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DE1163382B - Aus optronischen Elementen aufgebaute Zaehlkette bzw. Ringzaehler - Google Patents

Aus optronischen Elementen aufgebaute Zaehlkette bzw. Ringzaehler

Info

Publication number
DE1163382B
DE1163382B DEST18872A DEST018872A DE1163382B DE 1163382 B DE1163382 B DE 1163382B DE ST18872 A DEST18872 A DE ST18872A DE ST018872 A DEST018872 A DE ST018872A DE 1163382 B DE1163382 B DE 1163382B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
counting
photoconductor
ring counter
busbar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST18872A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Chladek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST18872A priority Critical patent/DE1163382B/de
Priority to GB626463A priority patent/GB971818A/en
Publication of DE1163382B publication Critical patent/DE1163382B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/78Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using opto-electronic devices
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/42Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of opto-electronic devices, i.e. light-emitting and photoelectric devices electrically- or optically-coupled

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)
  • Electroluminescent Light Sources (AREA)

Description

  • ,Aus optronischen Elementen aufgebaute Zählkette bzw. Ringzähler Die Erlindung bezieht sich auf Zählketten bzw. Ringzähler, deren Stufen aus einem Leuchtkondensator und mindestens zwei Fotoleitern bestehen.
  • Derartige Zähler lassen sich in ihrer Wirkung am besten mit den seit langem bekannten Glimmröhren-Ringzählem vergleichen, da auch bei diesen die Zählimpulse jeweils allen Zählstufen gleichzeitig zugeführt werden, aber immer nur eine bevorzugte Röhre zünden kann. Durch schaltungstechnische Maßnahmen erreicht man beispielsweise, daß die auf die gezündete Röhre folgende Röhre bevorzugt ist, so daß diese bei einem neuen Zählimpuls zündet und die vorher gezündete erlischt. Durch Kunstschaltungen kann man auch eine andere Zündfolge erreichen, was hier aber außer Betracht bleiben kann.
  • Bei den Zählern, welche die Erfindung betrifft, werden in bekannter Weise an Stelle der Glimmröhren sogenannte Leuchtkondensatoren verwendet. Um das bevorzugte Zünden - im folgenden wird in Anlogie zu den Glimmröhrenzählem meist von Zünden gesprochen, wenn das Aufleuchten der Leuchtkondensatoren gemeint ist - zu erreichen und die Zündung aufrechtzuerhalten, sind Fotoleiter vorgesehen, die optisch und gegebenenfalls noch elektrisch mit den Leuchtkondensatoren in geeigneter Weise gekoppelt sind. Im allgemeinen braucht man je Zählstufe zwei Fotoleiter, nämlich einen zur Fortschaltung der Zündung und einen zur Aufrechterhaltung der neuen Zündung und Löschung der vorher gezündeten Stufe.
  • Um die Zünd- und Löschvorgänge nun richtig zu steuern, ist weiterhin vorgeschlagen worden, die optischen und elektrischen Kopplungsschaltungen so anzulegen, daß die Fotoleitfähigkeit in demjenigen Schaltungszweig, der zur Aufrechterhaltung der Zündung dient, wesentlich schneller aufgebaut bzw. abgebaut wird als in demjenigen Schaltungstell, der zur Fortschaltung der Zündung dient. Dies kann in bekannter Weise durch entsprechende Verwendung von Widerständen in der Schaltung und entsprechende Bemessung der Lichtsteuerung erfolgen.
