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DE1163363B - Verfahren zum UEbertragen von Zeichen von einer Magnetspur auf eine andere, insbesondere fuer Zugnummern in Eisenbahnanlagen - Google Patents

Verfahren zum UEbertragen von Zeichen von einer Magnetspur auf eine andere, insbesondere fuer Zugnummern in Eisenbahnanlagen

Info

Publication number
DE1163363B
DE1163363B DES73543A DES0073543A DE1163363B DE 1163363 B DE1163363 B DE 1163363B DE S73543 A DES73543 A DE S73543A DE S0073543 A DES0073543 A DE S0073543A DE 1163363 B DE1163363 B DE 1163363B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic track
magnetic
code
identifier
cathode ray
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES73543A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tech Pour L Ind Nouvelle S A I
Original Assignee
Tech Pour L Ind Nouvelle S A I
Filing date
Publication date
Application filed by Tech Pour L Ind Nouvelle S A I filed Critical Tech Pour L Ind Nouvelle S A I
Publication of DE1163363B publication Critical patent/DE1163363B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/04Indicating or recording train identities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Verfahren zum Übertragen von Zeichen von einer Magnetspur auf eine andere, insbesondere für Zugnummern in Eisenbahnanlagen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Übertragen von Zeichen von einer Magnetspur auf eine andere über Niederfrequenzleitungen, insbesondere für Zugnummern in Eisenbahnanlagen, die mittels Kathodenstrahlröhren angezeigt werden und dazu in Form von Magnetspuren gespeichert sind, wobei mindestens zwei Magnetköpfe und mindestens zwei Kathodenstrahlröhren vorhanden sind.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, die gestatten, ein mittels einer Kathodenstrahlröhre gezeigtes Bild zu speichern, indem die das Bild erzeugenden Spannungsimpulse in Form von Magnetspuren beispielsweise auf Magnetbänder aufgeschrieben werden. Durch Ablesen der Magnetspur mit Magnetköpfen ist es möglich, das Bild erneut zu erzeugen und, wenn dieselbe Impulsserie dauernd wiederholt wird, ein ruhendes Bild zu erhalten, das so lange bestehenbleibt, wie die die Spur vorhanden ist und von derselben abgelesen wird.
  • Diese Möglichkeit hat speziell in den Kommandoeinrichtungen größerer Eisenbahnanlagen zum Anzeigen von Zugnummern Eingang gefunden. Dabei sind in einem Bild der Gleisanlage jeweils an den Stellen, an denen sich Züge befinden können, Kathodenstrahlröhren angeordnet, so daß die Zugnummer im Gleisbild dort erscheint, wo sich in der tatsächlichen Gleisanlage der Zug befindet.
  • Da sich die Züge innerhalb der Gleisanlage bewegen, muß die von einer Kathodenstrahlröhre angezeigte Zugnummer in einem bestimmten Zeitpunkt von einer Stelle zu einer anderen Stelle im Gleisbild wechseln. Dazu muß der Informationsinhalt einer Magnetspur auf eine andere Magnetspur übertragen werden, wo er von demjenigen Magnetkopf, der einer anderen Kathodenstrahlröhre zugeordnet ist, abgelesen werden kann.
  • Es sind verschiedene Verfahren bekanntgeworden, die eine solche Übertragung von einer Magnetspur auf die andere gestatten, wobei zwischen dem lesenden und dem schreibenden Magnetkopf jeweils eine Verbindung hergestellt wird, die die Impulsserie von hoher Folgefrequenz zu übertragen vermag. Eine Schwierigkeit besteht jedoch dann, wenn die Impulsserie über eine größere Entfernung übertragen werden muß, beispielsweise von der Magnetspur auf einer Magnettrommel in einem Stellwerksgebäude zu einer Magnetspur auf einer Trommel in einem weit entfernten anderen Gebäude. Auf kürzere Entfernungen sind unter Umständen noch Spezialkabel wirtschaftlich anwendbar, die die hohen Folgefrequenzen direkt übertragen können. Immerhin müßte dabei auch eine Synehronisiervorrichtung für die zwei weit auseinanderliegenden Magnettrommelspeicher vorgesehen werden. Bei größeren Entfernungen ist aber insbesondere der Kabelaufwand nicht mehr tragbar. Zur überbrückung großer Entfernungen ließen sich Richtstrahler verwenden; aber auch hierfür wäre der Aufwand, besonders in gebirgigen Gegenden erheblich zu hoch.
  • Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und die Nummernkennzeichen mit möglichst geringem Aufwand zu übertragen. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch lösbar, daß die Magnetspur außer den Steuerkennzeichen für die Bildpunkte noch Codekennzeichen für den Bildaufbau enthält und daß diese letzteren allein über die Niederfrequenzleitung übertragen werden und mindestens am jeweils empfangenden Ort einer Vorrichtung zugeführt werden, welche die empfangenen Codekennzeichen speichert sowie aus ihnen wieder die zugehörigen Bildpunkt-Steuerkennzeichen aufbaut.
  • Die in der empfangsseitigen Vorrichtung gespeicherten Codekennzeichen sowie die entsprechenden Bildpunkt-Steuerkennzeichen können nun auf eine Magnetspur übertragen werden. Die Bildpunktkennzeichen können aber auch unmittelbar einer Kathodenstrahlröhre zugeführt werden. Diese letztere Möglichkeit ist besonders auf weit entfernten Außenstationen vorteilhaft.
  • Von besonderem Vorteil ist es, wenn auf der Magnetspur die Codekennzeichen den zugehörigen Bildpunktkennzeichen jeder Ziffer unmittelbar voranlaufen. Selbstverständlich können die Codekennzeichen einer ganzen Nummer auch zusammengefaßt und unmittelbar hintereinander aufgeschrieben werden.
  • Eine zweckmäßige Weiterbildung ergibt sich ferner, wenn die auf die Magnetspur übertragenen Codekennzeichen identisch sind mit den beim ersten Einspeichern durch die Tastatur erzeugten Codekennzeichen.
  • Die Übertragung kann unmittelbar über zusammengeschaltete Niederfrequenzleitungen erfolgen; sie kann aber auch unter Zwischenschaltung einer Fernsteueranlage geschehen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgenden beschrieben wird.
  • F i g. 1 zeigt die Bilder von drei Ziffern 7, 1 und 2, wie sie von der Kathodenstrahlröhre angezeigt werden und z. B. eine Zugnummer 712 darstellen. Der Kathodenstrahl durchläuft die Spalten 11, 12, 13 usw. bis 37 nacheinander, beispielsweise von oben nach unten, wobei er jeweils in denjenigen Zeilen 1 bis 8 hellgesteuert wird, wo ein zum betreffenden Bild gehöriger Bildpunkt aufleuchten soll, z. B. beim Durchlaufen der Spalte 12 in den Zeilen 1, 7 und B. In dem dargestellten Beispiel stehen für jede Zahl fünf Spalten mit je acht Zeilen, also vierzig Bildpunkte, zur Verfügung. Je eine Spalte vor und eine Spalte hinter jeder Ziffer bleiben leer, damit der notwendige Abstand zwischen den einzelnen Ziffern gewahrt bleibt. Somit gehören zur ersten Ziffer die Spalten 11 bis 17, zur zweiten Ziffer die Spalten 21 bis 27 und zur dritten Ziffer die Spalten 31 bis 37. Entsprechend dem Durchlauf des Kathodenstrahls durch die aneinandergereihten Spalten befinden sich Markierungen auf der Magnetspur, die, von einem Lesekopf aufgenommen, in einem Verstärker verstärkt und zur Steuerelektrode der Kathodenstrahlröhre geführt werden. Die jeweils erste Spalte für jede Ziffer, also gemäß F i g. 1 die Spalte 11, 21 oder 31, enthält nun ebenfalls acht Abschnitte, die aber nicht für Bildpunkte ausgenutzt werden, sondern das Codekennzeichen für den Bildaufbau enthalten. Im Beispiel von F i g. 1 ist dabei angenommen, daß jeweils in der ersten Zeile jeder ersten Spalte ein Synchronisierimpuls abgegeben wird, während beispielsweise für das Bild der Ziffer »7« die Abschnitte 3, 4 und 7 mit Codezeichen belegt sind; für das Bild der Ziffer »1« sind die Abschnitte 3, 5 und 7 mit Codezeichen belegt.
