DE1297161B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Steuerung einer mehrstufigen Koppelanordnung - Google Patents
Verfahren und Schaltungsanordnung zur Steuerung einer mehrstufigen KoppelanordnungInfo
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- DE1297161B DE1297161B DEST24270A DEST024270A DE1297161B DE 1297161 B DE1297161 B DE 1297161B DE ST24270 A DEST24270 A DE ST24270A DE ST024270 A DEST024270 A DE ST024270A DE 1297161 B DE1297161 B DE 1297161B
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer mehrstufigen Koppelanordnung, die durch senkrecht
zur Richtung des Verbindungsaufbaues laufende Schnitte in eine oder mehrere Koppelstufen umfassende
Abschnitte aufgeteilt ist und in der durch parallel zur Richtung des Verbindungsaufbaues geführte
Schnitte jeder Abschnitt in Koppelstraßen unterteilt ist, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen.
Eine auf diese Weise in Koppelstraßen (auch Koppelgruppen genannt) unterteilte Koppelanordnung ist
bekannt aus der deutschen Auslegeschrift 1190 518.
Diese bekannte Koppelanordnung wird von einer ihr zugeordneten zentralen Steuerung gesteuert.
In Vermittlungsanlagen tritt die Frage in den *5 Vordergrund, wie die Wirktiefe und Wirkbreite einer
Störung zufolge des Ausfalls eines mehr oder weniger zentralisierten Steuerungsgerätes möglichst klein gehalten
und die Steuerungsgeräte gut ausgenutzt werden können.
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Der Aufwand für ein Steuerungsgerät ist nicht nur von der Größe der von ihm bedienten Koppelanordnung
abhängig, sondern es ergibt sich ein erheblicher Grundanteil an Aufwand allein aus den logischen
Funktionen, die unabhängig von der Größe der zu »5 steuernden Koppelanordnung ausgeführt werden
müssen. Daraus folgt, daß der Gesamtaufwand an Steuerungsmitteln um so kleiner wird, je weiter man
die Steuerung zentralisiert, da dann der Grundanteil am besten ausgenutzt wird.
Andererseits beeinträchtigt der Ausfall eines Steuerungsgerätes die Funktionsfähigkeit einer Koppelanordnung
um so mehr, je größer der von ihm zu bedienende Teil der Koppelanordnung ist. Daraus folgt,
daß die Wirkbreite einer Störung um so kleiner wird, je mehr man die Steuerung dezentralisiert.
Es ergeben sich also zwei entgegengesetzte Forderungen für den Zentralisierungsgrad der Steuerungsgeräte.
Um diesen Forderungen Genüge zu tun, ist es bekannt, Steuerungsgeräte mit einem hohen Grad an
Zentralisierung zu verwenden, diese Geräte aber zu duplizieren, und zwar so, daß bei Ausfall eines Gerätes
das Duplikat dieses Gerätes dessen Aufgaben automatisch übernimmt. Die Anzahl der Stellen in
einer vorliegenden Koppelanordnung, an denen ein Steuerungsgerät eingreifen muß, ist um so größer, je
größer der Zentralisierungsgrad ist. Das bedingt eine sehr umfangreiche und unübersichtliche Verkabelung
zwischen Steuerungsgerät und Koppelanordnung. Bei der Duplizierung des Steuerungsgerätes, wobei auch
alle Leitungen zur Koppelanordnung dupliziert werden müssen, tritt dieser Nachteil in verstärktem Maße
auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren anzugeben, das den genannten Nachteil vermeidet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einer Koppelanordnung der eingangs geschilderten Art so vorgegangen,
daß jeder Koppelstraße eine Straßensteuerung zugeordnet wird und daß durch einen der Gesamtheit
der Straßensteuerungen übergeordneten, dupliziert ausgeführten zentralen Markierer beim Verbindungsaufbau
in jedem Abschnitt eine Straßensteuerung bestimmt wird, durch welche die straßeninternen
Vorgänge für den Verbindungsaufbau gesteuert werden. Für die pro Koppelstraße vorgesehenen
Straßensteuerungen kann ein Zentralisierungsgrad erreicht werden, der einerseits so klein ist, daß
die Geräte nicht verdoppelt werden müssen (kleine Wirkbreite einer Störung) und andererseits so groß
ist, daß ihre Leistungsfähigkeit ausgenutzt wird. Dagegen ist der für die logischen Funktionen notwendige
Grundanteil des Aufwandes völlig im zentralen Markierer konzentriert. Dieser muß daher dupliziert
werden, doch da nur relativ wenige Leitungen zwischen den Straßensteuerungen und dem Markierer
vorhanden sind, tritt der obengenannte Nachteil nicht auf. Der Vorteil der Erfindung besteht daher in der
kombinierten Anwendung von Zentralisierung und Dezentralisierung unter Ausnutzung der Vorteile beider
Prinzipien.
