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DE1164879B - Vorrichtung zum Justieren und Festhalten von Schuhbodenteilen auf Leisten - Google Patents

Vorrichtung zum Justieren und Festhalten von Schuhbodenteilen auf Leisten

Info

Publication number
DE1164879B
DE1164879B DESCH29243A DESC029243A DE1164879B DE 1164879 B DE1164879 B DE 1164879B DE SCH29243 A DESCH29243 A DE SCH29243A DE SC029243 A DESC029243 A DE SC029243A DE 1164879 B DE1164879 B DE 1164879B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe bottom
adjustment holes
shoe
last
bottom parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH29243A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1887249U (de
Inventor
Robert Schmenger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH29243A priority Critical patent/DE1164879B/de
Publication of DE1164879B publication Critical patent/DE1164879B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D3/00Lasts
    • A43D3/02Lasts for making or repairing shoes
    • A43D3/022Lasts for making or repairing shoes comprising means, e.g. hooks, for holding, fixing or centering shoe parts on the last

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A43d
Deutsche KL: 7Ic-IVOO
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Sch 29243 VII a/71 c
15. Februar 1961
5. März 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Justieren und Festhalten von mit Justierlöchern versehenen Schuhbodenteilen auf — übereinstimmende Justierlöcher aufweisenden — Leisten.
Beim Herstellen von Schuhen ist es erforderlich, den von der Brandsohle bzw. den von der Brandsohle und dem mit der Brandsohle verklebten Gelenkstück gebildeten vorgeformten Schuhbodenteil zwecks Verbindens mit dem Schuhschaft auf den Boden eines Leistens aufzuheften.
Die in der Schuhindustrie vorgegebenen Fertigungszeiten bringen jedoch mit sich, daß die für einwandfreie Paßform der Schuhe den Ausschlag gebende genaue Ausrichtung zwischen dem Schuhbodenteil und dem Leistenboden nicht mit der erforderlichen Sorgfalt gehandhabt wird. Durch das Aufheften der Schuhbodenteile auf den Leistenboden ist dem Leisten ferner nur eine kurze Lebensdauer gesetzt, da er an den in den gleichen Bereich fallenden Heftstellen bereits nach kurzer Zeit auszubröckeln beginnt und daher für die Heftnägel bzw. Heftklammern keinen Halt mehr bietet.
Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gemacht, eine Vorrichtung zu schaffen, durch welche nicht nur zielgerades Justieren und Haltern des Schuhbodenteiles auf dem Leistenboden, sondern darüber hinaus eine weit über das übliche Maß hinausgehende Lebensdauer des Leistens gewährleistet ist.
Es ist zwar bereits bekannt, bei einem Wendeschuh (turned shoe) mittels einer senkrecht zur Längsachse des Schuhes anzuordnenden Platte durch letztere hindurchgehende Stifte am Leisten zu befestigen. Auf diese hindurchgehenden Stifte würde dann ein einfacher Schuhbodenteil gesetzt und damit festgelegt. Eine tadellose Justierung kann sich hieraus jedoch niemals ergeben, da die einfachen Schuhbodenteile auch keine genau gearbeiteten Öffnungen haben. Auch sitzen die nur lose aufgesetzten Schuhbodenteile auf diesen Stiften nur ganz locker und fallen beim Umkehren des Leistens ohne weiteres wieder herunter.
Bekannt ist es auch, die Brandsohle, und zwar lediglich im Bereich der Spitze und im Zwischenraum zwischen dem Ballen und der Ferse, durch eine am Leisten angeschraubte Bügelfeder festzuhalten. Das Lösen der Federn nach Fertigstellung des Schuhes ist also mit einem zeitraubenden Schraubvorgang verbunden. Auch bei dieser Art des Justierens handelt es sich um das Justieren einfacher Teile, d. h., die Justieröffnungen sind in dem an sich weichen und nachgiebigen Schuhwerkstoff angeordnet. Diese Verfahren wurden auch nur für genähte Schuhe verwendet.
Vorrichtung zum Justieren und Festhalten
von Schuhbodenteilen auf Leisten
Anmelder:
Robert Schmenger,
ίο Pirmasens (Pfalz), Zweibrücker Str. 66
Als Erfinder benannt:
Robert Schmenger, Pirmasens (Pfalz)
Schließlich ist es — ebenfalls nur bei genähten
