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DE1163575B - Gaschromatographische Anordnung mit mehreren Absorptionssaeulen - Google Patents

Gaschromatographische Anordnung mit mehreren Absorptionssaeulen

Info

Publication number
DE1163575B
DE1163575B DEB62274A DEB0062274A DE1163575B DE 1163575 B DE1163575 B DE 1163575B DE B62274 A DEB62274 A DE B62274A DE B0062274 A DEB0062274 A DE B0062274A DE 1163575 B DE1163575 B DE 1163575B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
column
separation
carrier gas
separating
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB62274A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry J Noebels
Stanford B Spracklen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beckman Coulter Inc
Original Assignee
Beckman Instruments Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beckman Instruments Inc filed Critical Beckman Instruments Inc
Publication of DE1163575B publication Critical patent/DE1163575B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N30/00Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
    • G01N30/02Column chromatography
    • G01N30/26Conditioning of the fluid carrier; Flow patterns
    • G01N30/38Flow patterns
    • G01N30/46Flow patterns using more than one column
    • G01N30/461Flow patterns using more than one column with serial coupling of separation columns

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

Description

  • Gaschromatographische Anordnung mit mehreren Absorptionssäulen Die Erfindung betrifft eine gaschromatographische Anordnung, bei der nach Wahl für eine erste Betriebsweise zwei Trennsäulen in Serie in den Strömungsweg des Trägergases zur Anzeigevorrichtung einsohaltbar sind und für die andere Betriebsweise die eine Trennsäule von dem Trägergas umgangen wird, wobei besondere Mittel vorgesehen sind, um Nullpunktschwankungen der Anzeigevorrichtung beim Umschalten von der einen Betriebsweise in die andere Betriebsweise zu vermeiden.
  • Gaschromatographische Anordnungen mit zwei oder mehr Säulen finden im allgemeinen Anwendung, wenn ein Gas mit mehreren Komponenten untersucht werden soll und die Komponenten stark unterschiedliche Siedepunkte haben. So ist es bekannt, in Serie geschaltete gaschromatographische Trennsäulen in der Weise zu verwenden, daß die Absorptionsfähigkeit der Trenmuaterialien in Richtung des Trägerstromes zunimmt. So können beispielsweise in der ersten Säule die niedrigsiedenden Komponenten des zu untersuchenden Gemisches nur schwach aufgelöst werden und daher diese Säule schnell durchlaufen, worauf sie in die nachgeschaltete Säule eintreten, in der eine etwas stärkere Absorption auftritt, wonach sie in der dritten Säule zu sauber getrennten Komponenten aufgelöst werden. Die schwerersiedenden Komponenten des Gemisches werden jedoch bereits in der ersten Trennsäule absorbiert und aufgelöst, wodurch sich ergibt, daß in den jeder Trennsäule nachgeschalteten Anzeigevorrichtungen die verschieden siedenden Komponenten des Gemisches praktisch gleichzeitig zur Anzeige gebracht werden. Um in einem solchen Fall nicht alle gaschromatographischen Trennsäulen von dem zu untersuchenden Gemisch durchströmen zu lassen, hat man zwischen den Trenns äulen Mehrwegumschalter vorgesehen, die die Gas strömung entweder in Serie sämtliche Säulen durchlaufen lassen oder auch für die Gasströmung eine oder mehrere der Säulen auszuwählen gestatten.
  • Es ist weiterhin bekannt, bei einer gaschromatographischen Anordnung mit zwei in Serie. geschalteten Säulen das Trägergas in Serie beide Säulen durchströmen zu lassen und nur hinter der letzten Säule eine Anzeigevorrichtung vorzusehen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Zusetzen der zu untersuchenden Gasmenge wird der Strömungsweg in der Weise umgeschaltet, daß das Trägergas nach dem Durchsetzen der ersten Säule zur Anzeigevorrichtung strömt, während die. zweite Säule umgangen wird.
