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DE1163869B - Vorrichtung zum Einfuellen eines Treibmittels in einen bereits mit abzugebendem Material gefuellten Aerosolbehaelter - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuellen eines Treibmittels in einen bereits mit abzugebendem Material gefuellten Aerosolbehaelter

Info

Publication number
DE1163869B
DE1163869B DEP15467A DEP0015467A DE1163869B DE 1163869 B DE1163869 B DE 1163869B DE P15467 A DEP15467 A DE P15467A DE P0015467 A DEP0015467 A DE P0015467A DE 1163869 B DE1163869 B DE 1163869B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
container
filling
cylinder
propellant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP15467A
Other languages
English (en)
Inventor
John Richard Focht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oscar Mayer Kartridg Pak S A
Original Assignee
Oscar Mayer Kartridg Pak S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oscar Mayer Kartridg Pak S A filed Critical Oscar Mayer Kartridg Pak S A
Publication of DE1163869B publication Critical patent/DE1163869B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B31/00Packaging articles or materials under special atmospheric or gaseous conditions; Adding propellants to aerosol containers
    • B65B31/003Adding propellants in fluid form to aerosol containers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einfüllen eines Treibmittels in einen bereits mit abzugebendem Material gefüllten Aerosolbehälter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einfüllen eines Treibmittels in einen bereits mit abzugebendem Material gefüllten Aerosolbehälter und zum Verschließen des Behälters mit einem ein seine obere Öffnung einsetzbaren, das Entnahmeventil tragenden Verschlußdeckel, wobei das Einfüllen mittels eines die Zuleitung für das Treibmittel aufweisenden, beim Einfüllvorgang auf dem oberen Teil des Aerosolbehälters dicht aufsitzenden Füllkopfes mit einer Längsbohrung erfolgt.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung zum Füllen von Preßgasflaschen bekannt, bei denen das Entnahmeventil durch eine Schraubkappe abgeschlossen wird.
  • Die zu füllende Flasche wird auf einer beweglichen Auflage in den becherförmigen Füllkopf der Füllvorrichtung bewegt, in dem die Schraubkappe festgehalten und durch eine entsprechend geformte Dichtung gegen die Außenluft abgeschirmt wird. Um das Ventil der Preßgasflache öffnen zu können, muß, da die Schraubkappe im Füllkopf festgehalten ist, die Flasche so weit gedreht werden, bis sich das Ventil bei gelockerter Schraubkappe öffnen kann. Der Boden, auf den die Flasche zum Füllen gesetzt wird, muß also nicht nur in senkrechter, sondern auch in waagerechter Richtung beweglich sein, d. h. sich drehen können. Da alle Arbeitsgänge von Hand ausgeführt werden, arbeitet die bekannte Vorrichtung nicht nur umständlich und zeitraubend, sondern hat noch den weiteren Nachteil, die Preßgasflasche nur durch die Ventilöffnung, also eine kleine Öffnung füllen zu können.
  • Bei einer anderen bekannten Fülleinrichtung für Behälter mit einer flüssigen Füllung und einem gasförmigen Treibmittel wird der Behälter mit seinem unter Federdruck stehenden rohrförmigen Entnahmeventil in die abgedichtete Bohrung des Füllkopfes gedrückt, in welcher ein Kolben mit einer Kolbenstange zum Öffnen des Ventils beweglich ist. Oberhalb des Kolbens sitzt in dem Füllkopf ein Steuerschieber, der in seiner unteren Stellung die Verbindung des Behälters über sein geöffnetes Entnahmeventil mit einer Unterdruckquelle herstellt, in seiner oberen Stellung dagegen das geöffnete Ventil an eine gemeinsame Leitung für Füllmittel und Treibmittel anschließt. Die gemeinsame Leitung teilt sich in Zweige zu einem Flüssigkeits- und einem Treibmittelbehälter. Durch handbetätigte Ventile wird die Verbindung zu dem jeweils gewünschten Vorratsbehälter hergestellt. Nachteilig ist auch bei dieser bekannten Einrichtung nicht nur die Handsteuerung der verschiedenen Verbindungsventile, sondern auch das Füllen der Behälter durch die Entnahmeventile, d. h. durch eine klein bemessene Öffnung.