ao Schuhen — bekannt, zum Einspannen des Leistens mit den daraufgebrachten Schuhteilen in einer Bettzwickmaschine im Bereich des vorderen Teiles des Schuhes Löcher anzuordnen. Dagegen wird der für eine Justierung mit Hinsicht auf die spätere Absatz-Justierung wichtigste Teil, die Ferse, nach wie vor angenagelt. Genaues Justieren war nicht möglich, da keine zusammengesetzten Schuhbodenteile verwendet werden.
Zusammenfassend kann man feststellen, daß gemäß dem Stande der Technik nach den bisherigen Verfahren sorgfältiges und genaues Justieren von Schuhbodenteilen nicht möglich war.
Erfindungsgemäß sind demgegenüber durch die mindestens im Fersen- und Ballenbereich in Schuhlängsrichtung angeordneten Justierlöcher jedes von der Ferse bis zur Spitze zusammengesetzten und vorgeformten Schuhbodenteiles zum Herstellen geklebter Schuhe mit einem Kragenteil versehene Stifte hindurchsteckbar und in den Justierlöchern der Leisten festklemmbar.
Der Sinn der erfindungsgemäß durchgeführten Justierung liegt nicht zuletzt darin, daß durch diese Justierung auch ein viel einfacheres und fehlerfreies Anbringen der Absätze möglich ist.
Nach einer besonderen Ausführungsform können die Schuhbodenteile und Leisten auch im Spitzenbereich Justierlöcher aufweisen.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
F i g. 1 den zum Teil abgebrochen gezeichneten Leisten mit aufgeheftetem Schuhbodenteil im Längsschnitt,
: -■ ■.··. ■■: ■■'■■,■ ■-■ 409 537/83
F i g. 2 den Schuhbodenteil in Aufsicht,
F i g. 3 den im Bereich eines Justierloches geführten Schnitt durch einen Schuhbodenteil, bei dem die Justierlöcher vom Durchgang der die Brandsohle und das mehrschichtige Gelenkstück miteinander verbindenden Hohlnieten gebildet sind.
Ein von einer Brandsohle 1 und einem mehrschichtigen Gelenkstück 2 gebildeter Schuhbodenteil 3 wird auf einem Boden 4 eines Leistens 5 durch zwei breitköpfige Heftanker 6 justiert und gehalten, welche im Schuhbodenteil 3 vorgesehene Justierlöcher 7 durchsetzen und in eine im Leistenboden 4 eingelassene Heftankeraufnahme 8 eingesteckt sind. Als Heftanker 6 sind mit einer Handhabe 9 versehene Steckstifte 10 vorgesehen. Die im Leistenboden 4 eingelassenen Heftankeraufnahmen 8 sind von einer elastischen Kunststoffsteckbuchseil gebildet.
Wie F i g. 3 zeigt, können die im Schuhbodenteil 3 vorgesehenen Justierlöcher 7 auch von einem Durchgang 16 von in den mehrteiligen Schuhbodenteil 3 eingebrachten Hohlnieten 17 gebildet sein.
Eine Brandsohle muß auch im Bereich der Spitze geheftet sein; daher ist der Leistenboden auch bei der Spitze mit der Halterung ausgestattet (nicht dargestellt). In diesem Fall gibt es also drei Justierlöcher 7.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Justieren und Festhalten von mit Justierlöchern versehenen Schuhbodenteilen auf — übereinstimmende Justierlöcher aufweisenden — Leisten, dadurch gekennzeichnet, daß durch die — mindestens im Fersen- und Ballenbereich in Schuhlängsrichtung angeordneten — Justierlöcher (7; 16, 17) jedes ίο von der Ferse bis zur Spitze zusammengesetzten und vorgeformten Schuhbodenteiles (3) zum Herstellen geklebter Schuhe mit einem Kragenteil versehene Stifte (6, 9, 10) hindurchsteckbar und in den Justierlöchern (8, 11) der Leisten (5) festklemmbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schuhbodenteile (3) und Leisten (5) auch im Spitzenbereich Justierlöcher (7; 16, 17) aufweisen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 516 640;
britische Patentschrift Nr. 252 252;
USA.-Patentschriften Nr. 1674061, 1749 900,
1899 057.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 537/83 2.64 Q Bundesdruckerei Berlin
DESCH29243A 1961-02-15 1961-02-15 Vorrichtung zum Justieren und Festhalten von Schuhbodenteilen auf Leisten Pending DE1164879B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3021991A1 (de) * 1980-06-12 1981-12-24 Kurt Coelsch Verfahren zur herstellung von schuhwerk und nach diesem verfahren ausgebildetes schuhwerk

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