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DE1166037B - Anordnung zur Verriegelung zweier druckknopfartig verklinkter Bauteile mit einem Elektromagneten - Google Patents

Anordnung zur Verriegelung zweier druckknopfartig verklinkter Bauteile mit einem Elektromagneten

Info

Publication number
DE1166037B
DE1166037B DES67717A DES0067717A DE1166037B DE 1166037 B DE1166037 B DE 1166037B DE S67717 A DES67717 A DE S67717A DE S0067717 A DES0067717 A DE S0067717A DE 1166037 B DE1166037 B DE 1166037B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
electromagnet
button
arrangement
push button
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67717A
Other languages
English (en)
Inventor
Achim Arndt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES67717A priority Critical patent/DE1166037B/de
Publication of DE1166037B publication Critical patent/DE1166037B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/0046Electric or magnetic means in the striker or on the frame; Operating or controlling the striker plate

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verriegelung zweier druckknopfartig verklinkter Bauteile mit einem Elektromagneten Bei einer bekannten Anordnung zur Verklinkung zweier Bauteile ist an dem einen Teil ein feststehender Druckknopf und an dem anderen Teil ein Sicher rungsglied angeordnet, das im verklinkten Zustand unter dem Druckknopf einrastet. Zum Lösen der Verklinkung wird das Sicherungsglied in Form einer Feder aus dem Bereich des Druckknopfes herausgedrückt.
  • Bei Schließvorrichtungen für Hauben, insbesondere von Kraftfahrzeug-Karosserien, ist es außerdem üblich, ein Schließteil, das vorzugsweise ein Zapfen mit einer Nut sein kann, an einer Haube und ein weiteres Schließteil karosseriefest an einem Tragblech anzuordnen.
  • Um bei Rohrpostanlagen zu vermeiden, daß nach Abstellung des die Betriebsluft liefernden Gebläses an den verschiedenen Unterstationen noch Büchsen in die Rohrleitung eingeworfen werden, die nicht mehr befördert werden können, hat man die Verschlußklappen aller Senderöffnungen beim Abstellen des die Betriebsluft liefernden Gebläses mittels elektromagnetisch beeinflußter Riegel gesperrt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Verriegelung zweier druckknopf artig verklinkter Bauteile mit einem Elektromagneten zu schaffen, dessen Anker im stromlosen Zustand in die Bewegungsbahn der Verriegelungseinrichtung eingreift. Derartige Anordnungen sind nicht nur für Rohrpostsender erforderlich, von denen das Absenden von Rohrpostbüchsen zeitweise verhindert werden soll, sondern auch für Türen, z. B. Aufzugtüren.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine Entriegelungstaste vorgesehen ist, in deren Bewegungsbahn der Anker im stromlosen Zustand des Magneten eingreift, und ein Schalter angeordnet ist, der beim Betätigen der Entriegelungstaste den Elektromagneten einschaltet.
  • Bei der Anwendung von Trichtersendern in Rohrpostanlagen liegt der Vorteil der Erfindung vor allem darin begründet, daß es möglich ist, aus größerer Entfernung den Zeitpunkt und die Dauer der Verriegelung zu bestimmen und die Verriegelung gegen unbefugten Zugriff zu sichern. Außerdem wirkt sich der geringe Platzbedarf besonders günstig aus, da die Verklinkung im Senderdeckel untergebracht werden soll und mit Rücksicht auf die kleineren Nennweiten bei Rohrpostanlagen nicht viel Platz beanspruchen darf.
  • Darüber hinaus hat die erfindungsgemäße Anordnung weiter den Vorteil, daß sie keinerlei Wartung und Einstellbarkeit erfordert. Diese Vorteile kommen wiederum bei Rohrpostsendern besonders zum Tra- gen, da der Senderdeckel die Verklinkung vollkommen umschließen muß. Diese Unzulänglichkeit der Verklinkung, die Voraussetzung für einen guten Sender ist, würde aber eine einwandfreie nachträgliche Einstellung, wie sie beispielsweise für bekannte Klinken erforderlich ist, unmöglich machen.
