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DE1163293B - Verfahren zur Herstellung eines Zickzack-Filterelements - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zickzack-Filterelements

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Publication number
DE1163293B
DE1163293B DEM43800A DEM0043800A DE1163293B DE 1163293 B DE1163293 B DE 1163293B DE M43800 A DEM43800 A DE M43800A DE M0043800 A DEM0043800 A DE M0043800A DE 1163293 B DE1163293 B DE 1163293B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
filter
sheets
leaves
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM43800A
Other languages
English (en)
Inventor
James Joseph Summers
Robert Algot Bub
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MSA Safety Inc
Original Assignee
Mine Safety Appliances Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mine Safety Appliances Co filed Critical Mine Safety Appliances Co
Priority to DEM43800A priority Critical patent/DE1163293B/de
Publication of DE1163293B publication Critical patent/DE1163293B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D27/00Cartridge filters of the throw-away type
    • B01D27/04Cartridge filters of the throw-away type with cartridges made of a piece of unitary material, e.g. filter paper
    • B01D27/06Cartridge filters of the throw-away type with cartridges made of a piece of unitary material, e.g. filter paper with corrugated, folded or wound material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/01Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements
    • B01D29/05Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements supported
    • B01D29/07Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with flat filtering elements supported with corrugated, folded or wound filtering sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/13Supported filter elements
    • B01D29/15Supported filter elements arranged for inward flow filtration
    • B01D29/21Supported filter elements arranged for inward flow filtration with corrugated, folded or wound sheets

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Zickzack-Filterelements Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Zickzack-Filterelements, wonach ein langer Streifen einer biegsamen Filterfolie der Quere nach rückwärts und vorwärts zu einem Stapel von Blättern übereinandergefaltet wird, wobei nacheinander jedes Paar übereinanderliegender Blätter entlang einer Reihe von in seitlichen Abständen voneinander liegenden, in der Längsrichtung des Streifens verlauf fender Linien miteinander verbunden werden, die von den Verbindungsstellen der genannten Blätterpaare bis etwa einer Stelle nahe dem gegenüberliegenden Rande des Streifens verlaufen, wobei die Linien, entlang denen die übereinanderfolgenden Blätter miteinander verbunden werden, in jeder Reihe gegenüber den Linien der Reihen der benachbarten Blätter seitlich versetzt werden, und daß anschließend der Stapel derart auseinandergezogen wird, daß zwischen den Blättern in den Bereichen, die nicht entlang der genannten Linien miteinander verbunden werden, Filtertaschen entstehen.
  • Zickzack-Filterelemente sind bekannt; wenn jedoch die zu ihrer Herstellung verwendete Filterfolie ziemlich biegsam ist, war es bisher notwendig, zwischen den einzelnen Blättern Abstandstücke einzusetzen, um sie auseinander zu halten, wenn die zu filtrierende Flüssigkeit durch sie hindurchfließt.
  • Es sind ferner Filterpatronen für radialen Durchsatz bekannt, die aus wenigen großen Filtertaschen mit gefalteten Wänden bestehen. Ihre Herstellung durch doppelte Faltung und anschließendes genaues Einpassen der einzelnen Schichten ist umständlich, und sie arbeiten nicht besonders wirksam.
  • Weiterhin ist ein Filterkörper für Einsatzrahmen bekannt, dessen einzelne Filtertaschen auf umständliche Weise vorgeformt werden müssen, wobei das verwendete Filtermaterial gegebenenfalls mit einer Stützschicht versehen wird.
  • Erfindungsgemäß wird aus einem einzigen Streifen der Filterfolie ein Zickzack-Filterelement hergestellt, wobei man mit sehr wenigen Klebestellen auskommt und das Einsetzen der vielen Abstandstücke wegfällt. Das so hergestellte Filterelement weist eine große wirksame Filterfläche auf und hält Filterrückstände sehr wirksam zurück.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt Fig. 1 eine Ansicht des in Rahmen eingesetzten Filterelements mit offenen Enden der Taschen, F i g. 2 einen vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie 11-11 der Fig. 1, Fig.3 einen Teilschnitt entlang der LinieIII-III der Fig. 2, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht der Herstellung des Filterelements, Fig. 5 eine Ansicht einer etwas abgeänderten Ausführungsform, ähnlich der nach F i g. 1, F i g. 6 eine perspektivische Ansicht der Herstellung des Filterelements nach F i g. 5, F i g. 7 einen Grundriß eines zylindrischen Filters, F i g. 8 eine Seitenansicht desselben zylindrischen Filters, Fig. 9 und 10 Grundriß und Seitenansicht einer anderen Form des zylindrischen Filters, ähnlich denen nach Fig. 7 und 8, Fig. 11 eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform, Fig 12 und 13 Grundriß und Seitenansicht des Filterelements nach dieser letzten Ausführungsform vor dem Strecken, Fig. 14 eine Seitenansicht eines anderen Stapels von Filterblättern, F i g. 15 eine vergrößerte Seitenansicht des Stapels, der in einem Rahmen zu einem Filterelement auseinandergezogen wird, Fig. 16 einen anderen Stapel, der an gekrümmten Platten befestigt ist, Fig. 17 eine Seitenansicht desselben Stapels nach dem Geraderichten der Platten, Fig. 18 das Filter, das aus dem Stapel nach Fig. 16 und 17 hergestellt worden ist und Fig. 19 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Filterform mit einem Einsatz nach der Erfindung, teilweise aufgebrochen.
