DE656843C - Einrichtung zum Fernanzeigen der Zuglagen auf Eisenbahnstrecken, der Stellungen von Weichen und Signalen o. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Fernanzeigen der Zuglagen auf Eisenbahnstrecken, der Stellungen von Weichen und Signalen o. dgl.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 18. FEBRUAR 1938
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 656843 KLASSE 2Oi GRUPPE
. .. ' T45467 ll\2oi
Telefonaktiebolaget L. M. Ericsson in Stockholm
von Weichen und Signalen o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1935 ab
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Fernanzeigen der Zuglagen auf Eisenbahnstrecken,
der Stellungen von Weichen und Signalen o.dgl., deren Überprüfung
durch einen Wähler veranlaßt werden kann, der mit einer Stromstoßsendevorrichtung zusammenwirkt,
wobei die.Stromstoßsendevor-. richtung jedesmal in Tätigkeit gebracht wird, wenn'sich der Zustand der überprüften Teile
ändert und dabei Stromstöße aussendet, die an der Anzeigestelle durch Vermittlung von
Stromstoßempfängern die Anzeigeorgane, die den Zuständen entsprechen, auswählen und
einschalten. '
Fernanzeigeeinrichtungen der angegebenen Art sind bekannt. Diese arbeiten mit Strom-
, stoßschlüsseln, die aus kurzen und langen
Stromstößen bestehen. Diese bekannten Fernanzeigeeinrichtungen haben den Nachteil,
daß sie zu empfindlich sind, weil sie für ihre richtige Wirkung von der genauen Einstellung
von mit Verzögerung arbeitenden Relais abhängig sind.
Es sind auch Fernanzeigeeinrichtungen bekannt, die mit Stromstoßschlüsseln arbeiten,
die aus einer bestimmten Anzahl von gleich langen Stromstößen verschiedener Polarität
bestehen, wobei die Ordnungsnummer der einzelnen Stromstöße die betreffenden Teile
kennzeichnet; während die Polarität jedes Stromstoßes den Zustand des entsprechenden
Teiles angibt. Bei der Verwendung derartiger Stromstoßschlüssel sind an der Empfangsseite
polarisierte Relais erforderlich, die " permanente Magnete haben und deshalb
weniger betriebssicher sind als die gewöhnlichen, rein elektromagnetischen Relais.
Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Fernanzeigeeinrichtungen zu beseitigen.
Der Erfindung Hegt die Erkenntnis zugründe, daß man gleich lange Stromstöße von
immer derselben Polarität verwenden muß, um eine besonders betriebssichere und einfache
Anlage zu erhalten. Gemäß der Erfindung sind daher die von der Stromstoßsendevorrichtung
unter Prüfung des Wählers ausgesendeten gleich langen Stromstöße von immer derselben Polarität zu einer den zu
überprüfenden Zuglagen, Weichen, Signalen o. dgl. entsprechenden Anzahl von Stromstoßreihen
oder -gruppen, innerhalb derer die Zahl der einzelnen Stromstöße den über- :
prüften Zustand kennzeichnet, zusammengefaßt. Sie betätigen an der Anzeigestelle
eine den überprüften Teilen entsprechende Zahl von Stromstoßempfängern und stellen
diese ein, so daß bei ständiger Überprüfung aller zu überwachenden Zustände die Anzahl
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der für die Fernübertragung notwendigen Stromstöße niedrig gehalten werden kann.
In den Zeichnungen ist der" Gegenstand
der Erfindung an einem Äusführungsbeispiel näher beschrieben, und zwar zeigt: ;'
Fig. ι den Grundgedanken der. Erfindung.
Fig. 2 einen an der Anzeigestelle befindlichen, in Feldern unterteilten Anzeigetisch,
Fig. 3 die Einschaltung der verschiedenen, ίο an der Anzeigestelle befindlichen* Apparate
und
Fig. 4 die Einschaltung der neben den zu
prüfenden Teilen befindlichen Apparate.
Wie aus Fig. ι hervorgeht, sind den verschiedenen
Gleisabschnitten, Weichen oder Signalen, deren Zustand an der gemeinsamen Anzeigestelle angezeigt werden soll, gruppenweise
je ein Anzeigebereich oder eine Station S1, S2 usw. zugeordnet. Diese Staaö
tionen stehen über eine gemeinsame Leitung L mit dem Wählerin in Verbindung.
Die an dieser Stelle befindlichen Anzeigelampen
1O1, I O2, IO3 sind auf einem Anzeigetisch
angeordnet, der für jede Station eine Tafel P1, P2 usw. zugeordnet ist. Wenn eine
Änderung in dem Zustand irgendeines der Gleisrelais SR, z.-B. innerhalb der Station S1,
eintritt, wirdf selbsttätig ein an der Station befindlicher Gruppenstromstoßsender GS in
Gang gesetzt, der über einen an der Station befindlichen Folgeschalter SS1, die Leitung L
und einen Folgeschalter SSS an der Anzeigestelle
eine Anzahl von Stromstößen aussendet, die der Nummer der Station S1 entspricht.
