DE1163790B - Verfahren zur Herstellung von Propionsaeure - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von PropionsaeureInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/04—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure
- B25C1/041—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure with fixed main cylinder
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- B25C1/001—Nail feeding devices
- B25C1/003—Nail feeding devices for belts of nails
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C 07 c
Nummer:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 12 ο-11
1163 790
J 17808 IVb/12 ο
10. März 1960
27. Februar 1964
J 17808 IVb/12 ο
10. März 1960
27. Februar 1964
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Propionsäure aus Propionaldehyd.
Es ist bekannt, aliphatische Aldehyde zu Carbonsäuren in der Weise zu oxydieren, daß man sie mit
einem sauerstoffhaltigen Gas, beispielsweise mit Luft oder mit reinem Sauerstoff, in Berührung bringt und
die Umsetzung bei erhöhter Temperatur und möglichst unter erhöhtem Druck durchführt. Gegebenenfalls
kann die Umsetzung durch die Verwendung von Katalysatoren, vorzugsweise von Salzen von Metallen
wechselnder Wertigkeit, beispielsweise von Mangan und Kobalt, erleichtert werden. Auf diese Weise kann
z. B. Propionaldehyd in Gegenwart von Mangannaphthenat oder Kobaltnaphthenat zu Propionsäure
oxydiert werden. Wenn so gearbeitet wird, kann zwar ein hoher Aldehydumsetzungsgrad erzielt werden, doch
entspricht die Ausbeute an Säure, bezogen auf den umgesetzten Aldehyd, nicht den Erwartungen. Oxydiert
man z. B. Propionaldehyd unter Verwendung von Mangannaphthenat als Katalysator mit reinem Sauerstoff
und bei einer Temperatur von 45 bis 60° C, so kann ein Umsetzungsgrad des Aldehyds von mindestens
95 °/o erzielt werden; doch liegt die Propionsäureausbeute
im allgemeinen nur um 80%. Dies bedeutet einen wesentlichen Verlust an Propionaldehyd.
Ein Verfahren, welches diesen Verlust zu verringern vermag, ist von beträchtlichem technischem
Wert.
Die Säureausbeute kann auch durch in dem Reaktionsgemisch vorhandene unerwünschte Metallionen
verringert werden. Beispielsweise können Eisen- und bzw. oder Nickelionen infolge Korrosion des
Materials der Umsetzungsapparatur zugegen sein. Weiter können Metallionen in dem Aldehyd vorhanden
sein. Wenn z. B. der Aldehyd nach dem sogenannten Oxoverfahren hergestellt wurde, kann er
Kobaltionen enthalten. Es wird angenommen, daß solche absichtlich oder infolge Unachtsamkeit in dem
Aldehyd bzw. dem Oxydationsgemisch enthaltene Metallionen leicht unerwünschte Nebenreaktionen begünstigen,
wodurch die zu erwartende Carbonsäureausbeute fällt. Es wurde nun gefunden, daß der Zusatz
eines Komplexbildners zu dem Oxydationsgemisch eine Erhöhung der Ausbeute bewirkt.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung von Propionsäure durch Oxydation von Propionaldehyd
mit Sauerstoff oder einem sauerstoffhaltigen Gas in Gegenwart von Ionen eines oder mehrerer
Schwermetalle wechselnder Wertigkeit im Oxydationsgemisch vorgeschlagen, wobei dem Oxydationsgemisch Komplexbildner in mindestens der zur
Komplexbindung mit sämtlichen vorhandenen Verfahren zur Herstellung von Propionsäure
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited, London
Vertreter:
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Fincke, Dipl.-Ing. H. Bohr
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
Als Erfinder benannt:
Gordon Howard Whitfield,
Edward Kemp, Norton-on-Tees, Durham
(Großbritannien)
Gordon Howard Whitfield,
Edward Kemp, Norton-on-Tees, Durham
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 23. März 1959, 2. März 1960 (Nr. 9931)
Schwermetallionen stöchiometrisch notwendigen Menge zugesetzt werden.
