relais LB und HGB 0 und über Pufferspeichers 32 in den beiden Sammelleitungs- den Wählmagnet SMO zum negativen Potential gesystemen 30 miteinander verbunden werden. führt. Ferner wird die gleiche Erde zu den Magneten
Selbstverständlich kann eine Anzahl von Relais SMO auf sämtlichen anderen Leitungsschaltern des parallel verwendet werden, um die neununddreißig 55 Niveaus Null geführt, so daß diese betätigt werden. Kontakte für die Gatterrelais 33 zu erhalten. In gleicher Weise wird die Erde von dem betätigten
Wenn die Herstellung einer Verbindung über einen Pufferrelais in der Gruppe SMB 3 bis SMB 9 weiter-Schalter in einem Leitungsverbindungsgestell ge- geführt, um die entsprechenden Wählmagnete SM 3 wünscht wird, werden negative Potentiale an einen bis SM 9 auf sämtlichen Leitungsschaltern des Nider Gatterleiter für die Gatterrelais dieses Gestells 6° veaus Null zu betätigen.
angelegt. Wenn das Gatterrelais betätigt ist, zeigt der Wenn ein Wählmagnet in jeder Gruppe 0 bis 2 und
Anschluß der Erde über den Kontakt G 37 an, daß 3 bis 9 in sämtlichen Leitungsschaltern des Niveaus jetzt negative Potentiale über die Multivibratoren 29 Null betätigt ist, werden die entsprechenden Kontakte an die für dieses Gatter geeigneten Leiter in dem in einem Serienweg geschlossen, der vom positiven Sammelleitungssystem angelegt werden können. Bei 65 Potential 71 über die Wicklung des OP-Relais 52,
Kontakte 41 auf dem Gestellfreigaberelais FR mit dem negativen Spannungspol 40 verbunden sind.
Nach Betätigung der verschiedenen Pufferrelais
Gruppe 0, 1 oder 2 und eines in der Gruppe 3 bis 9. Zur Betätigung in der Leitungsgruppe 0 des Niveaus Null wird das Erdpotential von einem Kontakt auf
Betätigung des Gatterrelais 33 und Anlegen von
Signalen an das Sammelleitungssystem 30 wird jeweils
ein Relais in den folgenden Gruppen betätigt: VGB 0
den Kontakt des betätigten Relais OPB, über die obenerwähnten Wählmagnetkontakte, über die betätigten Kontakte der »Einer«-Pufferrelais HUB 0 bis
HUB 4 der Haltemagnete, über die betätigten Kontakte der »Fünfer«-Pufferrelais#F50 bis HFB 3 der Haltemagnete, über den betätigten Kontakt der senkrechten Gruppenrelais FGO-O und über eine der Haltemagnetwicklungen 50 zur direkten Erde an dessen Ruhekontakt führt. Der Haltemagnet 50 wird betätigt, wobei er die direkte Erde unterbricht und an deren Stelle eine Widerstandserde 51 einführt.
Das Relais OP ist ein doppelt gewickeltes polarisiertes Relais bekannter Art, dessen eine Wicklung mit der Erde und dessen andere Wicklung mit dem positiven Potential verbunden ist, wobei die Wicklungen gegenläufig sind und das Relais nicht betätigt wird. Wenn es in einen Kreis zu einem Haltemagnet geschaltet wird, ist ein Brückenrelais vorhanden. Die direkte Erde über den Haltemagnet überbrückt die Erdwicklung des Relais OP und verhindert dessen Betätigung. Ein hinzugefügter Widerstand 51 überbrückt die Wicklung jedoch unzureichend, so daß das Relais OP betätigt werden kann. Dies ist eine Prüfung, daß der Haltemagnet tatsächlich betätigt ist. Im Betrieb schließt der Haltemagnet die beiden Kreuzpunktreihen in Kreuzschienenschalter 0 des Niveaus Null, die den beiden betätigten Wählmagneten SM 0-2 und SM3-9 entsprechen. Da nur ein Haltemagnet 50 im Schalter 0 des Niveaus Null der Leitungsschalter betätigt ist, haben die anderen betätigten Wählmagnete in anderen Schaltern zu diesem Zeitpunkt keine Funktion.