Diese Stromstöße werden an der Anzeigestelle durch einen Gruppenwähler GV empfangen,
der in eine entsprechende Lage eingestellt wird und dabei die Betätigung, z. B.
von Anzeigelampen 10, an dem der Station S1 entsprechenden Brett P1 vorbereitet.
Nach Beendigung der Stromstoßreihe werden sowohl der Folgesehalter SS1 an der Station
S1 als auch der Folgeschalter SS2 an der
Anzeigestelle in eine neue Kontaktlage eingestellt, und darauf ein auf der Station S1
befindlicher Wähler IS in Gang gesetzt. Dieser prüft zuerst den Zustand des Gleisrelais
SR1 und sendet eine Stromstoßreihe
aus, die dem betreffenden Zustand entspricht. Diese Stromstöße werden an der Anzeigestelle
durch einen Anzeigewähler IV1 empfangen,
der eingestellt wird und in seiner Einstellage die Betätigung der Lampe IO1
an dem vorher ausgewählten Brett P1 vorbereitet.
Nach Beendigung dieser Stromstoßreihe werden die Folgeschalter SS1 und SS2
tun noch einen Schritt weiterbewegt, wobei an der Anzeigestelle der Anzeigewähler TV2
an die Leitung geschaltet wird, während SS1
in seiner neuen Lage nach^ wie vor den Wählerin an die Leitung angeschaltet hält.
Der Wähler 15* prüft nun den Zustand des
Gleisrelais SR2 und sendet eine entsprechende Stromstoßreihe aus, die an der Anzeigestelle
"durch den Anzeigewähler IF2 empfangen
wird. Dieser wird eingestellt und bereitet ill·' entsprechender Weise die Betätigung der
Lampe 1O2 an dem ausgewählten Brett P1
vor. In ähnlicher Weise wird nach Umstellung von 55Ί und SS2 die Betätigung der
Lampe IO3 vorbereitet. Nachdem sämtliche
Gleisrelais SR innerhalb der Station S1 in
dieser Weise geprüft und die entsprechenden Stromkreise für die Anzeigeorgane am
Brett P1 vorbereitet worden sind, wird gleichzeitiges
Schließen der vorbereiteten Stromkreise veranlaßt, wodurch auf einmal der veränderte Zustand auf der Station S1 am
Brett P1 angezeigt wird. Darauf gehen sämtliche an der Fernübertragung der 'Anzeige
teilnehmenden Organe in die Ausgangslage zurück, und die Fernanzeigevorrichtung ist
nun zum Übertragen einer neuen Anzeige bereit. '
Die Anzeigebereiche oder Stationen 5"
brauchen nicht unbedingt mit den verschiedenen Eisenbahnstationen und mit den an
diese sich anschließenden Bahnstrecken zusammenzufallen. Größere Eisenbahnstationen
können in zwei oder mehrere Anzeigebereiche unterteilt sein, wobei die Gleisrelais,
die Weichen, die Signale o. dgl. gruppenweise diesen Bereichen zugeordnet werden.
Bei der in Fig. 2 bis 4 dargestellten praktischen Ausführungsform der Fernanzeigevorrichtung
nach der Erfindung ist an der n Anzeigestelle ein Anzeigetisch IB angeordnet,
der mit einem Gleisschema SP versehen ist. Dieses enthält eine Anzahl von Anzeigelampen
IL, die aufleuchten, wenn der entsprechende Gleisabschnitt von einem Zug befahren
wird. Der Anzeigetisch IB ist mit einem Bedienungs- oder Steuerungstisch MB
zusammengebaut, auf dem die zum Fern- *°5 steuern von Weichen, Signalen o. dgl. dienenden
Handräder angeordnet sind. Auf dem Steuerungstisch ist ferner eine Anzahl von Anzeigelampen vorgesehen, die die jeweiligen
Lagen der verschiedenen Weichen, Signale no 0. dgl. anzeigen. Die auf dem Steuerungstisch MB. dargestellten Organe sind nicht auf
die Schaltbilder nach Fig. 3 und 4 übernommen. ■ -
Mit den Anzeigelampen auf dem Anzeigetisch IB ist ein Anzeigeschlüsselempfänger
usammengeschaltet, dessen Schaltbild aus Fig. 3 hervorgeht. Hier sind jedoch nur diejenigen
Anzeigelampen dargestellt, und zwar die Lampen IL1 bis IL4, die zu dem in Fig'. 4
;ezeigten Anzeigebereich gehören. Die wichtigsten Apparate des Anzeigeschlüsselemp-
fängers bestehen, ebenso wie bei der grundsätzlichen Anordnung nach Fig. i, aus dem
Folgeschalter SS2, dem Gruppenwähler GV
, und einer Anzahl von Anzeigewählern IV,
von denen so viel vorhanden sind, wie der größten Anzahl von Gleisrelais innerhalb
irgendeines der Anzeigebereiche entspricht. Der, Anzeigeschlüsselempfänger steht über
eine gemeinsame Doppelleitung L mit einer
ίο Anzahl von Anzeigeschlüsselsendern in Verbindung,
von denen einer für jeden Anzeigebereich angeordnet ist.
