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DE1162489B - Verfahren zum Behandeln von Halbleiterbauelementen mit einem Halbleiterkoerper aus Halbleitermaterial mit einer grossen Diffusionslaenge - Google Patents

Verfahren zum Behandeln von Halbleiterbauelementen mit einem Halbleiterkoerper aus Halbleitermaterial mit einer grossen Diffusionslaenge

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Publication number
DE1162489B
DE1162489B DES61541A DES0061541A DE1162489B DE 1162489 B DE1162489 B DE 1162489B DE S61541 A DES61541 A DE S61541A DE S0061541 A DES0061541 A DE S0061541A DE 1162489 B DE1162489 B DE 1162489B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
semiconductor
semiconductor body
diffusion length
vol
semiconductor components
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES61541A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Horst Irmler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES61541A priority Critical patent/DE1162489B/de
Publication of DE1162489B publication Critical patent/DE1162489B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10P95/00
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D1/00Resistors, capacitors or inductors
    • H10D1/40Resistors
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D10/00Bipolar junction transistors [BJT]
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D62/00Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
    • H10D62/60Impurity distributions or concentrations
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D62/00Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
    • H10D62/80Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials
    • H10D62/83Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge
    • H10D62/834Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge further characterised by the dopants
    • H10P32/00
    • H10P95/90

Landscapes

  • Thyristors (AREA)