  • Schließlich ist noch eine Vorrichtung zum Füllen und Verschließen von Flaschen mit Bügelverschluß unter Luftabschluß bekannt, bei der ein Greifer für den Bügelverschluß mit dem Füllrohr so verbunden ist, daß seine Bewegung durch eine gleichzeitige Bewegung des Füllrohres veranlaßt wird. Zu diesem Zweck wird ein aus einem geschlitzten Schuh bestehender, um den Verschlußstöpsel fassender Stöpselgreifer derart an das Füllrohr angelenkt, daß bei ge ringer Aufwärtsbewegung des Füllrohres der Greifer seitwärts schwingt und den Stöpsel seitwärts von der Flaschenöffnung hält, wobei durch die Seitwärtsbewegung des Greifers ein an ihm befindliches und vom Füllrohr abgezweigtes Röhrchen über die Flaschenmündung tritt. Die Vorrichtung ist mittels mehrerer Hand- und Fußhebel zu betätigen, um das Füllrohr mit der Flasche zu verbinden, die Flasche zu füllen und auf die gefüllte Flasche den Stöpsel zu drücken und zu verriegeln.
  • Demgegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zum Einfüllen eines Treibmittels in einen bereits mit Material gefüllten Behälter und zum Verschließen des Behälters nach dem Einfüllen durch Aufbringen des Verschlußdeckels mit dem Entnahmeventil zu schaffen, die völlig selbsttätig und mit dem geringsten Zeitaufwand arbeitet.
  • Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß in der Längsbohrung des Füllkopfes eine verschiebbare Hülse mit einer Dichtung zur Aufnahme des Verschlußdeckels des Behälters vorgesehen und in der Hülse eine Einrichtung zum Befestigen des Deckels auf dem gefüllten Behälter, z. B. eine Bördeleinrichtung mit durch einen gesteuerten Spreizkolben zu betätigenden Klemmbacken, angeordnet ist.
  • Der Spreizkolben ist über eine Kolbenstange mit dem Kolben eines Zylinders verbunden, der auf einem von einem anderen Kolben unter Steuerung durch eine Schalteinrichtung zu verstellenden, abgefederten Arm sitzt. Der erstgenannte Kolben des Zylinders ist dabei pneumatisch betätigbar.
  • Die die Bördeleinrichtung umgebende Hülse ist vorteilhaft die Verlängerung eines Kolbens, auf dem eine Druckfeder sitzt und der mit dem unteren Deckel des Zylinders einen ringförmigen, mit einer Überdruckquelle zu verbindenden Hohlraum bildet. Der zur Aufnahme der Feder dienende Raum oberhalb des Kolbens kann dann an eine Unterdruckquelle anzuschließen sein.
  • Der Deckel des Zylinders hat, um die Füllung zu beschleunigen, tangential in seine Bohrung mündende und mit elektromagnetsich gesteuerten Ventilen versehene Zuleitungskanäle für das Treibmittel. Beim Aufsetzen der zu füllenden Behälter auf die Tischplatte dient eine Führung zur Ausrichtung der Behälter, und mit ihr ist ein Schalter verbunden, der von dem aufgesetzten Behälter betätigt wird und über elektrische Stromkreise den Arbeitsablauf der Füllvorrichtung steuert.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch wiedergegeben. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht mit den hauptsächlichsten elektrischen Schaltvorrichtungen für die verschiedenen Arbeitsgänge, F i g. 2 einen senkrechten Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1, F i g. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der F i g. 2, F i g. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 der F i g. 3 und 8, F i g. 5 bis 10 Ansichten aufeinanderfolgender Arbeitsgänge der Vorrichtung von dem Zeitpunkt an, in dem ein Behälter in die Maschine eingeführt wird, bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Behälterkappe auf den Behälter aufgebracht wird, um den Füll- und Verschluß-Arbeitsgang zu vollenden, wobei F i g. 8 eine seitliche Schnittansicht nach der Linie 8-8 der F i g. 4 und F i g. 10 eine Schnittansicht nach der Linie 10-10 der F i g. 3 darstellt, und Fig. in ein elektrisches Schaltschema für die in den vorstehenden Figuren gezeigte Vorrichtung.