Der Anzeigeschlüsselsender für den sechsten Anzeigebereich ist in Fig. 4 dargestellt.
Die wichtigsten Apparate desselben bestehen, ähnlich wie bei der grundsätzlichen Anordnung
nach Fig. 1, aus dem Folgeschalter SS1,
dem Gruppensender GS und dem Anzeigesender 16\ Der Folgeschalter SS1, der Gruppensender
GS, der Anzeigesender IS, der Gruppenwähler GV und die Anzeigewähler IV
sind'in baulicher Hinsicht als elektromagnetisch angetriebene Wähler ausgeführt, die in
der automatischen Telephonie verwendet werden und deren Weiterschaltung dann erfolgt,
wenn der Antriebmagnet seinen Anker losläßt. Der Gruppensender GvS" und der Anzeigesender
IS überwachen die Stromstoßsendung mittels ihrer beweglichen Kontaktarme.
Zu diesem Zweck entspricht am Grup-pensender GS eine Kontaktlage dem betreffenden
Anzeigebereich, während das Kontaktfeld des Anzeigesenders IS mit Kontakten an den entsprechenden Gleisrelais SR in
Verbindung steht.
Auf der Anzeigestelle sind zwei Batterien B1 und B2 von verschieden hoher Spannung,
z. B. 120 und 24 Volt, angeordnet. Die Leitung führt normal 120 Volt Spannung von
der Batterie B1, und der Ruhestromkreis ist
durch die Relais R1 an den verschiedenen Anzeigestationen
geschlossen. Die Relais sind in Parallelschaltung und in Reihe mit je
einem Gleichrichter KL an die Leitung angeschlossen. Die Relais R1, die normal erregt
sind, haben zusammen mit den Gleichrichtern KL so großen Widerstand, daß ein an
der Anzeigestelle in Reihe mit der Leitung L eingeschaltetes Relais A2 gewöhnlich'unwirksam
ist. Die Batterie B2 niedrigerer Spannung, die im Verhältnis zur Batterie B1 entgegengesetzte
Polarität aufweist, wird als Stromstoßquelle beim Aussenden von Stromstößen von den verschiedenen Anzeigebereichen
verwendet.
Außer den oben besonders erwähnten Relais und Apparaten umfaßt die Fernanzeigevorrichtung
nach der Erfindung eine Anzahl von anderen Relais, deren Einschaltung aus den Schaltbildern nach den Fig. 3 und 4 hervorgeht.
Die in den Fig; 2 bis 4 dargestellte Fernanzeigevorrichtung
arbeitet in folgender Weise:
Wenn ein Gleisrelais, z. B. das zu dem in Fig. 4 dargestellten sechsten Anzeigebereich
gehörende und normal stromführende Gleisrelais SR3, stromlos wird, und zwar dadurch,
daß ein Zug auf den entsprechenden Gleisabschnitt einfährt, wird eine Strombahn 10
über den Kontakt 11 eines polarisierten Relais B3 und durch ein polarisiertes Relais AR
geschlossen.. Das Relais AR schließt an seinem Kontakt 12 einen Stromkreis 13 für
ein Relais R3, ,das seinerseits einen Stromweg
14 durch ein Relais i?4 schließt. Das
letztgenannte Relais i?4 erhält dabei' Selbstverriegelung
über seinen Kontakt 15 und schließt an seinem Kontakt 16 die beiden Leitungszweige
kurz, und zwar unter Abtrennung des dahinterliegenden Teiles der Leitung, wodurch die dahinterliegenden Relais
R1 stromlos, die davorliegenderi Relais
überbrückt und damit sämtliche Relais R1
stromlos werden. Durch das Kurzschließen der beiden Leitungszwetge wird der Ström
durch das an der Anzeigestelle befindliche, •in Reihe mit den beiden Leitungszweigen geschaltete
Relais R2 so viel vergrößert, daß dieses Relais seinen Anker anziehen kann.
Hierbei wird ein Stromweg 18 durch ein Relais R5 geschlossen, das mit seinem Kontakt
19 Selbstverriegelung erhält, mit seinen Kontakten 20 und 21 die Batterie B1 von der Leitung
abschaltet und statt dessen die Batterie B2 über ein Stromstoßempfangsrelais i?0
anschließt. Dieses Relais zieht unmittelbar seinen Anker an und schließt dabei einen
Stfomweg 22 durch ein mit Verzögerung wirkendes Relais R7, das den Stromstoßempfang
vorbereitet.
Als das Relais i?4 auf der Sendeseite seinen
Anker anzog, unterbrach es auch den Stromweg 10 für das polarisierte Relais AR, das
stromlos wurde1, jedoch ohne gleichzeitig die Lage des Ankers zu ändern. Ferner schloß
das Relais i?4 einen Antriebsstromkreis 25, der einen Periodenunterbrecher Dr1 enthält,
durch den der Antriebsmagnet GSM des Gruppensenders Gs in Gang gesetzt wurde.
