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DE1164283B - Verkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der an verschiedenen Kreuzungen aufgestellten Signalgeber mittels ueber eine allen Kreuzungen gemeinsame Fernleitung gegebener Impulse - Google Patents

Verkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der an verschiedenen Kreuzungen aufgestellten Signalgeber mittels ueber eine allen Kreuzungen gemeinsame Fernleitung gegebener Impulse

Info

Publication number
DE1164283B
DE1164283B DES62740A DES0062740A DE1164283B DE 1164283 B DE1164283 B DE 1164283B DE S62740 A DES62740 A DE S62740A DE S0062740 A DES0062740 A DE S0062740A DE 1164283 B DE1164283 B DE 1164283B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stepping
receiver
switch
intersections
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES62740A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kammerer
Dipl-Ing Gerhard Klebl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES62740A priority Critical patent/DE1164283B/de
Priority to CH459960A priority patent/CH378978A/de
Priority to SE404160A priority patent/SE302151B/xx
Publication of DE1164283B publication Critical patent/DE1164283B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/07Controlling traffic signals
    • G08G1/081Plural intersections under common control

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Verkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der an verschiedenen Kreuzungen aufgestellten Signalgeber mittels über eine allen Kreuzungen gemeinsame Fernleitung gegebener Impulse Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der an verschiedenen Kreuzungen aufgestellten Signalgeber unter Verwendung von auf Gleichlauf überprüf- und auf Gleichstand einstellbaren Schrittschaltsystemen, die durch über eine allen Kreuzungen gemeinsame Fernleitung gegebene Impulse steuerbar sind. Bei zentral ger steuerten Verkehrssignalanlagen sollen die einzelnen Kreuzungen möglichst nur über eine einzige Leitung von der Zentrale mit geringem gerätemäßigem Aufwand auf der Geber- und Empfängerseite steuerbar sein, trotzdem sollen aber alle Schaltbefehle richtig an die einzelnen Kreuzungen übermittelt werden. Bekannte LUbertragungssysteme verwenden dafür schon Schrittschaltsysteme an den einzelnen Empfangsstellen und schalten diese durch eine Anzahl Impulse von der Zentrale entsprechend den an den Kreuzungen auszuführenden Schaltbefehlen fort. Dabei entstehen aber leicht Übermittlungsfehler, weil schon bei Ausfall eines Impulses an einer Kreuzung das zugehörige Schrittschaltsystem falsch eingestellt wird. Deshalb verwendet man für solche Übertragungseinrichtungen, bei denen die Steuerbefehle mit Hilfe von Impulsen an Schrittschaltsysteme übertragen werden, schon besondere Sicherheitseinrichtungen, welche nur die Ausführung der richtig übertragenen Impulsbefehle zulassen. Bei einem Synchronwählerverfahren werden durch einen ersten Impuls ein nach dem Start-Stopp-Prinzip arbeitender Synchronmotor und in Verbindung damit ein Schrittschaltsystem gestartet und anschließend durch weitere Impulse die unterschiedlichen Befehle eingestellt. Schließlich wird durch einen letzten Impuls über den letzten Kontakt des Schrittschaltsystems der Synchronlauf der Befehlsgeber und Befehlsempfänger überwacht. Dabei ist jedoch keine Übermittlung der ordnungsgemäßen Befehlsübertragung von den Empfangsstellen an die Geberstelle vorgesehen, und weiterhin können damit nicht gleichzeitig mehrere Empfangsstellen richtig eingestellt und überwacht werden.