  • Im dargestellten Beispiel sind also jeweils drei Codezeichen verwendet, mit denen drei von sieben beliebigen Abschnitten der ersten Spalte belegt werden können, so daß 35 Möglichkeiten für den Code entstehen, was genügt, um alle erforderlichen Buchstaben und Ziffern darzustellen. Einrichtungen solcher Art sind bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
  • In F i g. 2 ist ein Schaltungsbeispiel zum übertragen der Zugnummer schematisch dargestellt, wobei angenommen wird, daß die Magnetspuren auf rotierenden Magnettrommeln aufgezeichnet sind. In der Station 1 befinden sich die Magnettrommel T mit der Magnetspur a, die Leseköpfe L 1 und L 2, die Leseverstärker Lv 1 und Lv 2, der Magnetkopf Ka, der hier zum Lesen und zum Schreiben vorgesehen ist, der Schreibverstärker Sa und der Leseverstärker Lva, das Anzeigegerät Ja, der Umsetzer U und einer aus den Tasten E 1, E 2 und E 3 bestehende Tastatur. In der Station Il befinden sich die Magnettrommel T' mit der Magnetspur a', die Leseköpfe L 1' und L 2', die Le3everstärker Lv 1' und Lv 2', der Magnetkopf Kä mit dem Schreibverstärker und dem Leseverstärker Lva , das Anzeigegerät Ja', der Umsetzer U' und die Tasten El'. E2' und E3'. Die beiden Stationen sind durch die Niederfrequenzleitung L, z. B. ein Stellwerkkabel, miteinander verbunden. Als Anzeigegeräte dienen, wie eingangs erwähnt, Kathodenstrahlröhren.
  • In der Station 1 sei mit den Tasten E1, E2 und E3 die in F i g. 1 dargestellte Zugnummer 712 in dem Umsetzer U eingegeben worden. Der Umsetzer hat daraufhin sowohl die den Ziffern 7, 1 und 2 zugeordneten Codekennzeichen wie auch die zugehörigen Bildpunkt-Steuerkennzeichen über den Schreibverstärker Sa dem Magnetkopf Ka zugeführt und in der Magnetspur a aufgeschrieben, und zwar durch Aneinanderreihung der Spalten 11 bis 37 gemäß F i g. 1. Dem Leseverstärker Lva werden daher bei jeder Umdrehung der Trommel T diese Bildpunkt-Steuerkennzeichen zugeführt, so daß im Anzeigegerät Ja die Nummer 712 angezeigt wird.
  • Parallel zum Anzeigegerät Ja ist auch noch der Umsetzer U über den Kontakt K geschaltet. Es läßt sich auf einfache, bekannte Weise erreichen, daß dem Anzeigegerät nur die Steuerkennzeichen für die Bildpunkte (also die Informationen zum Anzeigen der Ziffern), dem Umsetzer U dagegen, sobald der Kontakt K geschlossen ist, nur die Codekennzeichen für diese Ziffer zugeführt bzw. diese jeweils im betreffenden Gerät aufgenommen werden. Der Umsetzer U ist hier im wesentlichen nichts anderes als ein Speicher, der gestattet, die Codekennzeichen mit der Geschwindigkeit, mit der sie vom Lesekopf kommen, aufzunehmen und sie nachher in einem beliebig verlangsamten Rhythmus über die Leitung L zu senden. Diese Sendegeschwindigkeit kann den übertragungseigenschaften der Leitung L angepaßt werden; solange die in der Station 11 angezeigte Zugnummer ihren Ort nicht ändert, brauchen die zugehörigen Codekennzeichen überhaupt nur einmal, nämlich zu Beginn der Anzeige, zur Station 1I übertragen zu werden. In der Station 1I am anderen Ende der Leitung L befindet sich ein ähnlicher Umsetzer U', der die empfangenen Codekennzeichen einerseits in die zum Anzeigen der Zugnummer notwendige Geschwindigkeit umsetzt und andererseits aus ihnen gemäß F i g. 1 die Bildpunkt-Steuerkennzeichen aufbaut. Diese letzteren Steuerzeichen werden über den Schreibverstärker dem Magnetkopf Ka' zugeführt und in die Magnetspur ä eingeschrieben; diese Magnetspur wird vom Magnetkopf Kä abgelesen, die erhaltene Impulsfolge dem Leseverstärker Lva' und von dort dem Anzeigegerät Ja' zugeführt. Es entsteht somit am Anzeigegerät Ja' dasselbe Bild wie am Anzeigegerät Ja der Station I.
