-
Zwischensockel zur Anordnung. eines lichtempfindlichen Schalters für
ein elektrisches Gerät, weiches bei verschiedenen Tageslichtstärken automatisch
ein- und ausgeschaltet werden soll Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand
einen Zwischensockel zur Anordnung eines lichtempfindlichen Schalters für ein elektrisches
Gerät, welches bei verschiedenen Tageslichtstärken automatisch ein- und ausgeschaltet
werden soll.
-
Es ist bekannt, elektrische Schalter im Zusammenhang mit einem Laternenpfahl,
einer Laterne oder mit anderen elektrischen Geräten zu verwenden und diese automatisch
einzuschalten, wenn das Tagzslic.ht abnimmt, und diese bei einfallender Dämmerung
auszuschalten. Diese Schalter sind in speziellen Gehäusen angeordnet und elektrisch
mit einem Laternenpfahl, einem Leuchtenhalter oder mit einem anderen elektrischen
Gerät verbunden. Um diese Verbindung herzustellen, ist es notwendig, im Pfahl cder
im Gehäuse Löcher zu bohren, um die Drähte hindurchführen zu können, und Schrauben
oder Bolzen zu verankern, was sich als unvorteilhaft erweist.
-
Die Anordnung eines lichtenipfindlichen Schalters außen auf einem
Pfahl ist mit verschiedenen Nachteilen verbunden, weil dieser Schalter der Witterung
ausgesetzt ist und somit häufige Wartung erfordert, damit er im betriebsfähigen
Zustand aufrechterhalten bleibt. Ferner sind zusätzliche Klammern, Ringe und Annaturteile
für das Anbringen des Schalters notwendig.
-
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, diese Mängel zu beseitigen.
Der erfindungsgemäße Zwischensockel ist gekennzeichnet durch ein zylindrisches hohles
Gehäuse, welches im Oberteil eine Verlängerung aufweist, die einen Sockel zur Aufnahme,
eines stromverbrauchenden Gerätes bildet, sowie einen Stecker, der von dem Gehäuse
getragen wird, axial mit der genannten Verlängerung ausgerichtet und in einem Stromversorgungssockel
des genannten Gerätes angebracht ist, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Stecker
und das Gehäuse gegenseitig drehbar angeordnet sind, daß das Gehäuse eine seitliche
öffnung aufweist und daß eine Photozelle im Gehäuse angeordnet ist, welche durch
die genannte öffnung belichtet wird.
-
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele nach den in den Ansprüchen
gekennzeichneten Anordnungen dargestellt. Im einzelnen zeigt F i g. 1 einen
senkrechten Schnitt durch eine Laterne und eine Vorderansicht des Zwischensockels,
welcher in der Laterne angeordnet ist, F i g. 2 eine Perspektive des Zwischensockels,
F i g. 3 eine Oberansicht des Zwischensockels, F i g. 4 eine Unteransicht
des Zwischensockels, F i. g. 5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 der
Fig. 3,
F i g. 6 einen Querschnitt längs der Linie 6-6 der F
i g. 5,
F i g. 7 einen Querschnitt längs der Linie
7-7 der F i g. 5, wobei einzelne Teile in Unteransicht gezeigt sind,
F i g. 8 einen Stab in Perspektive, welcher zur Ab-
führung der Wärme
von der Photozelle dient, F i g. 9 die Oberansicht einer Flanschplatte, F
i g. 10 einen Schnitt längs der Linie 10-10 der Fig. 9,
F i
g. 11 eine Seitenansicht der Flanschplatte der Fig. 10,
Fig. 12 ein
elektrisches Schema des Gerätes.
-
In den F i g. 1 bis 7 ist ein Zwischensockel 20 gezeigt.
Dieser Zwischensockel weist ein zylindrisches Gehäuse 22 auf, welches einen flachen
Kopf 24 be-
sitzt, der mit einem Rohrhals 26 versehen ist. In diesem
Rohrhals ist eine Gewindemuffe 23 vorgesehen, welche, als Sockel für eine
Glühlampe 28 dient. Mit Abstand vom Sockel ist ein Mittelkontakt
30 angeordnet (s. F i g. 3 und 5). Mehrere Lüftungslöcher 21
sind im Kopf 24 vorgesehen.