  • Die Erfindung macht nun von diesen bekannten Erkenntnissen Gebrauch, vermeidet jedoch den großen Aufwand, der mit den bekannten Schaltungen verbunden ist. Gegenstand der Erfindung ist also eine Zählkette bzw. ein Ringzähler, bei dem die n Zählstufen in bekannter Weise aus einem Leuchtkondensator und mindestens zwei Fotoleitern aufgebaut sind, welche Stufen untereinander und mit der nächsten Zählstufe in bekannter Weise so verbunden sind, daß ein Zählünpuls über einen belichteten zweiten Fotoleiter der M-ten Stufe den Leuchtkondensator der (rn+ 1)-ten Stufe zündet und diese Stufe durch optische Rückkopplung über einen ersten Fotoleiter das Leuchten aufrechterhält, während die m-te Stufe über den elektrischen Rückkopplungsweg gelöscht wird, bei welcher Zählkette nun aber gemäß dem Grundgedanken der Erfindung in jeder Stufe der zweite Fotoleiter selbst eine wesentlich größere innere Zeitkonstante aufweist als der erste Fotoleiter.
  • Die Zuführung der Zählimpulse zu den Zählstufen kann in verschiedener Weise vorgenommen werden; so ist es beispielsweise möglich, affe ersten Fotoleiter der Zählstufen mit einer ersten Sammelschiene und alle zweiten Fotoleiter mit einer zweiten Sammelschiene zu verbinden, welche Sammelschienen dann jeweils mit einem Kontakt eines Schalters verbunden sind, über den die Auslösespannung für die Leuchtkondensatoren zugeführt wird. Durch Umschalten des Schalters von der ersten auf die zweite Sammelschiene kann der Zählvorgang ausgelöst werden, d. h. der bisher leuchtende Leuchtkondensator gelöscht und der nächstfolgende Leuchtkondensator zum Leuchten gebracht werden. Der Schalter selbst und die Mittel zur Auslösung der Schaltvorgänge können auch aus optronischen Bauelementen bestehen.
  • Für die Weiterschaltung des übertragungsimpulses bei Ringzählem bei Erreichen der Zählkapazität kann die letzte (n-te) Zählstufe verwendet werden, wenn man Schaltmittel vorsieht, die beim Einschalten der letzten Zählstufe wirksam werden und ihrerseits die gleichzeitige Fortschaltung des letzten Zählimpulses zu der ersten Zählstufe des nächsten Ringzählers bewirken.
  • Die Anordnung läßt sich auch leicht für Rückwärtszählung weiterbilden, indem man pro Stufe einen dritten Fotoleiter vorsieht, die jeweils, über eine gemeinsame dritte Sammelschiene mit einem dritten Kontakt des genannten Schalters verbunden sind. Durch entsprechende Rückkopplung von diesen dritten Fotoleitem zu jeweils der vorhergehenden Zählstufe kann dann der Zählimpuls rückwärts weitergegeben werden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Fig. 1 bis 7 beispielsweise näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 den Ausschnitt eines Ringzählers, der gemäß der Erfindung aufgebaut ist, F i g. 2 den materiellen Aufbau eines Ringzählers gemäß F i g. 1, F i g. 3 die Ausbildung der letzten Zählstufe f ür die Weitergabe des übertragsimpulses, F i g. 4 eine weitere Schaltung für die Weitergabe des Übertragsimpulses, F i g. 5 eine optronische Schaltung für die Auslösung der Zählimpulse, Fig. 6 eine abgeänderte Schaltung für die Auslösung der Zählimpulse, F i g. 7 den Aufbau eines Zählelementes in abgeänderter Form nach F i g. 1 und 6.
  • F i g. 1 zeigt schematisch drei Stufen einer Zählkette bzw. eines Ringzählers, bei denen die Erfindung verwirklicht ist. Jede Stufe besteht aus einem Leuchtkondensator 1, einem mit diesem galvanisch und optisch gekoppelten Fotoleiter 2 sowie einem nur optisch mit ihm gekoppelten Fotoleiter 3. Die Fotoleiter 2 und 3 sind nun so gewählt, daß die innere Zeitkonstante des Fotoleiters 3 wesentlich größer ist als die innere Zeitkonstante des Fotoleiters 2. Die Fotoleiter 2 sind über die Sammelschiene 4 mit dem a-Kontakt und die Fotoleiter 3 über die Sammelschiene 5 mit dem b-Kontakt des Schalters 6 verbunden. In der Ruhestellung ist der Schalter in der gezeichneten Stellung a, so daß die Leuchtkondensatoren 1 mit der Spannungsquelle 7 verbunden sind.