Derartige Komplexbildner sind beispielsweise Äthylendiamintetraessigsäure, Weinsäure, Dimethylglyoxin
oder Triäthanolamin. Diese werden in einer Menge zugesetzt, die mindestens der zur Komplexbildung
mit allen vorhandenen Schwermetallionen stöchiometrisch notwendigen entspricht. Beispielsweise
reagiert Äthylendiamintetraessigsäure mit den meisten Metallen im Verhältnis 1:1, gleichgültig, ob
es sich um zweiwertige oder dreiwertige Ionen handelt, wobei selbstverständlich die Ladung des entstehenden
Komplexions verschieden ist. Um die störenden Schwermetallionen möglichst vollständig
komplex zu binden, wird jedoch gewöhnlich ein erheblicher Überschuß des Komplexbildners zugesetzt,
beispielsweise das 50fache der theoretischen Menge. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung ist sowohl
in jenen Fällen anwendbar, bei denen ein Metallsalz als Oxydationskatalysator verwendet wird,
als auch in den obenerwähnten Fällen, in denen ein Metallsalz, beispielsweise infolge Korrosion oder infolge
eines Metallgehalts des Ausgangsaldehyds, vorhanden ist. Die benötigte Menge an Komplexbildner
bezieht sich jeweils auf die Gesamtmenge zugesetzter oder vorhandener Schwermetallionen.
Als Beispiel für den Vorteil der Verwendung eines Komplexbildners wurde Propionaldehyd bei einer
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Temperatur von 60° C in Gegenwart einer geringen Menge Kobaltnaphthenat zu Propionsäure oxydiert,
wobei der Umsetzungsgrad von Propionaldehyd 98% und die Ausbeute an Propionsäure bezogen auf umgesetzten
Aldehyd 78% betrugen. Bei Wiederholung der Umsetzung in Gegenwart von Äthylendiamintetraessigsäure
wurde ebenfalls ein Umsetzungsgrad von 98% erhalten, während die Propionsäureausbeute auf
92% gestiegen war.
Das Verfahren der vorliegenden Erfindung kann bei einer Temperatur von 30 bis 150° C, vorzugsweise
von 40 bis 100° C durchgeführt werden. Der bei dem Verfahren verwendete Druck kann normal
oder erhöht sein. Gewöhnlich soll der Arbeitsdruck 30 at, vorzugsweise 10 at, nicht überschreiten. Die
Umsetzung wird vorzugsweise kontinuierlich in Gegenwart von Propionsäure als Lösungsmittel
durchgeführt.
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0,04 g Kobaltnaphthenat mit einem Gehalt an 10 Gewichtsprozent Kobalt wurden in einem Oxydationsgefäß
aus Glas zu 200 g technischem Propionaldehyd, welcher 191,8 g Propionaldehyd enthielt,
gegeben. Das Gefäß wurde in ein auf 45° C erwärmtes Wasserbad getaucht, und feinverteilter
Sauerstoff wurde mit einer Geschwindigkeit von 121 je Stunde durch die Flüssigkeit geleitet. Das Reaktionsgemisch
wurde so schnell wie möglich auf 60° C erhitzt und die Umsetzung 6V2 Stunden fortgesetzt.
Aus dem Oxydationsgemisch wurden 4,3 g Propionaldehyd (Kp. = 48° C) durch Destillation zurückgewonnen,
was einem Umsetzungsgrad von 98% entsprach. Als Hauptprodukt wurden 186,1 g Propionsäure
(Kp. = 142° C) erhalten, entsprechend einer Ausbeute von 78%, bezogen auf umgesetzten
Aldehyd.
Der Versuch wurde mit der Abänderung wiederholt, daß 1,0 g Äthylendiamintetraessigsäure in das
Reaktionsgemisch eingebracht wurde. Aus dem Oxydationsgemisch wurden 4,0 Propionaldehyd zurückgewonnen,
was einem Umsetzungsgrad von 98% entsprach. Als Hauptprodukt wurden 221,3 g Propionsäure
erhalten, entsprechend einer Propionsäureausbeute von 92%.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von Propionsäure durch Oxydation von Propionaldehyd mit Sauerstoff
oder einem sauerstoffhaltigen Gas in Gegenwart von Ionen eines oder mehrerer Schwermetalle
wechselnder Wertigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß dem Oxydationsgemisch Komplexbildner in mindestens der zur Komplexbindung
sämtlicher vorhandener Schwermetallionen stöchiometrisch notwendigen Menge zugesetzt
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komplexbildner
Äthylendiamintetraessigsäure, Weinsäure, Dimethylglyoxim oder Triäthanolamin verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man den oder die
Komplexbildner in einem etwa 50fachen Überschuß zur stöchiometrisch notwendigen Menge zusetzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Oxydation kontinuierlich
in Gegenwart von Propionsäure als Lösungsmittel durchführt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Oxydation bei einer
Temperatur von 30 bis 150° C, vorzugsweise von 40 bis 100° C, und einem 30 at, vorzugsweise
10 at nicht übersteigenden Druck durchführt.
409 510/536 2.64 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|
| US516325A US3353737A (en) | 1965-12-27 | 1965-12-27 | Nail feeding mechanism for pneumatically operable impact tools |
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| DE1163790B true DE1163790B (de) | 1964-02-27 |
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