Wenn der Gruppensender GS die zweite Lage erreicht, wird ein Stromkreis 29 durch ein
Relais R10 geschlossen, das sich über seinen
Kontakt 30 verriegelt. Beim Erregen von R10
wird ein einen Periodenunterbrecher Dr2 enthaltender
Stromstoßkreis 31 durch ein Stromstoßrelais Ji11 geschlossen, das mit seinem
Kontakt 32 den Linienstromkreis periodisch unterbricht und schließt. Der Periodenunterbrecher
Dr2 arbeitet synchron mit dem Periodenunterbrecher
Dr1, so daß das Stromstoßrelais .R11 im Gleichtakt mit der Schrittschalt-'
bewegung des Gruppensenders GS schaltet.
Sobald dieser eine Lage erreicht, die der Nummer des Anzeigebereiches oder der Station
entspricht, wird ein Stromweg 33 ge-S schlossen, der über einen Kontakt in der
ersten Lage des Folgeschalters SS1 und über ein Stopprelais R12 verläuft, das seinen Anker
anzieht und dabei sowohl den Antriebsstromkreis 25 für den Gruppensender GS als auch
den Stromstoßkreis 31 für das Stromstoßrelais R11 unterbricht. Der Gruppensender
GS kommt in seiner achten Lage zum Stillstand, und die Stromstoßsendung über die
Leitung hört auf, nachdem der Kontakt 32 sechsmal den Linienstromkreis geöffnet und
wieder geschlossen hat.
Die sechs Stromstöße sind an der Anzeigestelle durch das Stromstoßempfangsrelais R0
empfangen worden.. Als dieses infolge der Kurzschließungen des Linienstromkreises
mittels des Relais i?4 zum erstenmal seinen
Anker anzog und dabei den Stromkreis 22 für das mit Verzögerung wirkende Relais Rj
•schloß, zog es seinen Anker an. Wenn in dem Linienstromkreis zum erstenmal eine
Unterbrechung stattfindet, und zwar infolge der Unterbrechung des Kontaktes 32 des
Stromstoßrelais R11, wird das Relais i?e
stromlos, wobei es seinen Anker losläßt und einen Stromweg 33 durch ein mit Verzögerung
wirkendes Relais R13 schließt, das
seinen Anker anzieht und einen Stromweg '34 durch den -Antriebsmagneten 6"6" 2 M 'des
Folgeschalters SS2 schließt. Der Antriebsmagnet zieht seinen Anker an, jedoch ohne
■den Folgeschalter weiterzuschalten. Als das Stromstoßempfangsrelais R9 seinen Anker
losließ, wurde ein Stromweg 35 durch den Antriebsmagneten GVM des Gruppenwählers
GV geschlossen, und dieser Antriebsmagnet zieht ebenfalls seinen Anker an, ohne den
Gruppenwähler weiterzuschalten. Wenn dann das Stromstoßempfangsrelais RB nach der
ersten Stromunterbrechung im, Linienstromkreis wieder seinen Anker anzieht, wird der
Stromweg 35 des Antriebsmagneten GVM unterbrochen, wobei der Gruppenwähler GV
durch Federkraft in seine zweite Lage eingestellt wird. In dieser Weise wird der
Gruppenwähler GV bei jeder Stromunterbrechung mit darauffolgender, Stromschließung
im Linienstromkreis um einen Schritt weitergeschaltet. Nach Beendigung der Stromstoßreihe,
die sechs Stromunterbrechungen umfaßt, wird also der. Gruppenwähler GV in
seiner siebenten Lage zum Stillstand kommen. Die Stromkreise 22 und 33 für die beiden
Relais R7 und Rn sind während des
. Empfanges der ersten Strdmstoßreihe ab-6υ
wechselnd unterbrochen und geschlossen worden, aber die Relais haben infolge ihrer Verzöger üngs wirkung die ganze Zeit ihre Anker
festgehalten.
Wenn das Verzögerungsrelais Rla nach Beendigung der Gruppenstromstoßreihe seinen
Anker losläßt, wird der Stromweg 34 durch den Antriebsmagneten SS 2 M des Folgescha.1-ters
SS2 unterbrochen, wobei der Folgeschalter1
durch Federkraft in seine zweite Lage weitergeschaltet wird. An Stelle des Gruppenwählers
GV wird der Anzeigewähler IV1
an den durch das Stromstoßempfangsrelais R0 überwachten Siromkreis angeschaltet. Die
nächste Stromstoßreihe wird darum durch den letztgenannten Wähler empfangen.
Als das Stopprelais R12 auf der Sendeseite
nach Beendigung der Gruppenstromstoßreihe seinen Anker anzog, schaltete es auch ein mit
Verzögerung wirkendes Relais Ru in einen Stromweg 36 ein, wobei dieses Relais erregt
wurde und seinerseits einen Stromweg 37 ' " durch ein mit Verzögerung wirkendes Relais
R15 schloß, das ,ebenfalls erregt wurde.
Hierbei wird ein Stromweg 38 durch den Antriebsmagneten S1S" ι M des Folgeschalters SS1
geschlossen, dessen Magnet seinen Anker anzieht, jedoch ohne den Folgeschalter weiterzuschalten.