Ein weiterer Wunsch in Vermittlungsanlagen ist es, den Verkehr so über eine Koppelanordnung zu verteilen,
daß im Laufe der Zeit alle Wegelemente gleich beansprucht werden. Um diesem Wunsche zu entsprechen,
werden gemäß einer weiteren Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens die im zentralen
Markierer den einzelnen Abschnitten der Koppelanordnung zugeordneten Straßenauswahlkreise voneinander
vollkommen unabhängig betrieben.
Damit ist gewährleistet, daß die Auswahl der einzelnen Straßen nach statistischen Gesetzen erfolgt.
Eine gute Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens ergibt sich bei einer mehrstufigen
Koppelanordnung, bei der mittels eines aus den Zwischenleitungen zugeordneten Leitadern und den
Koppelvielfachen zugeordneten Markierknoten gebildeten Wegesuchnetzes ein Verbindungsweg bestimmt
wird, indem in jeder Koppelstufe eine Auswahl unter den sich mittels eines von ihren Markierknoten abgegebenen
Anreizes als für die Verbindung in Frage kommend kennzeichnenden Koppelvielfachen durchgeführt
wird.
Eine solche Koppelanordnung ist beispielsweise aus der deutschen Patentschrift 1166 284 bekannt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens bei einer solchen Koppelanordnung dadurch gekennzeichnet, daß in jeder
Stufe alle zu einer Koppelstraße gehörenden Markierknoten über eine gemeinsame Anreizleitung mit einem
im zentralen Markierer der betreffenden Stufe zugeordneten Straßenauswahlkreis verbunden sind, die eine
der anreizenden Koppelstraßen der betreffenden Stufe auswählt und deren Straßensteuerung in Betrieb
stellt, und daß eine Markierknotenauswahlkette dieser Straßensteuerung einen der anreizenden Markierknoten
der gewählten Koppelstraße auswählt.
An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung im nachfolgenden näher erläutert. In diesen zeigt
Fig. 1 die verschiedenen Möglichkeiten zur Steuerung einer Koppelanordnung,
Fig. 2 in schematischer Darstellung ein Wegesuchnetz für eine Koppelanordnung,
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bei einer
Koppelanordnung mit einem Wegesuchnetz gemäß Fig. 2.
Fig. 1 zeigt im oberen Teil eine sechs Koppelstufen A bis F umfassende Koppelanordnung, in der
jeweils zwei aufeinanderfolgende Koppelstufen A und B, C und D, E und F zu einer zweistufigen
Zwischenleitungsanordnung zusammengefaßt sind.
Im unteren Teil der Fig. 1 sind in den Zeilen a) bis e) verschiedene Möglichkeiten zur Steuerung dieser
Koppelanordnung gezeigt.
Gemäß Zeile a) ist die Steuerung der gesamten Koppelanordnung in einer zentralen Steuerungseinrichtung zusammengefaßt. Da bei Ausfall dieser Einrichtung die ganze Anlage funktionsunfähig wird, ist
diese Lösung unbrauchbar; Wirkbreite und Wirktiefe sind maximal.
Gemäß Zeile b) ist das zentrale Steuerungsgerät gemäß Zeile ä) dupliziert. Die Wirkbreite einer Störung ist zwar auch hier maximal, die Wirktiefe aber
gleich Null, da bei Ausfall eines Gerätes das Ersatzgerät die Arbeit übernimmt. Die Leistungsfähigkeit
des Gerätes ist optimal ausgenutzt, aber, wie oben ausgeführt, liegt der große Nachteil dieser Anordnung
in der umfangreichen und unübersichtlichen Verkabelung. Ein besonderes Problem bereitet auch die not-
wendige Entkopplung der duplizierten Leitungen.
Die Störanfälligkeit einer so komplizierten Verdrahtung ist groß, ebenso der Aufwand an Überwachungsmitteln.
