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DE1261222B - Elektrisches Schaltschloss - Google Patents

Elektrisches Schaltschloss

Info

Publication number
DE1261222B
DE1261222B DE1964T0026081 DET0026081A DE1261222B DE 1261222 B DE1261222 B DE 1261222B DE 1964T0026081 DE1964T0026081 DE 1964T0026081 DE T0026081 A DET0026081 A DE T0026081A DE 1261222 B DE1261222 B DE 1261222B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
electromagnet
locking
built
lock according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1964T0026081
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Marx
Hermann Guettelbauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DE1964T0026081 priority Critical patent/DE1261222B/de
Publication of DE1261222B publication Critical patent/DE1261222B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/22Means for operating or controlling lock or fastening device accessories, i.e. other than the fastening members, e.g. switches, indicators

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Elektrisches Schaltschloß Zur Scharfschaltung elektrischer Sicherheitsanlagen sind Schaltschlösser bekannt, welche bei dem Schließvorgang neben der Bewegung des Schloßriegels auch die Betätigung elektrischer Kontakte bewirken. Hierdurch wird die Auslösung eines elektrischen Fernmelders vorbereitet, so daß bei dem Ansprechen von Sicherheitskontakten die Abgabe einer Meldung an eine entfernte Empfangsstelle veranlaßt wird.
  • Die bekannten Schaltschlösser dieser Art sind in der Weise aufgebaut, daß bei Betätigung eines Spezialschlüssels eine Einbausicherung in dem Schloß gedreht wird, welche die Verschiebung des Schloßriegels bewirkt. Durch den Schloßriegel und die Einbausicherung werden Schaltkulissen bewegt, die auf Kontaktfedersätze einwirken.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schaltschloß, bei dem die elektrischen Kontakte unabhängig von dem Schloßriegel gesteuert werden. Darüber hinaus besitzt das Schaltschloß eine geringe Einbautiefe, so daß es auch bei Glastüren mit schmalem Rahmen verwendbar ist. Es ist weiterhin unabhängig von der Einbaulage, und es können staubgeschützte Kontakte verwendet werden.
  • Erfindungsgemäß wird dies bei einem elektrischen Schaltschloß für Sicherheitsschleifen, bei dem durch Betätigen eines Schlüssels Kontakte gesteuert werden, dadurch erreicht, daß die durch den Schlüssel betätigbare Einbausicherung mit Steuerscheiben verbunden ist, die unabhängig von der jeweiligen Stellung des Riegels auf elektrische Schaltelemente einwirken. Hierdurch wird erreicht, daß bei eventueller Einwirkung auf den Schloßriegel keine Änderung der Kontaktgabe eintritt.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung eines derartigen Schaltschlosses ergibt sich dadurch, -daß an der Einbausicherung Kurvenscheiben befestigt sind, die über Schalthebel auf vorzugsweise als Mikroschalter ausgebildete Schaltelemente einwirken. Vorteilhaft sind zwei doppelarmige Schalthebel scherenförmig übereinander angeordnet, wobei jeweils das eine Ende der Hebel durch eine Kurvenscheibe geführt wird, das andere Ende der Hebel auf die Schaltelemente einwirkt. Wenigstens eine der Kurvenscheiben ist um einen kleinen Winkel durch den zugehörigen Schalthebel durch Reibung verdrehbar angebracht, wodurch eine Verzögerungswirkung in der Kontaktgabe erreichbar ist.
  • Die Erfindung sieht weiterhin vor, daß eine auf der Einbausicherung befestigte Steuerscheibe einen in den Bereich einer durch einen Elektromagneten betätigbaren Sperrvorrichtung hineinragenden Sperrnocken trägt, durch den ein Zuschließen des Schlosses bei nicht erregtem Elektromagneten verhindert wird. Vorteilhaft ist die Sperrvorrichtung als ein Teil des Ankers des Elektromagneten ausgebildet. Der Anker trägt einen weiteren Sperransatz, welcher im Zusammenwirken mit dem Sperrnocken der Steuerscheibe ein Aufschließen des Schlosses bei erregtem Elektromagneten verhindert.