  • Gelangt nun ein Zählimpuls zu der Schaltung (die Zuführung der Zählimpulse ist nicht dargestellt), so wird der Schalter 6 kurzzeitig in die Stellung b umgelegt, so daß alle Leuchtkondensatoren von der Spannungsquelle abgetrennt sind. Nimmt man an, daß im Ausgangszustand der Leuchtkondensator der m-ten Stufe leuchtet, so haben die beiden Fotoleiter 2 und 3 dieser Stufe ihren Hell-Leitwert. Beim Umlegen des Schalters 6 gelangt die Generatorspannung über die Sammelschiene 5 und den trägen Fotoleiter 3 der m-ten Stufe zu dem Leuchtkondensator 1 der (m + 1)-ten Stufe, so daß dieser aufleuchtet, während der Leuchtkondensator der m-ten Stufe von der Spannungsquelle abgetrennt bleibt und damit erlischt. Da der Fotoleiter 3 auf Grund seiner größeren Zeitkonstante eine wesentlich größere Trägheit aufweist, bleibt die Spannungszufuhr über ihn während der Schaltzeit des Schalters 6 erhalten. An den Leuchtkondensator 1 der m-ten Stufe gelangt nach Aufleuchten des Leuchtkondensators der (m + 1)-ten Stufe zwar über die schnellen Fotoleiter 2 der beiden Stufen, von denen der erste im ansteigenden, der zweite im fallenden Bereich des Leitwertes arbeitet, wieder Spannung, doch reicht infolge der Reihenschaltung der beiden Fotoleiter die natürliche Schaltzeit des Schalters 6 aus, um ein Wiederaufleuchten des Leuchtkondensators 1 der m-ten Stufe zu verhindern, zumal an der Sammelschiene 4 noch der Nebenschlußleitwert aller übrigen Leuchtkondensatoren liegt, die zwar nur über die Dunkelleitwerte der zugehörigen Fotoleiter Spannung erhalten, in ihrer Summe aber doch einen gewissen Stromverbrauch haben.
  • In Fällen, wo dies aus Gründen der Schaltgeschwindigkeit nicht ohne weiteres zu erwarten ist, kann man noch an dem Schalter 6 ein weiteres Kontaktpaar d-e vorsehen, mittels dessen die Sammelschiene 4 für die Zeit des Umschaltens an Masse gelegt wird.
  • Nach einer bestimmten Zeit wird der Schalter 6 wieder auf den Kontakt a zurückgelegt, so daß der Leuchtkondensator der (m + *ten Stufe über seinen schnellen Fotoleiter 2 seine Spannung selbst hält. Während der Umschaltpause verliert dieser Leuehtkondensator wiederum kurzzeitig seine Spannung; da hier aber nach dem Wiedereinschalten nur ein Fotoleiter müt dem Leuchtkondensator in Serie liegt und nicht zwei wie bei dem vorher erwähnten Fall des Weiterschaltens, reicht der nach der Umschaltpause noch vorhandene Leitwert aus, um das Leuchten aufrechtzuerhalten.
  • Soll nun von der (m + 1)-ten zur (m + 2)-ten Stufe weitergeschaltet werden, d. h. trifft der nächste Zählimpuls ein, so wird der Schalter 6 wieder kurzzeitig auf den Kontakt b umgelegt, und es wiederholt sich der oben beschriebene Vorgang.
