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DE671808C - Foerdereinrichtung mit ununterbrochenem Abwiegen und Registrieren des gefoerderten Gutes - Google Patents

Foerdereinrichtung mit ununterbrochenem Abwiegen und Registrieren des gefoerderten Gutes

Info

Publication number
DE671808C
DE671808C DEK146476D DEK0146476D DE671808C DE 671808 C DE671808 C DE 671808C DE K146476 D DEK146476 D DE K146476D DE K0146476 D DEK0146476 D DE K0146476D DE 671808 C DE671808 C DE 671808C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
goods
changes
weighing
registration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK146476D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Kader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETER KADER
Original Assignee
PETER KADER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETER KADER filed Critical PETER KADER
Priority to DEK146476D priority Critical patent/DE671808C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE671808C publication Critical patent/DE671808C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Fördereinrichtung mit ununterbrochenem Abwiegen und Registrieren des geförderten Gutes Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fördereinrichtung mit ununterbrochenem Abwiegen und Registrieren des geförderten Gutes.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art wird das Wägegut möglichst gleichmäßig auf eine Fördereinrichtung, _ etwa auf ein Förderband, aufgeschüttet, wobei das Förderband mit einer Teillänge oder mit seiner gesamten Länge auf eine Waage einwirkt, die mit einer Registriervorrichtung in Verbindung steht. Letztere gibt dann das geförderte Gesamtgewicht des Wägegutes an.
  • Diese Fördereinrichtungen haben den Nachteil, daß während des Betriebes eintretende Änderungen Inn spezifischen Gewicht des Wiegegutes keine Berücksichtigung finden, da bei ihnen das vom Wiegegut während der Abwiegung eingenommene Raummaß unberücksichtigt bleibt. Es kann daher mit diesen Förder- und Wiegeeinrichtungen ein wirkliches Überwachen des geförderten Wiegegutes, wobei auch während des Betriebes auftretende Änderungen im spezifischen Gewicht desselben erkennbar werden, nicht erreicht werden.
  • Es gibt zwar schon Einrichtungen, die es gestatten, neben dein tatsächlichen Gewicht eines Wiegegutes im gleichen Wiegevorgang sein spezifisches Gewicht zu ermitteln. Diese Einrichtungen. arbeiten mit einer Ausschüttwaage, deren Lastschale durch ein vorgeschaltetes Meßgefäß dauernd gleiche Raummengen des Wiegegutes je Wägung zugeführt werden. Als. Lastausgleichvorrichtung dient eine selbstanzeigende Waage, deren Zeiger zwei Skalen bestreicht, die das Kilogrammgewicht bzw. das spezifische Gewicht angeben. Diese Einrichtungen sind recht umfangreich und nehmen daher viel Raum in Anspruch und sind sehr teuer in der Anlage, außerdem arbeiten sie absatzweise und bedingen daher einen großen Zeitverlust.
  • Demgegenüber bezweckt die Erfindung, eine Einrichtung zu schaffen, die bei einfachster und ein Mindestmaß von Raum beanspruchender Ausbildung und bei ununterbrochenem Wiegegutfluß eine Überwachung der Fördermenge und gleichzeitig der Änderungen des spezifischen Gewichtes des Förde,.' gutes gestattet.
  • Das Wesen der Erfindung besteht d daß bei Verwendung einer je Zeiteinhdit, gleichbleibende Raummengen durch eine rohrförmige Förderbahn fördernden Einrichtung (Schnecke o. dgl.) ein in- der waagerechten Ebene ausgebogenes und an seinen beiden Unterbrechungsenden elastisch mit dein rohrförmigen Förderstrang verbundenes Teilstück desselben an einem Lastausgleichshebel ge= lagert ist, der bei Änderungen im spezifischen Gewicht des durchlaufenden Gutes Ausschlagbewegungen macht. Diese bei Änderungen des spezifischen Gewichtes auftretenden Ausschlagbewegungen des das bewegliche Teilstück des rohrförmigen Förderstranges tragenden Lastausgleichhebels wirken dabei durch einen an letzterem sitzenden, zweckmäßig einstellbaren Neigungsflächenkörper unmittelbar auf ein zum Antrieb der Registriereinrichtung von Förderbandwaagen bekanntes Reibradgetriebe verstellend ein.