  • Selbstverständlich können auch Informationen von der Station 1I nach der Station I gesandt werden.
  • In derselben Weise, wie die Vorgänge für Magnetspuren a und ä beschrieben wurden, können Informationen in weitere Magnetspuren über die Magnetköpfe L 1 und L 2 bzw. L 1 und L 2' eingeschrieben und aus ihnen abgelesen werden. Die zugehörigen Stromkreise sind nur angedeutet; sie sollen zeigen, daß zahlreiche unterschiedliche Informationen gleichzeitig gespeichert und, wenn nötig, nacheinander übertragen werden können. Das wird erforderlich bei Gleisanlagen, in denen mehrere Zugnummern zugleich angezeigt und gemäß dem Betriebsablauf weitergegeben werden müssen. Aus dem dargestellten und beschriebenen Beispiel geht deutlich hervor, daß mit deren. Verfahren gemäß der Erfindung auf einer normalen Niederfrequenzleitung, sei es ein Stellwerks- oder ein Telephonkabel, eine an sich hochfrequente Impulsfolge übertragen werden kann, ohne daß diese Leitung besonders dafür ausgebildet zu sein braucht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Übertragen von Zeichen von einer Magnetspur auf eine andere über Niederfrequenzleitungen, insbesondere für Zugnummern in Eisenbahnanlagen, die mittels Kathodenstrahlröhren angezeigt werden und dazu in Form von Magnetspuren gespeichert sind, wobei mindestens zwei Magnetköpfe und mindestens zwei Kathodenstrahlröhren vorhanden sind, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Magnetspur (a) außer den Steuerkennzeichen für die Bildpunkte noch Codekennzeichen für den Bildaufbau enthält, und daß diese letzteren allein über die Niederfrequenz-Leitung (L) übertragen werden und mindestens am jeweils empfangenden Ort (1I) einer Vorrichtung (U') zugeführt werden, welche die empfangenen Codekennzeichen speichert sowie aus ihnen wieder die zugehörigen Bildpunkt-Steuerkennzeichen aufbaut.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Magnetspur (a) die Codekennzeichen den zugehörigen Bildpunkt-Steuerkennzeichen jeder Ziffer unmittelbar voranlaufen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Magnetspur (a) übertragenen Codekennzeichen identisch sind mit den beim ersten Einspeichern durch die Tastatur (Tasten (E1, E 2 und E3) erzeugten Codekennzeichen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 964 247, 1047 829, 1067055.
DES73543A 1961-04-18 Verfahren zum UEbertragen von Zeichen von einer Magnetspur auf eine andere, insbesondere fuer Zugnummern in Eisenbahnanlagen Pending DE1163363B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1163363B true DE1163363B (de) 1964-02-20

Family

ID=587586

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES73543A Pending DE1163363B (de) 1961-04-18 Verfahren zum UEbertragen von Zeichen von einer Magnetspur auf eine andere, insbesondere fuer Zugnummern in Eisenbahnanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1163363B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1455421B1 (de) * 1963-12-05 1970-02-26 Stin Einrichtung zur Übertragung von Schriftbildern in der Eisenbahnsignaltechnik, insbesondere von Zugnummern

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964247C (de) * 1955-06-14 1957-05-23 Werk Signal Sicherungstech Veb Einrichtung zur jeweils beliebigen Bildung, UEbertragung und Anzeige umschaltbarer Zeichen
DE1047829B (de) 1956-07-11 1958-12-31 Werk Signal Sicherungstech Veb Verfahren und Einrichtung zur automatischen Zugnummernspeicherung
DE1067055B (de) 1957-09-04 1959-10-15

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