  • Das Magnetsystem ist bei der Ausführung nach der Erfindung nur indirekt am Sperren der Verklinkung beteiligt und kann daher sehr klein gehalten werden, was sich auf die Gesamtabmessungen recht günstig auswirkt. Da die Verriegelung im stromlosen Zustand erfolgt, besteht kein zusätzlicher Strombedarf, wenn mehrere Sender gleichzeitig gesperrt werden sollen. Außerdem sind bei Stromausfall sämtliche Sender sicher verriegelt.
  • In den Figuren ist die Erfindung in der Anwendung auf einen Rohrpostsender dargestellt. Es zeigt F i g. 1 die Seitenansicht eines Rohrposttrichtersenders teilweise aufgebrochen, F i g. 2 eine Ansicht in Richtung A nach F i g. 1, Fig. 3 einen verklinkten Druckknopf in der Seitenansicht, Fig. 4 die Draufsicht auf eine Sicherungsfeder, F i g. 5 das Prinzip der elektromagnetischen Sendersperrung.
  • Auf dem Gehäuse 1 eines Rohrposttrichtersenders, das sich auf einer Platte 2 befindet, ist ein feststehender Druckknopf 3 angeordnet. In dem Deckel 4 sind zwei Platten 5, 6 befestigt, zwischen denen eine Omegafeder 7 liegt. Eine Entriegelungstaste 8, die an der Stelle 9 konisch zuläuft, wird durch eine Druckfeder 10 in ihrer obersten Stellung gehalten. Mit 11 ist eine Schaltachse bezeichnet, auf der eine Druckfederl2 und ein Sperrzylinder 13 vorgesehen sind.
  • Am unteren Ende der Schaltachse ist ein Kontakt 14 angeordnet, der im Stromkreis eines Magneten 15 liegt, dessen Anker 16 mit einer Sperrnasel7 versehen ist. Die gestrichelte Linie a unter dem Sperrzylinder 13 und die Sperrnase begrenzen den Vorhubb.
  • Beim Schließen des Deckels spreizt der mit dem Gehäuse2 verbundene Druckknopf 3 mit seinen Schrägen die Schenkel der Feder 7 auseinander, so daß diese in der Endlage des Deckels unter den konischen Abschrägungen des Druckknopfes einrasten können. Damit ist der Deckel verklinkt und läßt sich nur durch Betätigen der Entriegelungstaste 8 entgegen der Druckfeder 10 wieder öffnen. Beim Niederdrücken der Taste 8 spreizt diese mit ihrer konischen Anschrägung9 die Federschenkel entsprechend der in der F i g. 4 gestrichelt angedeuteten Lage so weit auseinander, daß die Federschenkel beim Öffnen des Deckels an dem Druckknopf vorbeigehen. Damit ist die Verklinkung ausgelöst.
  • Die Verriegelung, die den Zeitpunkt und die Dauer der Verklinkung durch Ferneinstellung beeinflussen kann, arbeitet folgendermaßen: Sobald sich die Entriegelungstaste 8 beim Betätigen um den Betrag »S« abwärts bewegt hat. trifft sie auf die Schaltachse 11 und nimmt sie entgegen der Kraft der Federl2 mit. Wenn der Sperrzylinder 13 die gestrichelte Linie a erreicht, erfolgt durch das untere Ende der Schaltachse 11 die Betätigung des Kontaktes 14, der den Stromkreis für den Magneten 15 schließt. Beim Anzug des Ankers 16 wird die Sperrnase 17 aus dem Bereich des Sperrzylinders 13 herausgeschwenkt, so daß die Aufspreizung der Feder 7 durch den Konus 9 erfolgen kann.
  • Die Sperrnase 17 verläßt in diesem Fall den Bereich des Sperrzylinders 13 bevor eine Berührung erfolgt. Nur dadurch ist es möglich, mit einem sehr kleinen Magneten auszukommen. Dieser Anordnung liegt der Gedanke zugrunde, daß ein Vorhub b zwischen der Betätigung des Magnetkontaktes 14 und der Sperrstellung vorhanden ist, der so groß gewählt werden muß, daß auch bei schnellem Drücken der Taste 8 die Spermase 17 ausgeschwenkt ist, bevor sie der Sperrzylinder 13 berührt.
