DE1828647U - Schuh, insbesondere damenschuh. - Google Patents
Schuh, insbesondere damenschuh.Info
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- DE1828647U DE1828647U DE1960J0008858 DEJ0008858U DE1828647U DE 1828647 U DE1828647 U DE 1828647U DE 1960J0008858 DE1960J0008858 DE 1960J0008858 DE J0008858 U DEJ0008858 U DE J0008858U DE 1828647 U DE1828647 U DE 1828647U
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/28—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels
- A43B13/34—Soles also attached to the inner side of the heels
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- "S c h u h wer k" Die Neuerung betrifft ein Schuhwerk, insbesondere Damenschuhe mit hohen Absätzen und entsprechend hoher Sprengung, hier wiederum insbesondere die Ausbildung der unteren Partien des Schuhwerkes, also des Schuhbodens und des Absatzes sowie die gegenseitige Zuordnung dieser Teile.
- Damenschuhe der eingangs geschilderten Art, die also etwa eine Sprengungshöhe von 25-90 mm aufweisen, wurden bisher üblicherweise mit einer Brandsohle aus Leder oder Lederfaserstoff ausgerüstet, die mit einem Hartpappe-Gelenk verstärkt war. Über diese verstärkte Brandsohle wurde der Schaft gezwickt und sodann die Sohle aufgebracht, der Absatz aufgeschraubt und die Sohlenkante gefräst.
- Das Ergebnis einer solchen Herstellungsart ist weitgehend von der manuellen Geschicklichkeit des Arbeiters abhängig. Vorgefräste Sohlen konnten hier praktisch überhaupt nicht oder wenn, dann nur unter beachtlichen Schwierigkeiten' und unter Einhaltung grösster Genauigkeiten aufgebracht werden.
- Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung des beschriebenen Schuhwerkes zu erleichtern und demgemäss den unteren Teilen dieses Schuhwerkes eine aufeinander abgestimmte Gestaltung zu geben, die es erlaubt, diese Teile vorgefertigt in einfacher Weise und ohne die Notwendigkeit von Nacharbeiten zusammenzufügen.
- Die Neuerung löst die gestellte Aufgabe durch eine Brandsohlen-Gelenk-Absatz-Kombination, die vorzugsweise aus Kunststoff, hier wiederum aus polykondensation ?-oder Polymerisationskunststoff besteht. Dabei stellt die Brandsohle mit dem Gelenk ein einziges Teil dar, auf das der Absatz unter Zwischenschaltung entsprechender Ausnehmungen und Zapfen, Nocken od. dgl. aufgesetzt werden kann.
- Die Brandsohle besteht dabei vorzugsweise nur in ihrem hinteren, dem Absatz zugeordneten und ihrem mittleren als Gelenk dienenden Teil aus Kunststoff, während das Vorderteil aus Leder oder Lederfaserstoff besteht und eingespritzt ist. Weiterhin können in dem Kunststoffteil der Brandsohle Versteifungen, insbesondere im Gelenkbereich angebracht sein.
- In Erweiterung des Neuerungsgedanken kann auch die Laufsohle vorgefertigt und mit Ausnehmungen bzw. Zapfen versehen sein, die mit entsprechenden Zapfen bzw. Ausnehmungen in der Brarikohle und im Absatz zusammenwirken.
- Weitere Merkmale der Neuerung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer beigefügten Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführungsform der erfindungsgemässen Brandsohlen-Gelenk-Absatz-Kombination. Fig. 1 zeigt die Brandsohle von oben, in
Fig. 3 ist die Laufsohle gezeigt.Fig. 2 ist die Gesamtkombination im Längs- cz schnitt nach der Linie 11-11 dargestellt, in u - Die Brandsohle besteht in ihrem hinteren Bereich 1 aus dem dem Absatz zugeordneten Teil der Brandsohle und dem Gelenkbereich ; derselbe umfasst ein vorzugsweise spritzgefrästes Kunststoff-Formstack. Dieses weist einen an sich beliebig geformten Zapfen 2 auf, mit dessen Hilfe die Verbindung mit dem Absatz 3 hergestellt wird. Zu diesem Zweck wird der Absatz 3 so auf die Brandsohle aufgebracht, dass der Zapfen 2 in die Ausnehmung 4 eingreift. Genauso können aber auch Zapfen und Ausnehmungen vertauscht angeordnet sein, also der Zapfen am Absatz 3 und die Ausnehmung an dem Teil 1 der Brandsohle. Dieser Teil der Brandsohle kann weiterhin insbesondere im Gelenkbereich zusätzlich z. B. durch eine Stahleinlage verstärkt sein.
- Indem vorderen Bereich der Brandsohle setzt sich dieselbe in einem Teil 5 unter Fussballen und Fusspitze fort, der aus flexiblem nachgiebigen Material, vorzugsweise Leder oder Lederfaserstoff besteht.
- Durch die dergestalt getroffene Ausbildung von Brandsohle und Absatz können dieselben von ungelernten Arbeitkräften in immer derselben Weise in genau passgerechte Zuordnung zueinander gebracht werden.