  • Die Komponenten niedrigen Siedepunktes des zu untersuchenden Gases durchsetzen auch hier sehr schnell und ohne Zerlegung die erste Säule, während in dieser Säule die Bestandteile hohen Siedepunktes hinreichend abgetrennt werden. Die Bestandteile niedrigen Siedepunktes werden in der zweiten Säule abgetrennt, es würden aber die Bestandteile hohen Siedepunktes eine außerordentlich lange Zeit benötigen, um die zweite Säule zu durchsetzen. Nachdem daher die gewünschte Zerlegung der Komponenten niedrigen Siedepunktes in der zweiten Säule erzielt und in dem Anzeigegerät zur Anzeige gebracht ist, wird das Gerät so umgeschaltet, daß die zweite Säule ausgeschaltet ist und die Bestandteile. höheren Siedepunktes an der zweiten Säule vorbei direkt zur Anzeigevorrichtung gebracht werden.
  • Dadurch wird ein Zeitgewinn erreicht; durch das Umschalten der Strömungswege indessen ergibt sich eine Verschiebung des Nullpunktes bei verschiedenen Anzeigevorrichtungen, beispielsweise bei solchen, die auf der Feststellung der thermischen Leitfähigkeit oder der Gasdichte oder auch einem interferrometrischen Prinzip beruhen oder auf Änderungen des Partialdruckes der Komponenten ansprechen. Es ist dann der Nullpunkt der Anzeigevorrichtung, wenn reines Trägergas die Anordnung durchströmt, bei Ausnutzung der beiden Strömungswege verschieden, so daß sich eine Nullpunktsversehiebung der Anzeigevorrichtung ergibt, wenn von dem einen Strömungsweg auf den anderen übergegangen wird. Es war bisher üblich, um Meßfehler zu vermeiden, die Größe der Nullpunktverschiebung zu bestimmen und dementsprechend bei der Messung zu berücksichtigen.
  • Die Erfindung bezweckt, das Auftreten einer derartigen Nullpunktverschiebung beim Umschalten der S:römungswege zu vermeiden.
  • Eine gaschromatographische Anordnung, bei der nach Wahl für eine erste Betriebsweise zwei Trennsäulen in Serie in den Strömungsweg des Trägergases zur Anzeigevorrichtung einschaltbar sind und für die andere Betriebsweise die eine Trennsäule von dem Trägergas umgangen wird und bei der Mittel zum Vermeiden von Nullpunktschwankungen der Anzeigevorrichtung beim Umschalten von der einen Betriebsweise in die andere Betriebsweise vorgesehen sind, kennzeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch, daß eine einen Durchfluß des Trägergases gestattende und das Trennmittel einer der Trennsäulen enthaltende und so das an diesem trennmittelarme Trägergas mit diesem Trennmittel sättigende Vorrichtung in die Gasströmung einschaltbar und ausschaltbar ist.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß das die erste Trennsäule verlassende Trägergas wahlweise durch eine zweite Trennsäule oder durch einen die letztgenannte Trennsäule umgehenden Strömungsweg geleitet wird und daß in diesem Strömungsweg eine das Trägergas mit dem Trennmittel der umgangenen zweiten Trennsäule sättigende Vorrichtung angeordnet ist.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß im Strömungsweg der umgehbaren zweiten in Serie zu schaltenden Trennsäule eine Vorrichtung eingeschaltet ist, welche das die genannte zweite Trennsäule verlassende Trägergas mit dem Trennmittel der vorgeschalteten Trennsäule sättigt.
  • In dem die zweite Trennsäule umgehenden Strömungsweg ist zweckmäßigerweise ein die Strömungsgeschwindigkeit reduzierendes Ventil eingeschaltet.
  • Die zur Sättigung des Trägergases vorgesehenen Vorrichtungen bieten vorzugsweise nur verhältnismäßig kurze Strömungswege.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäß vorzusehenden Vorrichtungen zum Sättigen des Trägergases wirken sich so aus, daß in beiden Betriebsweisen der Partialdruck der Trennmittel der beiden Säulen in demTrägergas praktisch konstant gehalten wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im nachfolgenden im Zusammenhang mit den Figuren erörtert; von den Figuren zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung einer zwei Säulen umfassenden chromatographischen Anordnung gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine der F i g. 1 ähnliche Darstellung einer weiteren Ausführungsform, Fig.3 eine der Fig. 1 entsprechende dritte Ausführungsform.