  • Ein anderes System verwendet Impulsreihen konstanter Impulszahl, und die Befehle werden durch größere Pausen (Befehlspausen) zwischen zwei Impulsen übermittelt. So wird beispielsweise durch eine Befehlspause während der ersten zehn Impulse eines von zehn Gruppenrelais erregt und durch eine zweite Befehlspause nach dem zehnten Impuls der ordnungsgemäße Ablauf der Empfangseinrichtung überwacht. Gleichzeitig mit dem Ansprechen eines der Gruppenrelais kann durch hintereinandergeschaltete Kontakte das Ansprechen weiterer Gruppenrelais verhindert werden. Durch eine dritte Impulspause nach dem elften bis dreiunddreißigsten Impuls kann dann der eigentliche Kommandobefehl eingestellt werden, wobei die zwei nunmehr synchron laufenden Zähl- und Kommando-Schrittschaltsysteme in Verbindung mit Prüfrelais verhindern, daß durch falsch ankommende Impulspausen falsche Kommandobefehle übertragen werden. Schließlich wird durch eine vierte Impulspause, z. B. nach dem vierunddreißigsten Impuls, der richtige Ablauf der gesamten Impulsreihe überwacht. In beiden Anlagen wird also die Zeit als Kriterium für die richtige Befehlsübertragung mit verwendet. Durch die dafür erforderlichen Zeitglieder werden die Anlagen gerätemäßig aufwendig, und weiterhin können sich dadurch wiederum Fehler einschleichen. Weiterhin sind auch noch Anlagen mit Schrittschaltsystemen bekannt, die durch einen Synchronisierimpuls, der jeweils in einer bestimmten Stellung der Schrittschaltsysteme gegeben wird, überprüfen, ob dann auch tatsächlich Gleichstand aller Schrittschaltsysteme besteht und durch Anhalten der vorausgeeilten Schrittschaltsysteme den Synchronismus aller Systeme erzwingen.
  • Bei allen diesen bekannten Einrichtungen besteht also keine Sicherheit, daß alle Schrittschaltsysteme durch jeden einzelnen Impuls gleichzeitig gemeinsam fortgeschaltet werden und jedes Abweichen vom Synchronismus nach jeder Impulsgabe sofort an die Zentrale gemeldet wird, die dann sofort daraus ihre Schlußfolgerungen ziehen kann und gegebenenfalls die Anlage abschaltet, während sie den nächstfolgenden Impuls erst nach Meldung der Synchronstellung aller an den Kreuzungen angeordneten Schrittschaltsysteme gibt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit Steuerimpulsen und Schrittschaltsystemen über nur eine einzige Steuerleitung arbeitende Befehlsübertragungseinrichtung zu schaffen, die die oben genannten Nachteile vermeidet und bei geringem gerätemäßigem Aufwand sicherstellt, daß tatsächlich alle Schrittschaltsysteme an den Kreuzungen während ihres ganzen Ablaufs die richtige den gegebenen Impulsen entsprechende Schaltstellung einnehmen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in den Leitungsweg eines jeden Schrittschaltsystems (Schrittschaltempfängers) der verschiedenen Kreuzungen jeweils wahlweise ein hoch- oder niederohmiger Widerstand über die einzelnen Schaltschritte der Schrittschaltsysteme einschaltbar ist, wobei die Fortschaltimpulse in Verbindung mit dem hochohmigen Widerstand die Weiterschaltung des entsprechenden Schrittschaltempfängers bewirken und durch die dann erreichte Schrittstellung jeweils vom Schrittschaltempfänger der niederohmige Widerstand angeschaltet wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann in der Zentrale ein Überwachungsrelais für alle Empfänger an den einzelnen Kreuzungen vorgesehen sein, das den nur bei Synchronstellung aller Schrittschaltsysteme (Schrittschaltempfänger) vorhandenen niederohmigen Widerstand des Leitungsweges prüft und das Prüfungsergebnis in Form eines Schaltbefehles für den Impulsgeber in der Zentrale auswertet. Nach jedem Impuls wird also die zunächst hochohmige Leitung niederohmig und meldet damit der Zentrale, daß sämtliche Schrittschaltsysteme den Fortschaltimpuls ausgeführt haben, und erst dann wird über die nunmehr wiederum hochohmig gewordene Leitung der nächstfolgende Fortschaltimpuls vom Impulsgeber der Zentrale auf die Leitung gegeben. Solange also bei irgendeinem Empfänger der niederohmige Widerstand vom Schrittschaltsystem noch nicht eingeschaltet worden ist, wenn also ein Schrittschaltempfänger den von der Zentrale befohlenen Schritt noch nicht ausgeführt hat, erhält das überwachungsrelais nicht genügend Strom, um ansprechen zu können. Zweckmäßigerweise ist irr der Zentrale als Impulsgeber für die an die Kreuzungen zu gebenden Steuerimpulse ein Schrittschaltgeber vorgesehen, der den jeweilig nächsten Schritt nur dann ausführt, wenn das Überwachungsrelais die Synchronstellung aller Schrittschaltsysteme (Schrittschaltgeber und Schrittschaltempfänger) bestätigt, wobei die die Anzahl der zu gebenden Steuerimpulse bestimmende Schrittzahl des Schrittschaltgebers durch einen Kommandogeber festlegbar sein kann.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß zur Stellungsüberwachung des Schrittschaltgebers allen Schrittschaltempfängern Vergleichsrelais zugeordnet sind, die nach Einstellung des Schrittschaltgebers auf einen neuen Schritt jeweils Spannung erhalten und dadurch die Weiterschaltung der zugeordneten Schrittschaltempfänger vornehmen, während diese Relais bei Synchronstellung der Schrittschaltsysteme kurzgeschlossen sind.
