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DE1165893B - Foerderbandwaage mit einer mechanischen, aus Kugel- und Differentialgetriebe bestehenden Integriervorrichtung - Google Patents

Foerderbandwaage mit einer mechanischen, aus Kugel- und Differentialgetriebe bestehenden Integriervorrichtung

Info

Publication number
DE1165893B
DE1165893B DET16068A DET0016068A DE1165893B DE 1165893 B DE1165893 B DE 1165893B DE T16068 A DET16068 A DE T16068A DE T0016068 A DET0016068 A DE T0016068A DE 1165893 B DE1165893 B DE 1165893B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
speed
conveyor belt
shaft
ball
value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET16068A
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Burton Williams Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toledo Scale Corp
Original Assignee
Toledo Scale Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toledo Scale Corp filed Critical Toledo Scale Corp
Priority to DET16068A priority Critical patent/DE1165893B/de
Publication of DE1165893B publication Critical patent/DE1165893B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • G01G11/14Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers using totalising or integrating devices
    • G01G11/20Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers using totalising or integrating devices being mechanical means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Förderbandwaage mit einer mechanischen, aus Kugel- und Differentialgetriebe bestehenden Integriervorrichtung Die Erfindung betrifft eine Förderbandwaage mit einer mechanischen, aus Kugel- und Differentialgetriebe bestehenden Integriervorrichtung, in welcher eine entsprechend der Last verdrehte Welle und eine entsprechend der Bandgeschwindigkeit angetriebene Welle angeordnet sind.
  • Bei den bekannten integrierenden Förderbandwaagen sind zur Erfassung der Förderleistung vorbestimmte Meßwertgeber, welche je nach den technischen Gegebenheiten ausgebildet sind, angeordnet.
  • Zunächst muß eine Vorrichtung zum Auslösen eines Zeichens entsprechend der bewegten Last, weiterhin eine Vorrichtung zum Auslösen eines Vergleichszeichens und eine Vergleichsvorrichtung für diese beiden Werte, welche bei einem Unterschied der beiden genannten Zeichen einen Steuerimpuis abgibt, vorhanden sein, und es sind ferner eine Integriervorrichtung, welcher außer einem der Bandgeschwindigkeit entsprechenden Wert auch die genannten Zeichen zugeführt werden, sowie eine mit der Integriervorrichtung zusammenwirkende Anzeigevorrichtung anzuordnen. Bei diesen bekannten integrierenden Förderbandwaagen ist die Integrationsvorrichtung bereits mit zwei Wellen ausgebildet, von denen die eine mit der Förderbandgeschwindigkeit angetrieben und die andere entsprechend der Last verdreht wird.
  • Weiterhin werden bei den bekannten integrierenden Förderbandwaagen Kugelgetriebe und Differentialmechanismen angeordnet. Es ist weiterhin auch schon eine Ausführungsform einer integrierenden Förderbandwaage bekanntgeworgen, bei der einem der Last proportionalen Meßwert ein konstanter Wert überlagert wird, so daß immer ein positiver Wert der Integriervorrichtung zugeführt wird.
  • Demgegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, die lastverdrehte Welle so einzustellen, daß sie die Summe aus der Last WR und einer Konstante K in die Integriervorrichtung einführt, und den Wert dieser Konstante so groß zu wählen, daß bei einem Wert WR kleiner als Null, die Summe WR + K immer größer als Null ist. Wird diese mathematische Bedingung beachtet, so wird das Kugelgehäuse immer von der Scheibe ab stehen. Eine weitere Folge davon ist es, daß ein Eindruck oder eine Vertiefung durch eine der Kugeln in der Mitte der ebenen Oberfläche der Scheibe vermieden wird.