  • 1 ist ein Maschinenrahmen mit einer Tischplatte 2 und einer unteren Platte 3. Die Tischplatte 2 trägt eine senkrechte rohrförmige Führung 4, in der ein axial beweglicher Kolben 5 gegen Drehung verkeilt ist. Der Kolben 5 trägt einen waagerechten Arm 6, und eine senkrechte Stange 7 verläuft nach abwärts durch den Arm 6 und den Kolben 5 hindurch und hat ein Verbindungsglied 8, mit dessen Hilfe sie mit einer Kurbel 9 verbunden ist, die sich an einem Untersetzungsgetriebe üblicher Art befindet. Die senkrechte Stange 7 verläuft lose durch den Arm 6 und den Kolben 5 und hat einen Kopf 11 mit einer Feder 12 zwischen dem Kopf und dem Arm 6.
  • Ein Elektromotor 13 mit konstanter Geschwindigkeit ist auf der unteren Platte 3 angeordnet. Von dem Motor verläuft ein Treibriemen zu einer Antriebsscheibe 14, die durch eine dazwischengeschaltete Kupplungs- und Bremsvorrichtung 15 üblicher Form mit dem Untersetzungsgetriebe 10 verbunden ist.
  • Diese Kupplungs- und Bremsvorrichtung dient dazu, die Antriebsscheibe 14 mit dem Untersetzungsgetriebe zu verbinden, um das letztere zur richtigen Zeit anzutreiben und das Untersetzungsgetriebe in anderen Zeitpunkten abzubremsen. Das Untersetzungsgetriebe treibt zwei Nockenscheiben 16 und 17, die auf Kleinschalter 18 und 19 einwirken, um elektrische Stromkreise zu steuern.
  • Auf dem Arm 6 ist starr ein Arbeitskopf angeordnet, der aus einem Paar Zylindern, nämlich einem oberen Zylinder 20 und einem unteren Zylinder 21. besteht. Der Zylinder 21 hat einen oberen Deckel 22 (Fig.3), der mit einer senkrechten rohrförmigen Stange 23 versehen ist, die sich nach oben durch eine Öffnung in den Arm 6 erstreckt. Die rohrförmige Stange 23 ist außen mit einem Gewinde oberhalb des Armes versehen, um eine Klemmutter 24 aufzunehmen, welche die Stange starr mit dem Arm verbindet und den unteren Zylinder starr auf dem Arm festlegt.
  • Das obere Ende der rohrförmigen Stange 23 ist innen mit Gewinde versehen, um einen sich abwärts erstreckenden Teil 25 aufzunehmen, der am unteren Zylinderkopf 26 des oberen Zylinders 20 ausgebildet ist, wodurch der obere Zylinder 20 ebenfalls starr mit dem Arm 6 verbunden ist. Das untere Ende des unteren Zylinders 21 wird durch einen Deckel 27 rohrförmiger Bauart geschlossen (Fig.3), und in dem Zylinder 21 befindet sich zwischen den Deckeln 22 und 27 der Kolben 28 mit einer zylindrischen Hülse 29. Die untere Kante der zylindrischen Hülse 29 ist mit einer Nut zur Aufnahme einer Gummidichtung30 versehen. Die obere Fläche des unteren Deckels 27 ist so ausgeschnitten, daß sich ein Raum 31 zwischen ihm und dem Kolben 28 befindet, wenn dieser auf dem unteren Deckel aufliegt (s.