Als das Relais Ru seinen Anker anzog, unterbrach es an seinem Kontakt 39
die Verriegelung des Relais R10, das stromlos go
wird und den Stromweg'33 für das mit 'Verzögerung
wirkende Relais R12 unterbricht, das
nach einiger Zeit seinen Anker losläßt und dabei den Stromweg 36 für das Relais Ru
unterbricht.. Wenn dieses Relais nach einiger Zeit seinen Anker losläßt, unterbricht es teils
den Stromweg 38 für den Antriebsmagneten des Folgeschalters SS1, wobei der Folgeschalter
in seine zweite Lage eingestellt wird, und teils den Stromweg 37 für das Relais R15,
das nach einiger Zeit stromlos wird.
In der zweiten Lage des Folgeschalters SS1
wird ein Antriebsstromkreis 40 für den Antriebsmagneten ISM des Anzeigesenders IS
geschlossen, wobei der Anzeigesender in Gang gesetzt wird. In der zweiten Lage des Anzeigesenders
wird ein Stromkreis 41 durch das Relais R10 geschlossen, das dabei den vorher
erwähnten Stromstoßkreis 31 durch das Stromstoßrelais i?n. schließt. Dieses Relais
unterbricht und schließt, nun den Linienstromkreis im Gleichtakt mit der Einstellung
des Anzeigesenders I 5*. Wenn der Anzeigesender
IS später.seine vierte Lage erreicht, wird ein Stromweg 42 durch das Stopprelais
R12 geschlossen, das wie vorher den
Stromstoßkreis 31 für das Stromstoßrelais Rn
und auch, den Antriebsstromkreis 40 für den Anzeigesender 16* unterbricht. 'Dieser bleibt
also in der vierten Lage stehen, nachdem er iao zwei Stromstöße auf der Leitung veranlaßt
hat, wodurch angezeigt wird, daß das Gleis-
relais SR1 erregt ist. Das Stopprelais R12
schließt auch mit einem Kontakt 43 durch den Folgeschalter 5"5Ί und durch den Anzeigesender
IS einen Stromweg 44 für die 5 obere Wicklung des mit dem Gleisrelais SR1
zusammengehörenden, polarisierten Relais B1.
Dieser Strom weg ergibt keine Änderung der
Stellung des genannten polarisierten Relais. Wenn das Stopprelais R12 seinen Anker anzieht,
wird, wie vorher, zuerst das Relais Ru und dann das Relais R1S betätigt, wodurch
der Stromweg 38 für den Antriebsmagneten des Folgeschalters vS^j. geschlossen wird. Das
Relais Ru unterbricht mit seinem Kontakt 39 die Verriegelung für das Relais i?10, und
dieses unterbricht seinerseits den Stromweg 42 für das Stopprelais R12. Das Stopprelais
R12 wird nach einiger Zeit stromlos,
und darauf auch die Relais Ru und R15 der
ao Reihe nach. Dabei wird der Stromkreis 38 für den Antriebsmagneten SSiM unterbrochen,
wobei der Folgeschalter 56Ί in die
dritte Lage weitergeschaltet wird. Der F^olgeschalter veranlaßt jedoch hierbei keine Umschaltung
von Stromkreisen. Ferner wird der Antriebsstromkreis des Anzeigesenders IS wieder geschlossen und dieser in
Gang gesetzt. Wenn er seine fünfte Lage erreicht, wird der Stromweg 41 wieder durch
das Relais R10 geschlossen, das seinen Anker
anzieht und den Stromweg 31 durch" das Stromstoßrelais R11 schließt. Hierauf wird
die Stromstoßsendifng im Gleichtakt mit der Einstellung des Anzeigesenders IS fortgesetzt.
Wenn dieser die siebente Lage erreicht, wird er wieder zum Stillstand gebracht und die Stromstoßsendung hört auf.
Auch diese Stromstoßreihe hat zwei Stromstöße umfaßt, wodurch angezeigt wird, daß
auch das Gleisrelais SR2 erregt ist. Ebenso wie arn Ende der ersten Stromstoßreihe wird
nun der Stromkreis 44 für das polarisierte Relais B2 gebildet, aber auch hier tritt keine
Änderung des Zustandes ein. Von der siebenten Lage aus geht der Anzeigesender jedoch
nur zwei Schritte weiter in die neunte Lage, weil schon in dieser Lage der Stromkreis
42 positives Potential über einen Stromweg 45 erhält, der einen Ruhekontakt 46 des
stromlosen Gleisrelais SR3 enthält. Die dritte Stromstoßreihe wird also nur einen Stromstoß
umfassen. Von der neunten Lage aus läuft der Anzeigesender über die zehnte und die elfte Lage bis zur zwölften Lage, weil
auch die vierte Stromstoßreihe nur einen ein-• zigen Stromstoß enthält. Im Zusammenhang
mit der Aussendung der dritten und der vierten Anzeigestromstoßreihe ist der Folgeschalter
bis zu seiner fünften Lage weitergeschaltet worden. Am Ende sowohl der dritten als auch der vierten Stromstoßreihe
wird ein dem Stromkreis 44 entsprechender Strom weg gebildet. Hierbei wird jedoch der
Strom nur durch die unteren Wicklungen der polarisierten Relais fließen. Demzufolge werden
diese Relais ummagnetisiert, wodurch der Kontaktschluß 11 unterbrochen wird.