Gemäß Zeile c) ist die Steuerung in Abschnitte ao aufgeteilt. Jedem der von den zweistufigen Zwischenleitungsanordnungen gebildeten Abschnitte der Koppelanordnung ist ein zentrales Steuerungsgerät zugeordnet. Bei Ausfall eines Gerätes wird ein Abschnitt
funktionsunfähig. Dies entspricht aber in Wirktiefe und Wirkbreite dem Ausfall der ganzen Koppelanordnung, da bei Ausfall eines Abschnittes keine Verbindung durch die Koppelanordnung aufgebaut werden
kann.
Gemäß Zeile d) ist jedes der Geräte der Zeile c) dupliziert.
Dabei sind zwei Arten der Zuordnung der Steuerungsgeräte zur Koppelanordnung möglich:
dl) (nicht dargestellt). Jedem Steuerungsgerät wird eine Hälfte des betreffenden Abschnittes fest zugeordnet. Bei Ausfall eines Gerätes fällt die
Hälfte eines Abschnittes der Koppelanordnung aus. Wirkbreite und Wirktiefe einer Störung sind
also ziemlich groß. Die Ausnutzung des Gerätes ist nicht optimal, da jedes Gerät den Grundaufwand für die logischen Funktionen enthalten
muß. Der einzige Vorteil liegt in der Verkabelung, die nicht verdoppelt werden muß.
d2) Beide einem Abschnitt zugeordneten Steuerungsgeräte bedienen, sich gegenseitig abwechselnd,
den ganzen Abschnitt. Bei Ausfall eines Gerätes übernimmt das andere dessen Aufgaben.
Die Sicherheit der Anlage ist groß, doch die Verkabelung ist umfangreich und unübersichtlich wie im Fall gemäß Zeile b). Außerdem ist
die Ausnutzung ebensowenig optimal wie im Fall gemäß dl).
Die Zeile e) zeigt das erfindungsgemäße Verfahren, wobei die Vorteile von Zentralisierung und Dezentralisierung voll ausgenutzt werden. Die im oberen Teil
der Fig. 1 gezeigte Koppelanordnung wird durch horizontale Schnitte in jedem Abschnitt in mehrere
Koppelstraßen unterteilt. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist beispielsweise der die aus den Stufen A und B gebildete zweistufige Zwischenleitungsanordnung umfas-
sende Abschnitt in die Koppelstraßen 1... q unterteilt.
Ebenso sind die Koppelstufen C und D bzw. E und F umfassenden Abschnitte in die Koppelstraßen
1... r bzw. 1... s unterteilt. Wie in Zeile e) gezeigt, ist jedem Abschnitt jeder Koppelstraße eine Straßensteuerung SS zugeordnet, die den Verbindungsaufbau
innerhalb der betreffenden Straße steuert.
Der Gesamtheit der Straßensteuerungen SS1... SS q, SSl.. .SSr und SSl... SSs ist ein zentraler duplizierter Markierer Ml und M 2 übergeordnet, der
durch Auswählvorgänge in jedem Abschnitt eine Straße bestimmt und deren Straßensteuerung in Betrieb stellt. Die in Betrieb gestellten Straßensteuerungen steuern dann die straßeninternen Vorgänge für
den Verbindungsaufbau in den ihnen zugeordneten Straßen.
Die Teile der Steuerung, welche die Befehle für die Koppelvielfache und Koppelelemente bilden, sind
also in den Straßensteuerungen dezentralisiert. Die Straßenbildung wird so durchgeführt, daß die Wirkbreite einer Störung einer Straßensteuerung klein
bleibt und die Straßensteuerungen daher nicht dupliziert werden müssen, die Leistungsfähigkeit der
Straßensteuerungen aber dennoch ausgenutzt wird.
Da die weitaus größte Anzahl der Steuerleitungen für den Verbindungsaufbau innerhalb der Koppelstraßen benötigt wird, also von den Koppelstraßen
zu den Straßensteuerungen führt, muß der größte Teil der Verkabelung nicht dupliziert werden. Verdoppelt werden nur die relativ wenigen Leitungen
zwischen den Straßensteuerungen und dem zentralen Markierer. Der Aufwand an Leitungen und Entkopplungsmitteln ist daher klein, und die Verkabelung ist
übersichtlich, zumal sie außerdem, der Aufteilung in Straßen entsprechend, in mehrere Teile zerfällt.