  • Demgemäß ist eine Förderbandwaage mit einer mechanischen, aus Kugel- und Differentialgetriebe bestehenden Integriervorrichtung, in welcher eine entsprechend der Last verdrehte Welle und eine entsprechend der Bandgeschwindigkeit angetriebene Welle angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß erfindungsgemäß die entsprechend der Last verdrehte Welle in an sich bekannter Weise einen um einen konstanten Betrag erhöhte Drehzahl einführt, die mit der Band geschwindigkeit angetriebene Welle einen Wert und eine dritte Welle eine der Dauer des Förderbandumlaufes proportionalen Wert einführt, derart, daß die Summe des in das Kugelgehäuse der Integriervorrichtung eingeführten Wertes auch bei einem Lastwert kleiner als Null durch die Konstante größer als Null ist und das Kugelgehäuse demnach immer von der Mitte der Scheibe absteht. Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird bei einer Förderbandwaage die die Bandgeschwindigkeit einführende Welle durch eine Geschwindigkeitsaufnahmevorrichtung mit einer Rolle angetrieben und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeitsaufnahmevorrichtung aus einem um eine starre Achse schwenkbaren Rahmen mit an dessen Rückseite in Schlitzen verstellbar angeordneten Gegengewichten besteht, derart, daß durch Verstellen des Gegengewichtes die Rolle einen voreinstellbaren Druck auf das Förderband ausübt.
  • Der Patentschutz richtet sich hierbei nur auf die Kombination aller im Hauptanspruch gekennzeichneten Merkmale, wobei den Gegenständen des Unteranspruchs ein selbständiger Schutz ebenfalls nicht zukommt.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert. In den Zeichnungen stellt dar Fig. I eine Übersicht der Förderbandwaage mit einer Integriervorrichtung und einer Anzeigevorrichtung für das Gesamtgewicht des transportierten Gutes während eines vorbestimmten Zeitraumes, F i g. II einen Aufriß der Vorrichtung zur Geschwindigkeitsmessung des Förderbandes mit der Anzeigevorrichtung der integrierenden Förderbandwaage, F i g. III einen vergrößerten Schnitt nach der Linie 111-111 in F i g. II.
  • Nach F i g. I besteht die integrierende Förderbandwaage allgemein aus einer Gutauflage 1 mit einer Rolle 2, die unter einem endlosen Förderband 3, das zur Bewegung des Gutes auf der Auflage dient, angeordnet ist. Die Gutauflage 1 und der Teil des Bandes, der darüberläuft, bilden die Wiegeplattform.
  • Das Förderband 3 läuft über die Rolle 2 in Pfeilrichtung des oberen Pfeiles und kommt in Richtung des unteren Pfeiles wieder zurück, wobei es auf seinem Rücklauf über eine zweite Rolle 4 geführt wird. Die Rollen 2 und 4 sind drehbar an den Enden eines gleicharmigen Hebelsystems 5, das über einen Drehpunkt an einem feststehenden Rahmen 7 angebracht ist, gelagert.
  • Das Gewicht des Gutes, das über die Rolle läuft, bewegt das drehbare Hebelsystem 5 entgegengesetzt dem Uhrzeiger um den Drehpunkt 6. Gleichzeitig bewegt das Gewicht des auf dem Band 3 über die Rolle 4 laufenden Gutes - soweit überhaupt vorhanden - das drehbare Hebelsystem 5 in Uhrzeigerrichtung um den Drehpunkt 6, um automatisch das Gewicht jenes Materials, das auf dem Förderband haftenbleibt, vom Gesamtgewicht des Gutes, das über die Auflage 1 gleitet, abzuziehen.
  • Die dem Uhrzeiger entgegengesetzte Drehung des Hebelsystems 5 löst eine Spannung in einer Lastmeßzelle 8 aus, wobei das Hebelsystem 5 und die Lastmeßzelle 8 durch ein Flacheisen mit einer Nase 9 des Hebelsystems zusammenwirken.
  • Die sofortige Einstellung des gleicharmigen Hebelsystems 5 wird durch das Gewicht des Gutes auf dem Teil des Bandes 3, der durch die Rolle 2 gehalten wird, abzüglich des Gewichts des Materials auf dem Teil des Bandes, der durch die Rolle 4 gehalten wird, bestimmt, vorausgesetzt, daß das Band ein unveränderliches Gewicht je Längeneinheit hat. In der Praxis haben die Bänder jedoch leichtere und schwerere Stücke. Beim kontinuierlichen Wiegen werden diese Differenzen automatisch ausgeglichen, oder es werden durch das gleicharmige Hebelsystem während des langen Laufes mittlere Wiegeverhältnisse geschaffen.