  • Die beschriebene Schaltung läßt sich ohne weiteres auch für Rückwärtszählen weiterbilden, wenn man die gestrichelt eingetragenen Bauelemente hinzufügt. Jede Stufe besitzt also einen weiteren Fotoleiter 8, dessen Zeitkonstante gleich oder annähernd gleich der Zeitkonstante des Fotoleiters 3 ist, die über die Sammelschiene 9 mit dem Kontakt c des Schalters 6 verbunden sind. Soll nun beispielsweise der oben von der m-ten zur (m + 1)-ten Stufe weitergeschaltete Impuls wieder zur m-ten Stufe zurückgeschaltet, d. h. zurückgezählt werden, so wird der Schalter 6 entsprechend kurzzeitig auf den Kontakt c umgelegL Hierdurch erhält der Leuchtkondensator der m-ten Stufe über den trägen Fotoleiter 8 der (m + 1)-ten Stufe wieder Speisespannung, die er nach dem Zurückschalten auf den Kontakt a über seinen schnellen Fotoleiter 2 selbst hält. Man kann also mit der in F i g. 1 dargestellten Schaltung beliebig vorwärts oder rückwärts zählen.
  • F i g. 2 zeigt eine Realisierungsmöglichkeit der in Fig. 1 schematisch dargestellten Schaltung. Alle Zählstufen besitzen einen gemeinsamen leitenden Träger 10, auf den unmittelbar die Elektrolumineszenzschicht 11 aufgetragen ist, die auf der Gegenseite durch eine optisch durchlässige Elektrode 12 abgedeckt ist. Unmittelbar auf dieser Elektrode, also im optischen und galvanischen Kontakt mit ihr, ist eine fotoleitende Substanz 13 aufgetragen, die auf der der Elektrolumineszenzschicht 11 abgewandten Seite von einer Deckelektrode 14 abgedeckt ist.
  • Ein Teil der Elektrode 12 ist mit einer optisch durchlässigen Isolierschicht 15 abgedeckt, welche ihrerseits die beiden weiteren Fotoleiter trägt. Der Fotoleiter 3 besteht aus der optisch durchlässigen Elektrode 16, der fotoleitenden Schicht 17 sowie der Gegenelektrode 18. Der Fotoleiter 8 besteht aus der optisch durchlässigen Elektrode 19 der fotoleitenden Schicht 20 und der Gegenelektrode 21. Die elektrische Verbindung der einzelnen Fotoleiter ist genau wie in F i g. 1 und läßt sich aus dieser ohne weiteres ableiten.
  • An jedem Leuchtkondensator ist das Feld A ausgespart, welches zur Anzeige des Schaltzustandes nach außen dient. Dort kann entweder eine Blende eingelegt werden, welche die Darstellung eines bestimmten Zeichens erlaulyt, oder es kann das darzustellende Zeichen durch entsprechende Aussparungen in der optisch durchlässigen Schicht 12 dargestellt werden. Soll die Erfindung für den Aufbau eines Ringzählers für z.B. mehrere Dezimalstellen verwendet werden, so kann die Weiterschaltung des Zählirapulses von dem betrachteten Ringzähler zu dem nächsten Ringzähler mittels der in F i g. 3 dargestellten Schaltung erfolgen.
  • F i g. 3 zeigt schematisch die erste" (n - 1)-te und n-te Stufe eines ersten Ringzählers 1 sowie die erste Stufe des nächsten Ringzählers Il. Alle für das Verständnis nicht erforderlichen Teile der F i g. 1 sind hierbei weggelassen. So ist der Schalter 6 vereinfacht, und die Schaltungsteile für das Rückwärtszählen sind weggelassen.
  • In die Verbindungsleitung von dem Fotoleiter3 der (n-1)-ten Stufe zu dem Fotoleiter2 der n-ten Stufe ist das Relais 22 ei#ngefügt, das anspricht, wenn beim n-ten Zählimpuls die n-te Stufe gezündet und die (n-1)-te Stufe gelöscht wird. Das Relais22 schaltet über seine Kontakte rl, r2 die Generatorspannu,ng des Generators 7 kurzzeitig von der Sammelschiene23, die der Sainmelschiene4 entspricht, auf die Sammelschiene24, die der Sammelschiene5 entspricht, auf. Dadurch wird die erste Stufe des zweiten Ringzählers gezündet. Diese hält sich ebenfalls, wie gemäß Fig. 1 beschrieben, wenn das Relais 22 wieder abfällt und damit die Anschaltung wieder an die Sammelschiene 23 erfolgt.