-
Das Gehäuse 22 weist einen offenen Boden auf, in welchem abnehmbar
eine Bodenflanschplatte 25
mittels Schrauben 27 befestijzt ist. Länjzs
der Achse
der Flanschplatte 25 ist ein drehbarer Stecker
29 angeordnet, welcher sich nach unten erstreckt. Dieser Stecker weist eine
leitende Gewindemuffe 32 und ein in der Mitte angeordnetes Kontaktelement
34 auf, welches mit Abstand von der Muffe 32 angebracht ist. In der Platte
25 sind Lüftungslöcher 33 vorgesehen.
-
In der F i g. 1 ist der Stecker 29 in einem Sockel
35 der Laterne 40 mit einer durchsichtigen Lampenkugel 46 eingeschraubt.
Die Speisung der Laterne erfolgt über den Sockel 35 mittels der Drähte 42.
-
Die Gewindebasis der Lampe 28 ist im Sockel des Rohrhalses
26, und der Stecker 29 ist im Sockel 35
eingeschraubt. Ein Stab
49 erstreckt sich vom Kopf 24 durch einen Schlitz 47 nach oben. Dieser Stab dient
als Wärmeleiter und führt die Raumwärme von der Photozelle ab. Er weist Schlitze
auf, welche an seiner Spitze Finger bilden. Diese Finger verbessern die Wirkungsweise
des Stabes 49.
-
Die F i g. 5 und 7 zeigen den Innenteil des
Ge-
häuses. Ein Schalter 70, der am unteren Teil des Kopfes 24 angeordnet
und mittels Niete 72 befestigt ist, weist einen Druckknopf 74 auf. Dieser
Druckknopf erstreckt sich nach unten und tritt mit einer Schraube 75 in Kontakt,
welche am Ende eines Bimetallelementes 76 des thermischen Relais 64 befestigt
ist. Das andere Ende des Bimetallelementes 76
ist auf einem Abstandsblock
77 befestigt, welcher von einem Ende eines die Temperatur kompensierenden
Bimetallelementes 78 getragen wird. Das andere Ende des Bimetallelementes
ist mittels Niete 79
(F i g. 7) auf einer Erhöhung 81 im Innenteil
des Gehäuses befestigt. Ein Heizwiderstand 82 ist auf dem Bimetallelement
76 angeordnet. Die Photozelle 90 ist ein zylindrisches Glied,
welches in einer zylindrischen Metallöse 92 eingebaut ist. Diese öse weist
einen Außenringflansch 94 auf, welcher neben dem Rand eines Loches 95, das
in dem unteren Ende 96 des Stabes 49 vorgesehen ist, liegt (s. F i
g. 8). Entgegengesetzte halbzylinderförinige Vertiefungen 97 a,
98 a,
99a und 97b, 98b sind beziehungsweise in den angrenzenden
Teilen des Gehäuses 22 und in der Flanschplatte vorgesehen. Die Vertiefungen
90 a, 97 b
bestimmen einen zylindrischen Sitz für den Körper
der öse 92. Die Vertiefungen 98 a, 98 b bilden
einen zylindrischen Sitz für den Flansch 94 der öse 92. Die Vertiefungen
99 a, 99 b bestimmen eine kreisförmige öffnung, durch
welche die Photozelle 90 belichtet wird (s auch F i g. 9 bis
11). Im Loch 97 ist ein optisches Filter in Form einer Scheibe
38 angeordnet, welche rote Strahlen sperrt und blaugrüne Strahlen durchläßt.
Das Filter 38 schützt den Zwischensockel vor den Wännestrahlen, welche von
der Lampe stammen und von der Lampenkugel 40 reflektiert werden. Dieses Filter dämpft
sehr stark die Lichtstrahlen, welche durch die Lampenkugel reflektiert wurden, so
daß die reflektierten Lichtstrahlen, welche wesentlich rot und gelb sind, fast eine
Wirkung auf die Photozelle ausüben. Das Tageslicht, welches hauptsächlich blaugrün
ist, wird vom Filter 38 durchgelassen und erreicht die Photozelle90. Somit
scheidet das Filter38 die lokalen Licht- und Wärmequellen zugunsten der Tageslichtstrahlen
aus.
-
Die F i g. 9 bis 11 zeigen die Struktur der Flanschplatte25;
letztere weist einen ringförmigen Teill00 auf, an dessen Umfang bogenförmige Öffnungen33
mit Abstand angeordnet sind, die als untere Luftkanäle dienen. Diese Öffnungen ermöglichen
das Eindringen der Luft in das Innere des Gehäuses. Die Löcher104 in der Platte25
dienen zur Befestigung der Flanschplatte auf dem Gehäuse 22 mittels Schrauben24.