  • Der Wechsel des Widerstandes der Lastmeßzelle 8 bei veränderter Belastung wird nun dazu benutzt, um einen Servomotor 10 anzutreiben, der mechanisch mit einer Antriebswelle 11 einer bekannten Integrationsvorrichtung 12 des Kugel-Scheiben-Typs verbunden ist. Die Integrationseinrichtung besteht hierbei aus einer rotierend angebrachten Scheibe 13 und einem Kugelgehäuse 14 mit einem Paar Kugeln 15, wobei das Kugelgehäuse an einem Ende der Antriebswelle 11 befestigt ist. Eine der Kugeln 15 steht in rollender Berührung mit der glatten Oberfläche der Scheibe 13, und die andere Kugel 15 steht in rollender Berührung mit dem Umfang des Zylinders 16. Außerdem stehen die beiden Kugeln auch in dauernder Bewegungsberührung miteinander.
  • Die Scheibe 13 ist an einer weiteren Antriebswelle 17 der Integrationsvorrichtung 12 befestigt. Sie wird mit einer Geschwindigkeit. die der Geschwindigkeit des Gutes über die Gutauflage 1 entspricht, gedreht und durch eine Geschwind igkeitsaufnahmevorrichtung 18, die durch das Band 3 angetrieben wird, betätigt, wobei dieser Abnehmer durch Drehung über Wechselräder 20 einen Synchrongenerator 19 antreibt. Dieser Synchrongenerator 19 wirkt mit einem Synchronempfänger 21 zusammen, der mechanisch mit der Antriebswelle 17 die die Scheibe 13 dreht, verbunden ist. Der Zylinder 16, der an der tBbertragungswelle 22 fest angebracht ist, wird durch die Reibung zwischen den Kugeln 15 und der Scheibe 13 mitgenommen, wobei seine Geschwindigkeit von der Drehgeschwindigkeit der Scheibe 13 und von der Entfernung (Radius), in der das Kugelgehäuse 14 von der Mitte der Scheibe steht, abhängig ist. Daher wird die Übertragungswelle 22 der Integrierungseinrichtung 12 mit einer Geschwindigkeit gedreht, die direkt proportional dem Produkt aus Fördergeschwindigkeit und Gutgewicht ist.
  • Die Geschwindigkeitsaufnahmevorrichtung 18 ist mit einer Antriebswelle 23 eines bekannten Differentialgetriebes 24 verbunden. in welches eine zweite Antriebswelle 25, die wiederum mit der Ubertragungswelle 22 der Integrationsvorrichtung 12 zusammenwirkt, einmündet. Der resultierende Wert wird durch eine Ausgangswelle 26 übertragen, wobei die Antriebswellen 23 und 25 in entgegengesetzter Richtung gedreht werden. Dabei werden die Scheibe 13 der Integrationseinrichtung 12 und die Antriebswelle 23 des Differentialgetriebes 24 mit der Fördergeschwindigkeit gedreht. Die Antriebswelle 25 des Differentialgetriebes 24 dagegen wird mit einer Geschwindigkeit gedreht, die direkt proportional dem Produkt aus Fördergeschwindigkeit und Gutgewicht ist. Eine gewöhnliche Summiervorrichtung 27 ist über geeignete Wechselräder in einem Getriebegehäuse 28 mit der Übertragungswelle 26 des Differentialgetriebes 24 verbunden, um die gesamte geförderte Gutmenge während eines vorbestimmten Zeitraums anzuzeigen.
  • Der der Last proportionale elektrische Meßwert wird durch ein Kabel 101 an einen geeignet befestigten Waagekopf 102 (F i g. II) weitergegeben.
  • Gemäß F 1 g. II ist die die Geschwindigkeit aufnehmende Vorrichtung 18 drehbar unter dem Förderband 3 befestigt, das über eine Rolle 103 dieser Vorrichtung in Pfeilrichtung läuft. Der Meßwert der Vorrichtung 18 kann entweder direkt durch Wechselräder oder über eine biegsame Welle oder ähnliche Vorrichtungen die Integrationsvorrichtung 12 antreiben oder aber, wie in F i g. II dargestellt, bei einer entfernt angeordneten Aufstellung durch ein elektrisches Geschwindigkeitsübertragungskabel 104 auf den Waagekopf übertragen werden. Die Geschwindigkeitsaufnahmevorrichtung 18 ist an einem Winkeleisen 105 angebracht, das an den Stützen 46 des Förderbandes angeschweißt ist. Die Vorrichtung 18 kann durch ein Lager gesichert werden, das an einem an den Stützen 48 des Förderbandes angeschweißten Winkeleisen 107 befestigt ist.