  • D.ie Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform; es zeigt Fig. i eine Draufsicht einer Förderanlage gemäß der Erfindung, F ig. z einen Schnitt nach Line .1-B der Fig. i (rechte Seite), Fig. 3 eine Teilzeichnung des einen Trag-Z, des beweglichen Zwischenstückes, der auf die Kupplung des Zählwerkes wirkt, in Seitenansicht, Fig. 4 das Ende einer Kupplungswelle mit Reibrädchen, Fig. @ eine Vorderansicht auf die einstellbaren Kupplungsglieder des Zählwerkes bei einem Schnitt C-1> nach Fig. 3.
  • Die Fig. i zeigt eine Förderanlage, welche mittels einer Förderschnecke io das zu fördernde Gut fortlaufend durch die Förderbahn drückt, wobei das Gesamtgewicht des durchlaufenden Wägegutes durch ein Zählwerk 7 festgestellt wird.
  • Das Neue dieser Förderanlage besteht darin, daß an einer Unterbrechungsstelle der Förderbahn ein bewegliches Zwischenstück i eingesetzt und mit den. Anschlußstellen der Förderbahn durch elastische Zwischenstücke verbunden ist, in der Weise, daß es fast ohne Widerstand (Reibung) ausschwingen kann, wobei die waagerechte Lage durch ein Gegengewicht 2 bestimmt wird, das an einem Hebel 3, welcher mit dem beweglichen Zwischenstück i in fester Verbindung ist, verschieb- und feststellbar angeordnet ist. Der Hebel 3 ist dabei mittels einer Schneide. auf der Tragpfanne eines Lagerbockes 5 gelagert.
  • Ein zweiter Hebel 6 an dem Zwischen-@, stück i, welcher in gleicher Weise wie der `xiebel3 gelagert ist, verändert durch seine heihwingungen, die durch den jeweiligen In-_ alt des Zwischenstückes i bedingt werden, die Übersetzung im Antrieb des Zählwerkes;. Die Mittellage des von den Traghebeln 3, 6 getragenen Zwischenstückes i wird dann verlassen, wenn das spezifische Gewicht des Fördergutes wechselt. Dabei wird das tatsächliche Gewicht des geförderten Wägegutes auch selbst bei dauerndem Wechsel des spezifischen Gewichtes genau festgestellt, «=eil die Übersetzung im Antrieb des Zählwerkes 7 bei gleichbleibendem Fördervolumen entsprechend beeinflußt wird.
  • Die Förderbahn kann irgendeine geschlossene O_uerschnittsforrn haben. Auf der Zeichnung ist als Förderbahn ein Rohr dargestellt, wobei die Enden der ortsfesten Teile der Förderbahn mit denjenigen des beweglichen- Zwischenstückes i durch elastische Verbindungsstücke ä verbunden sind. Diese Verbindungsstücke ä müssen gegen Verdrehung fast widerstandslos sein, damit das Zwischenstück i auch bei geringen .Veränderungen im spezifischen Gewicht des Fördergutes auszuschwingen vermag.
  • Wie aus Fig. i ersichtlich ist, ist die Welle 9 der Förderschnecke io mit der Welle i i für den Zählerantrieb mittels eines Riemens 12 gekuppelt. Am Ende der Welle i i befindet sich ein Reibrädchen 13, welches auf einer Welle axial verschiebbar ist, wobei es auf einem Keil geführt wird und durch diesen gegen Verdrehung auf der Welle selbst gesichert ist. Auf die Nabe 14 des Reibrädchens 13 wirkt eine Spiralfeder 15, welche veranlaßt, daß die Nabe stets gegen eine geneigte Fläche des Hebels 6 wirken kann. Diese Fläche wird von einem Keilstück 7' gebildet, welches gelenkartig an dem Hebel 6 angeordnet ist. Diese Anordnung ist so getroffen, daß der Neigungswinkel der Neigungsfläche des Keilstückes 7' verstellt werden kann, und zwar durch eine Stellschraube 16, welche an der Rückseite des Hebels 6 angebracht ist. Die Verstellung des Neigungswinkels ist je nach der Art des Wägegutes erforderlich, um die entsprechende Geschwindigkeit im Antriebe des Zählwerkes bei dem üblichen spezifischen Gm vicht des Wägegutes einregeln. zu können.