Statt dessen wird der Kontakt47 geschlossen. Diese Umschaltungen haben die Bildung des
Anruf kreises 10 zur Aufgabe, wenn das Gleisrelais SR3 oder SRt das nächste Mal seinen
Anker anzieht.
Infolge des oben beschriebenen Schaltvorganges sind also über die Leitung vier Stromstoßreihen
ausgesandt worden, von denen die beiden ersten je zwei Stromstöße und die beiden übrigen je einen Stromstoß enthielten.
Diese Stromstöße sind an der Anzeigestelle durch das Stromstoßempfangsrelais Ra empfangen
worden. Wenn dieses Relais das erstemal den Anker losläßt, wird über einen Kontakt
in der zweiten Lage des Folgeschalters SS2 ein Stromweg 50 für den Antriebsmagnet
IVM1 des Anzeigewählers IV1 geschlossen.
Ebenfalls "wird der Stromweg 33 für das mit Verzögerung wirkende Relais i?13 geschlossen,
das seinen Anker anzieht und dabei den Stromweg 34 für den Antriebsmagneten des Folgeschalters SS2 schließt. Bei Wiedererregung
des Relais i?e wird der Stromweg 50 unterbrochen, wodurch der Anzeigewähler in die
zweite Lage weitergeschaltet wird. Infolge der zweiten Stromunterbrechung mit darauffolgender
Stromschließung wird der Anzeigewähler in die dritte Lage weitergeschaltet, in der er stehenbleibt, weil die erste Anzeigestromstoßreihe
zwei Stromstöße enthielt. Nach Beendigung der Stromstoßreihe wird das Verzögerungsrelais Rn stromlos und der
Folgeschalter SS2 wird in die dritte Lage weitergeschaltet. Die zweite Anzeigestromstoßreihe
wird darauf durch den Anzeigewähler IV2 empfangen, der ebenfalls in seine
dritte Lage weitergeschaltet wird. Nach Beendigung dieser Stromstoßreihe wird der
Folgeschalter in seine vierte Lage weitergeschaltet, wodurch bewirkt wird, daß die
dritte Anzeigestromstoßreihe durch den Anzeigewähler IF3 empfangen wird. Diese
Stromstoßreihe enthält nur einen einzigen Stromstoß, so daß der Wählerin in der
zweiten Lage zum Stehen kommt. Der Folgeschalter läuft so bis zur fünften Lage fort, worauf der Anzeigewähler IK4 in gleicher
Weise bis zur zweiten Lage weitergeschaltet wird, weil auch die vierte Anzeigestromstoßreihe
nur einen einzigen Stromstoß enthielt.
Wenn der Folgeschalter O1S2 nach Beendigung
der vierten Anzeigestromstoßreihe bis zu seiner 6. Lage weitergeschaltet wird, wird
in dieser Lage ein Stromweg 51 für ein mit
Verzögerung wirkendes Relais R16 geschlossen,
das seinen Anker anzieht und dabei mit seinem Kontakt 52 einen Stromweg 53 schließt, der über einen Kontakt in der
siebenten Lage des Gruppenwählers GV und durch das Gruppenrelais GR6 verläuft, das
seinen Anker anzieht. Hierbei verzweigt sich der Stromweg 53 in mehrere parallele Stromwege
über die durch den betreffenden An· zeigewähler IV bestimmten Wicklungsspulen
der polarisierten, dem sechsten Anzeigebereich angehörenden Anzeigerelais IR. Es wird
also ein Stromweg über einen Kontakt in der dritten Lage des Anzeigewählers IV1 durch
die untere Spule des Anzeigerelais IR1 geschlossen,
wodurch jedoch keine Änderung der Kontaktlage entsteht. Ein ähnlicher Stromweg wird durch die untere Spule des
Anzeigerelais IR2 geschlossen. Der Stromweg
53 durch das Relais I i?3 verläuft dagegen
über einen Kontakt in der zweiten Lage des Anzeigewählers IF3 durch die obere
Spule des Anzeigerelais I i?3. Der Kontakt des Relais wird dadurch in seine obere Lage
gebracht, wodurch ein Stromweg 54 durch die zugehörige Anzeigelampe IL3 geschlossen
wird. Die Lampe leuchtet auf, zeigt also an, daß das entsprechende Gleisrelais SRS stromlos
ist. Der Stromweg 53 durch das Relais IR1 verläuft auch durch die obere Spule, so
daß auch die Anzeigelampe IL4 aufleuchtet.