  • Im einzelnen besteht die Geschwindigkeitsaufnahmevorrichtung 18 aus einem starren Rahmen 108, der schwenkbar um eine Achse 109 angeordnet ist.
  • Der Rahmen wird zwischen Buchsen 110 des Trägers 111 gehalten, welcher wiederum an dem Winkeleisen 105 befestig ist. Der rückwärtige Teil des Rahmens 108 weist einige Schlitze 112 auf, in denen ein Gegengewicht 113 zum Schwenken der im Rahmen 108 befestigten Rolle 103 um die Achse 109 verstellbar ist, um einen wählbaren Druck gegen das Band auszuüben. Die Rolle liegt vorzugsweise gut zentriert am Band. Die Rolle 103, die vom Förderband 3 angetrieben wird, treibt den Synchrongenerator 19 über eine Anzahl von Wechselrädern 20 mit einer Geschwindigkeit, die der Geschwindigkeit des Bandes 3 entspricht. Die Zahnräder 20 sind drehbar am Rahmen 108 angebracht und durch Entfernen eines Dekkels 114 leicht zugänglich. Der Synchrongenerator 19 ist fest im Rahmen angebracht. Die Wechselräder 20 sind so ausgebildet, daß eine Eingangsdrehzahl in der Integrationsvorrichtung 12 von 80 bis 240 Umdrehungen in der Minute eingeführt wird. Vorzugsweise beträgt die Drehzahl für die Integration 100 bis 200 Umdrehungen pro Minute. Eine gewöhnliche Schwankung in der Förderbandgeschwindigkeit beeinträchtigt die Genauigkeit der Waage nicht.
  • Der Waagenkopf 102 (F i g. II) enthält neben einigen elektrischen Auswertvorrichtung auch den Servomotor 10, die Integrationsvorrichtung 12, den Synchronempfänger 21, das Differenitalgetriebe 24, die Summiervorrichtang 27 und das Getriebegehäuse 28. Der Integrator und das Differentialgetriebe unterliegen einer gewissen Abnutzung, weshalb diese Teile leicht auswechselbar sein müssen.
  • Nach F i g. II ist der Waagenkopf 102 besonders einfach durch Abheben des Deckels 116 von der Vorderseite des Waagenkopfes aus zugänglich.
  • Der Synchronempfänger 21, der fest mit dem Boden des Gehäuses 116 verbunden ist, ist durch das Kabel 104 (Fig.II) an den Synchrongenerator 19 angeschlossen. Ersterer treibt eine Ausgangswelle 117, die sich mit einer Geschwindigkeit dreht, die proportional der Geschwindigkeit des Förderbandes 3 ist. Die Ausgangswelle 117 des Synchronempfängers 21 ist direkt an die Eingangswelle 17 der Integrationsvorrichtung 12 gekuppelt und mit der Eingangswelle 23 des Differentialgetriebes 24 über ein Rädergetriebe 118, das durch eine Riemenspannwelle zur Drehrichtungsumkehr angetrieben wird, verbunden.
  • Die Schnecke 129 wird durch den Servomotor 10 in Übereinstimmung mit dem augenblicklichen Gewicht der Güter auf dem Förderband angetrieben.
  • Ein Leitstift 132 an der Eingangswelle 11 der Integrationsvorrichtung 12, die mit dem Schneckentrieb 129 zusammenhängt, bewirkt, daß die Welle 11 axial verschiebbar ist, um das Kugelgehäuse 14 (F i g. 1) relativ zur Scheibe 13 zu verschieben. Die Ausgangswelle 22 der Integrationsvorrichtung 12 wird daher mit einer Geschwindigkeit gedreht, die direkt proportional dem Produkt aus Gutgewicht und Fördergeschwindigkeit ist. Die Anzeige der Summiervorrichtung 27 wird durch eine Betrachtungslupe 135 vorn an dem Waagenkopf 102 abgelesen. Die Wechselräder im Getriebekasten 28 sind für eine Gesamtgeschwindigkeit von 600 bis 6000 Rechnungen pro Stunde ausgelegt.