  • Wie in Fig.4 der Zeichnungen zu sehen, wird eine Rolle 1 einer biegsamen Filterfolie, z. B. ein aufgerollter langer Streifen 2 aus Filterpapier, drehbar auf einer waagerechten Achse gehalten. Das freie Ende des Streifens zieht man auf eine flache Unterlage 3 herunter, legt dann eine bestimmte Länge des unteren Endes 4 des Streifens flach auf die Unterlage und hält sie dort fest, während der übrige Teil des Streifens auf die in Fig.2 gezeigte Weise abwechselnd rückwärts und vorwärts gefaltet wird, so daß ein zweites Blatt 5 über das erste Blatt 4 und darüber wieder ein drittes Blatt 6 zu liegen kommt usw. Dieses Vor- und Rückwärtsfalten setzt man so lange fort, bis ein Stapel entstanden ist, der die gewünschte Anzahl Blätter enthält. Dabei schaltet man jedoch zwischen der Faltung je zweier übereinanderliegender Blätter noch einen weiteren Arbeitsgang ein, indem man jedes Paar benachbarter Blätter durch eine Reihe in seitlichen Abständen voneinander in Längsrichtung des Streifens verlaufender Linien aneinander befestigt.
  • Dieses Befestigen kann in verschiedener Weise geschehen, z. B. durch Heften oder Klammern; eine besonders einfache Ausführungsart besteht jedoch darin, daß man auf der Oberseite eines jeden Blattes Linien 8 aus Klebstoff aufträgt, etwa besonders rasch und einfach mit einer Matrize, Schablone, Markiervorrichtung oder einer anderen ähnlichen Vorrichtung. Die Linien brauchen nicht lückenlos zu sein, sondern können auch aus einer Reihe von Punkten bestehen. Nach dem Auftragen des Klebstoffs auf eins der Blätter faltet man das nächste Blatt darüber, so daß die beiden Blätter entlang den Linien aneinanderkleben. Die Klebstofflinien übereinanderliegender Blätter sind so zueinander versetzt, daß jede Linienreihe gegenüber der nächsten unmittelbar darüber- oder darunterliegenden Linienreihen etwas verschoben ist. Bei rechteckigen Filterelementen sind die Linien am besten so zueinander versetzt, daß die Versetzung etwa die Hälfte des Abstandes zwischen den Linienreihen beträgt.
  • Nach dem Übereinanderstapeln der Blätter und dem Auseinanderfügen in der beschriebenen Weise schneidet man das oberste Blatt von den von der Rolle herunterhängenden Streifen ab. Soll das Filter klein sein, so klebt man das oberste und das unterste Blatt, die also die beiden Endblätter des Filters darstellen, an zwei flache starre Platten an, die zwei entgegengesetzte Seiten 9 eines Filterrahmens bilden.
  • Dann zieht man beide Platten weit genug auseinander, um den ganzen Stapel etwa wie ein Akkordeon zu strecken und setzt zwei weitere Platten 10 zwischen den Enden der Platten 9 ein, um sie dauernd auseinander zu halten. Dabei lösen sich die Blätter entlang den Linien, an denen sie durch Klebstoff miteinander verbunden worden sind, nicht voneinander; aber die Flächen der Blätter zwischen diesen Linien spreizen sich auseinander und bilden dadurch parallele Taschen, wie aus Fig. 1, 2 und 3 hervorgeht.