  • Beim (n+ 1)-ten Impuls wird die erste Stufe des ersten Ringzählers wieder gezündet, während der zweite Ringzähler unbeeinflußt bleibt. Erst wenn zum zweitenmal n Impulse gezählt sind, bekommt der zweite Ringzähler einen Zählimpuls und zählt um eine Stelle weiter.
  • An Stelle des Relais 22 kann man auch optronische Schaltelemente verwenden. F i g. 4 zeigt eine Schaltung, bei der das Relais 22 durch optronische Schaltelemente ersetzt ist. Sie enthält wieder die erste, (n- 1)-te und n-te Stufe des ersten Ringzählers. Von dem zweiten Ringzähler sind der Einfachheit halber nur noch die belden Sammelschienün 23 und 24 und die erste Zählstufe dargestellt.
  • Für die Weiterschaltung des, übertragsimpulses enthält die (n- 1)-te Zählstufe zusätzlich die trägen Fotoleiter 25 und 26 und die Stufe n zusätzlich die schnellen Fotoleiter 27 und 28. Beim Weiterschalten des Zählimpulses von der (n - 1),ten zur n-ten Stufe erlischt, wie bereits beschrieben, der (n - 1)-te Leuchtkondensator, und der n-te zündet. Dies, hat zur Folge, daß die Spannung an der Sammelschiene 23 durch Ableitung über den rasch seinen Hellwert erreichenden Fotoleiter 28 und den Fotoleiter 25, welcher auch nach Erlöschen des Leuchtkondensators der (n- 1)-ten Stufe seinen Leitwert für längere Zeit behält, gegen Masse zusammenbricht.
  • Kurze, Zeit später schaltet der gegenüber dem Fotoleiter 28 etwas trägere Fotoleiter 27 die Generatorspannung des Generators 7, die jetzt an der Sammelschiene 5 liegt, über den auch nach Erlöschen des Leuchtkondensators der (n - 1)-ten Stufe seinen Leitwert längere Zeit behaltenden Fotoleiter 26 auf die Sammelschiene. 24. Danach wird der Schalter 6 auf den Kontakt a zurückgelegt; der Fotoleiter 25 ist so bemessen, daß er zum Zeitpunkt der Zurückschaltung bereits einen verhältnismäßig hohen Widerstand erreicht hat, so daß die Spannung an die Sammelschiene 23 zurückgelegt wird. Bei allen folgenden Betätigungen des Schalters 6 bis zur Weiterschaltung auf die, Stufe n - 1 geschieht an den Sammelschienen 23 und 24 nichts ' weil die Fotoleiter 25 und 26 sowie 27 und 28 ihren Dunkelwiderstand haben.
  • Schließlich kann auch der schematisch dargestellte mechanische Schalter 6 durch eine Einrichtung, die nur aus optronischen Bauelementen besteht, ersetzt werden. F i g. 5 zeigt ein Beispiel für die Ausbildung des Schalters 6 mit optronischen Elementen, Hierbei ist angenommen, daß die Zählimp#ulse in Form von Lichtblitzen vorliegen, welche gerade die Zeitdauer haben, die zum Weiterschalten zwischen zwei Stufen erforderlich ist. Die Lichtimpulse werden mittels der schematisch dargestellten Optik 30 auf die beiden schnellen Fotoleiter 31 und 32 projiziert. Wenn diese Fotoleiter ihren Hell-Leitwert erreicht haben, wird die Spannung des Generators 7, die bis dahin über den Widerstand 29 an der Sammelschiene, 4 gelegen hatte, nach Masse abgeleitet, so daß die Sammelschiene 4 ihre Spannung verliert.