Diese Schrauben werden in den Gewindelöchern 31, welche in den Erhöhungen
37 vorgesehen sind, eingeschraubt (s. F i g. 7). Die Platte
25 weist bogenförmige Kanten 25' auf, welche mit den dazugehörigen
Erhöhungen 106 an der unteren Seite des Gehäuses übereinstimmen (s. F i
g. 4 und 5).
-
Die Flanschplatte 25 ist mit einer ringförmigen Schulter
108 versehen, welche eine Mittelöffnung 110 aufweist. Der Stecker
29 erstreckt sich durch die öffnung 110. Dieser Stecker weist einen
ringförTnigen Flansch 112 auf, der mit einer Rille 114 versehen ist (s. F i
g. 5 und 6). Diese Rille umfaßt einen Bogen von 340', welcher durch
ein radiales Anschlagelement unterbrochen ist. Dieses Anschlagelement begrenzt die
Drehung des Steckers in der Schulter 108.
Ein vorspringender Ansatz
116 ist auf der Schulter 108 vorgesehen (s. F i g. 9 bis
11). Dieser Ansatz tritt in Kontakt init dem Anschlagelement 115 und
bewirkt, daß das Gehäuse und der Flansch nicht mehr als um 340' auf dem Stecker
gedreht werden können. Eine Vertiefung 120 ist in der Flanschplatte zwischen den
Vertiefungen 98 b und 99 b vorgesehen, in welcher das Ende
des Stabes 49 angeordnet ist.
-
Passende elektrische Drähte verbinden den Schalter 70, den
Heizwiderstand 82, die Photozelle 90 und die elektrischen Kontakte
(s. F i g. 12). Die Lampe 28 ist schematisch mit ihren Basiskontakten
122, 124 dargestellt, welche in Kontakt mit den Sockelkontakten treten, die durch
das Gewinde 23 und den Mittelkontakt 30 gebildet sind. Der Draht
125 verbindet den Sockelkontakt 30 mit den Kontakten 128
des
Schalters 70. Die Schraube 75 des Bimetallelementes 76 tritt
in Kontakt mit dem Druckknopf 74, um den Schalter zu öffnen, wenn der Heizwiderstand
82 eingeschaltet ist. Eine Anschlußklemme der Photozelle, 90 ist mit
einer Anschlußklemme des Heizwiderstandes verbunden. Der Draht 134 verbindet die
andere Klemme der Photozelle 90 mit dem Draht 136. Letzterer ist zwischen
dem Sockel 132
und dem Steckerkontakt 32 angeschlossen. Der andere
Steckerkontakt 34 ist über den Draht 138 mit dem anderen Schalterkontakt
126 und der anderen Heizwiderstandsklemme verbunden. Die Klemmen 140, 142
des Laternensockels 34, welcher in Kontakt ritit den Steckerkontakten
32, 34 tritt, sind mit der Speisequelle PS verbunden.
-
Der Zwischensockel 20 wird wie folgt angeordnet: Zuerst wird dieser
Zwischensockel längs der vertikalen Achse angebracht und sein Stecker in den Sokkel
35 der Laterne eingeschraubt. Die Basis der Lampe 28 wird sodann in
den Zwischensockel 20 eingeschraubt. Das Gehäuse 22 wird gedreht, während der Stecker
29 im Rubezustand bleibt, bis die Photozelle sich in der besten geographischen
Lage befindet, vorzugsweise gegen Norden gerichtet, Das Tageslicht, vorzugsweise
das Licht vom Norden, das während des Tages zu der Photozelle 90 durch das
Filter 38 gelangt, setzt den Innenwiderstand der Photozelle herab, so daß
der Heizwiderstand 82 eingeschaltet und das Bimetallelement 76 erhitzt
wird, um den Schalter 70 zu öffnen. Nach Einbruch der Dämmerung sinkt die
Stärke des Raumlichtes, und der Widerstand der Photozelle steigt, so daß der Heizwiderstand
82 abgeschaltet wird. Das Bimetallelement kühlt sich ab, und der Druckknopf
74 wird
losgelassen, worauf der Schalter in seine geschlossene Stellung
zurückkehrt. Die Speisequelle der Lampe 28 wird eingeschaltet, welche bis
zur Morgendämmerung angezundet bleibt. In diesem Moment setzt das stärkere Raumlicht
den Widerstand der Photozelle 90
herab, und der Heizwiderstand 82 wird
eingeschaltet. Das Bimetallelement 72 erhitzt und verbiegt sich, wodurch
es den Schalter 70 öffnet und die Lampe 28
ausgeschaltet wird. Diese
Anordnung ist betriebssicher, weil der Schalter 70 geschlossen und die Lampe
angezündet bleibt, wenn aus irgendeinem Grunde das thermische Relais 64 oder die
Photozelle 90 außer Betrieb sind.