Der für die logischen Steuerfunktionen benötigte Grundanteil des Aufwandes ist völlig im zentralen
Markierer konzentriert, der den Straßensteuerungen die Befehle für den Verbindungsaufbau gibt. Durch
die Zentralisierung des Grundanteiles des Aufwandes in einem zentralen Markierer und einfachen Aufbau
der dezentralen Straßensteuerungen ergibt sich eine gute Ausnutzung des Aufwandes aller vorhandenen
Steuerungsgeräte.
An Hand der F i g. 2 wird nun ein Wegesuchverfahren für eine mehrstufige Koppelanordnung erläutert.
Die F i g. 2 bezieht sich auf die ersten beiden Stufen A und B einer Koppelanordnung, in der jeweils zwei
Koppelvielfache benachbarter Koppelstufen über nur eine Zwischenleitung verbunden sind. Die Koppelstufe A umfaßt fünf Koppelvielfache mit je fünf Ein-
und drei Ausgängen und die Koppelsrufe B drei Koppelvielfache mit je fünf Ein- und drei Ausgängen.
Dieser Koppelanordnung ist das in der Fig. 2 schematisch dargestellte Wegesuchnetz überlagert. Es
besteht aus den Markierknoten bildenden Anbietverstärkern A Val... A VaS der fünf Koppelvielfache der Stufe A, den ebenfalls Markierknoten bildenden Anbietverstärkern AVbl... AVb3 der drei
Koppelvielfache der Stufe B und aus entsprechend den zwischen den Koppelvielfachen verlaufenden
Zwischenleitungen geführten Leitadern. Jedem Eingang der Koppelstufe A entspricht ebenfalls eine Leitader. Wenn eine Zwischenleitung besetzt ist, wird der
Ruhekontakt er in der ihr zugeordneten Leitader geöffnet.
Vom Zielort einer aufzubauenden Verbindung — z. B. von allen freien Registern — fächert ein Anbietzeichen in der mit A angedeuteten Richtung auf
nicht gezeigte Weise über die Leitadern bis zur Stufe JS aus. Angenommen wird, daß es dort an die
Anbietverstärker AVb2 und AVb3 gelangt. Diese verstärken das Anbietzeichen und legen es an alle
von ihnen in der Richtung zur Stufe A führenden Leitadern an. Da in diesen allen der Kontakt er ge-
Claims (6)
- schlossen ist, erreicht das Anbietzeichen alle fünf An- gibt über den diesem zugeordneten Ausgang zgs 1... bietverstärker der Stufet und über diese alle 25 Ein- zgsr ein Signal zu der Straßensteuerung der ausgegänge dieser Stufe. Es wird nun über einen dieser wählten Straße, z. B. der Straßensteuerung SSB 1 der Eingänge, z.B. ma2.5, ein Zugreifzeichen angelegt. ersten Koppelstraße. Diese wird damit in Betrieb ge-Das direkt angelegte, als Zugreifzeichen wirkende 5 nommen. Eine Markierknotenauswahlkette MA in Potential der einen Polarität sperrt dabei das dieser Straßensteuerung SSBl wählt nun einen der über einen Widerstand angelegte, als Anbietzeichen anreizenden Anbietverstärker aus, indem sie sich auf wirkende Potential der anderen Polarität auf dieser eine der Anreiz führenden Adern anl...anm einAder. Der Anbietverstärker A Va 2 erhält daher so- stellt. Der betreffende Anbietverstärker wird damit wohl das Anbietzeichen (von rechts) als auch das Zu- io zur Abgabe von Zugreifzeichen auf alle von ihm zur greifzeichen (von links). Er meldet dies in nicht dar- Stufe C führenden Leitadern veranlaßt, und das ihm gestellter Weise durch einen Anreiz an eine Wähl- zugeordnete Koppelvielfach ist damit für den Verbinschaltung im Markierer, die sich auf diesen Markier- dungsweg in der Stufe B festgelegt,
knoten einstellt und damit das zugeordnete Koppel- Dieselben Vorgänge spielen sich in der Stufe C vielfach für die Verbindung auswählt. Daraufhin wird i5 und in allen anderen nicht gezeigten Stufen ab. Nach der Anbietverstärker AVa2 veranlaßt, an alle von erfolgter Auswahl eines Koppelvielfaches in jeder ihm zur Stufe B ausgehenden Leitadern Zugreif- Koppelstufe werden die in diesen Koppelvielfachen zeichen zu legen. Dieses Zugreifzeichen erreicht alle durchzuschaltenden Koppelelemente von den betrefdrei Anbietverstärker der Stufe B, jedoch nur in den fenden Straßensteuerungen aus markiert und, sobald Markierknoten AVb2 und AVb3 tritt eine Koinzi- ao der Markierer den Straßensteuerungen einen Koppeldenz von Anbietzeichen und Zugreifzeichen auf. befehl erteilt, durchgeschaltet.