  • Um an Leitungen zu sparen, kann man die vom Schrittschaltgeber durchzuführende Steuerung der Schrittschaltempfänger durch Impulse wechselnder Polarität vornehmen. In der Praxis wird man dazu am einfachsten eine im Mittelpunkt geerdete Batterie verwenden, die wahlweise entsprechend der gewünschten Polung einschaltbar ist. Um den Kurzschluß der Vergleichsrelais in der gewünschten Weise herbeizuführen, werden auf der Empfangsseite Richtleiter vorgesehen, die entsprechend der Stellung des Schrittschaltempfängers und entsprechend der durch den Schrittschaltgeber festgelegten Polarität des Geberimpulses bei Synchronstellung der Schrittschalter wirksam sind.
  • Um zu erreichen, daß die gegebenen Befehle erst dann ausgelöst werden, wenn Koinzidenz zwischen dem gegebenen Kommando und der richtigen RückmeIdung vorhanden ist, kann man jedem Empfänger ein Kontrollrelais zuordnen und diese Relais mit einem in der Geberstelle vorgesehenen gemeinsamen Melderelais elektrisch in Reihe schalten. Der Ansprechwert des Melderelais wird dabei derart bemessen, daß dieses erst anspricht, wenn die in einer getrennten Rückmeldeleitung liegenden Kontrollrelais kurzgeschlossen sind. Der Kurzschluß wird nämlich erst dann durchgeführt, wenn in den Empfangsstellen der Befehl ausgeführt ist und die Schrittschaltempfänger wieder ihre Ruhestellung einnehmen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels, wobei mit G die Geberstelle bezeichnet ist, die bei Verkehrssignalanlagen der Zentrale entspricht. An den Geber G sind über die Fernsteuerleitungen x und y die Empfänger angeschlossen, die sich bei dem gewählten Beispiel an den einzelnen, von der Zentrale zu steuernden Kreuzungen befinden. Der Einfachheit halber ist nur der Empfänger E 1 in allen Einzelheiten dargestellt, der Empfänger En ist nur angedeutet. Eine größere Zahl weiterer Empfänger könnte in die Verbindungsleitungen x' und y' eingeschaltet werden. Diese besitzen dann den gleichen Aufbau, wie er im Zusammenhang mit der Beschreibung des Empfängers E1 im einzelnen erläutert wird.
  • Bei dem vorliegenden Beispiel wird angenommen, daß die Impulsreihen, die einen bestimmten Befehl kennzeichnen, von dem Kommandogeber B 3 g ausgelöst werden. Die Bezeichnung dieses Kommandogebers soll andeuten, daß gemäß vorliegender Beschreibung der Befehl »3« übertragen werden soll. Bei Betätigung des Kommandogebers werden dann bestimmte Kontaktsegmente sgI des Schrittschaltgebers SG an Spannung gelegt, so daß das Kommandorelais K anspricht und damit über den k 1-Kontakt die x-Ader auf die EmpfängerE1 und En durchschaltet. Nach dem Ansprechen des Kommandorelais K hält sich dieses über den k2-Kontakt, und zwar über folgenden Stromlauf: 1. (+), ük, k2, Relais K, (-).
  • Durch das Schließen des k 1-Kontaktes beim Geber G erhalten die Relais J1 beim Empfänger E1 und Jn beim Empfänger En Spannung und sprechen ebenfalls an. Dadurch wird der den Schrittschaltempfänger SE steuernde Kontakt i 1 geschlossen, und dieses Schrittschaltwerk schaltet um einen Schritt weiter. Der Schaltarm des Kontaktsegments se III hat dadurch von Stellung »0« auf Stellung »1« geschaltet, und damit ist nunmehr ein Richtleiter R wirksam, der im Gegensatz zu dem der Stellung »0« entgegengesetzt gepolt ist. Diese Polung des Richtleiters bewirkt nun, daß beim Empfänger El das Vergleichsrelais J1 kurzgeschlossen wird. Das gleiche gilt für die übrigen angeschlossenen Empfänger, allerdings nur dann, wenn der jeweilige Schrittschaltempfänger den befohlenen Schritt auch ausgeführt hat.