Description

  • Verfahren zum Behandeln von Halbleiterbauelementen mit einem Halbleiterkörper aus Halbleitermaterial mit einer großen Diffusionslänge Die Erfindung bezieht sich auf die Verbesserung von Halbleiterbauelementen, wie z. B. Flächengleichrichter, Spitzengleichrichter oder entsprechende Transistoren, bei denen ein Halbleitermaterial mit großer Diffusionslänge, wie z. B. Germanium oder Silizium, verwendet wird. Die Halbleiteranordnung kann eine solche sein, die im Halbleiter mit einem pn-übergang arbeitet, oder auch eine solche, bei der der übergang Halbleiter-Metallelektrode für die Gleichrichterwirkung ausgenutzt wird. Bei solchen Halbleiterbauelementen hat sich gezeigt, daß sie oftmals Verunreinigungen enthalten können, die als Rekombinationszentren wirken und die Diffusionslänge der Ladungsträger im Halbleitermaterial herabsetzen. Es kann sich aber auch um solche Rekombinationszentren handeln, die erst im Verlaufe des Fertigungsvorganges des Halbleiterbauelementes in den Halbleiter eindiffundieren bzw. eindiffundiert sein können, und zwar bei einer besonderen thermischen Behandlung des Halbleiterbauelementes für seine normale Fertigung. Das kann möglicherweise dadurch vorgegeben sein, daß während der Fertigung eine solche Behandlung des Gleichrichterelementes stattgefunden hat, die zur Ablagerung von Verunreinigungen auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers Anlaß geben kann, so daß diese Verunreinigung dann auf Grund von Temperatureinflüssen in das Halbleiterbauelement eintreten kann. Eine solche Behandlung kann beispielsweise ein Ätzvorgang sein. Bei Ätzlösungen hat sich gezeigt, daß sie gegebenenfalls Verunreinigungen enthalten können, die sich an der Halbleiteroberfläche abscheiden, auch durch einen nachträglichen Spülprozeß nicht beseitigt werden und bei einer nachträglichen Behandlung des Halbleitermaterials zur Herstellung des Bauelementes in den Halbleiterkörper eindiffundieren und dort als Rekombinationszentren bzw. Störstellen wirken. Solche Rekombinationszentren, wie bereits oben angegeben, können dann als unerwünschte Störstellen dazu Anlaß geben, daß in dem fertiggestellten Halbleiterbauelement die Lebensdauer der Ladungsträger, welche für die Güte des Bauelementes bestimmend ist, wesentlich herabgesetzt und dadurch die betriebsmäßige Güte verschlechtert ist. Solche gegebenenfalls als unerwünschte Verunreinigungen wirkenden Stoffe sind insbesondere die Elemente der Nebengruppen des Periodischen Systems der Elemente, z. B. Kupfer, Silber, Gold, Eisen, Kobalt, Nickel.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, solchen Mangelerscheinungen bei der Herstellung einer Halbleiteranordnung vorzubeugen. Sie geht dabei von der Erkenntnis aus, daß solche Stoffe eine hohe Diffusionskonstante besitzen und meist an ihren Einbaustellen nur schwach gebunden sind, so daß ein Platzwechsel bei höheren Temperaturen sehr leicht eintreten kann. Werden diese Stoffe bei hoher Temperatur, z. B. zwischen 800 und 1200° C, in dem Halbleiterkörper während des Diffusionsprozesses oder eines Prozesses für die Legierungsbildung der Zonen bestimmten elektrischen Leitungstyp, der an dem Halbleiterkörper vorgenommen wird, durch Diffusion oder Legierungsbildung eingebaut und wird anschließend die Temperatur erniedrigt, so stellt sich zu der niedrigeren Temperatur auch eine geringere Löslichkeit dieser Fremdstoffe im Halbleiterkörper ein. Die Fremdstoffe werden daher den Platz verlassen, an dem sie als Rekombinationszentren wirken und sich an Oberflächen des Halbleiterkörpers oder an Gitterdefekten, wie z. B. Versetzungen oder Korngrenzen, abscheiden.
  • Die Erfindung bezieht sich somit auf ein Verfahren zum Behandeln von Halbleiterbauelementen mit einem Halbleiterkörper aus Halbleitermaterial mit einer großen Diffusionslänge, wie Germanium oder Silizium. Für die Lösung der vorgezeichneten Aufgabe wird dieses Verfahren erfindungsgemäß so durchgeführt, daß der Halbleiterkörper zusätzlich vor oder nach Anbringung der Elektroden einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur von 200 bis 400° C während einer Zeit von einer Stunde bis zu einigen Tagen so lange unterworfen wird, bis in dem Halbleiterkörper enthaltene unerwünschte Fremdstoffe, die als Rekombinationszentren wirken, durch Abscheidung an Gitterdefektstellen, z. B. Versetzungen oder Korngrenzen, unwirksam geworden sind.
  • Diese Temperungsbehandlung gibt dann dazu Anlaß, daß eventuell in dem Halbleiter als unerwünschte Rekombinationszentren enthaltene Fremdstoffe dadurch unwirksam werden, daß sie durch diese besondere Temperaturbehandlung, wie bereits oben hinsichtlich der Erkenntnis, welche die Grundlage der Erfindung bildet, beschrieben wurde, aus dem Halbleiterkörper an dessen Oberfläche oder in dem Halbleiterkörper an Versetzungen oder anderen Gitterdefektstellen, wie Korngrenzen od. dgl., sich abscheiden. Sobald sie diese Plätze erreicht haben, sind sie dann als Störstellen im Halbleitermaterial unwirksam bzw. eliminiert und können nicht mehr zu einer Verschlechterung bzw. Beeinträchtigung der an dem Halbleiterbauelement angestrebten bzw. erwünschten Eigenschaften führen.
  • Handelt es sich z. B. bei der betreffenden Halbleiteranordnung um einen durch einen Legierungsprozeß hergestellten Flächengleichrichter mit pn-Übergang, so können während des Legierungsprozesses bei etwa 800° C von dem bei der vor der Legierung erfolgten Ätzung zur Reinigung der Oberfläche des Halbleiterbauelementes an dieser Oberfläche verbliebenen Rückstand her oder von den Dotierungsmaterialkörpern zur Erzeugung bestimmter Dotierungszonen im Halbleiterkörper her weitere Verunreinigungen in den Halbleiterkörper eindiffundieren. Nach diesem Legierungsprozeß wird Üblicherweise der Flächengleichrichter mit einer Geschwindigkeit von etwa 5 bis 10° C pro Minute abgekühlt. Während dieses Abkühlungsprozesses können sich an sich bereits einige Fremdstoffe wieder an Versetzungen abscheiden. Um diesen Effekt jedoch planmäßig und verstärkt herbeizuführen, wird an den Legierungsprozeß eine Nachtemperung der Halbleiteranordnung angereiht, die bei etwa 200 bis 400° C, und zwar über einen derart langen Zeitraum durchgeführt