Wenn das Relais OP betätigt ist, betätigt es das Zeitrelais HT des Haltemagnets, welches langsam arbeitet, um der magnetischen Anordnung des Haltemagnets. Zeit zu geben, gesättigt zu werden, wobei das Material des Magneten eine ausreichende Permanenz aufweist, um den Haltemagnet nach Wegbleiben des Stroms in seiner Wicklung magnetisch festzuhalten. Wenn das Relais HT betätigt ist, betätigt es das Gestellfreigaberelais FR, das seinerseits die Sperrpotentiale von sämtlichen betätigten Relais entfernt, die freigegeben werden. Wenn die Pufferrelais freigegeben werden, öffnen sie den Betätigungsweg des Gestellbesetztrelais FB, welches freigegeben wird und die Erde vom Gestellbesetztleiter wegnimmt und damit anzeigt, daß das Gestell wiederum frei ist, um Signale von den Sammelleitungssystemen für die Wahl eines anderen Kreuzpunktelements in irgendeinem Leitungsschalter oder Verbindungsleitungsschalter zu empfangen.
Der Schalter 2000 der Fig. 2 stellt einen elektromechanischen Kreuzschienenschalter dar. Dieses Schaltbild gleicht den Fig. 9 bis 26 auf S. 198 des Buches »The Design of Switching Circuits« von Keister, Ritchie und Washburn (D. Van Nostrand Company, 1951), unterscheidet sich jedoch von diesen dadurch, daß er mehr Ausgangsleiter hat als der dort dargestellte Schalter. Es ist ein Kreuzschienenschalter bekannter Art dargestellt, der eine Vielzahl von Kontakten aufweist, die in zehn horizontalen Reihen oder Niveaus und in zwanzig vertikalen Spalten angeordnet sind, wobei im Interesse der Einfachheit einige weggelassen sind. Zu den entsprechenden horizontalen Reihen gehören die Wählmagnete 5M0 bis SM 9, während die Haltemagnete HO bis H19 in den entsprechenden Spalten oder senkrechten Gruppen angeordnet sind. Jede zu einem Haltemagnet gehörige vertikale Gruppe besteht aus sechs vertikalen Vielfachstreifen, die in drei Gruppen zu je zwei Streifen eingeteilt sind, von denen nur ein vertikaler Streifen für jede Spalte dargestellt ist, z. B. die Streifen 60, 61 und 62.
In herkömmlicher Weise wird jede Vielzahl von Kontakten, z. B. die Kontakte 64, 65 und 66, die auf dem Schnittpunkt einer horizontalen Reihe und einer vertikalen Reihe liegen, geschlossen, indem nacheinander ein entsprechender Wählmagnet und ein entsprechender Haltemagnet erregt werden, in diesem Fall der Wählmagnet5M2 und der Haltemagnet H 0. Die Wählmagnete sind paarweise angeordnet, wobei jedes Paar zu einem entsprechenden Schwingarm gehört und die Wählmagnete eines gegebenen Paars abwechselnd erregt werden. Zum Beispiel betätigen geeignete Steuersignale entweder SMO oder 5Ml, entweder SM 2 oder SM 3 usw.
Die einzelnen Kontakte des Kreuzschienenschalters 2000, der sechs Kontaktpaare an jeder Koordinatenposition aufweist, sind so miteinander verbunden, daß zwanzig Eingangsklemmen und zwanzig Ausgangsklemmen für den Zweidrahtbetrieb entstehen. Es sind Verbindungen mit gewissen Kontakten der verschiedenen Niveaus des Schalters dargestellt, um zu zeigen, wie der vollständige Schalter angeordnet ist. Es sei bemerkt, daß die Anordnung der Verbindungen der Kontakte in den unteren drei Niveaus anders als in den oberen sieben Niveaus ist. Dementsprechend entsteht ein Stromweg durch den Schalter zwischen vorbestimmten Eingangs- und Ausgangsklemmen, indem ein Wählmagnet in jeder der Gruppen 5MO bis 5M2 und 5M3 bis 5M9 und einer der Haltemagnete HO bis H19 erregt wird. Zur Erläuterung sei angenommen, daß eine Verbindung zwischen dem Eingang 0 und dem Ausgang 19 hergestellt werden soll. Es werden die Wählmagnete 5M2 und 5M9 und der Haltemagnet HO erregt. Infolgedessen werden mehr Kontakte geschlossen als benutzt werden. Doch enthält der Stromweg vom Eingang 0 zum Ausgang 19 den Kontakt 66, den vertikalen Vielfachstreifen 62 und den Kontakt 67.