  • Ein wesentliches Merkmal der beschriebenen Förderbandwaage ist in der Ausbildung der Kugel- und Scheibenintegrationsvorrichtung 12 in Kombination mit dem Differentialgetriebe 24 zu sehen, welche so angeordnet sind, daß die Integrationsvorrichtung nur am Außenradius der Scheibe 13 angreift, damit eine stärkere Einwirkung auf das Zentrum der Scheibe vermieden wird. So tritt keine größere Abnutzung in der Mitte der Scheibe auf, die andernfalls die Genauigkeit der Integrationseinrichtung beeinträchtigen würde. Der Integrator kann direkt an einer Summiervorrichtung angeschlossen werden, jedoch ist solche Anordnung unbefriedigend, weil sie eine rückwirkende Übertragung der Kugeln auf die Mitte der Scheibe verursacht und eine Vertiefung in der Mitte der ebenen Oberfläche der Scheibe bewirkt, die die Genauigkeit des Integrators beeinträchtigt.
  • Bei der erläuterten Anordnung des Integrators und Differentials wird ein Wert, der aus einer Konstanten und dem Gewicht (K + WR) besteht, in den Integrator 12 durch die Eingangswelle 11 und ein zweiter Wert, der der Förderbandgeschwindigkeit (T) proportional ist, in den Integrator durch die Eingangswelle 17 eingeführt. Ein weiterer Wert, der einer Konstante multipliziert mit der Förderbandgeschwindigkeit (K1T) entspricht, wird in das Differentialgetriebe 24 über die Eingangswelle 23 eingeführt. Der Ausgang des Integrators 12 auf die Welle 22 und demgemäß der Eingang in das Differentialgetriebe auf seiner Welle 25 wird somit durch den Wert (K+ WR)T dargestellt. Der Ausgang des Differentialgetriebes an seiner Welle 26 entspricht demnach, wenn K=K1 ist, der Gleichung KT+WRT-K,T=WRT, wobei der Wert WRT durch die Summiervorrichtung angegeben wird. K wird dabei so groß gewählt, daß, wenn WR kleiner als Null ist, K + WR immer größer als Null ist und demzufolge das Kugelgehäuse 14 von der Mitte der Scheibe 13 wegsteht, um zu verhindern, daß ein Eindruck durch eine der Kugeln 15 in der Mitte der ebenen Oberfläche der Scheibe gebildet wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Förderbandwaage mit einer mechanischen, aus Kugel- und Differentialgetriebe bestehenden Integriervorrichtung, in welcher eine entsprechend der Last verdrehte Welle und eine entsprechend der Bandgeschwindigkeit angetriebene Welle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechend der Last (WR) verdrehte Welle in an sich bekannter Weise einen um einen konstanten Betrag (K) erhöhte Drehzahl einführt, die mit der Bandgeschwindigkeit angetriebene Welle einen Wert (T) und eine dritte Welle eine der Dauer des Förderbandumlaufes proportionalen Wert (KlTl) einführt, derart, daß die Summe (WR +K) des in das Kugelgehäuse (14) der Integriervorrichtung (12) eingeführten Wertes auch bei einem Lastwert (WR) kleiner als Null durch die Konstante (K) größer als Null ist und das Kugelgehäuse (14) demnach immer von der Mitte der Scheibe (15) absteht.
  2. 2. Förderbandwaage nach Anspruch 1, bei welcher die die Bandgeschwindigkeit einführende Welle durch eine Geschwindigkeitsaufnahmevorrichtung mit einer Rolle angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeitsaufnahmevorrichtung (18) aus einem um eine starre Achse (109) schwenkbaren Rahmen mit an dessen Rückseite in Schlitzen (112) verstellbar angeordneten Gegengewichten (113) besteht, derart, daß durch Verstellen des Gegengewichtes (113) die Rolle (103) einen voreinstellbaren Druck auf das Förderband (3) ausübt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 608 111, 965 078, 1030051; britische Patentschrift Nr. 444 905; USA.-Patentschriften Nr. 1 072 500, 2367775.
DET16068A 1958-12-30 1958-12-30 Foerderbandwaage mit einer mechanischen, aus Kugel- und Differentialgetriebe bestehenden Integriervorrichtung Pending DE1165893B (de)

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Citations (6)

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DE1030051B (de) 1955-10-28 1958-05-14 Schenck Gmbh Carl Bandwaage zum fortlaufenden Foerdern und Verwaegen in der Zeiteinheit gleichbleibender Gewichtsmengen

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