wird, daß dann gemäß angestellten Normenversuchen oder gleichzeitigen oder nachherigen Messungen die Beseitigung der Rekombinationszentren der Fremdstoffe in dem Halbleiterkörper erwartet werden kann bzw. eingetreten ist. Diese Anreihung des besonderen Temperungsprozesses an den eigentlichen Legierungsprozeß, z. B. eines Flächengleichrichters, kann so erfolgen, daß sie sich unmittelbar an den Abkühlungsvorgang nach der Legierung der Halbleiteranordnung anschließt. Ist z. B. die Abkühlung des Halbleiterbauelementes nach der Legierungsbildung bis auf den Wert von etwa 400 bis 200° C abgesunken, so wird erfindungsgemäß nunmehr die Temperatur über den entsprechenden Zeitraum in diesem Bereich aufrechterhalten, damit der erfindungsgemäße Temperungsprozeß für die Beseitigung der genannten Fremdstoffe als Rekombinationszentren bzw. Störstellen vor sich geht. Die Anwendung der Erfindung kann jedoch auch derart erfolgen, daß das durch den Legierungsprozeß hergestellte Flächengleichrichterelement, z. B. ein Siliziumflächengleichrichterelement, zunächst vollständig abgekühlt wird und dann ein selbständiger, von dem Legierungsprozeß zeitlich unabhängiger Temperungsprozeß durchgeführt wird, um den erfindungsgemäßen, angestrebten Effekt herbeizuführen.
  • Handelt es sich bei dem Halbleiterbauelement um einen Spitzengleichrichter, so wird bekanntlich an diesem gewöhnlich keine besondere Temperaturbehandlung vorgenommen. Auch im Falle einer solchen Anordnung erweist sich aber die Anwendung der Erfindung als technisch vorteilhaft, weil naturgemäß durch unerwünschte eingelagerte Fremdstoffe die Lebensdauer der Ladungsträger in dem Halbleiterkörper in der angegebenen Weise herabgesetzt wird, so daß das Halbleiterbauelement nur eine verringerte Güte aufweist, denn durch die verringerte Lebensdauer der Ladungsträger steigen z. B. der Sperrstrom und der Widerstand in Flußrichtung an.
  • Auch bei Halbleiteranordnungen, bei denen kein besonderer gleichrichtender Übergang oder pn-Übergang vorhanden ist, und bei denen betriebsmäßig nur eine Veränderung des Widerstandes des Halbleiterkörpers als technische Wirkung ausgenutzt wird, wie z. B. bei Halbleiterkörpern, deren Leitfähigkeit in Abhängigkeit von auf den Halbleiterkörpern treffenden Strahlungen, wie z. B. Lichtstrahlen, Röntgenstrahlen oder Corpuscularstrahlen verwendet wird, wird die erreichbare Modulation der Leitfähigkeit groß, wenn die Diffusionslänge der Landungsträger in dem Halbleitermaterial möglichst groß erhalten wird. Auch bei solchen Halbleiterkörpern ist also die Erfindung mit Vorteil anwendbar.
  • Im Sinne der Erfindung wurden z. B. Proben aus p-leitendem und aus n-leitendem Silizium, die zusätzlich zum eigentlichen Dotierungsstoff Kupfer als Störstelle enthielten, einer Temperungsbehandlung zwischen etwa 200 und 400° C während eines Zeitraumes von etwa einer Woche unterworfen. Hierbei zeigte sich, daß nach Abschluß dieser Behandlung die Lebensdauer der freien Ladungsträger von etwa 50 Mikrosekunden vor der Behandlung bis auf 1000 Mikrosekunden nach dieser Behandlung angestiegen war.
  • Bekannt war eine Herstellungsmethode für Einkristalle inhomogener Störstellenverteilung durch nachträgliche Umwandlung annähernd homogener Einkristalle unter Benutzung eines Wärmebehandlungsverfahrens ohne Verunreinigungszusatz. Es wurde hierbei also eine Temperung durchgeführt, durch welche unter Wahl eines Temperaturintervalles bestimmter Höhe sich einkristallines Germanium in ein solches bestimmten elektrischen Leitungstyps umwandeln und mit bestimmter Größe des spezifischen Widerstandes einstellen läßt. Der Effekt dieser durch die bekannte Wärmebehandlung erzeugten Leitf'ähigkeitsänderungen wurde damit erklärt, daß Änderungen in der Anzahl der Ladungsträger, d. h. Änderungen in der Wirksamkeit vorhandener Störstellen angenommen werden müssen, und je nach dem überwiegen der einen oder anderen Störstellenart n- oder p-Leitung auftritt.
  • Das Wesen dieses bekannten Verfahrens unterscheidet sich also eindeutig von demjenigen nach der vorliegenden Erfindung, indem eine Wärmebehandlung in der Weise und so lange durchgeführt wird, bis ein bestimmter Umwandlungsleitungstyp an dem Halbleitermaterial in der gewünschten Weise erzeugt worden ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Behandeln von Halbleiterbauelementen mit einem Halbleiterkörper aus Halbleitermaterial mit einer großen Diffusionslänge, wie Germanium oder Silizium, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Halbleiterkörper zusätzlich vor oder nach Anbringung der Elektroden einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur von 200 bis 400° C während einer Zeit von einer Stunde bis zu einigen Tagen so lange unterworfen wird, bis in dem Halbleiterkörper enthaltene unerwünschte Fremdstoffe, die als Rekombinationszentren wirken, durch Abscheidung an Gitterdefektstellen, z. B. Versetzungen oder Korngrenzen, unwirksam geworden sind.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es bei Halbleiterbauelementen mit pn-übergang, wie Gleichrichter oder Transistoren, angewendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es bei steuerbaren Halbleiterbauelementen ohne pn-Übergang angewendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 522 002; deutsche Patentanmeldung p 41768 D VIII c/ 21 g (bekanntgemacht am 25. 10. 1951); österreichische Patentanmeldung Nr. 200 622; Das Elektron, Bd.5, 1951/1952, Heft 13/14, S.429 bis 439 (434 und 435); Zeitschrift für Elektrochemie, Bd. 58, 1954, Nr. 5, S. 283 bis 321 (300); Phys. Rev., Bd. 91, 1953, S. 757 und 758.
DES61541A 1959-01-30 1959-01-30 Verfahren zum Behandeln von Halbleiterbauelementen mit einem Halbleiterkoerper aus Halbleitermaterial mit einer grossen Diffusionslaenge Pending DE1162489B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE200622C (de) *
DE522002C (de) * 1928-12-02 1931-03-28 Telefunken Gmbh Verfahren zur Herstellung von ultrarotempfindlichen Selenzellen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE200622C (de) *
DE522002C (de) * 1928-12-02 1931-03-28 Telefunken Gmbh Verfahren zur Herstellung von ultrarotempfindlichen Selenzellen

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