  • Wenn also alle Vergleichsrelais J kurzgeschlossen sind, so ist dies ein Zeichen dafür, daß alle Schrittschaltempfänger die gleiche Stellung einnehmen. Die Fernsteuerleitung x hat durch den Kurzschluß aller Vergleichsrelais J nunmehr nur einen geringen Widerstand, so daß das Überwachungsrelais UK ansprechen kann. Der diesem Relais zugeordnete Steuerkontakt ük legt nunmehr den Schrittschaltgeber SG an Spannung und dreht damit um einen Schritt weiter. Durch das Umlegen des ük-Kontakts wird zugleich das Kommandorelais K stromlos und fällt ab. Der Kontaktarm des Kontaktsegments sgII, der vorher in der Nullstellung eine Verbindung zum Minuspol der in der Mitte geerdeten Stromquelle U hergestellt hat, besitzt nunmehr eine Verbindung zum Pluspol. Der durch die Stellung des Schaltarmes im Empfänger ausgewählte Richtleiter R wird durch die Umpolung der Spannung U nunmehr lediglich in Sperrichtung belastet, was bedeutet, daß der Kurzschluß zum Relais J1 bzw. Jn aufgehoben ist. Dadurch wird das Ansprechen der Relais J1 bzw. Jn beim nächsten Schaltvorgang vorbereitet.
  • Zugleich mit dem Ansprechen des VK-Relais wird über den ük-Kontakt das K-Relais stromlos und fällt ab. Damit öffnet auch der die Fernsteuerleitung x durchschaltende Kontakt k l. Nun erhält, bedingt durch die Stellung des Kommandogebers B 3 g, das Kommandorelais K erneut über den Kontaktarm des Kontaktsegments sgI Pluspotential und spricht wieder an. Das Relais hält sich wiederum über den k2-Kontakt und schaltet über den k 1-Kontakt die Fernsteuerleitung auf die Empfänger. Wie bereits beschrieben, spricht das Vergleichsrelais J 1 ebenso wie die übrigen Vergleichsrelais der anderen Empfänger wieder an, da durch die Stellung des Kontaktarmes der Richtleiter R nur in Sperrichtung wirksam ist. Durch das Ansprechen des Relais J 1 wird wiederum der 11-Kontakt geschlossen, so daß der Schrittschaltempfänger SE mit seinen Kontaktarmen wiederum einen Schaltschritt durchführt. Wie bereits im einzelnen erläutert, führt dieser Schaltschritt wiederum dazu, daß der am Kontaktsegment seIII angeschlossene Richtleiter das Vergleichsrelais J1 wieder kurzschließt und dadurch eine Rückmeldung des stattgefundenen Schaltschrittes durch das überwachungsrelais üK erfolgt. Auch hier bewirkt das Ansprechen des überwachungsrelais UK die Auslösung eines ; neuen Antriebsimpulses auf den Schrittschaltgeber SG und damit auf der Geberseite erneut die Umpolung der über das Kontaktsegment sgII wirksamen Spannung U.
  • Diese gegenseitige Steuerung von Schrittschaltgeber und Schrittschaltempfänger wird so lange durchgeführt, bis der Schaltarm, bedingt durch die Stellung des Kommandogebers B 3 g auf dem Kontaktsegment sgI, die Stellung erreicht hat, daß er an das K-Relais kein Pluspotential mehr zu geben in der Lage ist. Hat also der Schrittschaltgeber SG diejenige Stellung erreicht, welche dem eingespeicherten Kommando entspricht, so wird über das Kontaktsegment sgIII Spannung an die zweite Fernsteuerleitung y gelegt, wodurch das Relais V 1 im Empfänger E 1 bzw. V n im Empfänger E n Strom erhält und diese ansprechen. Durch das Ansprechen des V 1-Relais wird im Empfänger E 1 die Auslösung des gegebenen Kommandos erst wirksam, und zwar geschieht dies über folgenden Stromweg: 2. (-I-), v l, Kontaktarm des Kontaktsegments seII, Stellung »3« dieses Segments, Relais B 3, (-).