  • In der mit zwei Trennsäulen arbeitenden gaschromatographischen Anordnung gemäß Fig. 1 fließt das Trägergas durch das Einlaßventil 10, die erste chromatographische Trennsäule 11, ein Ventil 12, eine zweite chromatographische Trennsäule 13, ein weiteres Ventil 14 und sodann zu der Eintrittsstelle der Anzeigevorrichtung 15. Die Ventile 12, 14 ermöglichen auch einen zweiten Strömungsweg durch eine Ausgleichvorrichtung, die aus einer Sättigungsvorrichtung 16 besteht, und durch ein die Geschwindigkeit begrenzendes Ventil 17. Das Trägergas fließt ferner direkt von der Gasquelle zu einer Bezugs- strömungsstrecke in der Anzeigevorrichtung 15. Eine Verengung 17 bildet denselben Strömungswiderstand wie die zweite Trennsäule 13, so daß sich in beiden Strömungswegen die gleichen Drücke und die gleichen Strömungsgeschwindigkeiten ergeben.
  • Bei einer typischen Anordnung besteht die erste Trennsäule aus Polyglykol als Trennsubstanz zum Entfernen von Wasser, von Acetonitrilen und Kohlenwasserstoff; die zweite Säule besteht aus Bis-(2-(2-methoxyäthoxy-Äthyl)-Äther als Trennsubstanz zur Adsorbtion von Propan, Propylän und Butan, Im ersten Halbzyklus der Analyse wird das Trägergas durch die erste Trennsäule und durch die zweite Trennsäule geleitet. Nachdem von der zu untersuchenden Substanz eine gewisse Menge durch das Ventil 10 eingeführt wurde, durchsetzen die Bestandteile niedrigen Siedepunktes die erste Trennsäule verhältnismäßig schnell und werden in der zweiten Säule adsorbiert, während die Bestandteile hohen Siedepunktes in der ersten Säule adsorbiert werden.
  • Nachdem die gewünschten Messungen an der aus der zweiten Trennsäule ausgewaschenen Substanz vorgenommen wurden, werden die Ventile 12 und 14 umgeschaltet, so daß die Gasströmung von der ersten Trennsäule über die Verengung 17 zu der Anzeigevorrichtung geleitet wird, so daß die Bestandteile höheren Siedepunktes an der zweiten Trennsäule vorbeigeleitet werden.
  • In dem zweiten Strömungsweg befindet sich eine Sättigungsvorrichtung 16, welche den gleichen Einfluß auf das Trägergas ausübt, wie es die zweite Trennsäule 13 tut. Im betrachteten Fall nimmt das Trägergas Trennsubstanz beim Durchsetzen der zweiten Säule auf und sättigt sich im allgemeinen damit, wodurch sich ein bestimmter Partialdruck im Trägergas ergibt, der einen gewissen Einfluß auf die Leitfähigkeit des Gases hat und dementsprechend den Meßwert im Anzeigegerät beeinflußt. Die Sättigungsvorrichtung 16 enthält eine Menge der Trennsubstanz der zweiten Trennsäule und ist so ausgebildet, daß das hindurchströmende Trägergas damit gesättigt wird. Es könnte im allgemeinen die Sättigungsvorrichtung aus einer kurzen chromatographischen Trennsäule bestehen, es könnte aber auch jede andere Vorrichtung Anwendung finden, in der ein Gas an einer Flüssigkeit vorbeigeführt wird. Der Einfluß der Sättigungsvorrichtung auf das Resultat des Trennvorganges in der Meßanordnung ist zu vernachlässigen, weil dieser Anteil nur sehr gering gegenüber der Wirkung der chromatographischen Trennsäule ist.
  • Wenn beispielsweise die Säule eine Länge von 2m hat, kann die Sättigungsvorrichtung 5 bis 7 cm lang sein. Diese Länge der Sättigungsvorrichtung ist hinreichend, um denselben Partialdruck zu erzeugen, welchen die Trennsäule 13 hervorruft. Es ist daher der Partialdruck der Trennsubstanz in dem Gas der gleiche, und dementsprechend ist die thermische Leitfähigkeit dieselbe, gleichgültig, ob das Trägergas über den ersten Strömungsweg oder über den zweiten Strömungsweg geleitet wird. Die Anzeigevorrichtung ist daher nicht Änderungen und Nullpunktverschiebungen unterworfen, wenn die Strömungswege geändert werden.
  • Es kann sich unter Umständen ergeben, daß das Trägergas nur etwas von der Trennsubstanz der zweiten Trennsäule aufnimmt, jedoch nicht gesättigt wird; mit dieser Möglichkeit ist zu rechnen, wenn die Säule verhältnismäßig kurz ist. Unter diesen Umständen würde die Sättigungsvorrichtung 16 so betrieben werden, daß dieselbe Menge Trennsubstanz an das Trägergas abgegeben wird, so daß man in den beiden Strömungswegen den gleichen Partialdruck hat.