Die obige Erläuterung bezieht sich auf die Arbeitsweise eines bestimmten Kreuzpunkts in einem Leitungskreuzschienenschalter des Teilnehmerleitungsverbindungsgestells, sie ist jedoch in gleicher Weise auf einen Kreuzschienenschalter der Verbindungsleitungsverbindungseinrichtung anwendbar, indem an Stelle des Leitungspufferrelais LB das Verbindungsleitungspufferrelais JB gesetzt wird, das seinerseits die Betätigung von horizontalen Gruppenrelais HGO bis HG 4 entsprechend den betätigten Pufferrelais HGBO bis HGB 4 gestattet. Die vertikalen Gruppenpufferrelais VGBO bis VGBl und die entsprechenden FG-Relais werden beim Schalter der Teilnehmerleitungsverbindungseinrichtung nicht betätigt, da keine Betätigungswege zu einem Leitungsschalter für Wähl- oder Haltemagnete vorhanden sind. Jedoch werden die Wähl- und Haltebetätigungswege über die Relais JB und HGO bis HG 4 zu den Verbindungseinrichtungsschaltern geführt, deren Betätigung erfolgt, wie es soeben für einen Teilnehmerleitungsschalter beschrieben wurde.
Ebenso wird eine Freigabe eines Kreuzpunkts bewirkt, wenn an Stelle des Betätigungspufferrelais OPB das Freigabepufferrelais RLB erregt wird. Im Fall der Freigabe eines Kreuzpunkts wird das negative Potential 70 und nicht das positive Potential 71 an den Haltemagnet 50 angelegt, wobei das Freigaberelais RL und nicht das Betätigungsrelais OP betätigt wird, um anzuzeigen, daß der Haltemagnet 50 frei-
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gegeben ist. Durch die Betätigung des Freigaberelais RL wird die Erde unmittelbar an das Gestellfreigaberelais FR angelegt, wobei während der Freigabe eines Haltemagnets 50 die durch das Relais 53 entstehende Verzögerungszeit nicht notwendig ist, da kein Saugstrom erforderlich ist. In jeder anderen Hinsicht ist die Betätigung der Relais in F i g. 3 die gleiche für die Freigabe eines Kreuzpunkts wie für die Betätigung eines Kreuzpunkts, ferner für die Steuerung eines Kreuzpunkts in einem Verbindungsleitungsschalter, wie auch eines Kreuzpunkts in einem Leitungskreis, abgesehen davon, daß es nicht notwendig ist, für die Freigabe Wählmagnete zu betätigen, obwohl dies nichts schadet.
In den Fig. 5, 6 und 7 ist eine Anordnung ähnlich derjenigen der F i g. 2, 3 und 4 dargestellt, um die Verbindungsleitungsschalter 26 und 27 in einem Verbindungsleitungsverbindungsgestell 11 zu steuern. Die zentrale Steuerung betätigt ein besonderes Gatterrelais 37, das die Signale von dem gewählten Sammelschienensystem 31A oder 315 an die entsprechenden Pufferrelais anlegt. Diese Relais haben gleiche Funktionen im Verbindungsleitungspufferspeicher 36 wie diejenigen des Teilnehmerleitungspufferspeichers 32. sie sind in gleicher Weise bezeichnet, jedoch gestrichen, z. B. das Verbindungsleitungsrelais JB'.
Da die Arbeitsweise der Kreuzpunkte in den Schaltern des Verbindungsleitungsverbindungsgestells genau der Arbeitsweise im Teilnehmerleitungsverbindungsgestell entspricht, sprechen die Gatterrelais des Verbindungsleitungsverbindungsgestells, die Pufferspeicherrelais und andere Funktionen auf Signale an, die den Sammelleitungssystemen zugeführt werden, welche die Verbindungsleitungsverbindungsgestelle bedienen, und zwar genauso wie es oben für die Teilnehmerleitungsverbindungsgestelle beschrieben wurde, mit zwei Ausnahmen: a) es sind keine zusätzliche Verbindungsleitungsverbindungsschalter vorhanden, die mit dem einzigen Verbindungsleitungsverbindungsschalter in jedem Niveau verbunden sind; b) da keine zusätzlichen Verbindungsleitungsverbindungsschalter vorhanden sind, sind die in gleicher Weise bezifferten Wählmagnete in den fünf Schalterniveaus und nicht in einem Niveau miteinander verbunden.
Aus diesen Gründen ist es notwendig, vertikale Gruppenrelais vorzusehen. Die verschiedenen Niveaus des Verbindungsleitungsverbindungsgestells werden durch die Relais HTO bis HT4 zusammen mit dem Verbindungsleitungspufferrelais TB gewählt. Die verschiedenen horizontalen Niveaus der Verbindungsleitungsverbindungsschalter werden durch die Relais HJBO bis HJB 4 zusammen mit dem Verbindungsleitungspufferrelais JB' gewählt. Sonst beginnen die Betätigungs- und Freigabewege der Haltemagnete an diesen Schaltern mit dem positiven Potential und führen über das Relais OP' bzw. mit dem negativen Potential und führen über das Relais RL' zu dem gewählten Haltemagnet über die Relais HUB' und HFB', wie es vorher für das Teilnehmerleitungsverbindungsgestell beschrieben wurde.