  • Etwa die Hälfte der Taschen 11 zeigt mit ihren offenen Enden nach der einen Seite des Filters, die andere Hälfte 12 nach der entgegengesetzten Seite hin. Nach Befestigung der aneinanderstoßenden Enden der vier Platten miteinander unter Bildung eines starren Rahmens werden die SeitenlO abgedeckt, und zuerst wird die eine und danach die andere in eine Klebemasse eingetaucht, so daß diese Masse zwischen den Rändern der Filterblätter und den Seiten 10 des Rahmens überall einen dichten Abschluß bildet, wie aus F i g. 3 zu sehen ist.
  • Das vorstehend beschriebene Filterelement besteht also aus einem einzigen durchgehenden Streifen Filterfolie, und die Taschen können nicht zusammenfallen, obwohl die Folie ziemlich biegsam ist und zum Offenhalten der Taschen außer den Seiten 10 des Rahmens keine weiteren Abstandstücke vorhanden sind. Durch den Wegfall der üblichen Abstandstücke und des zu ihrem Einbau in das Filter benötigten Zeitaufwandes verbilligt sich die Herstellung des Filters bedeutend. Außerdem hat das Filter durch das Fehlen solcher Abstand stücke eine größere wirksame Fläche und kann auch mehr Verunreinigungen aus der durchfließenden Flüssigkeit zurückhalten. Es ist zudem fester und leichter im Verhältnis zu seiner Größe als die bisher bekannten ähnlichen Filter.
  • Durch Zusammenlegen von mehr oder weniger Blättern und durch Verwendung verschieden breiter Streifen, die in verschiedenen Abständen gefaltet werden, kann man die Filterelemente in jedem gewünschten Format herstellen.
  • Das in Fig. 5 gezeigte Filterelement ist ebenfalls aus einem langen Streifen 15 aus Filterpapier hergestellt, der - wie aus F i g. 6 hervorgeht - auf einer Unterlage 16 gefaltet wird. Hierbei verschmälert sich jedoch jeder Streifenabschnitt von seiner Mitte aus nach seinen beiden Enden hin, so daß längliche, rhombenartige Formen entstehen, die mit ihren Enden aneinanderstoßen. Zu Beginn des Faltens legt man das schmale Vorderende eines derartigen Abschnittes mit einer kurzen Länge flach auf die Unterlage und hält diese Länge dort fest, worauf man den Streifen in entgegengesetzter Richtung darüber zurückfaltet. Das Vor- und Rückwärtsfalten wird in derselben Weise wie nach F i g. 1 fortgesetzt, so daß ein Stapel von Filterblättern 17 entsteht, der an der schmalsten oberen Stelle des rhombenförmigen Streifenabschnittes endet. Während der Zickzackfaltung wird wieder jedes Paar übereinanderliegender Blätter entlang einer Reihe in seitlichen Abständen nebeneinanderliegender, in der Längsrichtung des Streifens verlaufender Linien 18 miteinander verbunden. Die Linien in jeder Reihe sind gegenüber den Linien in den Reihen unmittelbar darüber und darunter versetzt. Die Verbindungslinien in jeder Reihe haben von den beiden äußeren Enden der Blätter aus nach innen immer weitere Abstände voneinander.
  • Außerdem werden sämtliche Enden der Blätter 17 miteinander verbunden, und das Filterelement selbst wird von einem zusammenhängenden Rahmen umgeben.
  • Beim Strecken eines derartigen rhombenförmigen Filterstapels erhält man ein Quadrat, in dem die Taschen 19 diagonal zu dem die gefaltete und gestreckte Filterfolie umgebenden Rahmen 20 liegen.
  • Da sämtliche Enden der Filterblätter zuerst miteinander verklebt wurden, besteht keine Gefahr, daß das Element an seinen Rändern undicht ist. Die Änderungen der Abstände der die Blätter verbindenden Klebelinien führen dazu, daß sich die größten Taschen in der Mitte eines jeden Blätterpaares befinden und die Taschen in Richtung nach den äußersten Enden dieser Blätter hin immer kleiner werden.
  • Dadurch wird verhindert, daß einige der Taschen ge faltet und zerknittert werden, was dann einträte, wenn sie alle etwa dieselbe Größe hätten, da beim Strecken die entlang einer Diagonallinie in der Streckrichtung des Filterelements verlaufenden Taschen mehr als die Taschen näher an den Seiten des Rahmens gedehnt werden.