  • Es ist nicht wesentlich, wo die Sättigungsvorrichtung 16 im zweiten Strömungsweg angeordnet ist. In F i g. 1 ist die Sättigungsvorrichtung 16 zwisohen dem Ventil 12 und der Verengung 17 angeordnet, sie könnte aber auch an der Niederdruckseite der Verengung 17 liegen oder zwischen der ersten Säule und dem Ventil 12.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 2 dargestellt; eine solche Anordnung ist dann von Nutzen, wenn die zweite Trennsäule keine Trennsubstanz an das Trägergas abgibt, indessen Bestandteile aus dem Trägergas entfernt. Es kann beispielsweise die erste Trennsäule 20 Paraffinöl enthalten als Trennmittel zum Abtrennen von Äthan, Propan und Butan. Die zweite Säule könnte beispielsweise ein Molekularsieb (Zeolith) zum Abtrennen von Sauerstoff, Stickstoff oder Kohlenoxyd enthalten. Wenn dann das Trägergas durch die erste Trennsäule geleitet wird, nimmt das Gas etwas von der Trennsubstanz auf, so daß sich ein bestimmter Partialdruck in dem Trägergas ergibt. Die zweite Trennsäule aber entfernt dieses Trennmittel aus dem Trägergas, während das Trägergas durch die zweite Säule geleitet wird, so daß das. die zweite Säule verlassende Gas einen anderen Partialdruck der Trennsubstanz der ersten Trennsäule hat als das Gas, welches die erste Säule verläßt. In einem solchen Fall wird der Partialdruck an Trennsubstanz der ersten Säule im Trägergas unterschiedlich sein, wenn das Gas sowohl die erste Trennsäule als auch die zweite Trennsäule durchströmt, so daß sich eine unerwünschte Verschiebung des Nullpunktes der Anzeigevorrichtung ergibt. Unter diesen Umständen wird eine Gassättigungsvorrichtung 22 im ersten Strömungsweg zwischen der zweiten Trennsäule und der Anzeigevorrichtung vorgesehen. Die Sättigungsvorrichtung enthält dann eine bestimmte Menge der Trennsubstanz der ersten Säule, so daß das Gas, welches die zweite Säule verläßt, wieder die Tremlsubstanz der ersten Säule ersetzt enthält, wodurch der Partialdruck an Trennsubstanz der ersten Säule höher ist und derselbe ist wie der Partialdruck, der sich bei Benutzen des zweiten Strömungsweges ergibt.
  • Die Sättigungsvorrichtung 22 wirkt dann als eine Vorrichtung zum Ausgleich d:es Partialdruckes, in dem das Trägergas wieder in den Zustand versetzt wird, den es hatte, als es die. erste Säule verließ und in die zweite Säule eintrat.
  • Unter Umständen kann das Trennmittel, welches von dem Trägergas in der ersten Säule aufgenommen wurde und das in der zweiten Säule entfernt wird, die zweite Säule sättigen und sie wirkungslos machen.
  • F i g. 3 zeigt eine weitere Ausfüihrungsform und stellt eine Abänderung der Anordnung gemäß F i g. 2 dar, wobei eine Filteranordnung 25 in dem zu der zweiten Trennsäule 21 führenden Strömungsweg vorgesehen ist. Die Filteranordnung ist so ausgebildet, daß das Trennmittel der ersten Trennsäule aus dem Trägergas entfernt wird, bevor das Trägergas in die zweite Säule gelangt. Es kann das Filter aus einem kurzen Stück aktivierter Holzkohle bestehen, in welcher das Trennmittel absorbiert wird. Eine Anordnung gemäß Fig.3 verhindert, daß sich die zweite Trennsäule mit dem Trennmittel der ersten Trennsäule sättigt, und zugleich wird ebenso wie in F i g. 2 eine Nullpunktverschiebung vermieden.