Da keine vertikalen Gruppenrelais vorhanden sind, befinden sich im Leitungsgestell nur achtundzwanzig Pufferrelais und nicht sechsunddreißig. Da diese achtundzwanzig Relais im Leitungsgestell achtundzwanzig Funktionen entsprechen, sei bemerkt, daß die Pufferrelais des Verbindungsleitungsverbindungsgestells zu denselben Sammelleitungssystemen gehören können, die für die Teilnehmerleitungsverbindungsgestelle benutzt werden, wobei die Sammelleitungssysteme 31A und 31ß wegfallen, jedoch nur zwei Elemente der Verbindung gleichzeitig hergestellt werden können.
Um die Arbeitsweise der Erfindung zusammenzufassen, sei nochmals auf F i g. J verwiesen und die Stufen bei der Herstellung eines Gesprächs zwischen den Teilnehmerapparaten 13 a und 13 b beschrieben.
ίο Wenn der Sprechhörer des Fernsprechapparats 13 a aufgenommen wird, stellt der zugehörige Leitungskreis 14 die Änderung des Zustands der Gabel fest und sendet ein entsprechendes Signal zusammen mit einer Identifizierung der zum Apparat 13 a gehörigen Fernsprechleitung zur zentralen Steuereinrichtung 17. Auf Grund dieser Information wählt die zentrale Steuereinrichtung 17 ein Anmelderegister 80 und stellt die Elemente der Kreuzschienenschalter fest, welche frei sind, um einen Verbindungsweg zwischen der Fernsprechleitung und dem gewählten Anmelderegister 80 herzustellen. Dann versetzt sie die Sammelleitungssteuerkreise 29 in die entsprechenden Zustände, um geeignete Steuersignale an die gemeinsamen Leiter der Sammelleitungssysteme 30 und 31 anzulegen. Die zentrale Steuereinrichtung 17 erregt ferner geeignete Gatterrelais 33 und 37, um die Pufferspeicher 32 und 36 mit den erregten Sammelleitungssystemen 30,4 oder 30 B und 31A oder 31B zu verbinden.
Es sei angenommen, daß sich die erste herzustellende Verbindung im Kreuzschienenschalter 20 des neunzehnten Leitungsverbindungsgestells 10 befindet. Die entsprechenden L KG-Pufferrelais 32 werden mit den erregten Sammelleitern eines der Systeme 30 A oder 30 B verbunden. Die zentrale Steuerung 17, die sehr schnell arbeitet, kann einen Augenblick später das Sammelleitungssymstem 30 B oder 30/1 in Tätigkeit setzen, um ein anderes Leitungsgestell zu betätigen oder freizugeben. Gleichzeitig gehen Signale vom Sammeleitungssteuerkreis 29 über die gemeinsamen Sammelleiter und über das erregte Gatterrelais 33 zu den LFG-Pufferrelais 32. wo sie ausgewählte Pufferrelais entsprechend den Angaben der zentralen Steuereinrichtung 17 erregen. Wenn diese Pufferrelais 32 entsprechend den Angaben ansprechen, wird ein Signal, das dieses Ansprechen anzeigt, zur zentralen Steuereinrichtung 17 zurückgegeben, die daraufhin das vorher betätigte Gatterrelais 33 freigibt. Die L FG-Pufferrelais 32 gehen dann dazu über, die gewählte Verbindung im Kreuzschienenschalter 20 in Tätigkeit zu setzen, während die Sammelleitungssteuerkreise 29 und die Sammelleitungssysteme 30A oder 30B frei sind, entsprechende Funktionen zur Wahl von Verbindungswegen für andere Schaltergestelle durchzuführen. Zum Beispiel kann nunmehr ein zusätzliches Element des Verbindungsweges in der beschriebenen Weise im Verbindungsleitungsschalter desselben Teilnehmerleitungsverbindungsgestells hergestellt werden, wenn auch dieses Element durch das andere Sammelleitungssystem 30 B oder 30/1 vor oder nach dem Teilnehmerleitungsverbindungselement hergestellt werden könnte, oder es kann ein Teil eines anderen Verbindungswegs durch ein anderes Teilnehmerleitungsverbindungsgestell 10 hergestellt werden.