  • Fig. 3).
  • Der Kolben 28 hat eine Kammer 32 zur Aufnahme eines verdickten Kopfes 33 einer rohrförmigen Bördeleinrichtung 34, die in am Umfang verteilten Abständen geschlitzt ist, so daß der untere Teil der Einrichtung in Klemmbacken 35 unterteilt wird, die äußere Wülste 36 haben.
  • Innerhalb des oberen Zylinders 20 befindet sich ein Kolben 37 (F i g. 2), mit einer Kolbenstange 38, auf der ein Spreizkolben 39 zum Betätigen der Backen angeordnet ist (Fig.3). Dieser Kolben ist an seinem unteren Ende abgeschrägt. Wenn der Kolben 39 sich in gehobener Stellung befindet, dann ziehen sich die Backen radial zusammen, wenn jedoch der Kolben nach abwärts gegen die nach innen zusammenlaufenden Flächen der Backen gedrückt wird, dann werden diese in radialer Richtung auseinandergepreßt, um eine Kappe auf einen Behälter aufzupressen, wie das nachstehend beschrieben wird.
  • Der Kolben 39 wird von dem Kolben 37 in dem Zylinder 20 betätigt, und dieser Kolben wird seinerseits durch Druckluft betätigt, die in die Einlaßstutzen 40 und 41 eingeführt wird. Luft wird wahlweise an den beiden gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 37 durch ein Vierwege-Solenoidventil 42 eingeführt, das in Fig. 1 gezeigt ist und durch einen Schalter 43 gesteuert wird.
  • Der untere Kolben 28 ist normalerweise durch eine Feder 44 abwärts gedrückt, wird jedoch durch Saugen und durch Druckluft betätigt, wobei ein Saugstutzen 45 im Zylinder oberhalb des Kolbens und ein Drucklufteinlaßstutzen 46 unterhalb des Kolbens vorhanden ist.
  • Der untere Deckel 27 des unteren Zylinders hat unterhalb der Wandung des Zylinders 21 Zuleitungskanäle für das Treibmittel, die tangential zur inneren zylindrischen Oberfläche des Deckels angeordnet sind, wie Fig.4 zeigt. Das Treibmittel wird unter Druck durch die Einlaßstutzen 48 ( F i g.1) den Solenoidventilen49 zugeführt, die von üblicher Art sein können. Die Solenoidventile 49 dichten normalerweise die Kanäle 47 ab, jedoch können sie, wenn die Spulen der Solenoide erregt werden, die Kanäle47 freigeben, so daß das Treibmittel in den Behälter eintreten kann. Aus den Fig.1 und 8 geht hervor, daß beim Einführen des Treibmittels in das Innere des unteren Zylinderkopfes der Einlaß tangential ohne Wirbelbildung erfolgt.
  • Die zu füllenden und abzudichtenden Behälter werden gegen eine Führung 50 auf die Tischplatte 2 aufgesetzt. Wenn ein Behälter (Fig.1) in diese vorher bestimmte Stellung gebracht wird, dann wirkt. er auf einen Kleinschalter 51 ein, schließt einen Stromkreis und bewirkt auf diese Weise den Ablauf der Arbeitsgänge der Maschine.
  • Beim Antrieb der Maschine arbeiten ihre verschiedenen Teile in einer vorher bestimmten Reihenfolge, da die verschiedenen Mechanismen elektrisch gesteuert werden.
  • Zu diesem Zweck wird ein übliches ZeitmeßinstrumentT für den Ablauf der Arbeitsgänge verwendet. Dieses Zeitmeßinstrument ist durch elektrische Stromkreise mit den verschiedenen Kleinschaltern verbunden und arbeitet in üblicher Weise, um die verschiedenen Kleinschalter zu betätigen, welche die Arbeitsgänge in der richtigen Reihenfolge einleiten.