  • Es ist offensichtlich, daß man den gleichen Zweck noch in etwas anderer Weise erhalten kann, als in F i g. 2 dargestellt ist; in Fig. 2 wird die Sättigungsvorrichtung 22 überbrückt, wenn die Strömung des Trägergases von der ersten Trennsäule 20 unter Umgehen der Trennsäule 21 der Anzeigevorrichtung 15 zugefährt wird. Das gleiche Ergebnis kann man erhalten, wenn die Sättigungsvorrichtung 22 nicht in der die zu untersuchende Substanz tragenden Strömung des Trägergases angeordnet wird, sondern wenn die Sättigungsvorrichtung in dem Bezugsströmungskanal angewendet wird, wenn es sich um die zweite Betriebsweise handelt, Jedoch ausgeschaltet wird, in der ersten Betriebsweise. DieAnzeigevorrichtung ist ja im wesentlichen eine auf Unterschiede ansprechende Meßanordnung, so daß das Hinzuttigen einer Komponente oder eines Dampfes mit bestimmtem Dampfdruck im Bezugsströmungsweg äquivalent ist dem Entfernen der Komponente desselben Partialdruckes aus dem das zu messende Gas führenden Strömungsweg. Im allgemeinen wird man eine Lösung vorziehen, bei der möglichst wenig Teile, z. B. möglichst wenig Ventile, benötigt werden; es ist jedoch offensichtlich, daß die Anwendung einer Sättigungsvorrichtung oder einer ähnlichen Vorrichtung und deren Ausschaltung in dem das Bezugsgas führenden Strömungsweg dieselben Zwecke leistet wie eine Sättigungsvorrichtung, die in dem die zu untersuchende Substanz tragenden Strömungsweg einschaltbar und ausschaltbar vorgesehen ist.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Gaschromatographische Anordnung, bei der nach Wahl für eine erste Betriebsweise zwei Trennsäulen in Serie in den Strömungsweg des Trägergases zur Anzeigevorrichtung einschaltbar sind und für die andere Betriebsweise die eine Trennsäule von dem Trägergas umgangen wird, und mit Mitteln zum Vermeiden von Nullpunktschwankungen der Anzeigevorrichtung beim Umschalten von der einen Betriebsweise in die andere Betriebsweise, dadurch gekennzeichnet, daß eine einen Durchfluß des Trägergases gestattende und das Trennmittel einer der Trennsäulen (13, 20) enthaltende und das an diesemTrennmittel armeTrägergas mit diesem Trennmittel sättigende Vorrichtung (16, 22) in die Gasströmung einschaltbar und aussdhaltbar ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Ausgangsleitung der ersten Trennsäule (11) vorgesehene Umschaltventil (12) das austretende Gas wahlweise an eine zweite Trennsäule (13) oder an einen Strömungsweg, in dem eine das Trägergas mit dem Trennmittel der umgangenen zweiten Trennsäule (13) sättigende Vorrichtung (16) angeordnet ist, anzuschalten gestattet.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, daß in dem die Sättigungsvorrichtung (16) enthaltenden Strömungsweg zusätzlich ein Ventil (17) zur Einstellung der Strömungsgeschwindigkeit vorgesehen ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem umgehbaren, die zweite in Serie zu schaltende Trennsäule (21) enthaltenden Strömungsweg eine Vorrichtung (22) eingeschaltet ist, welche das die genannte in Serie geschaltete Trennsäule (21) verlassende Trägergas mit dem Trennmittel der vorgeschalteten Trennsäule (20) sättigt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Filtervorrichtung (25) vor der zweiten in Serie geschalteten Trennsäule (21) angeordnet ist, zu dem Zweck, das die vorgeschaltete Trennsäule (20) verlassende Trägergas von dem Trennmittel derselben zu befreien.
  6. 6. Anordnung nach Anpruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem im Nebenschluß zu der zweiten in Serie geschalteten Trennsäule (21) verlaufenden Strömungsweg ein Ventil (17) zur Einstellung der Strömungsgeschwindigkeit vorgesehen ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1 oder eüiem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Sättigung des Trägergases mit dem Trennmittel dienende Vorrichtung (16, 22) aus einem relativ kurz bemessenen Stück einer Trennsäule besteht.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1079 352.
DEB62274A 1960-05-12 1961-04-25 Gaschromatographische Anordnung mit mehreren Absorptionssaeulen Pending DE1163575B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US1163575XA 1960-05-12 1960-05-12

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079352B (de) * 1958-03-04 1960-04-07 Perkin Elmer Corp Geraet zur Trennung von Stoffgemischen durch Gaschromatographie

Patent Citations (1)

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DE1079352B (de) * 1958-03-04 1960-04-07 Perkin Elmer Corp Geraet zur Trennung von Stoffgemischen durch Gaschromatographie

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