  • In den F i g. 7 und 8 wird ein zylindrisches Filter gezeigt, bei dem das Filterelement 22 auf die in F i g. 4 gezeigte Weise hergestellt und gestreckt wird, wonach man die beiden Endblätter durch Herumbiegen des Stapels zusammenbringt und in bekannter Weise aneinander befestigt. Das zylindrische Element setzt man in einen Rahmen oder Mantel 23 von derselben Form mit offenen Enden ein und verschließt den axialen Mittelkanal durch einen Deckel oder Stopfen 24. Die Taschen 25 liegen hier parallel zur Achse des Filterelements, und zwar in Reihen, die von der Mitte aus strahlenförmig verlaufen. Um die äußeren Taschen stärker als die inneren zu dehnen, sollten vorzugsweise die Abstände zwischen den die Filterblätter miteinander verbindenden Linien in jeder Reihe von der Mitte des Filters aus nach außen immer größer werden.
  • Ein ähnliches Filterelement zeigen die Fig. 9 und 10, doch ist in diesem Falle der Blätterstapel 27 beim Auseinanderziehen in Richtung quer zu derjenigen in F i g. 7 gebogen worden, so daß jede Tasche 28 von dem inneren axialen Mittelkanal 29 aus radial nach außen verläuft. Das eine Kopfende des Filterelements wird dann durch einen Deckel 30 verschlossen, während das andere (vorzugsweise das Ende des axialen Mittelkanals) offen bleibt, so daß die Flüssigkeit entweder ihren Einlaß oder ihren Auslaß in dem Kanal hat, in jedem Fall aber die Taschen radial durchfließen muß. Das offene Ende des Filterelements kann von einem Ring 31 eingefaßt sein.
  • Wenn das in F i g. 1 gezeigte Filterelement verhältnismäßig lang wäre, würde es sich zusammenziehen und in der Mitte schmaler als an seinen beiden Enden werden, da die an den Enden des Rahmens befestigten Endblätter verhindern würden, daß sich die Endtaschen so weit wie diejenigen im Filtermittelteil öffnen. Um dies bei großen Filterelementen zu vermeiden, kann man die Endblätter sich so weit wie die mittleren Blätter zusammenziehen lassen, indem man das in den Fig. 11, 12 und 13 gezeigte System befolgt. Anstatt die Endblätter flach an den Endplatten eines Rahmens zu befestigen, bringt man hierbei mehrere biegsame Laschen 35 an den Endblättern zwischen den Verbindungslinien der Blätter an. Diese Laschen werden durch parallele Schlitze 36 in die Endplatten 37 gesteckt und anschließend angezogen, um den Filterstapel 38 auseinander zu ziehen. Sobald sich die Taschen in Richtung des Zuges öffnen, nähern sich die dabei entstehenden Wellen einander in der Querrichtung, so daß die Breite des Stapels geringer wird. Da bei der Ausführung nach Fig. 11 bis 13 die Endblätter nicht an den Platten befestigt sind, können sich diese Blätter frei mit den anderen Blättern biegen und durch Wellung kürzer werden, so daß das auseinandergezogene Filterelement nicht eine Einschränkung in der Mitte zeigt, sondern seine rechteckige Form beibehält. Wie aus Fig. 11 hervorgeht, haben die Schlitze in den Platten vorzugsweise dieselben Abstände voneinander wie die Endtaschen.
  • Während sich das Filterelement in gestrecktem Zustand befindet, befestigt man die Seitenplatten 39 des Rahmens an den geschlitzten Platten, um letztere in Abständen voneinander zu halten, und anschließend biegt man jede Lasche über die Außenflächen der geschlitzten Platten um und klebt sie fest. Übermäßig lange Laschenenden kann man abschneiden. Zuletzt bringt man Deckplatten 40 über den Außenseiten der geschlitzten Platten 37 an, um die Schlitze 36 abzudichten und die Laschen 35 festzuklemmen und gegen Beschädigungen zu schützen. Die Ränder des Filterelements können auf dieselbe Weise, wie in Fig. 3 gezeigt, an den Seiten des Rahmens abgedichtet werden.
  • Die nach vorliegender Erfindung hergestellten Filterelemente lassen sich auch in anderen Formen als der rechteckigen und zylindrischen herstellen, wenn man den Filterstreifen vorschneidet und die Lage der Verbindungslinien zwischen den Blättern ändert.
  • Ein anderer Weg zur Vermeidung nachteiliger Einschnürungen beim Strecken langer Filterelemente wird in den Fig. 14 und 15 gezeigt. In diesem Falle werden die Enden des Filterstapels 42 dadurch verschmälert, daß man die Ecken des Stapels abschrägt, wie dies bei 43 in Fig. 14 gezeigt wird. Die Endblätter des Stapels befestigt man dann an den Endplatten 44 (Fig. 15) und zieht die Platten auseinander, um den Stapel unter Bildung des Filterelements zu strecken. Beim Strecken des Stapels zieht er sich in der Mitte von der durch die gestrichelte Linie gekennzeichneten Stellung der Breite noch etwas zusammen, bis die beiden einander gegenüberliegenden Seiten des Elements über ihre ganze Länge parallel zueinander sind.