  • F i g. 11 zeigt das Schaltbild der verschiedenen in F i g. 1 gezeigten Kleinschalter. Die konstruktiven Einzelheiten eines Zeitmeßinstrumentes sind hier nicht beschrieben, da viele handelsübliche Arten solcher Instrumente bekannt sind und demgemäß eine Beschreibung überflüssig ist.
  • Die Maschine arbeitet wie folgt: Ein Metallbehälters mit einer oberen Öffnung wird zunächst mit einer gewissen Menge des abzugebenden Materials gefüllt. Ein DeckelX mit einer Ventilvorrichtung Y, einem Sprühknopf und einem Tauchrohr (s. Fig. 6 bis 10) wird dann lose in die obere Öffnung des Behälters eingeführt. Der Behälter wird dann in die in F i g. 1 gezeigte Stellung gebracht, und während er sich gegen die Führung 50 anlegt, schließt er den Kleinschalter 51. Dadurch wird das Zeitmeßinstrument T in Betrieb gesetzt, das den Stromkreis zur Antriebsvorrichtung 52 schließt, um die Brems-und Kupplungsvorrichtung 15 zu steuern. Demgemäß wird der mit konstanter Geschwindigkeit umlaufende Motor 13 mit dem Untersetzungsgetriebe 10 verbunden, um die Kurbel 9 aus ihrer oberen, in F i g. 1 gezeigten Totpunktlage in die untere Totpunktlage zu bringen. Wenn dieser Arbeitsgang vollendet ist, dann wirkt die Nockenscheibe 16 des Untersetzungsgetriebes 10 auf den Kleinschalter 18 ein, um die Kupplung zu lösen und die Bremse der Kupplung zur Wirkung zu bringen und die Bremsvorrichtung 15 zu veranlassen, die Kurbel am unteren Totpunkt festzuhalten.
  • Bei der Bewegung der Kurbel 9 von ihrer oberen Totpunktlage zur unteren Totpunktlage zieht sie den Arm 6 und den unteren Zylinder 21 so nach unten, daß der untere Deckel 27 den Behälter C angreift und ihn fest auf die Tischplatte aufpreßt, während sich eine federnde Dichtung 53 gegen den oberen Teil des Behälters legt und auf diese Weise eine Abdichtung herstellt (s. F i g. 3 und 6). Die Feder 12 ermöglicht es dem Arm6, nachgiebig gesenkt zu werden, um dadurch die Höhe von Behältern auszugleichen, die in der Höhe leicht voneinander abweichen. Der Kolben 28 bewegt sich ebenfalls. Die Feder 44 in dem Zylinder drückt die untere Kante der zylindrischen Hülse 29 gegen die nach oben stehende Kante des Deckels X, so daß die Dichtung 30 in der unteren Kante der Hülse ebenfalls eine luftdichte Abdichtung mit dem Deckel X bildet.
  • Das Zeitmeßinstrument T wirkt dann auf das Solenoidventil 54 ein (Fig. 1 und 11), um den Saugstutzen 45 der F i g. 3 unter Vakuum zu bringen und dadurch den Teil des Zylinders 21 oberhalb des unteren Kolbens 28 luftleer zu machen. Das Vakuum wird dann durch einen Kanal 55 mit dem Inneren der Hülse 29 verbunden und wirkt dahingehend, daß der Deckel X an dem unteren Ende der Hülse 29 festgelegt wird. Dieses Vakuum ist jedoch ungenügend, um die Spannung der Feder 44 zu überwinden, und so bleibt der Kolben 28 in seiner gesenkten Stellung nach F i g. 3.
  • Während das Vakuum aufrechterhalten bleibt, um den Deckel an der Hülse 29 zu halten, setzt das Zeitmeßinstrument das Solenoidventil 56 (Fig.1 und 11) unter Strom, so daß Preßluft durch den Einlaßstutzen 46 (Fig. 3) in den Raum 31 unter den Kolben 28 einströmt. Als Ergebnis wird der Kolben angehoben, um den Deckel aus der oberen Öffnung des Behälters herauszuheben, wie in Fig.7 gezeigt ist.