-
An Stelle eines thermischen kann ein elekt-romagnetisches Relais verwendet
werden. Dieses kann kleine Abmessungen aufweisen und in den Hohlraum 29'
des Steckers 29 eingeführt werden. Der Schalter 70 kann in diesem
Fall am Boden des Gehäuses 22 angebracht werden, um die Drähte 136, 138 kürzer
gestalten zu können. Diese Anordnung ermöglicht es, die Abmessungen des Gehäuses
22 zu verkleinern.
-
Das in den Öffnungen 99 a, 99 b angeordnete
Filter 38 schützt wirksam die Photozelle 90 gegen unerwünschtes Licht
und gegen Wärmestrahlen. Dies ist sehr wichtig, weil die Photozelle ein empfindliches
Kristallelement 91 aufweist, das durch Wärme schädlich beeinflußt wird. Die
Metallöse 92 und der Stab 49 wirken als Wärmele-iter und schützen die Photozelle
90 gegen Erwärmung. Die Finger 67 des Stabes 49 sind in der Luftströmung,
welche die Lampenkugel durchquert, angeordnet, so daß diese Luftströmung den Stab
49 kühlt. Eine andere Luftströmung dient zur Lüftung des Zwischensockels 20. Die
Luft tritt durch die bogenförmigen Löcher 33 in die Flanschplatte ein und
verläßt die letztere durch mehrere im Abstand angeordnete Löcher 21, welche im Deckel
des Gehäuses neben dem Stab 49 angeordnet sind (s F i g. 2, 3 und
7). Diese innere Luftströmung kühlt die Öse 92 ab, wodurch die Wärmeableiter
49, 92 außen und innen von zwei Luftströmungen gekühlt werden.
-
Die drehbare Anordnung des Gehäuses des Zwischensockels in bezug auf
den Lampenpfahl ist sehr vorteilhaft, weil es immer möglich ist, den Zwischensockel
in die beste geographische Lage, für die Photozelle zu bringen. Der Zwischensockel
kann ohne unnötige Vexdralitung leicht eingeschraubt und somit unauffällig im Innern
der Laterne angeordnet werden. Dieser Zwischensockel ist ferner durch eine Glas-
oder Kunststoffkugel gegen Witterung, Wind und Staub geschützt, auch wenn die Photozelle
dem Raumlicht ausgesetzt ist. Außerdem halten ihn die beiden Luftströmungen in kühlem
Zustand, so daß er ununterbrochen und störungsfrei in Betrieb bleiben kann. Sämtliche
Teile, mit Ausnahme der elektrisch leitenden, können aus Kunststoff oder aus einem
anderen entsprechenden Isolierstoff hergestellt werden. Die serienmäßige Herstellung
ermöglicht eine sehr billige Fabrikation. Die verschiedenen Elemente können ferner
leicht zusammengebaut und auseinandergenommen werden.
-
Die Photzelle kann irgendeiner Art sein, aber vorzugsweise wird eine
Photozelle verwendet, deren innerer Widerstand von der Stärke des eintreffenden
Lichtes abhängig ist. Diese Photozellen sind sehr lichtempfindlich, werden aber
durch die Raumwärme ungünstig beeinflußt. Sie weisen empfindliche Kristallelemente
auf, die zuweilen ihre Empfindlichkeit verlieren, wenn sie von außen erhitzt werden.
-
Obwohl das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel im Zusammenhang mit
einer Lampe und einem Lampenpfahl beschrieben wurde, ist es möglich, den erfindungsgemäßen
Zwischensockel mit einer Laterne, einem Leuchtenhalter oder in irgendeinem elektrischen
Gerät zu verwenden, welches bei verschiedenen Raumlichtstärken ein- und ausgeschaltet
werden soll.