Wie oben erwähnt, ist auf der Sendeseite der Anzeigesender IS nach dem Aussenden
der vierten Anzeigestromstoßreihe, die aus einem einzigen Stromstoß bestand, in seiner
zwölften und letzten Lage stehengeblieben. Ferner ist der Folgeschalter SSi in seine
sechste Lage weitergeschaltet worden. In dieser Lage wird ein Stromweg 60 durch ein
mit Verzögerung wirkendes Rückstellrelais i?20
geschlossen, das seinen Anker anzieht. Ferner wird ein Stromweg 61 durch die untere Wicklung
des Anschlußrelais AR geschlossen. Dieses Relais unterbricht dabei an seinem Kontakt
12 den Stromkreis 13 für das Verzögerungsrelais
R3, das nach einiger Zeit seinen . Anker losläßt und den Stromweg 14 durch
das Relais i?4 unterbricht. Das Relais i?4
schließt beim Loslassen seines Ankers einen Antriebstromkreis 62 über einen Kontakt 63
im Anzeigesender 161 durch dessen Antriebsmagneten ISM. Der' Anzeigesender wird in
Gang gesetzt und bewegt ,sich bis zur Ausganglage. In dieser Lage wird am Kontakt
63 der Antriebstromkreis für den Anzeigesender unterbrochen, so daß dieser zum Stillstand
kommt. Statt dessen wird aber der Kontakt 28 geschlossen, so daß nunmehr ein Antriebstromkreis 64, der über den Kontakt
26 im Gruppensender GS und durch dessen Antriebsmagneten GSM verläuft, geschlossen
wird: Der Gruppensender wird in Gang gesetzt und bewegt sich bis zur Ausgangslage/
in der der Antriebstromkreis 64 am Kontakt 26 unterbrochen und statt dessen über den
Kontakt 65 bis zum Antriebsmagneten des Folgeschalters 5\$\ weitergeführt wird. Sobald
der Folgeschalter die Ausgangslage erreicht hat, wird dieser Stromkreis am Kontakt
65 des Folgeschalters unterbrochen, so daß der Folgeschalter in dieser Lage zum
Stillstand kommt. Gleichzeitig wird der Stromweg 60 für das mit Verzögerung wirkende Rückstellfelais R20 unterbrochen, so
daß dieses Relais den Anker losläßt.
Als das Relais R1 seinen Anker losließ,
wurde auch am Kontakt 16 der Kurzschluß der Leitung L unterbrochen. Hierdurch wird
der Linienstrom so viel geschwächt, daß das Stromstoßempfangsrelais Rs an der Anzeigestelle
nochmals seinen Anker losläßt und in der. vorher beschriebenen Weise eine Weiterschaltung
des Folgeschalters SS2 um noch
einen Schritt bis zur siebenten Lage bewirkt. In dieser Lage wird ein,Stromweg 67 für ein
Rückstellrelais R21 geschlossen, das seinen ■
Anker anzieht und mit seinem Kontakt 68 Selbstverriegelung über einen Stromweg erhält,
der geschlossen ist, so lange irgendeiner der Wähler GV oder IF bzw. der Folgeschaltef
6\SV eine andere Lage als die Atisgangslage
einnimmt. Ferner unterbricht das Relais R21 mit seinem Kontakt 69 den Haltestromkreis
für das Relais -i?g/ das seinen Anker losläßt, mit seinen Kontakten 20 und
21 das Stromstoßempfangsrelais R6 von der
Leitung abschaltet und statt dessen das Relais R2 einschaltet. Da das Rückstellrelais
R21 seinen Anker angezogen hält, wird
jedoch die Batterie S1 hierdurch nicht an die
Leitung angeschlossen. Das " abgeschaltete Stromstoßempfangsrelais R6 läßt seinen Anker
los, wobei der Stromweg 22 für das Verzögerungsrelais R7 unterbrochen wird. Wenn
das Relais R7 nach einiger Zeit seinen Anker losläßt, wird ein Rückstellstromkreis 70, der
einen Periodenunterbrecher LV4 enthält, über einen Kontakt im Anzeigewähler IF4 durch
dessen Antriebsmagnet I FiIf4 geschlossen, so
■daß der Wähler in Gang gesetzt wird. Wenn der Wähler die Ausgangslage erreicht hat,
wird der Kontakt 71 unterbrochen, aber statt dessen wird ein Kontakt 72 geschlossen, und
der Rückstell Stromkreis 70 bis zum Antriebsmagneten des Wählers IF3 weitergeführt.
Nachdem idieser Wähler in die Ausgangslage zurückgekehrt ist, wird der Rückstellstromkreis
erst bis zum Wähler IF2 und dann bis
zu IF1 weitergeführt, sodann bis zum Gruppenwähler GV und schließlich bis zum Folgeschalter
SS2, wobei die Apparate der Reihe nach zurückgestellt werden. Wenn der Folge-
schalter SS2 die Ausgangslage erreicht, wird
der Haltestromkreis für das Rückstellrelais Rn unterbrochen, das dabei seinen Anker losläßt,
seinen Kontakt 69 schließt und an anderen Kontakten die Stromquelle B1 an die Lei-"tung
anschaltet, wobei sämtliche Relais R1;
auf den Stationen ihre Anker anziehen.
Sämtliche zur Fernanzeige gehörenden Apparate und Relais sind nun in die Ausgangslage
zurückgebracht worden, und die Anlage ist zum Ausführen einer neuen Fernanzeige
bereit.