  • Das Relais B 3, das sich über seinen Haltekontakt b 3 nunmehr von selbst hält, bringt das Relais H 1 zum Ansprechen. Durch eine nicht besonders dargestellte Rücklaufschaltung wird der Schrittschaltempfänger SE nunmehr automatisch auf »0« gestellt, wodurch das H-Relais über seinen Haltekontakt h 1 und über einen Nullstellungskontakt des Schrittschaltempfängers SE Pluspotential erhält. Die Null-; Stellung des Schrittschaltempfängers SE bewirkt ferner, daß das Kontrollrelais V 1 kurzgeschlossen wird. Ist dieser Kurzschluß auch bei den übrigen Empfängern durch Nullstellung des Schrittschaltempfängers durchgeführt, so werden auch dort die entsprechenden Kontrollrelais, im Ausführungsbeispiel ist nur noch das Relais V n dargestellt, ebenfalls kurzgeschlossen. Damit besitzt der über das im Geber G für alle Empfänger gemeinsame Melderelais M geführte Leitungsweg nur noch einen geringen Widerstand, so daß das Melderelais M anspricht und über die Meldelampe L 1 die Ausführung des gegebenen Kommandos anzeigt.
  • Die Sicherheit gegen eine fehlerhafte Kommandoübermittlung wird dadurch erreicht, daß nur dann, wenn alle Schrittschaltempfänger jeweils die befohlene Stellung eingenommen haben, d. h. der vorher vorhandene, durch den Richtleiter R bewirkte Kurzschluß aufgehoben ist, das überwachungsrelais ÜK ansprechen kann. Wenn aber das Relais ÜK seinen Kontakt ük nicht umlegt, so bleibt das K-Relais über seinen Haltekontakt k 2 ständig erregt. Außerdem erhält der Schrittschaltgeber SG dann kein Pluspotential, da der ük-Kontakt für diesen Stromweg dann dauernd geöffnet ist. Um diesen Fehler in der Impulsübermittlung bzw. die fehlerhafte Ausführung des gegebenen Kommandos am Ort des Gebers zu melden, besitzt das K-Relais noch einen dritten Kontakt k3, der in Reihe mit einem Thermorelais Th geschaltet ist. Der k3-Kontakt wird zwar auch bei normalem Ablauf der Steuervorgänge zu bestimmten Zeitpunkten geschlossen; die Schließungszeit reicht aber nicht aus, um das Thermorelais Th ansprechen zu lassen. Die Zeitkonstante dieses Relais ist nämlich derart gewählt, daß sie erheblich über der normalerweise betriebsmäßigen Schließungszeit des Relais K liegt. Das dauernde Schließen des Kommandorelais K, das also nur dann eintritt, wenn einer der Empfänger nicht dem im Geber festgelegten Kommando folgt, wird dann über den Kontakt th durch die Signallampe L 2 angezeigt.
  • Im Störungsfall ist es nun erforderlich, den mit dem Schrittschaltgeber nicht synchron stehenden Schrittschaltempfänger in die Ausgangsstellung, d. h. Nullstellung, zurückzuschalten. Dazu wird von Hand der Schalter Trü betätigt und damit die Rückmeldeleitung y mit dem entgegengesetzten Potential verbunden, das betriebsmäßig wirksam ist. Zu diesem Zweck ist das Kontrollrelais V 1 durch einen Richtleiter Rv überbrückt, während dem der Rückstellung dienenden Relais Rü 1 ein in Sperrichtung betriebener Richtleiter Rrü parallel geschaltet ist. Durch die Parallelschaltung der Richtleiter Rv bzw. Rrü zu den genannten Relais wird erreicht, daß bei der nun wirk- Samen Polung nur das Rückstellungsrelais Rü 1 anspricht. Die Weiterschaltung des Schrittschaltempfängers erfolgt nun durch einen Taktgeber T, und zwar über den geschlossenen rü 1-Kontakt und den Kontakt se 1I' des Schrittschaltempfängers. Die Weiterschaltung geschieht so lange, bis die Nullstellung des Schrittschaltempfängers erreicht ist, also die in der y-Leitung liegende Reihenschaltung der Relais V 1 und Rü 1 durch den Kontakt se III' überbrückt wird. Erst dann spricht das Melderelais M an und läßt über den m-Kontakt die Meldelampe L 1 im Geber aufleuchten. Dadurch wird angezeigt, daß nunmehr alle Empfänger die Nullstellung erreicht haben, von der aus dann ein neues Kommando gegeben werden kann.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der an verschiedenen Kreuzungen aufgestellten Signalgeber unter Verwendung von auf Gleichlauf überprüf- und auf Gleichstand einstellbaren Schrittschaltsystemen, die durch über eine allen Kreuzungen gemeinsame Fernleitung gegebene Impulse steuerbar sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß in den Leitungsweg (x) eines jeden Schrittschaltsystems (Schrittschaltempfänger SE) der verschiedenen Kreuzungen jeweils wahlweise ein hoch- oder niederohmiger Widerstand (R) über die einzelnen Schaltschritte der Schrittschaltsysteme (SE) einschaltbar ist, wobei die Fortschaltimpulse in Verbindung mit dem hochohmigen Widerstand (R) die Weiterschaltung des entsprechenden Schrittschaltempfängers (SE) bewirken und durch die dann erreichte Schrittstellung jeweils vom Schrittschaltempfänger (SE) der niederohmige Widerstand (R) angeschaltet wird.