  • Während der Kolben auf diese Weise angehoben ist, setzt das Zeitmeßinstrument die Doppel-Solenoidventile 49 unter Strom, und das Treibmittel wird durch die Kanäle47 der Fig.4 und 8 in den Behälter hineingeleitet.
  • Dieses Hineinleiten kann zeitlich abgestimmt sein oder das Treibmittel kann durch ein Meßventil hindurchgeleitet werden. Sowie genug Treibmittel zugeführt worden ist, macht das Zeitmeßinstrument T das Doppel-Solenoidventil 49 stromlos. Sofort danach setzt das Zeitmeßinstrument T durch Solenoid gesteuerte Ventile 57 (F i g. 1 und 11) unter Strom, um sowohl den oberen als auch den unteren Teil des unteren Zylinders 21 zu entlüften. Die Feder 44 drückt sofort den Kolben 27 dieses Zylinders nach unten, um den Verschlußdeckel X in die Öffnung des Behälters hineinzudrücken (s. F i g. 9). Nachdem der Deckel an Ort und Stelle gebracht ist, schließt das Zeitmeßinstrument einen Kleinschalter 58, der seinerseits den Schalter 43 schließt, um ein Vierwege-Solenoidventil 42 (Fig. 1) unter Strom zu setzen und Preßluft in den oberen Zylinder 20 oberhalb des Kolbens 37 (F i g. 2) einzuführen. Dieser Kolben wird auf diese Weise nach unten gedrückt und nimmt den die Klemmbacken betätigenden Spreizkolben 39 mit sich, der die Klemmbacken 35 auseinanderdrückt. Der Teil des Deckels X oberhalb der Lippe der Öffnung in dem Behälter wird radial von den Klemmbacken nach außen gedrückt und in enge abdichtende Verbindung mit dem Rand der Behälteröffnung gebracht.
  • Während dieser Arbeitsgang vollendet wird, wirkt die Abwärtsbewegung des Kolbens 37 auf den verdickten Kopf 59 (F i g. 2) eines einen Schalter steuernden Stiftes 60 ein, um ihn abwärts zu drücken und den Stromkreis an dem Kleinschalter 58 zu unterbrechen, so daß das Vierwegeventil 42 die obere Kammer des Zylinders 20 entlüftet und Preßluft über den Stutzen 41 in den unteren Teil des Zylinders einführt. Der Kolben 37 wird auf diese Weise gehoben und führt den Spreizkolben 39 in die in F i g. 2 gezeigte Stellung zurück. Das Zeitmeßinstrument setzt danach den Antrieb 52 unter Strom, um die Bremse zu lösen und die Kupplung der Bremsvorrichtung 15 eirzukuppeln. Danach treibt der Motor 13 das Untersetzungsgetriebe 10, um die Kurbel 9 aus der unteren Totpunktlage in die anfängliche obere Totpunktlage der F i g. 1 zurückzubringen. Der Arm 6 und die dazugehörigen Teile des Kopfes werden auf diese Weise von dem gefüllten und abgedichteten Behälter abgehoben. Sobald die Kurbel 9 die obere Totpunktlage erreicht hat, schaltet die Nockenscheibe 17 (F i g. 1) den Kleinschalter 19 so, daß die Bremse eingeschaltet und die Kupplung freigegeben wird, so daß alle Teile, mit Ausnahme des Motors, in ihrer anfänglichen Stellung zur Ruhe kommen. Der Bedienende kann dann den Behälter herausnehmen und einen anderen zu bearbeitenden Behälter einlegen, so daß die vorstehend beschriebenen Arbeitsgänge erneut ablaufen.