Da getrennte Sammelleitungsteuerkreise für jedes Sammeleitungssystem 3OA, 3OZ?, 31A und 31B vorhanden sind, kann die zentrale Steuerung 17, wenn
ein anderer Anruf nicht behandelt zu werden braucht, die Sammelleitungssysteme 31/4 und 31B fast gleichzeitig mit der Einstellung der Sammelleitungssysteme 30^4 und 305 für den Verbindungsleitungsverbindungsschalter und die Verbindungsleitungsschaltersteuerung einstellen, die für den vorliegenden Anruf benötigt werden.
Schließlich wird der gewünschte Verbindungsweg zwischen dem Fernsprechapparat 13 α und dem gewählten Anmelderegister 80 hergestellt, das die vom Fernsprechapparat 13 a empfangenen Wählzeichen und Aufzeichnungen der Wählinformation zurückgibt. Nach Beendigung des Wählens wird diese Information zur zentralen Steuereinrichtung 17 gegeben, welche daraufhin die Trennung des Anmelderegisters 80 vom Fernsprechapparat 13 α und die Herstellung von Verbindungswegen bewirkt, welche die Fernsprechapparate 13 α und 13 b miteinander verbinden. Diese Verbindungswege werden zwischen jedem der Fernsprechapparate 13 und einem gewählten Verbindungsleitungskreis 15 innerhalb des Amtes in der Weise hergestellt, wie sie in bezug auf den Verbindungsweg zwischen dem Fernsprechapparat 13 α und dem Anmelderegister 80 bereits beschrieben wurde. Es wird somit offensichtlich, daß die Erfindung in vorteilhafter Weise eine einfache und wünschenswerte Anordnung schafft, welche die Zuverlässigkeit und die Wirtschaftlichkeit mechanischer Kreuzschienenschalter in einem Schaltnetzwerk vereinigt, die durch schnell arbeitende elektronische zentrale Einrichtungen gesteuert werden, welche Steuersignale mit einer Zeitdauer erzeugen, die beträchtlich verschieden von der Ansprechzeit der Kreuzschienenschalter ist.

Claims (9)

Patentansprüche: 35
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechvermittlungsanlagen mit einem Schaltnetzwerk aus elektromechanischen Schaltern, die so miteinander verbunden sind, daß Verbindungswege innerhalb des Netzwerks entstehen, gekennzeichnet durch Speichereinrichtungen, um Schaltersteuersignale zeitweise zu speichern, und durch Gattereinrichtungen, die zwischen die Speichereinrichtungen und einen gemeinsamen Signalweg geschaltet sind, der die Steuersignale eines gemeinsamen Steuerkreises führt, und die so betätigt werden können, daß sie die gewählten Speichereinrichtungen mit dem gemeinsamen Signalweg verbinden und freigegeben werden, nachdem die Steuersignale in die gewählten Speichereinrichtungen eingegeben sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtungen elektromechanische Relais sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gattereinrichtungen elektromechanische Relais sind.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Signalweg aus einer Sammelleitung besteht.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch Mittel zur Benachrichtigung des gemeinsamen Steuerkreises über einen Leiter der Sammelleitung, um die Sammelleitung und die Gattereinrichtungen freizugeben, wenn die Speichereinrichtungen betätigt oder freigegeben sind.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch Mittel, um unabhängig von der Sammelleitung den gemeinsamen Steuerkreis zu benachrichtigen, wenn die Schalter entsprechend den Speichereinrichtungen betätigt oder freigegeben sind.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Mittel, um die Speichereinrichtungen nach Betätigung oder Freigabe der Schalter auf Grund der gespeicherten Signale in den Ruhezustand zurückzuversetzen.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, bei der die elektromechanischen Schalter Kreuzschienenschalter sind, gekennzeichnet durch Mittel, um nach dem Ende der Betätigungssignale der Speichereinrichtungen die Kontakte der Kreuzschienenschalter geschlossen zu halten.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kreuzschienenschalter aus einer Vielzahl von vertikalen Leitern besteht, ferner aus einer ersten Gruppe von horizontalen Kontakten in drei Niveaus und einer zweiten Gruppe von horizontalen Kontakten in sieben Niveaus, weiterhin aus Mitteln, welche gewisse Kontakte innerhalb der Gruppen verbinden, um Eingangs- und Ausgangsklemmen zu bilden, und schließlich aus Mitteln, um ein Niveau jeder der ersten und zweiten Gruppe und einen der vertikalen Leiter auszuwählen, um eine Verbindung zwischen einer gewählten Eingangsklemme und einer Ausgangsklemme herzustellen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 911 477.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
409 540/138 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
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