  2. 2. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zentrale (G) ein Überwachungsrelais (ÜK) für alle Empfänger (E1, En) an den einzelnen Kreuzungen vorgesehen ist, das den nur bei Synchronstellung aller Schrittschaltsysteme (Schrittschaltempfänger SE) vorhandenen niederohmigen Widerstand des Leitungsweges (x) prüft und das Prüfungsergebnis in Form eines Schaltbefehls für den Impulsgeber (B 3 g, SG) in der Zentrale auswertet.
  3. 3. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zentrale (G) als Impulsgeber für die an die Kreuzungen zu gebenden Steuerimpulse ein Schrittschaltgeber (SG) vorgesehen ist, der den jeweilig nächsten Schritt nur dann ausführt, wenn das Überwachungsrelais (VK) die Synchronstellung aller Schrittschalt-Systeme (Schrittschaltgeber SG und Schrittschaltempfänger SE) bestätigt, wobei die die Anzahl der zu gebenden Steuerimpulse bestimmende Schrittzahl des Schrittschaltgebers (SG) durch einen Kommandogeber (B 3 g) festlegbar sein kann.
  4. 4. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Stellungsüberwachung des Schrittschaltgebers (SG) allen Schrittschaltempfängern (SE) Vergleichsrelais (J 1, Jn) zugeordnet sind, die nach Einstellung des Schrittschaltgebers (SG) auf einen neuen Schritt jeweils Spannung erhalten und dadurch die Weiterschaltung der zugeordneten Schrittschaltempfänger (SE) vornehmen, während diese Relais bei Synchronstellung der Schrittschaltsysteme kurzgeschlossen sind.
  5. 5. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Zentrale (G) durchgeführte Steuerung der Schrittschaltsysteme (Schrittschaltempfänger SE) durch über die Fernleitung (x) gegebene Impulse wechselnder Polarität auslösbar ist.
  6. 6. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Vergleichsrelais (J1, Jn) Richtleiter (R) geschaltet sind, die entsprechend der Stellung des Schrittschaltsystems (Schrittschaltempfänger SE) und entsprechend der durch den Schrittschaltgeber (SG) in einer bestimmten Stellung festgelegten Polarität des Geberimpulses die Vergleichsrelais (J1, Jn) bei Synchronstellung der Schrittschalter kurzschließen.
  7. 7. Verkehrssignalanlage nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Empfänger (E1, En) je ein Kontrollrelais (V1, V n) zugeordnet ist und alle Kontrollrelais mit einem in der Geberstelle (G) vorgesehenen gemeinsamen Melderelais (M) elektrisch in Reihe geschaltet sind, wobei der Ansprechwert des Melderelais (M) derart bemessen ist, daß dieses erst anspricht, wenn die in einer getrennten Rückmeldeleitung (y) liegenden Kontrollrelais (V1, V n) kurzgeschlossen sind und damit die Ausführung des den Impulsserien entsprechenden Befehls und die Rückstellung der Schrittschah Systeme (Schrittschaltempfänger SE) in ihre Ruhestellung melden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 578 021, 686 081, 972 814; deutsche Auslegeschrift Nr. 1045 519; österreichische Patentschrift Nr. 158 989.
DES62740A 1959-04-24 1959-04-24 Verkehrssignalanlage zur zentralen Steuerung der an verschiedenen Kreuzungen aufgestellten Signalgeber mittels ueber eine allen Kreuzungen gemeinsame Fernleitung gegebener Impulse Pending DE1164283B (de)

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CH459960A CH378978A (de) 1959-04-24 1960-04-22 Einrichtung zur Fernsteuerung von Schaltorganen über eine allen Schaltorganen gemeinsame Leitung
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SE302151B (de) 1968-07-08

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