Diese Anbietverstärker geben einen Anreiz zum Mar- Der Verkehr soll möglichst so über die gesamte kierer, dessen Wählschaltung sich auf einen der bei- Koppelanordnung verteilt werden, daß im Laufe der den anreizenden Anbietverstärker einstellt und damit Zeit alle Verbindungswege und damit alle Koppeidas zugeordnete Koppelvielfach für die Verbindung as punkte gleichmäßig beansprucht werden. Wenn nun auswählt. Vom ausgewählten Markierknoten (Anbiet- die Straßenauswahlkreise im zentralen Markierer und verstärker) aus wird wieder Zugreifzeichen an alle die Markierknotenauswahlketten in den einzelnen nach rechts von ihm ausgehenden Leitadern gelegt Straßensteuerungen völlig voneinander unabhängig und auf diese Weise im Zusammenwirken mit dem arbeiten, ist gewährleistet, daß die Auswahl der Mar-Markierer ein Markierknoten in der nächsten Stufe 30 kierknoten und die Auswahl der Koppelpunkte nach gewählt. Derselbe Vorgang wiederholt sich in allen statistischen Gesetzen erfolgt; der durchzuschaltende Koppelstufen. Über die ausgewählten Koppelviel- Koppelpunkt eines ausgewählten Koppelvielfachs fache wird dann der Verbindungsweg durchgeschaltet. einer Straße einer bestimmten Stufe wird ja erst durchDas erfindungsgemäße Verfahren kann nun auf die die in der nächsten Stufe erfolgte Auswahl einesin Fig. 3 gezeigte Weise auf diese Koppelanordnung 35 Koppelvielfachs einer Straße bestimmt. Die Auswahlangewandt werden. eines Koppelpunktes ist also von den ZufälligkeitenIn dieser Figur sind von der Koppelstufe B einer der Straßenauswahlkreise der eigenen und der mehrstufigen Koppelanordnung das erste Koppelviel- nächsten Stufe sowie von den Zufälligkeiten der Marfach KVbl und das letzte Koppelvielfach KVbm der kierknotenauswahlketten der eigenen Straße und der ersten der r Koppelstraßen gezeigt. Ebenso sind von 40 gewählten Straße der nächsten Stufe abhängig,
der Koppelstufe C nur das erste Koppelvielfach Wenn sich eine Straße über zwei aufeinanderfol-KVcl und das letzte Koppelvielfach KVcn der ersten gende Koppelstufen erstreckt, z. B. die Koppelder sKoppelstraßen, in die diese Stufe unterteilt ist, stufen B und C in Fig. 2, dann braucht nach erfolggezeigt, ter Auswahl einer Straße durch den Straßenauswahl-Von jeder Zwischenleitung sind mit a, b, c, ζ die 45 kreis SAB der Stufe B in der Stufe C keine Straßen-von einem Koppelvielfach durchzuschaltenden Adern auswahl mehr durchgeführt zu werden. Bei Auswahlund mit m die an den entsprechenden Anbietverstär- der Straße 1 z. B. in der Stufe B wird dann sowohlkern AVbl... AVbm, AVcl... AVcn angeschlos- die Straßensteuerung SSBl als auch die Straßensteue-sene Leitader bezeichnet. rung SSCl in Betrieb genommen. Die Markier-Die Anreizadern aller Anbietverstärker AVbl... 50 knotenauswahl in der Stufe C kann dann allerdings AVbm der ersten Koppelstraße der Koppelstufe B erst nach der Markißrknotenauswahl in der Stufe B sind zu einer gemeinsamen Anreizader ansl der stattfinden, da erst dann an die Anbietverstärker der ersten Koppelstraße zusammengefaßt und an einen Stufe C Zugreifzeichen gelangen kann,