  • über den Fotoleiter 31 wird dann die Generatorspannung an die Sammelschiene 5 angelegt. Nach Aufhören des Lichtimpulses erhält die Sammelschiene 4 ihre Spannung zurück, während die Sammelschiene 5 spannungslos wird. Damit ist Fortschaltung in der ",her geschilderten Weise vollzogen. In gleicher Weise können die übrigen in F i g. 1 dargestellten Kontakte des Schalters 6 durch optronische. Elemente ersetzt werden.
  • Sind die Lichtimpulse kürzer, als für die Schaltzeit erforderlich ist, so kann man eine Schaltung verwenden, wie sie in F i g. 6 dargestellt ist. Diese Schaltung enthält zunächst die Elemente der F i g. 5, also die, Optik 30, die schnellen Fotoleiter 31 und 32 sowie den Widerstand 29. Zusätzlich sind die beiden Leuchtkondensatoren 33 und 34 sowie die beiden Fotoleiter 35 und 36 vorgesehen. Die Leuchtkendensatoren 33 und 34 erhalten ihre Spannung von dem Generator 7 üb#er die Widerstände 38 und 37. Die, Schaltung aus den Elementen 33, 34, 37, 38, 35 und 36 würde für sich als bistabiler Zähler wirken, der durch Lichtimpulse, die auf die Fotoleiter 35 und 36 geworfen werden, umgeschaltet werden kann. Durch Einführung eines Widerstandes mit negativem Temperaturkoeffizienten 39 wird die Einrichtung zu einem monostabilen Multivibrator, der durch kurze Lichtimpulse, die auf den Fotoleiter 35 gelangen, umgeschaltet wird. Ein derartiger Lichtimpuls bringt den Fotoleiter 35 auf seinen Hell-Leitwert und schließt damit die Spannung in der als leuchtend angenommenen Zelle 34 nach Masse kurz. Der Leu-chtkondensator7 erlischt, so daß der Fotoleiter 36 seinen Dunkelwiderstand erreichen kann und damit die Spannung in voller Größe am Leuchtkondensator33 erscheint. Dieser leuchtet dann auf und hält sich selbst dadurch, daß er den Leuchtkondensator34 über den Fotoleiter35 kurzschließt. ParalIel zum Leuchtkondensator 33 liegt aber der Widerstand 39 mit negativem Temperaturkoeffizienten, welcher bewirkt, daß das Leuchten des Leuchtkondensators 33 nach einer bestimmten Zeit infolge Zunahme des Leitwertes des Widerstandes 39 so weit abnimmt, daß der Fotoleiter 35 wieder einen hohen Widerstand erreicht. Damit kehrt die Spannung an den Leuchtkondensator 34 zurück, und dessen Aufleuchten bewirkt, daß die Spannung am Leuchtkondensator 33 durch Kurzschluß über den Fotoleiter 36 verschwindet. In der Schaltpause kühlt der Widerstand 39 ab, und die Einrichtung wird damit bereit zu einem neuen Schaltvorgang. Während der Dauer seines Leuchtens bewirkt dabei der Leuchtkondensator 33 an den Fotoleitern 31 und 32 die gemäß F i g. 5 beschriebenen Vorgänge.