Bei den oben beschriebenen Beispielen sind Vorkehrungen zum Feststellen von nur zwei
verschiedenen Zuständen getroffen, aber es ist klar, daß eine beliebige Anzahl von Zuständen
in ähnlicher Weise angezeigt werden kann, wobei jeder Zustand durch eine Stromstoßreihe
von entsprechender Anzahl von Stromstoßen dargestellt wird, und wobei Stromstoßsender
und Stromstoßempfänger mit entsprechend größerer Anzahl von Prüfkontakten versehen sind.
Die Stromstoßsender und Stromstoßempfänger brauchen nicht tinbedingt aus elektromagnetisch
angetriebenen Wählern zu bestehen, sondern die Wähler in den oben beschriebenen
Beispielen können unter Umständen durch Relaisgruppen ersetzt werden, die in gleicher Weise arbeiten wie die Wähler.
Die Erfindung ist nicht auf Eisenbahnanlagen beschränkt, sondern kann auch, zum
Anzeigen des Zustandes von ferngesteuerten Kraftzentralen, elektrischen Stellwerken o. dgl.
verwendet werden.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zum Fernanzeigen der Zuglagen auf Eisenbahnstrecken, der Stellungen von Weichen und Signalen o. dgl., deren Überprüfung durch einen Wähler veranlaßt werden kann, der mit einer Stromstoßsendevorrichtung zusammenwirkt, wobei die Stromstoßsendevorrichtung jedesmal in Tätigkeit gebracht wird, wenn sich der Zustand der überprüften Teile ändert und dabei Stromstöße aussendet, die an der Anzeigestelle durch Vermittlung von Stromstoßempfängern die Anzeigeorgane, die den Zuständen entsprechen, auswählen und einschalten, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Stromstoßsendevorrichtung (32) unter Prüfung des Wählers (I S) ausgesendeten gleich langen Stromstöße von immer derselben Polarität zu ejner den zu überprüfenden Zuglagen, Weichen, Signalen o. dgl. entsprechenden Anzahl von Stromstoßreihen oder -gruppen, innerhalb derer die Zahl der einzelnen Stromstöße den überprüften Zustand kennzeichnet, zusammengefaßt sind, die an der Anzeigestelle eine den überprüften Teilen entsprechende Zahl von Stromstoßempfängern (I V) betätigen und einstellen, so daß bei ständiger Überprüfung aller zu überwachenden Zustände die Anzahl der für die Fernübertragung notwendigen Stromstöße niedrig gehalten werden kann.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wähler (I S) mit einer den verschiedenen zu überwachenden Zuständen entsprechenden Anzahl von Kontakten oder Einstellagen versehen ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Kontakte innerhalb derselben Kontaktreihe des Wählers (I S) angeordnet sind, so daß eine Prüfung in Reihenfolge hintereinander erfolgt.
- 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (L), über die die Anzeigestromstöße nach der Anzeigestelle (P1) ausgesendet werden, an einen Folgeschalter (SS2) angeschlossen ist, der in den Zeitzwischenräumen zwischen den verschiedenen Stromstoßreihen weitergeschaltet wird und bestimmte Wähler (I V) in Bereitschaft zum Empfang der zugehörigen Stromstoßreihen bringt.Hierzu [ Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE656843X | 1935-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656843C true DE656843C (de) | 1938-02-18 |
Family
ID=20314194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET45467D Expired DE656843C (de) | 1935-04-13 | 1935-06-28 | Einrichtung zum Fernanzeigen der Zuglagen auf Eisenbahnstrecken, der Stellungen von Weichen und Signalen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656843C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757093C (de) * | 1941-03-22 | 1953-09-07 | Ver Eisenbahn Signalwerke G M | Einrichtung zur UEbertragung von Meldungen, Befehlen, Zugnummern od. dgl. von einer Sendestelle zu einer Empfangsstelle bei Eisenbahnsicherungseinrichtungen |
| DE1000852B (de) * | 1953-01-19 | 1957-01-17 | Electronic Switch & Signal Com | Fernsteueranlage |
| DE1125475B (de) * | 1958-07-15 | 1962-03-15 | Werk Signal Sicherungstech Veb | Schaltungsanordnung fuer die linienfoermige Zugbeeinflussung und den selbsttaetigen Streckenblock |
-
1935
- 1935-06-28 DE DET45467D patent/DE656843C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757093C (de) * | 1941-03-22 | 1953-09-07 | Ver Eisenbahn Signalwerke G M | Einrichtung zur UEbertragung von Meldungen, Befehlen, Zugnummern od. dgl. von einer Sendestelle zu einer Empfangsstelle bei Eisenbahnsicherungseinrichtungen |
| DE1000852B (de) * | 1953-01-19 | 1957-01-17 | Electronic Switch & Signal Com | Fernsteueranlage |
| DE1125475B (de) * | 1958-07-15 | 1962-03-15 | Werk Signal Sicherungstech Veb | Schaltungsanordnung fuer die linienfoermige Zugbeeinflussung und den selbsttaetigen Streckenblock |
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