  • Bei der in den Zeichnungen gezeigten Maschine wird der Behälter auf eine Unterlage gestellt, die einen Teil der Tischplatte 2 bildet. Die Unterlage sowohl als auch die übrige Tischplatte sind stationär, und der Betätigungskopf wird gehoben und gesenkt, um mit dem Behälter in Eingriff zu kommen. Dies geschieht durch die Arbeit des Kolbens 5. Insofern als der Hauptzweck dieser Anordnung der ist, das Angreifen und Lösen infolge der relativen Bewegung zwischen dem Behälter und dem Kopf zu erreichen, ist es gleichwertig, den Arm 6 starr in der Führung 4 anzuordnen, so daß der Kopf starr mit dem Tisch verbunden ist, und die Unterlage auf und ab zu bewegen, um den Behälter mit dem Kopf in und außer Eingriff zu bringen. Zu diesem Zweck kann der Teil des Tisches, der die Unterlage darstellt und die Führund 50 trägt, eine bewegliche Plattform bilden, die senkrecht verstellbar angeordnet ist und von dem Untersetzungsgetriebe 10 durch die Verbindungsstange 8 in der gleichen Weise betätigt wird, wie vorstehend beschrieben, so daß die Unterlage in richtigem zeitlichen Verhältnis zu den anderen Teilen der Maschine auf und ab bewegt wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Einfüllen eines Treibmittels in einen bereits mit abzugebendem Mate- rial gefüllten Aerosolbehälter und zum Verschließen des Behälters mit einem in seine obere Öffnung einsetzbaren, das Entnahmeventil tragenden Verschlußdeckel, wobei das Einfüllen mittels eines die Zuleitung für das Treibmittel aufweisenden, beim Einfüllvorgang auf dem oberen Teil des Aerosolbehälters dicht aufsitzenden Füllkopfes mit einer Längsbohrung erfolgt, d a -durch geke nnz e i ch ne t, daßinderLängsbohrung des Füllkopfes eine verschiebbare Hülse (29) mit einer Dichtung (30) zur Aufnahme des Verschlußdeckels (X) des Behälters (C) vorgesehen und in der Hülse (29) eine Einrichtung zum Befestigen des Deckels auf dem gefüllten Behälter, z. B. eine Bördeleinrichtung (34) mit durch einen gesteuerten Spreizkolben (39) zu betätigenden Klemmbacken (35), angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkolben (39) über eine Kolbenstange (38) mit dem Kolben (37) eines Zylinders (20) verbunden ist, der auf einem von einem anderen Kolben (5) unter Steuerung durch eine Schalteinrichtung zu verstellenden, abgefederten Arm (6) sitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (37) des Zylinders (20) pneumatisch betätigbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bördeleinrichtung (34) umgebende Hülse (29) die Verlängerung eines Kolbens (28) ist, auf dem eine Druckfeder (44) sitzt und der mit dem unteren Deckel (27) des Zylinders (21) einen ringförmigen, mit einer Überdruckquelle zu verbindenden Hohlraum (31) bildet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Aufnahme der Feder (44) dienende Raum oberhalb des Kolbens (28) an eine Unterdruckquelle anzuschließen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (27) des Zylinders (21) tangential in seine Bohrung mündende und mit elektromagnetisch gesteuerten Ventilen versehene Zuleitungskanäle (47) für das Treibmittel hat.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufsetzen der zu füllenden Behälter (C) auf die Tischplatte (2) eine Führung (50) zur Ausrichtung der Behälter dient und mit ihr ein Schalter (51) verbunden ist, der von dem aufgesetzten Behälter betätigt wird und über elektrische Stromkreise den Arbeitsablauf der Füllvorrichtung steuert.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 139 723; USA.-Patentschriften Nr. 2 508 142, 2 613 023.
DEP15467A 1955-05-04 1956-01-13 Vorrichtung zum Einfuellen eines Treibmittels in einen bereits mit abzugebendem Material gefuellten Aerosolbehaelter Pending DE1163869B (de)

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