  • Lageunabhängig ist das Schaltschloß insbesondere dadurch, daß an der den Sperrnocken tragenden Steuerscheibe ein weiterer Schaltnocken angeordnet ist, der mechanisch ein Anlegen des Ankers an den Kern des Elektromagneten bewirkt. Weiterhin ist zur Begrenzung der Drehbewegung der Einbausicherung mit den Steuerscheiben im Schloßkasten ein Sperrteil längsverschiebbar angeordnet, so daß die Einbausicherung um volle 360° drehbar ist und dieser große Winkelweg für Steuer- und Prüfzwecke ausnutzbar ist. Ein raumsparender Aufbau des Schaltschlosses wird dadurch erreicht, daß in einem langen, schmalen Schloßkasten hintereinander der Elektromagnet, die Einbausicherung, der Riegel, die Mikroschalter und Anschlußleisten für die Verdrahtung angeordnet sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 das Schaltschloß mit abgenommenem Deckel in der Seitenansicht, F i g. 2 einen Schnitt A-B durch das Schaltschloß. Das elektrische Schaltschloß besteht, wie in den Abbildungen dargestellt ist, aus einem Schaltschloßkasten 1, in welchem ein Riegel 2 angeordnet ist, welcher durch eine mit einem Spezialschlüssel betätigbare Einbausicherung 3 bei einer Schlüsseldrehung verschoben wird. Auf der Einbausicherung 3 sind übereinander Steuerscheiben 4, 5 und 6 befestigt. Die Steuerscheibe 4 besitzt einen Sperrnocken 7 und einen weiteren Steuernocken 8, die mit dem Anker 9 des daneben im Schaltschloßkasten angebrachten Elektromagneten 10 zusammenwirken. Der Anker steht unter dem Einfluß einer Zugfeder 11 und besitzt zwei Ansätze 12 und 13, die je nach Betätigungslage des Elektromagneten im Zusammenwirken mit dem Sperrnocken 7 die Drehung der Einbausicherung nach einem kurzen Winkelweg sperren oder vollends freigeben.
  • An der Unterseite der Steuerscheibe 4 ist ein Vierkantbolzen 14 angebracht, der zur Verschiebung des Riegels 2 dient und der zur Begrenzung der Drehbewegung der Einbausicherung mit einem Sperransatz 15 zusammenarbeitet. Um eine Drehbewegung von vollen 360° zu erreichen, ist der Sperransatz 15 an einer Schiene 16 angebracht, die mittels Bolzen 17 in dem Schaltschloßkasten um einen kleinen Betrag längsverschiebbar angeordnet ist.
  • Die an ihrem Rande kurvenförmig ausgebildete Steuerscheibe 5 wirkt mit einem zweiarmigen Hebel 18 zusammen, der mit Hilfe eines Bolzens 19 verschwenkbar gelagert ist. Während das eine Ende 20 dieses Hebels die Steuerscheibe abtastet, betätigt bei einer Verschwenkung das andere, abgewinkelte Ende 21 einen Mikroschalter 22.
  • Die ebenfalls an ihrem Rande kurvenförmig ausgebildete Steuerscheibe 6 wird von dem Ende 24 eines Hebels 25 abgetastet, der mit Hilfe eines Bolzens 26 schwenkbar gelagert ist und mit seinem abgewinkelten Ende 27 auf einen Mikroschalter 28 einwirkt.
  • Während die Steuerscheiben 4 und 5 fest mit der Einbausicherung verbunden sind, ist die Steuerscheibe 6 zwischen der Steuerscheibe 5 und einer Deckplatte 29 verdrehbar angeordnet. Der Drehwinkel wird jedoch durch einen Schlitz 30 in der Steuerscheibe 6, in den ein Stift 31 der Steuerscheibe 5 eingreift, begrenzt. Durch diese Ausbildung wird entsprechend einer schaltungstechnischen Forderung erreicht, daß durch Mitnahme der Steuerscheibe 6 durch den Hebel 25 infolge Reibung in der einen Drehrichtung eine Schließzeitdehnung des Mikroschalters 27 erfolgt.
  • Beide Hebel 18 und 25 sind scherenartig übereinander angeordnet und werden durch eine gemeinsame Feder 32 zur Anlage an die Steuerscheiben gebracht.
  • In dem Schaltschloßkasten ist weiterhin eine Anschlußleiste 23 für die elektrische Verdrahtung angebracht. Der Schaltschloßkasten ist an dem Schloßtulp 33 befestigt und wird durch einen nicht dargestellten Deckel verschlossen.
  • Das beschriebene Schaltschloß arbeitet folgendermaßen: Nach Einführen des Spezialschlüssels in die Einbausicherung wird diese entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht. Hierbei gelangt nach etwa einer Viertelumdrehung der Vierkant 14 der Einbausicherung 3 in einen Ausschnitt 35 des Schloßriegels 2 und bewegt diesen in Richtung Schließstellung. Durch den Vierkant wird gleichzeitig die an dem Schloßriegel mittels Bolzen 36 verschiebbar gelagerte Zuhaltung 37 entgegen der Kraft einer Torsionsfeder 38 in Richtung auf die Mikroschalter verschoben und dabei zur Freigabe der weiteren Bewegung des Schloßriegels der Sperransatz 39- der Zuhaltung aus dem Bereich eines ortsfesten, nicht dargestellten Anschlages gehoben.
  • Bei einer weiteren Drehung der Einbausicherung gelangt der Sperrnocken 7 in den Bereich des Sperransatzes 12 des Ankers 9. Ist die durchzuschaltende Sicherheitsanlage in einwandfreiem Funktionszustand; so ist der Elektromagnet 10 erregt und der Anker, wie dargestellt, in angezogenem Zustand. Der Sperrnocken 7 kann an dem Sperransatz 12 ohne Hemmung vorbeigleiten. Im anderen Falle wird der Sperrnocken durch den Sperransatz des Ankers gehemmt, und erst nach Beseitigung einer eventuellen Störung in der Sicherheitsanlage kann das Schloß über diese Stellung hinaus betätigt werden. Im weiteren Verlauf der Drehbewegung der Einbausicherung 3 gelangt der Schloßriegel2 in seine Schließlage, und über die Steuerscheiben 4 und 5 werden die Hebel 18 und 25 verschwenkt und die zugehörigen Mikroschalten 22 und 28 betätigt. In der Schließlage des Schloßriegels befindet sich der Vierkantbolzen 14 außerhalb des Einschnittes 35 des Schloßriegels, so daß eine eventuelle Bewegung des Schloßriegels, die überdies durch die Zuhaltung 37 verhindert wird, ohne Einfluß auf die Betätigung der Mikroschalter bleibt.