entsprechenden Eingang des Straßenauswahlkreises Unter Umständen können die einzelnen Straßen-SAB für die Koppelstufe B im zentralen MarkiererM 55 auswahlkreise SAB, SAC usw. des zentralen Markiegeführt. Auf ähnliche Weise sind die nicht gezeigten rers durch einen einzigen Straßenauswahlkreis ersetzt gemeinsamen Anreizleitungen ans 2 ... ansr der werden, der nacheinander an die einzelnen Koppel-Straßen 2... r dieser Koppelstufe an weitere Ein- stufen geschaltet wird, um eine Straßenauswahl gänge des Straßenauswahlkreises SAB geführt. durchzuführen. Da ja die Straßenauswahl in den ein-Beim Erscheinen des Zugreifzeichens an verschie- 60 zelnen Koppelstufen nacheinander geschieht, kanndenen Anbietverstärkern der Stufe B geben alle, bei auf diese Weise an Aufwand gespart werden,denen Koinzidenz von Anbiet- und Zugreifzeichen p ..auftritt, einen Anreiz ab. Damit wird auf allen An- Patentansprüche:reizadern derjenigen Koppelstraßen, in denen zu- 1. Verfahren zur Steuerung einer mehrstufigenmindest ein Anbietverstärker einen Anreiz abgibt, ein 65 Koppelanordnung, die durch senkrecht zur Rich-Anreiz zum Straßenauswahlkreis SAB des Markie- tung des Verbindungsaufbaues laufende Schnitterers M gegeben. Dieser stellt sich zur Auswahl einer in eine oder mehrere Koppelstufen umfassendeStraße auf einen der angereizten Eingänge ein und Abschnitte aufgeteilt ist und in der durch parallelzur Richtung des Verbindungsaufbaues geführte Schnitte jeder Abschnitt in Koppelstraßen unterteilt ist, in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Koppelstraße eine Straßen- steuerung (SSB1, SSCl in Fig. 3) zugeordnet wird und daß durch einen der Gesamtheit der Straßensteuerungen übergeordneten, dupliziert ausgeführten zentralen Markierer (M) beim Verbindungsaufbau in jedem Abschnitt eine Straßen- steuerung bestimmt wird, durch welche die straßeninternen Vorgänge für den Verbindungsaufbau gesteuert werden. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im zentralen Markierer (M) den einzelnen Abschnitten der Koppelanordnung zugeordneten Straßenauswahlkreise (SAB, SAC) voneinander vollkommen unabhängig betrieben werden.
- 3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des ao Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 bei einer mehrstufigen Koppelanordnung, in der mittels eines aus den Zwischenleitungen zugeordneten Leitadern und den Koppelvielfachen zugeordneten Markierknoten gebildeten Wegesuchnetzes ein as Verbindungsweg bestimmt wird, indem in jeder Stufe eine Auswahl unter den sich mittels eines von ihren Markierknoten abgegebenen Anreizes als für die Verbindung in Frage kommend kennzeichnenden Koppelvielfachen durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Stufe allezu einer Koppelstraße gehörenden Markierknoten über eine gemeinsame Anreizleitung (ans!) mit einem im zentralen Markierer (M) der betreffenden Stufe zugeordneten Straßenauswahlkreis (SAB, SAC) verbunden sind, der eine der anreizenden Koppelstraßen der betreffenden Stufe auswählt und deren Straßensteuerung (SSB1, SSC1) in Betrieb stellt, und daß eine Markierknotenauswahlkette (M/1) dieser Straßensteuerung einen der anreizenden Markierknoten der gewählten Koppelstraße auswählt.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die verschiedenen Straßenauswahlkreise (SAB, SAC) des zentralen Markierers (M) als auch die Markierknotenauswahlketten (MA) der einzelnen Straßensteuerungen (SSB 1, SSC1) voneinander vollkommen unabhängig arbeiten.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Bildung von über mehr als eine Koppelstufe reichenden Koppelstraßen nur der in der Richtung des Auswahlvorganges ersten Koppelstufe im zentralen Markierer (M) ein Straßenauswahlkreis zugeordnet ist, der die betroffenen Straßensteuerungen aller Koppelstufen in Betrieb stellt.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im zentralen Markierer (M) nur ein Straßenauswahlkreis vorhanden ist, der nacheinander an die einzelnen Koppelstufen anschaltbar ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen909524/89
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