  • F i g. 7 zeigt, wie die Schaltung gemäß F i g. 6 vorteilhaft zusammengebaut werden kann. Dabei sind gleiche Elemente, der F i g. 5 und 6 mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die mit Strichen versehenen Bezugszeichen zeigen konstruktive Details desselben Elementes. Auf der leitenden Grundplatte 40 befinden sich die beiden Widerstände 37 und 38, welche dort in einfacher Weise aufgedruckt, aufgespritzt oder aufgesintert sein können. Sie sind durch die leitenden Deckschichten 37' und 38' abgedeckt, auf denen wiederum die Elektrolumineszenzschichten 33 und 34 aufgebracht sind, welche ebenfalls aufgedruckt, aufgesprüht oder aufgesintert sein können. Die Elektrolumineszenzschichten sind durch optisch durchlässige Leitschichten 33' und 34' abgedeckt. Unmittelbar auf diesen, in optischem und galvanischem Kontakt, sind dieFotoleiter32,35und 36angebracht,waswiederum in einem Sprüh-, Druck- oder Sinterverfahren geschehen kann. Der Fotoleiter 31 ist nur in optischem Kontakt mit der Elektrolumineszenzschicht 33 und wird von dieser durch eine optisch durchlässige Isolierschicht 31' getrennt. Auf dieser muß dann noch eine optisch durchlässige leitfähige Schicht 31" aufgetragen werden. Die vier Fotoleiter sind durch leitfähige Schichten 31"', 32', 35' und 36' abgeschlossen, wobei die Schicht 35' optisch durchlässig sein muß, was im vorliegenden Beispiel als Perforation angedeutet ist.
  • Zusätzlich befindet sich noch auf der Deckschicht 37' des Widerstandes 37 ein Widerstand 39 mit negativem Temperaturkoeffizienten, der seinerseits von der leitfähigen Deckschicht39' abgedeckt ist, und schließlich unmittelbar auf der 1--itfähigen Grundplatte 40 eine Widerstandsschicht 29, die ihrerseits von der leitfähigen Schicht29' bedeckt ist. Das mit 41 bezeichnete Bauelement stellt eine optische Barriere zwischen den beiden Zellen dar. In den Zzllen selbst sind FelderB vorgesehen, die eine Anzeige des Schaltzustandes nach außen bewirken. Die einzelnen Elemente sind in der in der Zeichnung dargestellten Weise miteinander verbunden, wobei die meistenVerbindungen durch unmittelbaresAuftragen der Schichten nacheinander von Natur aus gegeben sind. Die Funktion ist genau dieselbe wie die der Einrichtung nach Fig. 6.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zählkette bzw. Ringzähler, wobei die n Zählstufen aus einem Leuchtkondensator und mindestens zwei Fotoleitern aufgebaut sind, welche Stufen untereinander und mit der nächsten Zählstufe so verbunden sind, daß ein Zählimpuls über einen belichteten Fotoleiter der m-ten Stufe den Leuchtkondensator der (m + 1)-ten Stufe anregt und ein Fotoleiter der (m + 1)-ten Stufe durch optische Rückkopplung das Leuchten dieser Stufe aufrechterhält, während das Leuchten der m-ten Stufe erlischt, d a d u r c h g e k e n n -z c i c h n e t, daß der mit dem Leuchtkondensator der (m + 1)-ten Stufe in Reihe geschaltete, an den Leuchtkondensator der m-ten Stufe nur optisch angekoppelte Fotoleiter (3) selbst eine wesentlich größere innere Zeitkonstante aufweist als der an den Leuchtkondensator der m-ten Stufe galvanisch und optisch angekoppelte Fotoleiter (2).