  • Noch ein anderes Verfahren zur Erreichung desselben Zweckes besteht darin, daß man die Endplatten 46 des Filterrahmens über konvexe Blöcke 47 auseinander biegt und sie eine Zeitlang in dieser Lage hält, wie aus F i g. 16 hervorgeht. Man legt den Filterstapel 48 dabei zwischen die Platten und klebt seine Endblätter an die konvexen Seiten der Platten an, und zwar entlang in seitlichen Abständen voneinander liegenden Verbindungslinien zwischen denjenigen Linien, die die beiden einander gegenüberliegenden Seiten der Endblätter mit den angrenzenden Blättern verbinden. Nach dem Lösen von den Blöcken 47 richten sich die Platten 46 gerade und nehmen die in F i g. 17 gezeigte parallele Stellung ein, wodurch sich die Endblätter wellen und dadurch nicht so breit wie die mittleren Blätter biegen. Die gewellten Endblätter zwingen auch die benachbarten Blätter dazu, sich etwas zu wellen, so daß die Seiten des Stapels konvexe Formen annehmen, wie aus der Zeichnung hervorgeht. Sobald der Stapel auseinandergestreckt und der Mittelteil schmaler wird, werden die beiden Seiten des Filterelements in die in F i g. 18 gezeigte Parallelstellung gezogen.
  • Ein Filterelement nach der Erfindung ist gemäß Fig. 19 mit annähernd parallelen Seiten dargestellt.
  • An den Mittelteil klebt man an den offenen Enden der Filtertaschen 52 eine beiderseits je gelochte rechteckige Platte 51 an, so daß ein blockförmiges Filterelement 53 entsteht, das durch die Platten 51 auseinandergestreckt gehalten wird.
  • Für die Unteransprüche wird nur im Zusammenhang mit dem Hauptanspruch Schutz begehrt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung eines Zickzack-Filterelements, dadurch gekennzeichnet, daß ein langer Streifen einer biegsamen Filterfolie der Quere nach rückwärts und vorwärts zu einem Stapel von Blättern übereinandergefaltet wird, wobei nacheinander jedes Paar übereinanderliegender Blätter entlang einer Reihe von in seitlichen Abständen voneinander liegenden in der Längsrichtung des Streifens verlaufender Linien miteinander verbunden werden, die von den Verbindungsstellen der genannten Blätterpaare bis etwa einer Stelle nahe dem gegenüberliegenden Rande des Streifens verlaufen, wobei die Linien, entlang denen die übereinanderfolgenden Blätter miteinander verbunden werden, in jeder Reihe gegenüber den Linien der Reihe der benachbarten Blätter seitlich versetzt werden, und daß anschließend der Stapel derart auseinandergezogen wird, daß zwischen den Blättern in den Bereichen, die nicht entlang der genannten Linien miteinander verbunden werden, Filtertaschen entstehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie solcher Blätter miteinander verbunden wird, die aus einem Streifen geformt sind, der von seiner Mitte aus nach beiden Enden hin solche schrägen Ränder hat, daß die Blätter in der Mitte des Streifenabschnittes breiter als die an den Enden sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Linien in jeder Reihe von beiden einander gegenüberliegenden Rändern der Blätter nach innen zu immer größere Abstände voneinander haben, so daß die Filtertaschen in der Mitte größer als diejenigen nahe den Enden derselben Reihe sind.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine bestimmte Länge des auseinandergezogenen Stapels in gestrecktem Zustand befestigt und anschließend die genannte Länge vom Rest des Stapels abgeschnitten wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Auseinanderziehen des Stapels dessen Endteile etwas schräg abgeschnitten und schmaler geformt sowie die Endblätter des Stapels an zueinander parallelen Platten befestigt und diese derart auseinandergezogen werden, daß der Stapel eine annähernd rechteckige Gestalt erhält.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Auseinanderziehen des Stapels dieser mit zwei über Blöcken konvex gekrümmten Endplatten verklebt wird und die Endplatten dann von den Blöcken gelöst werden und sich parallel ausrichten, wobei die Endblätter sich wellen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 963 829, 1 038 530; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 010 952; deutsche Auslegeschrift F 14327 1 al 46 c2 (bekanntgemacht am 21. 6. 1956); USA.-Patentschriften Nr. 2 784 802, 2 862 624.
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