  • Bleibt das spezifische Gewicht des Fördergutes gleich, so schwingt das Zwischenstück i nicht aus; infolgedessen drückt die Nabe 14. des Reibrädchens 13 mit ihrer abgerundeten Fläche stets auf den gleichen Punkt der Neigungsfläche des Keilstückes 7', so daß der Antrieb des Zählwerkes 7 die gleiche Geschwindigkeit beibehält, da das Reibrädchen 13 dann an einem gleichbleibenden Halbmesser auf die Reibscheibe 17 der Zählertriebwelle wirkt.
  • Bei der Anlage wird also in der Zeiteinheit stets das gleiche Fördervolumen durch . die Förderbahn gedrückt. Ändert sich nun während der Förderung das spezifische Gewicht des Förder- oder Wägegutes und gelangt dasselbe in das bewegliche Zwischenstück i, so hebt sich oder senkt sich letzteres, wodurch auch der Hebel 6 ausgeschwungen. wird. Diese Schwingung macht das am Hebel 6 sitzende Keilstück 7' mit. Steigt dasselbe, so rückt das Reibrädchen 13 näher an die -Achse der Reibscheibe 17 des Zählwerkes 7, wodurch das Übersetzungsverhältnis der Reibkupplung größer wird, was zur Folge hat, daß das Zählwerk schneller zählt. Umgekehrt ist die Wirkung, wenn der Nachschub des Fördergutes ein geringeres spezifisches Gewicht besitzt, dann schwingt das Zwischenstück i nach oben, und das Keilstück 7' geht nach unten. Entsprechend den Stellungen des Keilstückes 7' erfolgen die Kilogrammaufzeichnungen des Zählers 7. Änderungen im spezifischen Gewicht des Wiegegutes erkennt man an den Ausschlägen des beweglichen Rohrteiles i.
  • Bei dieser Förderanlage läuft das Fördergut auf derselben Ebene, wie es ankommt, auch ab; die Einrichtung arbeitet geräuschlos. Die Transportmittel sind immer gleichmäßig beansprucht, weil stets gleichmäßige Förderung erfolgt, da keine Aufstauung des Fördergutes wie beispielsweise bei der gewöhnlichen automatischen Waage auftreten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Fördereinrichtung mit ununterbrochenem Abwiegen und Registrieren des geförderten Gutes, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer je Zeiteinheit gleichbleibende Raummengen durch eine rohrförmige Förderbahn fördernden Einrichtung (Schnecke o. dgl.) ein in der waagerechten Ebene ausgebogenes und an seinen beiden Unterbrechungsenden elastisch mit dem rohrförmigen Förderstrang verbundenes Teilstück (i) desselben an einem Lastausgleichshebel gelagert ist, der bei Änderungen im spezifischen Gewicht des durchlaufenden Gutes Ausschlagbewegungen macht. z. Fördereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Änderungen des spezifischen Gewichtes auftretenden Ausschlagbewegungen des das bewegliche Teilstück (i) des rohrförmigen Förderstranges tragenden Lastausgleichhebels durch einen an letzterem sitzenden, zweckmäßig einstellbaren Neigungsflächenkörper (7') unmittelbar auf ein zum Antrieb der Registriereinrichtung von Förderbandwaagen bekanntes Reibradgetriebe (13, 17) verstellend einwirken.
DEK146476D 1937-05-09 1937-05-09 Foerdereinrichtung mit ununterbrochenem Abwiegen und Registrieren des gefoerderten Gutes Expired DE671808C (de)

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DE671808C true DE671808C (de) 1939-02-15

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ID=7251198

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DEK146476D Expired DE671808C (de) 1937-05-09 1937-05-09 Foerdereinrichtung mit ununterbrochenem Abwiegen und Registrieren des gefoerderten Gutes

Country Status (1)

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DE (1) DE671808C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012027364A3 (en) * 2010-08-24 2012-05-10 Feedlogic Corporation System for metering feed in feed lines

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2012027364A3 (en) * 2010-08-24 2012-05-10 Feedlogic Corporation System for metering feed in feed lines
US9700015B2 (en) 2010-08-24 2017-07-11 Feedlogic Corporation System for metering feed in feed lines

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