- Der Absatz 3 ist üblicherweise, wie in der Zeichnung nicht dargestellt, mit einem Überzug versehen, ebenso kann auch die Brandsohle einen Überzugsstreifen im Randbereich aufweisen.
- Gleichgültig wie die Ausbildung im einzelnen ist, können hier immer zwei vorgefertigte Teile ohne zusatzliche nachträgliche Justierung der Arbeiten u. dgl. in die richtige Zuordnung gebracht werden.
- In Weiterbildung der Neuerung kann als weiterer vorgefertigter Teil die Laufsohle 6 hinzutreten, die dann auch mit Nocken 7 od. dgl. ausgestattet ist, die in Ausnehmungen 8 der Brandsohle und z. B. eine Ausnehmung 9 an der Absatz-Vorderseite eingreifen. Bei lo ist noch der Lauffleck des Absatzes angedeutet.
- Mit Hilfe der neuerungsgemässen Brandsohlen-Gelenk-Absatz-Kombination, gegebenenfalls unter Heranziehung einer ebenfalls vorgefertigter Laufsohle, können diese Unterteile des Schuhwerkes genau justiert werden und die bisher unvermeidbaren Toleranzen beim Zusammenfügen dieser Teile vermieden werden. Damit ist u. a. die Voraussetzung zur Verarbeitung vorgefräster Sohlen beschaffen.
- Die einander zugeordneten Ausnehmungen und Zapfen bzw.
- Nocken können auch umgekehrt angeordnet sein. Bei der Verarbeitung von Ledersohlen wird es zweckmässig sein, die Nocken an der Brandsohle vorzusehen, während in die Ledersohle die entsprechenden Ausnehmungen angebracht weraen.
- Durch besondere Formgebung der Ausnehmungen und Zapfen bzw. Nocken ist es möglich, ein Verwechseln verschiedener Grössen oder Formen auszuschliessen.
- Die Fertigung der hier infrage stehenden Schuhe r : ird gegenüber den bisher bekannten Herstellungsmethoden durch die neuerungsgemässe Brandsohlen-Gelenk-Absatz-Kombination ausserordentlich vereinfacht und setzt vor allem auch keinerlei besondere Geschicklichkeiten bei den arbeitskräfte voraus.
Claims (1)
- Söhut zansprüche 1.) Schuhwerk, insbesondere Damenschuhe mit hohen
zeichnet, dass Absatz, Gelenk und Brandsohle eine vorzugweise aus Kunststoff erstellte, mittels Ausnehmungen und diesen in den anderen Teilen zugeordneten Zapfen bzw. Nocken zusammenfügbare Kombination ausgebildet sind.Absätzen und entsprechend hoher Sprengung, dadurch gekenn- 0 2.) Schuhwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Brandsohle und Gelenk als ein einteiliger, vorzugsweise aus Kunststoff bestehender Körper ausgebildet sind.3.) Schuhwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorderteil der Brandsohle aus flexiblem Werkstoff besteht und in die Brandsohle eingespritzt ist. zeichnet, dass in der Brandsohle, insbesondere in deren Gelenkbereich, Versteifungen vorgesehen sind.4.) Schuhwerk nach Anspruch 1-3, dadurch gekenn- 0 die Laufsohle, mit entsprechenden Ausnehmungen bzw. Zapfen versehen, tritt.5.) Schuhwerk nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu der Brandsohlen-Gelenk-Absatz-Kombination 6.) Schuhwerk nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen und Zapfen bzw. Nocken sich in ihrer Formgebung entsprechend den verschiedenen Modellformen und-Grössen der Brandsohlen-Gelenk-Absatz-Kombination unterscheiden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960J0008858 DE1828647U (de) | 1960-07-29 | 1960-07-29 | Schuh, insbesondere damenschuh. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1960J0008858 DE1828647U (de) | 1960-07-29 | 1960-07-29 | Schuh, insbesondere damenschuh. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1828647U true DE1828647U (de) | 1961-03-23 |
Family
ID=32973284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1960J0008858 Expired DE1828647U (de) | 1960-07-29 | 1960-07-29 | Schuh, insbesondere damenschuh. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1828647U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1864585A1 (de) * | 2006-06-08 | 2007-12-12 | C & J CLARK INTERNATIONAL LIMITED | Schuhwerkkonstruktion |
| IT202000007378A1 (it) * | 2020-04-07 | 2021-10-07 | Andrea Pelosi | Calzatura con tacco, in particolare ma non esclusivamente una calzatura da donna, e metodo per la sua realizzazione |
-
1960
- 1960-07-29 DE DE1960J0008858 patent/DE1828647U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1864585A1 (de) * | 2006-06-08 | 2007-12-12 | C & J CLARK INTERNATIONAL LIMITED | Schuhwerkkonstruktion |
| IT202000007378A1 (it) * | 2020-04-07 | 2021-10-07 | Andrea Pelosi | Calzatura con tacco, in particolare ma non esclusivamente una calzatura da donna, e metodo per la sua realizzazione |
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