  • Beim Aufschließen des Schaltschlosses gelangt der Sperrnocken 7 in den Bereich des Sperransatzes 13 des Ankers 9 des Elektromagneten. Nur wenn der Elektromagnet 10 aberregt ist, kann die Einbausicherung zur Öffnung des Schloßriegels über diese Stellung hinaus durch den Schlüssel gedreht werden. Die Aberregung des Elektromagneten wird vorzugsweise über ein zusätzliches Zahlenkombinationsschloß über die Sicherheitsanlage gesteuert.
  • Der Normaleinbau des Schaltschlosses erfolgt in der Lage, daß der Elektromagnet 10 sieh unterhalb der Einbausicherung 3 befindet. Das Schaltschloß kann aber auch auf den Kopf stehend eingebaut werden. Um hierbei keine stärkere Erregung des Elektromagneten für den Anzug des Ankers 9 entgegen der Schwerkraft zu benötigen, ist der Schaltnocken 8 an der Steuerscheibe 4 vorgesehen, der beim Drehen der Einbausicherung über den Sperransatz 12 den Anker 9 mechanisch an den Elektromagneten anlegt.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrisches Schaltschloß für Sicherheitsschleifen, bei dem durch Betätigen eines Schlüssels Kontakte gesteuert werden, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die durch den Schlüssel betätigbare Einbausicherung (3) mit Steuerscheiben (4, 5, 6) verbunden ist, die unabhängig von der jeweiligen Stellung des Riegels (2) auf elektrische Schaltelemente (22, 28,10) einwirken.
  2. 2. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1-, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einbausicherung (3) Kurvenscheiben (5, 6) befestigt sind, die über Schalthebel (18, 25) auf vorzugsweise als Mikroschalter (22, 28) ausgebildete Schaltelemente einwirken.
  3. 3. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei doppelarmige Schalthebel (18, 25) scherenförmig übereinander angeordnet sind und jeweils das eine Ende (20, 24) der Hebel durch eine Kurven- Scheibe (5) bzw. (6) geführt wird, das andere Ende (21, 27) der Hebel auf die Schaltelemente (22, 28) einwirkt.
  4. 4. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Kurvenscheiben (6) um einen kleinen Winkel durch den zugehörigen Schalthebel (25) durch Reibung verdrehbar angebracht ist.
  5. 5. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Einbausicherung (3) befestigte Steuerscheibe (4) einen in den Bereich einer durch einen Elektromagneten (10) betätigbaren Sperrvorrichtung (12) hineinragenden Sperrnocken (7) trägt, durch ein Zuschließen des Schlosses bei nicht erregtem Elektromagneten (10) verhindert wird.
  6. 6. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (12) als ein Teil des Ankers (9) des Elektromagneten (10) ausgebildet ist.
  7. 7. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1, 5 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (9) einen weiteren Sperransatz (13) trägt, welcher im Zusammenwirken mit dem Sperrnocken (7) der Steuerscheibe (4) ein Aufschließen des Schlosses bei erregtem Elektromagneten (10) verhindert. B.
  8. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Sperrnocken (7) tragenden Steuerscheibe (4) ein weiterer Schaltnocken (8) angeordnet ist, der mechanisch ein Anlegen des Ankers (9) an den Kern des Elektromagneten (10) bewirkt.
  9. 9. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Drehbewegung der Einbausicherung (3) mit den Steuerscheiben (4, 5, 6) im Schloßkasten (1) ein Sperrteil (15,16) längsverschiebbar angeordnet ist.
  10. 10. Elektrisches Schaltschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem langen, schmalen Schloßkasten (1) hintereinander der Elektromagnet (10), die Einbausicherung (3), der Riegel (2), die Mikroschalter (22,28) und Anschlußleisten (23) für die Verdrahtung angeordnet sind.
DE1964T0026081 1964-04-25 1964-04-25 Elektrisches Schaltschloss Withdrawn DE1261222B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0364878A3 (de) * 1988-10-21 1991-01-02 Schulte-Schlagbaum Aktiengesellschaft Schliessvorrichtung
EP0942128A2 (de) 1998-03-12 1999-09-15 Robert Bosch Gmbh Einrichtung für eine Einbruchmeldeanlage
EP1022414A1 (de) * 1999-01-20 2000-07-26 Kaba Schliesssysteme AG Riegelüberwachung
DE19708720B4 (de) * 1997-03-04 2008-05-15 Robert Bosch Gmbh Schloß für eine Türblatt-Zargen-Kombination

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