  2. 2. Zählkatte bzw. Fingzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zuführung der Zählimpulse die galvanisch mit dem Leuchtkondensator (1) gekoppelten Fotoleiter (2) über eine Sammelschiene (4) nüt einem ersten Kontakt (a) und die Fotoleiter (3) über eine Sammelschiene (5) mit einem zweiten Kontakt (b) eines Schalters (6) verbunden sind, n-üt dem beim Eintreffen eines Zählimpulses die Versorgungsspannung des Spannungsgenerators (7) kurzzeitig von der Sammelschiene (4) abgetrennt und an die Sammelschiene (5) gelegt und damit die Zündung der nächsten Stufe bewirkt wird. 3. Zählkette bzw. Ringzähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (6) aus optronischen Bauelementen (F i g. 5 und 6) besteht, die von den in Form von Lichtblitzen vorliegenden Zählimpulsen betätigt werden. 4. Zählkette bzw. Ringzähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (6) aus zwei Fotoleitern (31, 32) besteht, deren erster im Stromkreis zwischen Sammelschiene (5) und Ge- nerator (7) und dessen zweiter in Serie mit einem Widerstand (29), dessen vom Generator abgewendete Seite mit der Sammelschiene (4) verbunden ist, parallel zu dem Generator (7) liegL 5. Zählkette bzw. Ringzähler nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Weiterschalten des übertragungsimpulses von einem ersten n-stufigen zu einem zweiten Ringzähler in der Verbindungsleitung von dem Fotoleiter (3) der (n - 1)-ten Stufe zu dem Fotoleiter (2) der n-ten Stufe ein Relais (22) vorgesehen ist, über dessen Kontakte (r1, r2) beim Zünden der n-ten Stufe die Versorgungsspannung des Generators (7) kurzzeitig von einer Sammelschiene (23), mit der alle Fotoleiter (2) des zweiten Ringzählers verbunden sind, abgetrennt und an eine Sammelschiene (24), mit der alle Fotoleiter (3) des zweiten Ringzählers verbunden sind, gelegt wird, so daß die erste Zählstufe des zweiten Ringzählers zündet. 6. Zählkette bzw. Ringzähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Weiterschalten des Übertragsimpulses von einem ersten n-stufigen zu einem zweiten n-stufigen Ringzähler die (n - 1)-te Zählerstufe einen ersten zusätzlichen Fotoleiter (25), der in Serie mit einem zweiten Fotoleiter (28) der n-ten Zählstufe und dem Widerstand (29) in einem zu dem Leuchtkondensator parallelen Stromkreis des Generators (7) geschaltet ist, sowie einen zweiten zusätzlichen Fotoleiter (26) enthält, der in Serie mit einem zweiten zusätzlichen Fotoleiter (27) zwischen die Sammelschiene (5) des ersten Ringzählers und die Sammelschiene (24) des zweiten Ringzählers geschaltet ist, wobei die zusätzlichen Fotoleiter (25, 26, 27, 28) jeweils optisch mit dem Leuchtkondensator der betreffenden Zählstufe gekoppelt sind. 7. Zählkette bzw. Ringzähler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Rückwärtszählen je Zählstufe ein weiterer, optisch gekoppelter träger Fotoleiter (8) vorgesehen ist, der einerseits mit einer mit einem dritten Kontakt des Schalters (6) verbundenen SammeIschiene (9) und andererseits parallel zu dem Fotoleiter (2) der vorhergehenden Stufe mit dessen zugeordnetern Leuchtkondensator (1) galvanisch verbunden ist. 8. Aufbau eines Ringzählers nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtkondensator (1) aus einem für alle Zählstufen gemeinsamen leitenden Träger (10) einer unmittelbar darauf aufgebrachten Elektrolumineszenzschicht (11) und einer hierüber befindlichen optisch durchlässigen Elektrode (12), der Fotoleiter (2) aus einer auf einem Teil der Elektrode (12) unmittelbar aufgebrachten fotoleitenden Substanz (13) und einer hierüber befindlichen Deckelektrode (14) und die auf einer auf einem anderen Teil der Elektrode (12) ruhenden Fotoleiter (3) und (8) aus einer optisch durchlässigen Elektrode (16 bzw. 19), einer fotoleitenden Schicht (17 bzw. 20) und einer Deckelektrode (18 bzw. 21) bestehen.
DEST18872A 1962-02-17 1962-02-17 Aus optronischen Elementen aufgebaute Zaehlkette bzw. Ringzaehler Pending DE1163382B (de)

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GB626463A GB971818A (en) 1962-02-17 1963-02-15 Counting chain or ring counter composed of optronic elements

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GB (1) GB971818A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213891B (de) 1963-03-05 1966-04-07 Philips Nv Impulszaehlschaltung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1213891B (de) 1963-03-05 1966-04-07 Philips Nv Impulszaehlschaltung

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GB971818A (en) 1964-10-07

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