  • Im Falle der Sendersperrung, z. B. durch einen nicht dargestellten elektrischen Verriegelungsschalter im Stromkreis des Magneten 15 spricht dieser bei Betätigen des Kontaktes 14 nicht an. Dadurch trifft beim Niederdrücken der Entriegelungstaste 8 der Sperrzylinder 13 auf die Sperrnase 17, die seinen Weg begrenzt. In dieser Lage liegt die konische Anschrägung 9 der Entriegelungstaste noch oberhalb der Omegafeder7, die weiterhin mit dem Druckknopf 3 in Eingriff bleibt und damit den Sender sperrt.
  • Diese elektrische Verriegelung verhindert, daß der Stromkreis des Magneten 15 durch Betätigung des Kontaktes 14 geschlossen werden kann. Bei diesem Betriebszustand bleibt dann die Sperrnase 17 in der Bewegungsbahn der Entriegelungstaste und verhindert, daß mit der Taste der zur Entklinkung erforderliche Verstellhub ausgeführt wird.
  • Die im Deckel eines Rohrpostsenders sitzende Verklinkung und die im Gehäuse angeordnete Verriegelung sind vollkommen voneinander getrennt, was gleichzeitig einer Trennung des mechanischen vom elektrischen Teil entspricht. Diese Anordnung ermöglicht daher eine leichte Montage. Da außerdem keine nachträgliche Einstellung notwendig ist, kann die Verklinkung vollkommen gekapselt und damit gegen unbefugten Zugriff gesichert eingebaut werden. Ein weiterer Vorteil ist darin begründet, daß der elektrische Teil am Gehäuse sitzt und deshalb die Verdrahtung fest verlegt werden kann. Kontakte im Deckel des Rohrpostsenders würden die Beschaltung wesentlich erschweren.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Verriegelung zweier druckknopfartig verklinkter Bauteile mit einem Elektromagneten, dessen Anker im stromlosen Zustand in die Bewegungsbahn der Verriegelungseinrichtung eingreift d a d u r eh g e k e n n -z ei eh n e t, daß eine Entriegelungstaste (8), in deren Bewegungshahn der Anker im stromlosen Zustand des Magneten (15) eingreift, und ein Schalter (14) vorgesehen sind, der beim Betätigen der Entriegelungstaste (8) den Elektromagneten (15) einschaltet.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stellung (a) eines auf der Entriegelungstaste (8) aufgebrachten Sperrzylinders (13) im Augenblick der Betätigung des Magnetkontaktes (14) und der Sperrstellung des Ankers ein entsprechend großer Vorhub (b) vorhanden ist so daß auch bei schnellem Drükken der Taste der Anker rechtzeitig aus dem Sperrbereich schwenkt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 246 904; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 807 817; USA.-Patentschrift Nr. 1 350 314.
DES67717A 1960-03-24 1960-03-24 Anordnung zur Verriegelung zweier druckknopfartig verklinkter Bauteile mit einem Elektromagneten Pending DE1166037B (de)

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Publications (1)

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DE1166037B true DE1166037B (de) 1964-03-19

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DES67717A Pending DE1166037B (de) 1960-03-24 1960-03-24 Anordnung zur Verriegelung zweier druckknopfartig verklinkter Bauteile mit einem Elektromagneten

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DE (1) DE1166037B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3624761A (en) * 1969-07-14 1971-11-30 Sara Silverman Safety lock for trailer doors
US5090222A (en) * 1990-08-01 1992-02-25 Supra Products, Inc. Electronic lock box and retention mechanism for use therein

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE246904C (de) *
US1350314A (en) * 1918-04-09 1920-08-24 Katzmarek Michael Snap-fastener
DE1807817U (de) * 1959-12-16 1960-03-10 Ford Werke Ag Schliessvorrichtung fuer hauben, insbesondere von kraftfahrzeug-karosserien.

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